Kompass-Challenge

Ziele setzen oder nicht: Was macht glücklicher?

 

Zusammenfassung

  • Was ist besser: Sich Ziele zu setzen oder sich treiben zu lassen?
  • Untersuchungen belegen: Wenn wir Ziele haben, bekommen wir im Leben mehr von dem, was wir uns wünschen. Und Ziele zu haben, das macht uns scheinbar auch glücklicher.
  • Zielorientierung hat viele Vorteile. Man kann auf etwas hinarbeiten, was uns Sinn und Richtung im Leben gibt. Wenn man seine Ziele erreicht, dann spürt man Erfolg und das macht uns zufrieden.
  • Zielorientierung bietet allerdings auch Nachteile. Das Gefühl ständiger Unvollkommenheit („ich muss erst…“) und das Gefühl, durch sein Leben zu hetzen, ohne den Weg bewusst wahrzunehmen und zu genießen.
  • Du kannst dieses Dilemma versuchen aufzuheben. Ideen dazu:
  1. Du kannst beides tun – zielorientiert sein und dich treiben lassen. Beides jedoch jeweils zu seiner Zeit im Leben.
  2. Du kannst versuchen, weniger in der Zukunft zu leben. Hole dir deine Ziele mehr ins Heute, indem du deine Ziele in kleine Mikroschritte unterteilst, die du an einem Tag gehen kannst.
  3. Schaue dir deine Ziele genau an. Stelle realistische Ansprüche an dich selbst und gib dir genug Zeit für deine Ziele.
  • Ziele zu haben ist etwas Gutes, das uns im Leben voran bringt.
  • Frage dich:
  1. Was ist bei mir im Leben gerade angesagt: Zielorientierung oder sich treiben lassen?
  2. Wie kann ich mein Ziel so in Mikroschritte unterteilen, dass ich es mir ins Heute hole?
  3. Wie realistisch ist der Anspruch an mich selbst? Wie viel Zeit brauche ich für dieses Ziel?

 

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Kommentare

  • Jeder sagt immer man soll seine Ziele klar definieren.
    Ich hab das nie gemacht, sondern hab mir immer meinen Spielraum gelassen um mich auch mal treiben zu lassen.

    Sprich ich baue mir erst meinen vergrößerten Zielraum, (z.B. ich will in der Marketingbranche arbeiten – aber nicht ich will Senior Digital Sales Manager werden) und versuche dann dort zu landen. Ein größeres Ziel lässt sich meiner Meinung nach immer besser treffen ;) Wenn man dann erst mal angekommen ist, kann man sich doch immer mal ein bisschen treiben lassen, die besten Erfahrungen habe ich immer gemacht wenn ich mich nach einem größeren Schritt etwas treiben lassen habe.

    Ich vergleiche das immer gerne mit Touristen:

    – Die einen wollen ihr festes Ziel haben wo Sie ihr Hotel mit Touren etc. schon vorab gebucht haben und dort dann glücklich und zufrieden sind auch wenn sie die Natur, Menschen und das Land nie richtig kennenlernen werden.

    – Die anderen wollen nur ein bestimmtes Ziel erreichen und dann vor Ort schauen wo es ihnen am besten gefällt um die Hotels und Touren dann vor Ort zu buchen um auch direkt mit dem Land, den Leuten und der Kultur zu kommunizieren.

    Ich reise gerne einfach mal in ein bestimmtes Land um dann zu schauen was mir am besten gefällt, genau so kann man es doch im Leben machen, das Ziel sollte aber wenigstens im groben und ganzen festehen.

    In diesem Sinne eine schöne Reise :)

  • Grundsätzlich glaube ich, prägt uns beides – mal mehr, mal weniger.

    Es ist natürlich – und auch menschlich nachvollziehbar- ein allzu menschliches Bedürfnis, alles „durchtakten“ zu wollen.

