Das kleine 1×1 des Aussteigens

Aussteigen
Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden: Das Selbstcoaching-Programm

Früher war der Lebensweg der meisten Menschen klar.

Ich gehe zur Schule.

Dann Ausbildung. Vielleicht sogar ein Studium. Früher konnte man sogar 20 Jahre studieren und sich eine gute Zeit machen.

Dann der Ernst des Lebens. Ich arbeite als Klempner, Chirurgin, Maurer, Priester, Verkäuferin, Bäckerin, Richter oder Oberstudienrätin.

Später werde ich vielleicht sogar Bundeskanzlerin, General oder ich gründe mein eigenes Unternehmen.

Und während ich mich mein Leben lang um meinen Lebensunterhalt kümmere, wohne ich schön in einer Wohnung. Bevorzugt in einer guten Gegend. Vielleicht kaufe ich meine Wohnung sogar. Oder ich baue ein Haus. Träumchen.

Und irgendwann ist dann meine Arbeitszeit vorbei. Und ich kann die Früchte meiner Arbeit ernten. Dann bekomme ich eine schöne Rente oder eine Pension.

Das ist der ganz normale Lebenslauf der Vergangenheit.

Aus der Normalität aussteigen

Natürlich gab es auch immer Menschen, die haben es anders gemacht. Sogenannte Aussteiger. Menschen, die sich dem normalen Lebensweg verweigert haben, um anders zu leben.

Diese Aussteiger wohnen vielleicht auf dem Campingplatz oder reisen ständig herum. Sie verdienen sich mal hier und mal da ein bisschen Geld und schlagen sich so durch. Vielleicht leben sie auch so einigermaßen von ihrer Kunst oder ihrem Kunsthandwerk.

Und die anderen „normalen“ Menschen haben auf die Aussteiger herabgeschaut und sie belächelt. Wenn eines unserer Kinder ausgestiegen ist, haben wir uns gefragt, was wir falsch gemacht haben. Es war also für die meisten Leute irgendwie keine gute Sache, auszusteigen. Auszusteigen war etwas für Menschen, die irgendwie ihren Weg verloren haben.

Dann ist alles anders geworden

Dann haben sich die Zeiten geändert.

Das Arbeitsleben ist irgendwie unfreundlicher geworden. Es gibt mehr Druck. Die Arbeitszeiten werden länger. Alles wird zu Tode optimiert und aus jedem Unternehmen wird noch der letzte Cent herausgepresst. In den Behörden übrigens auch, damit es eine schwarze Null gibt. Meistens passiert das auf niedergedrückten Schultern der Mitarbeiter.

Dann soll ich plötzlich auch noch bis 67 arbeiten. Und wer weiß, ob ich nicht bis 75 oder 80 schuften soll, wenn ich alt bin.

Und die Rente. Junge. Früher konnte man davon ordentlich leben. Aber das gilt heute für viele Menschen nicht mehr. Altersarmut ist das hässliche Wort. Auch für die unter uns, die ihr Leben lang gearbeitet haben.

Früher gab es Gründe dafür, den normalen, herkömmlichen Weg zu gehen. Die Gründe hießen Sicherheit und Verlässlichkeit.

(Sag mal: Weißt du eigentlich, was du dir vom Leben wünschst? Kennst du dein Wünsche, Ziele und deine Richtung im Leben? Finde deinen Kompass)

Ich arbeite mein Leben lang. Ich schlucke vielleicht auch einige Kröten auf dem Weg. Aber zum Lebensabend habe ich dann eine gute Zeit.

Das war das Versprechen. Und für Generationen von Menschen hat das ganz gut funktioniert.

Bis die Regeln geändert wurden.

So dass vielleicht auch normale Menschen heute als Aussteiger besser dran sind.

Sind die Aussteiger die neuen Helden unserer Zeit?

Früher war es nicht besonders angesehen, wenn ich mein Leben anders gelebt habe als alle anderen. Wenn ich aus der Normalität ausgebrochen bin. Aber das ist heute anders geworden.

Heute berichtet das Fernsehen interessiert über Menschen, die alternative Lebensmodelle gewählt haben.

Heute findest du bei Youtube jede Menge Kanäle über junge Menschen, die mit ihrem Kastenwagen durch Europa reisen und von 400 € im Monat leben. Oder die all ihre Sachen verkaufen und 1 Jahr lang einen Fernwanderweg wie den Appalachian Trail in den USA über 5000 Meilen laufen.

