Selbstannahme-Challenge

Seesterne retten

seestern

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.

Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.

Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: „Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!“

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem Mann sagte er: „Für ihn wird es etwas ändern!“

gefunden in: Porter, Patrick: Entdecke dein Gehirn,
Junfermann, 1997; Geschichte gekürzt und überarbeitet

 

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Kommentare

  • Wenn man stark ist, wie der Junge – prima. Wenn man aber einer der Seesterne ist, dann kann ich NICHTS aus Eigener Kraft .
    Und das ist unsere Ausgangslage vor Gott. Wir müssen uns erst mal retten lassen von Gott. Dazu hat er Jesus geschickt. Er gab sein Leben für mich kleinen Seestern.

  • Da schlis ich mich an lasst uns die seesterne retten
    :-)

  • sehr sehr Schön

  • Genau aus diesem Grund habe ich schon den zweiten Hund aus dem Tierheim. Es macht mich immer ganz traurig, dass ich nicht alle mit nach Hause nehmen kann. Aber für Bosco und Ronny hat sich „alles geändert“.

    • Katharina schreibt am 25. Februar 2014

      Hallo Conny,

      ich hatte bis vor einer Weile auch einen Hund, den ich aus dem Tierheim gerettet habe, er wäre vor lauter Stress dort verhungert. Es war dann wunderschön ihn aufblühen zu sehen, er hat mir so viel zurückgegeben, obwohl ich an seine Rettung keine Bedingungen geknüpft hatte. Jetzt suche ich wieder einen Neuen, der dann glücklich werden kann. Ich möchte auch immer allen helfen, aber wenigstens einem kann ich es, und das ist auch schon viel.

      Liebe Grüße
      Katharina

  • Wie oft hoere ich in meinem Umfeld, ach das lohnt sich nicht, ist zu muehsam und zu klein. Und…man kann ja doch nichts aendern.
    Ich sage nur, wenn es diese Menschen im Kleinen nicht gaebe, wuerde sich nichts aendern und nur die Maechtigen haetten das Sagen was auf der Welt zu passieren hat.
    Zum Glueck haben wir diese Menschen, und es werden immer mehr……

  • Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.

    Spruch aus dem Talmud-Schindlers Liste

    • Mia schreibt am 23. Februar 2014

      Ich möchte gerne die Einschränkung (Menschenleben) etwas erweitern:
      “ Leben“ (auch nicht menschliches) !

      Ja, jede/r kann dazu beitragen, die Welt ein bisschen friedlicher zu machen !

  • DANKE für diese Geschichte. Sie erinnert mich wieder mal daran, achtsamer mit mir umzugehen, jedoch auch achtsamer und aufmerksamer auf Kinder zu „schauen“.

    Allen einen glücklichen Sonnentag (auch im Herzen)

    • Susanne schreibt am 23. Februar 2014

      Hallo Gerhard, hallo Fan-Gemeind von Zeit zu leben :-),

      achtsam mit sich und anderen umzugehen, auch mal zu entschleunigen und auch den Genuss erleben (z.B. die Natur, den Wald, das Meer spüren und riechen), sowie auch die kleinen Dinge am Boden sehen… und auch im Kleinen Dinge ändern, die Auswirkungen auf das große Ganze haben…diese Gedanken kommen mir bei dieser Geschichte in den Sinn.
      Ich wünsche allen einen schönen Sonn(en)tag:-).
      Liebe Iris, auch meine Morgenlektüre ist sonntags diese Seite.
      Sonnige Grüße :-)
      Susanne

  • Lasst uns doch heute alle einen „Seestern“ retten!!!!

    Dieser Sonnentag ist dazu perfekt!

    • Daniela S schreibt am 23. Februar 2014

      …ja…ich will ;)!

  • Vielen Dank für diese wunderbare Geschichte. Es lässt in mir auch Traurigkeit hochkommen, wie viele „Erwachsene“ mit ihren eingeengten, beschränkten und überhaupt nicht wohlwollenden, oder auch optimistischen Gedanken ihre Worte „nicht auf der Zunge brennen lassen“, sondern ihre kleine Sicht auf die Dinge auch so zarten Wesen wie Kindern auf die Seele stempeln, vollkommen unreflektiert. Man erlebt es auch heute immer wieder, in der Nachbarschaft, in der Schule von Lehrerseite, usw. … . Gott sei Dank ist der Junge in der Geschichte stark genug!

  • Danke für diese ermutigende Geschichte! Sie hat mich an eigene Erfahrungen erinnert, an unzählige Diskussionen über den Sinn und Zweck solchen Verhaltens inmitten einer überwältigend scheinenden Zerstörungskraft. Auch an Momente, wo sich dieser Mann als „Innerer Zweifler“ gemeldet hat und mich in meinem „kindlich-spontanen Tun“ irritiert hat… Aber: Ich mache einfach weiter, so gut es eben geht – und nenne es nun „Seesterne retten“ :-)! Was für ein schönes Bild – vielenvielen Dank dafür!!!

  • Guten Morgen!
    SO eine schöne Geschichte! Und SOO passend wie ich empfinde, gerade auch für diesen Morgen!
    In der Sonne sitzend, frühstücken und Euren Newsletter genießend, denke ich: WIE gut es dir geht, trotz alledem, was noch besser sein könnte… Und dann diese schöne Geschichte – da wird mein Herz ganz weit..
    Vielen Dank auch dafür und Euch / Euch allen einen wunderschönen guten, fröhlichen Tag!

    • Susanne schreibt am 23. Februar 2014

      Sorry, in meinem Beitrag schrieb ich Iris, ich meinte Dich Ina :-)

  • Kinder haben eine herrliche Eigenschaft, von der man aufpassen muss, dass sie diese später nicht verlieren, nämlich eine praktisch unbegrenzte Selbstlosigkeit.

    Sie überlegen nicht lange, wem sowas nützen könnte, wie lange es dauern könnte, ob sie es schaffen etc. Sie machen es einfach.

  • Und wäre es nur einer gewesen, hätte es schon Sinn gemacht. Selbst bei nur einem wäre es nicht umsonst gewesen.

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