Kompass-Challenge

Wie wir innere Widerstände bewusst nutzen können

Meins gut mit dir

Innere Widerstände tauchen meistens dann auf, wenn wir sie überhaupt nicht gebrauchen können:

  • Inga plant, mit ihrem Lebensgefährten in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Sie verschiebt den konkreten Umzugstermin aber immer weiter in die Zukunft.
  • Paul hat sich fest vorgenommen, regelmäßig Sport zu treiben. Er kann sich aber nur sehr selten dazu aufraffen, seinen Vorsatz auch wirklich in die Tat umzusetzen.
  • Simone möchte seit vielen Monaten schon ihre Arbeitsstelle wechseln, aber sie spürt einen großen Widerwillen dagegen, Bewerbungen zu schreiben.

Vermeidung, Trägheit und Aufschieberitis sind typische Symptome dafür, dass ein innerer Widerstand am Werk ist. Aber auch Unlust, Angst, Reizbarkeit und sogar psychosomatische Beschwerden können Ausdrucksformen sein, durch die ein innerer Widerstand sich zu Wort meldet.

Was genau ist ein innerer Widerstand?

Auch wenn diese Vorstellung vielleicht etwas ungewöhnlich ist, lässt sich die Wirkweise des inneren Widerstandes am besten als Wettstreit in unserem Inneren erklären. Und zwar als Wettstreit zwischen zwei inneren Stimmen: dem inneren Widerstand und dem inneren Antreiber. Der innere Antreiber ist die Stimme, die ein Ziel hat, das der Antreiber gerne verwirklichen möchte und mit aller Macht anstrebt: Mit dem Partner zusammenziehen, mehr Sport treiben oder zum Beispiel auch eine neue Stelle antreten. Aber die zweite Stimme, der innere Widerstand, ist diesem Ziel gegenüber skeptisch, bremst oder sabotiert die Schritte auf dem Weg zum Ziel.

Es gibt ein sehr schönes Bild für die Funktionsweise des inneren Widerstandes in Kombination mit dem inneren Antreiber: Man kann sich den inneren Antreiber gut als Ruderer in einem Boot vorstellen, der entschlossen und kraftvoll in die Richtung seines Zieles rudert.

Mit dem inneren Widerstand sitzt nun aber noch ein zweiter Ruderer mit im Boot. Und dieser zweite Ruderer will dummerweise nicht zu dem Ziel, sondern woandershin. Deshalb rudert der innere Widerstand in die entgegengesetzte Richtung.

Solange der innere Antreiber nun stärker rudert als der innere Widerstand, bewegt sich das Boot natürlich trotzdem in Richtung Ziel. Das kostet den Antreiber aber unglaublich viel Energie, weil er immer den Widerstand überwinden muss. Immer stärker sein muss als der Widerstand. Und sobald der Antreiber nachlässt mit dem Rudern oder erschöpft ist, bewegt sich das Boot sofort wieder vom Ziel weg.

Der Kampf gegen den inneren Widerstand ist kräftezehrend

Es gibt eine zunächst recht naheliegende Strategie, mit dem inneren Wettstreit von Antreiber und Widerstand umzugehen. Nämlich die, den Widerstand zu ignorieren oder mit aller Macht überwinden zu wollen.

„Lass dich nicht gehen!“, „Reiß dich zusammen!“, „Raus aus der Komfortzone!“, „Streng dich an!“, sind solche gängigen Parolen, mit denen wir (oder andere) unseren inneren Antreiber anfeuern.

Das funktioniert für eine Weile meist auch recht gut, kostet aber eben sehr viel Energie und Kraft. Kraft, die wir für den Konflikt in unserem Inneren aufwenden müssen und die wir eigentlich doch bräuchten, um unser Vorhaben umzusetzen. Die Nerven und die Geduld zum Beispiel für den Umzug, die körperliche Kraft für den Sport oder auch die innere Stärke, um einen Bewerbungsprozess erfolgreich zu gestalten.

Außerdem gibt unser innerer Widerstand nicht so schnell auf  – auch wenn er zwischendurch schon mal besiegt wurde. Sobald er wieder eine Chance sieht, meldet er sich zu Wort oder sabotiert unser Vorhaben von neuem. Es entwickelt sich eine sehr aufreibende Endlosschleife.

