Setzt du dich selbst oft unter Druck? Dieser Trick hilft

Zu viel Druck kann uns Menschen krank machen. Das kannst du heutzutage ziemlich gut beobachten. Zum Beispiel im beruflichen Bereich, wo wir alle immer mehr leisten sollen. Aber der Stress und Druck hat auch im Privatleben Einzug gehalten, wo wir uns immer mehr selbstgewählte Verpflichtungen und Aktivitäten auf den Teller tun und in Freizeitstress geraten, weil wir noch soooo viel tun wollen.

Phänomene wie Druck finden normalerweise einen Ausdruck in unserem Denken und in unserer Sprache. Und Stress und Druck erkennt man an Sätzen, die anfangen mit

„Ich muss …“ und mit „Ich sollte …“.

  • Ich muss den Bericht noch schreiben, sonst regt sich mein Chef wieder auf.
  • Ich muss heute noch den Garten aufräumen, sonst fangen die Nachbarn an zu reden.
  • Ich muss 10 kg abnehmen, weil ich mich nicht mehr im Spiegel sehen kann.
  • Ich muss endlich einen Partner finden, sonst kann ich nicht glücklich werden.
  • Ich sollte netter zu Tante Anne sein, denn sie hat es ja so schwer.
  • Ich sollte produktiver werden und mehr schaffen, sonst komme ich nie auf einen grünen Zweig.

Solche Sätze sagen wir zu uns selbst. Und damit üben wir Druck auf uns aus. Das ist tatsächlich auch oft sinnvoll. Denn wenn wir vollkommen impuls- und lustgesteuert durch die Welt gehen würden, dann würde unser Leben wahrscheinlich schnell auseinanderfallen.

Zum Problem wird das Ganze, wenn ich mir zu viele dieser „Ich muss …“-Sätze sage. Dann wächst mein selbstgemachter Druck über das gesunde Maß hinaus. Und dann werde ich gestresst, unleidlich, deprimiert oder sogar körperlich krank.

Damit dir das nicht passiert, möchte ich dir hier zwei Ideen vorstellen, wie du gelassener und entspannter mit dieser „Ich-muss-eritis“ umgehen können.

Die Kontrolle zurückgewinnen

Wenn du entspannter werden willst, dann ist es immer ganz praktisch, wenn du deine Situation mal kurz mit etwas Abstand betrachtest.

Du hast vielleicht das Gefühl, du musst ganz viel. Aber du musst in Wirklichkeit gar nichts.

  • Du musst nicht zur Arbeit.
  • Du musst kein Geld verdienen.
  • Du musst kein guter Vater oder keine gute Mutter sein.
  • Du musst kein guter Nachbar sein.
  • Du musst auch nicht nett, freundlich oder tolerant sein.

Du denkst jetzt vielleicht, ich wäre durchgedreht, weil ich das schreibe.

Aber mal Hand aufs Herz: Musst du diese Dinge wirklich? Zwingt dich denn jemand mit vorgehaltener Waffe dazu, zum Beispiel Geld zu verdienen?

Und laufen nicht auch genug Menschen in der Gegend rum, die auf die Regeln pfeifen und einfach das tun, worauf sie Lust haben? Offensichtlich ist es möglich, auch wenn man darüber streiten kann, ob es gut oder erstrebenswert ist.

Wir MÜSSEN normalerweise im Leben nur ganz wenige Dinge zwingend. Wir müssen alle mal sterben. Wir müssen atmen. Wir müssen essen, weil wir sonst verhungern. Das sind wirkliche, biologische Notwendigkeiten des Lebens.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

Die anderen Dinge tun wir,

  • weil alle anderen sie auch machen,
  • weil irgendjemand mal gesagt hat, dass wir das tun sollten,
  • weil wir uns dazu entschieden haben,
  • weil wir sie nützlich und richtig finden oder
  • weil wir die Konsequenzen nicht in unserem Leben haben wollen, wenn wir eine bestimmte Sache nicht tun würden.

Und wir empfinden es aber so, als ob wir es wirklich müssten. Und dementsprechend haben viele Menschen auch das Gefühl, in einem Käfig aus Pflichten und Zwängen zu sitzen. Ein Käfig aus lauter Dingen, die sie tun müssen, aber eigentlich nicht wollen.

Dass wir viele Dinge tun müssen, ist aber nur EINE mögliche Sichtweise. Es gibt auch eine andere Denkart, die man lernen kann und die einen deutlich entspannter durch die Welt gehen lässt.

Der Trick hört sich beinahe zu einfach an. Er besteht darin, „Ich muss …“-Gedanken durch „Ich will …“-Gedanken zu ersetzen.

Ich kann zum Beispiel sagen: „Ich muss arbeiten gehen.“

Dann fühle ich mich aber gezwungen und vielleicht sogar unter Druck. Und ich fühle mich wie gleichzeitig wie ein unfreiwillig eingezogener Soldat oder wie ein Opfer – des Lebens oder der Umstände.

Ich könnte aber auch sagen: „Ich will arbeiten gehen, damit ich die Miete bezahlen kann und damit ich meinen Kindern etwas bieten kann.“

Und es ist im eigenen Empfinden ein großer Unterschied, ob ich etwas will oder etwas muss.