    Nur solche Pläne („Kompass“) geben uns/ unserem Sein (verlässli-chen) „Halt“.

    Doch selbst der beste „Kompass“ ist vor keinen (unvorhergesehe-nen) „Störungen“ (man kann sie mitunter auch als „Schicksal“ bezeich-nen) gefeit.

    Wenn dieser „Kompass“ aus dem „Tritt“ gerät, heisst es (oftmals: spon-tan) „umdisponieren“ zu müssen. Doch es erfordert auch die (menta-le) „Überarbeitung“ des (ursprünglich gesteckten) Plans.

    Ex-Beatle John Lennon (* 1940 + 1980 durch feiges Attentat in New York) beschrieb es ganz pragmatisch wie folgt: Leben ist das, was stattfindet, während du dabei bist, andere Pläne zu machen.

    Damit wären wir beim „Sich-treiben-lassen“:

    Chronische Workoholics haben mit dem „Sich-treiben-lassen“ so ihre Probleme, da sie nur die Arbeit, ihr zu erfüllendes (Arbeits-)Pensum im Blick haben. Schlecht ist es, wenn sie (hinter sich) niemand (Part-ner/ Familie…) haben.

    Was ihnen an (Arbeits-)Zeit „abgeht“, begreifen sie (für sich) als Zeit-verschwendung.

    So habe ich beispielsweise einen befreundeten Arbeitskollegen, der im Finanzamt Mitte arbeitet und in Heimfeld (nur eine S-Bahn-Haltestelle von mir ab) wohnt. Einzig die Arbeit(s-Möglichkeit) scheint sein „Mo-tor“ zu sein.

    Es sähe anders aus, hätte er eine Partnerin, eine Familie (mit eigenem Nachwuchs) oder ein Haustier.

    Wenn er eine Partnerin oder eine Familie (mit eigenem Nachwuchs) hinter sich hätte, wäre es diese(r), die/ der ihn immer wieder daran erinnert: Arbeit (Geld) ist nicht alles in der Welt.

    Vor allem das Geld kann einem eine gewisse Gelassenheit geben, z. B. (finanzielle) Unabhängigkeit von der Krankenkasse (wenn sie die Finan-zierung einer – in ihren Augen – zweifelhaften Therapie verweigern, da sie diese als „Quacksalberei“ ansehen), dass man diese aus eigener Tasche zahlen kann.

    Allerdings ersetzt das Geld keine zwischenmenschliche Beziehung. O-der schon mal jemand versucht, Geld zu umarmen?!

    Ich ermahne meinen Kumpel (den Arbeitskollegen) immer wieder zu den mentalen „Atem-/ Ruhepausen“. Diese „Oasen“ sind einfach nicht zu unterschätzen! Darum habe ich ihm auch „Zeitzuleben“ empfohlen, damit ihm der „Blick über den eigenen Tellerrand“ nicht abhanden kommt.

    Mit diesem „Blick über den eigenen Tellerrand“ meine ich ganz kon-kret, mit wachem Blick durch die Welt zu gehen und zu sehen, ob und wo es gewisse „Defizite“ gibt.

    Als ich mit 14/ 15 Jahren noch in der Nähe des AK Altona zur Schule ging, bestimmten Busse, welche hinten drei Stufen und einen mittigen Handlauf hatten, unser Stadtbild. Ich sah, dass – vor allem Leute, die mit Kinderwagen unterwegs waren- manche mit dem Ein- und Aus-stieg ihre Probleme hatten.

    Also schrieb ich damals dem HVV, habe ihnen meine Beobachtung ge-schildert, ihnen zu verstehen gegeben, dass ich selbst kein Problem mit dem Ein- und Ausstieg hätte, sondern nur an meine mobilitätsein-geschränkten Mitmenschen (in den Rollstühlen, manuelle wie elektri-sche) dachte, und gefragt, ob sich da nicht etwas für diese machen lie-ße.

    Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und folgte prompt telefo-nisch: Der Mitarbeiter am anderen Ende ließ mich wissen, dass man sich bereits dem Problem angenommen hätte und deren Ingenieure an der Lösung (in Form des heute überall gängigen „Kneeling-System“) arbeite-ten. Beim „Kneeling-System“ sind die Busse mit einer herab-senkbaren Hydraulik versehen, die damit diesen Leuten den Ein- und Ausstieg erheblich erleichterten.

    Als er mein Alter erfuhr, war er überrascht, dass ich so aufmerksam meine Welt beoachtete und mir meine Gedanken machte. Sowas wäre manches Mal auch von den Erwachsenen zu sehen wünschenswert!

    Sich-treiben-zu-lassen(-können) ist – leider- in unserer heutigen Lei-stungsgesellschaft eher die Ausnahme.

    Ein Haustier – z. B. ein Hund – kann man nicht ewig allein lassen. Ir-gendwann wird sein „Auslauf“ nötig! Aber auch Katzen achten darauf, dass sie nicht zu kurz kommen.

    Partnerin/ der eigene Nachwuchs kann einen dazu bringen, vielleicht noch den aktuellen Arbeitsdurchgang zu beenden und DANN Feiera-bend zu machen.

    Das „Sich-treiben-lassen“ erfordert aber auch die Bereitschaft, sich auf eventuelle (vielleicht als „lästig“ angesehen/ empfundenen) „Störun-gen“ einzulassen und sich (emotional) darauf zu verlassen, dass diese einem – mitunter – zuträglich sein kann.

    Beispielsweise kommt man an jenem Tag zur (emotionalen) „Zwischen-bilanz“, dass DIESER Tag im Grunde nur für die „Tonne“ – einfach „ab-zuhaken“ ist. Besser wäre gewesen, man wäre im Bett geblieben und hätte sich da „vergraben“.

    Kurz: Man will vom Rest der Welt nichts sehen und hören!

    Doch NUN kommt eine spontane Einladung (z. B. von Freunden). Spon-tan würde man dem (am liebsten) eine Absage erteilen. Aber man geht man doch hin.

    Schlussendlich wird es dann doch noch ein schöner Abend. Man geht mit einem anderen (positiveren) Eindruck heim (ins Bett). Denn man hat – anstatt ursprünglich geplant fernzusehen oder früher zu Bett zu gehen- doch noch einen schönen Abend verlebt, dabei vielleicht sogar neue (anregende) Bekanntschaften geschlossen.

    Die ursprünglich (negative) „Zwischenbilanz“ korrigiert sich tendenziell nach „oben“ – war eben doch nicht so schlecht: der Tag!

    Um das ganze abzukürzen: Oftmals sind wir gar nicht so klein, wie sich mancher gerne zu machen pflegt (weil man an jenem Tag/ hinsichtlich dieser oder jenen Sache an seinem Können/ seinen – vorhandenen – Kenntnissen zweifelt).

    Leider ist mir der Urheber meines Abschlusssatzes namentlich nicht bekannt, aber vielleicht kann mir jemand der ZZL-„Gemeinschaft“ diesen nennen/ recherchieren:

    Für die Welt bist du irgendwer. Aber für irgendwen bist du die Welt!

    Völlig gleich, was bei einem (empfunden) ganz gründlich schiefgelau-fen sein mag: Es gibt immer Leute, die einen bedingungslos trotz/ we-gen seiner Fehler/ Schwächen aufrichtig lieben.

    Jemand anderes sagte mal „Ärgere dich nicht über deine Fehler und Schwächen. Ohne sie wärst du perfekt, aber kein Mensch mehr!“.

    In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein sonniges und menschliches Wochenende!