Deshalb führt dieser Kampf gegen den inneren Widerstand oft nicht zum Ziel, sondern viel häufiger zu gescheiterten Vorhaben und daraus resultierender Frustration und Selbstvorwürfen wie:

  • „Was ist nur los mit mir, dass ich mich nicht traue, den nächsten Schritt in der Beziehung zu meinem Partner zu gehen?“
  • „Ich bin einfach zu träge, um regelmäßig Sport zu treiben.“
  • „Mir fehlt die nötige Energie, um mich beruflich zu verändern.“

Zum Glück gibt es aber eine andere, kräftesparende bzw. sogar kräftefreisetzende Methode, mit dem inneren Widerstand umzugehen, die zudem noch viel einfacher und effizienter ist. Dafür ist es wichtig, den inneren Widerstand noch etwas genauer zu verstehen.

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Der innere Widerstand hat eine positive Absicht

Auch wenn er uns ärgert und wir ihn am liebsten einfach beiseiteschieben würden: Der innere Widerstand hat eine positive Absicht. Auf eine ganz andere Art als der innere Antreiber allerdings. Das ist manchmal nicht ganz leicht zu verstehen und man muss schon genau hinschauen. Hier ein paar Beispiele, damit Sie besser nachvollziehen können, was ich meine:

  • Inga etwa schiebt den Umzug in eine gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund hinaus, weil ihr innerer Widerstand möchte, dass ihre Unabhängigkeit bewahrt wird.
  • Bei Paul ist die innere Stimme, die sich dem Sporttreiben widersetzt, davon überzeugt, dass eine Stunde Sport zwischen zwei Terminen viel zu stressig ist und etwas Ruhe und Entspannung auf dem Sofa viel gesünder und erholsamer wären.
  • Und Simones innerer Widerstand wehrt sich gegen das Schreiben von Bewerbungen, weil er Angst hat vor Absagen. Er möchte sie vor der damit verbundenen Frustration schützen.

Für einen konstruktiven Umgang ist es sehr wichtig, diese positive Absicht des eigenen inneren Widerstandes zu erkennen und zu würdigen – auch wenn es vielleicht erstmal schwerfällt.

Und dazu möchte ich Ihnen nun gerne einen Weg aufzeigen.

In sechs Schritten zum konstruktiven Umgang mit dem eigenen inneren Widerstand 

Das Vorgehen in den folgenden sechs Schritten hat sich bewährt, um den energieraubenden Wettstreit zwischen Antreiber und Widerstand in unserem Inneren zu vermeiden und den Widerstand sogar konstruktiv zu nutzen, um unsere Ziele zu erreichen.

Schritt 1: Achtsam wahrnehmen, was los ist

Den inneren Widerstand zu bemerken, ist fast schon die halbe Miete. Oft versteckt sich der innere Widerstand ja hinter etwas anderem. Ärger, Antriebsarmut, Reizbarkeit oder einfach ein komisches Gefühl in der Magengegend können Anzeichen dafür sein, dass ein innerer Widerstand am Werk ist. Deshalb ist es wichtig, in solchen Situationen achtsam wahrzunehmen, was los ist.

Das Muster, das uns aufhorchen lassen sollte, ist meist folgendes: Wir wollen eigentlich ein bestimmtes Ziel erreichen, aber wir schieben es vor uns her, es fällt uns unheimlich schwer oder wir machen stattdessen immer etwas anderes.

Überlegen Sie doch mal: Wo könnte bei Ihnen derzeit so ein innerer Widerstand am Werk sein? Was fällt Ihnen gerade vielleicht schwer umzusetzen? Woran macht sich das bei Ihnen bemerkbar?

Schritt 2: Die inneren Anteile benennen

Es sind aber ja nicht eigentlich wir, die etwas nicht hinbekommen, sondern in unserem Inneren tobt ein Wettstreit. Der Wettstreit zwischen innerem Antreiber und innerem Widerstand. Zwei Stimmen in uns wollen etwas Unterschiedliches und rauben uns durch ihren Kampf viel Energie. Deshalb sollten wir uns die unterschiedlichen Anteile noch mal genauer anschauen. Fragen Sie sich dazu:

  1. Was will der innere Antreiber genau? Was ist sein Ziel?
    Will er zum Beispiel die Beziehung zum Partner auf eine höhere Ebene heben, um dadurch zu reifen? Oder will er das Gewicht reduzieren? Oder den Job wechseln, weil der jetzige einfach nicht glücklich macht?
  1. Wogegen wehrt sich der innere Widerstand? Was ist seine Strategie?

Wehrt sich der innere Antreiber gegen das Zusammenziehen mit dem Partner und sucht immer neue Ausreden?

