Was will ich vom Leben?

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Was will ich? Das ist eine der spannendsten Fragen, die ich kenne. Oder anders gefragt:

  • Was will ich vom Leben?
  • Worum soll es in meinem Leben gehen?
  • Was will ich erreichen, tun, lernen, können und sein?
  • Was soll in meinem Leben die erste Geige spielen?
  • Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?
  • Was gibt meinem Leben Tiefe und Erfüllung?


Sich selbst diese Fragen zu stellen, halte ich für enorm wichtig und ich sage dir auch warum.

Ich finde, es ist schlau sich mit diesen Fragen zu beschäftigen:

  1. weil das Leben kurz ist,
  2. weil Erfolg so wesentlich wahrscheinlicher wird,
  3. weil uns das Motivation und Lebensfreude gibt,
  4. weil wir so bessere Entscheidungen treffen und
  5. weil wir unserem Leben so einen Sinn geben.

Was bedeutet das nun ganz konkret?

(1) Das Leben ist kurz – Macht es dir nicht auch manchmal Angst, dass dein Leben irgendwann vorbei ist? Mir schon. Und ich möchte nicht mit 80 oder 90 Jahren auf mein Leben zurückschauen und mir sagen, ich hätte nicht gelebt, nicht das Beste aus meinem Leben gemacht oder das Leben geführt, was andere oder der Zufall für mich geplant haben. Das Leben ist einfach zu kurz.

(2) Erfolg wird wahrscheinlicher – Geh mal in ein Restaurant und sag dem Kellner: „Bring mir irgendwas.“ Wie groß ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass du etwas bekommst, was dir wirklich gut schmeckt? Im Leben ist es ähnlich. Wenn wir genau wissen, was wir wollen, dann ist es einfach wesentlich wahrscheinlicher, dass wir auch die richtigen Schritte zu unserem Ziel gehen und es letztlich auch erreichen. Auf den Zufall zu vertrauen ist zwar auch eine Strategie, aber warum soll man dem Zufall nicht ein bisschen nachhelfen? Wenn du herausfindest, was du willst, wird dein persönlicher Erfolg einfach wesentlich wahrscheinlicher.

(3) Mehr Motivation und Lebensfreude – Leute, die genau wissen was sie wollen, die haben in den meisten Fällen morgens keine Probleme aus dem Bett zu kommen. Du kannst es gar nicht erwarten, in den Tag zu starten, weil du weißt, wofür du lebst und weil du deine Träume auch verwirklicht sehen willst. Zu wissen, was man will, gibt uns den notwendigen Drive auch wirklich etwas zu tun und unsere Träume zu verwirklichen. Willst du also motiviert und mit Lebensfreude in den Tag gehen? Dann finde heraus, was du wirklich willst und verwirkliche deine Ziele.

(4) Du triffst bessere Entscheidungen – Jeder unserer Tage ist voll von kleinen und großen Entscheidungen. Und es fällt uns manchmal gar nicht so leicht, den richtigen Weg zu wählen, wenn wir vor einer Weggabelung stehen. Wenn du aber weißt, was du wirklich willst, dann macht das deine Entscheidungen deutlich einfacher. Schließlich kannst du jede Entscheidung daraufhin überprüfen, ob sie dich näher an das heranbringt, was du willst oder nicht. Wenn du also klarere und bessere Entscheidungen treffen willst, dann mach dir im Vorfeld klar, was du wirklich willst.

(5) Du spürst Sinn im Leben – Das Gefühl zu haben, dass das eigene Leben einen wirklichen Sinn hat, das ist wohl eines der besten Dinge, die einem passieren können. Wenn du dir einmal glückliche und zufriedene Menschen anschaust, dann haben diese in den meisten Fällen eine klare Vorstellung, was sie wollen und nicht wollen. Und das gibt ihrem Leben einen Sinn. Sie wissen, wozu sie da sind. Sie führen ein sinnvolles Leben. Wenn du also auch das Gefühl haben willst, ein sinnvolles Leben zu führen, dann überleg dir, was du wirklich willst und was nicht.

Es gibt viele gute Gründe herauszufinden, was man wirklich will. Es lohnt sich, sich darüber Gedanken zu machen. Und vielleicht ist ja heute auch der richtige Tag für dich, dich zu fragen: „Was will ich vom Leben?“ und „Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?“

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Kommentare

  • Ratgebern, darunter ZZL, verdanke ich viele nützliche Anregungen, wie ich mit bestimmten Schwierigkeiten, Problemen geschickter als bisher umgehen, sie vermeiden oder lösen kann usw.
    Beim Lesen bei ZZL wird mir manchmal auch etwas von meinem bisherigen Verhalten, Denken, Fühlen als nachteilig für mich oder andere bewusst – oder ich werde an früher mal begonnene Vorhaben erinnert, die ich inzwischen wieder aus den Augen verloren hatte.
    Wie wohl jeder, nutze ich nicht alle vorhandenen, schaffbaren Möglichkeiten, um meine Wünsche zu erfüllen, z. B. die nach Wohlstand, Liebe, Zufriedenheit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit usw.
    Daran hindert mich freilich nicht nur fehlendes Können, sondern auch fehlendes Wollen, etwa die Einsicht, die Vermutung: Will ich dieses Ziel erreichen, dann schränke ich die Selbstbestimmung, die Freiheit, berechtigte Bedürfnisse von anderen ein, dann handle ich (als Einzelner oder als Mitglied einer Gruppe) zu egozentriert, zu rücksichtslos.
    Meine Freiheit halte ich nicht für unbegrenzt. Meines Erachtens sollte niemand auf Grund seiner „Stärke“, „Überlegenheit“ etwas erzwingen, was ihm nach „ethischen“ Kriterien nicht zusteht.
    Diese Meinung findet sich in Aussagen wie “ Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem andern nicht schadet.“ (Matthias Claudius ), „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“ (Rousseau), „Wer sagt: ‚Hier herrscht Freiheit‘, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.“ (Erich Fried), „Wärst du nicht arm, wär ich nicht reich.“
    Auf eine etwas andere Haltung deuten m. E. Sätze hin wie: „Die Freiheit wird nicht kommen, Freiheit wird sich rausgenommen. (Papenfuß), „Wer sich dies und wer sich das verkneift, der ist schön dumm.“ (Tucholsky), Marcuse meinte gar: „Es gibt auf der ganzen Welt keine Freiheit, sondern nur unterschiedliche Grade von Unfreiheit.“
    Falls ich mich nicht irre, zu oberflächlich lese, treten solche „ethischen Fragen“ bei ZZL zwar auf, jedoch eher am Rande. „Moralapostel“ sind unbeliebt, werden gemieden, ausgelacht, denn fast jeder ist überzeugt, auch ohne sie handle er selbstverständlich „gut“, tue er das ihm jeweils Bestmögliche, höchstens andere, Andersdenkende, Anderswertende verhalten sich unseres Erachtens oft „falsch“, „dumm“.

    „Viele eigene und fremde Entscheidungen und Handlungen begrenzen oder beenden die personale Autonomie“, schrieb Rupert Lay. Durch Bücher dieses Psychotherapeuten und Ethikprofessors wurde ich vor Jahren auf solche Fragen aufmerksam. In „Dialektik für Manager“ zitiert er: „Wer andere Menschen groß macht, wird selber groß; wer andere klein macht, wird selber klein.“ In „Weisheit für Unweise“ empfiehlt und erläutert er als Orientierung für unser Entscheiden und Handeln die „Biophilie-Maxime“, welche Anregungen von Albert Schweitzer und anderen aufgreift: „Handle stets so, dass durch dein Handeln fremdes und eigenes personales Leben eher gemehrt als gemindert wird“.
    Mit „personalem Leben“ meint Lay „alle Dimensionen des menschlichen Lebens, das physische, emotionale, soziale, geistige, intellektuelle, fachliche, kognitive, sittliche, religiöse Leben“.
    Fragen wie „Was will ich vom Leben?“ und „Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?“, Fragen nach dem Sinn „des“ bzw. meines Lebens halte ich für nützlich und wichtig, doch beim Antworten möchte ich nicht vergessen, dass ich einer unter vielen bin, ein soziales Wesen, das auf andere in vieler Hinsicht angewiesen ist und von dem andere, begründet oder nicht, mancherlei erwarten.

    Übrigens: Auf jede Frage, die Komplexes betrifft, gebe es eine einfache und kurze Antwort, die allerdings falsch sei, sagen die einen. Andere meinen, man könne alles verkomplizieren.

  • Was ich vom Leben will?

    Gott genießen.
    Menschen bereichern.
    Mich entwickeln.
    Und ein Leben ohne Rosenkohl.

    Ein guter Artikel. Hat mich inspiriert. Danke.

    • Veronika schreibt am 30. Oktober 2016

      lieber Johannes,
      Punkt 1 – 3 gilt auch für mich :o)
      Mein Leben darf gerne MIT Rosenkohl bereichert sein :o)
      Ich wünsche Dir viel Freude beim genießen, bereichern und ent-wickeln.
      Veronika

  • Das größte Problem vieler Menschen, meiner Meinung nach, ist dass sie keine Ziele haben und nur von heute auf morgen leben ohne sich ihr Leben in 10, 20 oder 30 Jahren vorzustellen. Bis Mitte 20 ist das auch OK, aber irgendwann sollte man wissen wo man in einer, zwei oder drei Dekaden sein will. Das kann sogar sehr spannend sein. Meine Theorie dazu ist ja, dass wir in der Schule nie weiter denken müssen als bis maximal zum Schulabschluß, also max. 4 Jahre. Wir planen bis zum nächsten Test, der Versetzung oder dem Titel. Und so geht das später weiter, der neue Fernsehen, der nächste Urlaub, vielleicht die Gehaltserhöhung. Kaum Jemand denkt darüber nach wie er in der Zukunft leben will. Wenn man aber genau dass für sich festlegt, entwickelt sich dadurch eine immense Kraft….

