9 typische Energieräuber und was du gegen sie tun kannst

9 typische Energieräuber

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Wo ist nur all meine Energie geblieben? Welcher Energieräuber war da wieder am Werk?! War es Tante Anna, die mich mit ihrem Gejammer schon wieder total runtergezogen hat und mir alle positive Energie geraubt hat? Oder ist es vielleicht die Sorge um den bevorstehenden Zahnarzt-Termin, der meine Gedanken kreisen lässt und mir die Ruhe raubt? Oder war es vielleicht doch die Portion Currywurst mit Pommes heute Mittag, die mir immer noch so schwer im Magen liegt?

Energieräuber lauern überall. Sie rauben uns den letzten Nerv, sie machen uns müde oder saugen all die positive Energie aus uns heraus. Und übrig bleiben wir: völlig entnervt, mit Kopfschmerzen, müde, ausgelaugt, energielos.

Damit das in Zukunft weniger passiert und du vielleicht am Ende des Tages – oder am Ende des Besuches bei deiner nervigen Tante Anna ;-) – noch mehr Energie für die schönen Dinge des Lebens behältst, findest du hier einen Überblick über 9 typische Energieräuber und Ideen, wie du ihnen begegnen kannst.

Energieräuber 1: Menschen, die dich nerven

Ein Klassiker – und das, was die meisten sofort mit dem Begriff „Energieräuber“ verbinden – sind nervige Mitmenschen. Menschen, die dich komplett vereinnahmen. Die immer nur von sich selbst sprechen, bei denen du bei einem zweistündigen Telefonat nicht mehr sagen musst als „mhh“ und „aha“ … und es fällt nicht mal auf. Menschen, die dich als Mülltonne für ihre Sorgen und ihren Ärger benutzen. Die einfach ständig jammern, die an allem rumnörgeln, die sich über alles beklagen. Alles Scheiße: das Wetter, der Job, der Partner, die anderen (du natürlich auch!), die Politiker, das System … *gähn*. Und wenn man dann Hilfe anbietet oder Lösungsideen, dann kommt immer ein „Nein, das geht nicht, weil …“.

Was hilft?

Untersuch die Beziehung zu dieser Person mal etwas genauer: Gibt sie dir auch ab und zu Energie? Profitierst du in irgendeiner Weise von dieser Person? Habt ihr auch mal Spaß? Oder zieht sie dich immer nur runter? Und inwiefern musst oder willst du die Beziehung zu dieser Person überhaupt weiterführen?

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Hier noch Artikel zum Weiterlesen:

Energieräuber 2: Schlechter Schlaf 

Noch so ein Klassiker. Wer zu wenig schläft, der hat auch zu wenig Energie. Kaum etwas beeinflusst unsere Energie so sehr wie unser Schlaf. Unser Körper braucht Schlaf, um sich zu regenerieren. Dabei gilt: Nicht zu wenig schlafen. Aber auch nicht einfach total viel schlafen. Vielleicht kennst du das auch, dass du manchmal auch ganz viel schläfst und dich am kommenden Tag trotzdem vollkommen gerädert fühlst? Ja, zu viel Schlaf ist auch nicht gut – soll angeblich sogar gefährlich sein.

Was hilft? 

Regelmäßig schlafen. Das heißt, möglichst jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehen und jeden Morgen ungefähr zur gleichen Zeit aufstehen. Idealerweise liegen dazwischen 8 Stunden Schlaf – mindestens aber 6 Stunden. Das ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Vielleicht hilft es dir, mal ein Schlaf-Tagebuch anzulegen und zu beobachten, wie fit du dich nach wie vielen Stunden Schlaf fühlst. Daraus kannst du dann ziemlich gut abschätzen, wie viel Stunden Schlaf für dich nötig sind. Und falls du grundsätzlich Probleme mit dem Schlafen hast, schau doch mal hier:

7 Tipps für einen ruhigen und tiefen Schlaf

Energieräuber 3: Stress und Zeitdruck 

Jetzt noch schnell dies und dann muss ich noch das. Ach ja, und – oh Gott! – ich muss die Kinder ja noch abholen!! Stress ist natürlich ein riesiger Energiefresser. Gerade auch dann, wenn wir dauerhaft überlastet sind und auf vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Wenn der Kopf voll ist und wir ständig Angst haben, irgendetwas zu vergessen oder nicht zu schaffen.