Oder sorgt er dafür, dass man auf dem Sofa liegt, anstatt Sport zu treiben? Oder hält er davon ab, neue Bewerbungen zu schreiben?

Schritt 3: Die positive Absicht des inneren Widerstands verstehen

Wir wissen jetzt, was der innere Widerstand nicht will. Jetzt ist es wichtig, herauszufinden, was der innere Widerstand stattdessen möchte. Denn es gibt – wie oben gezeigt – immer eine positive Absicht, die der innere Widerstand hat. Deshalb geht es in diesem dritten Schritt darum, den inneren Widerstand wertzuschätzen und herauszufinden, was er möchte. Manchmal liegt das auf der Hand, ein anderes Mal bereitet es etwas Mühe, dies herauszufinden. Eine gute Möglichkeit ist es, in Gedanken eine Art Dialog mit dem eigenen inneren Widerstand zu führen:

  1. Fragen Sie zuerst noch einmal genau nach dem, was der innere Widerstand nicht will, beispielsweise so:

„Okay, lieber innerer Widerstand, du möchtest nicht, dass ich mit meinem neuen Partner zusammenziehe, ist das richtig?“

  1. Versuchen Sie dann zu ergründen, worin die Sorge oder der Vorbehalt des inneren Widerstandes besteht, etwa so:
    „Was genau stört dich denn daran?“ Oder: „Was wäre denn das Schlimmste, was passieren kann?“
    In unserem Beispiel könnte der innere Widerstand dann vielleicht antworten: „Wenn du mit deinem neuen Partner zusammenziehst, machst du dich von ihm abhängig und verlierst deine Freiheit.“
  2. Nun drehen Sie das Ganze um. Sie verkehren das, was der innere Widerstand nicht will, in sein Gegenteil. Fragen Sie Ihren inneren Widerstand dazu zum Beispiel:

„Was möchtest du denn stattdessen?
Möchtest du, dass ich unabhängig bleibe und mir meine Freiheit bewahre?“
Wenn der innere Widerstand das bestätigt, haben Sie seine positive Absicht herausgefunden. Der innere Widerstand möchte in diesem Beispiel einfach die persönliche Freiheit schützen. In einem anderen Fall möchte er vielleicht keinen Stress, sondern Ruhe und Entspannung. Oder er hat Sorge vor Zurückweisungen und möchte angenommen werden.

Ein solcher innerer Dialog mag erstmal etwas befremdlich und ungewohnt erscheinen. Dieses Vorgehen ist aber sehr effektiv, um die positive Absicht des inneren Widerstandes herauszubekommen. Sie können so das Verhalten des inneren Widerstands besser verstehen. Dies ist die Voraussetzung, um weiter mit ihm zu arbeiten und ihn für sich zu nutzen.

Schritt 4: Umbenennen des inneren Widerstands

Nun wird es Zeit, dass der innere Widerstand einen neuen Namen bekommt. Wir nehmen die im dritten Schritt ermittelte positive Absicht auf und geben ihm einen neuen Namen. Und der Name beinhaltet genau das, was die positive Absicht des inneren Widerstands widerspiegelt.

  • Der Widerstand strebt nach Unabhängigkeit -> der Unabhängige
  • Der Widerstand möchte Ruhe haben -> der Für-Ruhe-Sorgende
  • Der Widerstand braucht eine Art Schutzmantel vor Angriffen -> der Schützende

Hintergrund für diese Umbenennung ist, dass es mit neuem Namen leichter fällt, den inneren Widerstand wertzuschätzen und seine positive Absicht in den 5. Schritt einzubringen.

Schritt 5: Den inneren Widerstand mit ins Boot holen

Der neue Name macht deutlich: Der innere Widerstand bringt ein berechtigtes Anliegen zum Ausdruck. Das heißt nun nicht, dass wir ihm vollkommen nachgeben sollten. Ziel ist es vielmehr, dass der innere Widerstand (oder wie auch immer er jetzt heißt) mit dem inneren Antreiber im Boot sitzt und in die gleiche Richtung rudert. Im Boot sitzen dann zum Beispiel die Ruderer „Mit dem Partner zusammenziehen“ (Antreiber) und „Die eigene Unabhängigkeit wahren“ (Widerstand). Damit beide in die gleiche Richtung rudern, ist es nötig, eine Route zu finden, mit der beide einverstanden sind. In diesem fünften Schritt ist also Kreativität gefragt, um verschiedene Varianten gedanklich auszuprobieren und zu spüren, ob Antreiber und Widerstand damit einverstanden sind.

