Dieser Anspruch verhindert deinen Erfolg

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Hilfreich für alle, die ihre Probleme aus eigener Kraft lösen möchten.

Gehörst du auch zu den Menschen, die alles ganz oder gar nicht wollen?

  • 5 kg abnehmen reicht nicht – ich muss sofort aussehen, wie ein Super-Modell oder wie ein Klippen-Springer.
  • Das eigene Zeitmanagement um 20% verbessern ist nicht genug – Ich muss sofort der perfekte Selbst-Organisator sein und wenigstens 2 Stunden Zeit pro Tag einsparen.
  • Die Beziehung zu meinem Partner um 10% schöner machen – Quatsch: Ich will wieder verliebt sein, wie am ersten Tag.

Normalerweise würde man denken, dass es keine schlechte Sache ist, wenn wir einen hohen Anspruch haben und gleich möglichst viel erreichen wollen.

In den meisten Fällen lähmt uns diese Sekt-oder-Selters-Mentalität aber, zieht unser Selbstvertrauen in den Keller und führt zu endloser Aufschieberitis.

Wenn ich im ersten Schritt gleich die 100% -Marke erreichen will, dann fange ich lieber gar nicht erst an, denn tief in mir weiß ich, dass mein Anspruch dann nicht realistisch ist. Und so schiebe ich meine Projekte endlos hinaus.

Oder wenn ich mich doch einmal dazu durchgerungen haben, eine Aufgabe anzufangen und es klappt nicht alles gleich perfekt, dann bin ich frustriert und höre wahrscheinlich schnell wieder auf.

Frag einmal eine Marathon-Läuferin, ob diese im ersten Anlauf die vollen 42 Kilometer geschafft hat. Oder waren es vielleicht 5km, dann 10km, dann 20km, 30km und dann 42km?

Das “Ganz oder gar nicht”-Denken ist wirklich einer der größten Erfolgs-Killer, die es gibt.

Was ist nun die Lösung?

Es ist eigentlich ganz einfach: Backe kleinere Brötchen und dafür mehr davon – am besten jeden Tag eines. Ziele bei deinen Bemühungen im ersten Schritt nicht gleich auf eine 100%-Lösung, sondern erlaube dir im ersten Anlauf ruhig eine 10- oder 20%-Lösung und bessern dann schrittweise nach.

Setze dir bescheidenere Ziele, die du auch wirklich erreichen kannst. Und wenn du ein Ziel erreicht hast, dann nimm dir  das nächste vor. So baust du Selbstvertrauen schrittweise auf.

Was denkst du? Macht das Sinn?

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Das eigene Leben besser machen

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Kommentare

  • Es ist doch immer dasselbe mit Zielen, egal worin. Die Struktur ist immer dieselbe : mein standort- >weg->ziel. erstmal schauen wo man steht mit all seiner energie, und dann wissen wo man genau hinwill (bsp: 100 liegestütze als ziel) und dann wissen, was man jeden tag als schritt tun kann, um dahin zu gelangen. der weg ist jedoch das ziel, weil man auf dem weg sich weiterentwickelt, und das ziel nur eine richtung ist. und wie schafft man die 100 liegestütze? aufeinmal geht nicht, es ist ein prozess. man fängt an, erstmal 10 liegestütze drauf zuhaben, dann 20, dann 30, bis man genug kraft aufbaut, um die 100 angehen zu können. wichtig ist dran bleiben und weitermachen vor allem nicht durch rückschläge entmutigen lassen, das gehört dazu.

  • Gut erkannt! Das Leben ist ein Prozess, ewiges weiterentwicklung ohne je fertigzuwerden. Alles was wir je gelernt haben, sei es Laufen, Sprechen, fahrrad fahren, fußball spielen, etc etc haben wir nie mit einem Schlag gekonnt, sondern es hat Zeit und Energie gebraucht, in kleinen Schritten und durch viele “fehler” letztendlich am Gipfel anzukommen. Und dies gilt auch für alles andere, auch für Ziele. Nicht das Ziel selbst ist das wertvolle, sondern die entwicklung die man davon mitnimmt. Lieber öfter etwas machen, dafür in kleineren schritten und es ist nur eine frage der zeit

  • Es kommt auf’s Thema an: In Sachen Zwischenmenschlichem kann ich einfach keine großen Kompromisse, bzw. halbe Sachen machen, weil das meist ergebnislos und frustrierend ist. Da fahre ich mit ganz oder gar nicht am besten.