Was hilft? 

Spricht dich das an? Dann kommen hier kurz und knackig die 6 wichtigsten Punkte, um dich selbst zu entlasten:

  1. Schreib dir alles auf, was du zu tun hast. Das entlastet schon mal deinen Kopf und du musst nicht an alles denken und dir Stress machen, dass du irgendetwas vergisst. Einfach eine To-do-Liste oder – für wen es besser klingt – einen „Merkzettel“ machen.
  2. Delegier, was nicht unbedingt von dir gemacht werden muss. Es ist keine Schande, jemanden um Hilfe oder Mitarbeit zu bitten – die meisten helfen sogar sehr gerne!
  3. Sag Nein, wenn du Nein sagen möchtest. Ja, das ist leichter gesagt als getan. Deshalb lies bitte diesen Beitrag, wenn du Probleme damit hast, Nein zu sagen.
  4. Lass los, was du nicht unbedingt erledigen musst: Was kannst du von der Liste streichen? Was nochmal verschieben? Die Küchenschränke auswischen? Das geht auch noch einen Monat so.
  5. Vereinfache deine Aufgaben: Ein Geldgeschenk basteln? Tut es nicht vielleicht auch eine hübsche Geschenkschachtel?
  6. Mach ausreichend Pausen und sorg gut für dich. Je mehr Stress du hast, desto wichtiger ist es, dass du auch Pausen machst. „Die Säge schärfen“, nennt Stephen R. Covey das in seinem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“. Und auf den Punkt gebracht heißt das: Wenn du eine Pause machst, um deinen Energievorrat aufzutanken, dann wirst du schneller und entspannter mit deiner Aufgabe fertig werden, als wenn du keine Pause machst und vollkommen ausgepowert weiterackerst.

Energieräuber 4: Unerledigte Dinge, die du immer wieder aufschiebst

Vielleicht kennst du das auch, dass dir irgendwelche unangenehmen Aufgaben im Nacken sitzen und dir gar nicht mehr aus dem Kopf gehen? Die Steuererklärung, die dringend weggeschickt werden muss, die du aber immer vor dir herschiebst. Der Termin beim Zahnarzt, der dringend nötig ist, aber doch so schwerfällt. Der Anruf beim Vermieter, der doch ziemlich unangenehm werden könnte … Das alles macht uns Stress und Sorgen und raubt uns im Zweifel nicht nur tagsüber die Energie, sondern auch nachts den Schlaf.

Was hilft?

Keine Lust, keine Zeit, Angst, Überforderung. Es gibt viele Gründe, weshalb wir unangenehme Dinge vor uns herschieben. Dabei hilft immernoch am besten der Trick, der den meisten von euch wahrscheinlich auch schon lange bekannt ist:

  • Unterteil deine Aufgabe in viele kleine Minischritte (die maximal in 5 Minuten erledigt werden können).
  • Fang mit dem ersten winzigen Schritt an. Zum Beispiel suchst du dir in Schritt 1 nur die Telefonnummer von deinem Vermieter raus – mehr brauchst du für heute nicht zu tun. Bestell heute erstmal nur das Steuerprogramm, mit dem du deine Steuererklärung machen kannst. Oder entscheide dich für heute erstmal nur für einen Zahnarzt. Mach das, diesen kleinen ersten Schritt, der gar nicht wehtut. Und wenn du mehr machen möchtest: Bitte schön, gerne. Aber du musst nicht :-)
  • Und dann leg fest, welchen nächsten kleinen Schritt du machst, und wann das sein soll. Stell dir eine Erinnerung und lass dich an Tag X daran erinnern.

Kleine Schritte bringen uns ins Handeln. Und weil sie ja nur ganz klein sind, können sie sich auch an unseren inneren Widerständen vorbeischmuggeln – an der Unlust, an der Angst, am inneren Schweinehund, am „Ich schaff das nicht“ …

Energieräuber 5: Ungesunde Ernährung 

Isst du in deiner Mittagspause gerne mal eine Salami-Pizza? Oder Kohlrouladen? Oder am besten ein Maxi-Menü im Fastfoodrestaurant? Dann weißt du auch, was danach passiert: Du wirst so richtig schön müde und träge. Ja, dickes, fettes, schwerverdauliches Essen ist ein echter Energieräuber. Genauso raubt es uns Energie, wenn wir zu viel oder auch zu wenig essen.

