Warum es uns so schwerfällt, uns zu entscheiden

entscheidungs-werkstatt2

Waren Sie auch schon mal in der Situation, eine Entscheidung treffen zu müssen, aber Sie wussten einfach nicht, wie? So ziemlich jeder kennt das wohl. Auch die damit verbundenen Gefühle der Unsicherheit, des Zweifels und der inneren Unruhe. Die Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, ist für viele einfach sehr groß. Und das macht es für uns zu einer sehr unangenehmen Situation.

Wir treffen täglich Entscheidungen. Im normalen Alltag sind es zumeist kleinere und weniger wichtige Entscheidungen, z. B., was man heute anzieht oder wo man einkaufen geht. Immer wieder stehen aber auch ganz wichtige Entscheidungen an. Beispielsweise, ob man seinen Job kündigt, jetzt Kinder bekommt oder ob man ein Haus baut. Solche Entscheidungen fallen uns dann nicht mehr so leicht, weil die meisten von uns große Angst haben, bei solch einer wichtigen Entscheidung falschzuliegen und sie womöglich hinterher zu bereuen.

Es gibt eine Menge unterschiedlicher Gründe dafür, dass es uns schwerfällt, uns zu entscheiden. Beispielsweise, weil

  • wir Angst haben, das Falsche zu tun,
  • wir nicht genau wissen, was wir wollen,
  • wir Angst vor den Konsequenzen unserer Entscheidung haben,
  • wir nicht genug Selbstvertrauen haben,
  • wir nicht spüren können, was unser Bauchgefühl uns rät,
  • wir das Gefühl haben, wir brauchen noch mehr Information,
  • wir mit der Entscheidung jemand anderen enttäuschen/verletzen/verärgern könnten,
  • unser Bauch etwas anderes sagt als unser Verstand,
  • wir am liebsten von jeder Entscheidungs-Option das Beste vereint haben wollen,
  • wir eine perfekte Entscheidung treffen wollen und
  • es womöglich noch eine bessere Option geben könnte.

Wie wir normalerweise entscheiden

Wie gehen Sie vor, wenn Sie eine schwere Entscheidung treffen müssen? Investieren Sie sehr viel Zeit und suchen nach allen möglichen Informationen, die Ihnen bei der Entscheidung helfen könnten? Das ist die gängige Strategie, um das Risiko einer Fehlentscheidung zu minimieren.

Und wenn wir Glück haben, dann wissen wir nach kurzer Zeit, was zu tun ist, und hadern auch nicht lange.

Manchmal gibt es aber auch Entscheidungs-Situationen, bei denen wir auf der Verstandes-Ebene nicht weit kommen. Kennen Sie das auch? Nicht immer lassen sich ja verlässliche Informationen sammeln und Fakten gegeneinander abwägen. Denn ganz oft sind die Folgen unserer Entscheidung von vielen Faktoren bestimmt, die wir vorher nicht absehen können.

Beispiele für solche Situationen sind:

  • wenn Sie sich selbständig machen wollen
  • wenn Sie überlegen, ins Ausland zu ziehen
  • oder wenn Sie darüber nachdenken, Ihren Partner zu verlassen

In allen diesen Beispielen können Sie eigentlich nur Vermutungen anstellen, wie sich etwas entwickeln wird. Und die Ungewissheit macht es vielen von uns schwer, sich zu entscheiden.

Entscheiden mit Herz und Verstand

Gerade dann ist uns unser Bauchgefühl ein guter Ratgeber. Es ist neben unserem Verstand der wichtigste Faktor, wenn es um Entscheidungen geht. Blitzschnell und ohne großes Nachdenken sagt uns unsere Intuition, was wir machen sollen. Das spüren wir dann ganz unwillkürlich in unserem Körper, wenn zum Beispiel unser Herz einen kleinen Hüpfer macht, wenn wir eine Enge in der Brust spüren oder wenn wir eine Gänsehaut bekommen. Das Problem ist allerdings, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, dieses Bauchgefühl wahrzunehmen, zu deuten und ihm zu vertrauen.