    Bei anderen Themen, z.B. 5 Kilo abnehmen, fange ich sogar noch kleiner an: 1 Kilo und noch 1 Kilo und noch 1 Kilo… Zu große Ziele lähmen mich da eher. Und das Wort Ziele klingt so doll nach Arbeit. Immer soll man an irgendwas “arbeiten”, an sich selbst, an seinen Gedanken usw. Allein das nervt mich oft schon. Ich will nicht völlig willenlos vor mich hindümpeln, aber auch nicht dauernd über “Ziele” nachdenken müssen. Ich glaube, wenn ich wirklich etwas will, brauche ich keine große Zielsetzung und muss mir auch nichts aufschreiben- dann rödel so lange rum, bis ich es erreicht habe.

  • Es macht keinen Sinn.
    Es kann aber einen Sinn haben oder ergeben. Dein Text regt zum Nachdenken an. Ich schiebe einfach alles auf und am Ende bin ich so richtig unzufrieden. Das beste Beispiel, die Bude aufräumen. Entweder alles an einem Tag, dann ist endlich eine Grundordnung drin, aber natürlich nicht schaffbar. Also jeden Tag ein Zimmer. Naja einfach gesagt, ich sag mir dann halt, ach nee danach muss ich ja wieder mit dem ersten Zimmer anfangen…
    Ist das überhaupt wichtig, aufzuräumen? Es gibt doch sinnvollere Sachen im Leben aber welche? Und so passiert nichts, ich bleibe einfach sitzen und mein Leben zieht vorbei. Es ist so schwer da auszubrechen und doch wieder so einfach.

    • Kim

      Mach Dir keinen Stress. Ich kenne Leute, die einen Fulltime-Job haben, Kinder erziehen, ein Haus bewirtschaften, 2 Hobbies haben, sich um die Eltern kümmern, dauernd in Urlaub fahren, ständig Partys veranstalten und sich um alles und jeden kümmern und trotzdem nie genug zu tun haben. Solche Menschen gibts. Da weiß ich nicht, ob ich diese Menschen bewundern soll oder nicht. Mach nur das, was Dir wirklich wichtig ist. Dann kannst Du schon zufrieden sein. Für den einen ist’s aufräumen, für den anderen Wandern gehen. Im Zweifel immer die goldene Mitte nehmen.

  • Hallo,
    für mich ist ein Traum auch kein Ziel.
    Ein Traum ist die Vorstellung eines Glückszustandes, der durch die richtige Zielsetzung erreicht werden kann. Viele kleiner gesteckte Ziele können helfen, das große Ziel und so vielleicht den Traum zu erreichen. Für mich war das das Mittel zum Erfolg bei der Überwindung einer schweren Krankheit.

  • Sorry, das Zitat lautet: Ein Ziel ist ein Traum mit einem Termin…;-);-);-)

  • Hallo!
    Ich finde auch, dass ein Traum nicht unbedingt ein Ziel sein muss – zu einem Ziel gehört einfach mehr. Umgekehrt gefällt mir der Spruch:”Ein Traum ist ein Ziel mit einem Termin.” ausgesprochen gut, denn duch die zeitliche Eingrenzung machen wir Träume zu Zielen. Ob ich diese dann auch erreiche, hängt von mehreren Faktoren ab, besonders von meinem Durchhaltevermögen.
    Für mich persönlich wird – je älter ich werde – eine ungezwungene Mischung von Träumen und Zielen immer lebenswerter. Wenn mir eine Sache wertvoll genug ist, und die äußeren Umstände passen, dann erreiche ich sie auch. Wenn ich merke, dass icu das Interesse daran verliere, freue ich mich über die neue Lebenserfahrung und lasse es ruhigen Gewissens wieder sein, ohne mir vorzuwerfen, versagt zu haben. Und der große Vorteil dabei ist, dass ich die mir wichtigen Dinge ganz einfach erkenne, und für die unwichtigen ist mir meine Zeit zu schade!:-)

  • # Manchmal ist das Ideal unrealistisch und es wäre sogar schädlich, dieses Ideal anzustreben, weil es nur sehr unwahrscheinlich zu erreichen wäre und man viel zu viel opfern müsste.
    # Manchmal konnte man das Ziel leichter erreichen, als man dachte.
    # Manchmal wäre viel mehr erreichbar gewesen, als man dachte – und leider deshalb das grössere Ziel gar nicht erst angestrebt).
    # Manchmal dauert es viel länger, das Ziel zu erreichen, da er Teufel im Detail steckt. Trotzdem halte ich durch und erreiche das Ziel.