Was hilft?

Verzichte am besten auf zu viel Kohlenhydrate und Süßigkeiten. Beides gibt erstmal einen kleinen Energieschub. Wenn der aber nach kurzer Zeit wieder vorbei ist, sinkt die Energie gefühlt noch viel tiefer, als sie vorher schon war. Das ist also kontraproduktiv.

Für mehr Energie und gegen Müdigkeit helfen stattdessen Nährstoffe wie Selen, Zink und Flavonoide. Die findest du z.B. in Fisch, Fleisch, Eiern, Haferflocken, Hülsenfrüchten, Gurken, Käse, Blaubeeren, blauen Weintrauben oder auch in der Süßholzwurzel (mhh, lecker Lakritze :-)).

Energieräuber 6: Sorgenvolles Kopfkino

Wir machen uns Sorgen, dass der Sohn die zweite Klasse nicht schafft. Sorgen, dass unser Arbeitsplatz bald auch wegrationalisiert wird. Dass das Geld nicht reicht. Dass der Partner uns nicht mehr liebt. Dass die eigene Geburtstagsparty ein Reinfall wird und keiner Spaß hat. Sorgen, Sorgen, Sorgen. Um die großen Dinge, um die kleinen Dinge. Um Dinge, die wir selbst in der Hand haben genauso wie um Dinge, die wir eh nicht beeinflussen können. Egal, was es ist: Wenn es an uns nagt und wir in Gedanken ständig bei dem sind, was schieflaufen könnte, wovor wir Angst haben oder was sonst so problematisch in unserem Leben ist, dann ist das ein gefährlicher Energieräuber. Weder lösen wir unsere Probleme, noch können wir unsere Befürchtungen abmildern, nur weil wir in Gedanken ständig darum kreisen. Nein, solche Gedankenschleifen verstärken noch unsere negativen Gefühle – und schwächen unsere Energie und Lebensfreude.

Was hilft?

Sorgenvolle Gedanken können wir nicht einfach wegdrängen – das weiß jeder, der es schon einmal versucht hat. Nein, spätestens, wenn es ruhig um uns wird, kommen sie wieder, diese belastenden Gedanken.

Die beste Methode, die ich jemals kennengelernt habe, um mit Sorgen und Ängsten umzugehen, ist für mich „The Work“. Das ist eine Methode, mit der du deine Gedanken Schritt für Schritt hinterfragen und sie nach und nach loslassen kannst. Wenn dich sorgenvolle Gedanken plagen, dann würde ich dir deshalb auf jeden Fall unser Projekt: Belastendes loslassen empfehlen.

Alternativ möchte ich dir ans Herz legen, deinen Sorgen einen festen Platz und einen festen Zeitpunkt zu geben. Der Trick ist: Du vereinbarst mit dir selbst einen Ort und einen Zeitpunkt, an dem du dich nur mit deinen Sorgen, mit deinem Ärger und Frust beschäftigst. In dieser Zeit darfst du alles rauslassen, schreien, heulen, deinen Gedanken freien Lauf lassen. Aber nur in dieser Zeit. Der ganze restliche Tag ist reserviert für die positiven Dinge im Leben. Hier kannst du mehr über die Methode lesen: Den Sorgen einen Platz geben.

Energieräuber 7: Zu wenig Bewegung

Okay, ja, ich bin auch ein Sportmuffel. Mal ein bisschen tanzen, okay. Vielleicht in guten Zeiten auch mal ein bisschen Kettlebell-Training zum Muskelaufbau. Aber Sport? Bewegung? Laufen? Radfahren? Nee, nicht unbedingt.

Dabei ist es ein echter Energiekiller, wenn wir den ganzen Tag nur sitzend und liegend – auf dem Bürostuhl, der Couch oder im Bett verbringen. Bewegung hingegen macht wach.

Dabei muss es auch nicht gleich der große Sport sein, um hier etwas zu ändern. Aber eine kleine Steigerung in den Bewegungsgewohnheiten kann auch schon eine Steigerung deines Energieniveaus bedeuten.

