Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Von der Enttäuschung zur Selbsterkenntnis

Bei meinem letzten Umzug wollte ich gerne viele meiner Möbel loswerden. Einige waren schon viele Jahre alt, aber noch funktionstüchtig. Die wollte ich gerne verschenken. Andere waren noch nicht so alt und die wollte ich für kleine Preise verkaufen.

So stellte ich meine Angebote in Gruppen in sozialen Netzwerken ein sowie auf einem Onlineportal für Kleinanzeigen. Es meldeten sich auch einige Leute. Gerade bei den zu verschenkenden Sachen. Das freute mich sehr. Denn es gibt einem ein gutes Gefühl, wenn man seine lieb gewonnenen Sachen in guten Händen weiß. Ich versuchte dann, mit den Personen gemeinsam, Termine zum Abholen zu finden. Habe Termine verschoben und auf tolle Dinge verzichtet, die ich bei dem schönen Wetter viel lieber gemacht hätte.

Und dann war es so weit. Ich sitze zu Hause und warte. Und warte. Und warte. Und erst auf meine Anfrage kommt dann immer wieder die Reaktion: keine Zeit, Auto kaputt, doch kein Interesse mehr. Ich merke, wie ich richtig ärgerlich werde. Da habe ich schon zig Termine vorgeschlagen, zigmal geschrieben, dann sagt der Interessent noch nicht mal von sich aus ab, aber verlangt einen neuen Termin.

Und ja, selbst, wenn mal jemand kam, um meine schönen Möbel abzuholen, kam es doch immer wieder anders als erwartet.

Eine junge Frau möchte mein altes Regal und das Sideboard, das vorher nicht abgeholt wurde. Sie kommt auch, wenn auch eine halbe Stunde zu spät. Einen Kopf kleiner noch als ich. Ein dünnes Hemdchen. Ich: „Hast du niemanden mitgebracht zum Helfen?“ Sie: „Nein, kannst du mir nicht helfen?“ Ich: „Nein, tut mir leid, kann ich nicht. Meine Handgelenke schmerzen (was sie wirklich taten) und ich trage entsprechend kein schweres Regal und ein Sideboard aus dem 3. Stock.“ Und das war ja auch nicht meine Aufgabe. Bis sie jemanden gefunden hat, vergehen 1,5 Stunden meiner freien Zeit. In denen ich mich um meinen Umzug hätte kümmern können, Sachen packen oder einfach mal ein bisschen entspannen – das ist schließlich auch noch wichtig.

So geht es weiter und weiter. Und ich merke, dass ich richtig frustriert werde. Ich bin enttäuscht. So richtig, richtig enttäuscht, merke ich. Ich hatte gedachtet, ich schaffe Situationen, die für alle Beteiligten etwas Gutes bringen: Ich werde was los und der andere bekommt etwas.

Was ist Enttäuschung?

Ich hatte daran geglaubt, dass die Menschen, die die Sachen haben wollen, genau so ticken wie ich. Sich an verbindliche Absprachen halten oder sich zumindest so respektvoll verhalten und absagen. Das wäre ja kein Problem gewesen, denn dann hätte ich gewusst, woran ich bin.

Doch dem war nicht so. Meine Erwartungen waren wohl zu hoch. Ich hatte intuitiv von anderen Menschen geglaubt, dass sie sich so verhalten, wie ich es tun würde. Doch darin besteht für mich die Täuschung, die sich in dem Wort „Enttäuschung“ verbirgt. Denn andere Menschen verhalten sich äußerst selten so, wie man es selbst tun würde. Genau so entsteht Enttäuschung. Wenn ich mir wünsche, dass etwas Bestimmtes eintritt oder dass jemand anders auf eine bestimmte Weise auf etwas reagiert. Und das passiert dann aber nicht oder sogar ganz anders. Dann ist man enttäuscht. Und je mehr man sich schon so richtig vorstellt, wie es sein wird, umso größer kann die Enttäuschung ausfallen, wenn dem dann nicht so ist.

Wie kann man mit Enttäuschung umgehen?

Jetzt saß ich da also mit meiner Enttäuschung. Und auch dem Ärger und der Wut, die mit der Enttäuschung in mir hochkamen. Doch dann sprach ich mit Freunden und auch im Büro darüber. Und je mehr ich darüber sprach, desto bewusster wurde mir, wie wichtig es ist, darüber nachzudenken, wie es zu dieser Enttäuschung kam. Mir wurde deutlich, dass ich eben durch meine eigenen Erwartungen selbst einen Anteil daran hatte, dass dieses unangenehme Gefühl bei mir entstand. Und dass ich jetzt aber die Chance habe, aus dieser Situation etwas für mich zu lernen. So dass ich beim nächsten Mal vielleicht weniger enttäuscht sein werde.

