Arme Leute

Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht auf einer Farm einer sehr armen Familie.

Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn: “Wie war dieser Ausflug?” “Sehr interessant!” antwortete der Sohn.

“Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?” “Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.”

“Was hast du also gelernt?” fragte der Vater. Und der Sohn antwortete: “Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.”

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu: “Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.”

(Quelle: Dr. Philip E. Humbert,The Innovative Professional’s
Letter, frei übersetzt und leicht geändert)

 

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Kommentare

  • ZU Arm ist nicht gut, und ZU Reich auch nicht.Das schwierigste im leben ist die Richtige Goldene Mitte zu finden.Und das in allen Lebensberreichen. liebe ,essen,trinken,arbeiten ,denken,schlafen,stress,u.s.w nichts von diesen dingen ist zu wenig und auch zu viel gut,sondern alles in maßen.

  • Hallo Ihr Lieben,

    auch heute noch beschäftigt mich diese Geschichte nachhaltig – obwohl nun schon einige Tage vergangen sind seit ich sie am Sonntag las, denke ich viele Male am Tag darüber nach.

    Heute kam mir noch ein anderer Gedankengang: Armut ist nur durch den Vergleich deutlich spürbar. Ebenso, wie man Licht/Helligkeit nur im Vergleich mit Dunkelheit/Schatten wirklich “erleben” kann.

    Ich denke, viele Naturvölker/Ureinwohner von Ländern und Gegenden fühlten sich mit dem Wenigen, das sie oft hatten wohl – solange sie in ihrem Lebensraum genug Nahrung jagen/sammeln konnten. Arm fühlten sie sich mMn erst dann richtig, als sie auf Völker trafen, die einen anderen Anspruch an “Leben” hatten.

    Ob wir (z.B. Hartz4-Empfänger) uns in einem Land wie Madagaskar wohl mit dem, was wir “besitzen” wirklich ebenso “arm” fühlen würden, wie hier mit dem Vergleich zu unseren “reichen” Menschen in der Nachbarschaft?

    Liebe Grüße
    Patricia

  • Reichtum schützt weder gegen Unglück, noch gegen geistige und emotionelle Armut oder gegen Krankheit. Nur – und das ist das Problem, das immer ausgeblendet wird: Armut schützt auch nicht dagegen! Die “Armen” haben ganz genau dieselben Probleme, aber sie haben nicht unbedingt das Geld, dagegen anzugehen!
    Was wollt Ihr alle denn mit Eurer “rosa Brille” schönreden? Geld macht nicht glücklich, richtig. Aber Armut auch nicht! Und auch reiche Leute können ehrlich und von Herzen glücklich sein!

    • Alexander schreibt am 24. September 2014

      Hallo Ilena, mit deinem Beitrag bringst du genau das auf dem Punkt, was Sache ist. Mein Kommentar wurde, ist, nicht, so denke ich, verstanden worden. Ein klein wenig Sarkasmus soll er zum Ausdruck bringen, denn Armut macht echt nicht glücklich, doch mit ausreichend Knete, wird, ist, das Leben schon “Glücklicher” zu leben. Einiges im Text der Geschichte verleitete mich, gedanklich, zu sagen, dann hab nur einen Hund, der frisst weniger als wie drei Hunde. Auch schläft es sich in einem warmen Bett, in einem wohltemperierten Raum angenehmer, als wie in freier Natur, unter einem, wenn auch schönen, sternenklaren Himmel, bei Frostgraden. Außer im Sommer, und der ist nicht das ganze Jahr. Und was den See betrifft, der grenzt auch nicht an jedes Grundstück, und meist ist dieser so kalt, dass man sich oft überlegt, ob man sich da … täglich, mit einem Vollbad, einem Sprung dort hinein, reinigen möchte. Da ist mir ein heißes Bad, oder Dusche schon lieber. Und zur Abkühlung, dreht man dann nur das kalte Wasser auf. Dies meist auch im Sommer, der ja nicht das ganze Jahr ist. Die Annehmlichkeiten des Lebens sind meist nur mit Geld zu haben, was dann “Glücklich” macht. Also her mit der Kohle, damit ich glücklich bleibe. (Grins!!!)

  • mafimake@googlemail.com schreibt am 22. September 2014 Antworten

    was uns oft arm macht, unser dasein so anstrengend werden lässt, ist dieses ständige haben wollen. wir betrachten mehr oder weniger alles als selbstverständlich.
    und lassen uns vom leben nur wenig jeden tag neu beschenken….

    manfred fischer – mannheim

  • Ich kannte die betreffende Geschichte schon!

    Sie wurde mir von einem geschätzten Arbeitskollegen/ guten Kumpel (ehemaliger Kindheits-Freund meines Lebensgefährten) geschickt.