  • Das ist ein gelungener Beitrag und einschließlich der Kommentare kann ich dem zustimmen. Es gibt Situationen, da gibt es nur ein ganz oder gar nicht, z.B. bei einem Umzug, einer Schwangerschaft wie oben erwähnt, eine Trennung oder anderen Gegebenheiten, die oftmals von außen auf uns wirken, denen wir uns nicht entziehen können. Doch diese gravierenden Einschnitte sind meist Grundlage dafür, sich damit zu arrangieren und dann wieder in kleinen Schritten das Beste daraus zu machen.

  • Ohne Ziel sein.
    Ein Traum ist kein Ziel.
    Wie schafft man es mit seinen Zielen im Gleichgewicht zu bleiben?
    Ich glaube, das sind zwei Seiten unserer dualistischen Natur.
    Ich habe oft gehört, dass man sie auflösen sollte, aber vielleicht ist es gut die beiden zu pflegen, abwechselnd.
    so wie ein und ausatmen oder zusammenziehen und ausdehnen.
    Schwierig find ich, zu erkennen, wann das eine oder andere dran ist, denn ich habe das gefühl,ich bin häufig zu früh oder zu spät dran.
    Das fühlt sich dann nicht gut an.
    jana

  • Also soweit ich es erfahren habe ist ein Ziel messbar. Ein Traum nicht. Schwanger werden ist auch nicht so einfach, da kann frau auch auf viele Hürden stoßen, doch wenn es geklappt hat, dann heisst es oft ganz. Bei mir war dieses Ziel nur einmal geglückt. Warum!? Traum oder Ziel. Es blieb ein Traum ein weiteres Mal schwanger zu werden, den ich die letzten Jahre, dann abgelegt habe aus gesundheitlichen Gründen. Ganz oder garnicht ist nicht auf allen Ebenen anwendbar und die Macht der kleinen Schritte ist eine wunderbare Methode, das Leben mit Zielen zu geniessen. Dabei gibt es auch Situationen, in denen es einfach reicht zu leben und zu geniessen, dies sollte bei den Zielen nicht vergessen werden, dazu sind dann die Träume da.

  • Hallo zusammen! Die Aussage ‘alles oder gar nichts’ und die Diskussion darüber sollte meiner Meinung nach stets im Kontext des Ziels stehen. Bei einem Marathonlauf oder dem Sparen auf einen Urlaub – sind kleine Schritte sicherlich “schmerzfreier”, als große. Die Ziele selbst bestimmen mit darüber, ob ganz oder gar nicht. Oder kann ich erst einmal zu 20% schwanger werden? Es gibt Ziele, die kann ich allmählich erklimmen und es gibt Ziele, die gehen tatsächlich nur ganz oder gar nicht. Interessant ist für mich, dass die wesentliche Ziele im Leben tatsächlich nur ganz oder gar nicht erreicht zu werden scheinen. Ein bisschen schwanger geht ebenso wenig, wie ein bisschen gesund oder ein bisschen krank. Es gibt demnach Ziele, die nur ganz oder gar nicht erreicht werden.
    Ziele sind, wer die Menschheitsgeschichte verfolgt, hauptsächlich auf die menschliche Eigenschaft der Neugier und dem Willen nach Grenzerweiterung zurückzuführen. Wie sieht es auf der anderen Seite des Planeten aus? Schaffe ich mit meinen 79 Jahren noch einen 42km Marathonlauf? Lerne ich mit meinen 65 Jahren noch, mit einem Computer umzugehen? Usw.usf.

  • Meiner Meinung nach gibt es natürlich Ziele im täglichen Leben (ich will heute Abend ins Kino gehen oder ähnliches), doch das meine ich nicht und das habt ihr sicherlich auch nicht gemeint.
    Die anderen Ziele (ich will etwas (anderes) werden, ich will etwas (anderes) sein, ich will etwas erreichen) entfremden mich nur von mir selbst. Ich bin mit dem was jetzt ist und wie ich jetzt bin nicht zufrieden. Ich akzeptiere mich und die Welt nicht. Und das erzeugt Leid. Das Leid, das wir erfahren und im Fernsehen sehen oder in der Presse lesen.

    Und ich bin damit nicht gegen Veränderung! Ganz im Gegenteil.