    • Karin schreibt am 5. November 2016

      Hallo Daniel,
      hab mir deinen Kommentar mal so richtig bewusst gemacht …… wie wahr. ………

  • Tja, so viele unerfüllte Hoffnungen und Träume… Was soll man dazu sagen, vor allem, nachdem der Beitrag mittlerweile 2 Jahre alt ist? Dennoch, immer noch aktueller denn je, deshalb gebe ich auch einmal meinen Senf dazu:
    Der Artikel „Was will ich vom Leben“ hat mich sehr inspiriert, und ich habe mir vorgenommen, eine detaillierte Liste zu machen mit meinen Wünschen, oder besser Bedürfnissen. Wir leben doch eigentlich recht gut in dieser Gesellschaft, dennoch schaffen wir es, immer neue Quellen für das eigene Unglück zu erschließen. Meine Erkenntnis, die ich neulich hatte: Wir leben in einer Missbrauchsgesellschaft. Wir missbrauchen so ziemlich alles, die Natur, aus der wir alle kommen, die Pflanzen, die Tiere, die Flüsse, die Wälder usw., und auch Menschen, wir konsumieren und werfen weg. Jeder von uns wurde in irgendeiner Form missbraucht, und wer missbraucht wurde, muss wieder missbrauchen. Auf diese Art geht die Kette immer weiter. Eltern, die Kinder bekommen, um ihrem Leben einen Sinn zu geben, missbrauchen diese für eigene, unerfüllte Bedürfnisse. Eltern, die zu ihren Kindern sagen „ihr sollt es mal besser haben als wir!“ missbrauchen. Kinder, die zu Mutter/Vater sagen „Wenn ich groß bin, werde ich dafür sorgen, dass ihr es besser habt“ wurden missbraucht. Partner, die sagen „ohne Dich kann ich nicht sein“, „du bist das wichtigste in meinem Leben“, „ich möchte endlich von jemandem gesehen/wahrgenommen werden“ etc. missbrauchen den Partner, um Bedürfnisse zu befriedigen, die ihre Eltern ihnen nicht geben konnten. Auf diese Weise geben wir den Missbrauch immer weiter und weiter…
    Und daher ist dieser Artikel sehr gut und wichtig, denn wenn wir fragen „Was will ich vom Leben“, hinterfragen wir unsere eigenen Bedürfnisse, kommen (hoffentlich) einigen Ursachen auf die Spur und lernen, unsere ureigenen Bedürfnisse von den ererbten, antrainierten und durch Missbrauch entstandenen zu unterscheiden.
    Besten Dank dafür!

    Boris

    • Irma schreibt am 30. Oktober 2016

      Lieber Boris,
      vielen Dank für die vielen Gedanken zum Thema Missbrauch, mir war nie bewusst, was alles dazugehört. DAS hat mir gezeigt, dass ich auch sehr oft missbraucht werde aber dass ich selbst auch oft eine Missbrauchende bin. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie man da die Leine kappen kann. Aber der erste Schritt ist getan.

  • Die Frage, wer bin ich und was will ich überhaupt ist sehr schwierig zu erklären, denn das Leben funktioniert nicht nach plan…immer und immer wieder geschehen Dinge, de man nicht erwartet, die aber einen von dem Weg abbringen. Ich habe mich schon fast aufgegeben. Ich weiß was ich will, ich will Texte, Gedichte und Geschichten schreiben. Ich will auf einer Bühne stehen und singen. Aber ich bin zu arm um mir das alles zu leisten und zu nett um nur an mich zu denken! Diese ganzen anderen Berufe sind nichts für mich ,Sie machen mich traurig und füllen mich nicht aus! Die GEsellschaft will, dass man auf seine Träume scheißt und einfach etwas macht! Ich will mine Träume verwirklichen und ich will damit mein Geld verdienen, weil ich weiß, dass ich das kann und ich weiß dass ich ein talentiertes Mädchen bin!!!

  • Danny Mo,

    Was , was genau willst Du eigentlich?

    Setz es doch mal verbal um

    Immer nur Andeutungen ……….

    und?

    Was bleibt?

    Ein Sieg? Über was?

    Fakten,

    dann reden wir weiter

  • Hallo Hubert,
    dem kann ich nur zustimmen. Junge Menschen müssen aber den Drang nach vorne haben.Sie müssen Neues ausprobieren und auch an sich selber wachsen. Das geht nicht, wenn man immer nur in die Fußstapfen der älteren Generation tritt. Wie sollte sich die Menschheit sonst weiterentwickeln. Wenn das „Oben“ dann eine Führungsposition ist, werden auch sie sehr schnell merken, dass die Freude über den „schönen Ausblick“ einen Preis hat, dass „Führen“ vorallem „Dienen“ heißt, dass es bedeutet, Verantwortung für Andere zu übernehmen, dass dazu Mut erforderlich ist, Konsequenz, Selbstdisziplin, Kreativität u.v.m. und das es dafür ziemlich viel Persönlichkeit braucht (nicht nur Fachkenntnis). Oben gibt es außerdem viel Einsamkeit und manchmal ziemlich dünne Luft. Der schwere Rucksack füllt sich dann auch noch mit dem Neid der Anderen. Na ja, das lange Gesicht beim Runtergehen ist dann wirklich kein Wunder.
    Ich finde es aber auch gut, wenn Ältere den Jungen Platz machen. Das gibt Raum für Neues und das macht dann wieder Spaß. Auch „unten“.

  • Ja, viele wollten in der heutigen Zeit den Berg hochlaufen, insbesondere große Teile der jüngeren Generation. Warum auch nicht. Was mich an dieser Stelle etwas nachdenklich stimmt, ist das den Jüngeren auf dem Weg nach oben die Älteren mit langen Gesichtern entgegenkommen.
    War wohl doch nicht so toll da oben.

  • „Aufwärts

    Wie komm ich am besten den Berg hinan?
    Steig nur hinauf und denk nicht dran.“

    Friedrich Nietzsche

  • Hallo Brigitte,

    es ist nicht so, daß ich mich nicht an kleinen Momenten erfreuen kann.
    Aber ich möchte auch mal etwas erreichen in meinem Leben.
    Ich stürze immer weiter ab. Ich will auch mal stolz auf mich sein können und eine „Belohnung“ für meinen Einsatz bekommen. :-(

  • Liebe Danny Mo

    du schriebst

    „Ich warte nicht warte nicht darauf, daß mich irgendetwas glücklich macht. Ich tue alles dafür, daß ich glücklich werde“

    Ich glaube, das wichtigste ist J e t z t glücklich zu sein und beispielsweise im Spiel mit deinen Katzen oder wenn du dir jetzt im Frühling die Sonne ins Gesicht scheinen lässt und ich glaube auch, das es Momente in der Arbeit gibt in denen du glücklich bist. Und aus diesem Glücklichsein und ergeben sich neue Momente des Glücklichseins. Dein Beschluss erst glücklich zu sein, wenn du dein dir selbst gesetztes berufliches Ziel erreicht hast, nimmt dir die Wertschätzung der glücklichen Momente die du auch jetzt hast…Die Frage ist, willst du sie überhaupt wahrnehmen….die Entscheidung liegt bei einzig und allein bei dir….

    Grüße
    Brigitte

  • ich lese alle artikeln und weiss genau das man nicht alles erreichen kann was man will. immer ist man abhangig von der aussen welt. wenn man familie hatt ist man verantwortlich fur sie und das alleine hindert das zu machen was man wirklich will. ausserdem weiss man nie was der morgen bringt und oft mit schaden den man nicht hindern kann und das ganze leben durcheinander bringt

  • Hallo Simone,

    mit 18 Jahren bin ich von zuhause geflüchtet. Meine „Freunde“ haben mich alle enttäuscht, oder der Kontakt ist einfach verloren gegangen. Und nun finde ich hier, an meinem neuen Wohnort, keinen Anschluß. Ich habe es auch jetzt aufgegeben und bin schon fast kontaktscheu, ziehe mich zurück, will allein sein.

    Es muß dich nicht traurig stimmen. Bin ja nun schon 13 Jahre allein…und lebe immer noch.

  • Lieber Danny-Mo

    Vielen Dank für deine offenen Worte. Schön, dass du ein Tierfreund bist. Ich selbst habe auch Katzen, die geben mir sehr viel. Ein Tier ist was schönes, es ist ehrlich, dankbar und sieht in deine Seele. So fühle ich zumindest.
    Es stimmt mich traurig zu lesen, dass du keine Familie und Freunde hast. Wieso ist das so, wenn ich fragen darf?

    Grüsse
    Simone

  • @Simone

    Mein Leben sieht ziemlich leer aus. Ich habe keine Familie und auch keine Freunde. Meine Hobbies, die ich hatte, kann ich nicht mehr richtig ausüben und somit machen sie keinen Spaß mehr.
    Ich lese viel (Fachliteratur bis Belletristik), höre Musik und beschäftige mich mit meinen Katzen.