„Ich muss“ = Zwang und Druck.

„Ich will“ = Freiheit und Selbstbestimmung.

Wenn ich sage „Ich muss …“, dann spüre ich gleich die Hand im Nacken und in mir fängt es an zu kämpfen. Und dabei geht natürlich eine Menge Energie und Lebensfreude verloren.

Wenn ich aber sage „Ich will das, weil …“ dann ist das ein Ausdruck von Stärke, mein Rücken wird gerade, mein Kinn hebt sich und ich habe das Gefühl, mein Leben unter Kontrolle zu haben.

Deswegen möchte ich dir folgenden Vorschlag machen: Wenn du dich dabei erwischst, wenn du das nächste Mal einen „Ich muss …“-Satz denkst, dann frag dich doch einfach mal:

  • „Muss ich das wirklich? Sterbe ich, wenn ich es nicht tue? Wären die Konsequenzen wirklich so schlimm?“
  • „Oder ist es nicht vielleicht eher so, dass ich das tun werde, weil ich es für richtig, nützlich oder sinnvoll halte?“
  • „Oder will ich es vielleicht, weil ich die Konsequenzen nicht erleben will, wenn ich es nicht tue?“
  • „Werde ich gezwungen oder ist es eher meine freie Entscheidung, das zu tun?“

Du kannst dir deine Freiheit zurückerobern. Und zwar, indem du dir darüber klarwirst, dass du nichts musst, dass du aber ganz viele Dinge willst.

  • Du willst Geld verdienen und dir schöne Dinge leisten können, deswegen hast du dich entschieden, arbeiten zu gehen.
  • Du willst vielleicht, dass Menschen dich respektieren, deswegen verhältst du dich respektabel.
  • Du willst ein gutes Verhältnis zu anderen Menschen haben, deswegen hast du dich entschieden, freundlich zu sein.

Schaue mehr dahin, was du willst, welche Entscheidungen du deswegen getroffen hast und welche Konsequenzen du deswegen bereit bist, hinzunehmen.

Schon allein durch diese andere Sichtweise fällt oft eine Menge selbstgemachter Druck von uns ab, weil wir dann aufhören zu kämpfen.

Vom Wollen zum Bevorzugen …

Etwas zu wollen ist schon besser, als etwas zu müssen. Aber allein das „Wollen“ kann einem trotzdem noch Druck machen.

Denn wenn wir noch nicht erreicht haben, was wir wollen, dann erzeugt das oft Unzufriedenheit, besonders dann, wenn wir das Gefühl haben, nicht richtig voranzukommen bei unserem Vorhaben.

Etwas zu wollen und die daraus entstehende Unzufriedenheit ist natürlich wieder grundsätzlich keine schlechte Sache. Denn Unzufriedenheit ist ja oft die Triebfeder, die uns Dinge ändern und die uns letztlich auch wachsen lässt.

Manchmal übertreiben wir es aber auch mit dem „Wollen“. Zum Beispiel wenn wir uns zu sehr in etwas verbeißen oder wenn wir zu viele Dinge auf einmal wollen. Dann wächst die Unzufriedenheit über ein gesundes und nützliches Maß hinaus und wird zum Störfaktor, der uns nicht mehr unterstützt, sondern sogar in unserem Vorankommen behindert.

Auch hier gibt es einen sprachlich-gedanklichen Trick, der einen sehr entlasten kann.

Statt zu sagen „Ich will abnehmen“ oder „Ich will endlich einen Partner finden“ oder „Ich will mehr Geld verdienen“, sage dir:

  • „Ich würde es bevorzugen, abzunehmen, aber ich kann auch gut damit zurechtkommen, wenn ich so bleibe, wie ich bin.“
  • „Ja, ich würde es bevorzugen, einen neuen Partner zu finden, aber ich kann auch alleine glücklich sein.“
  • „Ja, ich würde es bevorzugen, mehr Geld zu verdienen, aber wenn nicht, dann wird das auch o. k. sein.“

Etwas zu bevorzugen gibt einem doch ein deutlich entspannteres Gefühl, als etwas zu stark zu wollen. Etwas zu bevorzugen drückt aus, dass man etwas möchte, aber eben auf eine entspannte Art.

Manchmal scheitern wir, weil wir uns nicht genug anstrengen und manchmal scheitern wir, weil wir uns zu sehr anstrengen. Für diesen zweiten Fall ist dann der „Ich würde es bevorzugen“-Trick praktisch.

Das waren die beiden Ideen, mit denen du entspannter werden kannst. Steve de Shazer, ein großer amerikanischer Therapeut, hat mal gesagt: „Worte waren ursprünglich mal Magie.“ Und er wollte damit sagen, welche unglaubliche, ja beinahe magische Wirkung das Ändern unserer Sprache haben kann.

Ändere die Art, wie du mit dir selbst redest, dann änderst du oft auch dein Empfinden. Und dann kannst du aus dem druckvollen „Müssen“ ein entspanntes „Wollen“ machen und dann wirst du dich freier und leichter fühlen.