  • “Für mich macht das nur teilweise Sinn. Natürlich kann man ein Ziel nur in kleinen Schritten erreichen, aber warum soll man sich deswegen kleine Ziele setzen? Der Marathonläufer hat trotzdem als Ziel den Marathon zu schaffen, auch wenn er erstmal mit 5km anfängt. ”

    Ganz meine Rede! Genau der Gedanke beschäftigte mich auch. Man gibt sich ERSTMAL mit 20% zufrieden und will nicht von Anfang an perfekt sein, aber gegen Ende hin erwartet wohl jeder eine Steigerung.

  • Ziele sind Träume, die es zu erreichen gilt. Auch wenn man sein grosses Ziel nicht erreichen sollte ist man, so glaube ich, in seinem Leben wesentlich weiter voran gekommen als wenn man sich diese Ziele nicht gesetzt hätte. Illusionen hin oder her – wenn man genau da stehen bleibt, wo man sich im Augenblick befindet, wird man durch die immer fortwährende Entwicklung irgendwann feststellen, dass man sich in diser schnellebigen Welt nicht mehr zurecht findet.

  • Hallo submarine, mich interessiert ebenfalls der Hintergrund zu der ziellosen “Unterwasser”-Erfahrung. Darüber hinaus bin ich neugierig auf Ihre Definition von “Ziel” und “Traum”. Wäre vielleicht ein neutraler Internettreffpunkt geeignet zum gemeinsamen weiterdiskutieren. Auf dieser Seite scheint es ja kein “echtes” Forum zu geben (ich habe mal einen Link zu einem testweise installierten Forum hinterlegt – vielleicht dort?)? Oder gibt es andere Anregungen?

  • Hi submarine, hast vielleicht Recht, aber da Du ja Deine “Erkenntnisse” anscheinend hier nicht veröffentlichen willst und ich meine E-Mail-Adresse nicht einfach so ins Netz stellen will, war ich zumindestens neugierig auf die Ergebnisse. Ansonsten bin ich natürlich offen für alle Tipps von Deiner Seite!

  • Hallo Karen, was glaubst du? …echt schade das du nicht den Mut hast mich direkt anzusprechen, echt schade.

  • Hallo Sascha,
    mich würde mal interessieren, ob “Deine Illusionen” nun zerstört wurden? Hat Dir submarines Denkweise weitergeholfen? Ich selber stehe dem Thema Ziele setzen etwas zwiespältig gegenüber. Deshalb bin ich immer an neuen Erkenntnissen interessiert!

  • Habe Info heute über Kontakt übermittelt. Sg. submarine

  • Hallo Submarine,
    ich bitte darum, dass Du meine Illusion zerstörst. Ich bin schon seit Jahren dabei einige Illusionen zu zerstören und es macht viel Spass. Vielleicht entscheide ich mich dann aber auch so wie der eine in Matrix dafür wieder zurück in die Illusion zu flüchten, weil mir das dahinter nicht gefällt. Im Grunde genommen wird es aber egal wie darauf hinauslaufen, dass ich eine Illusion durch eine andere ersetze, schließlich leben wir in einer Illusion. ;-) Könntest Du mir dann bitte gleich noch erklären warum ein Traum kein Ziel ist. Ich möchte mit Dir übrigens nicht diskutieren, sondern mich interessieren immer neue Weltansichten, denn vielleicht helfen sie mir noch glücklicher durchs Leben zu gehen. Vielen Dank schonmal im voraus. Sascha
    PS: Du kannst mich gerne über meine Homepage kontakten.

  • Ziele setzen – Wege suchen – viele kleine Schritte gehn! ;-))

  • Ziele denke ich sind o.k., aber die Pläne die jemand sich macht um diese Ziele zu erreichen, die stehen oft im Wege und hindern am wirklichen Erleben. Meist führen sie zu einem auf das Ziel fokussierten Kampf und verschleiern den Sinn für das Jetzt. Einem Ziel kann man hinterher rennen oder entgegen wachsen….

  • Hallo Sascha, das es interessant klingt, ist mir wohl bewusst, aber ich will Ihnen ihre Illusion nicht zerstören, aber wenn sie es wirklich wollen dann werden sie einen Weg finden wo ich Ihnen die Infos gerne geben würde, aber hier würde es den Rahmen sprengen. Es ist für mich schlüssig, aber es gibt Menschen die so in Ihre Illusion verliebt sind, wie man auch hier sieht, das es keiner glauben würde. Auserdem habe ich festgestellt das viele Menschen sehr ablehned reagieren, wenn man ihnen das erklärt, deshalb will ich auch ihnen nicht die Illusion zerstören. Noch was: Ein Traum ist kein Ziel.