    Mein Beruf bedeutet mir sehr viel. Deswegen investiere ich alles, um etwas zu erreichen.

  • Lieber Danny-Mo

    Darf ich dich fragen wie dein Leben ausserhalb deines Jobs aussieht? Warum gibt es nichts anderes, dass deinem Leben Inhalt gibt?

    Viele Grüsse
    Simone

  • @ Martina

    Ich warte nicht warte nicht darauf, daß mich irgendetwas glücklich macht. Ich tue alles dafür, daß ich glücklich werde.
    Ich habe nichts anderes, was meinem Leben einen Inhalt gibt. Mein Job bedeutet mir alles und ich will gut darin sein. Deswegen laufe ich meinen Zielen hinterher, die meiner Meinung nach, nicht unrealistisch sind.

  • @ Danny-Mo

    warum hörst du nicht auf, Dingen (Zielen) nachzulaufen und darauf zu warten, dass sie dich glücklich machen?
    du verpasst bei der warterei dein leben…

    alles gute!

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 7. Februar 2008 Antworten

    Hubert, ich finde, das ist ein exzellenter Beitrag. Ich schätze deine Differenziertheit.

    Das große Problem bei unerreichbaren Lebenszielen ist auch, dass wir uns ja nie sicher sein können, was unerreichbar ist.

    Ich glaube zwar nicht, dass jeder alles im Leben erreichen kann, aber ich glaube, dass wir ganz oft deutlich mehr erreichen können, als wir selbst glauben.

    Die meisten neigen glaube ich eher dazu, sich zu unterschätzen und deswegen macht es manchmal Sinn, über die eigenen vermeintlichen Grenzen hinaus zu gehen, auch wenn das kurzzeitig erhöhten Stress bedeutet.

    Das ist für mich tatsächlich eine der Fähigkeiten, die einen Gewinner von einem Verlierer unterscheidet: Dass er an sich glaubt und bereit ist, über seine Grenzen hinaus zu gehen.

    Aber man kann natürlich auch einer Feheinschätzung aufsitzen und einem Ziel hinterherjagen, dass man nie erreichen wird. Hier ist es vor dem Loslassen in meinen Augen vor allem eines gefragt: Selbsterkenntnis.

    Je besser ich mich selbst und meine Stärken und Schwächen kenne, desto weniger wird es mir passieren, dass ich einem wirklich unrealistischen Ziel hinterherjage. Wobei ein leichtes Maß an Selbstüberschätzung auch ein gemeinsames Persönlichkeitsmerkmal von Gewinnertypen ist, das ist auch durch zahlreiche psychologigsche Studien (habe leider keine Quelle parat – in den Büchern von Marcus Buckingham werden diese Studien zitiert, bin aber zu faul zu suchen)

    Es ist wie immer ein bisschen von allem: Selbstüberschätzung + Realismus + Durchhalten + Loslassen.

    Deswegen ist Gewinnen oder „Erfolg im Leben haben“ auch eher eine Kunst, als eine Wissenschaft :-)

  • Um wichtige Ziele zu erreichen sind Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen schon wichtige Eigenschaften. Doch manchmal ist zu viel Ausdauer auch schädlich.
    Wir können krank werden, wenn wir unbeirrt an unerfüllbaren Träumen festhalten.
    Oft herrscht die Maxime vor: Gewinner geben niemals auf, und wer aufgibt gewinnt nie.
    Doch was passiert, wenn uns plötzlich klar wird, dass wir in einer Sackgasse sind?
    Es spricht viel dafür, dass Menschen, die trotzdem weitermachen
    Gefahr laufen, ihr Immunsystem zu schwächen und einen erhöhte Konzentration des so genannten CRP-Proteins im Körper haben, das als Hinweis auf einen im Körper ablaufenden Entzündungsprozess gedeutet wird.

    Weiterhin kann man Untersuchungen entnehmen (Psychological Science, Bd. 18/9, 2007)
    denen es nicht gelungen ist, sich von einem unerfüllbaren Lebensziel zu verabschieden eine Reihe stressbedingter Gesundheitsprobleme aufweisen, wie etwa Hautausschläge, Magenschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und Depressionen.
    Oft geht das auch mit einem überhöhten Kortisolspielgel einher.

    Bestimmte Lebensziele sind wichtig, daran gibt es nichts zu deuteln, aber wenn es völlig außerhalb der Reichweite liegen sollte, sollten wir so schnell es geht die Reißleine ziehen und Schadensbegrenzung betreiben.

    Viel begehen den Fehler und sehen sich danach durch die Versagerbrille. Natürlich völliger Unsinn.
    Wir sollten das Augenmerk dann lieber auf erreichbare Ziel lenken, denn Ziele und Wünsche motivieren uns im Alltag, geben uns Sinn und unserem Leben eine Struktur.

    Loslassen heißt das bittersüße Zauberwort. Ansonsten haben wir nicht die Hände frei für andere Dinge.
    Kürzlich las ich hierzu ein schönes Beispiel.
    Zwei Mönche waren auf Wanderschaft. Sie erreichten einen Fluss, den sie überqueren mussten. Am Ufer stand ein schönes junges Mädchen. Es wollte auch über den Fluss, doch hatte sichtlich Angst davor. Der eine tat so als nehme er das Mädchen gar nicht wahr, denn die Mönchsregeln verboten den Kontakt zum anderen Geschlecht. Der andere aber nahm das Mädchen wortlos und trug es über den Fluss. Lange zeit gingen die Mönche danach schweigend neben einander her. Doch irgendwann hielt der eine das Schweigen nicht mehr aus. „Was hast Du getan?“ Du hast gegen die Regeln verstoßen, Du hast das Mädchen berührt, sagt er.
    Der andere antworte : Ich habe das Mädchen am Flussufer zurückgelassen, trägst Du sie immer noch?

  • Hallo Max!

    Chefarzt wird meistens der, der am meisten Verbindungen hat ;-)

    Den Halbmarathon werde ich nie mehr schaffen. Das Ziel oder von mir aus auch der Wunsch, wurde ausgelöscht durch meine Krankheit.

    Mein Ziel eine leitende Funktion einzunehmen, wird für mich auch immer unvorstellbarer. Auf meine Bewerbung kam noch keine Reaktion und innerhalb des Teams geht das Gerücht herum, daß extra jemand eingestellt wird. :-(

    Und somit wird mir immer mehr genommen, wofür ich gekämpft habe.

  • Hallo Danny-Mo,
    bin wiedermal zufällig hier gestrandet und habe die interessanten Beiträge verfolgen können.
    Für mich stellt sich ebenfalls die Frage nach dem Unterschied zwischen Zielen und Wünschen.
    Stell Dir zwei Ärzte vor. Beide sind Spezialisten auf ihrem Gebiet. Einer hat den Wunsch Chefarzt zu werden. Er setzt seine ganze Freizeit daran, ruiniert seine Gesundheit und kämpft und kämpft. Solange er nicht Chefarzt ist, bleibt er frustriert.
    Der zweite hat das Ziel, seinen Patienten so gut wie möglich zu helfen. Auch er setzt seine ganze Energie dafür ein. Er kämpft und kämpft, sucht Hilfe bei Kollegen. Er hat Erfolge und Mißerfolge. Erfolge beflügeln ihn, die Mißerfolge auch. Sein Gefühlsleben ist ausgeglichen.
    Was glaubst Du, wer dann Chefarzt wird?
    Einen Halbmarathon zu laufen gehört zu den Wünschen, ebenso die Beförderung. Ziele sind größer. Ein Ziel könnte zum Beispiel sein, mit dem Halbmarathon Menschen für eine Spendenaktion zu begeistern. Wenn Du mit diesem Ziel im Hinterkopf feststellst, dass Du den Halbmarathon nicht schaffen kannst, findest Du bestimmt einen anderen Weg, Dein Ziel zu erreichen.
    Viel Erfolg für Dich,
    Max.

  • Hallo, Ihre Gedanken finde ich gut und ich denke, dass es für Viele zu bedenken und auch hilfreich sein kann.
    Für mich ist es fast „ärgerlich“.
    Seit ca. 25 Jahren leide ich an einer Grunderkrankung, mit der ich nur von einem Tag zum anderen leben kann, ohne mir ein Ziel zu stecken. Nehme ich mir etwas( oft nur kleines)vor, ein Stadtgang, eine kleine Fahrt( mit öffentl.Verkehrsmitteln)…. bin ich durch meine „Begrenzungen“ oft nicht in der Lage, das zu verwirklichen. Ich bin sehr häufig auf Andere (Ehemann..) angewiesen. Und was mache ich da?
    Ich habe es im Laufe der Jahre gelrnt oder geschenkt bekommen, das anzunehemn und glücklich zu sein, wenn ich Tage habe, an denen es mir gut geht und ich meien täglichen Aufgaben ( Haushalt, Sport usw.) erfüllen kann. Dank meines persönlichen Glaubens an Jesus Christus und die M;öglichkeit des Gebetes komme ich gut klar, ohne mir all diese Fragen zu stellen, die mich eher unzufrieden und unfroh machen würden.
    Vielleicht teilt jemand meine Haltung.
    Grüße Rosi

  • Mein Denkzettel

    Früher wollte ich etwas sein,
    da hatte ich Angst und Pein.
    Heute, seitdem ich weiss wer ich bin,
    ist mir wohl in Herz und Sinn.

