Aus der Gehirnforschung: Glücklos – trotz perfekten Lebens

Gehirnforschung: Trauer

Kennst du auch folgende Situation?

Dein Leben ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Du hast vielleicht ein paar Ziele erreicht, die dir wichtig waren. Die Beziehung ist okay oder du bist vielleicht ganz glücklich mit deinem Single-Leben. Du fühlst dich gesund. Deine finanziellen Möglichkeiten passen zu dem, was du brauchst, und auch deine Freundschaften und familiären Beziehungen sind im Großen und Ganzen angenehm und so, wie du es dir wünschst.

Alles bestens.

Dennoch bist du nicht richtig zufrieden. Irgendwas nagt an dir. Du fühlst dich irgendwie ein wenig mäkelig. Bist vielleicht auch gereizt oder schnell genervt. Weißt aber gar nicht so recht wieso.

Vielen Menschen geht es so. Sie haben das Gefühl, dort angekommen zu sein, wo sie hinwollten. Sie haben sozusagen ihre Hängematte gefunden und könnten jetzt eigentlich glücklich und zufrieden darin liegen und das Leben genießen.

Ja, wenn da nicht diese latente Unzufriedenheit wäre. Von der man gar nicht recht weiß, wo sie eigentlich herkommt.

Viele fragen sich in solchen und ähnlichen Situationen: Habe ich etwas falsch gemacht? Habe ich mich an der ein oder anderen Stelle doch vielleicht falsch entschieden? Hätte ich doch den anderen Studiengang wählen sollen? Besser nach einer anderen Partnerin gesucht? Den Kleingarten doch nicht pachten sollen? Wäre es besser gewesen, die Fortbildung zu machen? War es gut, dass ich in die Reha gefahren bin und mich vollkommen fit gemacht habe, bevor ich auf Jobsuche gehe?

Natürlich kann es sein, dass irgendetwas an unserem Leben doch nicht so toll ist, wie wir dachten. Dass wir vielleicht Träume verfolgt haben, die gar nicht wirklich unsere Träume waren. Oder Entscheidungen getroffen haben, die nicht so recht zu uns passten. Einfach, weil wir womöglich nur das gemacht haben, was andere von uns erwartet haben.

Oftmals hat unsere Unzufriedenheit jedoch einen ganz anderen Grund. Und zwar sitzt dieser Grund zwischen unseren Ohren. Nämlich im Gehirn.

Glück ist dynamisch

In unserem Gehirn gibt es nämlich einen Mechanismus, der dazu führt, dass wir Glück, Zufriedenheit und Wohlbefinden erleben. Und dieser Mechanismus ist dynamisch. Das heißt, er ist stets in Bewegung und sollte auch in Bewegung gehalten werden. Stillstand führt nämlich dazu, dass sich das, was in unserem Körper Glücksgefühle, Zufriedenheit, Wohlbefinden auslöst, verflüchtigt.

Das heißt übersetzt: Ganz grundlegend braucht unser Glücksgefühl immer wieder die Herausforderung.

Glück funktioniert eben gerade nicht wie eine Hängematte, in die wir uns, einmal angekommen, hineinlegen können, um dort fröhlich für immer und in Freuden hin und her zu schaukeln. Glück erfordert vielmehr, dass wir immer wieder aus der Hängematte aussteigen und zu neuen Abenteuern aufbrechen.

Wege aus der Einsamkeit

Oder wie man es schafft, echte Freunde zu gewinnen und dadurch ehrliche Nähe und Miteinander zu spüren: Dein Projekt: Wege aus der Einsamkeit.

Doch wie sieht das im Gehirn eigentlich genau aus?

Der körpereigene Drogencocktail

Der Mechanismus, der unser Glück immer wieder neu hervorrufen kann, hängt eng mit unserem Motivations- und Belohnungssystem zusammen.

Das ist eine Region in unserem Gehirn, die auf unser Wohlbefinden und Glück starken Einfluss ausübt. Wenn wir von einer Situation etwas Positives erwarten, entstehen dabei gute Gefühle. Denke z. B. daran, wenn du dich auf einen neuen Kinofilm mit deinem Lieblingsschauspieler freust. Darauf, einen Abend mit Freunden zu verbringen, oder erwartest, dass du dieses Jahr einen Bonus für deine geleistete Arbeit bekommst. In solchen und ähnlichen Situationen rechnest du damit, dass du etwas Schönes erlebst.

Immer wenn das geschieht, werden in einem zentralen Teil des Belohnungssystems unseres Gehirns vermehrt Dopamin, Endorphine und verschiedene körpereigene Opiate produziert. Das sind Stoffe, die für unsere Glücksgefühle verantwortlich sind.