  • Hallo Steffi,

    ich denke, die Ziele für eine größere Reise zu sparen ist nicht schwer wenn man sich nicht vornimmt dieses Geld innerhalb von 2 Monaten zusammenzusparen. Wenn man zum Beispiel sagt “Wenn ich in meiner Spardose 50 Euro zusammenhabe bringe ich es auf die Bank”. So ist ein kleines Zwischenziel gesetzt und das Große Ziel nämlich die Reise in den Hintergrund gerückt. Und trotzdem spare ich auf die Reise, auch wenn ich erstmal immer nur 50 Euro zusammenspare. Wenn die 50 Euro ein zu großes Ziel sind, kann man anfangen und jeden Abend das Kleingeld aus dem Portmonee in die Spardose tun. Dann am Ende eines Monats wird das Geld zur Bank gebracht. So setzt man sich immer kleine Ziele anstatt sofort ein großes anzuvisieren.

    Gruß
    Marina

  • Guten Morgen, mit großem Interesse habe ich gerade das forum gelesen. Also, ich bekomme das mit den Zielen überhaupt nicht hin. Ich nehme mir immer wieder etwas vor (Geld sparen für eine größere Reise z.B.), aber im alltag geht dann die ganze Zielplanung wieder verloren. Ich habe es sogar schon mit Collagen versucht, doch nach ein paar Wochen sind diese auch nur “Bilder”. Ich habe dann immer ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht am Ball bleibe. meine Frage wie schafft man es das Ziele gegenwärtig bleiben. Steffi

    • Vroni

      Hallo Steffi,
      mir geht es ähnlich wie Dir. Meine Erfahrung ist, dass es darauf ankommt, dass Ziel klar zu formulieren – und es muss zu mir gehören.
      Dein Ziel ist es dann eigentlich nicht, Geld zu sparen, sondern eine größere Reise zu machen. Das Geldsparen ist dann ein notwendiger Aktionsschritt, um das Ziel zu erreichen.
      Mir hilft es, mir die Freude am Erreichen des Ziels so genau wie möglich vorzustellen. Das fördert die (Selbst-)Motivation. Da ist eine Collage doch schon genau richtig.
      Hilfreich ist auch, sich die Hindernisse für das Erreichen klar zu machen und sich zu überlegen, wie das Hindernis überwunden werden kann (z. B. was hindert mich am Geldsparen).
      Viel Erfolg für die Erfüllung Deiner Reise-Träume!!
      Lieben Gruß
      Vroni

  • Um einen Traum verwirklichen zu können, muss ich ihn in die Realität holen. Ich kann von einem Segelboot träumen, aber um eins zu bekommen muss ich mir dies zum Ziel setzen (insbesondere dann, wenn es unerreichbar scheint). Dann bin ich nämlich bei der entscheidenden Frage: ‘Wie…’ und suche automatisch nach erreichbaren Zwischenzielen. ‘Nur tun was man heute kann’ ist gut, aber nur wenn man sich über seine Fähigkeiten wirklich im klaren ist, dann kann man sich im mit Blick auf das Hauptziel vergleichsweise einfache, aber dennoch herausfordernde Ziele setzen. Wenn ich mir keine Herausforderungen setze, werde ich auch nie wissen, was ich wirklich kann und zu erreichen imstande bin. ‘Ich kann nicht’ ist ja in vielen Fällen nur ein Vorwand, um Misserfolg zu vermeiden und resultiert aus dem oben genannten Perfektionsanspruch, den jeder irgendwo in sich trägt. Nur der eine lässt sich davon blockieren weil er ihn das Handeln dominieren lässt, der andere setzt ihn nur gemäßigt und nur da da ein wo es sinnvoll erscheint.

    Gruß Andrea

    ** Wenn Du immer nur das tust, was Du heute tust, wirst Du immer das bleiben was Du heute bist. **

  • Hallo Submarine,

    es kommt öfter mal vor, dass ich ein Ziel nicht erreiche, hauptsächlich weil sich die Gegebenheiten ändern und dieses Ziel nicht mehr wichtig ist für mich. Durch den Weg dahin habe ich aber meistens sehr viel gelernt und meistens resultiert genau daraus die Erkenntnis, dass das nicht mein wirkliches Ziel ist. Ich lasse mich dann einfach eine Weile treiben bis ich weiß wie mein neues Ziel ist.
    Ihr Weg hört sich allerdings auch sehr interessant an. Wie machen Sie das, dass Sie Ihre Träume auch ohne Ziele erreichen? Vielleicht mache ich es mir ja im Moment noch viel zu schwer. Ist ein Traum nicht ein Ziel?