  • Hallo, Ihr Lieben, ich komme einfach mal zu denFragen zurück.
    Worum soll es in meinem Leben gehen?
    Herausfinden, wer ich bin und wozu ich da bin und das auch leben und tun, so gut ich kann.
    Was will ich vom Leben?
    Nicht nur glücklich, sondern selig werden. Erfülltes Leben haben.
    Was will ich erreichen, tun, lernen, können und sein?
    Meine Begabungen und Möglichkeiten entfalten und leben, Begegnungen und echte Liebe erleben. Wahrhaftig und offen mit anderen umgehen.
    Was soll in meinem Leben die erste Geige spielen?
    Gott und meine Mitmenschen (soll, gelingt aber nicht immer).
    Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?
    Das Gefühl, mit Gott und meinen Mitmenschen im Reinen zu sein, den Blick frühmorgens auf den Himmel, Wolken und Sonne, oder den frischen Schnee, die knospenden Pflanzen oder noch so viel mehr Schönes, den Kontakt zu den Menschen in der Familie und im Beruf, endlich mal wieder Zeit zum malen oder spazierengehen, meinen Morgenkaffee natürlich, das Singen im Chor, etc…
    Was gibt meinem Leben Tiefe und Erfüllung?
    Die Gewißheit, dass Gott bei allem Unvollkommenen in mir, meinem Lebenslauf und meinen Beziehungen zu mir hält, den Weg für mich weiß und mich leitet, und mir immer wieder Türen öffnet und mir Kraft gibt.
    Für all die Fragenden und unter Druck stehenden Menschen drei Zitate:
    Kierkegaard
    „Gottes bedürfen ist des Menschen höchste Vollkommemnheit.“
    „Es gibt ein Entweder, Oder, welches die Menschen über die Engel erhebt“
    Augustinus: „Unser Herz ist unruhig in uns, bis es Tuhe findet in dir, Gott.“
    Also, ich meine, unser Streben, nicht Aufgebenkönnen, unablässiges Suchen, zielt letztlich auf Gott hin, und wenn wir ihn gefunden haben, gehen wir unsere Ziele entspannter und leichter und fröhlicher an, oder können auch aufgeben, was nicht geht, ohne zu verzweifeln. Es sind dann sogar ganz wunderbare Überraschungen möglich nach dem Jesuswort: „Wer sein Leben verliert, der wirds finden!“
    Ich möchte nicht belehrend daherkommen, aber ich habe das so erfahren und wünsche das einfach jedem Menschen.
    Dorli

  • Hallo Bärbel,

    kannst du mir vielleicht verraten, was mich bei dem Erreichen meiner Ziele ausbremst? Wie komme ich der Grundprogrammierung auf die Schliche?

    Ich will meine Ziele erreichen, egal was andere davon halten.

    Danke für deinen Beitrag. Das hilft mir sehr und gibt mir neue Denkanstöße

    Danny

  • Hallo, Danny-Mo,

    Danke für Deine Antwort.
    Wenn meine Ziele zu einem sehr hohen Prozentsatz vom “ Mitspielen“ anderer abhängig sind, sind es wirklich nur Wünsche.

    Ich vermute aber durch sehr lange Erfahrung als Seminarleiter im Bereich Persönlichkeitstraining, dass Du in Deinem Unterbewußtsein eine Grundprogrammierung hast, die Dich beim Erreichen deiner Ziele ständig ausbremst.
    Das ist nichts Dramatisches, denn wir alle haben seit Kindheit( ja sogar seit Geburt) bestimmte Grundprogrammierungen in uns. Ein Teil davon ist für uns wünschenswert und ein teil davon weniger. Das ist bei jedem von uns anders. Erst wenn wir dieser Programmierung auf die Schliche kommen – denn das EGO hält uns fleißig davon ab, sie zu finden- kommen wir in Siebenmeilenstiefeln in unserer Entwicklung voran.
    Tiefgründiger kann man aber innerhalb dieser Plattform nicht darauf eingehen.

    Alles Gute für Dich

    Bärbel

  • Lieber Ralf,

    danke für Deine Antwort.
    Vielleicht noch einmal, was ich NICHT geagt habe: Nämlich, dass wenn ich eine Situation neutral betrachte,soll das nicht heißen, dass ich nichts tue. Da bin ich nämlich völlig !!! Deiner Meinung, dass sich nichts ändert, wenn man nur „Bestellungen“ aufgibt oder gedanklich alles plant. Mir ging es nur darum, zu schauen, ob ich die „Macht“ über mein Leben äußeren Úmständen übergebe oder( auch wenn es momentan manchmal bescheiden aussieht)das Beste daraus mache. Denn diese Chance habe ich IMMER! Viele Leute sehen das aber nicht mehr oder wollen es nicht sehen. Na klar – das ist keine einfache Sache – das weiß ich aus Erfahrung nur zu gut.Aber ich habe in sehr vielen komplizierten (und ich meine wirklich komplizierten) Situationen gemerkt, dass sich vieles entspannt, wenn ich nicht die Situation anklage, sondern sie neutralisiere und somit der Schöpfung sage, dass ich verstanden habe, dass alles auch irgendwie mit mir zu tun hat und ich bereit bin, mich dem Lernprozess zu stellen.
    Ich habe Dinge erreicht, die an Wunder grenzen. Ist aber vielleicht nicht jedermanns Sache.

    Liebe Grüße
    Bärbel

  • Hallo Karin,

    Loslassen kann ich wirklich schlecht. Es tut mir so verdammt weh etwas aufzugeben, an das ich so fest geglaubt habe, für das ich so hart gekämpft habe, was mir so viel bedeutet…

    Außerdem müßte ich ja mit dem Loslassen akzeptieren, daß ich krank bin. Und obwohl ich schon lange krank bin, habe ich es immer noch nicht begriffen, daß ich „schwerbehindert“ bin. Ich kann es einfach nicht akzeptieren, daß ich nicht mehr das kann, was mein Kopf will.

    Danke für deinen Kommentar. :-)
    Danny

  • Lieber Danny-Mo
    Das Loslassen ist ja bekannterweise wohl eine der schwierigsten Aufgaben in unserem Leben. Nun ist es aber so, dass wir das, was wir loslassen wirklich erhalten (also nicht erkämpfen, kaufen etc.)und zwar als Geschenk. Nun hat dein EGO (davon haben wir ja auch schon gelesen) immer wieder gute Ausreden bereit, weshalb wir etwas nicht loslassen möchten. Überleg dir mal, was für einen Grund es gibt, dass du nicht loslässt. Das EGO verspricht dir irgendwas, wenn du bleibst wo du bist. Oft sind es Geschichten aus der Vergangenheit. Der Antwortsatz könnte irgendwie lauten: Wenn ich loslasse und den nächsten Schritt mache, dann wird es unsicher, gefährlich, neu … – dann werde ich aber auch gesehen, darf Verantwortung übernehmen, gehe in Führung und lasse die höhere Führung zu. Solange wir da bleiben wo wir sagen: Ich hatte so schlechte Erfahrungen … und die will ich nicht nochmals machen, kommen wir nicht weiter. Und du willst weiterkommen – und da du da irgendwie auf Granit beisst, bedeutet dies Wohl dass du der Anführer in Sachen Loslassen und in Führung gehen bist. Übrigens wertschätze dich jeden Moment für deine Entscheidungen – ohne Wertung – und höre gut zu, was die Leute in deiner Nähe sagen, da gibt es häufig Engel die dir eine Antwort geben. Wenn du im Kreis sitzt mit anderen, höre besonders denen zu die entweder genau gegenüber oder neben dir sitzen. In diesem Sinne alles Liebe aus der Schweiz. Karin

  • Hallo Ralf,

    Immer wieder werden Patentrezepte gesucht, die auf Bestellung Glück bringen sollen.
    Es würde eine wichtiger Eckpfeiler auf meinem Lebensweg fehlen, wenn ich immer glücklich wäre. Viele Erfahrungen wären ausgeblieben. Ich stelle mir das Dauerglück vor wie eine Art Dauerorgasmus. Ob das auf dauer glücklich macht?????
    Vielleicht hilft bei der Suche nach Zufriedenheit, mal die Frage, was steht mir im Weg? Was sind für mich unüberwindbare Hürden? Warum empfinde ich diese als Hürden?

    Das Glück zeigt nur an, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
    Was auf jeden Fall hilft, ist Bewusstseinserweiterung.
    LG
    Norbert

  • Hallo Bärbel,

    ich habe schon konkrete Ziele vor Augen. Um die zu erreichen gebe ich im Prinzip alles und ich weiß, daß ich , wenn ich angekommen bin, einen guten Job machen werde.
    Das Problem ist einfach, daß mein Ziel nicht nur durch mich selber erreichbar ist, auch von außen wird Einfluß genommen. Und leider ist mein zutun gering.
    Man traut mir einfach nichts mehr zu. Und damit werden all meine ziele zerstört :-(
    Sind die dann nur noch Wünsche?

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 4. Februar 2008 Antworten

    Bärbel, du schreibst:

    > Sind die Umstände nicht alle neutral und nur
    > ich werte sie und teile sie nach positiv und negativ ein?

    Ja, vielleicht sind sie das. Die Frage ist, ob das aber in letzter Konsequenz nicht eine sehr akademische Sichtweise ist.