  • Das Thema ist bereits aus der Bibel bekannt:
    HERR, lehre mich doch, …dass mein Leben ein Ziel hat. Psalm 39,5
    Und in diesem Zusammenhang noch eine wichtige Bibelaussage.
    Jesus Christus spricht in Matthäus 11,29:
    Stellt euch unter meine Leitung und lernt bei mir; dann findet euer Leben Erfüllung.

  • Eines meiner Lieblingsthemen, und es ist sehr ergiebig. Da könnte ich wohl ein Buch drüber schreiben.
    Punkt 1 : Der Begriff Ziele ist für mich oft negativ besetzt, da er aufgrund von Hirnwäsche durch Werbung oder Motivationstrainer missbraucht wird. Ziele können aber auch sein, sich zu entspannen, weniger zu tun oder gelassen zu werden. Mein wichtigstes Ziel ist Lebensqualität.

    Punkt 2 : In der Psychologie gibt es den Begriff Oberziel. Dieses ist unbedingt nötig, um überhaupt Ziele haben zu können. Gesundheit ist ein Oberziel, das wir alle gemeinsam haben sollten, weil sonst fast überhaupt nichts mehr geht. Gleich danach kommt das nächste Oberziel, das unsere Individualität berücksichtigen sollte. Bin ich introvertiert oder bin ich ein Partylöwe. Bin ich ein Energiebündel und Abenteurer, oder ein in sich ruhender Stratege, der Dinge ohne großen Energieaufwand löst. Unter Berücksichtigung der persönlichen Konstellation kann man dann das zweite Oberziel festmachen. Es sollte lauten, ich mache nur Dinge die meine Konstellation berücksichtigen. Dann kann ich die größte Leistung entfalten und gleichzeitig die meiste Freude empfinden. Nebenbei entwickelt sich meine Persönlichkeit weiter, weil so Hass und Aggressionen verschwinden. Ohne diese negativen Eigenschaften kann ich geistig viel mehr leisten, und so eine positive Spirale in Gang setzen.

    Punkt 3: Ziele verändern sich. Man sollte natürlich ein lebenslang Ziele haben, aber viele Ziele verlieren im Alter denn Sinn. Ob es sinnvoll ist mit 70 Jahren einen Marton zu laufen, kann ich für mich ganz klar beantworten. Ich kenne einige Menschen die ihr Alter verleugnen, und gerade deshalb 20 Jahre früher ein Fall für den Orthopäden werden. Auch Beruflich gibt es für viele Menschen im Alter kaum noch sinnvolle Ziele. Da kann man sich anstrengen wie man will.

    Punkt 4 : Die Erreichbarkeit von Zielen. Uns wird gerne gesagt, das jeder alles erreichen kann. Davon profitieren Motivationstrainer, Weiterbildungsinstitute und natürlich jeder Arbeitgeber.
    Ein Mensch, der glaubt er könnte alles erreichen, schuftet wie ein Wahnsinniger. Wenn man nicht seine Energie verschwenden möchte, sollte man also überprüfen, ob das Ziel aus eigener Kraft erreichbar ist. Muss ich dabei viele Jahre auf Lebensfreude verzichten, und habe ich nichts weiter als Versprechungen vom Chef, sollte ich schnell einen anderen Weg gehen. Eine gute Ausbildung ist sicher wichtig und oft auch langwierig und anstrengend. Sie ist eine Grundlage und schafft mir viele Möglichkeiten. Ob man eine Ausbildung schafft, hängt in erster Linie von einem selbst ab. Dieses Ziel kann ich also selbst erreichen. Ob ich beruflich weiterkomme hängt aber unter anderem davon ab, ob dem Chef meine Nase gefällt. Dieses Ziel kann ich nicht aus eigener Kraft erreichen. Hier muss man genau prüfen, wann man Energie verschwendet und die Gesundheit gefährdet. Ich hatte übrigens während der Abendschule und des Studiums, meine anstrengendste aber auch schönste Zeit. Und ich hatte dabei immer das Gefühl das richtige zu tun. Wenn Freude und Zufriedenheit fehlen, so ist das meistens ein Zeichen dafür, das ich auf dem falschen Weg bin.