Dopamin macht uns aber nicht nur glücklich, sondern sorgt in unserem Gehirn dafür, dass wir das, was wir erwarten oder uns wünschen, auch wirklich erreichen wollen. Dopamin steigert unser Verlangen und hilft uns z. B. dabei, eine erträumte Urlaubsreise auch wirklich zu buchen, die Kinokarten für den Film mit dem Lieblingsschauspieler zu bestellen oder die Leitung eines Projektes zu übernehmen, weil wir uns davon etwas Positives erhoffen.

Noch glücklicher werden wir, wenn wir die Belohnung, die wir erwartet oder erhofft haben, auch wirklich bekommen. Wenn wir also wirklich im Kino sitzen, in den Urlaub fahren, das Projekt erfolgreich abgeschlossen haben und einen Bonus bekommen. Dann wird der in unserem Gehirn entstehende Cocktail aus glücklichmachenden Stoffen noch intensiver.

Was heißt das übersetzt?

Um glücklich zu sein, müssen wir also zunächst erst einmal etwas Positives erwarten. Wir brauchen ein Verlangen, um dann möglichst diesem Verlangen nach etwas Gutem und Schönem nachzugehen. Wir müssen uns anstrengen, um das Erstrebte auch wirklich zu erreichen. Mal mehr, mal weniger. Und dann fühlen wir uns glücklich und zufrieden.

Wenn man nur im Status quo verharrt, sozusagen in seiner Hängematte liegen bleiben möchte, funktioniert das leider nicht. Denn dort begegnen uns in der Regel keine Herausforderungen, die unsere Glücksgefühle ankurbeln können.

Deswegen: Falls sich dein Leben manchmal nicht so toll anfühlt, obwohl du eigentlich alles hast, was du dir wünschst, dann suchst du dir die ein oder andere Herausforderung. Das können ganz kleine Dinge sein. Wie z. B. mal ganz neue und vielleicht auch schwierige Kochrezepte auszuprobieren. Oder du beginnst, ein neues Hobby zu testen. Lerne doch noch Klavierspielen oder gehe zum Tanzkurs. Oder du erweiterst ganz bewusst deinen Bekanntenkreis und versuchst neue Kontakte zu knüpfen. Es gibt viele Gelegenheiten, sein Leben durch Herausforderungen zu bereichern. Ein wenig Abenteuerlust zu kultivieren und so immer wieder zu mehr Glück zu finden. Viel Freude dabei!


Literatur:

  • Esch, Tobias, 2014: Die Neurobiologie des Glücks. Wie die Positive Psychologie die Medizin verändert. 2. Aufl., Stuttgart, Georg Thieme Verlag.
  • Streit, Philip/Wohlkönig, Michael, 2014: Die Macht der Positivität. Struktur und Wirkungsweise Positiv-Psychologischer Interventionen, in: Psychologie in Österreich, 33. Jg. Nr. 3/4, S. 128–135.

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Kommentare

  • Meinen Kommentar vom Mai 2015 möchte ich ergänzen und mich auch selbst korrigieren. Hatte ich damals schon für mich erkannt, dass das Streben nach Glück schlichtweg Quatsch ist, so war ich bzgl. der Zufriedenheit auf dem Holzweg – zumindest denke ich heute anders darüber. Es ist die Unzufriedenheit, die uns unser ganzes Leben lang begleitet und zum Handeln motiviert. Du nennst es innere Unruhe, Nicole, ich nenne es Unzufriedenheit. Dieses Gefühl, dass man etwas tun müsste. Zufriedenheit und Glück sind uns nur für ganz kurze Momente gegönnt, oder anders ausgedrückt, Augenblicke geringer Unzufriedenheit, Hormonräusche. Zufriedenheit ist demnach nichts anderes als die momentane Abwesenheit von Unzufriedenheit, verbunden mit der Freude darüber, ein Ziel oder eine Wertvorstellung realisiert zu haben.

    Mein Lieblingsphilosph Epikur hat schon vor 2400 Jahren nicht auf Zufriedenheit oder Glück, sondern auf Seelenfrieden (Ataraxie) als erstrebenswerten Zustand abgestellt. Ähnlich ist es im Buddhismus, der zudem den ständigen Wechsel zwischen zwei Polen im Dualismus zum Ausdruck bringt (Ying-Yang). Leider haben wir einen stärkeren Fokus auf negative Dinge als auf positive, und darum überwiegt auch die Unzufriedenheit (oder Unruhe) bei den allermeisten Menschen. Das Ausruhen auf einem erreichten Zielzustand befriedigt nur sehr kurz, dann setzt die Unruhe ein, eben unser Urantrieb.