  • Inga hat Klarheit darüber gewonnen, dass sie finanziell vollkommen unabhängig bleiben möchte und auch die regelmäßigen Treffen mit den Freundinnen keinesfalls aufgeben wird. Sie wird dies mit ihrem Partner besprechen. Und dann aber den Umzug auch durchführen.
  • Paul nimmt sich nicht mehr 4 Sporttermine vor, sondern nur noch 2. Diese organisiert er aber dann so, dass er sie entspannt (und konsequent) wahrnehmen kann.
  • Und auch Simone hat nach langem Überlegen einen Weg gefunden, der sich für sie richtig anfühlt: Sie wird in den nächsten zwei Monaten drei Bewerbungen schreiben und danach entscheiden, wie sie weitermacht. Dadurch macht sie sozusagen erstmal einen Lagecheck.

Schritt 6: Konsequent diesen Weg gehen

Auch wenn wir mit unserem inneren Antreiber und inneren Widerstand einen Weg gefunden haben, heißt das leider nicht, dass nun für alle Zeit Ruhe ist. Der innere Antreiber wird hin und wieder versuchen, den Weg zum Ziel doch schneller und direkter zu gehen. Und auch der innere Widerstand wird mitunter stärker auf die Bremse treten, als es vereinbart war. Aber Sie wissen jetzt, wie Sie damit umgehen können: Dann heißt es, die Anliegen der beiden Stimmen wieder wertzuschätzen, an den Kompromiss zu erinnern und diesen Weg dann aber konsequent weiterzugehen. Dadurch können die beiden Kampfhähne zu gemeinsamen Rudergefährten werden, die zwar mal unterschiedlicher Meinung sind, aber es durch Sie immer wieder schaffen, die gleiche Richtung einzuschlagen. Das ist der Weg, der uns am schnellsten und am gelassensten weiterbringt.

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Über Oliver Teufel

Oliver Teufel hilft Menschen dabei, mit den Herausforderungen in ihrem Leben gelassen und selbstbewusst umzugehen. Seine Leser erfahren, wie sich selbst weiterentwickeln und ihre Ziele leichter erreichen können.
Auf seinem Blog stellt er praxiserprobte Selbstcoaching-Strategien vor. Darin fließen seine Erfahrungen als systemischer Coach und evangelischer Pfarrer ein.

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Kommentare

  • Lieber Oliver

    habe Deine Anregungen mehrfach ausprobiert und erfreue mich nun in bester Gesellschaft mit meinen ehemaligen „Rebellen“. Super Tip!! Danke!!

    Herzlichst Annette

  • Lieber Oliver,

    Wirklich ein spannender Artikel von dir zum immer wieder zurückkehren… Konnte gerade einen der Kerlchen benennen… Bin mal gespannt wie ich ihn zum rudern bekomme :D

    LG Tabea

  • Lieber Herr Teufel,

    ein wunderschönes Bild, dass Sie für den Antreiber und den inneren Widerstand in einem Boot anbieten. Ich arbeite auch schon lange mit den inneren Anteilen und habe die Erfahrung gemacht, dass es eine wahre Er-Lösung sein kann, wenn ich nach der guten Absicht des jeweiligen Anteils schaue und ihn so als Teil von mir selbst integriere. Mich begleitet dabei ein Zitat von C.G. Jung: Alle heilsamen Prozesse geschehen durch Integration nicht durch Konfrontation. Die beiden in einem Ruderboot zu ziehen, gibt dem Ganzen noch mehr Kraft. Vielen Dank dafür! Herzliche Grüße
    Alexandra Cordes-Guth

  • nicolehinck@yahoo.com schreibt am 19. August 2015 Antworten

    Lieber Herr Teufel,

    ein schöner Name für einen Priester ist das :-) Gott hat eben auch Humor, heheee
    nun zu obigem Artikel, ich hab ihn schnell durchgelesen und gleich alle drei Widerstände, den Unabhängigen, den Beschützer und Streßvermeider getroffen. Sie saßen mit dem Antreiber im Boot und ich konnte mich gleich gut unterhalten mit Ihnen.. vorerst haben sie zu jeweiligem Thema erstmal zugestimmt und.. sogar ein Thema priorisiert, weil nach Lösung auch die anderen Themen schon teilweise gelöst sind.
    Vielen Dank für die Inspiration!
    Ich werde öfter mal im Boot auf einem sehr schönen Fluß mit meinen beiden Begleitern sitzen und mich unterhalten :-)
    Beste Grüße
    Nicole
    PS.: gibt es auch Bücher dazu?