Ganz besonders kniffelig wird es, wenn Ihr Bauchgefühl und Ihr Verstand Ihnen zu unterschiedlichen Dingen raten. Immer wenn das der Fall ist, haben wir ein echtes Entscheidungs-Problem. Umgekehrt lässt sich daraus aber auch ableiten, dass wir unser Bauchgefühl und unseren Verstand zusammenbringen müssen, um eine Entscheidung zu treffen, die uns zufrieden stellt.

Doch wie gelingt uns das?

Der Selbstregulationsmodus

Um eine Übereinstimmung zwischen Verstand und Bauchgefühl herzustellen, muss man gezielt versuchen, seine Gefühle und Körpersignale wahrzunehmen, um sie dann bewusst in die Entscheidungs-Findung mit einfließen zu lassen. Man führt gewissermaßen einen Dialog zwischen Bauch und Verstand, und zwar so lange, bis beide irgendwann einer Meinung sind. Bei diesem Prozess sprechen Psychologen vom Selbstregulationsmodus. Im Selbstregulationsmodus entsteht also sozusagen eine Diskussion zwischen dem Verstand und dem Bauch, bis es eine Lösung gibt, mit der beide Bewertungssysteme zufrieden sind. Wenn wir diese Einigkeit zwischen dem Verstand und unserem Bauch herstellen, können wir eine Entscheidung treffen.

Die Alternative hierzu ist der sogenannte Selbstkontrollmodus, bei dem man sich Entscheidungen gegen sein Bauchgefühl aufzwingt. Gefühle werden bei der Entscheidung einfach weggewischt. Man ist „vernünftig“, zwingt sich zur Disziplin und richtet sich nur nach dem Verstand und äußerlichen Normen. Der Nachteil des Selbstkontrollmodus ist, dass er psychisch sehr anstrengend ist und es uns sehr viel Energie kostet.

Viele von uns haben Entscheidungen in ihrem Leben womöglich schon in diesem Selbstkontrollmodus getroffen. Denn eine Übereinstimmung zwischen Bauch und Verstand herzustellen ist auch wirklich nicht einfach.

Wie trifft man eine gute Entscheidung?

Wenn Sie mit Herz und Verstand zu einer Entscheidung kommen, dann treffen Sie damit eine Entscheidung, hinter der Sie voll und ganz stehen können. Natürlich können Sie auch hier nicht absehen, ob Ihre Entscheidung letztlich der beste Weg zum Glück ist. Aber bei einer so getroffenen Entscheidung können Sie sich selbst im Nachhinein zumindest nichts vorwerfen. Denn Sie haben nach bestem Wissen und Gewissen entschieden.

Weil gute Entscheidungen so ein zentraler Punkt für ein glückliches und selbstbestimmtes Leben sind, haben wir uns mit dieser Frage hier bei Zeit zu leben auch tiefgehend befasst. Dabei herausgekommen ist unser neues Projekt: die Entscheidungs-Werkstatt.

Mit der Entscheidungs-Werkstatt möchten wir allen Menschen helfen, die Schwierigkeiten dabei haben, eine wichtige Entscheidung zu treffen. Wir geben Ihnen innerhalb von einer Woche die nötigen Werkzeuge an die Hand, damit Sie eine Entscheidung treffen können, mit der Sie glücklich sind.

Im Rahmen der Entscheidungs-Werkstatt können Sie:

  • Ihren jetzigen Standort bestimmen,
  • herausfinden, welche Werte Ihr Leben bestimmen,
  • Ihre unterschiedlichen Optionen eingehend analysieren,
  • lernen, wie Sie Ihr Bauchgefühl wahrnehmen,
  • Ihre Ängste aufdecken und bearbeiten,
  • lernen, wie Sie Ihr Bauchgefühl und den Verstand zusammenbringen können.

Wenn Sie also gerade vor einer wichtigen Entscheidung stehen, dann zeigen wir Ihnen hier einen Weg, wie Sie zu Ihrer Entscheidung finden können.

Wie finden Sie den Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (33)
Loading...
 

Das eigene Leben besser machen

Endlich, endlich, endlich diese eine Sache bewältigen

Das Selbstcoaching-Programm zeigt dir, wie du deine Probleme aus eigener Kraft löst. Damit du diese Sache hinter dir lassen kannst.

Verbessere deine Lebensfreude durch Wissenschaft

15 einfach umzusetzende Tricks und Vorgehensweisen, mit denen du deine Lebensfreude in kleinen Schritt verbessern kannst.