Wie findest du diesen Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (44)
Loading...
 

Wenn deinem Leben gerade etwas fehlt ...

Kostenlos mitmachen. Eine außergewöhnliche, unterhaltsame und inspirierende Email-Serie. Rund um die Liebe, den Lebenserfolg, Geld und die Kunst, sich selbst nicht im Weg zu stehen.

Auch interessant?

Kommentare

  • Mein Trick, um mich nicht unter Druck zu setzen – eine To-Do-Liste! Ich benutze http://kanbantool.com/ mehr als 10 Monaten. Diese Toll ist ausgezeichnet geeignet für Menschen, die viel zu tun haben. Dank Kanban Tool kann ich die ganze Arbeit eins nach dem anderen abarbeiten kann und fühle mich dabei gar nicht unter Druck.

  • Hallo Ihr Lebensfreudigen,

    gerne habe ich mir heute den Newsletter durchgelesen und mich daran erfreut.

    Danke Herr Senftleben für die sehr einfache und treffsichere Beschreibung und Hilfestellung.

    Weiter so ….

    Gruß, Thilo

  • Hallo,

    diese „Zeit zum Leben“ hat mir, mal wieder, sehr gut getan und gleich Anwendung gefunden.
    Und auch die Erweiterungen hier bei den Kommentaren – eine Freude!

    Danke für Ihre Serie, auch wenn die einzelnen Beiträge manchmal für den Berufsalltag etwas lang sind. Manchmal wären weniger Worte mehr – weil, und da spreche ich nur für mich, ich sie dann auch ganz lesen könnte ;-).

    Ganz liebe Grüße, Axel

  • Ein recht bekanntes skandinavisches Möbelhaus hat schon vor Jahren zu Weihnachtszeit mit dem Spruch geworben :
    „Nichts müssen – aber alles können !“

    Ich habe mir diesen Spruch schon damals sehr zu Herzen genommen und ihn wo immer es mir möglich war umgesetzt.
    Mein Leben verläuft seit dem zwar nicht unbedingt „besser“ – doch wesentlich „anders“: nämlich entspannter, selbstbestimmter, freier, etc.

    In diesem Sinne…
    (übrigens : In ziemlich genau 6 Monaten ist es wieder soweit – Weihnachten. Bei den momentanen Temperaturen hier, könnte man aber auch meinen, es wären nur noch sechs Wochen.)

  • Für sich zu sagen „Ich darf…“ hat für jede Aufgabe eine ganz besondere Bedeutung. Ich stelle mir gerade ein Kind vor, welches jeden Tag auf dem Weg zur Schule sagt: „Ich darf heute in die Schule gehen und etwas lernen.“ Was für eine positive Einstellung zu der Tagesaufgabe „Schule“. Ich habe gerade mit einem pubertierenden Mädchen zu kämpfen, für die alles selbstverständlich ist und alles sich nur um Sie selbst dreht ohne dabei auf Aufgaben / Konsequenzen der Nichterfüllung einzugehen. Nichts ist ihr Recht, alles doof, sogar ihre kleine (liebe) Schwester. Ich träume davon, dass Sie mal mit dem Spruch (s.o.) zur Schule geht. Danke Monika.
    Lieben Gruß, Carsten

  • vielen Dank für diesen Newsletter und Eure Kommentare.
    Ich fühle mich immer so reich beschenkt mit Ideen und Anregungen zur zarten Veränderung, zu Veränderung, die nicht wehtut und dennoch sehr nachhaltig ist.
    Mir gefällt das „ich darf“ sehr gut, weil es für mich bedeutet, auch eine ganz besondere Gelegenheit zu haben, sei es durch besondere Fähigkeiten oder Situationen, die allesamt gar nicht selbstverständlich sind. Und weil es Dankbarkeit beinhaltet für die Möglichkeit, etwas zu tun.

    liebe Grüße
    Monika

  • Ja ein interessanter Ansatz für glücklicheres Leben.
    Ich habe Menschen immer bedauert, die bei der Begrüßungsfrage „wie gehts?“ sagen: „Muss ja!“ Wie erbärmlich, oder?

    Sehr gut passt auch der Spruch von Kant: „Ich kann, weil ich will, was ich muss“. Übrigens der Lieblingsspruch unseres Finanzministers Wolfgang Schäuble, der ja trotz einiger Schicksalsschläge noch immer mitten im Leben steht.LG Carsten

  • Eben solche automatisierte Formulierungen zu hinterfragen führen mich oft auf die Spur von festgefahrenen einengenden Handlungsabläufen, die sich nach einiger Zeit einfach doch wieder bei nachlassender Wachsamkeit zunehmend einschleichen. Manchmal (zum Glück – merke ich es in immer in kürzeren Abständen) schnürt mich das so zu, dass ich das Gefühl einer mich erdrückenden Woge habe. Dann ist es allerhöchste Zeit, hinzusehen und für eine Überprüfung/Änderung zu sorgen. Das habe ich nun endlich begriffen, nachdem ich mit einigen Jahren meiner Lebenszeit für das Ignorieren sämtlicher Signale „bezahlt“ habe, die aber mit Sicherheit eine der besten Investitionen gewesen sind.
    Ja, Worte sind bei der angestrebten Veränderung magisch – solche wie die hier schon mehrfach angesprochenen. Und für mich wichtig – wie ein Stopp-Schild – der Satz:
    „Ich entscheide…“. Diese Worte geben mir die Möglichkeit, mich von allzu viel suggeriertem Druck abzugrenzen.
    Auch die oftmals angebrachte Richtigstellung der Formulierung:“Ich KANN nicht…“ in „Ich WILL nicht…“ hilft mir, mir mein tatsächliches Wollen vor Augen zu führen.