  • Genau, das ist wirklich manchmal „hard work“. Aber es kostet auf die Dauer sicher viel mehr Energie und Kraft, diesen inneren Dialog nicht zu führen.
    Danke für Deine Rückmeldung.
    Viele Grüße,
    Oliver

  • Hallo Oliver,

    vielen Dank für die sehr nachvollziehbaren Ausführungen. Damit wird mir nochmals deutlich wie viel Macht unser unbewusster Widerstand ausübt und Energie abzapft. Für mich wie ein Auto, das mit angezogener Handbremse läuft. Zu wissen, dass hinter jedem Widerstand oder Angst sich ein Potential verbirgt, macht es mir durch den inneren Dialog möglich, integriert und 4040324952698gelebt zu werden. Das heißt für mich aber auch stetig daran zu arbeiten. Puhh, manchmal echt hard work!! Und da hab ich (als Mentaler Resonanz Methoden-Fan) gut zu tun. Danke dir.

  • Wenn der Antreiber vom Kämpfen erschöpft ist und sich der Widerstand so breit und schwer macht, dass das Boot zu kentern droht, was dann?

    • Oliver Teufel schreibt am 18. August 2015

      Bei Deiner Frage, Louise, steht wahrscheinlich eine ganz konkrete Situation bzw. Erfahrung im Hintergrund, die ich jetzt nicht kenne und die vermutlich sehr herausfordernd für Dich ist. Auf der Bildebene würde ich Dir zweierlei antworten: Zum einen: Lass den Antreiber nicht so lange kämpfen, bis er erschöpft ist, sondern suche vorher einen Kompromiss mit dem Widerstand. Und zum anderen: Wenn es dann doch einmal passiert, dass der Antreiber so erschöpft ist, dann vertraue darauf, dass der Widerstand kein Interesse hat, das Boot zum Kentern zu bringen. Er will einfach nur ein anderes Ziel ansteuern. Und vielleicht ist es auch mal okay, für eine Weile in diese Richtung zu rudern.

  • Lieber Oliver,
    wow, Dankeschön für diesen wunderbaren und ausführlichen Artikel ! Du packst die bekannten Schlagworte (mir als altem Barbara-Sher-Fan) nochmal in ganz neue Zusammenhänge, mit ebenso klaren wie einleuchtenden Worten, danke Dir dafür !
    Lieben Gruß
    Lena

    • Oliver Teufel schreibt am 18. August 2015

      Und danke Dir, Lena, für Deine nette Rückmeldung :-)

  • DANKE! Wunderbar geschrieben, durch die Beispiele sehr anschaulich, greifbar und direkt in die Praxis umsetzbar. Ich habe es direkt angewendet. In Ergänzung zum Punkt 5 habe ich noch folgendes gemacht: den „Antreiber“ gedanklich in die eine Hand genommen und mich in ihn hinengefühlt/Was will er Gutes?, dann habe ich den vormals „inneren Widerstand“ gedanklich in die die andere Hand genommen, mich in ihn hineingefühlt/Was ist seine positive Absicht? Als ich beide Seiten fühlen konnte, habe ich danach die linke und die rechte Hand wie bei einem einmaligen Klatschen zusammengebracht, zusammengelassen und gestaunt, was passieren wird. Was entsteht Neues? Wie fühlt sich das an? Erkenne ich ein Symbol, eine Farbe, eine Melodie…? Super, was da rausgekommen ist. Danke noch einmal, der Artikel kam genau zur rechten Zeit :-)

    • Oliver Teufel schreibt am 18. August 2015

      Das ist eine tolle Idee. So etwas auch körperlich erfahrbar zu machen kann wirklich sehr hilfreich sein und so einen Prozess noch einmal intensivieren. Das probiere ich beim nächsten Mal selbst einmal aus :-)

  • Danke für diesen guten Artikel! Ich bin beim Lesen drauf gekommen, dass ich oft unbewusst so handle (na ja, ich mach in den letzten Jahren schließlich auch genug für meine Entwicklung, da darf schon mal was rausschauen:-))! Aber die einzelnen Schritte so klar aufgezeigt zu sehen, ist einfach hilfreich, noch bewusster dran zu arbeiten! Freu mich auf weitere Artikel!

    • Oliver Teufel schreibt am 18. August 2015

      Das freut mich sehr. Vielen Dank für die Rückmeldung!

  • Sehr gut beschrieben mit dem Ruderboot – so ergeht es mir derzeit auch – im Moment hat der innere Widerstand klar den stärkeren Ruderschlag…. Und hilfreich zu lesen, dass hier andere auch damit zu kämpfen haben.

