Diese 3 Kräfte machen dein Leben grundsätzlich besser

Es gibt 3 große, mächtige und einflussreiche Kräfte in unserem Leben. Diese Kräfte bestimmen nach meiner Erfahrung, ob du ein gutes, schönes und erfülltes Leben führst oder eher nicht.

Diese 3 großen Kräfte sind:

  • unsere Gewohnheiten,
  • die Entscheidungen, die wir treffen,
  • und unser Umfeld.

Wenn du lernst, diese 3 Kräfte zu deinen Gunsten zu beeinflussen, wird sich die Qualität deines Lebens wahrscheinlich stark verbessern.

Kraft 1: unsere Gewohnheiten

Fangen wir mit der ersten großen Kraft an: mit unseren Gewohnheiten. Eine Gewohnheit ist das, was wir wieder und wieder ganz automatisch tun, ohne dass wir groß darüber nachdenken.

Jede Gewohnheit hinterlässt tiefe Spuren in unserem Leben. Unsere Gesundheit, wie gut wir mit anderen Menschen auskommen, ob wir erreichen, was wir uns vorgenommen haben … all das ist eine Frage unserer Automatismen und Gewohnheiten. Gute Gewohnheiten erhöhen unsere Lebensqualität und ungünstige Gewohnheiten verringern sie.

Wenn du jeden Tag deiner Frau gewohnheitsmäßig geduldig und aufmerksam zuhören, dann ist das gut für deine Ehe. Wenn du gewohnheitsmäßig die Treppe nimmst statt den Aufzug, wirst du schlank bleiben. Wenn du jeden Tag 15 Minuten deine Wohnung aufräumst, dann wirst du dauerhaft Ordnung, Klarheit und Sauberkeit erleben. Oder wenn du jeden Tag 30 Minuten an deinem Buch schreibst, dann wirst du irgendwann ein Buch fertig haben.

Aber auch wenn du jeden Tag eine Schachtel Zigaretten rauchst, gewohnheitsmäßig jede Bewegung vermeidest, täglich 4 Stunden vor dem Fernseher sitzt, gewohnheitsmäßig deine Kinder anmaulst oder jeden Abend eine Flasche Wein trinkst, dann wird das auf Dauer wahrscheinlich Konsequenzen und unerwünschte Nebenwirkungen haben.

Ob du ein schönes oder ein weniger schönes Leben hast, hängt sehr stark davon ab, ob du gute und zielführende Gewohnheiten und Automatismen hast oder nicht. Jede einzelne Gewohnheit ist eigentlich nur eine Kleinigkeit. Aber in der Summe bestimmen deine Gewohnheiten dein Leben.

Du kannst deine Gewohnheiten natürlich ändern, auch wenn das einiges an Kraftanstrengung erfordert. Gewohnheiten ändert man nicht durch einen Neujahrs-Vorsatz. Das geht nur durch eine kraftvolle, ernstgemeine Entscheidung und gezieltes, systematisches Training.

Trainiere neue, gute Gewohnheiten, denn dadurch änderst du dein Leben zum Positiven hin.

Kraft 2: unsere Entscheidungen

Die zweite große Kraft in unserem Leben sind unsere Entscheidungen:

Auch wie du dich an diesen Weggabelungen des Lebens entscheidest, bestimmt die Qualität deines Lebens nachhaltig.

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Natürlich weiß man im Vorfeld nie, ob eine Entscheidung auch wirklich gut ist. Aber man kann vorher doch einiges tun, um die wirklich schlechten Entscheidungen herauszufiltern.

Die meisten von uns treffen größere Entscheidungen leider eher unbewusst und aus dem Bauch heraus. Oder wir verzögern eine Entscheidung unbewusst, bis es zu spät ist und man keine Wahlmöglichkeiten mehr hat. Was beides meistens nicht gut ist.