    Was wohl als erstes hilft, ist dies zu akzeptieren, weil wir es nicht ändern können. Und die Dinge anzupacken, die unserer Macht liegen, sie zu ändern. Und zwar nicht zufällig oder beliebig gewählte Ziele zu verfolgen, sondern solche, die unseren Werten entsprechen. Das Thema Werte wurde auch in dem Kompasskurs besprochen, kam aber vielleicht ein wenig zu kurz, finde ich rückblickend. Die Beschäftigung mit Viktor Frankls Kernaussagen hat mir gut getan, weil ich lange Zeit mit dem “Sinn des Lebens” ein Problem hatte. Das Credo, auch bei Zeit zu Leben, war eigentlich immer: Den kann man sich aussuchen, jeder nach seinem Gusto. Anders bei Frankl: Sinn will gefunden werden. Er ist bzw. liegt eigentlich in uns, aber nicht offenkundig. Das Streben nach Glück ist der falsche Weg, das Bemühen, nach den eigenen Werten zu leben, der richtige. Glück und Zufriedenheit fallen als Nebenprodukte beim Erreichen von Zielen an, die wir uns im Einklang mit unseren Werten gesetzt haben. Manchmal auch ohne unser Zutun.

    Die Unruhe ist also lebensnotwendig, ohne sie wären wir quasi nicht wirklich lebendig. Sie wird uns folglich unser ganzes Leben lang begleiten. Durch stetiges Bemühen bringen wir sie wenigstens zeitweise zum Schweigen.

  • Hallo ,

    ich bin heute angenehm und positiv überrascht von den Kommentaren dieses Mal, ein höheres Nivau als sonst und so viel Inhalt , Erfahrung und fundiertes Wissen. Ich finde sehr gut, was Ulli so schreibt, so klar, sachlich und voller Erkenntnisse, die wahr sind, bei einigen fühle ich mich bestätigt mit meinen Erkenntnissen und Erfahrungen und denke auch mal ein “leider”, doch das ist der Prozeß des Lebens, das Erwachsenwerden, vielleicht führt das zu mehr Gelassenheit und oder zu resignativer Reife wie es mal ein Psychiater in einer Talksendung ausgedrückt hat. Doch die ganzen Filme und Berichte seit ein paar Jahren, was noch ab 50 und 60 alles gemacht werden kann (Marathon laufen, Kinder kriegen, ins Ausland gehen, neue Karriere usw.) stressen mich so, dass ich manchmal meine bisherigen Leistungen aus den Augen verliere und noch mehr machen möchte, doch der Körper setzt Grenzen, auch die Seele will nicht mehr alles mitmachen, da hat Heide-Rose meiner Erfahrung nach Unrecht, es gibt Grenzen und nicht nur im Kopf, sondern auch ganz klar durch Umstände und oder andere Menschen, das ist schon seit langem in der Therapie bei Depressionen bekannt, dass Menschen mit vielen Kompetenzen auch am Weiterkommen gehindert werden können, durch die Gesellschaft, auch durch die Politik, nur für Esoteriker ist alles immer unendlich und grenzenlos. Auch Utes Beitrag ist sehr anregend. Mir kam die Idee heute, da ich in den letzten Jahren materiell viel ausgenistet habe und nur noch umgeben bin von dem,was ich schön finde und mir wohlige Empfindungen macht, mal 2 große Blätter Papier zu nehmen, aber wirklich große, auf das eine kommen alle Gedanken, Kritiken etc., die nicht mehr zu mir und für mich passen und auf das andere Blatt all die vielen guten Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahren gesammelt habe. Ein Ausnisten im Kopf und weiter dann mit starken, freundlichen Gedanken, aber auch Eingeständnissen, wie zum Beispiel Ulli erkannt hat, das die Welt voller Möglichkeiten ist , aber kein normaler Mensch sie wahrnehmen kann, ich möchte noch hinzufügen, wenn man nicht zu den Priveligierten in unserer Welt gehört, manche können ja viel vom Leben haben und es gibt sogar welche, die haben alles, das kann einen dann doch auch wieder traurig machen und aus dem Lot bringen, deshalb ist es so wichtig, das Eigene zu schätzen und sich selbst, ob man nun gerade eine Ruhe und Genußphase erlebt oder Umbruch . Wenn Unruhe oder Neugierde uns bewegen oder gerade das Leben im Hier und Jetzt Entspannung und Ruhe und Freude daran ermöglicht, warum nicht? Wer sagt ,dass wir immer die 10Tausnder bezwingen oder unbedingt Autogenes Training machen müssen? Alles zu seiner Zeit und allem das Gute abgewinnen, so spielt man seine Karten aus wie Ulli es nennt und macht auch Gewinn dabei, nämlich den inneren Reichtum, der immer mehr wird (und den man gerne auch teilen möchte).
    Danke für alle Beiträge, es haben sich gute Leute heute zusammmen gefunden.
    Katharina

  • Eben weil das Glück bzw. der Hormonrausch, der ein Glücksgefühl bewirkt, immer nur von kurzer Dauer ist, ist schon das Streben danach IMO der entscheidende Fehler. Ist es nicht sinnvoller, nach dauerhaften Gefühlen zu streben, also beispielsweise nach Zufriedenheit (mit dem eigenen Agieren oder auch Nichtagieren) oder Lebensfreude?

