Schatten in der Dunkelheit

Kleine Reflexionsfrage.

Nur wenn du Lust hast.

Vielleicht ein Lerngewinn.

Vielleicht auch Zeitverschwendung.

Hey, man weiß es immer erst hinterher.

Aber vielleicht eben auch eine Wachstumschance.

Bereit?

3, 2, 1.

Also.

Frage:

Was versteckst du vor anderen Menschen?

Hast du ein Geheimnis?

Etwas, das du normalerweise hinter einer Maske versteckst?

Etwas, das dir sehr, sehr peinlich wäre, wenn andere es erfahren würden?

Hey, komm, wir alle haben unsere Geheimnisse.

Dinge, die niemand über uns wissen soll.

Weil wir stark sein wollen.

Weil wir uns keine Blöße geben wollen.

Hast du einen Punkt gefunden, der dir unangenehm ist?

Komm. Mal kurz mitmachen. Los. Augen zu und für 10 oder 20 Sekunden nachdenken. 

Wir sind ja nicht da, um Spaß zu haben.

Fertig?

Prima, dann können wir ja direkt weitermachen.

Kleine Erweiterung der Reflexionsfrage.

Was würde sich an deinem Verhalten ändern, wenn den meisten anderen Menschen dein kleines Geheimnis einfach vollkommen egal wäre?

Wenn sie einfach nur knapp mit den Schultern zucken würden, wenn sie es erfahren würden?

Was wäre, wenn diese Sache in deinen Augen oder in deinem Kopf einfach eine viel zu große Bedeutung hätte?

Weil wir ja alle diese Bedeutungsketten im Kopf haben.

Wenn er erfährt, dass ich … dann … und dann passiert … und das wäre fürchterlich, weil … und am Ende passiert dann … oh, was für eine Katastrophe.

Aber die meisten unserer Befürchtungen sind Dinge, die nie eintreffen. Gedanken, die nur in unserem Kopf existieren.

Und weil wir solche Angst davor haben, vermeiden wir sie.

Weil wir sie vermeiden, lernen wir auch nie, dass unsere Befürchtungen nicht real sind.

Kopfkino eben.

Wir Erwachsenen fürchten uns immer noch vor den Schatten in der Dunkelheit.

Nur, dass diese Schatten eben nur in unserem Kopf existieren.

Welche Schatten bringen dich dazu, dich zu verstecken?

Oder einen Teil von dir zu verbergen?

Und was würde sich in deinem Leben ändern, wenn du mit dem Versteckspiel aufhören würdest?

Mit der Frage lass ich dich jetzt alleine.

Ihr zwei Hübschen habt vielleicht etwas zu bequatschen.

Alles Gute für dich.

Ralf

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Kommentare

  • Hallo Ralf,
    als ich mit 6 in die Schule kam, war ich auf Grund meiner schwächeren körperlichen Statur (Mädchen, viel zu dünn, abstehende Ohren, damals alleinerziehende Mutter -1972 ein großer Makel), also ohne intaktes Elternhaus IMMER eine Außenseiterin. Niemand wollte neben mir sitzen, in 2er Reihen wollte damals nie jemand neben mir stehen, sogar die Lehrerin fand mich doof.
    Diese Ablehnung verfolgt mich bis heute (51 J) – fühle mich immer noch abgelehnt in manchen (kleinen und unerheblichen) Situationen; und manchmal erzähle ich davon – und dann ist es gar nicht sooo schlimm und ich bekomme Mitleid mit dem kleinen Mädchen von damals und Wut auf die Erwachsenen von damals……

  • Hallo Ralf!

    Mit diesen Fragen kann man beginnen, seinen Schatten zu integrieren.

    Wenn wir mal irgendwann alt sind und vielleicht einmal auf unser langes Leben zurückschauen, dann kommen uns die meisten Sachen, vor denen wir Angst hatten, sowieso lächerlich vor. Dann fragen wir uns: Wovor hatten wir eigentlich Angst? Was hätte schon schlimmes passieren können, wenn wir uns zu 100% selbst akzeptiert und nichts vor anderen Menschen versteckt hätten?

    Vielleicht hilft es auch, sich dieses Szenario manchmal vorzustellen.

    Liebe Grüße aus Flensburg
    Marten

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