Anti-Stresstipps für Sie

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Neben einem konsequenten Stressmanagement gibt es noch eine ganze Reihe kleinerer und größerer Dinge, die wir tun können, um weniger gestresst zu sein. Unsere Anti-Stresstipps beziehen sich auf die drei Bereiche: seelisches, körperliches und geistiges Wohlbefinden. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen den drei Bereichen zu erreichen und in allen drei Bereichen Ausgleich zu schaffen.

Anti-Stresstipps für die Seele

Nein sagen und abgeben können – Lernen Sie “Nein” zu sagen. Nur so können Sie sich gegen zu viele Anforderungen und Ansprüche aus Ihrer Umgebung wehren. Geben Sie Aufgaben ab – Sie sind nicht der einzige Mensch, der sie bewältigen kann. Verzichten Sie auf Dinge, wenn Sie im Stress sind, auch wenn diese Dinge zunächst wichtig oder spannend erscheinen. Unterschlagen Sie nicht länger Ihre eigenen Bedürfnisse, um anderen zu gefallen. Laden Sie sich nicht zu viel auf, sonst klappen Sie irgendwann zusammen.

Gut für sich sorgen – Sorgen Sie gut für sich und hören Sie auf Ihre innere Stimme. Manchmal fühlen wir uns wie ein kleines Kind und wir möchten mit dem Fuß aufstampfen oder unbedingt eine bestimmte Nascherei haben. Gerade in Stresszeiten scheint unser inneres Kind aktiv zu werden – erlauben Sie sich solche kleinen Launen. Seien Sie liebevoll zu sich selbst und verwöhnen Sie sich mit kleinen Dingen, nach denen es Sie gelüstet oder die Ihnen einfach nur Freude machen.

Arbeitsraum so wohltuend wie möglich gestalten – Unterschätzen Sie nicht die Wirkung von Farben, Gerüchen, frischer Blumen und schöner Bilder in Ihrem Arbeitsraum. Richten Sie sich so ein, dass Ihr Blick immer wieder auf etwas Schönes und Erbauliches fallen kann. Spielen Sie im Hintergrund leise Entspannungsmusik. Dabei können Sie gut arbeiten und sich trotzdem ein bisschen entspannen. Machen Sie sich Ihre Stresszeiten immer so angenehm wie möglich.

Tagträumen – Suchen Sie Ruhe und Ausgleich für zwischendurch. Kleine Auszeiten können die Momente sein, in denen man nicht vor dem Fernseher sitzt, sondern vielleicht einfach nur aus dem Fenster schaut und den Körper und Geist entscheiden lässt , wonach ihnen zumute ist. Vielleicht hören Sie auch einfach nur ein bisschen Musik und lassen Ihre Gedanken schweifen. Es geht darum, den Geist zu beruhigen und nicht darum, ihn weiter zu beschäftigen. Indem wir in freien Minuten zur Zeitung greifen oder uns vor den Fernseher setzen, geben wir unserem Gehirn ständig neue Informationen, die dann wieder verarbeitet werden müssen. Wirklich entspannen können wir so aber nicht.

Meditieren –  Lernen Sie zu meditieren. In der Meditation versuchen Sie, Ihren Geist frei zu machen von allen Gedanken. Sie konzentrieren sich nur auf das Hier und Jetzt, nur auf die Meditation. Es reichen oft auch schon einige Minuten, in denen Sie z.B. ruhig in eine Kerze schauen – und sich von all Ihren Gedanken lösen.

(Finde deinen Kompass - Wie du herausfindest, wo es für dich langgehen soll im Leben …)

Mit anderen reden – Es tut gut, sich hin und wieder richtig ausjammern zu können, vor allem dann, wenn wir sehr unter Stress stehen. Suchen Sie sich aber zum Jammern möglichst eine Person, die weniger Ratschläge gibt, als einfach nur zuhört.

Gefühle herauslassen – Geben Sie sich die Möglichkeit, Ihren angestauten Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Vielleicht möchten Sie malen, schreiben oder auch einfach nur auf einem freien Feld laut schreien. Wenn Sie kein freies Feld in Ihrer Nähe haben, dann schreien Sie doch einfach in Ihr Kopfkissen.