Schlussendlich haben mir bei dieser Selbstreflexion diese Fragen weitergeholfen:

  1. Was war überhaupt meine Erwartung?
  2. War diese Erwartung vielleicht zu hoch? Woran kann das gelegen haben?
  3. Was habe ich dazu beigetragen, dass diese Erwartung nicht erfüllt wurde?
  4. Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?
  5. Gibt es auch Ausnahmen zu der Situation? Also Momente, wo es doch schon mal anders gelaufen ist? Wann ist es schon mal gelungen?

Und damit du eine Ahnung hast, was genau das bei mir bewirkt hat, hier mal meine Antworten auf die Fragen in dieser einen Situation:

  • Zu 1.: Was war meine Erwartung?
    Meine Erwartung war, dass die Menschen die Sachen zu dem vereinbarten Zeitpunkt abholen und selbst Helfer zum Abholen organisieren. Und dass sie sich melden, falls was dazwischenkommt.
  • Zu 2.: War diese Erwartung vielleicht zu hoch? Woran kann das gelegen haben?
    Ja, scheinbar. Ich habe insgesamt das Gefühl, dass Verbindlichkeit bei vielen (nicht bei allen!!) Menschen weniger wichtig wird. Das merke ich auch in anderen Situationen im Leben. Das hätte ich hier vielleicht schon erahnen können.
  • Zu 3.: Was habe ich dazu beigetragen, dass diese Erwartung nicht erfüllt wurde?
    Es ist ja das erste Mal, dass ich Möbel auf diese Art abgeben wollte. Und ich habe keine klaren Bedingungen zu den Angeboten geschrieben. Also, dass ich eben im 3. Stock wohne und dass man sich selbst jemanden zum Helfen mitbringen muss. Und ich war wohl auch zu kompromissbereit, was die Termine angeht.
  • Zu 4.: Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?
    Entweder mache ich ganz klare Aussagen mit ganz klaren Vorgaben in Bezug auf Termin, Etage etc. Und ich regle das auch nicht per Nachrichtenfunktion, sondern nur noch per Telefon.
    Oder, wenn mir der Aufwand einfach zu groß dafür ist, dann rufe ich direkt bei einem Sozialkaufhaus an. Die freuen sich nämlich wirklich über gute Möbelspenden :-)
  • Zu 5.: Gibt es Ausnahmen? Oder war das vielleicht schon mal anders? Wann ist es schon mal gelungen?
    Ja, es gab auch Ausnahmen. Nicht alle waren so. Eine junge Frau war so unheimlich glücklich, dass sie ein paar Möbel von mir geschenkt bekam. Weil sie gerade erst ausgezogen war. Und sie hat sich auch direkt darum gekümmert, dass sie Helfer hat und dass der (vorgegebene!) Termin klappt. Da hab ich doch auch noch gern was zu trinken verteilt. Und auch die andere Frau hat sich sehr über die Möbel gefreut, auch wenn nicht alles so reibungslos geklappt hat.

Je mehr mir durch diese Fragen deutlich wurde, was ich selbst dazu beigetragen habe, dass es zu der Enttäuschung kam, desto ruhiger konnte ich wieder werden. Die Enttäuschung war zwar immer noch da und ich bin auch immer noch entsetzt, dass so viele Menschen sich nicht an Absprachen halten. Aber ich habe gelernt, dass ich in Zukunft anders an die Sache herangehen werde. Weniger Erwartungen an andere stelle und dafür klarer habe, was ich selbst geben will und was nicht.

Vielleicht fällt dir selbst ja auch gerade spontan eine Situation ein, in der du sehr enttäuscht wurdest. Dann kann es dir helfen, dir auch nachträglich ruhig noch mal diese Fragen von oben zu stellen. Oder vielleicht fallen dir selbst noch andere passende Fragen ein. Dann kannst du dadurch ein anderes Bild von der Situation bekommen und erkennen, was du selbst beim nächsten Mal anders machen kannst. Um dich selbst vor negativen Gefühlen zu schützen und stattdessen mehr von dem zu bekommen, was realistisch zu erwarten und gut für dich ist.

 

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Über Barbara Pötter

Barbara Pötter ist Sozialpädagogin, Coach für psychosoziale Beratung und Schreiberin.