    Punkt 5 : Eingeredete Ziele. Der Mensch ist ein Gruppentier. Das liegt in der Natur. Wir sind fast das langsamste und schwächste Tier, und konnten nur in der Gemeinschaft überleben. Wurde man aus der Gemeinschaft ausgeschlossen wartete ein grausamer Tod. Deshalb sind wir wohl auch heute noch so interessiert daran es anderen recht zu machen, so das unsere Individualität Grenzen hat. Wir wollen von Anderen anerkannt werden, um unsere Stellung im Rudel zu behalten. Das geht aber nur, wenn wir die Gesetze im Rudel beachten. Wer macht die Gesetze, der Rudelchef. Wer macht in unserem System die Gesetze ? Im Moment, wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Freihandelsabkommen verhandelt. Gut das jetzt die WM das Volk ablenkt. Wir sind also immer noch Rudeltiere denen gesagt wird, was zu tun ist. Deshalb ist die Gefahr sehr groß, das man unter diesem Druck seine Individualität aufgibt, und sich ein Ziel aussucht, das für eine vermeintlich gute Stellung im Rudel sorgt. Nun gut, wer ohne Individualität leben kann, ich kann es jedenfalls nicht.

    Zusammenfassung : Ziele sollten mit der persönlichen Konstellation vereinbar sein. Sie müssen aus eigener Kraft erreichbar sein. Lebensfreude sollte auf dem Weg zum Ziel nicht verloren gehen, die Zweifel dürfen nicht zu groß werden oder generell bestehen. Durststrecken sind allerdings normal.
    Man sollte sicher Stellen, das die Ziele nicht fremdgesteuert sind, sondern individuell und im Einklang mit eigenen Werten und Talenten sind. Auch die physischen und psychischen Möglichkeiten müssen berücksichtigt werden.

  • Rein aus meiner Lebenserfahrung heraus, sage ich, dass das Wichtigste an eigenen Zielen folgendes ist:

    Das Ziel oder die Ziele sollten zur eigenen Persönlichkeit passen. Oft scheitern wir meiner Meinung nach nämlich genau daran, dass das Ziel nicht so recht in unser Leben/ zu uns passt.

    Wichtig finde ich auch die Frage an sich selbst: Ist es wirklich mein Ziel? Oder setze ich mir unbewußt das Ziel, um anderen zu zeigen wie toll ich bin? Wie zielorientiert ich bin?

    Meiner Meinung nach, sind das kleine Stolperfallen auf dem Weg zu den eigenen Zielen ;)

    Zum Beitrag:
    Herrn Rudolph könnte ich stundenlang zuhören :D
    Punkt 2 und 3 –> genau so funktioniert es.

    Liebe Grüße

  • Wenn Sie halt eben ein bißchen langsamer reden würden..

  • …genau so praktiziere ich es seit vielen Jahren und bin damit vor allem glücklicher + ausgeglichener, da ich massgeblich meine Zukunft gestalte + fast nebenbei bin ich dadurch viel produktiver + erfolgreicher und erreiche meine Ziele.

    Selbstverständlich ist, dass man wie in der Projekt-Arbeit (dass wird oft missverstanden) den Weg den kleinen Micro-Erfolgen + -Ereignissen ständig anpassen sollte.
    Mit etwas Übung klappt das auch.

    Zur Unterstützung empfehle ich ein ‚Erfolgs-Team‘ zum regelmässigen Austausch ähnlich der Team-Besprechungen bei der Projekt-Arbeit. Die Reflektionen + Bestätigungen anderer Menschen (Mitstreiter) haben ein starkes Gewicht.

    Wünsche allen lohnende Ziele und einen guten Weg.