    Seit meiner Teilnahme an dem KOMPASS-Kurs von ZZL versuche ich ganz egoistisch, mehr von den Dingen in meinem Leben zu haben, die ich mag, und weniger von denen, die ich nicht mag. In der Summe und im Laufe von zwei Jahren hat dies in meinem Leben zu Änderungen geführt, dass meine eigene Frau meint, ich hätte mich komplett verändert und wäre heute ein anderer Mensch. Mir geht es sehr gut dabei. Bin ich deshalb jetzt glücklich? Nicht immer, aber immer öfter!

    Dieses Gefühl der Dankbarkeit erlebe ich auch desöfteren. Und schäme mich heute im Gegensatz zu früher auch nicht, meine Mitmenschen dies wissen zu lassen.

  • Das Liegen in der Hängematte ist nach großer Anstrenung am Schönsten und wie das Dehnen und Ausruhen nach dem Sport ein Genuss. Prinzip Spannung-Entspannung. Nach einer “langen Weile” in der Hängematte wird es aber einfach “langweilig”. Nur wann es dem einzelnen zu lang wird, ist natürlich ganz individuell. Für mich selbst habe ich einen Satz gefunden, der mir schon in vielen Situationen geholfen hat: “Ich erlaube mir, dort zu sein, wo ich bin. Ich bin beruhigt.”
    Anne

  • Ich möchte mit einem Zitat eines chinesischen Zen-Meisters aus dem 9. Jh. anworten: “Dass es nichts zu erreichen gibt, das sind keine leeren Worte, sondern das ist die allerhöchste Wahrheit.” Tut mir einfach gut, wenn ich diese Worte auf dem Wallpaper jedes Mal beim Hochfahren meines PC lese. Und gleichzeitig gilt auf der Ebene der Form, dass es mich durchaus glücklich machen kann, wenn ich ein mir wirklich wichtiges Ziel erreiche. Und immer im Bewusstsein, dass auch dieses wieder vergeht. Das einzig Beständige ist der Wandel.
    Das Wort “Hängematte” finde ich nicht angemessen, weil es schon so oft in der Kombination mit “sozial” missbraucht wurde.

  • Ich lerne heute noch dazu, stimmt.
    Gott ist ein Werk im Werden, und wir sind es auch.
    Wir sind ein menschliches Wesen in der Seinswerdung. Wir sind ein Prozess. Wir sind in jedem gegebenen Moment das Produkt unseres Prozesses. Wir sind der Schöpfer und das Geschaffene.
    Nun, dieser Prozess, der wir alle sind, ist ewiger Natur. Er fand immer statt, findet jetzt statt und wird immer statt finden. Er braucht keine Hilfe von uns. Er ereignet sich automatisch. Und wenn man ihn selbst überlässt, vollzieht er sich in perfekter Weise.
    Es gibt noch einen anderen Spruch: Das Leben bildet sich im Lebensprozess selbst um, von Werner Erhard
    Das meinen manche spirituellen Bewegungen mit: Lass los und lass Gott zu.
    Wenn wir einfach loslassen, haben wir uns selbst als Hindernis aus dem Weg geräumt. Der Weg ist der Prozess- den man das Leben selbst nennt. Aus diesem Grund haben alle spirituellen Meister und Meisterinnen gesagt: Ich bin das Leben und der Weg. Sie sind das Leben, und sie sind der Weg – das Ereignis im Werden, der Prozess. Weisheit verlangt nur von uns, dass wir dem Prozess vertrauen. Das heißt, dass wir Gott vertrauen. Oder, dass wir uns selbst vertrauen, denn wir sind Gott.

    • Mudita schreibt am 20. Mai 2015

      Nach dem Motto:

      “Panta Rhei” – Alles fließt!

      Leben IST Fluss.

  • Nachdem hier viele Kontra-Argumente genannt wurden…möchte ich sagen, dass ich die Botschaft des Artikels für mich gut nachempfinden kann.
    Natürlich kann es glücklich machen, einfach MAL nur in der Hängematte zu liegen. Natürlich ist Gelassenheit, und das Leben so anzunehmen wie es ist, ein wichtiger Punkt um glücklich zu sein. :)