Denn regelmäßige Bewegung baut Stresshormone ab. Sie beruhigt. Sie sorgt dafür, dass du dich lebendiger und kraftvoller fühlst. (Und ja, sie ist natürlich auch gut für deine Muskulatur, deine Körperhaltung und deine Gesundheit allgemein :-))

Was hilft?

Klar, regelmäßig Sport zu treiben, hilft. Aber wenn du das hier liest, dann geht es dir wohl eher wie mir und du machst nicht so gerne oder häufig Sport. Deshalb hier mal ein paar Ideen, wie du ein kleines bisschen mehr Bewegung in deinen Tag einbauen kannst. Also, du könntest …

  • dir selbst deinen Kaffee aus der Küche holen, statt deine Kollegen zu bitten, ihn dir mitzubringen.
  • deinen Papierkorb ans andere Ende deines Büros stellen, sodass du immer dorthin laufen musst, wenn du deinen Müll loswerden möchtest.
  • Treppen steigen statt den Fahrstuhl/die Rolltreppe zu nehmen.
  • mittags einen kleinen Spaziergang machen.
  • dich auf Zehenspitzen stellen und langsam wieder sinken lassen und wieder zurück auf die Zehenspitzen stellen, wenn du gerade in der Einkaufsschlange stehst.
  • mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren.
  • 5 Kniebeugen machen, während du wartest, dass die Nudeln gar werden.
  • dich hüpfend zum Klo bewegen.
  • morgens vor dem Aufstehen ein bisschen mit den Beinen strampeln (Fahrrad fahren in der Luft).
  • dein Auto einen Block weiter weg parken, sodass du mehr zu Fuß gehen musst.
  • usw.

Alles kleine Bewegungen, die gar nicht wehtun … aber dir einen Energieschub geben (und vielleicht auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern!).

Energieräuber 8: Langeweile

Jeden Tag das Gleiche. Langweilige Routine-Aufgaben bei der Arbeit. Der immer gleiche Tagesablauf, die immer gleichen Muster. Langeweile daheim mit Fernsehen, im Internet surfen oder Anno 1602 spielen. Langeweile, langweilige Beschäftigungen, wenig Bewegung, wenig Abwechslung und Action – das kann uns tierisch runterziehen. Und obwohl wir ja quasi keine Energie-Ausgaben haben, entzieht uns das Rumhängen und Langweilen sämtliche Energie und Lebensfreude.

Was hilft?

Abwechslung hilft. Am besten ist es natürlich, wenn du einfach mehr unternimmst. Dich verabredest, aus dem Haus gehst, neue Leute kennenlernst. Hobbys hast, die dir Spaß machen. Ausflüge machst an Orte, die du noch nicht kennst, usw.

Das ist dir hier jetzt zu viel? Ja, vollkommen in Ordnung. Dann fangen wir mal etwas einfacher an … denn Abwechslung kannst du auch im ganz Kleinen in dein Leben bringen. Hier 3 Ideen dazu:

1) Durchbrich Muster und typische Abläufe

Sicherlich passiert bei dir – wie beim jedem von uns – alles in einer gewissen Reihenfolge.
Bei mir ist es so: Ich steh auf, dann geh ich aufs Klo, dann dusche ich, dann putze ich die Zähne. Dann zieh ich mich an, dann räume ich die Sachen vom Vorabend weg, die noch auf dem Couchtisch stehen, dann föhne ich mir die Haare, dann verlasse ich das Haus und fahre nach Lüneburg zur Arbeit. Das läuft in 90% der Fälle jeden Morgen so. Und ähnlich ritualisiert geht mein Tag weiter. Gewohnheiten erleichtern uns das Leben – wir würden viel zu viel Zeit verschwenden mit Überlegungen und Entscheidungen, wenn wir da nicht schon ein festes Muster in unseren Abläufen hätten. Aber abwechslungsreich ist das natürlich nicht. Wenn du also mehr Abwechslung in deinen Tag bringen möchtest, ist es ein erster guter Ansatz, einmal alles ein bisschen anders zu machen. Eine andere Reihenfolge, andere Wege, andere Zeiten.