Nachdem sie knapp 3 Jahre bei Zeitzuleben als Redakteurin und Kursleiterin mitgewirkt hat, hat sie in Konstanz am Bodensee ihr eigenes Unternehmen aufgebaut.

Unter www.stadtlandfreund.de bietet sie nun Veranstaltungen für Menschen an, die neue Leute kennenlernen möchten und gleichzeitig die Stadt und das Umland besser erkunden wollen. Damit greift sie ein Thema auf, das sie auch hier bei Zeitzuleben aus persönlichen Erfahrungen heraus sehr beschäftigt hat und das viele Menschen in ihrem Leben immer wieder berührt.

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Kommentare

  • Hallo Ulli,
    Ich glaube, wenn sich Deine 3 Geschwister nicht um Deine Mutter kümmern, werden sie ihre Gründe dafür haben. Hast Du die Geschwister wirklich mal danach gefragt? Herzlosigkeit oder Gleichgültigkeit ist selten der Fall, wenn man genauer hinschaut. Oder bist Du nur sauer, weil alles an Dir hängenbleibt?

  • Diese Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Allerdings auch gute. Und das lässt mich immer hoffen. Andererseits rufe ich mir in solchen Situationen auch Ereignisse ins Gedächtnis, bei denen ich selbst andere enttäuscht habe. Und davon gibt es genug, wir blenden diese nur allzugern aus. Andere Menschen haben ebenfalls Erwartungen, die wir nicht immer richtig deuten oder erahnen. Und schon haben wir sie enttäuscht und erfahren es gar nicht oder zu spät.

  • Liebe Maria,

    für mich ist die wichtigste Botschaft aus dem Artikel: Es gibt etwas, das wir ändern können. Nämlich uns selbst, unseren eigenen Umgang mit einer Situation. Andere können wir nicht ändern, oder nur über Umwege.

    Ich interpretiere jetzt etwas.

    Viele Kinder sind chaotisch und faul. So lange jemand für sie wäscht, kocht, einkauft und aufräumt, werden sie das ausnutzen.

    Und auch hier gilt: Was nichts „kostet“, ist „nichts wert“ in der Wahrnehmung.

    Was Du tun kannst: Dich abgrenzen. Aber nicht nur einen Tag, sondern konsequent. Für so lange, wie Deine Grenzen nicht respektiert werden.

    Also: ganz klar sagen, was Du erwartest und was die Konsequenzen sind, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Z.B. Miete fordern fürs Hotel Mama, wenn nicht jeder [klar definierte Pflichten] erfüllt. Und wenn es gar nicht geht, „rausschmeißen“. Mit 25 bzw. 26 kann man auch in einer WG wohnen. Manche tun das schon mit 19.

    Wenn Zusagen nicht eingehalten werden, dann… bist Du auch an keine Zusagen gebunden. Punkt. „Achso, du wolltest für die Grillparty mit deinen Freunden Minutensteaks, hast denen eine große Portion versprochen für sieben Leute, die ich bezahlen sollte? Ja, sorry, die waren mir zu teuer, kauf sie selber. Und dass jetzt am Sonntagmittag keine mehr in den Supermärkten zu bekommen sind, oh, naja, ist doch nicht so wichtig, oder? Kannst ja Pizza bestellen auf Deine Kosten.“

    Mit-Gefühl, Empathie kommt leider leider oft vom selbst fühlen, wie unfair sich unfaires Verhalten anfühlt.

    Das erfordert allerdings Kraft. Und Willen. Ich wünsche Dir beides.

  • Tja, gerade bei gebrauchten, zu verschenkenden Möbeln gilt einmal mehr: Was nichts kostet, ist nichts wert. Nicht meine Meinung, ich musste nur vor einigen Monaten eben diese Erfahrungen machen wie die Autorin. Und als ich dann anfing, Sachen, die ich eigentlich verschenken wollte, für wenigstens 10 € zu inserieren, ging es plötzlich. Seltsam, aber genau so passiert… offenbar wird erst wertgeschätzt, was etwas kostet. Muss nicht viel sein, aber offenbar doch…