  • Hallo Sascha, ich denke wenn einer Ziele braucht der soll es auch tun. Ich habe ja nur eine einfachere Möglichkeit in den Raum gestellt. Um einen Traum zu verwirklichen kann man sich Ziele stecken, aber es ist nicht notwendig. Manchmal sogar kontraproduktiv da ich ja nicht in die Zukunft blicken kann.
    Was machen sie wenn Sie ein Ziel nicht erreichen? Ich spreche ja aus Erfahrung sonst könnte ich es hier ja nicht vertreten.

  • Ich kenne zu dem Thema ein interessantes Buch von Wolfgang Schmidbauer: “Alles oder nichts – Über die Destruktivität von Idealen”. Es wird sowohl auf die förderliche als auch auf die zerstörerische Möglichkeit der Wirkung von Idealen eingegangen. Diese hängt sehr stark von der persönlichen Einstellung und dem Umgang mit Idealen ab. Vor dem Ideal von Perfektion sollte man sich hüten.

  • So gänzlich ohne Ziele geht sicherlich kein Mensch durchs Leben. Wenn es auch vielleicht nur das Ziel ist einen möglichst positiv Tag zu erleben. Aus diesem ergeben sich dann auch wieder weitere Ziele. Aber ich halte es auch für sinnvoll sich längerfristige Ziele zu setzen. Die lassen sich dann immer wieder überprüfen und gegebenenfalls auch revidieren. Ihr habt da momentan ein Forum eingerichtet “Herausforderung Achtsamkeit” entwickeln (steigern). Das ist momentan mein Ziel – Wie gestalte ich meinen Tag mit mehr Achtsamkeit.

    Liebe Grüße

    Otto

  • Hallo Submarine,

    klar kann man auch ohne Ziele durchs Leben kommen und das ist bestimmt auch sehr spannend. Wenn ich jetzt einfach in irgendeine Richtung loslaufen würde, dann würde ich sicher viel von der Welt sehen und hätte bestimmt auch ein spannendes Leben. So richtig treiben lassen können sich aber die wenigsten von uns. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass das gut so ist. Die meisten haben Träume und die wollen sie auch verwirklichen. Das sind doch schon Ziele, oder? Ich weiß nicht, ob man sich diese Träume erfüllen kann wenn man sich treiben lässt. Wie sind da Deine Erfahrungen?

  • Ganz oder gar nicht, das ist wahrlich nicht förderlich, aber
    warum überhaupt Ziele setzen? Wie wäre es mit jeden Tag das tun was man kann, denn dann fallen auch die 20% bis 100% weg. Ist ja viel einfacher, oder?

  • Für mich macht das nur teilweise Sinn. Natürlich kann man ein Ziel nur in kleinen Schritten erreichen, aber warum soll man sich deswegen kleine Ziele setzen? Der Marathonläufer hat trotzdem als Ziel den Marathon zu schaffen, auch wenn er erstmal mit 5km anfängt. Ich behelfe mir da mit Zwischenzielen. Ich setze mir sehr große Ziele, oft sogar welche, wo ich zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß wie ich sie überhaupt erreichen kann. Ich setze mir aber auch gleichzeitig Zwischenziele, die ich sehr wohl erreichen kann und auch weiß wie. Durch das Erreichen dieser Zwischenziele bekomme ich dann die Motivation weiter zu machen und ich weiß immer wo ich auf meinem Weg zum großen Ziel gerade bin.

  • Der “Weg der kleinen Schritte” zum Ziel ist in den meisten Fällen sinnvoll, da man sich dadurch motivierende Erfolgserlebnisse schafft, die zum Weitermachen anregen. Man kann sich auch beim Erreichen jedes Teilzieles mit einer kleinen Belohnung verwöhnen und so den langen Weg zum Ziel angenehmer gestalten.
    Geht man den Weg zum Ziel nicht allein, besteht auch die Gefahr, daß man bei zu grossen Schritten seine Weggefährten verliert.

  • Natürlich macht so etwas Sinn. Dinge in kleinen Schritten nach und nach zu erreichen ist schon mehr als man allgemein von sich und anderen erwarten kann. Rückschläge sind normal und ein zweiter und weitere Anläufe sind oftmals notwendig. Die von Ihnen beschriebene “Sekt oder Selters” Mentalität und die Einstellung alles auf einmal erreichen zu wollen ist doch der Gipfel der Naivität.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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