Finde deine Klarheit, deinen Fixstern, deinen Kompass.

Mit diesem Selbstlernkurs findest du mehr über dich heraus, als du vorher für möglich gehalten hast. Auf eine gute Art. Finde deinen Kompass

Auch interessant?

Kommentare

  • @Norbert Glaab:
    Hallo Norbert, Prof. Roth ist sicherlich ein renommierter Hirnfoscher, aber in der Fachwelt werden die Thesen von ihm durchaus kontrovers gesehen und ich gebe zu, dass auch ich nicht zu seinen Fans gehöre.

    Ich persönlich denke nicht, dass der Verstand ein schlechter Berater ist. Vielmehr ist es eher der Bauch, der einem in die Irre leitet: Denn nicht der Verstand, sondern der Bauch ist durch die berühmt-berüchtigten Kindheitserfahrungen geprägt, da ein kleines Kind Erfahrungen nicht verstandes-, sondern gefühlsmäßig verarbeitet.

    Mal ein praktisches Beispiel zu den hoch gelobten Bauch-Entscheidungen: Ein Mann bekommt ein attraktives Job-Angebot, das ihm alles bietet, was er immer wollte. Sein Verstand sagt „Job annehmen!“ Er hört aber auf seinen Bauch, der ihm rät, das Angebot abzulehnen. Erst Jahre später findet er heraus, warum: Bei seinem Bewerbungsgespräch roch es in dem Besprechungsraum genauso wie damals in dem Ferienlager, das er als Kind immer gehasst hatte. Das ist ein Beispiel von vielen, das zeigt, dass der Bauch nicht grundsätzlich immer der „richtige“ Ratgeber ist und eine Verstandes-Entscheidung bisweilen die bessere ist.

    • Norbert Glaab schreibt am 22. November 2012

      Liebe Ina,
      ich auch kein Fan von Prof. Roth.
      Es gibt jedoch Ergebnisse und Erkenntnisse von ihm, die auch in andern Instituten zum gleichen Ergebnis kamen.

      Deine Beschreibung in Sachen Bauch, kann ich vollkommen nachvollziehen. Das mit dem Herzen oder Bauch funktioniert erst dann perfekt, wenn der Vorhang der Illusionen und Konditionierungen aufgehoben ist.

      Der Verstand ist ein hervorragendes Werkzeug aber ein schlechter Herr im Hause Mensch. Ich konnte dies vor 6 Jahren auch noch nicht erkennen.
      Den Verstand kann jeder für sich selbst untersuchen oder überprüfen.
      Das ist das, was ich jedem Menschen nur empfehlen kann.
      dann bleibt der Mensch auch von falschen Entscheidungen verschont.

      Danke für Deine Hinweise.

  • Manchmal können Entscheidungen wirklich und wahrhaftig erschütternd sein.

    Vor knapp einem Jahr musste ich entscheiden, ob mein Vater eine Magensonde bekommt. Wie sollte ein würdiges Sterben aussehen?

    Vor etwa 5 Jahren musste ich entscheiden, ob ich es schaffe meinen Mann zu Hause bis zu seinem Tod zu pflegen.

    Das waren Entscheidungen, die binnen Minuten innerhalb eines Arztgespräches entschieden werden mussten. Mit zitterndem Herzen und schlotterndem Verstand, danach nächtelang schlaflos.

    Welche Strategie sollte hier helfen können?