  • Das waren alles sehr gute Artikel und Gedanken zum Thema Ent-Täuschung. Oder waren es Täuschungen?
    Jedenfalls haben die Anderen nicht das gemacht, was man erwartet hat. Pünktlich zum Sachen abholen kommen
    Sich vielleicht bedanken dafür!
    Nein – sie erwarten, dass man (wie es die Älteren früher sagten) für andere „springt“ und alles “ stehen und liegen lässt“.
    Ja, man geht von sich aus, weil man selber pünktliche ist, korrekt ist und verläßlich. Aber viele andere sind es leider nicht. Sie finden das Gegenteil ganz normal und von solchen Menschen gibt es immer mehr.
    Viele meinen, dass sie für wenig oder eben 1 € die tollsten Möbel bekommen, auch noch kostenlos geliefert und ins 5. Stockwerk hoch getragen. Ja, leider ist es so.
    Aber wir müssen uns auch nicht alles gefallen lassen und können da sehr gut Schlüsse raus ziehen und das Wort „Nein“ anwenden.
    Ich denke, aus Erfahrung wird man klug und man lernt eben nie aus.
    Deshalb finde ich es gut, dass es Sozialkaufhäuser gibt, die gerne Sachen abholen und ich gehe auch gerne dorthin, und schaue nach günstigen Dingen wie Bücher, Kleinkram oder Deko. Und würde auch, wenn ich Bedarf hätte, mir Möbel dort kaufen.
    Diese Kaufhäuser gibt es fast in allen Orten und immer mehr. Einfach klasse. Bei uns in einer kleinen Gemeinde gibt es auch einen super Kaffee aus einer tollen Kaffeemaschine und leckere Waffeln, deswegen alleine gehe ich öfter dorthin und werde von dem Preis und dem Geschmack nicht enttäuscht. :-)

    Viele Grüße von mir und lasst Euch nicht mehr enttäuschen!

  • Das mit dem Abholen hätte ich Ihnen gleich sagen können. Das hätte ich nicht gemacht. Einfach beim Sozialkaufhaus abstellen, die holen es manchmal sogar noch ab und die ganze Sache ist an einem Nachmittag gelaufen mit minimalen Aufwand. Das mit dem Termine ausmachen … Oje…. Aber aus Erfahrung wird man schlauer. Mir hat das vor vielen Jahren schon mal eine alte Omi erzählt. Ihr Sohn wollte einen Wohnzimmerschrank (gebraucht), der immerhin mal 6.000 DM gekostet hat, verschenken. Die Leute waren so anspruchsvoll, die vorbeikamen. Die wollten fast noch, dass man ihnen das Ding nach Hause fährt. Das macht der auch nicht noch einmal. Es ist heute wie damals.

  • Von meiner Grundhaltung her bin ich auch so, dass man funktionierende Sachen nicht einfach entsorgt, sondern noch sinnvoll weiternutzt. So kaufe ich selbst vieles gebraucht, auch Anziehsachen. Mit dem Verkauf von allerlei Dingen aus dem Haushalt habe ich über Jahrzehnte ebenfalls sehr viele Erfahrungen gesammelt und kann die Erlebnisse aus dem Artikel nur bestätigen, insbesondere auch eine maßlose Anspruchshaltung vieler Mitmenschen: qualitativ gut muss es sein, billig und am besten liefere ich es gratis an den Empfänger – und selbstverständlich habe ich mich auch zu bedanken, dass er/sie es mir abnimmt ;-)

    Aus den wirklich vielfältigen Erfahrungen habe ich für mich diese Erkenntnisse gezogen:

    – der Verkauf lohnt den Aufwand nur bei Artikeln mit hoher Nachfrage, gebrauchte Möbel, Anziehsachen und Bücher gehören normalerweise nicht dazu (Ausnahmen bestätigen die Regel: Designermöbel, teure Markenklamotten, noch aktuelle Sachbücher)

    – abgenutzte oder altmodische Möbel (Fliesentische, Eiche rustikal, Omas Möbel usw.) gehen in den Sperrmüll; gar nicht erst über was anderes nachdenken, so teuer sie auch mal gewesen sein mögen

    – gute Anziehsachen in die Altkleidersammlung, abgenutztes in den Müll

    – die wenigen öffentlichen Bücherschränke sind meist randvoll, oft genug kann man die Bücher wieder mitnehmen, weil kein Stellplatz mehr vorhanden ist; das Einstellen auf eBay lohnt regelmäßig bei Erlösen von wenigen Euro den Zeitaufwand nicht, daher nur topaktuelle Bücher versuchen zu verkaufen, den Rest entweder spenden (kirchliche Einrichtungen machen bei uns Flohmärkte) oder sofort zum Altpapier

    Was bei Abholungen zu beachten ist, wurde ja schon geschrieben: Zeitfenster vereinbaren, bei Verhinderung um Nachricht bitten, auf mitzubringende Helfer hinweisen – ich hab es schon erlebt, dass ein professioneller Möbelaufkäufer mit seinem LKW allein bei einem Rentnerehepaar vorgefahren ist, um eine Sitzgarnitur abzuholen. Manche sind unverfroren hoch drei.