    Vor allem beweist sie, dass (finanzieller) Reichtum nicht alles ist!

    Viele (den Reichen finanziell “schlechter” Gestellten) begehen oftmals den Fehler, dass sie “nur” das Geld sehen (quasi: Dollar-Zeichen in den Augen haben) und sich Gedanken machen, was sie (hypothetisch gese-hen) mit so viel Geld anfangen würden.

    Allerdings übersehen sie bestimmte (äussere) Umstände, nämlich:

    Einen Menschen (Partner/in) kann man umarmen – Geld dagegen nicht!

    (Manche) Reiche wissen oftmals nicht, ob sie ihres (finanziellen) Reich-tums oder um ihrer selbst Willen (aufrichtig) geliebt werden und nei-gen -deshalb – zur chronischen Paranoia.

    Oftmals verlieren sie ihre “Erdung” – vergessen ihre eigentliche (bürger-liche/ bescheidene) Herkunft, bzw. “blenden” diese (für sich) “aus”.

    Es genügt ebenso oft auch ein Blick auf die (armen) Promi-/ Reichen-Kinder.

    Nur mal ein Beispiele:

    Paris Jackson: Papa’s Mios./ Tantiemen ersetzen keine aufrichtige Va-terliebe.

    Paris Hilton: Weil sie “normal” (z. B. Bekanntschaft auf der Straße/ im ÖPNV – falls sie sich nicht ständig überall hinchauffieren lässt) keine (aufrichtigen) Freunde findet (finden kann), versucht sie sich welche zu “erkaufen”.

    Prinzen William und Harry – deren Mutter ist bei einem schweren Ver-kehrsunfall ums Leben gekommen, als sie IHR Leben NACH den “Wind-sors” genießen wollte/ ein neues Leben anfangen wollte.

    Doch auch nach der Scheidung von Prinz Charles vermochte sie sich nicht aus den “Tentakeln” der “Windsors” (emotional/ moralisch) zu befreien!

    Ähnlich verhält es sich mit (manchen) “vergangenen” Promis.

    Z. B. Ingrid Steeger, die heute von Hartz IV lebt (leben muss). Diese ha-ben nur im Heute/ Jetzt gelebt, aber nicht an die eventuelle Zeit NACH ihrem TV-Ruhm gedacht.

    Christopher Reeve (Ex-Superman-Darsteller, vor seinem endgültigen Tod letzter Auftrit im Remake “Das Fenster zum Hof”. Dieses wurde mit James Steward – als Rollstuhlfahrer – und Grace Kelly – spätere Für-stin von Monaco als Partnerin in diesem “Streifen” in den Hauptrollen gedreht.

    Auch wenn man von Dieter Bohlen halten kann, was man will (oder auch nicht), so hat er aus seinem Elternhaus so viel Erdung mitbekom-men, um zu wissen: Jede Glückssträhne kann reissen! Auf einem Bein kann man nicht stehen!

    Darum hat er auch – vor seiner Musikkarriere – BWL studiert.

    Kurz: Geld ist nicht alles im Leben. Es mag einem eine gewisse Gelas-senheit geben (z. B. wenn die Krankenkasse sich einer Übernahme ei-nes Eingriffs/ einer Therapie weigert, da sie diese {für sich} als “Schar-latanerie” ansehen), aber Geld ersetzt keine zwischenmenschliche Beziehung!

    Oder hat schon mal einer von der ZZL-Gemeinde jemals versucht, Geld zu umarmen?!

    Eben – kein Geld der Welt vermag einen aufrichtig liebenden Partner, dessen innige Umarmung, emotionale Wärme oder körperliche Nähe zu ersetzen!

    Darum hält meine heute Beziehung inzwischen BALD elf! Jahre!!!

  • Es stimmt also doch, dass Armut reich macht.

  • Zum vorherigen Statement : Was bedeutet denn “..eine Geschichte, die in die einnebelnde stets gleiche Kerbe haut..” ?

    Natürlich macht Geld nicht glücklich. Wie sollte es ? Geld ist buntes bedrucktes Papier und funktioniert nur (noch), weil die Massen daran glauben.
    Wenn Geld glücklich machen würde, müssten in D-Land alle lachend durch die Straßen laufen.
    Wer nicht in der Lage ist, dieses System kritisch zu hinterfragen, wird weiterhin mit Geld was er nicht hat, Dinge kaufen die er nicht braucht um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag.
    Kaufen und Konsumieren für die Müllhalde, drehen im Hamsterrad, damit die Umverteilung von fleißig nach Superreich so lange wie noch möglich weitergehen kann.
    In den Hütten der “Armen” wird jedenfalls mehr gelacht…

  • Mein erster Gedanken nach dem Lesen:

    “Stimmt, alles ist eine Sache der Wahrnehmung und der Einstellung zu den Dingen”

    Dann die Frage:
    ” irgendwie auch unverschämt, diese Geschichte. Was wäre, wenn man sie wirklich Armen (Obdachlosen oder auch “nur” Hartz4lern) vorhalten würde ?