    Viele Grüße
    movie

  • Mit einer etwas anderen Sichtweise können diese Ratschläge auch bei Zwängen helfen. Ich rede hier von starken Zwängen, wie Wasch- oder Kontrollzwängen. Diesen liegt ja auch zugrunde, etwas immer wieder tun zu müssen. Etwas tun zu müssen, um einen vermeintlich angenehmen Zustand zu erreichen. Aber kann es vielleicht sein, dass ich es tue,

    „weil ich die Konsequenzen nicht erleben will, wenn ich es nicht tue?“

    Ja genau, das ist meiner Meinung nach der Grund, wenn man Zwängen nachgibt und sich z.B. wieder wäscht oder etwas wieder kontrolliert. Man möchte die „Konsequenz“ des sich danach einstellenden unangenehmen Gefühls, dieser diffusen Angst, dieses durch und durch Unwohlsein los werden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
    Dabei – und da hat mir der Beitrag wirklich die Augen geöffnet- handele ich persönlich jedoch nicht aus freien Stücken.
    Als Zwangserkrankter erlebe ich mich selbst fast schon als Objekt, als jemand, der etwas tun muss. Von freier Entscheidung kann da keine Rede sein. Deshalb hilft mir auch die im Beitrag aufkommende Frage:

    „Werde ich gezwungen oder ist es eher meine freie Entscheidung, das zu tun?“

    In meinem Fall ist es nicht mein Wille, sondern meine Angst, die mir vorgibt etwas tun zu müssen.
    Ich sehe das jetzt viel klarer, danke für den Beitrag.

    • Marian schreibt am 20. Juni 2011

      Sebastian,

      Du bist selbstbewusst, weil Du so offen über Deine Probleme reden kannst.

      Dieses Selbstvertrauen kann Dir auch helfen Deine geschilderten Ängste zu reduzieren.

      Viele Grüsse,
      Marian.

  • ICH WILL MICH FÜR DIESES ODER JENES EINSETZEN, HEISST LEIDER AUCH, MIT MANCHEN KONSEQUENZEN LEBEN ZU MÜSSEN, wenn diese geringer oder besser sind, als wenn man nichts getan hätte, dann ist das o.k..

    Natürlich, wer weiß das so genau, was die Zukunft bringt? Man/Frau sollte nur versuchen, IM EIGENEN LEBEN SO WENIG SCHADEN WIE MÖGLICH ANZURICHTEN + das ist auch nicht ganz einfach, denn dafür ist man ALLEINE ZUSTÄNDIG u. KANN SICH NICHT ERWARTEN, dass ein ANDERER BEURTEILT, was für einen selbst GUT ist.

  • Hallo,

    ich wundere mich immer wieder, wie ihr genau das Thema trefft, das mich gerade beschäftigt. Auch heute wieder! Ich versuche es mir zu Herzen zu nehmen und wieder mehr zu wollen als zu müssen. Nur schon der Gedanke, dass ich will, fühlt sich gut an…

  • Hallo Ralf,

    tolles Thema und toller Artikel.

    Ja, in vielen Fällen haben wir die Wahl und müssen dann mit den positiven und negativen Konsequenzen klarkommen.

    Schöne Grüße

    Armin

  • Hallo,
    ich darf nun auf Reha gehen, ich will die Chance ergreifen und möchte Einiges ändern…., da ich bisher auch immer dachte „ICH muß..“
    Danke für den Beitrag.

    Schöne Grüße
    Susanne

  • Hallo Ralf,
    wieder ein guter Beitrag von dir. Wenn ich an das Wort „muss“ denke oder es mir laut sage, spüre ich
    innerlich einen Widerstand. Es löst in mir ein negatives Gefühl aus. „Will“ hört sich einach angen=
    nehmer an. Gut, man könnte es auch noch ergänzen: „Will, kann, werde“.

    Liebe Grüße
    Berthold

  • Hallo Ralf,

    herzlichen Dank auch von mir, dass Du dieses Thema gewählt und bearbeitet hast, was mich erinnert hat und weiter klar gemacht hast, wozu mir die Änderung dienen kann. Mein Leben zu erleichtern zB.

    Ich persönlich habe auf einem Seminar der Gewaltfreien Kommunikation diese Formulierung kennengelernt und mich entschieden, sie fortan anzuwenden:

    Ich entscheide mich dafür, YX zu tun (zur Arbeit zu gehen), weil mir XY (Bedürfnis, finanzielle Sicherheit zB.) wichtig ist.