    Enttäuschungen werden sich aber auch bei Beachtung dieser Punkte nicht gänzlich vermeiden lassen. Ich finde es ehrlich gesagt nicht zu viel verlangt, dass man Termine einhält und bei Verhinderung absagt. Von diesem Standard möchte ich auch nicht abweichen und meine Erwartungshaltung herabsetzen. Nur hat leider nicht jede(r) die soziale Grundausbildung erfahren oder verinnerlicht. Man muss es nicht jedem recht machen.

  • Hi,
    nicht ich bin der blöde dabei. Der Interessent hat nicht so funkitoniert das wir zusammen kommen!
    !!!! Sag es klar und deutlich, mit einem säuerlichen Lächeln:
    Du bist zu spät, du kannst die Teile nicht tragen; du stiehlst mir meine Zeit!!!

    Wichtig ist es das wir unseren „Bestand“ an Adrenalin klein halten.
    Alleine dies, verbunden mit der vertanen Zeit, ist Aufgabe genug.
    Wenn das Gegenüber bereit ist von Dir zu lernen, dann klappt ein neuer Termin, sonst vergiss die Person.

    Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.

    Heinz Rühmann

    Werner

  • Dieser Beitrag gefällt mir besonders gut! Auch ich hatte vor einer Woche eine solche Enttäuschung (Selbt)Täuschung erlebt und und wurd wütend… Es tut gut zu wissen, dass es auch anderen so geht und mir gefällt der Lösungsorientierte Ansatz, sich zu hinterfragen, was ich zu dieser Enttäuschung beigetragen habe resp. wo ich zu passiv war und einfach erWARTET habe… (Das habe ich übrigens schon von mir aus gemacht – dieser Beitrag hat mich bestärkt, es auch weiterhin so zu handhaben) :-) Danke viel Mal!

  • Vielen Dank denen, die mir geantwortet haben.
    Kurz meine enttäuschten Erwartungen von Seiten meiner Kinder (2 Söhne: 26 und 25 J., Tochter bald 19 J):
    – Unzuverlässigkeit (Versprechen nicht halten)
    – schulische Leistungen
    – Respektlosigkeit
    – totaler Chaos in einem Zimmer

    Sie haben wohl auch andere Prioritäten als ich. Um nur ein Beispiel zu nennen: Ich verbringe meine Freizeit mit Lesen oder Wandern, sie am Fernseher oder im Bett.

    Aber ich will hinzufügen, dass sie keine Monster sind, im normalen Leben (mit Bekannten, Verwandten, Freunden) sind sie ganz o.k. und freundlich.

  • Manchmal ist es hilfreich, eine Enttäuschung als Ende einer (Selbst)Täuschung zu „entlarven“. Das gilt insbesondere auch für Erwartungen, die wir in unsere Kinder setzen. – loslassen lernen.

  • Ich hab damit immer Glück gemacht, oder war „hart“ genug, dass es zu diesen Mätzchen nicht kam. Meine Abholer waren pünktlich da. Und wenn sie es nicht waren, haben sie rechtzeitig Bescheid gegeben und waren an einem anderen Termin pünktlich da. Einer kam gar nicht (oder zu spät), ich hab 20 Minuten gewartet und bin dann einkaufen gegangen – selber Schuld, wenn man so lang auf Abruf sitzt.