    Denn wenn ich z.B. eine Familie zu versorgen habe und mein Chef redet über Stellenabbau und der Arbeitsmarkt sieht im Augenblick mies aus… dann ist es schon ziemlich schwer, die Sache neutral zu sehen.

    Oder noch extremer, wenn mich in der U-Bahn eine Gruppe von Schlägern abpöbelt.

    Oder wenn ein geliebter Mensch stirbt.

    Klar ist das alles im größeren gesehen „neutral“ und meine Reaktion kommt von innen.

    Aber das nutzt mir in der Situation eben nichts.

    Und oft ist es in meinen Augen nützlicher im „Außen“, etwas zu tun, sich vorzubereiten und etwas zu unternehmemen, zu handeln, statt sich auf die Kraft meines Geistes zu verlassen.

    Dafür werden mich wahrscheinlich einige steinigen, aber ich habe seit einiger Zeit die starke Vermutung, dass „Bestellungen beim Universum“, „The Bleeb“, „The Secret“ und viele andere Geschichten aus dieser Richtung in erster Linie deswegen so gut ankommen, weil einem suggeriert wird, dass man nichts tun und nicht handeln muss. Dass man seine Wünsche ohne ein gewisses Maß an Anstrengung erreichen kann. Und das ist in meinen Augen Quatsch.

    Sich selbst programmieren, sich seine Wirklichkeit erschaffen, beim Universum bestellen… all das hilft nach meiner Erfahrung… aber nur, wenn ich auch bereit bin, die notwendigen Schritte zu gehen und zu handeln.

    Auch Loslassen und die Wirklichkeit akzeptieren sind sehr gut für die eigene Ausgeglichenheit.

    Aber wenn ich mein Leben so gestalten will, dass es gut zu mir passt, dann muss ich etwas im Außen tun und etwas unternehmen.

    Es ist für mich Beides. Das eine ohne das andere funktioniert nicht.

  • Hallo liebe Mitleser,

    erst einmal macht es riesigen Spaß Eure Beiträge zu lesen. Es gut tut, zu sehen, dass es viele Menschen gibt,die Ihren Lebenszweck nicht im Jammern, Klagen und Schuld verteilen sehen, sondern an sich arbeiten.

    Hier ein paar wenige Gedanken meinerseits:

    Lieber Ralf, dass nicht alles von uns „innen“ kommt, kann ich nicht teilen.Sind die Umstände nicht alle neutral und nur ich werte sie und teile sie nach positiv und negativ ein? Ist das nicht auch der Grund, warum ein und derselbe Umstand für eine Person positiv und für eine andere negativ ist? Die Frage ist doch die: wie reagiere ich darauf bzw. was mache ich daraus? Könnte es nicht sein, dass eine für mich momentan sehr negative Situation, weil ich mich ihr stelle, mich viel weiter im Leben bringen kann als eine gut aussehende?
    Ich für mich halte es so, dass ich davon ausgehe, dass es keine „Zufälle“ gibt; d.h. dass es einen Sinn hat,welche Situationen ich in meinem Leben bekomme. Ich hinterfrage sofort: Was soll diese Situation mir sagen? Was kann ich lernen? Und so wandelt sich jede Sache ( ohne rosarot zu denken) in etwas positives für mich. Wir müssen viel “ gleichgültiger“ werden,d.h. lernen, dass alles gleich gültig ist und nur ich die Bedeutung hineinlege und mir daraus meine Gefühle mache, die mich entweder motivieren oder demotivieren. Also liegt alles an bzw. in mir!

    Liebe Danny-Mo,
    zu Deinem Problem ist meine Sicht folgende:
    Müssen wir nicht zwischen Zielen und Wünschen unterscheiden? Es gibt verschiedene Punkte, die ein Ziel erst ein Ziel werden lassen und damit auch motivierend und erreichbar machen. Wünsche dagegen frustrieren sehr schnell, weil sie eben noch kein Ziel sind.
    Deshalb laufen so viele frustrierte Menschen herum, weil sie Wünschen hinterherlaufen und nie ankommen.
    Und dann wollen Sie noch Recht dafür haben, dass sie doch sehr bedauernswert sind. Wofür willst Du Recht haben?
    Es ist immer die Frage, schaffe ich es mein EGO für mein Weiterkommen einzusetzen oder mich von ihm dirigieren zu lassen.

    Ich halte viel von Klartext und deshalb diese offenen Worte.

    Viele liebe Grüße
    Bärbel

  • hallo Michael Bauer,

    wow..auch ein „LOLA-Versteher“. ;-) :-) das freut mich sehr.

    Alles Liebe und Gute für Dich und alle anderen

  • Hallo zusammen !

    Eu’re Probleme möcht‘ ich auch mal haben… Tja, wie denke ich als Mental-Trainer über das WOLLEN ?
    Zurück zur Schöpfungsgeschichte: Gott hat in einem einzigen Akt alles erschaffen, was wir jemals brauchen. Rene Egli mit Lola-Prinzip hat das genau erkannt: Alles, was wirklich wichtig, ‚befindet‘ sich im ewigen HIER & JETZT. Alles andere sind Illusionen unseres Ego…

    Ich will dies und das…: Wenn also schon alles da ist, dann besagt mein ‚Wollen‘, dass ich einen Mangel habe. Das Ziel meines Wollens soll also der Mangel-Ausgleich sein. Ist das so bei Euch allen?
    Mangel-Denken sind Illusionen, derweil alles schon da ist.
    Zum Ausdruck ‚Ich will‘: Du bist der, welcher ‚will‘ und du gehst mit dieser Vorstellung in ein Theater, um Dir dieses Stück ‚ICH-WILL‘ anzusehen. Du nimmst auf dem teuersten Platz den bequemsten Sessel und wartest auf den Beginn. Der Vorhang geht auf und die Theaterspieler spielen dir vor ‚Ich-will‘ und scheinen dort vorne auf der Bühne auch das gewünschte Ziel zu erreichen. Das kannst du ganz deutlich erkennen.
    Doch du selbst bist eben leider nur ein zahlender Zuschauer, nicht ein aktiver Mitspieler!! Lösung: Danke stets dem Leben bedingungslos dafür, dass du alle Ziele schon erreicht hast und trainiere um des Trainings willen, nicht um des Zieles willen. Trainiere, weil du schon immer perfekt bist, nicht, weil du auf diese bestimmte Leistung kommen willst. Dein Wollen ist doch nur ein Mangeldenken und im weiteren Sinne eine Bekundung, dass die Göttliche Schöpfung eine Lüge sei.
    Mit anderen Worten: Durch das WOLLEN versuchst du die Beweisführung, dass die Göttliche Schöpfung per Definition lügt. Und jetzt mach mal eine Denkpause.
    Viel Spaß noch beim Denken,
    Michael

  • Hallo Ralf!

    Ein wichtiger Artikel und wichtige Fragen.

    Ich stimme zu:
    „Es gibt viele gute Gründe herauszufinden, was man wirklich will. Es lohnt sich, sich darüber Gedanken zu machen. Und vielleicht ist ja heute auch der richtige Tag für Sie sich zu fragen: „Was will ich vom Leben?“ und „Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?““

    Es wird wohl nicht immer so einfach sein, herauszufinden, was man SELBER WIRKLICH will. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß sich da auf diese Fragen oft vieles gemeldet hat und anderes sich immer noch meldet, das nicht wirklich meines ist, das ich von Eltern, Lehrern, Werbung und wer weiß woher noch „geerbt“ habe. Es kann dauern unter all dem den „wahren Kern“ zu finden. Da habe ich im Laufe der Jahre manches über Bord geworfen, weil es nicht wirklich meins war.

    Wie die Diskussion hier zeigt werden durch die Fragen und das Nachdenken z. T. recht kräftige Gefühlsregungen ausgelöst. Und damit sind wir bei einem der Kernprobleme. Du hast es oben so ausgedrückt:

    „Wenn ich in der Lage wäre, jeden Umstand so in meinem Kopf „umzudeuten“, dass ich mich dabei gut fühle, würde das vielleicht hin hauen. Ich persönlich kann das aber nicht. Und ich würde mal sagen, die meisten anderen Menschen auch nicht.“

    Klar, das geht so nicht. So lassen sich die Gefühlsreaktionen nicht umwandeln. „Umdeuten“ ist eben in erster Linie mental/intellektuell. Da braucht man ewig, um auf der emotionalen Ebene etwas zu bewirken – wenn es überhaupt gelingt. Das ist m. E. das Manko aller rational geprägten Ansätze.

    Emotionen sind ein biologisches und energetisches Phänomen und brauchen deswegen eine andere Herangehensweise.

    Wenn wir anerkennen können, daß der Mensch nicht nur einen Leib aus Fleisch und Blut hat, sondern auch ein Energiesystem (das sollte kein Problem mehr sein, seit z. B. die Akupunktur breite Anerkennung findet und außerdem gibt es erste wissenschaftliche Belege für die Existenz der Meridiane), dann eröffnet sich ein neuer Lösungsraum, dann gibt es neue Möglichkeiten.

    Es gibt Systeme, die betrachten „negative Emotionen“ als das Ergebnis von Störungen im menschlichen Energiesystem. Behandelt man nun das Energiesystem entsprechend, d. h. löst die Störung auf, dann ist die negative Reaktion weg – und zwar oft beeindruckend schnell.