    Und nebenbei: Ein Pfarrer mit Nachnamen Teufel lässt einen doch ein kurz schmunzeln… ;-)

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Vielen Dank für die nette Rückmeldung und alles Gute für deine weitere Fahrt mit dem inneren Widerstand!

      Das Gute an meiner Namens-/Berufskombination: Das vergisst so schnell keine ;-)

  • Hallo Oliver, wunderbar!
    Danke für die klare, konstruktive Anleitung.

    In der Psychosynthese sprechen wir von Teilpersönlichkeiten. Diese Anteile sind mit eigenem Willen, Bedürfnissen, Widersachern, aber auch einem enormen Potential ausgestattet.
    Für ein zufriedenstellenderes Leben, für mehr gefühlte und gelebte innere Einheit gilt es diese freizulegen und für uns zu nutzen.
    Wir könnten also uns fragen: Was will meine Schützende, was braucht mein Antreiber, was verwehre ich meinem Ruhe-Suchenden usw.
    Es lohnt näher hinzuschauen und sich täglich für einige Minuten rückwirkend zu fragen: Wer von meiner Anteilen war heute besonderes aktiv? In welchen Situationen tauchte z.B mein Ruhe-Suchender auf? Habe ich diesen Anteil wirklich beachtet, ihn wahrgenommen – und mir diese Ruhe auch liebevoll gegönnt? Und was habe ich mir damit Gutes getan. Oder habe ich diesen Anteil so sehr unterdrückt ,daß „der Ruhe-Suchende“ vielleicht nur noch motzend in der Ecke sitzen konnte und lustlos, frustriert Schokolade in sich hineinstopfte oder zum hektischen, mies gelaunten „Ich muss mich immer um alles alleine kümmern“ mutierte?
    Deshalb ist es so wichtig, diesen Anteil klar zu erkennen, zu verstehen und zu akzeptieren. Ihn in unser Boot zu holen. Als der, de er wahrhaftig ist, Es gilt ihm gut zuzuhören, ihn wertzuschätzen und sein Potential der Erhohlung, des Inneshaltens zu nutzen. So kann mehr Harmonie in uns entstehen. Mein Fazit: Also nichs wie raus damit, aufs Wasser und täglich üben, üben, üben. Gemeinsam sich über ein Ziel klarzuwerden, die einzelen Kräfte zu bündeln, unser Boot mit allen wunderbaren Geschenken der Teile unseres Selbst zu beladen und aufzubrechen zu neuen Horizonten. Entdecke die Möglichkeiten, wahrhaftig Du selbst zu sein!

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Hallo Haike,

      Danke für den Kommentar und die schöne Ergänzung!
      „Also nicht wie raus auf Wasser und täglich üben, üben, üben“ – das gefällt mir sehr gut.

      Viele Grüße,
      Oliver

  • Hallo Oliver,

    ich finde diesen Ansatz sehr interessant. Bei den ersten beiden Beispielen wird das sicher auch sehr gut funktionieren. Aber bei dem dritten Widerstand, den Du als „Beschützer“ bezeichnest, habe ich doch so meine Zweifel. Gerade wenn man schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, stelle ich es mir sehr schwer vor, diesen inneren Widerstand umzupolen und ihm etwas Positives abzugewinnen. Mir persönlich fällt es wirklich sehr schwer gegen diesen Widerstand anzukämpfen, wenn ich weiß, dass ich dort schon viele schlechte Erfahrungen gemacht habe.
    Sicherlich muss man es immer wieder versuchen, aber auch das kostet natürlich Energie. Und wie kann ich mich in diesem Fall selbst überlisten und dem inneren Widerstand etwas positives abgewinnen?
    Einen schönen Sonntag wünscht
    Andrea

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Hallo Andrea,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich verstehe das sehr gut, dass es Dir sehr schwer fällt, gegen diesen Widerstand anzukämpfen.
      Ich glaube, dass es erstmal darum geht, wahrzunehmen und zu akzeptieren, dass du dort schon viele schlechte Erfahrungen gemacht hast und dass es einen Teil oder eine Stimme in dir gibt, die dich vor weiteren solchen Erfahrungen schützen möchte und deshalb als Widerstand auftaucht. Ich denke, dass es weniger darum geht, sich selbst zu überlisten, sondern eine Art Kompromiss zu finden oder vielleicht besser einen dritten Weg, wie du das Bedürfnis nach Schutz, aber auch den Wunsch dich weiterzuentwickeln miteinder verbinden kannst.
      Da kann es auch ganz hilfreich sein, das im Konkreten einmal mit verschiedenen Bekannten zu besprechen und die kreativ mitüberlegen zu lassen, wie das vielleicht aussehen könnte.
      Viele Grüße,
      Oliver

  • Hallo Oliver,

    zunächst: Respekt für deinen Beitrag! gerade das Erkunden der positiven Absicht des vormals so benannten „Widerstandes“ kann sehr hilfreich sein.