    • Rena schreibt am 29. Mai 2016

      *gehabt

  • Ich selbst habe sehr ähnliche Erfahrungen in Sachen (sehr gut erhaltene) Möbel verschenken zu wollen wie die hier Geschilderten. Selbst die hier mehrfach positiv erwähnten Sozialkaufhäuser stellen teils hohe Ansprüche wie „Wir nehmen nur vollständige, passende Sitzgruppen. An einzelnen Sofas haben unsere Kunden kein Interesse“. Aha. Ich dachte, das sei vielleicht nur in Großstädten so. Doch meine Mutter arbeitet ehrenamtlich an der Tafel und in einem Sozialkaufhaus in einer Kleinstadt. Der dortige Klientel ist – nationalitätenunabhängig – nur hochpreisige Markenware gut genug. Die dann auch noch auf unter 1€ heruntergehandelt werden soll. Ist hier und generell ein immer weiteres Absenken von Erwartungen an Mindeststandards im gesellschaftlichen Zusammenleben der richtige Schritt? Im Einzelfall erspart das sicherlich individuelle Enttäuschungen – andere Konsequenzen (wie z.B. immer mehr Ellbogengesellschaft, gegenseitiges Misstrauen und Gleichgültigkeit) erspart es nicht. Das schadet auch vielen Individuen und ganz sicher einer Gesellschaft.
    Übrigens: In mehreren Kommentaren wird der (gute und sehr diskussionswürdige) Artikel oben Ralf zugeschrieben. Er ist jedoch von BARBARA, wie unter dem Titel klar steht. Dieses Nichtwertschätzen ihrer Arbeit (= ihrer Person?) enttäuscht sie vielleicht auch. Zurecht. Denn Wertschätzung beginnt mit (der persönlichen kleinen MÜHE der) Aufmerksamkeit für das Gegenüber (Ralf schreibt sich im übrigen auch nicht mit ‚ph‘ ….).

    In diesem Sinne: Seien wir aufmerksam, auch bei „Kleinigkeiten“. Auch bei uns selbst.
    Liebe Grüße
    Marion

  • Ja, mit dem Verschenken ist das so ne Sache.
    Inzwischen bin ich der Meinung, dass verschenken überhaupt nicht wertgeschätzt wird. Es muss Geld kosten, damit es eine Wertigkeit erhält.
    da heißt es dann: könntest Du nicht mal geschwind…. und geschwind sind dann mal Stunden dahin ohne ein – für mich – selbstverständliches Dankeschön.
    Auf diese Weise habe ich Freundschaften eliminiert weil mir diese Ausnutzerei zu dämlich ist. Da zeigt sich auch der wahre Charakter. Ich bereue das nicht, denn ohne Schmarotzer lebt es sich leichter.
    Das einzige was es dabei zu überwinden galt, war, nicht jedem gefallen zu müssen, zu sagen: NEIN, so will ich das nicht mehr haben. Klar den eigenen Wunsch definieren, wie Ralf sagt, so will ich es, und anders nicht. Punkt.
    Nicht der bequemste Weg, aber manchmal brauchen Menschen eine harte Erziehung, einen Widerstand durch andere Menschen, müssen wörtlich: „vor den Kopf gestoßen“ werden um zu begreifen, dass man mit Menschen nicht wie mit einem Spielball umgeht.
    Positive Erfahrungen damit wünscht Marina

    • Ulli schreibt am 29. Mai 2016

      Zitat:“Nicht der bequemste Weg, aber manchmal brauchen Menschen eine harte Erziehung,“

      Ich bezweifle das sich Menschen erziehen lassen. Die müssten Dich dann schon sehr mögen. Ich habe die Erfahrung gemacht, das sich Menschen sehr schnell zurückziehen, wenn sie kritisiert werden. So etwas wie eine Streitkultur scheint es nicht mehr zu geben.

    • Rena schreibt am 29. Mai 2016

      Ich finde, dass du damit Recht hast. Mir sagte jemand im Nachhinein, dass er beim Abholen der Sachen, die ich anbot, sich gestresst fühlte und Angst hatte, zu spät zu kommen, weil ich in meiner E-Mail so rigoros geklungen hatte. Dort hatte ich aber nur um Pünktlichkeit gebeten und geschrieben, dass ich eine konkrete Zeitangabe möchte, weil ich nicht den ganzen Tag auf Abruf herumsitzen will. Gewirkt hat es trotzdem – alle waren pünktlich. Sie wollten den Kram ja auch haben. Es ist nicht allen Leuten alles egal.

      Ich sortier aber schon im Voraus aus. Wenn mir die Leute schon per Mail blöd kommen, kriegen sie gar nichts. Wenn sie nicht mal simpelste Höflichkeitsformen beherrschen – kein Hallo, kein Tschüss, kein gar nichts – darauf antworte ich nicht mal.

  • Ich denke nicht, dass man sich wegen enttäuschter Erwartungen allzu viele Gedanken machen sollte. Bis auf den Punkt 3 im Artikel : in Zukunft klarer sein in den Ansagen.

    Also: „klare Aussagen zum Thema (z.B. genaue Beschreibung des Gegenstandes und Erfordernisse für den Transport)
    und das Wichtigste: „Wenn….dann“-Bedingungen in kurzen klaren Worten aussprechen „15.00 Uhr Termin, ich warte bis 15.15 Uhr, dann …“

    Das wird Erstaunen hervorrufen. Bei denen, die stets meinen, die Welt drehe sich nur um ihre Belange und andere müssten sich ständig anpassen.