    So ist das ja nicht gemeint. Man muss ja auch nicht gerade zwanghaft immer wieder die größten Abenteuersprünge in seinem Leben machen. (dauerhaft alle 2 Jahre einen Umzug in ein neues Land/eine neue Region, würde ich zB durchaus als krankhaft empfinden) –
    Aber völliger Stillstand macht eben einfach nicht glücklich. Völliger Stillstand, das Gehirn lernt nichts neues mehr, jeden Tag der gleiche Trott…führt zu Langeweile, zu Passivität, dazu, dass man eigentlich gar nicht mehr lebt, sondern nur noch am Alltag funktioniert.
    Daher ist es wichtig, spannend und schön, sich auch in einem “eigentlich-alles-okay-Leben” immer wieder KLEINE neue Herausforderungen zu suchen. Das kann ein neues Hobby sein, ein VHS-Kurs, ein neues Buch, eine neue Freundschaft oder einfach mal ein Wochenendausflug/Kurzurlaub um neue Luft zu schnuppern und eine neue Umgebung zu sehen.
    Das Gehirn ist für lebenslanges Lernen gemacht! Das nennt man Neuroplastizität :) Es wäre doch schade, sein eigenes Gehirn verkümmern zu lassen…

  • Man kann auch in der Hängematte liegen um glücklich zu sein, man muss sich nicht einmal anstrengen, nicht alles haben und mitmachen müssen, nur weil es uns so beigebracht wurde. Jeder soll nach seiner Art zu leben glücklich sein. Kein Leben ist umsonst gelebt, zudem haben wir eine unsterbliche Seele die in uns ist und mit der Hirntätigkeit wenig zu tun hat.
    Stillstand ist Tod, stimmt, doch selbst das Denken ist Bewegung.

    Wie man den Feind besiegt
    In dieser Welt besiegt das Feinste auch die gröbsten Dinge.
    Und da ich dies weiß, übe ich mich in der feinsten Kunst, dem Nicht-Handeln.
    LAOTSE, BEGRÜNDER DES TAOISMUS (604-531 V. CHR.)
    http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/pages/Wie_man_den_Feind_besiegt-823638.html

  • Liebe Birgit,
    lieber Ulli,

    ich freue mich über Euer positives Feedback.

    Danke und schönen Sonntag noch.

    Liebe Grüße
    Ute ;-)

  • Wenn nach einem halben Leben voller Anstrengungen die Frage, ob es etwas gebracht hat, die klare Antwort “Nein” lautet, wäre es an der Zeit, nach dem “WARUM” zu fragen.
    Der zentrale Schlüssel zum Glück ist für mich die Bewusstheit und klar die eigenen Werte zu erkennen.
    Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, Trauer und Wut und das Gefühl, dieses Leben ist ein Nullsummenspiel und ganz und gar sinnentleert kannte ich gut. Das Gefühl alles ist nur noch grau in grau und das sich immer wiederholende abstrampeln im Hamsterrad.
    Wo war es denn, das Glück ? Und wenn ich an diesem Zustand nichts ändern würde, wäre der Rest meines Lebens ziemlich absehbar.
    Weiter so, als kleines Rädchen im Getriebe, bis endlich Alter, Krankheit und der Tod alles beendet ? Oder gab es da noch etwas ?
    Vor einigen Jahren begann ich dann mich mit Themen aus der Sozialpsychologie und Wirtschaftswissenschaften zu beschäftigen.
    Ich wollte mir ganz klar darüber bewusst werden, wie das System funktioniert und wo ich innerhalb dieses Getriebes als kleines Rädchen meinen Platz hatte.
    Eine Lösung zeichnete sich erstmals ab, als ich anfing normative Systemgrenzen kritisch zu hinterfragen.

    Das bestimmte Normen und Formeln nicht zum “Glück” führen, hatte ich schon in jungen Jahren irgendwie bemerkt, jedoch nie hinterfragt, da “es ja offenbar alle so tun”. Aber warum sollte ich über die Klippe springen, nur weil es hunderttausend Leute vor mir auch getan haben, obwohl mein Gefühl mir sagt : STOP.

    Es geht hier in der Hauptsache um Formeln wie Besitz = Glück, die sogar bis zu einem gewissen Grad richtig sind.
    Es geht auch um Wachstum-,Leistung- und Konsumgesellschaften.
    Glück ist für jeden individuell anders. In dem ständigen “schneller, größer, weiter” liegen meiner Meinung nach jedoch die größten Glücksverhinderer.
    Lebensfreude, sozialer Zusammenhalt, Zufriedenheit gehen verloren.
    Viele haben das Gefühl, versagt zu haben, nichts oder nicht genug erreicht zu haben, ausgegrenzt zu werden…

    Was mich wütend macht, sind die Steuerungselemente des Systems, die Menschen in diese Abhängigkeiten und unglückliche Lebensläufe treiben und selbständiges kritisches Denken verhindern.

    Die Lösung ist die Lösung

    • Ulli schreibt am 17. Mai 2015

      Zitat: „Sozialpsychologie und Wirtschaftswissenschaften“

      Genau das sind meine Fachgebiete, deshalb komme ich wohl zu ähnlichen Ergebnissen wie sie.

  • Es ist für mich schwer nachvollziehbar, was hier Mills schreibt. Was ist seine Alternative? Nur in der Hängematte liegen und gar nichts tun, weil es nicht lohnt???