Es gibt heute Frugalisten, die freier leben, indem sie ihre Kosten auf ein Minimum reduzieren und dementsprechend nicht so viel arbeiten müssen. Oder die dann mit 40 Jahren Millionär sind.

Es gibt die große Bewegung der Minimalisten, die sich dem Konsum verweigern und so weniger Geld brauchen. Was wiederum zu mehr Freiheit führt.

Es ist heute einfacher und angesehener geworden, ein Aussteiger zu sein. Und es gibt heute mehr Gründe, auszusteigen und das Leben anders zu leben.

Früher bist du ausgestiegen, weil du anders sein wolltest. Weil du ein Zeichen setzen wolltest. Oder um dich selbst zu verwirklichen. Manche vielleicht auch aus Bequemlichkeit.

Aber heute ist es beinahe schon ein Akt der Selbstverteidigung, aus dem normalen, typischen Leben auszusteigen. Weil der „normale“ Weg einfach oft keinen Sinn mehr macht. Weder ökonomisch noch vom eigenen Lebensglück her.

Das gilt natürlich nicht für alle Menschen. Wenn du einen guten Job hast, der dir Spaß macht und dich erfüllt, und wenn du genug Geld verdienst, um dann mit dem Arbeiten aufzuhören, wenn du es willst, dann gibt es für dich ja keinen Grund, aus dem normalen System auszusteigen.

Ist Aussteigen eine Alternative?

Aber wenn dein Job dir keinen Spaß macht und du jeden Tag deine Lebenszeit verschwendest.

Wenn du zu viel arbeiten musst, um dein Leben zu finanzieren. Wenn du vielleicht sogar 2 Jobs hast. Oder wenn deine Wohnung die Hälfte deines Einkommens frisst.

Oder wenn es absehbar ist, dass du deinen Job ganz sicher nicht mit 67 oder 70 oder 73 oder 76 Jahren ausüben kannst.

Oder wenn du jetzt schon weißt, dass du im Alter nicht genug Geld haben wirst, um davon zu leben.

Wenn es für dich sowieso keine Sicherheit gibt, warum dann nicht jetzt aussteigen aus dem normalen System?

Du musst es ja nicht gleich machen.

Aber erlaube dir vielleicht wenigstens einmal, darüber nachzudenken. Die Sache einmal unverbindlich im Kopf zu bewegen.

Loslassen ist nicht einfach

Für viele Menschen ist allerdings schon das Nachdenken über eine Veränderung des eigenen Lebens extrem bedrohlich.

Denn wenn uns Sicherheit und Beständigkeit wichtig sind, dann klammern wir uns an unsere bestehenden Lebensumstände. Selbst wenn uns diese absehbar direkt in eine unschöne und leidvolle Zukunft führen.

Die Vorstellung, umzuziehen oder bestehende Bequemlichkeiten aufzugeben, treibt uns den Angstschweiß auf die Stirn. Das absehbare Leid in der Zukunft können wir dagegen zwar erahnen. Aber es ist weit weg und motiviert uns nicht, es ist zu weit weg.

Während die Vorstellung, heute etwas zu ändern, so viel Angst, Schmerz und Abwehr in uns erzeugt, so dass wir uns lieber etwas Netterem zuwenden: Lieber noch eine Folge bei Netflix anschauen. Lieber den nächsten Urlaub planen. Oder schauen, ob sich bei Facebook etwas getan hat.

Ja, ein altes Lebensmodell einfach loszulassen, ist eine extrem schwierige und furcheinflößende Sache. Deswegen machen es so wenige.

Aber es ist trotzdem offensichtlich möglich, denn es gibt eben auch genug Menschen, die aus dem normalen Leben ausgestiegen sind.

Was bedeutet es auszusteigen

Aussteigen hat viel mit Hinterfragen des Normalen zu tun. Oft machen alle das Normale nur, weil es eben alle machen. Also Herdentrieb. Und normal ist nicht automatisch gut.