  • Vielen Dank für den Beitrag, der mir sehr gut gefallen hat.
    So macht das anpeilen eines Zieles richtig Freude und lässt uns auch Zeit, den Lebensweg zu geniessen.

  • Aus meiner Perspektive ist dieses „Dilemma“ nur ein „Nebenkriegsschauplatz“
    (Jedenfalls, wenn es um das Thema Persönlichkeitsentwicklung geht.)

    Fakt ist: Wir werden nicht was wir uns wünschen (oder als Ziel setzen), sondern wir entwickeln uns entsprechend dem, was wir erleben.
    Der Weg prägt uns also um ein vielfaches mehr, als unsere Wünsche & Ziele.

    Sich „gehen zu lassen“ (also die Zügel aus der Hand zu geben),
    hat nichts damit zu tun „mehr den Weg zu sehen“ und weniger das Ziel, sondern eher damit, seine Eigenverantwortung abzulehnen.

    Wir wollen anscheinend gar nicht immer selber steuern, kontrollieren, lenken müssen / verantwortlich für uns sein. Manchmal wollen wir, dass uns Gutes (quasie von alleine) geschieht ;-)

    Ich erkenne an dieser Stelle also weder ein Dilemma, noch einen (Ziel)Konflikt oder „Pole“, die es zu integrieren gilt.

    Mal wollen wir etwas erreichen und werden (wenn die Sache attraktiv genug ist) entsprechend aktiv und mal wollen wir einfach sein können, ohne etwas tun zu müssen.

    Schwierig wirds, wenn wir zB „nur sein wollen“ und doch etwas spezielles haben wollen, für dass man tätig werden muss.
    Oder wenn wir etwas erreichen wollen, dessen Attraktivität mehr in unserem Hirn denn in unserem Herzen existiert.

    *******

    Mal nebenbei angemerkt, glauben ne Menge Projektmanager, dass der Hauptgrund NO1, warum Projekte scheitern, Ziele! sind ;-)

    Auch wenn andere Menschen der Meinung sind, dass der Hauptgrund warum Menschen nicht erfolgreich sind, darin liegt, dass sie es gar nicht erst versuchen. (Also keine Ziele / Wünsche / Träume entwicklen)

    Vielleicht könnte man sich hier mal Fragen, warum es für Menschen vorteilhaft ist, keine Ziele / Wünsche / Träume zu entwickeln und dagegen was zu tun ;-)

    Den meisten Menschen, die ich kenne gefällt übrigens der Weg und sie gehen ihn gerne, wenn sie der Sinn (das Ziel) in der Ferne anblinkt :) …

    • Chiyo schreibt am 22. Juni 2014

      Brillanter Kommentar! Genauso sehe ich das auch. Ich gehe meinen Weg schon sehr lange auf diese Weise und bin immer wieder gespannt, was das Leben für mich bereithält. Mit einem großen Ziel vor Augen, das mir die Sicht versperrt, wäre mir das nie gelungen. Der positive Nebeneffekt: Ich lebe wesentlich stressfreier als andere, erfreue mich auch an den kleinen Dingen und bin im Nachhinein oft selbst überrascht, was ich alles erreicht habe.

      Einen schönen Sonntag wünscht
      Chiyo ^_^

  • Vielen Dank dafür – für mich ein 5-Sterne-Beitrag! :)

    Obwohl hier das Rad nicht wirklich neu erfunden wurde, habe ich diese Thematik in dieser Form noch nicht gesehen. Sehr gute Länge (7 min.), tolle Zusammenfassung. Das eigentliche Dilemma bleibt, bei dem aber kein Blog, kein Coach, kein Trainer und niemand sonst helfen kann – nur jeder sich selbst: die Umsetzung bedeutet üben, üben und üben!

    Das wäre wohl (bzw. ist zumindest für mich) derjenige Teil, an dem ich am häufigsten scheitere. Versuche die Tipps auf jeden Fall ein wenig zu beherzigen, mal sehen was draus wird ;)

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