Tagebuch inkl. Videokurs Gelassenheit

Ziele und Vorsätze verwirklichen mit GROW

Es ist Jahreswechsel und das Thema „gute Vorsätze“ ist wieder in aller Munde und in den Köpfen vieler Menschen. So auch bei mir. Ich habe mir wieder einiges überlegt und für das kommende Jahr Großes vorgenommen. Es sind auch äußerst reizvolle Vorsätze und Ziele – das neue Jahr kann kommen. Doch halt, was ist denn aus den Vorsätzen vom letzten Jahr geworden? Letztendlich hatte ich mir beim letzten Mal auch sehr viele Gedanken gemacht und es waren teilweise nicht mal unbedingt sehr anspruchsvolle Dinge. Und umgesetzt habe ich dann doch die wenigsten. Warum eigentlich?

So oder so ähnlich geht es sehr vielen Menschen. Der Jahreswechsel ist immer wieder ein Anlass, um Mut für neue Aktivitäten zu fassen und gute Absichten auszusprechen. Doch schon kurz darauf ist alles wieder vergessen und der Alltag hat alles verdrängt. Kommen dann noch Versagensängste hinzu, festigt sich Frustration. Doch so weit muss es nicht kommen. Einer der wichtigsten Knackpunkte ist es, einen konkreten Plan zu haben, um die Vorhaben in die Tat umzusetzen, somit Erfolge zu feiern und mehr Zufriedenheit zu erlangen.

Meist fehlt aber eine gezielte, klare Strategie. Doch was ist eigentlich eine Strategie? Die Literatur bietet hier eine Vielzahl an Erklärungen. Ohne in die Tiefe zu gehen, habe ich eine ganz einfache Definition, die zu dem Beispiel nicht umgesetzter Vorsätze sehr gut passt: Eine Strategie ist in erster Linie eine Planung, wie man ein Ziel erreicht. Dabei ist es völlig egal, ob dies schriftlich passiert oder schon ein automatisch ablaufendes Verhaltensmuster ist. Je mehr Sie strategisch denken und handeln, umso öfter, leichter und sicherer werden Sie Ihre Vorsätze in die Tat umsetzen.

Und Hand aufs Herz: Schon als Kinder haben wir unbewusst strategisch gehandelt. Oder wie sind Sie das ein oder andere Mal an ein Eis, Lutscher oder neues Spielzeug gekommen? Beobachten Sie doch mal ein Kind, wie schnell es seine Gefühlslage und Handlungsweise ändert, wenn es seinen Willen bekommen möchte. Solange ein Kind noch nicht sprechen kann, fängt es z. B. an zu schreien, und zwar so lange, bis es seinen Willen bekommt oder erschöpft ist. Zugegeben eine manchmal sehr Kraft raubende und eingeschränkte Strategie, aber wenn man seine Wünsche noch nicht äußern kann, funktioniert diese Strategie in dieser Lebensphase sehr gut.

Wachsen Sie mit der GROW-Strategie über sich hinaus

Zugegeben – wir können später nicht mehr bei jedem bisschen anfangen zu schreien. Doch sobald wir das Kommunizieren erlernt haben, stehen uns so viele weitere Möglichkeiten offen, unsere (Wünsche) Ziele zu erreichen.

Heute möchte ich Ihnen eine Strategie vorstellen, wie Sie zukünftig Ihre Vorsätze viel leichter erreichen können: GROW

Die Bezeichnung für diese Strategie setzt sich wie folgt zusammen:

G: Goal (Ziel)
R: Reality (Wirklichkeit)
O: Options (Möglichkeiten)
W: Will (Wille)

Und auch zusammengesetzt ist das Wort „Grow“ sehr passend für diese Strategie. Denn übersetzt heißt grow „wachsen“ – und das werden Sie an jedem Ziel, das Sie mit dieser Strategie erreichen.

Das Ziel genau kennen

Fangen wir mit dem G an. Das G steht hierbei für das englische Goal (das Ziel, das Sie sich gesetzt haben und erreichen möchten). Im ersten Schritt stellen Sie sich einfach die richtigen Fragen, um Ihr Ziel so klar wie möglich zu beschreiben. Und mit „beschreiben“ meine ich auch, es ganz klar „aufzuschreiben“. Hier ein paar Beispiele, die Ihnen helfen können:

  • Was genau ist mein Ziel?
  • Welches Ereignis möchte ich am Ende erreicht haben?
  • Welches Ergebnis habe ich, wenn ich das Ziel erreicht habe?
  • Woran merke ich, dass ich das Ziel erreicht habe?
  • Wie werde ich wissen, dass ich das Ziel erreicht habe? Woran messe ich das Ergebnis?
  • Welchen Zeitraum gebe ich mir und wann möchte ich das Ziel erreicht haben?