    • Ulli schreibt am 17. Mai 2015

      Ich glaube das kein Mensch glücklich ist, der nur in der Hängematte liegt.

      Aber ich denke wenn man auf gewissen Gebieten nicht weiterkommt, wäre die Lösung eventuell sich neue Gebiete zu suchen, um seine Energie nicht zu verschwenden.

      Natürlich sollte man die Situation genauestens analysieren.

      Man könnte ja überlegen, ob man vom System nur manipuliert und ausgenutzt wird, und ob man dann einfach so weiter machen will. Eine Verweigerung ( zynisch als Hängematte bezeichnet ) kann dem Guten mehr dienen, als angepasstes Verhalten. Man könnte damit nämlich dem falschen Ziel dienen. Das ist ja im laufe der Geschichte schon vorgekommen.

  • Hallo,,

    es hat jetzt nichts mit diesem Artikel zu tun, doch ich muss es einmal loswerden, weil es mir so wichtig ist und der damalige Bericht (Datum weiß ich nicht mehr) mein Selbstvertrauen/Selbstbewusstsein um min 40 % – 50 % gestärkt hat.
    Mein ständiges schlechtes Gewissen und der “Zwang”, sich für alles immer rechtfertigen zu müssen, hat ganz enorm abgenommen.

    Das waren die 2 Sätze:

    Finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist und wo Sie nicht bereit sind Kompromisse einzugehen.

    Sie entscheiden selbst, was Sie anderen Menschen in Zukunft erlauben und was nicht.

    Diese Sätze habe ich abgespeichert und lese sie in der Woche immer wieder durch, weil sie mich richtig stark gemacht haben.

    Vielen, vielen Dank!!!

    Liebe Grüße

    Ute

    • Birgit schreibt am 17. Mai 2015

      Liebe Ute,

      das war es, was ich heute morgen gebraucht habe!!

      “Sie entscheiden selbst, was Sie anderen Menschen in Zukunft erlauben und was nicht.”

      Das ist der Türöffner für meinen nächsten Schritt – so einfach (und manchmal so schwer!)

      Vielen Dank!!

    • Ulli schreibt am 17. Mai 2015

      Zitat:“Mein ständiges schlechtes Gewissen und der “Zwang”, sich für alles immer rechtfertigen zu müssen, hat ganz enorm abgenommen.“

      Ich wurde oft von anderen kritisiert, weil die Kritiker mich insgeheim beneidet haben. Die Eigenschaft die Kritisiert wird, ist oft die Eigenschaft die sich andere wünschen. Meist wird sie dann negativ formuliert. Ich wurde als z.B. stur, rücksichtslos und egoistisch eingestuft. Meine Eigenschaft aber ist folgende. Wenn ich etwas als unsinnig betrachte, mache ich es nicht, auch wenn es anderen Menschen nicht gefällt, oder es andere Menschen anders machen. Man kann mich weder durch Lob noch durch Drohungen zu einem vorbestimmten Verhalten bewegen.Wenn Du also das nächste mal kritisiert wirst, denke darüber nach worum dich dein Kritiker beneidet.

      Du wirst aber auch schnell von anderen Menschen kritisiert, wenn du so frech bist und einfach ihre Wünsche nicht erfüllst.

      Jeder Mensch ist der Kapitän auf seinem Lebensschiff. Der Kapitän ist der Boss, sonst niemand. Er hat Personal das Informationen und Empfehlungen bereitstellt. Die Entscheidung trifft aber der Kapitän und nicht das Personal. Der Kapitän geht aber auch mit seinem Schiff unter, wenn er falsche Entscheidungen trifft. Der Offizier der ihm Ratschläge gibt, trägt aber nicht die Verantwortung. Deshalb bekommen wir so viele Ratschläge, weil unser „Ratgeber“ keine Verantwortung tragen muss.

    • Angelika schreibt am 21. Mai 2015

      Danke, Ute! Ja, das ist so wichtig. Wir sollten nicht nur darauf achten, was uns durch Erziehung (Konditionierung, Manipulation) beigebracht wurde, sondern im wahrsten Sinne des Wortes erkennen, was für uns persönlich wichtig ist. Und dann danach leben. Allein das führt schon zu einem glücklicheren Leben.

  • Genau so ist es wie Tobias schrieb. Dankbarkeit für das was man hat ist für mich ebenfalls der Schlüssel. Innere Zufriedenheit ist sehr wichtig, denn dies bedeutet auch annehmen was ist – und Verantwortung tragen, neugierig zu sein auf das was geschieht. Träumen – und die Träume verwirklichen, dies ist das andere. Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich mit meinen Leuten auf “die Reisen deiner Seele” gehe. Welche Dinge da erkannt und dann auch umgesetzt werden, neue positive Energie entsteht. Unser Leben ist kein Wunschkonzert – sondern Arbeit an sich, dies im Wissen, dass uns keine Grenzen gesetzt sind. Wir setzen uns diese selbst.