    Dieser Satz ist für mich ein Bewusstmachen, was hinter meinem Sollen und Müssen steckt, wie Du das ja auch schon ausführlich geschrieben hast.

    Außerdem macht mir das so sagen klar, dass alle meine Handlungen im Leben freie Entscheidungen von mir sind.

    Besten Gruß und Dank.
    Marianne

  • Ein sehr schönes Beispiel für gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg in der Praxis.

    Ergänzend ein Zitat:
    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau)

  • vielen Dank für die Erinnerung, tatsächlich geht Leben so viel einfacher und glücklicher. Wir treffen Entscheidungen und tun die Dinge deswegen, wie wir sie tun. Wäre allen klar, dass ihre Entscheidungen dahinter stecken und sie natürlich die Konsequenzen tragen, wäre Zusammenleben viel einfacher. Den Newsletter empfehle ich ständig weiter. Ich freue mich deswegen auch immer auf die Sonntage!!!!!!!!!

  • ……eigentlich muß man über diesen Beitrag nicht diskutieren. Er entspricht der Wahrheit………….

  • Tag zusammen,
    schönes und wichtiges Thema und ich glaube, es geht fast jeden an. Die Anleitung ist prima und auch der Hinweis aufs Erlauben. Wichtig finde ich auch noch, dass man sich anschaut, was man genau just in diesem Moment „muss“. Schaue ich auf den Moment d.h., ich bin weder in der Vergangenheit oder Zukunft, dann reduziert sich das „muss“. Wenn ich darauf achte, dann kann ich mir auch anschauen, dass ich nicht nur muss sondern, dass es viele Momente des nicht müssens gibt. Und auch so entsteht eine Ansicht meines Tages von den Dingen, die ich „muss“ und den Dingen, die ich frei entscheiden kann. Diese Externalisierung finde ich für mich hilfeich denn auch damit kam ich ein Stück aus meinem Hamsterrad heraus.
    Liebe Grüße und vielen Dank für das schöne Thema mit den kostbaren persönlichen Worten.

  • hallo ralf,

    wieder ein guter, nachvollziehbarer beitrag mit praktischen , einfachen anregungen zur umsetzung dieser erkenntnisse.

    aus eigner erfahrung kann ich bestätigen, wie wichtig die eigene ausdrucksweise für das persönliche wohlbefinden, das erfolgs-und glückserleben ist.

    allein der ratschlag „müssen“ durch „wollen“ zu ersetzen, was ja sehr einfach und ohne grosse umstände umzusetzen ist, wird einen enorm voran bringen. man wird dadurch tatsächlich entspannter.

    was ich an dir schätze ralf, sind die einfachen Übungsanleitungen, die du propagierst und vorstellst, und die erfolg versprechen, weil man sie wirklich praktiziert, gerade, weil sie so einfach und unkompliziert sind.

    ralf weiter so, und vielen dank,
    und herzliche grüsse an euch beide,
    aus münchen,
    dieter.

    • Marian schreibt am 19. Juni 2011

      Kann Deinem Kommentar zum Beitrag von Ralf nur zustimmen, Dieter, denn das Problem ist ja immer die guten Ratschläge im Leben, die reichlich täglich uns erreichen, anzuwenden und umzusetzen.

      Da sind einfache Anleitungen immer gut, weil sie uns reizen, sie sofort auszuprobieren.
      Ich „wollte“ diesen Kommentar zu Dieter`s Kommentar schreiben.

      Viele Grüsse,
      Marian.

    • Ralf Senftleben
      Ralf Senftleben schreibt am 19. Juni 2011

      Danke Dieter. Bin eben ein einfacher Typ, deswegen stehe ich auf einfache Tipps :-)

  • Guten Sonntag Euch allen,

    zu viel „müssen“ macht genauso krank, wie zu viel „wollen“. Spätestens dann, wenn man dies Gefühl bekommt, man überholt sich gerade selbst – wäre eine Notbremse nötig. Ob man sie selbst betätigt oder der beste Lehrmeister – das Leben selbst – das ist dann halt unser Weg.
    Der satz im Beitrag „ich muss atmen“ stimmt nicht.
    Es atmet mich! Ich habe vertrauen an das Leben, an meinen Körper und die lassen mich nicht einfach so im Stich. Dem Leben vertrauen, mit großer Leidenschaft, die auch Leiden schafft, denn wer weiß ob wir noch einmal zu diesem Tanz eingeladen werden.
    Und nur so am Rande: Ich arbeite sehr gerne, liebe es mit Menschen zu kommunizieren und neue Wege ausprobieren. Und wenn es manchmal knüppeldick kommt, dann hilft der Satz „Auch das geht mal vorbei!“

  • Ich habe vor kurzem auch ein gutes Wort gefunden, das es einem leicht macht und eine positive Energie hat: Erlauben. Ich erlaube mir gelassen zu sein, z.B.

    Schöner Artikel, danke.

    Gruß Tobias

  • Mir gefällt noch besser „ich darf…“.
    Bereits seit Jahren wende ich die Formulierung an und seit dem habe ich eine wesentlich entspanntere Sicht auf die Dinge.