Denn bei unbewussten und intuitiven Entscheidungen lauern viele Gefahren:

  • Gefahr 1: Wir entscheiden uns für etwas, nur weil uns gerade zufällig die Möglichkeit geboten wird (zum Beispiel ein Job). Wir tun es, weil wir es können. Die meisten Menschen wählen nicht gezielt oder bewusst aus, sondern tun das, was andere ihnen vorschlagen oder worüber sie zufällig stolpern. Das ist nicht grundsätzlich schlecht. Nur dass viele der Möglichkeiten, die uns über den Weg laufen, gar nicht gut für uns sind, egal ob es Jobs oder mögliche Liebespartner sind.
  • Gefahr 2: Wir entscheiden uns für etwas, weil eine Bezugs- oder Autoritätsperson direkt oder indirekt Druck auf uns ausübt. Wir entscheiden uns also für eine Sache, um keinen Stress mit einem anderen Menschen zu haben, und das, ohne es bewusst zu merken.
  • Gefahr 3: Wir entscheiden uns vorschnell für etwas, weil wir aus unserer bestehenden Situation flüchten wollen. Alles ist besser als das, was jetzt so unangenehm ist. Und so verschlimmern wir unsere Situation dann oft noch.
  • Gefahr 4: Wir haben unrealistische und romantische Vorstellungen von der Sache, für die wir uns entscheiden, weil wir uns nicht genug neutrale Informationen eingeholt haben. Und hinterher sind wir dann fürchterlich enttäuscht.
  • Gefahr 5: Wir entscheiden uns für etwas, weil es alle anderen auch so machen. Und das, obwohl die Sache, für die wir uns entschieden haben, vielleicht gar nicht zu uns passt.
  • Gefahr 6: Wir überstürzen eine Entscheidung, weil es Zeitdruck gibt und weil wir Angst haben, etwas zu verpassen.

Es gibt noch viele, viele andere Stolperfallen, über die wir bei unseren Entscheidungen stolpern können. Ich will damit sagen: Es nicht ganz einfach, eine gute Entscheidung zu treffen. Aber die folgenden Tipps helfen dir vielleicht dabei:

  • Entscheide dich bewusst und gezielt und nicht nur, weil dir irgendjemand eine Möglichkeit bietet. Wäg Vor- und Nachteile bewusst ab. Schau nicht nur auf dein Gefühl, sondern auch auf die Fakten. Und rede dir nichts schön.
  • Versuche immer das Wasser zu testen, bevor du kopfüber hineinspringst und dich verbindlich entscheidest.
  • Entscheide dich nie unter Druck, sondern lass dir immer ausreichend Zeit für eine Entscheidung. Lass dich auch nicht davon unter Druck setzen, wenn du im Augenblick in einer schmerzhaften Situation bist. Schmerz ist selten ein guter Ratgeber.
  • Schau immer in deine Vergangenheit, ob du vielleicht schon eine ähnliche Entscheidung getroffen hast, und überleg, welche Folgen deine vergangene Entscheidung hatte. Und sei dabei unbedingt ehrlich mit dir selbst. Wir Menschen neigen dazu, unsere Fehler zu wiederholen und die Chancen sind eher sehr gering, dass es diesmal anders wird.
  • Lern dich selbst immer besser kennen, insbesondere deine Werte, deine Stärken, Schwächen und deine Ängste. Je besser du dich selbst kennst, desto bessere Entscheidungen kannst du treffen.
  • Lern zwischen Wünschen und Bedürfnissen zu unterscheiden. Diese Fähigkeit ist für gute Entscheidungen essenziell wichtig. Wir finden eine Sache normalerweise attraktiv, weil wir uns davon versprechen, dass sie ein bestimmtes Bedürfnis erfüllt. Hinter dem Wunsch nach einem neuen Auto steckt vielleicht das Bedürfnis nach Mobilität, Anerkennung und Unabhängigkeit. Oft wünschen wir uns aber Dinge, die gar nicht dazu geeignet sind, unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Das ist eine riesige Falle, in die die meisten Menschen früher oder später tappen. Je besser du deine Wünsche und Bedürfnisse auseinander halten kannst, desto bessere Entscheidungen triffst du auch.
  • Andere Menschen kennen einen oft besser als man selbst und wissen, was gut für einen wäre. Frag aber niemanden, der Vorteile oder Nachteile davon hat, wenn du dich für die eine oder andere Richtung entscheidest. Frag nur Menschen, die es gut mit dir meinen und die dich nicht kleinhalten wollen.
  • Nutze deine Intuition und dein Bauchgefühl in erster Linie, um Entscheidungsmöglichkeiten abzuwählen. Fragen dich aber immer, ob ein schlechtes Bauchgefühl nicht nur die ganz normale Angst vor Unsicherheit ist, die bei jeder größeren Entscheidung entsteht.
  • Frag dich: Wird mich diese Entscheidungsmöglichkeit glücklicher und zufriedener machen? Passt diese Entscheidungsmöglichkeit zu mir, meinen Stärken und dem, was mir wichtig ist?