    Wenn die Menschen heute (freundlich formuliert) „unverbindlicher“ sind, dann wird es Zeit, sie wieder rück-zu-„erziehen“, heißt: Grenzen aufzeigen und Nachteile erfahren lassen.

  • Dieser Beitrag von Barbara kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe genau das gleiche vor wenigen Tagen erlebt. Eine Freundin wollte gern mein sehr gut erhaltenes Korbsofa geschenkt bekommen (ich wollte es ursprünglich für kleines Geld verkaufen). Ich sagte es ihr zu, organisierte auch eine Transportmöglichkeit und versprach, das Auto mit Anhänger auch zu fahren, falls ihr Sohn dafür keine Fahrerlaubnis hätte. Tage, nachdem das Sofa bei mir aus dem Weg geräumt werden sollte, erkundigte ich mich nach den Abholplänen. Ich sollte mich gedulden, der Sohn sei krank, wann der Abholtermin sein würde, wisse man nicht. Vielleicht in 3 Wochen?! Es wäre mir doch wohl zuzumuten, das Sofa so lange zu horten! Ich entschied mich dagegen, weil es mir im Weg war und rief ein Sozialkaufhaus an, die es eine halbe Stunde später abholten und sich über das sehr gut erhaltene Möbel sichtlich freuten. Fazit: Meine Freundin ist nun sauer und nimmt mir mein Verhalten übel. An mir nagten erst Selbstzweifel, aber nach der Lektüre des obigen Artikels fühle ich mich in meinem Vorgehen bestätigt. Mein Motto: ich bin nicht auf der Welt, um es anderen um jeden Preis recht zu machen! Und der Umkehrschluss ist natürlich: die anderen sind es auch nicht! Klar…

  • Und wenn mich meine Partnerin enttäuscht, offen ausgesprochene wünsche u Vorschläge ignoriert, die Prioritäten anders setzt- dann trifft die Enttäuschung mitten ins Herz. Dann die Erwartungen zurück nehmen? Wo bleibt dann die Gemeinsamkeit, wenn die Beteuerungen doch ins leere laufen?
    Dann hilft nur, sich von der Liebe zu trennen.

    • Ulli schreibt am 29. Mai 2016

      Wenn ich keine Erwartungen an einen Partner habe, dann brauche ich keine Partnerschaft. Ich gehe doch nur eine Partnerschaft ein, wenn ich dadurch meine Situation verbessere. Die Frage ist dann, was gebe ich und was bekomme ich. Und oft wird dann versucht etwas mehr durchzusetzen als der andere freiwillig gibt. Wenn jetzt noch einer den anderen mehr liebt als umgekehrt, kann das schnell dazu führen das diese Situation ausgenutzt wird. Eine Partnerschaft ist eben auch immer ein Kampf. Ist es nicht so, das immer einer in der Partnerschaft nachgibt. Kennt jemand ein Paar das vollkommen gleichberechtigt ist.

  • auch ich war mal von zu hohen Erwartungen gespickt, sogar bis zum heulen. bis mir meine Freundin sagte, „schraube deine Erwartungshaltung runter, dann wirst du nicht enttäuscht“. und es hat geklappt, seitdem, habe ich keine Erwartungshaltung mehr und gehe jeden tag mit einem lächeln durchs leben.

  • Vielen Dank, ein toller Artikel. Da mir das gleiche ebenso passierte, finde ich es ungeheuer wertvoll diesen Artikel gelesen und gespeichert zu haben. Damals habe ich mich maßlos geärgert und gesagt das mache ich nie wieder. Das nächste Mal bin ich direkt zum Sozialkaufhaus gefahren.
    Ich hatte mich schon gut reflektiert. Habe ich nun anhand des Artikels bestätigt bekommen.
    Einen wunderschönen Sonntag
    Elke

  • Dass ich eine schlaflose Nacht hatte, findet man bestätigt, da mir in meinem Mail einiges durcheinandergeraten ist!
    Bitte um Entschuldigung!
    Mia

  • Lieber Ralph, als hättest du diesen Artikel extra für mich geschrieben, nachdem ich gestern wiederholt von meiner Schwiegertochter in Punkto Pünktlichkeit und Dankbarkeit enttäuscht wurde und mich tief kränkte, obwohl ich sie schön höflich darauf ansprach, was diese Eigenschaften betrifft!
    Deine Gedankenimpulse zum Thema Enttäuschung werde ich abschreiben und mir öfter durchlesen, damit ich nicht wieder eine schlaflose Nacht durchmache!

