Auf die harte Tour

Früher dachte ich mal, jedes Problem lässt sich lösen.

Jedes.

Du musst halt nur flexibel genug sein.

Du musst die richtigen Methoden lernen.

Wenn etwas in deinem Leben nicht stimmt, musst du nur deine Einstellung dazu ändern.

Das habe ich mal geglaubt.

Heute bin ich 20 Jahre älter. Und vielleicht ein kleines bisschen weiser.

Und ich glaube immer noch, dass du viele Probleme lösen kannst.

Indem du nachdenkst.

Indem du versuchst, zu verstehen.

Indem du die unterschiedlichen Ansätze ausprobierst.

Indem du einfallsreich und flexibel bist.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Und am wichtigsten von allem: Indem du nicht aufgibst.

Aber es gibt auch Probleme, an denen schraubst und dokterst du Jahre herum, ohne dass es besser wird.

Es gibt Dinge, die bekommst du nicht in den Griff.

Das sind meistens die Fälle, wo du gegen deine eigene Natur kämpfst.

Wo du einfach nicht wahrhaben willst, dass du bist, wie du bist. Weil du vielleicht einen höheren Anspruch an dich hast.

Aber erst, wenn du akzeptierst, wie du bist. Erst dann kannst du funktionierende Lösungen finden.

Lösungen, die damit arbeiten, wie du wirklich bist.

Lösungen, die nicht von dir verlangen, jemand zu sein, der du nicht bist.

Im Laufe der Jahre habe ich mich selbst immer besser und besser kennengelernt.

Ich habe immer besser verstanden, wer ich wirklich bin.

Was meine Kernmotivation ist.

Was meine Stärken und Schwächen sind.

Was meine Kernwerte sind.

Und mit jedem Punkt, den ich verstanden habe, habe ich weniger gegen mich selbst gekämpft.

Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz machen es dir nicht nur einfacher, deine Probleme zu lösen.

Durch Selbsterkenntnis und Selbstakzeptanz lösen sich manche Probleme einfach in Luft auf.

Sie sind keine mehr.

Weil das einzige Problem deine eigene Erwartung an dich war. Dass du erwartet hast, du sollst doch bitte anders sein, als du bist.

Ich wünschte, das hätte mir jemand gesagt, als ich 20 oder 30 war. Aber ich hätte es wahrscheinlich nicht geglaubt.

Manche Dinge musst du eben auf die harte Tour lernen.

Ich wünsche dir ein Leben im Einklang mit deiner Natur. Und dass du möglichst wenig gegen das kämpfst, was du beim besten Willen nicht ändern kannst. Kämpfe lieber dort, wo du auch gewinnen kannst.

Banzai!

Dieser Beitrag stammt aus meiner E-Mail-Serie. Wenn er dir gefallen hat, dann kannst du dich hier für den kostenlosen Verteiler anmelden und ich schicke dir von Montag bis Freitag neue Gedanken und Erfahrungen aus meinem Leben. Unterhaltsam, inspirierend, auf den Punkt.

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Kommentare

  • Danke für den Artikel. Neben den Erwartungen an sich selbst ist es wohl auch der ständige Vergleich mit anderen, der das Leben schwer machen kann und wir dabei gegen die eigene Natur kämpfen.

    Das langwierige sich selber kennenlernen und wertschätzen kann uns wohl niemand abnehmen, aber manchmal macht doch auch Spaß, neue Erkenntnisse zu haben. Vielleicht ist das alles auch ein lebenslanger Prozess?

  • Da hat sich jemand mit ACT beschäftigt :-)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Akzeptanz-_und_Commitmenttherapie

    oder dem Gelassenheitsgebet
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

    von dem es auch eine nicht-religiöse Fassung gibt:

    Finde die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst,
    den Mut, Dinge zu ändern, die du ändern kannst,
    und sei weise genug, dass eine vom anderen zu unterscheiden

    Dabei verstehe ich Gelassenheit im Sinne von Akzeptanz

  • Danke schön, Ralf. Genau der richtige Artikel zur richtigen Zeit. Schönes Wochenende!

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