Wer nicht weiß, wo er hinwill, braucht auch gar nicht erst loszugehen. Denn wie sagte schon der deutsche Dichter Gotthold Ephraim Lessing:

„Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als jener, der ohne Ziel herumirrt.“

– Gotthold Ephraim Lessing

Das kann man auch so verstehen: Derjenige, der ein Ziel und somit eine Richtung hat, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit ankommen, wenn er nicht aufgibt. Derjenige, der keines hat, wird ewig frustriert herumirren.

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Weiß ich, wo ich bin, kann ich auch die Richtung finden

Im nächsten Schritt sollen Sie für sich klären, wo genau Sie HEUTE (hier und jetzt) stehen. Das R steht für das englische Wort Reality (Wirklichkeit). Überprüfen Sie, wo Sie sich aktuell befinden und was Ihnen zum Erreichen des Ziels vielleicht noch fehlt.
Stellen Sie sich dabei einige der folgenden Fragen, um sich Klarheit zu verschaffen:

  • Wie sieht meine aktuelle Situation (in Bezug auf das Ziel) konkret aus?
  • Wo befinde ich mich heute?
  • Wie sehr kann ich das Erreichen des Ziels beeinflussen?
  • Welche Stärken habe ich, die mich dem Ziel näherbringen, und welche Schwächen, die mich an der Umsetzung hindern?
  • Welche Schritte habe ich bisher unternommen, um dem Ziel näherzukommen? Was davon hat funktioniert, was nicht?
  • Wie fühle ich mich gerade, wenn ich an das Ziel denke?
  • Wen betrifft das Thema noch? Wer hat mich bisher dabei unterstützt?

Das Klären dessen, wo Sie sich überhaupt befinden, kann Ihnen helfen zu erkennen, woran es Ihnen persönlich noch fehlt, welche Herausforderungen mit dem gesetzten Ziel verbunden sind, und vor allen Dingen kann es Ihnen helfen, eine Startposition zu bestimmen.

Wer nur eine Option hat, hat keine Wahl

Die entscheidende Basis ist mit dem Bestimmen eines Ziels und Ihrer persönlichen Ausgangssituation geschaffen. Nun geht es daran, sich das WIE zu überlegen. Das O steht hier für die Options (Möglichkeiten), die Sie haben, um das Ziel zu erreichen. Denn genau das ist es, woran viele Menschen scheitern. Sie schaffen sich kaum Möglichkeiten und wundern sich dann, wenn sie scheitern oder aufgeben müssen, weil sie immer wieder ein und denselben Weg probiert haben.

Stellen Sie sich ein paar Fragen, denken Sie darüber nach und finden Sie mehrere Lösungsmöglichkeiten/-wege.

  • Auf welche verschiedenen Art und Weisen kann ich an die Sache herangehen?
  • Welche verschiedenen Möglichkeiten sehe ich auf Anhieb?
  • Hierbei ist wichtig: Wer nur eine Möglichkeit hat, der hat keine Wahl. Wer sich zwei Möglichkeiten schafft, hat eine Wahloption. Und wer mehr als zwei Möglichkeiten sieht, dem steht die Welt offen. Überlegen Sie sich daher IMMER mindestens 4–5 Optionen (Wege) zum Erreichen Ihres Zieles.
  • Welche weiteren Möglichkeiten gibt es noch darüber hinaus, wenn mir keine mehr einfallen? Vielleicht hat noch jemand anderes andere Ideen.
  • Was würde ich tun, wenn ich mehr Zeit und Geld hätte?
  • Welche Möglichkeit brächte das beste, welche das schnellste Ergebnis?

Einschränkende Glaubenssätze laden im Übrigen prima dazu ein, sich selbst zu sabotieren – Lösungsmöglichkeiten zu finden, fällt dann extrem schwer. Gehen Sie daher optimistisch und zuversichtlich an Ihre Überlegungen heran. Es gibt genügend Techniken, die Ihnen dabei helfen können: Brainstorming ((LINK)), Mindmap ((LINK)), Freunde fragen, usw. Erstellen Sie sich eine Liste an Alternativen, weitere Lösungen fallen Ihnen garantiert auch später noch ein, die Sie dann ergänzen können.