    Besonders liebe und dankbare Grüße
    Mia

    Es stimmt, meine Enttäuschung kommt daher, weil ich selbst diese Eigenschaften habe und sie besonders wertschätze.
    Ich werde mir deine Ratschläge was Enttäuschung betrifft, abschreiben und sie mir öfter durchlesen, damit ich nicht wieder eine schlaflose Nacht habe!

    • Varia schreibt am 1. Juni 2016

      Hallo Mia, Schwiegertochter…Das ist auch mein Thema. Nicht enttäuscht sein, wenn sie sich für ein Geschenk nicht mit einer Silbe bedankt; ja nicht ein Wort dazu sagt? Mag ja sein, das ein Geschenk nicht gefällt, was für die Empfängerin auch nicht leicht ist. Aber kein Sterbenswörtchen? Was würdet Ihr in einem solchem Falle tun; außer die eigenen Erwartungen zurückschrauben. Ein schmerzliches Gefühl bleibt bei mir schon….

      Der Beitrag hat mir insgesamt gut gefallen.

  • Der Beitrag ist sehr gut gegliedert und kann wirklich weiterhelfen, in bestimmten Situationen.
    Aber: Wenn man von den eigenen Kindern enttäuscht ist?
    Und beim besten Gewissen sagen kann, immer sein Bestes gegeben zu haben?
    (oder fast immer)
    Und die Erwartungen, die man an die Kinder hat, nicht hoch sind?
    (d.h. nicht einmal niedrige Erwartungen werden erfüllt)
    Ralf von ZeitZuLeben hat Kinder, sie sind noch klein, warten wir ab, bis sie größer sind….
    Herzliche Grüße
    Maria

    • Christiane Muheim schreibt am 29. Mai 2016

      Liebe Maria
      Als Mutter von vier Kindern habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei Kindern Erwartungen nicht helfen, gut ist wenn es uns als Eltern gelingt Vertrauen zu haben, dass sie ihren Weg gehen werden. Oft ist dieser anders als wir uns vorstellen.
      Bei alltäglichen Dingen wie etwas versorgen, Tisch decken etc. hilft nur
      konsequentes dranbleiben in Liebe.
      Und sich fragen, warum es einem selbst so wichtig ist.
      Weiterhin viele schöne Erfahrungen mit Deinen Kindern wünscht Dir Christiane

    • Tanja schreibt am 29. Mai 2016

      Hallo Maria,

      welche deiner (für dich selbst geringen) Erwartungen entsprechen deine Kinder nicht? Bist du dir ganz sicher, dass unsere Kinder unsere Erwartungen erfüllen müss(t)en?
      Ich habe selbst einen 27-jährigen Sohn und eine 16-jährige Tochter. Früher (und manchmal ertappe ich mich auch heute noch dabei) hatte ich große und auch teilweise sehr kleine Erwartungen an die beiden. Ich selbst habe ja schließlich auch mein Leben „geopfert“ für meine Großeltern, die ich zu mir genommen habe und dadurch sehr sehr unglücklich wurde. Auch wollte ich meinen Eltern immer beweisen, dass ich besser bin als sie denken und habe mich unbewusst jahrzehntelang aufgerieben bis zum Burnout.
      Ist es wirklich richtig von den eigenen Kindern dasselbe zu verlangen? Ich finde nicht , dass mir das Recht zusteht über das Leben meiner Kinder zu bestimmen und versuche alle Erwartungen diesbezüglich loszulassen. Was dann letztendlich von den beiden von sich aus kommt freut mich dann umso mehr.

      Liebe Grüße
      Tanja

    • Ulli schreibt am 29. Mai 2016

      Sie haben mein Mitgefühl. Ich kenne das von meiner Mutter. Die hat immer alles gegeben, und wurde von ihren Kindern enttäuscht. Nicht von allen. Ich kümmere mich um sie, und sie kann mit 88 Jahren noch gut zu Hause leben, und das Leben genießen. Bei 4 Kindern hatte sie wenigstens in einem Fall Glück.
      Leider leidet meine Mutter unter Selbstvorwürfen, für die es allerdings keinen Grund gibt. Deshalb bin ich auf meine Geschwister sehr wütend.
      So etwas ist leider kein Einzellfall. Leider machen sich gerade Mütter immer oft Selbstvorwürfe. Dazu besteht kein Grund. Man wird von anderen Menschen auch dann enttäuscht, wenn man alles richtig gemacht hat.

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