    Aber was ist mit dem Fall, dass es sich bei dem Widerstand um ein kindliches, traumatisiertes Muster handelt, dass zum Beispiel die positive Absicht verfolgt, durch Unterdrückung vitaler Selbstanteile, für die es von den lieblosen Eltern negatives Feedback bekommen hat (und deshalb unter neurotischen Ängsten bis hin zur Todesangst leidet) deren Zuwendung und die Zugehörigkeit zu sichern? Eine positive Absicht, die nun im Erwachsenenleben ein freies, autonomes Handeln nahezu verhindert?

    Danke für eine Antwort!

    Michael P. Klotz

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Hallo Michael,

      das ist eine nicht ganz einfache Frage, die du da stellst.

      Ich hoffe, ich habe dich richtig verstanden und versuche mal eine Antwort:
      Du sprichst von einer inneren Stimme, die in der Kindheit entstanden ist und in der Kindheit eine ganz wichtige Funktion und positive Absicht hatte, nämlich das Kind zu einem bestimmten Verhalten zu bringen und so vor dem Feedback der Eltern zu schützen.
      Mittlerweile ist das Kind größer geworden, nicht mehr von dem Urteil der Eltern abhängig, aber die innere Stimme macht sich (weil sie über so viele Jahre trainiert wurde) immer noch lautstark bemerkbar. Allerdings wirkt sie sich nicht mehr positiv aus, sondern im Gegenteil verhindert sie die Entfaltung des eigenen Potentials.
      Man könnte es auch so formulieren: Der Preis für den alten Lösungsversuch (als Kind), nämlich die eigenen Anteile zu unterdrücken ist sehr groß geworden.
      Im Bild vom inneren Widerstand: Der innere Widerstand hatte eine positive Absicht, hat aber heute wohl keine mehr, sondern vertritt diese Position nur noch aus alter Gewohnheit, oder?
      Ein Weg damit umzugehen wäre für mich – jetzt mal ganz grob skizziert: Diese innere Stimme für das wertschätzen, was sie in der Vergangenheit geleistet hat; überlegen, was diese Stimme braucht, um in der Gegenwart sich an der Gegenwart und nicht an der Vergangenheit zu orientieren. Vielleicht gibt es noch eine andere Stimme, die man ihr quasi zur Seite stellen kann? Überlegen, in welchen Situationen diese Stimme vielleicht nicht so ausgeprägt ist.
      Das ist sicher keine Veränderung von heute auf morgen, aber doch ein Prozess, der möglich ist.

      Ich hoffe, Du kannst mit dieser Antwort etwas anfangen?
      Herzliche Grüße,
      Oliver

  • Das, was Oliver schreibt, kann ich zutiefst bestätigen. Von Zeit zu Zeit hole ich mir sporadisch therapeutische Unterstützung. Die größten und nachhaltigsten Erfolge habe ich mit genau dieser Arbeit. Sie klärt viel, und darüber hinaus – und das ist das Größte – beginnt ein innerer Heilungsprozess.

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Vielen Dank, Gabriela, für die Bestätigung aus eigener Erfahrung!

  • Vielen herzlichen Dank für Ihre sehr konkrete Beleuchtung des „Inneren Widerstandes“, der sich leider sehr häufig auch aus externen Quellen speist, die mehr oder weniger kontrollierbar sind. Relativ einfach ist es noch, die immer noch nachwirkende Aufforderung meiner Mutter mich zu „Schonen“ mit ins Boot zu holen, wenn es zum Beispiel um die Umsetzung geplanter sportlicher Aktivitäten geht. Schwieriger wird es dann schon, wenn angesichts der gefallenen Temperaturen und des anhaltenden Regens mein morgendliches Schwimmen im Teich zu einer echten Herausforderung wird… Da regen sich dann eine Reihe von inneren Widerständen, die nicht selten letztendlich das Boot übernehmen ;-)

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Naja, aber vielleicht ist es ja manchmal auch ganz gut, wenn die inneren Widerstände das Boot übernehmen und einen davor bewahren, in der Kälte und bei Regen Schwimmen zu gehen und dann eine Woche krank auf der Nase zu liegen, oder? ;-)

  • Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag. Wenn ich nächstes Mal wieder blockiert bin und nicht weiterkomme, werde ich die beschriebenen Schritte ausprobieren und hinterfragen, was wohl hinter dem inneren Widerstand wirklich steckt – ich denke, dass es sehr hilfreich sein wird, in den inneren Dialog zu gehen und dem Widerstand positives abzugewinnen. Sicher finde ich so schneller meine Balance wieder, um weiter zu gehen und nicht in Selbstvorwürfen zu resignieren.