Phil Knight prägte den Satz: Just Do It

Das nun noch fehlende W steht nicht für Wachsen. Wobei Sie ganz sicher persönlich gewachsen sind, wenn Sie diese Strategie bis hier angewendet haben und viele Möglichkeiten (Lösungswege) für ein Problem bzw. ein Ziel finden können. Nein, es steht vielmehr für Ihren Willen (im englischen „will“), Ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Es geht nun darum, über die gefundenen Möglichkeiten zu entscheiden und diese als Handlungen zu beschreiben. Ein Maßnahmenplan, der genau beschreibt, WAS von WEM bis WANN erledigt werden soll, kann sehr hilfreich sein. Und wenn Sie sich selbst Ihren Erfolg garantieren wollen, dann schreiben Sie nur Dinge auf Ihre Liste, die Sie auch zu tun beabsichtigen.

Die klärenden Fragen, um ins Handeln zu kommen, können folgende sein:

  • Warum will ich ausgerechnet dieses Ziel unbedingt erreichen?
  • Wie hoch bewerte ich auf einer Skala von 0 bis 10 meinen Willen, die Sache umzusetzen?
  • Was hindert mich, die höchste Note von 10 zu geben?
  • Was kann ich tun, um meinen Willen für die Sache näher an die 10 zu bringen?
  • Welche Option/Optionen wähle ich aus?
  • Welche Option ist mein „Plan B“, wenn „Plan A“ nicht funktionieren sollte?
  • Wer kann mich unterstützen? Wie ziehe ich diese Person mit hinzu?
  • WAS sind MEINE nächsten Schritte/Teilziele?
  • Bis wann werde ich mein Hauptziel erreicht haben?
  • WANN mache ich den ersten Schritt?

Vereinfacht dargestellt funktioniert das Prinzip eines Navigationssystems exakt nach der GROW-Strategie. Sie geben erst ein Ziel in das Gerät ein (Goal). Das Gerät sucht sich dann über sogenannte GPS-Satelliten seine aktuelle Position (Reality). Nun fängt es an, sich einen Plan aufzustellen, über welche Wege (Options) es vom aktuellen Ort zum Ziel kommt. Intelligente Navigationssysteme berücksichtigen dabei die aktuelle Verkehrslage und bieten dadurch sogar noch mehr Optionen bei auftretenden Hindernissen an. Dann hängt es nur noch davon ab, WELCHES der optimalste Weg ist, WER das Auto fährt, WANN diese Person das Auto in Bewegung setzt usw. (Will).

Ich empfehle Ihnen, die Strategie „GROW“ anfangs schriftlich anzuwenden, die jeweiligen Fragen werden Ihnen helfen. Später, wenn diese Strategie für Sie gut funktioniert und Sie sie öfter anwenden, werden Sie völlig automatisch dieses Modell in Ihre Gedankenmuster übernehmen. Viele Ihrer Vorhaben werden Sie deutlich entspannter sehen, weil Ihnen schneller mehrere Möglichkeiten in den Sinn kommen und Sie jedes Mal eine Auswahl haben.

Ohne Tun kommen niemals Ergebnisse. Am Besten probieren Sie die GROW-Strategie mehrmals an verschiedenen Zielen aus. Nutzen Sie hierzu anfangs eher kleine und vermeintlich leichte Ziele, reflektieren Sie im Nachhinein, was gut und was schlecht gelaufen ist, und lernen Sie daraus. Übung macht bekanntlich den Meister.

„Jede Veränderung erscheint unmöglich. Doch ist sie einmal erreicht, erscheint der Zustand, den man hinter sich gelassen hat, unmöglich.“

– Alain, französischer Philosoph

In Bezug auf die Strategie GROW kann ich für mich sprechen, dass das „O“ ein wesentlicher Baustein meiner eigenen Flexibilität geworden ist. Wann auch immer ich ein Vorhaben angehe, geht mein Denken sehr schnell dahin, mir möglichst viele Optionen zu schaffen und welche ich noch darüber hinaus finden kann. Das GROW-Modell lässt sich im Übrigen auch exzellent zum Finden von Lösungen im Coaching, Selbst-Coaching oder in der Gesprächsführung anwenden.

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Über Hendrik Pleil

Hendrik Pleil ist Autor, Trainer und Coach. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Themen rund um die eigene innere Einstellung und Erfolgsverhalten. Zudem verantwortet er als Führungskraft in der Automobilindustrie verschiedene Projekte im Bereich der Organisationsentwicklung.