  • Die Leute um mich herum glauben, ich würde sehr spontan entscheiden – in Wirklichkeit mach ich mir manche Entscheidungen selber ganz schön schwer. Ich sammle lange Informationen, recherchiere, schreib Pro und Kontra-Listen. Wenn mein Verstand lange genug gefordert war und endlich erschöpft ist, lege ich ein Tarot – nicht um in die Zukunft zu gucken, sondern um mein unbewußtes Wissen anzuzapfen. Das Tarot trifft nie eine Entscheidung für mich, es zeigt mir nur deutlich, was ich schon weiß. Damit liegen dann alle Informationen in mir bereit. – Und dann „vergesse“ ich das Thema nach Möglichkeit. Tut sich dann (manchmal nach Jahren) eine passende Gelegenheit auf, dann entscheide ich augenscheinlich „spontan“, aus dem Bauch heraus – aber den Grundstein habe ich lange vorher gelegt.
    Z.B. sollte ich mal mit meinen Töchtern eine Freundin von außerhalb bei ihrer Schwester auf einem Bauernhof abholen, da wir eingeladen waren. Sie zeigte meinen Töchtern süße, kleine Kätzchen, deren Mutter gestorben war und von denen eine schlechte Überlebenschancen hatte. Ich hatte mich schon 2 Jahre lang mit dem Gedanken beschäftigt, mir eine Katze anzuschaffen, und wußte daher, daß ich als Berufstätige besser 2 nehme, daß die Kätzchen 4 Monate alt sein sollten (was sie waren) etc. Ich hatte allerdings an dem Tag nicht die Absicht gehabt, und daher auch nichts vorrätig. Ich entschied „spontan“, 2 der Kätzchen mitzunehmen, kaufte auf dem Nachhauseweg Futter, Streu, Klo etc.. Meine Freundin, die sich sehr gut mit Katzen auskennt, empfahl, die beiden nach der stressigen Autofahrt erstmal im dunklen, abgeschlossenen Badezimmer allein und in Ruhe zu lassen, und so fuhren wir, wie geplant, zum Kaffeetrinken. – Ich hab die Katzen jetzt seit 4 Jahren, und das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

  • Danke für den anregenden Start in die Woche! Ich gehöre zu den Leuten, die bei Entscheidungen eher dem Bauch als dem Kopf vertrauen, und fahre damit meistens recht gut. Allerdings ging vor einigen Jahren eine wichtige geschäftliche „Bauchentscheidung“ total daneben – und das hat mein Vertrauen in die eigene Intuition ziemlich erschüttert. Bis ich verstanden habe, dass ich hier aus Wunschdenken heraus die inneren Warnungen überhört habe… blöder Fehler! Hier hätte der Kopf vielleicht helfen können. Seitdem suche ich stärker nach einem Kompromiss zwischen beiden, bleibe aber grundsätzlich „Bauchentscheider“.

    @Gudrun Harfmann: 100% Zustimmung – trotz dieser Negativerfahrung halte ich nach wie vor eine „falsche“ Entscheidung für allemal besser als gar keine. Auch der oben angedeutete Fehler hat mich letzten Endes nur weitergebracht.

  • Ich denke das Schlimmste ist keine Entscheidung zu treffen. Oft wissen wir erst, wenn wir uns entschieden haben, ob es richtig oder falsch war. Egal, denn im Bedarfsfall können wir uns doch meist wieder umentscheiden und anders handeln. So empfinde ich eine falsche Entscheidung nicht als Fehler sondern als Hilfe zu unserer Weiterentwicklung. Macht es Euch nicht so schwer!

    Ich wünsche allen Mut und viel Vertrauen in Euch selbst!

    Gudrun

  • Klingt vielleicht doof, aber bei mir geht es grad darum, welches Auto wir uns anschaffen sollen. Verbrauch, Motorisierung, Farbe, in welchem Punkt machen wir (meine Frau und ich) Kompromisse?
    Danke für die Gedanken und Grüsse

  • Selbst Entscheidungen zu treffen, finde ich nicht so schwer,
    da weiß ich , warum ich wie entschieden habe –
    viel schwerer ist es,
    wenn jemand anderer für mich eine Entscheidung trifft,
    und ich dies so akzeptieren muß !
    Ich habe diese bittere Erfahrung vor längerer Zeit machen müssen, darunter leide ich sehr !

    Liebe Grüße !

  • Hallo Mathias,
    der Artikel beginnt sehr verheißungsvoll. Doch dann schleichen sich ein paar Dinge ein, die einer Prüfung unterzogen werden sollten.

    Der Verstand, dazu gibt Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth von der Uni Bremen gute Informationen, ist ein großartiges und wichtiges Werkzeug, aber er ist ein schlechter Herr. Wer dem Verstand die Planung für seine Leben überlässt, den es wird früher oder später zu großen Sorgen und Ängsten führen. Der Verstand plant…analysiert…vergleicht…bewertet. All das geschieht im Kopf…bezogen auf die Zukunft und die Vergangenheit.