2) Mach einfach mal etwas anders als sonst

Koch etwas, was du noch nie gekocht hast. Bestell dir im Restaurant ein Gericht, das du nicht kennst. Mach mal „stromfrei“ und verbring einen Tag ganz ohne Strom. Kämm dir mit der linken Hand die Haare (oder als Linkshänder mit der rechten Hand). Fahr einen anderen Weg zur Arbeit. Schlaf mal in einem anderen Zimmer. Spiel abends ein Spiel, statt Fernsehen zu schauen oder im Internet zu surfen.

Ja, das sind alles nur Kleinigkeiten. Aber auch diese Kleinigkeiten bringen Abwechslung in deine Routine.

3) Du hast einfach keine Idee, was du mit deiner Zeit anfangen kannst? Dann überleg dir eine Zahl von 1 bis 90. Jetzt. Und dann schau dir mal diese Ideenliste an und mach das, was hinter der Zahl steht, die du gerade ausgewählt hast :-)

Energieräuber 9: Überhöhte Selbstansprüche

Nicht immer sind es die anderen, die uns unsere Energie rauben. Die ständig etwas von uns wollen, die an uns herumnörgeln, die nerven. Nein, ein krasser Energieräuber – das bist du vielleicht auch selbst! Überleg doch mal: Wie sehr treibst du dich an? Willst du immer alles perfekt machen? Kannst dich nie entscheiden, weil du Angst hast, einen Fehler zu machen? Willst du immer besser sein? Schneller sein? Schöner sein? Schreit dein Herz nach Anerkennung – und du selbst kannst sie dir nicht geben? Weil du immer noch mehr von dir forderst? Weil du immer ein Haar in der Suppe findest? Weil du dir einfach nie gut genug bist? Überhöhte Selbstansprüche, Perfektionismus, mangelnde Selbstannahme – das sind unglaublich starke Energiefresser. Und sie fressen nicht nur deine Kraft, sie fressen auch dein Glück und deine Zufriedenheit.

Was hilft?

Verabschiede dich von der Vorstellung, dass du perfekt sein musst. Und lerne, dich zu lieben und zu akzeptieren, wie du bist. Bring deinen inneren Kritiker zum schweigen, sei gut und freundschaftlich zu dir. Akzeptiere deine Grenzen und sorge gut für dich, statt dich immer nur weiter anzutreiben. Hier findest du dazu 7 Tipps, die dir helfen können, dich von deinen überhöhten Ansprüchen zu befreien.

Nochmal zusammengefasst

Hier nochmal in aller Kürze zusammengefasst, was du tun kannst, um Energie zu sparen bzw. mehr Energie und Spaß in deinen Tag zu bringen

  • Schlaf ausreichend und regelmäßig.
  • Beweg dich mehr.
  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung, die nicht zu schwer im Magen liegt.
  • Verabschiede dich von Menschen, die dir deine Energie rauben und dir nichts geben.
  • Überfordere dich nicht mit zu vielen To-dos. Delegiere, was du nicht unbedingt selbst machen musst, sag „Nein“ zu Dingen, die du nicht tun möchtest oder kannst.
  • Erledige Dinge zeitnah, die dir Sorgen bereiten. Beschäftige dich damit in kleinen Trippelschritten – bis das Thema schließlich nicht mehr furchterregend ist, sondern sich schnell abhaken lässt.
  • Kümmere dich um deine Sorgen – mach am besten „The Work“ oder versuch zumindest, sie auf einen kleinen Teil deines Tages zu konzentrieren, statt sie immer mit dir herumzuschleppen.
  • Lebe abwechslungsreich. Unternimm etwas Interessantes oder mach zumindest mal etwas anders als sonst.
  • Verabschiede dich von deinen überhöhten Ansprüchen und akzeptiere deine Grenzen.

Und wenn ich diesen verdammten Energieräuber einfach nicht in den Griff bekomme!? 

Das waren sie, 9 typische Energieräuber. Vielleicht kommen dir einige hiervon bekannt vor. Vielleicht hast du auch schon versucht, gegen einige davon anzukämpfen?