    • Dieter v. Tobien schreibt am 19. Juni 2011

      stimmt mike,
      „ich darf“ klingt noch besser als „ich will“, weil so die totale freiwilligkeit ausgedrückt wird.
      jedoch machen beide formulierungen sinn, den druck bei aktivitäten wegzunehmen, und die motivation entscheidend zu steigern.
      gruß,
      dieter aus münchen.

  • Man kann alles mit schöneren, eingängigeren Worten sagen und denken – dennoch bleibt es das, was es ist! Außer, dass wir uns etwas vorgemacht haben.
    Vor zwei Wochen ist meine Mutter gestorben und die Schwester sagte mir, meine Mutter sei „ganz friedlich eingeschlafen.“ Das Wort „gestorben“ war zu hart? Das Wort „müssen“ ist zu hart ?
    Wenn ich „müssen“ durch „wollen“ ersetze, kann es sein, dass ich wie beim Autogenen Training wie Nils vorher schon schrieb, Autosuggestion betreibe und damit das Symptom behandle – aber nicht die Ursache.
    Ich hatte früher starkes Herzstolpern und lernte beim autogenen Training, immer wieder den Satz zu denken „Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig.“ Nach einigen Wochen des Trainierens funktionierte das dann tatsächlich. Ich war mein Herzstolpern los.
    Aber es fand eine Symptomverschiebung statt – ich hatte nun extreme Schlafstörungen und Spannungskopfschmerz. Es hat insgesamt fast 20 Jahre gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich meine Lebenssituation verändern MUSS,damit es mir besser geht.Meine Körpersignale haben mich dazu gezwungen.
    Die Veränderungen und Brüche, die ich vornehmen musste, waren radikal und vom Unverständnis meines Umfeldes im Hinblick auf mein „egoistisches Verhalten“ begleitet.Aber es hat sich gelohnt . Heute lebe ich MEIN Leben ohne „muss“.
    Wenn man bereit ist, als sonderbar abgestempelt zu werden und wenn man bereit ist, finanzielle Einschränkungen in Kauf zu nehmen, dann geht das – man ist frei !

    • Monika Racheter schreibt am 19. Juni 2011

      COSIMA ICH GRATULIERE DIR, GENAU SO!!!

  • …nun MUSS ich lachen, ja wie viel Dinge habe ich in der Vergangenheit gemacht, weil ich dachte „ich MUSS“ sie tun damit ich geliebt und respektiert werde…und wo stehe ich heute, vor dem nichts:))) Nein das ist nicht ganz richtig, ich habe mir in der Vergangenheit das grosse Privileg erarbeitet nichts mehr verlieren zu haben!!!
    So nach dem Motto: ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich völlig ungeniert:)))))
    Täglich erhalte ich mehr Eigenverantwortung zurück!Was man zu dem allem noch sagen sollte, die Konsequenzen „muss, sollte“ man schon ertragen können!!!
    Den es gibt noch sehr viele Menschen die ein Nein nicht akzeptieren können und wollen, aber genau die sind es die mich auch in eine Lebensweise zwingen wollen, welche nicht mir entspricht und gehört!!!
    Wie alles im Leben auch innere Freiheit „muss“ man ertragen können, wenn man eigenverantwortlicher Weise seinen Weg gehen will!

    • Hexe schreibt am 20. Juni 2011

      Auch ich finde den Beitrag insgesamt sehr hilfreich und arbeite mit solchen Wortveränderungen und Suggestionen etc. Und ebenso möchte ich meinen individuellen Weg möglichst eigenverantwortlich gehen und nehme Konsequenzen in Kauf, wenn ich dabei für Andere nicht immer so richtig funktioniere, wie sie das wollen. Der Ausspruch: „Und ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert“ gehört im Grunde auch zu meinen Sprüchen und birgt viel Wahres.

      Dennoch ist für mich die Grenze des Tun-und-lassen-was-ich-will noch immer da, wo es andere Menschen anfängt zu berühren, zu stören und in deren Persönlichkeit eingreift. Darauf achte ich und fordere das auch von meinen Mitmenschen ein. Wir leben nun mal in einer Gesellschaft und teilweise auf engem Raum, da gilt es durchaus Rücksicht zu nehmen auf unser Umfeld. Wenn meine Nachbarn z.B. am Samstag früh um 8:30 Uhr auf ihrem Klavier rumklimpern, dann ist das Ausdruck ihres Egoismus, wenn Wand an Wand ein Anderer noch schläft, weil er eine harte Woche hinter sich hat. Und da geht es auch nicht nur darum, die Konsequenzen tragen zu müssen/zu können für das eigene Tun sondern solche Menschen bringe auch immer wieder die „dadurch-Gestörten“ in die Situation, darauf hinzuweisen, was in ihr Leben eingreift. Und das oft mit dem Ergebnis, dass der Verursacher auch noch beleidigt ist, wenn ihm Schranken aufgezeigt werden.