    OK, erst relativ wenige Menschen kennen diese Möglichkeit oder die entsprechenden Techniken (z. B. EmoTrance und EFT). Aber es gibt ja anscheinend auch immer noch Leute, die nicht wissen, was das Internet ist ;). Oder wie wichtig die Fragen sein können, die Du in Deinem Artikel gestellt hast.

    Es dauert halt etwas, bis eine neue Erkenntnis zum allgemeinen, verbreiteten Wissensschatz wird.

    Ich bin aber davon überzeugt, daß die Energie-Medizin und die Energetische Psychologie in absehbarer Zeit alltäglich sein werden. Sie beruhen auf Grundlagen, die in anderen Kulturen schon seit Jahrtausenden bekannt sind und eingesetzt werden. Nur bei uns tut man sich z. T. noch etwas schwer damit.

    M. E. lohnt es sich sehr, da mal genauer hinzusehen, sich zu informieren, die Insel etwas zu erweitern.

    Diese Techniken helfen, glücklich und zufrieden zu leben.

    Gruß
    Detlev

  • Hallo Brigitte,

    Ralf hatte schon geschrieben, daß ich wohl loslassen würde, wenn ich es könnte. Ich kann es irgendwie nicht.

    Es macht mich traurig und wütend, wenn ich merken muß, daß ich etwas nicht erreichen kann. Schon allein deswegen will ich schon meine Ziele ändern.Ich finde halt nichts, was mich genauso ausfüllen würde.
    Weil ich eben immer an den alten Zielen festsitze? Ist ein Kreislauf, oder ?

  • hallo Danny-Mo,

    möchte als Denkanstoß einwerfen..
    a.) willst??? du dich nicht von deine Zielen trennen
    du kannst fast alles was du willst
    b.) wer legt fest das andere Sachen dich nicht zufrieden machen…..nur du selbst….
    und wer ist für das was du denkst und fühlst verantwortlich?
    Der Mensch den du jeden Morgen im Spiegel siehst….

    Warum bist du bereit dir soviel Lebensqualität selber weg zu nehmen, nur weil du partou an deinen jetztigen Zielen festhalten willst…

    Grüße
    Brigitte

  • Hallo Silke,

    meine Ziele würden mich glücklich machen, wenn ich sie erreich könnte.
    Und wie ich schon geschrieben habe, kann ich mich A) nicht von meinen Zielen lösen und B) machen mich andere Sachen nicht zufrieden.

  • hallo,

    wenn dich deine Ziel nicht glücklich machen, dann ändere etwas an deinen Ziele!
    Vielleicht suchst du nicht Selbstbestätigung sondern Bestätigung von außen, das kannst du vielleicht einfacher haben?
    Ein Satz aus der EFT Technik ( Klopfakupunktur)ist eine sehr hilfreiche Technik, um Blockaden aufzulösen:
    Auch wenn ich mein Ziel nicht erreichen kann, liebe und akzeptiere ich mich wie ich bin.
    Zu simpel?

    Alles Gute noch!

    sike

  • Hallo Mitleser,

    mein Ziel war ein Halbmarathon. Meiner Meinung ist das nicht zuviel verlangt, wenn man bedenkt, daß ich schon immer Leistungssport betrieben habe.
    Die 18 km habe ich auch nicht unbedingt im normalen Zustand hinter mich gebracht, sondern ich mußte ein Drittel mit Schwäche in der rechten Körperseite, Fußheberschwäche, Spastiken usw. überstehen.
    Natürlich hat mich das geärgert. Weil dieser Körper alles kaputt macht, was mir wichtig ist.

    Daß es Milliarden Menschen gibt, denen es bescheidener geht, als mir, habe ich nie bestritten. Ich weiß das, aber ich vergleiche mich nicht gerne mit anderen. Ich muß mit diesem Körper klarkommen. Wie Rollstuhlfahrer ihr Leben meistern bewundere ich, aber es ist mir auch bis zu einem gewissen Grad egal. Meinen Krebspatienten geht es auch schlecht, ich nehme das schon wahr und es tut mir auch leid, aber das hat nichts mit meinem Leben zu tun.

    In dieses Forum bin ich sicher nicht wegen meinen psychischen und physischen Problemen bekommen. Sicher gibt es Themen, die auch mich ansprechen und meine Probleme behandeln, aber das war nicht mein primäres Anliegen.
    Ich kann mich nämlich unglaublich aber wahr, über anderes unterhalten und es gibt andere Themen, die ich mir durchlese ;-)

  • Hallo Danny-Mo,
    wenn ich Dein Körper wäre würde ich auch streiken. Da schafft er es immerhin, 18 Km am Stück zu laufen und Du bist immer noch nicht zufrieden. Nein, Du bist es erst, wenn er 21 Km durchhält. Und selbst dann käme wahrscheinlich die nächste Forderung nach 42 Km. Ist es Dir egal, wie es Deinem Körper bei Deinen Ansprüchen geht? Wie erginge es Dir wohl ohne ihn?

    Aber immerhin hast Du was davon. Ohne sein „Versagen“ wärest Du wohl kaum in diesem Forum, bekämst keine mitfühlende Kommentare, Rat und Zuwendung. Wenigstens dafür könntest Du ihm dankbar sein.

    „Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge“ Epiktet

    Viele Rollstulfahrer würden Dich wohl um die 18Km Laufen beneiden ….

    Es gäbe noch sooooo viel zu sagen dazu, aber wenn Du den Blick ausschließlich auf das fixierst, was Du NICHT schaffst, macht das dann Sinn …… ?

    In diesem Sinne

  • Hallo Ralf

    als ich den Satz deines Freundes las, musste ich lachen.

    SOOO ist es sehr gut. Habe ich bisher noch nie so gehört.

    Ich kenne das, dass mann/frau oft erst heftig verneint, aber mit der Zeit und mit Abstand …… ;-)

    Übrigens: Ich mag deine Art und deine Texte und Anregungen sehr.. :-)

  • hallo Danny-Mo,

    ich habe NIE gesagt, dass Du das geniessen sollst.

    In der NICHT-Akzeptanz liegt das Problem.

    Es ist wies ist. .. Und Du bist wie Du bist..punkt..!!!!

    Egal wie sehr Du dich dagegen sträubst oder auflehnst. DU wirst es dadurch nicht ändern.

    Aber vielleicht macht es Dir ja so viel Freude so zu leben und zu kämpfen. Und es lenkt Dich von anderen Dingen ab.

    Das ist doch dann wieder gut. ( Aus meiner Sicht :-) )

  • Hallo Christine,

    ich würde mich eher als Realistin denn als Pessimistin sehen. Die Wahrscheinlichkeit, daß ich in meinem gesundheitlichen Zustand das erreiche, was immer noch in meinem Kopf herumwuselt, ist mehr, als gering. In Prozente wahrscheinlich gar nicht mehr ausdrückbar.

    Ich setze mich unter Druck. Ich möchte eben auch etwas erreichen in meinem Leben und nicht nur vor mich hindümpeln. Und meine Ziele waren einmal alles andere, als unrealistisch. Nun bin ich krank und kann das nicht mehr schaffen, aber mein Kopf kann sich nicht von den Zielen lösen.Wie macht man das?

  • Hallo Barbara,

    ich kann das jetzt wirklich nicht akzeptieren :-( Mein Kopf will so viel, aber dieser besch…… Körper macht mir jedesmal einen Strich durch die Rechnung. Und wie schon geschrieben, macht mich das, was ich jetzt gerade mache, nicht zufrieden.
    Ich bin ein Ehrgeizling. Vielleicht typisch Steinbock? Auf jeden Fall gebe ich immmer 100% und will dann auch das bestmögliche erreichen.

    Hallo Ralf,

    wenn ich all meine Probleme genießen könnte, würde es mir sicher wunderbar gehen ;-)

  • Hallo Ralf, ich denke, du hast recht – es geht um „innen“ und „außen“ und die Wechselwirkungen. Ich muß erst versuchen, das „außen“ zu ändern – falls es nicht klappt bleibt mir noch das „innen“. Allerdings schaffe ich (bewußt und unbewußt) auch die äußeren Umstände.

    Ich weiß genau was ich will – ohne das fühle ich mich schlecht, ich habe lange danach gesucht – es war greifbar nahe und ohne, dass ich etwas getan hätte, löst es sich vor meinen Augen in Luft auf.. seit Ende August schaue ich dabei zu..natürlich mache ich was, aber ohne Erfolg…

    Ich habe das Gefühl, ich muß etwas unternehmen und weiß nicht was …

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 3. Februar 2008 Antworten

    Danny-Mo, ok, wenn du dir selbst schon so viele Fragen stellst, vergiss meine beiden. Machen dir wahrscheinlich noch mehr Druck. Aber einen Rat habe ich dann auch nicht für dich. Ist sowieso immer schwierig auf die Distanz und ohne alle Umstände zu kennen.

    Obwohl die Idee von Barbara vielleicht nicht so schlecht ist, also aufzuhören, gegen die Wirklichkeit zu kämpfen. Aber wenn du loslassen könntest, würdest du es bestimmt tun :-)

    Ein guter Freund von mir würde an der Stelle wahrscheinlich sagen: Wenn du schon dieses häßliche Problem hast, dann kannst du dir ja eigentlich auch erlauben, es zu genießen. Das erste Mal, wollte ich ihm diesen Spruch um die Ohren hauen. Aber mit der Zeit habe ich – immer mehr und mehr – verstanden, was er damit meint.