Was aber tun, wenn es einfach nicht möglich ist? Wenn du die Person XY nicht loswirst, weil sie nun mal dein Vater ist? Wenn du einfach vollkommen mit Arbeit zugeschüttet wirst und dein Chef dich nicht ernst nimmt, wenn du „Halt“ schreist? Wenn das mit dem regelmäßigen Schlaf nicht funktioniert, weil dein Kind (auch ein Energieräuber :-)) einfach nicht ins Bett gehen will? Und nicht durchschlafen will? Und morgens um 5 Uhr auf deinem Gesicht rumtrampelt?

Dann musst du für Ausgleich sorgen. Wenn dir an der einen Stelle Energie entzogen wird, dann musst du dafür sorgen, dass du ganz bewusst an anderer Stelle wieder deine Batterien auflädst. Sonst steuerst du schnurstracks in eine Krise, wirst unzufrieden und unglücklich, im schlimmsten Fall sogar krank.

Überleg dir dann:

  • Was bringt mir Energie?
  • Wann fühle ich mich frisch und wie neugeboren?
  • Wie kann ich am besten regenerieren?
  • Was macht mich total fröhlich?

Und dann sorg dafür, dass du diese Dinge regelmäßig in dein Leben einbaust. Egal, wie wenig Zeit du hast: Diese Dinge sind deine wichtigsten Termine und etwas, was sich nicht verschieben lässt.

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Kommentare

  • Hey Judith,

    dein Artikel ist toll – dankeschön!

    Ich habe deinen Beitrag vor ein paar Wochen während einer kleinen Recherche gefunden und mir als Lesezeichen weggelegt; vorhin habe ich ihn wiedergefunden und fast eine Stunde damit verbracht, deinenText zu lesen, über die Tipps nachzudenen und die weiterführenden Links durchzusehen. AUßerdem habe ich mir direkt ein paar Aufgaben auf die To-Do-Liste geschrieben (Schlaftagebuch zum Beispiel…)

    Vielen Dank für die Tipps und die schöne Struktur. Gefällt mir wirklich sehr gut. :-)

    Schöne Grüße
    Tim

  • Bei solchen (menschlichen) “Zeiträubern” hilft nur eines – und zwar (und das ist nicht misszuverstehen): Abgrenzung. Denn wenn man ihnen nie Einhalt gebietet, glauben sie, dass sie immer mit allem und jedem durchkommen!

    Wenn ihnen die gewünschte (erhoffte) Aufmerksamkeit nicht zuteil wird, verziehen sie sich (mit Chance) ganz von selbst.

    Ich hatte in Bremen ein Ex-Partner, der mich entgegen meiner (meiner Ansicht nach: mehr als überdeutlichen) Ansage trotzdem meinte, mich unbedingt beim Tanzen (American Square Dance) besuchen kommen zu müssen (wollen).

    Wir sind ja ein freies Land, wo jeder (meistens zumindest) hin gehen kann, wohin er/sie will. Nur weil ER entgegen meiner überdeutlichen Ansage kommt, heisst das nicht zwingend, dass ich dann auch nur für ihn da sein muss.

    Dann gibt es nur ein kurzes “Hallo!” – und fertig ist!

    Doch der deutlichste Ausdruck der Abgrenzung ist der endgültige “Cut” (Trennung). Damit schont man seine eigenen (emotionalen wie psychischen) Ressourcen!

    Auch ich kenne das Problem, dass ich mir oftmals viel zu viel vornehme (dabei hat auch mein Tag “nur” 24 Stunden!)!

    Ich “entzerre” das ganze dann, in dem ich alles Vorhaben notiere und schaue: Kann ich vielleicht mehrere Wege/ Dinge mit einem Mal erledigen?

    Wenn ich “nach” Hamburg muss (trotz ihrer Eingemeindung nach Hamburg in 1938 begreifen sich die Harburger nach wie vor als “Stadt in der Stadt”), was kann ich in DER Gegend (in der ich zu erwartender Weise unterwegs bin) erledigen.

    Sprich: Wenn ich Mönckeberg-/ Spitalerstraße bin, verbinde ich “Haferland” (ein La-den mit allem rund ums Muesli – auch zum Selbstzusammenmischen) und die “Sei-fenmanufaktur” (dort erhält man alles rund um die Körperpflege) miteinander, ggf. auch noch SATURN (wenn ich von dort etwas brauche).

    Wenn ich die Hilfe bestimmter Leute benötige, notiere ich mir den Namen dahinter.