Hendrik Pleil schreibt Bücher, trainiert und coacht zu den Themen Selbstmanagement und Umgang mit Geld. Große Einflüsse finden seine Erfahrungen mit den dazugehörigen Auf und Abs in seinem Buch und dem gleichnamigen Seminar „Der Erfolgs-Kompass“.
Aufwww.Kompass-Prinzip.de schreibt er getreu dem Motto „Erfolg mit System“ über unterschiedlichste Methoden direkt zum Nachmachen. Probieren Sie doch gleich den kostenfreien E-Mail-Kurs für mehr Selbstmotivation.

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Kommentare

  • „Fokus is the key!“ oder wie man so schön sagt ;)

    Ein klares Ziel wählen und sich nicht vom Weg abbringen lassen – wenn man das hin bekommt, ist schon viel vom Weg gegangen.

    Liebe Grüße
    Alex

  • Wir bewegen uns doch immer zwischen zwei Polen: zusammen oder allein/aktiv oder passiv/goal oder flow… yin und yang eben. Solange wir leben, in die goldene Mitte schaffen es die wenigsten. Die Kunst ist vielleicht doch den positiven Aspekt der Dinge zu sehen, diesem dadurch mehr Energie zu liefern und uns daher in Richtung der goldenen Mitte zu bewegen ( und dabei zufriedener zu sein – eben schon „Wohlfühl-Tagebuch“ schreiben, anstatt zu jammern…)
    Es gibt wohl Beispiele für jeden Aspekt. Im antiken Griechenland gab´s doch ne philosophische Richtung die den Begriff „Entelechie“ geprägt hat: Das Ziel des Lebens wohnt jedem Menschen selber inne. Das hört sich lässig an, jedenfalls nicht nach „ich bin der Gestalter meines Lebens“ mit welcher psychologischen oder mentalen Methode auch immer.
    Vielleicht stehen wir ja auf einer Wippe und können austarieren. Aber dass wir drauf stehn, das easy going und wann wir damit „fertig sind“, das können wir nicht beeinflussen.

  • Ganz ehrlich – Menschen, die immer nur strategisch irgendwelche Ziele verfolgen, sind mir irgendwie unheimlich. Erst recht, wenn es sich um typische „Neujahrsziele“ handelt. Wer seinen Tunnelblick nur noch auf eine Sache richtet, die es um jeden Preis zu erreichen gilt, der verpasst meiner Meinung nach das Leben.
    Vielleicht kann so etwas wie diese GROW-Strategie auch nur von bestimmten Menschen verstanden werden. Von Machern, Geschäftsleuten und dergleichen, mit denen ich mich so gar nicht identifizieren kann.
    Ich begreife das Leben als eine Art Fluss, weshalb ich nicht verstehe, weshalb ausgerechnet an einem Tag im Jahr eine Bestandsaufnahme des vermeintlich Erreichten und Nicht-Erreichten gemacht werden muss. Ich habe mir jedenfalls an Silvester noch nie etwas vorgenommen oder rückwirkend bedauert. Das Leben fließt unaufhaltsam und man fließt mit, ob man will oder nicht. Und selbst wenn man die Reise mit dem Strom noch so gut plant, man weiß nie, wohin es einen am Ende wirklich treibt. Nur dass die Reise eines Tages endet, das wissen wir alle. Ist es darum nicht viel angenehmer, sich auch mal unbeschwert treiben zu lassen, sich umzuschauen und alles auf sich wirken zu lassen? Vernebeln Taktik und Zielsetzung nicht sogar den Blick für all die tollen Möglichkeiten, die sich einem abseits des vorgegebenen Weges bieten?
    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass nichts, was ich noch vor Jahren geplant habe, eingetreten ist. Erst recht nicht das, was ich mir fest vorgenommen habe. Irgendwann habe ich einfach losgelassen, und der Fluss des Lebens hat mich dahin getragen, wo ich heute bin – und das war sicherlich kein Fehler. Ich habe mich wie von selbst weiterentwickelt, Erfahrungen gesammelt und bin bewusst achtsam mit meiner Umwelt umgegangen. Nichts von alledem habe ich jemals geplant, und ich hätte es mir selbst im Traum nicht vorstellen können. Kein „goal“ zu haben, ist etwas Wunderbares. Es lässt einen wach und neugierig bleiben. Es lässt einem Zeit und Raum, das Heute zu genießen. Und es macht sehr, sehr zufrieden.
    Ganz nebenbei: Das alles bedeutet freilich nicht, dass man vollkommen wunschlos wird, die Arbeit schleifen lässt und kein geordnetes Leben mehr führt! Aber man geht nachsichtiger und liebevoller mit sich selbst um, weil man sich nicht mehr grundlos unter Druck setzt (setzen lässt!). Man hört stärker auf seine innere Stimme und erfährt seine wahren Qualitäten, Bedürfnisse und Kraftquellen. Man wird eigenständiger und selbstsicherer, weil man sich auch nicht mehr so leicht dem gesellschaftlichen Diktat unterwirft. Man wird erkennen, wie wertvoll man wirklich ist, selbst wenn man nie etwas „Weltbewegendes“ erreicht hat. Man wird wieder man selbst. Und von der daraus resultierenden Zufriedenheit wird man der Welt bedeutend mehr abgeben können, als von irgendwelchen hochtrabenden Zielen, die man sich mühselig erkämpft hat.