    Der verstand lebt immer in der Vergangenheit, erhält seine Impulse vom Herzen und findet, auf Grund seiner Konditionierung eine Antwort.
    Wer seinem Leben eine friedvolle Zukunft geben möchte, ist gut beraten, die Konditionierung des Verstandes zu erkennen.

    Wer sich dekonditioniert lebt desillusioniert und erhält Zugang zur Kraft und Stärke des gewärtigen Momentes.
    Das ist, was das Leben jedem bietet.

    Es ist so, wie es gerade sein will! :-)
    Das bestimmt die Quelle, die Essenz-Energie.

    Beste Grüsse
    Norbert Glaab

    • Ulrich Pranskat schreibt am 18. November 2012

      Hallo Norbert,
      klasse Ausführung, in was auch immer.

      Ob man Du es glaubt oder nicht, in unserer Gesellschaft leben nicht nur Doktoren und Proffs.
      Geht das auch im Sprachgebräuchlichem Deutsch?

      Danke im voraus….Ulli

    • Birgitt schreibt am 19. November 2012

      Hallo,

      ich schließe mich den Ausführungen von Norbert voll an.

      Als 16jähriges Mädchen musste ich eine Entscheidung über Leben oder Tod fällen und wusste doch noch bevor mir die Frage überhaupt gestellt wurde, welches der richtige Weg ist.

      Eine Technik namens „Selbstregulationsmodus“ hätte überhaupt nichts gebracht, da es dort und sehr häufig in vielen anderen Situationen unseres Lebens nur den einen oder den anderen Weg gibt.

      Hätte ich mich verunsichern lassen und eine Pseudotechnik zu Hilfe genommen, wäre ich auf die vielen „gutmeinenden Ratgeber“ hereingefallen. Danke an mindestens zwei beteiligte Schutzengel und meine Intuition, die hier ganze Arbeit geleistet haben.

      Die in diesem Beitrag vorgestellte Technik erinnert mich ein bisschen an moderne Produkterfindungen, die mit viel Einsatz beworben werden und die doch kein Mensch braucht aber irrwitzigerweise unsere Ressourcen vergeuden.

      In uns steckt bereits das volle Ausmaß an Weisheit, welches wir zu einem glücklichen Leben brauchen. Wir müssen nur wieder lernen zu vertrauen.

      Alles Liebe
      Birgitt

      PS Angeblich verdoppelt sich das Wissen der Menschheit mittlerweile alle paar Wochen. Aber: Tut es das wirklich?

  • Entscheidungen sind da um getroffen zu werden, auch kein Entscheiden ist eine Entscheidung. Also: auch wenn im ersten Augenblick eine getroffene Entscheidung „als falsch“ erscheint, sollte das Resultat nochmals genau angesehen werden. Für mich gibt es keine „falsche“ Entscheidung, sondern nur eine weitere Erfahrung, die mich auf meinem Lebensweg weiterbringt. Wenn ich entscheide, dann spüre ich kurz hinein – und entscheide. Immer wieder seine Entscheidung anzusehen, zu korrigieren um dann wieder eine andere Entscheidung zu treffen, ist für mich keine Lösung. Jede Handlung, jede Entscheidung bringt Konsequenzen mit sich und diese positiv anzugehen ist für mich wichtig.
    Ich glaube, dass nur mit Erfahrungen auch die richtigen Entscheidungen mutig getroffen werden. In diesem Sinn – weiterhin „gute“ Entscheidungen. Herzliche Grüsse

  • Ich nehme die Entscheidung gedanklich vorweg und spüre hin, wie es mir damit geht. Wie fühlt es sich an, wenn ich mich so entschieden habe?
    Damit ist alles meist rasch klar.

    Ich habe dazu auch eine Idee, die ich jetzt in meinem Blog aufgreifen werde. Danke für Euren anregenden Artikel!