  • Was in dem Artikel steht, mag für die dort beschriebenen Fälle zutreffen: Menschen, die im Leben vieles von dem erreichen durften, was sie sich gewünscht oder erhofft hatten. Dabei haben sie ihren “Belohnungsmechanismus” trainiert, sie haben gewissermaßen gelernt: “Wünsche können wahr werden, und Anstrengung lohnt sich.”
    Ich selbst gehöre leider ganz und gar nicht zu dieser Kategorie. Und nach einem halben Leben voller Anstregungen, Entbehrungen und Selbstüberwindung höre ich in mir immer öfter eine Stimme, die fragt: “Wozu das Ganze? Hat sich je irgendeiner deiner Wünsche erfüllt? Hat Anstrengung dir je was gebracht?”
    Für mich ist die Antwort leider “nein”. Und solche Motivationsansätze wie in de Text tun mir einfach nur weh. Denn es ist ja doch das eine Prinzip: Wer hat, dem wird gegeben.

    • Ulli schreibt am 17. Mai 2015

      Ich glaube sie sind da nicht der einzige. Es geht wohl vielen Menschen so. Es gibt ja auch so etwas wie äußere Umstände, die uns an der Selbstverwirklichung hindern. Und es ist nicht so wie uns die Motivationstrainer erzählen, das wir alles erreichen können.
      Mit dieser positiven Botschaft verdienen sie aber eine Menge Geld.

      Wir haben natürlich Einfluss auf unser Leben. Unsere Möglichkeiten hängen von Talenten, Gesundheitszustand und von unserm Status ab. Da der bei jedem Unterschiedlich ist, helfen einem billige Allgemeinflosskeln nicht weiter. Man kann nur versuchen mit den eigenen Karten zu spielen. Das Leben bietet scheinbar viele Möglichkeiten, und kein normaler Mensch kann alle Möglichkeiten nutzen. Deshalb sind wir oft unzufrieden.
      Wenn man sich aber auf Dinge konzentriert die einem wichtig sind, so kann man doch einige von den wichtigen Dingen erreichen. Wenn man dann diese für sich wichtigen Dinge erreicht hat, sollte man auch zufrieden sein, und sich nicht von irgendwelchen Schwätzern Unglück einreden lassen.

      Übrigens sollte man keine Ziele anstreben, die man nicht aus eigener Kraft erreichen kann. Ob eine Partnerschaft glücklich wird, entscheiden beide, niemals einer. Ob man befördert wird, entscheidet der Chef und nicht die Leistung. Wenn der Chef sie nicht mag, können sie machen was sie wollen.

      Ein schönes Ziel das sie erreichen können, ist es nicht mehr manipulierbar zu sein. Dadurch erreichen sie ein Stück Freiheit und auch Selbstbewusstsein. Wenn sie auch herausfinden was ihnen wirklich wichtig ist, sind sie ein Stück weiter. Analysieren sie ihre Fehlschläge. Lag es an ihnen oder an anderen Entscheidungsträgern, das etwas nicht geklappt hat. Und wenn sie etwas vermasselt haben, lag es vielleicht daran, das sie es gar nicht richtig wollten ? Wenn sie es richtig analysieren, werden sie zu dem Ergebnis kommen, das sie eine ganze Menge geleistet haben.
      Dann kann man noch analysieren, inwieweit Dinge, die unangenehm waren einen doch auch weitergebracht haben. Fehlschläge eröffnen nämlich oft neue Möglichkeiten. Fehlschläge haben mich davor bewahrt weiter zu machen und unglücklich zu werden. Ich habe dann neue Dinge probiert, die mich wesentlich erfolgreicher werden ließen.

      In unserer heutigen Zeit, gibt es aber kaum noch Möglichkeiten erfolgreich zu arbeiten. Journalisten dürfen nicht die Wahrheit schreiben, keine kritischen Fragen stellen. Ärzten wird von Betriebswirten gesagt, wie lange der Partien braucht um gesund zu werden.
      Das ist in sämtlichen Berufen so. Wer also meint er könnte sich beruflich verwirklichen und dadurch glücklich werden, geht einen gefährlichen Weg.