Nutz deinen Verstand bei Entscheidungen und achte auf die typischen Stolperfallen. Und wenn du dann noch die obigen Entscheidungs-Strategien anwendest, wirst du deutlich bessere Entscheidungen treffen. Und mit der Qualität deiner Entscheidungen wird auch dein Leben stabiler, besser und schöner. Noch mehr Tipps für gute Entscheidungen helfen dir zusätzlich weiter.

Kraft 3: unser Umfeld

Seien wir ehrlich. Wir haben nicht alle die gleichen Startbedingungen. Denn die eigene Herkunftsfamilie, das Viertel, die Schule und das Land, in dem wir aufwachsen, prägen unsere Denkweise, unsere Gewohnheiten und beeinflussen unsere Entscheidungen.

Es gibt natürlich viele Menschen, die es trotz schwierigster Startbedingungen im Leben zu etwas bringen. Aber das ist leider nicht der Normalfall. Denn dazu ist es meistens notwendig, das eigene Umfeld zu verlassen. Und es braucht Menschen, die an einen glauben, die einen unterstützen oder die einem eine Chance geben.

Es ist aber nicht nur unser Herkunfts-Umfeld, das uns beeinflusst. Das Gleiche gilt für unsere jetzige Umgebung, also unsere jetzige Familie, die Freunde, unseren augenblicklichen Wohnort oder unseren Arbeitgeber.

Unser Umfeld kann uns stärker machen und uns dabei helfen, das Beste aus uns herauszuholen. Oder es kann uns schwächen, zurückhalten, uns zu Dummheiten verführen und unsere dunkle Seite zum Vorschein bringen. Wir Menschen sind soziale Tiere und wir können uns kaum gegen die Einflüsse unserer Umgebung wehren.

Was wir aber machen können, ist unser Umfeld zu wechseln. Das ist ein großer und oft auch schmerzhafter Schritt. Denn das bedeutet, sich von der eigenen Familie zu lösen und sich oft auch neue Freunde suchen zu müssen. Oder es bedeutet, den Job zu wechseln.

Wir haben dann vielleicht Schuldgefühle, weil wir unsere alten Leute im Stich gelassen haben. Und wir müssen neue Regeln und Gepflogenheiten lernen, damit wir in unserem neuen Umfeld zurechtkommen. Aber sich ein neues, besseres Umfeld zu suchen ist ein großer und manchmal eben notwendiger Schritt, wenn wir ein besseres Leben führen wollen.

Frag dich:

  • Bietet mir mein jetziges Umfeld die Chancen und Möglichkeiten, die ich mir wünsche?
  • Hilft mir meine Umgebung, meine Träume zu verwirklichen, oder hält sie mich davon ab?
  • Werden meine Wünsche, Träume und Ziele von meiner Umgebung respektiert oder werde ich deswegen ausgelacht?
  • Macht mich meine Umgebung stärker oder hält sie mich zurück?
  • Unterstützt mich meine Umgebung, als Mensch zu wachsen und mich zu entwickeln?

Wenn du diese Fragen mit Ja beantworten kannst, dann hast du eine tolle Familie, tolle Freunde, eine tolle Gemeinschaft oder einen tollen Beruf. Und wenn nicht, dann steht vielleicht eine Entscheidung an.

Das sind die 3 großen Kräfte, die unser Leben im besten Fall schön und erfüllend oder im weniger guten Fall leer, schlimm und anstrengend machen:

  • unsere Gewohnheiten,
  • unsere Entscheidungen und
  • unser Umfeld.

Verbesser deine Gewohnheiten, die Qualität deiner Entscheidungen und dein Umfeld, dann wirst du auch die Qualität deines Lebens verbessern. Dieser Weg ist natürlich wie jede Art von Veränderung nicht einfach. Aber wenn du in deinem augenblicklichen Leben nicht zufrieden bist, dann kennst du jetzt eine Richtung, in die du dich bewegen kannst.

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