    Und zum Schluss die Überlegung:
    “Kommt es denn auf “mehr” an -mehr Hunde, mehr Schwimm-gelegenheiten, mehr Lichter- und man muss sich bei einer Lebens-geschichte nur das “mehr” raussuchen, das “Fehlende” wegblenden und alles ist gut … und die Hackordnung auch für “arme Seite” wieder hergestellt

    und alle können sich zurücklehnen?
    Die Armen, weil sie erkennen, dass sie doch soviel “mehr” haben als
    die reichen Geldsäcke?
    Und die Reichen, weil sie zwar wissen, dass sie See und Sterne mit den Armen teilen müssen, sie sich aber, wenn sie es wollten, einen noch größeren See und ganz für sich alleine kaufen könnten
    und auch die Sterne jederzeit in südlichen Gefilden genießen können von der Terrasse eines Luxushotels oder sie sich sogar einen ganzen Stern einfach kaufen könnten, oder auch zwei …. oder …. ?

    Fazit:
    Ja, es ist richtig für die einen, wieder mehr Dankbarkeit zu empfinden
    und für die anderen zu sehen, dass sie nicht alles verloren haben.

    Aber es ist auch wieder einmal eine Geschichte, die in die einnebelnde,
    stets gleiche Kerbe haut: Geld macht nicht glücklich.

    WARUM eigentlich kann der arme Vater mit seinem armen Sohn nicht mal einen Tag und eine Nacht bei den Reichen verbringen, damit sein
    Sohn zu Erkenntnissen kommt?
    DAS wäre doch mal eine Geschichte !

    • Patricia Bennett schreibt am 21. September 2014

      Liebe Karin,

      … als (noch) Hartz4lerin möchte ich Dir auf deine Innenfrage deines Kommentars antworten: Ich finde es schön, einmal wieder daran erinnert zu werden, dass Geld nicht ALLES ist. Und ja, ich zähle gerade die Reichheiten, die ich habe – ich bin mit einer einzigartigen Kreativität beschenkt, mit viel Achtsamkeit und kann von mir sagen: Ich mache aus NICHTS (dem Wenigen, das ich an Geld habe) sehr viel.

      Und damit komme ich in den nächsten Wochen aus Hartz4 heraus – ich gründe ein großes Regionalförderunternehmen für ein ländliches Gebiet … schaffe nicht nur für mich sondern für etwa 60 Menschen auskommende Arbeitsplätze …. Warum? Weil ich nichts hatte, konnte ich fühlen, was Menschen (in dieser Region) benötigen. Aus diesen Bedarfen baute ich mein Konzept. Es ist so gut geworden, dass sich die politische Szene interessiert, es könnte sogar ein Vorzeigeunternehmen für ganz Deutschland daraus werden. Leerstandsabbau, Verbesserung der Mobilität, neue Energien, Kleinstheim für unbegleitete Flüchtlingskinder, …. sind nur einige der Themen, die ich aufgreife. Und eines der Themenbereiche bedarf der Erfüllung eines anderen – so greifen alle Teile zahnradähnlich ineinander und bilden ein schönes Ganzes.

      Liebe Grüße
      Patricia

  • Mich berührt Folgendes an der Geschichte.
    Es ist eine Sache der Perspektive.
    Den Blick wenden auf das, was IST; was wir HABEN.

    Die vermeintlich Armen HABEN: HundE, See, Sterne
    Die vermeintlich Reichen HABEN: Hund, Pool, Lampen.

    Dieser Blick auf das, was IST, vermag dann auch die Situation neu zu bewerten im Pendelblick. Es kommt weniger der Aspekt auf: was IST da nicht? Wo ist der Mangel? Was macht der Mangel mit uns?
    Viele Grüße
    Katrin

  • “Armut” kann auch Reichtum bedeuten. Ein sehr guter Artikel.

    • Peter schreibt am 21. September 2014

      …..und umgekehrt!

  • Sehr guter Artikel.
    Man glaubt, einen Menschen zu kennen und merkt oft nicht, welch gute Anlagen darin schlummern und wie unterschiedlich Sichtweisen und Ansichten sein können.
    Danke.

    • Monika schreibt am 21. September 2014

      Das gefällt mir auch gut an der Geschichte (Neben der unterschiedlichen Sichtweise auf das was man hat oder nicht hat.): Ein Erwachsener versucht zu belehren, aber das Kind ist weiser als er selbst;-)

  • Echt gute Wendung. Solche Geschichten regen zum Nachdenken an!

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