    Alles Gute.

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 3. Februar 2008 Antworten

    Jürgen, ja, ich verstehe wie du das meinst.

    Die Frage ist: Hilft einem diese Idee?

    Wenn ich in der Lage wäre, jeden Umstand so in meinem Kopf „umzudeuten“, dass ich mich dabei gut fühle, würde das vielleicht hin hauen. Ich persönlich kann das aber nicht. Und ich würde mal sagen, die meisten anderen Menschen auch nicht.

    Vielleicht würde ich es besser hinbekommen, wenn ich in einem Kloster leben würde :-)

    Letztlich ist es für mich eine Sache der Ökonomie:

    – Wo ist es für mich einfacher meine Umstände zu ändern?

    – Und wo ist es einfacher, meine Einstellung zu ändern?

    Wo ich die Umstände einfacher ändern kann, ändere ich diese und wo ich nur die Möglichkeit habe, meine Einstellung anzupassen versuche ich das.

    Und dann gibt es natürlich die Situationen, wo ich beides nicht hinbekomme :-)

    Glück und Zufriedenheit ist für mich eine Sache des Innen und des Außens – und ich versuche an beiden Schrauben zu drehen.

  • Hallo Ralf,
    ich habe lange über deinen Satz nachgedacht, dass es absolut NICHT RICHTIG ist, dass das glückich sein in uns ensteht oder aus unserem inneren kommt. Aber ist es nicht das Empfinden dessen, was wir aus unserem Inneren heruasholen, ob wir glücklich sind oder nicht. Ist es nicht das subjektive Gefühl, dass wir von äußeren Umständen erhalten, dass uns glücklichb oder zufrieden sein läßt?
    Es ist aber auch richtig, dass z.B. eine nicht erwiderte Liebe jemand unglücklich werden läßt. (äußere Umstände) Wenn ich mich aber frage, was für ein Motiv dahinter steht (deine Frage 2)dann müßte ich sagen, dass ich ein Erwidern des Gefühl erwarte, damit kommt es wieder aus dem Inneren. Wenn ich also innen das Gefühl verändere, indem ich meine Gefühle einer Revision unterziehe und in mir suche, so kann ich das Gefühl ändern und brauche es nicht schönreden, sondern ich suche mir Ziele, die wieder zu dem gefühl des Glücklichsein führen)
    So kommt doch alles aus dem inneren, oder?
    Gruß Jürgen

  • hallo Danny-Mo,
    ich kenne dieses Verhalten auch aus alten Zeiten.

    Seit ich den Spruch von Rene Egli kenne: Wer den IST-Zustand nicht akzeptiert, kreiert einen Konflikt mit dem LEBEN !

    seitdem gehts mir besser. Ich gehe davon aus, dass Du IMMER Dein bestes gibst. Oder ?

    Wenn Du mit dem BESTEN, was Du hast, nichts erreichen kann, soll es wohl nicht sein.

    Sie Dir an, wen DU mit dem Besten, was Du geben kannst erreichen kannst und glücklich machst.

    Alles andere ist NUR eine Illusion von Dir und Du quälst Dich unnötigerweise. Und erreichst nichts.

    Sie den Bestreben mal von einer anderen Seite. Vielleicht zeigt sich dann auch in deinem täglichen Leben anderes.

    Gib dem LEBEN eine Chance.

    :-)

  • Hallo ihr Lieben,

    das sind gute Fragen die hier als Anregung dienen sollen. Ich habe meine Antworten gefunden.

    Was will ich vom Leben? Ich will, dass diese Weltlügen endlich aufhören. Wir alle könnten schon viel weiter sein in unserer evolution. Statt dessen geht es um Macht. Alles wie gehabt. Politik ist Lügen. Wirtschaft ist Machtausübung. Es gebe genug für alle. Doch niemand will sich verantwortlich fühlen. Wir lassen das alles zu.

    Worum soll es in meinem Leben gehen?
    Um Evolution.

    Was will ich erreichen, tun, lernen können und sein.
    Gemeinschaft mit Gott und somit mit allem was ist. Die dich ich bin, ein Geschöpf das Liebe und Güte lebt.

    Was soll in meinem Leben die erste Geige spielen?
    Gott und somit Liebe.

    Was brauche ich um glücklich und zufrieden zu sein?
    Zentriertheit meines selbst. Meine Dreiheit zu leben. Körper Seele und Geist.

    Was gibt meinem Leben Tiefe und Erfüllung?
    Gott und die Rückkehr zu Ihm und somit zur Liebe. Weg von der Angst.

    Wir alle sind verantwortlich für alles was ist. Lassr uns verbünden, lasst uns verändern? Es muss nicht mehr so sein. Lasst uns aus unseren Fehlern lernen?

    In Liebe
    A.

  • Hallo Ralf ,

    Ich stelle mir den ganzen Tag Fragen. Da ich allein bin, habe ich ja auch genug Zeit dazu.

    Jetzt stellst du mir noch 2 Fragen dazu ;-)
    Gerade Frage 2 kann ich nicht beantworten. zu stark klammere ich mich an meine Ziele, die ich schon ewig lange vor Augen habe.
    Einiges kann ich nicht mehr erreichen und statt nach vorne zu sehen und neues zu erblicken, schaue ich nach hinten und überlege, ob es nicht doch noch eine Möglichkeit gibt.

    Alles, was quasi „leicht“ zu erreichen ist, alles was unterhalb meines ursprünglichen Zieles liegt, stellt mich nicht zufrieden.
    Ich erkläre das mal am Laufen: Ich wollte mal Halbmarathon laufen und habe trainiert und trainiert… Durch meine Erkrankung wurde ich aber erheblich zurückgeworfen. Ich habe 18km in einem guten Tempo geschafft und plötzlich gingen vielleicht noch 5km. Meine Hausärztin hat schließlich gesagt, daß ich doch die 5km laufen kann und dann ist gut. Aber dann ist eben nicht gut !
    Es stellt mich nicht zufrieden :-(

    Und so ist das auch mit meinem angestrebten beruflichen Ziel. Ich habe auf eine Position hingearbeitet und nun soll das nicht mehr klappen? Aber nur zu arbeiten und so tun als hätte ich nie ein Ziel, kann ich nicht.
    Und ich sehe einfach nichts, was das ersetzen kann :-(

  • Was will ich vom Leben?
    Ich glaube, das ist abhängig davon, welche inneren Bilder ich von mir habe. Welche Texte wurden in mir gespeichert?
    Was erlauben andere mir oder ich mir – zu beanspruchen vom Leben? Was da alles in uns existiert, ist uns leider nicht in der Ganzheit bewußt. Wir handeln weil…, aber ohne Bewußtsein, ohne Zugriff auf diesen komplexen Hintergrund.
    Das große, wirkliche Bild von uns sehen wir nicht, es steht uns nicht zur Verfügung. Was bleibt uns also?
    Machen wir uns auf den Weg um es herausfinden. Vielleicht treffen wir dabei ja Menschen, die schon mehr wissen …

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 3. Februar 2008 Antworten

    Christine, du schreibst:

    < < Ralf, Glück und Zufriedenheit entsteht nur in und aus mir selbst >>

    und das halte ich für absolut *nicht richtig*.

    Genau das ist es, warum Leute behaupten, dass positives Denken krank machen kann.

    So wie ich das sehe hängen Glück und Zufriedenheit von zwei Dingen ab: Vom innen und vom außen. Von den Umständen und von meiner Einstellung zu den Umständen.

    Es gibt Umstände, die kann ich mir bei allem positiven Denken nicht schönreden. Und manchmal sind die Umstände toll und ich sehe trotzdem nur das Schlechte.

    Ich bin ein großer Fan davon, an beidem zu arbeiten: An meiner Einstellung und an meinen Umständen.

    Das beste aus allen Welten eben :-)

  • Hallo,

    zu wissen, was man will und wo es hingehen soll, heißt sich für etwas zu entscheiden, aber auch sich gegen andere Optionen aussprechen zu müssen. Das schmerzt manchmal ganz schön und man wünscht sich dann einfach an einem Punkt anzukommen, an dem man sagen kann „Es ist gut.“
    Gerade eben ist mein Partner ausgezogen. Es war meine Entscheidung und ich weiß, dass es richtig war. Trotzdem tut es weh und in so einem Moment wie jetzt, wünschte ich mir, anders zu sein, weniger zu denken und nicht immer Verantwortung für mein Leben übernehmen zu müssen…

    Steffi

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 3. Februar 2008 Antworten

    Danny-Mo, ja… ich glaube auch nicht daran, dass wir alles erreichen können und oft wünschen wir uns Dinge, die nicht in unserer Macht liegen und manchmal glauben wir auch nur, sie liegen nicht in unserer Macht.

    Und den Unterschied zu erkennen ist glaube ich das kniffelige daran.

    Wenn ich das Gefühl habe, ich will etwas, das nicht erreichbar ist, dann stelle ich mir normalerweise 2 Fragen:

    1. Was will ich eigentlich damit erreichen? Welcher Wunsch, welches Bedürfnis wonach steckt dahinter?

    2. Kann ich diesen Wunsch oder dieses Bedürfnis nicht auch einfacher oder auf andere Art erreichen?

    Und dabei stellt sich oft raus, dass ich meinen Wunsch auch auf viel weniger anstrengende Art und Weise erfüllen kann, als durch das ursprüngliche Ziel?