    • Hendrik Pleil schreibt am 8. April 2013

      Hallo Chiyo,

      vielen Dank. Da gehe ich in vielen Punkten auch 1:1 mit. Der Flow z.B. ist auch für mich eines der wichtigsten Dinge überhaupt, er beschreibt schließlich nichts anderes als Zufriedenheit im eigenen Tun. Und genau das tritt erst dann ein, wenn die Dinge gefühlt wie von selbst vorangehen – ohne sich bewusst noch einen Kopf darüber machen zu müssen. Daher kann an bestimmten Stellen „kein Goal“ zu haben auch für mich was wunderbares sein….

      GROW wiederum verstehe ich als nichts anderes als ein Modell. Also ein Instrument, um eine Theorie besser zu verstehen, diese zu vermitteln und – bei Gefallen – in die eigene Praxis zu übernehmen. Letzters bedeutet für mich, ein neues, irgendwann unbewusstes Verhaltensmuster zu entwickeln. Es geht also nicht darum, ständig strategisch irgendwelche Ziele zu verfolgen, sondern mit diesen locker umgehen zu können – sozusagen im Flow.

      Ich erlebe immer wieder Menschen, auf die genau diese beispielhafte Eingangsgeschichte zutrifft. Und wenn es nicht unbedingt der Jahreswechsel ist, dann sind es andere Auslöser, die sie dazu bewegt, sich Träume, Wünsche, Ziele vorzunehmen. „Ich möchte mehr Sport treiben“ und „Ich möchte abnehmen“ sind nur 2 Beispiele, die mir spontan einfallen. Oder gesetzte Aufgaben im Beruf, im Privaten oder in der Selbstständigkeit. Die kann sich leider auch nicht jeder immer selbst aussuchen und da können Strategien sehr hilfreich sein.

      Es sollte meiner Meinung nach aber NIE zu einem „Tunnelblick“ führen, so ist das nicht gemeint und auch ein ganz wichtiger Punkt. Zu detailliert beschriebene Ziele können aber in der Tat dazu führen. Gerade das „O“ in dem GROW-Modell soll da entgegen wirken und Impuls geben, „das Radar“ viel weiter auszurichten, weitere Möglichkeiten zu suchen oder sogar sich von denen finden zu lassen.

      Für mich ist es immer ein tolles Gefühl, wenn ich ein von mir gesetztes Ziel erreiche oder eine Aufgabe erledigen konnte. Das befreit und gibt mir in der Tat Zufriedenheit.

      „Let the Flow go“ und beste Grüsse
      Hendrik Pleil

  • Wer ist eigentlich „man“ – ? Ich suche ihn schon lange, denn er begegnet mir nie -…..
    mit den besten Osterwünschen

    • Matthias schreibt am 31. März 2013

      Sehr geehrte Heide-Rose Decurtins, zu „man“ gibt es eine einfache Antwort. Der Typ trifft sich immer mit „hätte, täte, könnte, sollte…“. Sie gehören zu der Verwandschaft der Energievampiere. Bitte jeden Kontakt vermeiden, es ist schwer diese Gesellschaft wieder los zu werden. Mit freundlichen Grüßen Matthias

  • Es gibt aber auch immer die Menschen um einen herum, die man berücksichtigen sollte. Mahatma Gandhi hat mal gesagt, erst ignorieren Sie Dich, dann lachen Sie über Dich und dann machen Sie dich fertig und dann gewinnst Du.

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