Und noch ein paar Antistress-Tipps für Sie:

Anti-Stresstipps für den Geist

Befriedigender Ausgleich – Schaffen Sie sich einen befriedigenden Ausgleich – eine Frau, die z.B. durch ihre drei Kinder extrem in Anspruch genommen wird, braucht vielleicht eine Diskussionsrunde, wo sie auf “geistig anspruchsvollem Niveau” einmal mit Erwachsenen reden kann. Oder wer sehr stark von seiner Arbeit eingenommen ist, kann sich etwas suchen, das ihm in der Freizeit geistige Befriedigung verschafft. Denken Sie daran, dass Ihr Gehirn ein sehr vielseitiges Organ ist, das mit nur einer Tätigkeit schnell unterfordert ist.

Persönliche Weiterentwicklung –  Trotz Stress sollten Sie immer auch Zeit dafür haben, sich selbst näher zu kommen und sich mit wichtigen Fragen beschäftigen zu können. Es ist Ihr Leben und deshalb ist es wichtig, dass Sie immer wieder überlegen, was Sie eigentlich vom Leben erwarten, was Ihnen wichtig ist und was Sie erreichen wollen. Wenn Sie im Stress sind, kann es schnell passieren, dass Sie die für sich wesentlichen Dinge aus den Augen verlieren. Und dann reißen Sie sich vielleicht ein Bein aus, für etwas, das Ihnen gar nicht so wichtig ist. Um zwischendurch ganz bei sich sein zu können, brauchen Sie kleine Oasen der Ruhe, wo Sie allein sind und nachdenken können. Und das müssen Sie sich selbst schaffen!

Anti-Stresstipps für den Körper

Für Bewegung sorgen – Gerade in Stresszeiten glauben wir meist, dass wir keine Zeit und Energie für Sport oder Bewegung erübrigen können. Wir sind ja über jeden Augenblick froh, in dem wir mal Ruhe haben. Aber gerade in Stresszeiten brauchen wir Bewegung ganz besonders. Unser Körper will sich bewegen, auch wenn unser Geist vielleicht müde ist. Bei mangelnder Bewegung verspannen Sie sich schnell und können auch Ihre angestauten negativen Energien nicht abbauen. Planen Sie deshalb über den gesamten Tag hinweg immer wieder bewusst Bewegungspausen in Ihre Arbeit mit ein, z.B. alle 2 Stunden fünf – zehn Minuten. Hierfür bieten sich z.B. besonders kinesiologische Übungen an oder auch Übungen aus dem Buch Fit im Job.

Abreagieren – Sich abzureagieren ist sehr sinnvoll, um Stress abzubauen. Es gibt z.B. kleine Boxsäcke, die man sich zu Hause einfach an eine Wand dübeln kann. Wenn Sie mit ein paar Boxhandschuhen einige Minuten so richtig dagegenhauen, werden Sie Ihre Aggressionen los! Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie auch in den Wald oder auf ein freies Feld gehen und einmal nach Herzenslust springen, toben, brüllen und schreien.

Sport – Suchen Sie sich eine ausgleichend Sportart für das Wochenende oder den Feierabend, z.B. Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Erlernen Sie vielleicht Tai Chi oder Qi Gong. Wenn Sie eine Sportart auswählen, ist es wichtig, auf sich selbst zu hören. Der Sport selbst darf nämlich nicht auch noch zum Stress werden.

Ernährung – Ernähren Sie sich gesund. Essen Sie viel Obst und Gemüse. Damit tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes, der in Stresszeiten sowieso schon unter einer größeren Belastung steht. Sorgen Sie auch für ausreichend Vitamine und Mineralstoffe. Die Vitamine B1 und B6 werden z.B. in Stresszeiten besonders stark verbraucht. Die Vitamine B1 ist z.B. in Haferflocken und B6 in Bananen enthalten. Versuchen Sie auch in Stresszeiten genug Magnesium zu sich zu nehmen. Magnesium ist z.B. in Kürbis- oder Sonnenblumenkernen vorhanden.

Genussmittel einschränken – Schränken Sie Nikotin und Koffein ein und verzichten Sie auf Alkohol möglichst ganz – die kurzfristigen Erleichterungen durch Genussmittel rächen sich später um so mehr, denn sie stellen eine weitere Belastung Ihres Körpers dar.

Wellness gegen Stress

Etwas gegen den Stress zu tun, erfordert, dass Sie gut für sich selbst sorgen. Dazu müssen Sie sich Gedanken machen, was Sie brauchen und was Ihnen eigentlich gut tut. Und genau diese Dinge müssen Sie dann, in Ihren Alltag einzubauen. In unserem großen Wellness-ABC finden Sie eine ganze Reihe von Tipps für Ihr persönliches Wohlbefinden.

Literatur zum Thema:

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Ralf Senftleben

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Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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