    Der Trick ist, die eigenen Motivation zu durchschauen, warum mir etwas wichtig ist.

    Vielleicht hilft dir dieser Gedankengang etwas weiter…

  • Hallo Dany-Mo,zuerst einmal, in Deinem letzten Satz hast Du eine „sich selbsterfüllende Prophezeiung“ SCHRIFTLICH deponiert und festgehalten. Gedanken, Ansichten, die Du in die Welt setzt kommen auch zu Dir ;-).

    Außerdem glaube ich, dass Du sehr viel Druck auf Dich selbst, Dein Leben, Deine Wünsche ausübst wahrscheinlich wirst Du dadurch auch eingebremst.

    Im Vorfeld planen wie Du überzeugen kannst ist vielleicht auch kein guter Ansatz. Wenn Du überzeugt bist von dem was Du erreichen, umsetzen, ändern möchtest und es steht nur der Verstand dahinter (kopfgesteuert)und keine Emotionen (das Herz, die Gefühle) wirst Du Dir etwas schwer tun.

    Ralf, Glück und Zufriedenheit entsteht nur in und aus mir selbst. Wenn ich abhängig bin davon, dass mich jemand glücklich und/oder zufrieden macht damit ich glücklich und zufrieden bin ist das meiner Meinung nach der falsche Ansatz für ein glückliches, zufriedenes Leben.

    Ansonsten bin ich auch der Meinung jeder darf sich jeden Tag überlegen was er haben, tun, erreichen will und jeden Tag darf jeder von uns dankbar sein für das was er/sie hat, tat und erreichte. Rückschläge, Umwege, Änderungen, kommen vor, jedoch das bewußtmachen was jeden Tag gut und schön war läßt Zufriedenheit und Glück entstehen.

    In diesem Sinn – was will jeder von uns vom Leben :-)!

    Christine

  • zu diesem thema möchte ich folgende anregung geben:

    werde ein mensch mit initiative und siehe nach, wenn du aus den hindernissen deines körpers oder aus hindernissen, die sich dir sonst entgegenstellen, den mittelpunkt deines wesens mit der initiative nicht findest, wie im grunde genommen leiden und freuden bei dir von diesem finden oder nichtfinden der persönlichen initiative abhängen.

  • – Was will ich vom Leben?

    Das ist nicht so wichtig. Dinge kommen und gehen, man kann nicht in die Zukunft schauen und sie auch nur im geringen Maße beeinflussen. Man mag sein Leben grob planen, aber nicht denken „Hey, ich sollte etwas anders tun, wenn ich in 50 Jahren zurückschaue würde ich mich sicher für die Zeitverschwendung schämen“… Lieber im Augenblick leben anstatt sich dauernd im Kopf zu fragen ob es das Beste ist was man machen kann

    – Worum soll es in meinem Leben gehen?

    Eine eigenartige Frage, denn: Wir haben kein Leben, denn dann gäbe es mich und das Leben, und das ist unmöglich. Wir sind Leben, das eine Leben in vielen Formen, die ständig geboren werden und sterben. Das eine Bewusstsein, das eine Leben. So kann das Leben dann frei durch dich leben, es kann erblühen…

    – Was will ich erreichen, tun, lernen, können und sein?

    Lerne dies und das erwirb Kenntnisse und Fachwissen hier und dort, entfalte deine körperlichen und geistigen Fähigkeiten und erschaffe alles, wozu du auf dieser Welt berufen bist.

    – Was soll in meinem Leben die erste Geige spielen?

    Was auch immer kommt.

    – Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?

    Nur mich selber, es bedarf nichts anderem. Mich kann weder ein Ereigniss noch eine Person glücklich und vollständig und zufrieden machen. Das kann immer nur ich sein und beeinflussen.

    – Was gibt meinem Leben Tiefe und Erfüllung?

    Eins werden mit dem was ist und aufhören etwas zu suchen… Die Frage ist: Suchst Du nach dir selbst, wenn du versuchst, dem, was du bist, noch etwas hinzuzufügen? Man ist so speziell und einzigartig wie man nur sein kann. Sei einfach glücklich mit dem was ist und dein leben entwickelt eine ganz besondere tiefe und erfüllung

    @Danny-Mo: Das ist die Fiktion, das das mehr erreichen Dich glücklich machen kann. Hör auf nach dem immer mehr zu greifen damit es Dich glücklich macht sondern seh was Du hast und werd damit zurfrieden und glücklich

  • Ich stelle mir auch immer solche Fragen. Wo will ich hin? Wo geht mein Weg lang? Was will ich erreichen? Was könnte mein Leben einen Sinn geben? usw.

    Leider komme ich komischerweise immer auf Antworten, die ich auch mit stärksten Willen nicht umsetzen kann.
    Ich bin sehr ehrgeizig und habe auch konkrete Ziele, aber…
    Immer wieder werde ich auf meinem Weg gebremst.

    Mein aktuellster Plan, den ich auch mit Hilfe der Forum-Mitglieder angegangen bin, ist ein beruflicher Aufstieg. Ich kämpfe wie ein Löwe dafür. Plane schon im Vorfeld, wie ich überzeugen kann. Ich bin sogar schon einen Schritt weiter und mache mir Gedanken, wie ich nach der Beförderung aktiv bin, was ich ändern und durchsetzen werde…

    Mein Beruf bedeutet mir alles. Ich sitze jeden Tag vor Fachliteratur, um einfach neues zu lernen, oder altes aufzufrischen, neue Techniken kennenzulernen…

    Ich weiß, was ich will und werde es trotzdem nie erreichen. Ist das nicht frustrierend???

  • Hallo,

    ich mache dies seit dem Tod meines Sohnes vor 19 Monaten. Er war erst 23 Jahre alt und da war für mich die Zeit reif, mir diese Fragen zu stellen. Wenn ich sie mir nicht gestellt hätte und das jeden aufs Neue, dann wäre ich heute nicht mehr auf dieser Erde.
    Ich habe in dieser Zeit so viel erreicht, weil ich mein Leben nicht sinnlos vergeuden wollte. Ich arbeite jeden Tag an mir, habe liebe Freundinnen die mir helfen, ich selbst zu werden.
    Aber die Arbeit muss ich alleine machen, die macht mir kein Mensch von außen. Ich suche in meinem Inneren und da kommen jeden Tag neue schöne Dinge zum Vorschein, allerdings auch nicht so schöne, aber mit sich in Berührung sein, das finde ich wunderbar und auch die Schattenseiten gehören zu uns.

    Liebe Grüße
    Dagmar

  • Vielen Dank für den Artikel. Er spricht mir aus dem Herzen und stellt die Frage, die mich schon seit längerem vefolgt: Was will ich? Ich gehöre zu den Menschen, die immer fragen, was die anderen möchten und immer versuchen, anderen alles Recht zu machen. Leider vergesse ich mich dabei. In letzter Zeit wird mir immer mehr bewusst, dass ich mein Leben so lebe, wie ich es nie wollte – ich arbeite in einer Großstadt, habe in der Arbeit Stress, Hektik und kaum Unterstützung und von einem Teil meines Umfeldes werde ich auch privat unter Druck gesetzt. Ich merke, dass ich von Tag zu Tag unglückllicher und trauriger werde, weil ich mir mein Leben anders vorgestellt habe. Sich die Frage zu stellen, was man selbst eigentlich vom Leben möchte, ist, so glaube ich, der erste Schritt in Richtung Glück und Zufriedenheit. Natürlich kann man nicht von heute auf morgen alles aufgeben. Aber wenn das eigene Leben einen ünglücklich macht, dann muss man etwas ändern. Dies ist oft leichter gesagt als getan. Aber wahrscheinlich findet man so wieder zurück zur inneren Zufriedenheit.

  • Ralf Senftleben
    Ralf Senftleben (von Zeit zu leben) schreibt am 1. Februar 2008 Antworten

    Ralf, für das Antworten-Finden auf diese Fragen gibt es tatsächlich kein Patentrezept.

    Höchstens vielleicht eines: Dranbleiben.

    Ich persönlich habe auch ein paar Jahre gebraucht, bis ich brauchbare erste Antworten auf diese Fragen. Und die Antworten ändern sich heute noch in regelmäßigen Abständen.

    Was auch vielen hilft, ist noch mehr in Kontakt *mit den eigenen Gefühlen* zu bekommen. Denn was wir vom Leben wollen und brauchen, das ist ja in erster Linie eine Gefühlssache – Ja, ich weiß… großes Stretching für uns Männer :-)

    Und was hier wiederum helfen kann, sind alle Arten von körperorientierten Geschichten, Atemübungen, Entspannungsübungen usw.

    Aber das wichtigste ist, der Wille es herauszufinden und so lange dranzubleiben, bis du Antworten hast, mit denen du etwas anfangen kannst. Und das passiert normalerweise nicht an einem Nachmittag :-)

    Viel Glück auf dem Weg.

  • In der Theorie klingt das immer sehr schön einfach und viele werden sich diese Fragen auch schon gestellt haben.

    Nur wie bekommt man diese Fragen beantwortet? Nicht dass jedem klar wäre, dass man es nur selbst für sich tun kann, doch eine echte Hilfe dafür hab ich noch nirgends gelesen…

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