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Danke für Deinen Kommentar, Ina!
      Genauso wie du sehe ich das auch: Für mich ist die beschriebene Methode gut, um nicht in Selbstvorwürfen und Resignation zu landen. Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Weg!

  • Hallo Herr Olliver, Ich habe Ihr Artikel sehr gut verstanden, Danke , für diesen hilfreichen Artikel, es hat für mich vieles aufgeklärt. Ich habe den Inhalt mein 15 järigen Sohn weitergegeben. Schöne Grüße Zhaleh

    • Oliver Teufel schreibt am 17. August 2015

      Hallo Zhaleh,

      vielen Dank für die Rückmeldung. Ich hoffe, Dein Sohn kann auch etwas damit anfangen… ;-)

      Herzliche Grüße,
      Oliver

  • Hallo Oliver,
    nach meinem Empfinden, hast Du den möglichen Weg zum Ziel mit der Unterstützung durch BEIDE in mir wohnenden „Seelen“ sehr nachvollziehbar beschrieben. Das werde ich so ausprobieren.
    Und ich finde es auch wichtig, zuerst die Achtsamkeit zu wecken und zu entwickeln. Sonst bleibt es, wie so oft, bei dem diffusen Gefühl, dass da „Irgendwas“ist, was mich unglücklich oder unzufrieden macht.
    Ein schöner und lehrreicher Beitrag.
    Danke,
    Heinz

    • Oliver Teufel schreibt am 16. August 2015

      Hallo Heinz,

      vielen Dank für Deine Rückmeldung! Ich denke auch, dass das achtsame Hören auf das, was ist, der Anfang und die Voraussetzung ist, um mit den eigenen inneren Stimmen zu arbeiten und klarzukommen.

      Herzliche Grüße,
      Oliver

  • Lieber Oliver!
    Was für ein toller, sehr gut durchdachter und absolut schlüssiger Artikel! Mir gefällt es richtig gut, dass der innere Widerstand auch eine Funktion hat, anstatt ihn per se zu verteufeln, was leider sehr häufig geschieht. Ich kann „Raus aus der Komfortzone!“ schon gar nicht mehr hören/lesen. Stattdessen achtsam mit sich selbst umgehen und einen Mittelweg zwischen zwei unterschiedlichen Bedürfnissen finden – das ist wunderbar! So respektieren wir uns selbst, lernen, auf unsere innere Stimme zu hören und müssen keine Kämpfe mit uns ausfechten. Vielen lieben Dank dir für diesen tollen Beitrag!
    Ganz liebe Grüße
    Anna

    • Oliver Teufel schreibt am 14. August 2015

      Hallo Anna,

      vielen Dank für die Blumen :-)

      Ich denke, genau darum geht es: Den Ausgleich zwischen zwei unterschiedlichen und je für sich berechtigten Bedürfnissen zu finden.

      Wenn man das schafft, dann kann man auch vollkommen in der Komfortzone bleiben und entwickelt sich trotzdem weiter.

      Liebe Grüße,
      Oliver

  • Hallo Oliver,
    super Artikel! Ich denke, manchmal muss man die neue Absicht des Inneren Widerstands gar nicht so genau kennen.
    Ich kenne die Variante, dass wir den Inneren Widerstand auch in den Weiten des Unterbewusstseins suchen lassen können und darauf vertrauen können, dass eine positive neue Absicht gefunden wird – eben auch wenn wir diese nicht kennen. Es funktioniert trotzdem :-)
    Liebe Grüße
    Martje

    • Oliver Teufel schreibt am 14. August 2015

      Hallo Martje,

      vielen Dank für Deine tolle Rückmeldung. Es freut mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt.

      Die von Dir beschriebene Variante kann ich mir momentan noch sehr schwer vorstellen, aber vielleicht lohnt es sich ja wirklich mal, das so auszuprobieren.

      Herzliche Grüße,
      Oliver

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