      So etwas ist purer Egoismus zu Lasten anderer und da kann ich leider nicht akzeptieren. Und leider greift solche Ingnoranz und Rücksichtslosigkeit immer mehr um sich. Insofern finde ich es dann toll, zu wissen, dass der Andere einfach nur „nichts mehr zu verlieren hat“ ;-(

      Ein paar Verpflichtungen oder Regeln gibt es nun mal im Zusammenleben, die zu beachten und erfüllen sind (sei es aus Mietvertrag, moralische Verpflichtungen – die natürlich völlig unterschiedlich sind oder einfach aus Rücksicht auf ein gedeihliches Zusammenleben). Wer nur machen will, was er will, der sollte dahin gehen, wo kein anderer ist oder sich gestört fühlen könnte. Und insofern kann auch ich nicht jedes „Nein“ aktzeptieren. Wenn z.B. Hausordnung ist, dann hat sich der Zuständige nun mal drum zu kümmern. Es kommt also immer darauf an, in welcher Lebenssituation es ist und ob es ein Ausdruck reiner persönlicher Freiheit ist oder ein Rausziehen aus Dingen, die nun mal zu tun oder zu lassen sind.

      Worum es hier in dem Text doch geht, das ist nur das Umgehen in uns innen drin mit diesen bestehenden Verpflichtungen oder Regeln oder Erwartungen Anderer, um mich besser dabei zu fühlen und es leichter zu bewältigen. Aber nicht, sich nicht mehr drum zu scheren. Und die Konsequenzen aus „unerwünschtem Verhalten“ sind manchmal wirklich schwer zu tragen. Aber dann bitte schön auch nicht mehr drüber Jammern nach dem Motto: „Jetzt sind aber Alle böse zu mir“ und „Ach, sei doch nicht so“. Dann muß ich halt auch durch.

  • Am Wochenende habe ich Muße den Newsletter zu lesen, nicht jede Woche aber doch sehr oft.Da finde ich immer wieder Bestätigung oder neue Anregungen, um mein Leben besser in den Griff zu kriegen oder die Welt ein wenig lockerer zu sehen. Dafür möchte ich einmal Danke sagen.

    Zu dem heutigen Thema kann ich nur sagen, dass man sich wirklich nicht all zu sehr unter Druck setzen sollte, dann geht Vieles leichter.

  • Wie kann ich etwas in meinem Leben ändern?“

    Indem ich Prioritäten setze gemäß meiner individuellen Differenz-Eignung.

  • Es geht doch beim Müssen und Sollen immer nur darum, negative Konsequenzen zu vermeiden. Frühes Aufstehen, Zähneputzen, Arbeitsweg, Büro/Fließband, Putzen, Aufräumen …“ Dies alles macht den wenigsten Menschen Spaß und sie würden es nicht tun, wenn sie nicht die negativen Konsequenzen in Form von noch unangenehmeren Lebensumständen vermeiden wollten. Zum Glück haben die meisten dies allerdings so automatisiert, dass es nicht mehr in ihr Bewusstsein dringt. Denn wenn man mal überlegt, wie wenig Lebenszeit der Mensch mit Aktivitäten verbringt, die ihn wirklich beglücken bzw. die um ihrer selbst willen erfolgen, kommt man schnell zu der Frage, ob das Verhältnis stimmt, ob der ganze Aufwand bzw. das Leben lohnt. Und damit sind wir bei dem einzigen Muss, das uns alle betrifft: Letztendlich müsse wir nur sterben. Alles andere unterliegt unserem (freien?) Willen. Wir müssen nicht einmal trinken oder atmen, wenn wir die Konsequenz (sterben müssen) in Kauf nehmen. Da uns hier jedoch der Selbsterhaltungstrieb im Weg ist, landen wir doch immer wieder beim Müssen. Da hilft auch kein Selbstbetrug in Form von Autosuggestion etc.

  • Hallo. Ich habe die „Bevorzugen-Regel“ auch schon selbst ausprobiert und es klappt wirklich. Ich habs zwar in der Version: „es ist nicht schlimm, wenn ich …… nicht schaffe/erreiche. Die Welt geht davon auch nicht unter und ich versuche es weiter und tue mein bestes dies zu erreichen“ gemacht, aber der Effekt ist der gleiche. Ist echt gut und vorallem, der Druck der sich somit in Luft auflöst eröffnet wieder neue Energien.
    Ich wünsche allen ein gutes Umdenken.
    Grüße
    Bettina

  • Vielen Dank, für diesen Beitrag!! Ich „soll“ und „muss“ momentan so viel, dass ich mich in einem Sog von Unzufriedenheit festgebissen hab.
    Dann lese ich eben gerade den Newsletter und fühle mich als hätte ich gerade einen sehr wichtigen Schlüssel gefunden. Danke dafür und einen lieben Gruss
    Jessica

  • Guten Morgen, super das Wollen in Bevorzugen umzuwandeln. So wird ein mögliche Druck vom Wollen zur Gelassenheit. Ich benutze viel ICH BIN, die VORSTELLUNG ist WIRKLICHKEIT so reguliere ich meine Gedanken, Gefühle und Handlungen richtung meiner Ziele. Vielen Dank für die sehr guten Tipps! Ich wünsche euch viel Freude, Energie und alles Liebe!
    Herzlich
    Alfred