    Herzlichen Gruß
    Huberta

  • Ich möchte einmal ganz herzlichen dank sagen, mir gefallen alle Ihre Themen sehr gut.
    Das schöne an Ihren Themen ist, für mich passen sie ganz oft zu meiner Lebenssituation. So, wie jetzt, ich habe am Mittwoch ein Vorstellungsgespräch, nach 20 Jahren Mutter zurück in die Berufswelt. Viele Fragen, viele Gefühle. Doch mit dem heutigen Newsletter ein aha Effekt, danke.
    Einen schönen Sonntag
    Silvia

    • Gudrun Harfmann schreibt am 19. November 2012

      Liebe Silvia,
      nur Mut, Selbstvertrauen und viel Glück – dann klappt’s bestimmt! Auch ich habe nach langjähriger Arbeitslosigkeit im Oktober wieder Arbeit gefunden – und das mit 52!
      Alles Liebe, Gudrun

  • Hallo zusammen,

    in der Vergangenheit hatte ich selten diese Probleme, mich mit Entscheidungen schwer zu tun.
    Kopf-Bauchgefühl hatten immer einen Weg gefunden, so das beide eins waren.
    Nun aber hadere ich schon seit Wochen darüber, mit mir zu philisovieren, ob das was und wie ich eine bestimmte Situation regeln zu können, oder wie der Situation entsprechend begegnen kann, ohne vor mir selbst das Gesicht zu verlieren.

    Teilweise hatte ich schon so einige Lösungen parat gehabt.Im ersten Moment war ich auch zufrieden, nur dieser Zustand änderte sich meistens über Nacht.
    Mir ging das alles zu weit, habe auch den Verdacht gehabt das mich dieser Zustand krank macht.

    Bei meinen Überlegungen hatte ich mich nicht so wirklich auf mich konzentriert, sondern hatte eher die anderen, die daran beteiltigt sind im Blickwinkel.Sehr schlechte Kombi.

    Nun kam mir eine Idee, die ich auch noch mit meiner Frau besprechen möchte, wie ich meine Ansprüche nicht aus den Augen verliere und mein Gegenüber soviel Raum lasse das hier im nachhinein eine adäquate Lösung, so hoffe ich, herbei geführt werden kann.
    Falls dem nicht so sei, so habe ich für mich persönlich, alles gegeben was möglich sei ohne mich dabei zu verlieren…bei diesen Gedanken fühle ich mich sehr wohl und ausgeglichen

    In diesem Sinne, Euch noch eine gute Zeit…es grüßt Ulli us Kölle

  • Die schwerste Entscheidung, die ich bisher in meinem Leben treffen mußte, war die, meinen geliebten Kater, Tiger, der seit einem Jahr an Darmkrebs erkrankt war, letzten Donnerstag einschläfern zu lassen. Eine so unumkehrbare Entscheidung zu treffen, war für mich so hart, es ist unbeschreiblich. Trotzdem, irgendwann hat mir mein Bauchgefühl bestätigt, was mein Kopf ohnehin wußte, nämlich, daß sein Leiden, das er so tapfer ertragen hat, jetzt unerträglich wird. Er hat sich immer zurückgezogen und wirkte als ob er schon in einer anderen Welt wäre.
    Ich konnte mich gut und lange genug verabschieden.
    Trotzdem – nichts hat mich darauf vorbereitet, wie groß die Trauer und der Schmerz sein würden, obwohl ich hinter der Entscheidung, für die ich mir wirklich Zeit gelassen hatte, zu 100% stehen kann.
    Es ist also nicht so, daß man mit jeder getroffenen Entscheidung auch glücklich sein kann.
    Belinda

    • Birgit schreibt am 19. November 2012

      So eine Entscheidung musste ich leider auch bei meinem Hund vor 5 Jahren treffen. Im Nachhinein habe ich die Vermutung, dass ich ihn schon 2 Monate früher von seinem Leiden hätte befreien müssen, aber Tiere können leider nicht sprechen und sind in ihrer Liebe hingebungsvoll.
      Liebe Grüsse von Birgit

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Eine Sekunde bitte noch…

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, dann lass dich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.

Ooooch, schon gehen?

Aber falls Sie diesen Beitrag gut fanden, dann lassen Sie sich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.

Warte, einen Augenblick!

Wenn du unsere Seite nützlich fandest, dann lass dich doch regelmäßig mit unseren Artikeln beliefern.

Einfach kostenlos per Email anfordern.

PS: Alle lieben Menschen in unserem Verteiler bekommen auch kostenlos unser Ebook "12 Lifehacks" und Zugang zu unserem umfangreichen Download-Center mit tollen Postern, Plänen, Checklisten und vielem mehr.