    Dann weiss ich, dass ich mir keinen weiteren Kopf zu machen brauche. Denn wenn ich ein Amtsschreiben habe und dafür die Hilfe meiner Wohnassistentin/ meines Vaters benötige, ich sehe den fraglichen Menschen aber erst am Fr., dann habe ich dieses “halb” vom Zettel. Da => ich aktuell nichts machen kann.

    Bei Telefonaten notiere ich mir im Abwesenheitsfall meiner Kontaktperson deren Anwesenheit (wenn sie nur an bestimmten Tagen, zu bestimmten Zeiten erreich-bar ist) oder das Datum, ab wann er/ sie wieder zu kontakten ist.

    Danach wende ich mich dem zu, was ich OHNE große Hilfe selbst (allein) erledigen kann. So habe ich mir bisher immer beholfen!

  • Paradoxerweise ist Kaffee, von dem wir uns Energie erhoffen, auch ein Energieräuber. Selbst , wenn man nur wenig trinkt. Das merkt man aber erst, wenn man sich durch den Entzug gequält hat….

  • Hallo Judith!
    Einfach einen herzlichen Dank für Deinen Beitrag!! Er ist sehr treffend und auffallend umfangreich mit verschiedensten Anregungen gespickt. Toll ;-))
    Schöne Grüße
    Connie

  • DANKE liebe Judith für den wertvollen Beitrag! Auch danke an Markus für seine Ergänzung, die ich auch nach dem Lesen schreiben wollte. Ich bin am üben, schon lange, bewusst im hier u jetzt zu sein u die Energie zu spüren, welche zu mir fliesst u welche von mir weg fliesst…das ist jedoch leichter gesagt als getan…aber ich übe u erkenne, im hier u jetzt darf alles sein wie es ist u ich nehme an was ist. Alles wird dann leichter. Euch allen alles Liebe!
    Herzlicht Monika

  • Hallo Judith,

    viele dieser Dinge kommen mir sehr bekannt vor. Und es ist (vielleicht) kein Zufall, dss du den “Energieräuber” Mensch an Nr. 1 gesetzt hast.

    Aus meiner Sicht ist das auch der wichtigste Punkt. Besonders wenn dieser “Räuber” vielleicht sogar aus der eigenen Familie, dem engen Freundeskreis oder langjährigen Beziehungen stammt die sich einfach verändert haben.

    Vielen Dank für die Tipps wie man mit den Dingen umgehen kann.

    Hier noch ein “Räuber” der mir immer wieder gerne auflauert um meine Energie zu bekommen :-)

    Passt ein wenig zum Kopfkino:

    Die Energie in die Vergangenheit senden
    – – – – – – – – – – – – – – – – – — – – — – – – – — – – – – – –

    Wenn man sich überlegt was man besser
    – gestern dem Chef auf seine unverschämte Frage geantwortet hätte
    – vor einer Woche dem unfreundlichen Kellner entgegen getreten wäre
    – letzten Monat bei der Prüfung geschrieben hätte
    – letztes Jahr bei der Entscheidung wo man sein Kinde auf die Schule schicken sollte
    – vor 15 Jahren als Berufsausbildung hätte wählen können

    Alles Dinge die deine Energie ziehen und heute eigentlich keine Bedeutung haben….

    Naja, das empfinde ich zumindest so.

    Viele Grüsse

    Markus

    • Judith Wischhof

      Hallo Markus,

      ja, eine super Ergänzung. Da stimme ich dir komplett zu, das ist auch ein fieser Energieräuber – den ich natürlich auch selber kenne :-)

      Und meine spontanen Ideen, was in solchen Situationen hilft:

      1. Sich fragen: Was hat sich Gutes ergeben, weil ich diese Entscheidung damals so getroffen habe?
      2. Sich sagen: Ich kann nicht wissen, ob die Alternative jetzt besser wäre.

      Und vor allem, sich bewusst zu machen:

      Ich lebe JETZT und es ist meine Aufgabe, das Beste aus meiner Situation zu machen. Also nutze ich meine Energie, um JETZT etwas Gutes zu schaffen und nicht, um mit Vergangenem zu hadern.

      Danke dir, Markus :-)

      Liebe Grüße
      Judith

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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