Von der Last des Lebens …

Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.

Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: „Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird.“

Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch – vergebens.

Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.

Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.

Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: „Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen.“

Quelle unbekannt,
leicht umgeschrieben

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Kommentare

  • Denkt denn niemand an den Steinbrocken?

  • Hallo liebes Team,
    die Geschichte ist super, ich kannte bisher nur die Pointe, aber der Beduine ist genauso wichtig. Es gibt nämlich eine unzählige Menge von Beduinen, denen die Last, der eigene Stein, zu schwer geworden ist und das ihre Persönlichkeit verändert hat.
    Das Leben birgt ja viele kleine und große Enttäuschungen, Lasten, Ungerechtigkeiten, denen wir uns stellen müssen, wo wir nicht ausweichen können, oder für die es keine Lösung, sondern nur eine Verarbeitung gibt. Der Stein in der Palme ist wohl diese Last, dieses „Trauma“, das uns immer oder zumindest dauerhaft und nachhaltig begleitet.
    Falls der Stein dauerhaft zu groß empfunden wird (und man z.B. psychosomatische Probleme bekommt), braucht man professionelle Hilfe, sonst wird das Problem zur Persönlichkeitsveränderung und es will ja keiner auf Dauer zu so einem Beduinen werden!
    LG, Annette.

  • Es gibt aber auch Pflänzchen, die erholen sich nicht, wenn sie niedergetreten werden oder der Stein zu groß ist.

  • Komisch, niemand macht sich Gedanken um den Beduinen…?

    • Anja schreibt am 6. Juni 2012

      DOCH! Ich mache mir Gedanken wegen des Beduinen! Der spiegelt unsere Gesellschaft.Lauter Beduinen ,die mit sich und ihren Problemen nicht klarkommen und deshalb anderen Steine in den Weg legen…: Zum Beispiel,Mobbing am Arbeitsplatz, Neid und Missgunst unter sog.Freunden u.s.w.
      Es gibt soviele Menschen,die nur noch sich selbst sehen,und nach allen Seiten treten.

  • In der Zeit der Dunkelheit als der Stein dort lag, hatte die Palme Zeit sich zu orientieren. Sie nahm den Weg zum Licht und wählte das Licht, in dem sie zeigt wie sie sich ihm entgegenstreckt. Der andere weg, wäre der Rückzug gewesen ganz in sich selbst.Die Kraft wäre nach und nach weniger geworden. Wenn der wille da ist, gibt es einen Weg.

  • Eine sehr schöne Geschichte, die zu einiger Interpretation einlädt.

    Die Last, die uns auferlegt wird (oft sind es ja Dinge, die wir uns selbst, ob bewusst oder unbewusst, in den „Rucksack“ packen), kann uns stärker machen.

    Die Betonung liegt auf „kann“.

    Im Kern der Geschichte sehe ich noch etwas anderes, nämlich die Voraussetzung für das Wachstum und die Stärke, und die besteht darin, diese Last überhaupt erst anzunehmen und zu akzeptieren.
    Erst dann wird sie nicht mehr als Last empfunden, und erst dann kann sie auch stärken und konstruktiv genutzt werden.

    • Thomas Bender schreibt am 27. Mai 2012

      Liebe Susu
      Dein Kommentar macht diese Geschichte zur Weisheit.

  • Eine tolle Geschichte. Das, was uns als Stein in den Weg gelegt wird?das kann uns stärker machen.
    In jedem Stein liegt auch eine Chance.
    Dieses Gleichnis hat sehr einprägsame Bilder.
    Danke dafür.

  • Wie kann man nur sagen das das Leben eine Last sein sollte? Als mein Vater mich auf die Reise schickte waren noch 300 Millionen anderer auf dem Weg. Ich habe das Rennen gewonen. Jetzt werde ich 87Jahre alt. Habe viel erlebt und gesehen. Gutes und Schlechtes, aber ich freue mich immer noch über jeden neuen Tag. Denn ich kann jeden Tag die Sonne sehen, und am Abend das Funkeln der Sterne.Das ist doch keine Last. Wer das Leben auch so sieht wird nicht müde sich darüber zu freuen. Druß an Alle von Alfred

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