  • Ein toller Artikel. Habe gerade mit viel Mühe gelernt, in dieser Form mit meinen Anforderungen umzugehen und fühle mich richtig gut. Ich kann alles nur bestäigen. Liebe Grüße und noch weitere positiver Entwicklungen, die uns anderen zugute kommen.
    Danke
    Karin

  • Hallo zusammen, ich hatte mal einen Partner, der sehr in den Zwängen mit „muss“ und „soll“ unterwegs war und teilweise stark unter diesem Druck litt. Wir vereinarten – damit ihm das besser in Erinnerung blieb, wie es anders besser wäre – dass er für jedes „muss“ 0,50 Cent zahlte. Wir konnten von diesem Geld Essen gehen :-))))))

    Aber, es ist ihm bewusst geworden, wie viel er selbst dazu beiträgt, dass in ihm Druck entsteht, so dass er noch heute immer wieder mal an unsere Geschichte denkt und danach handelt.

    Worte haben eine starke Wirkung auf unser (Wohl-)Befinden, dessen sich bewusst zu sein, ist sehr viel wert.

    • Gabi Hirtreiter schreibt am 28. Juni 2011

      An und für sich stimme ich da zu, dass jeder sich selbst unter Druck setzt. Ich bin aber auch der Meinung, dass das immer auf die Situation ankommt. Nur ein Beispiel aus meinem Leben: Bin 2006 an Krebs erkrankt, mein Partner hat seinen Führerschein schon vor Jahren abgeben müssen, wenn dann kurz nach einer Chemobehandlung der Anruf kam: „du musst mich abholen“, ist es schwer zu denken: „ich will jetzt meinen Partner abholen“, weil es mir in dem Moment absolut schlecht ging. Und so wiederholen sich die Ereignisse seitdem in meinem Leben, so dass es für mich absolut schwierig ist, zu denken „ich will“ und nicht „ich muss“, denn eigentlich will ich das ja alles gar nicht, kann es aber nicht abwenden.
      mfg Gabi

  • kamira gabriela miltner schreibt am 19. Juni 2011 Antworten

    gute idee für mich- ich bevorzuge- zu benutzen,
    ich habe mich selber jahrelang gestresst und unzufrieden gemacht, weil ich vorrangig- ich will-,das hat für mich sehr viel mit verantwortungsübernahme zu tun,angewendet hab.mfg kamira

  • Muss das Thema derartig breit gewalzt werden, obwohl man es kurz, prägnant sagen könnte – oder will da jemand partout den sich selbst gegebenen Seitenumfang eines Newsletter füllen?

    • Tom schreibt am 19. Juni 2011

      Guten Morgen, Dein Beitrag erinnert mich an meine Erfahrungen mit „guten Sprüchen“. Lange Zeit fand ich die ziemlich blöd und wollte/konnte sie nicht verstehen. Als ich den Sinn dahinter verstanden hatte, kamen sie mir schon fast zu „einfach/trivial“ vor.

      Mit diesem Beitrag ist für mich ähnlich. Ich achte auf die Verwendung von „muss“, „eigentlich“, „vielleicht“ … und ein kurzer Beitrag zu diesem Thema wäre mir eine gute Erinnerung gewesen.

      Wenn ich mich neuen Themen annähere, so helfen mir längere Erläuterungen, Wiederholungen.

      Viele Grüße

      Tom

    • Ingeborg Gollas schreibt am 20. Juni 2011

      Hallo Gundula Jause,

      welche Laus ist Ihnen über die Leber gelaufen? Ich empfinde Ihren Kommentar als ausgesprochen unfreundlich. Wenn Sie nicht zufrieden sind, dann bestellen Sie den Newsletter doch ab. Mir hat der Zeitzuleben-Newsletter schon sehr viel gegeben. Und wenn mal etwas nicht ganz so ist frage ich mich: bin ich selbst denn immer vollkommen und effektiv? Jedenfalls bin ich immer dankbar für die wöchentlichen (und auch noch kostenlosen) guten Gedanken und Anregungen von Ralf und Tania, was ich den beiden hierdurch gerne wieder einmal sage.

      Ich wünsche allen eine gute Woche und, dass sich jeder auch selbst leiden mag und sich seine eigenen Schwächen verzeihen kann.

  • Guter Eintrag, ich schreibe im Moment ein Tagebuch bei dem es auch um solche Dinge und speziell um Punkt 3 – aber mit 49 statt 10kg. Meine Haltung ist aber ich will, statt ich muss – würde mich freuen wenn Ihr bei mir vorbeischaut.

  • Wunderbares Thema! In meinem täglichen Leben nutze ich die Variante „Ich kann…!“. Was übrigens nebenbei dazu führt, dass ich mein Selbstwertgefühl gerade dadurch „ordentlich behandle“. Denn „ich kann“ sehr Vieles tun und auch sehr Vieles einfach lassen. – „Nichts muss – Alles kann!“ Liebe Grüße Sascha Feth

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Eine Sekunde bitte noch…

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lass dich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.

Ooooch, schon gehen?

Aber falls Sie diesen Beitrag gut fanden, dann lassen Sie sich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.

Warte, einen Augenblick!

Wenn du unsere Seite nützlich fandest, dann lass dich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.