  • Unsere Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken sind geprägt von früheren Wahrnehmungen, Gefühlen und Gedanken sowie von gegenwärtigen Eindrücken. Wir nehmen nichts wahr, wie es ist, sondern alles ist eingefärbt durch unser Bewusstsein. Alles ist »gefiltert«. Diesen Filter genau zu kennen und zu »reinigen« ist eine zentrale Aufgabe, wenn wir in unserem Denken und Handeln klarer werden wollen.
    Vier grundlegende Aspekte des Bewusstseins lassen sich unterscheiden. Dabei steht die empfindende Wahrnehmung an erster Stelle. Denn von der Achtsamkeit des Bewusstseins auf den gegenwärtigen Augenblick hängt jede ungetrübte und klare Aktion und Reaktion ab. Wir können nicht »angemessen« handeln, wenn das Maß von vornherein nicht stimmt und alles nur verzerrt durch den Spiegel unserer maßlosen Wünsche oder Ängste erscheint. Ästhetik im weitesten Sinne, die staunende Wahrnehmung der Menschen, der Dinge, der Natur, der Kunst und der eigenen Bewusstseinsfunktionen öffnet Möglichkeiten zur Bildung des Menschen, die noch längst nicht ausgeschöpft sind.

    Auch Gefühle und Affekte werden durch eine achtsame Wahrnehmung unmittelbar beeinflusst. Sie werden stabiler und kontrollierter. Das urteilende Denken wird durch Achtsamkeit ausgewogener. Es urteilt nicht vorschnell, kann Vorurteile als ichzentrierte Projektionen erkennen und die Folgen einzelner Gedanken und Handlungen umfassender abschätzen als ein Denken, das durch einseitige Interessen irregeleitet wird. Entsprechend wird das Handeln vernünftig sein, weil unterschiedliche Aspekte einbezogen werden. Es wird besonnen sein, weil die Affekte kontrolliert werden, und es wird realitätsbezogen sein, weil ichhafte Wunsch- und Angstmuster durchschaut werden. http://die-welt-der-reichen.over-blog.de/pages/Bewusstseinsanderung-831637.html

  • Gute Morgen,
    ich gebe Tobias völlig Recht, man soll das Erreichte auch in Dankbarkeit und Ehrfurcht genießen. Jedoch nicht darauf ausruhen. Das setzen von neuen Zielen kann ja auch in Dankbarkeit und Ehrfurcht geschehen. Man DARF – vielleicht sogar – SOLL eine gewisse Zeit in der Hängematte die Seele baumeln lassen, doch wer darin verbleibt verkümmert dann. Einen schönen Sonntag und herzliche Grüße OTTO

    • Ulli schreibt am 17. Mai 2015

      Richtig:“Man DARF – vielleicht sogar – SOLL eine gewisse Zeit in der Hängematte die Seele baumeln lassen,“

      Vollkommen richtig. Manchmal muss man es sogar aus gesundheitlichen Gründen.
      Wenn man auf seine Energiereserven achtet, kann man auch wertvolle Arbeit für sich und seine Mitmenschen leisten. Auch ein lächeln kann den anderen sehr helfen.
      Diese hyperaktiven Handyfetischisten, die einem selbst im Zoo die Ruhe rauben, braucht diese Welt nicht.

  • Ja ja, die Hirnforschung!
    Na klar trifft es zu, das die größte Freude die Vorfreude ist. Der Weg ist das Ziel. Aber wer ständig nach irgendwas strebt, ohne zu lernen, das Erreichte, das “Hier und Jetzt”, mit allen Sinnen zu genießen, der wird nie wirklich glücklich sein können.

    Glück ist:
    Bewussheit,
    Liebe und Dankbarkeit für den Moment,
    Demut und Gelassenheit (falls der Moment nicht so ganz meinen ursprünglichen Vorstellungen entspricht),
    Entscheidungsfreiheit,
    Ver-Antwort-ung (Antworten kann nur bekommen wer Fragen gestellt hat),
    positive Lebenseinstellung.

    Wir streben ständig nach einem Ziel, das bereits als Bild, das sich gut anfühlt, in unserer Vorstellung existiert. Und wenn wir dann ankommen und feststellen, dass das Bild ganz anders aussieht, dann sind wir häufig sehr enttäuscht.
    Mal dir doch einfach ein Bild das besser zu dir passt :-)

    • Ulli schreibt am 17. Mai 2015

      Zitat:“Aber wer ständig nach irgendwas strebt, ohne zu lernen, das Erreichte, das “Hier und Jetzt”, mit allen Sinnen zu genießen, der wird nie wirklich glücklich sein können.“

      Sie sprechen mir aus der Seele. Diese Hetze nach Glück geht mir gewaltig auf den Geist.Hinzu kommt, das wir nicht alle 20 Jahre alt sind. Die Herausforderungen im Alter sind anders, genauso wie die Einschränkungen im Alter.

      Und natürlich sollte man nicht nur in der Hängematte oder vor der Glotze verbringen. Das macht aber auch kein vernünftiger Mensch. Das Leben stellt an uns genug Herausforderungen. Und ich muss nicht meinen Partner raus schmeißen und mich selbstständig machen um durch Action gewisse Botenstoffe zu bekommen. Ich kenne aber viele die sich auf diese Weise ruiniert haben.

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