Normal ist im Augenblick hier in unseren Breiten:

  • Ich arbeite regelmäßig für meinen Lebensunterhalt, meist in einem Job als Angestellter, nicht selten unerfüllt und ohne Freude.
  • Ich wohne in einer Wohnung oder in einem Haus, was meist eine Menge Geld kostet.
  • Ich kaufe viele Dinge, die mein Leben erleichtern oder die mich unterhalten. Nicht selten Dinge, die ich nicht wirklich brauche.
  • Vielleicht habe ich Kinder oder Eltern, um die ich mich kümmern muss.
  • Ich verbringe viel Zeit mit Medien, dem Internet, mit Fernsehen.
  • In meiner Freizeit widme ich mich meinen nicht selten kostspieligen Hobbys, um mich zu unterhalten, abzulenken oder zu zerstreuen.

Normal ist also für viele, in einem Job zu arbeiten, der oft ätzend ist, um sich Dinge zu kaufen, die einen darüber hinwegtrösten, dass das eigene Leben nicht so prall ist.

Das Leben andersherum denken

Ein Aussteiger denkt sein Leben deswegen von der anderen Richtung neu.

Er beginnt nicht beim Geldverdienen und bei der Sicherheit und stopft dann die Lücken mit den Dingen, die ihm Spaß machen.

Sondern er startet beim Spaß, bei der Freude. Bei dem, was ihm wirklich wichtig ist. Und bei den unabdingbaren Notwendigkeiten. Dann überlegt er sich, wie er das notwendige Geld für das alles verdienen kann.

Er fragt sich so ungefähr:

  • Was macht mir denn Spaß und erfüllt mich?
  • Was ist mir wirklich wichtig?
  • Und was brauche ich an Lebensnotwendigkeiten, um einigermaßen sicher, bequem und gut zu leben?
  • Was sind meine Verpflichtungen, die ich nicht loswerden kann oder will?
  • Und wie kann ich mit einem minimalen Aufwand dafür sorgen,
    • Freude und Erfüllung zu erleben,
    • meine Lebensnotwendigkeiten bereitzustellen und
    • meinen Verpflichtungen gerecht zu werden?

Und was dabei herauskommt, sind oft Menschen, die nicht arbeiten, um zu leben. Sondern sie leben vor allem. Und arbeiten nebenbei auch noch, für die Lebensnotwendigkeiten.

Aussteiger sind Menschen, für die Freude und schöne Erfahrungen wichtiger sind, als Luxus, Sicherheit und Geld anzuhäufen. Oder sich mit Konsum zu trösten.

Du wohnst auf eine Art, die nicht einen Großteil deines Einkommens schluckt.

Du lernst, mit deinem Geld gut zu haushalten. Auch, indem du auf Unnötiges verzichtest.

Und du tust das, was du tun willst. Weil es dir Freude macht.

Viele Bewegungen der heutigen Zeit, wie Tiny Houses, Selbstversorgung oder Vanlife entstammen aus diesen Gedanken.

Alleine ist es einfacher

Und ja. Aussteigen ist viel einfacher, wenn du alleine bist. Oder wenn du es mit einem Partner tust.

Wenn du aber Kinder hast oder deine Eltern mit Tat und Geld unterstützen musst, ist das Aussteigen um Längen schwieriger. Weil du nicht nur deine Bedürfnisse berücksichtigen musst, sondern auch noch die deiner Schutzbefohlenen.

Aber schwieriger heißt nicht unmöglich. Du musst eben nur noch kreativer sein. Und noch mehr nachdenken.

Gemeinsam ist es auch einfacher

Auf der anderen Seite ist das Aussteigen gemeinsam mit anderen auch wieder einfacher. Wenn du Mitstreiter hast. Du kannst Ressourcen in einen Topf werfen. Du kannst dich gegenseitig unterstützen.

So sind die meisten Kommunen entstanden, von Menschen, die gemeinsam auf eine andere Art leben wollen.

Wenn du über das Aussteigen nachdenkst und kein vollkommener Einzelgänger bist, dann denke also ruhig auch darüber nach, es gemeinsam mit anderen zu tun. Vielleicht irgendwo gemeinsam auf dem Land einen Bauernhof zu kaufen und gemeinsam etwas daraus zu machen.

Den richtigen Zeitpunkt finden

Jetzt bleibt nur die Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt, auszusteigen?

Am einfachsten ist es tatsächlich aus einer Krise heraus. Wenn mir gekündigt wurde, wenn ich verlassen werde, wenn ich gerade eine Sinnkrise habe oder richtig krank werde.

Also wenn das Leben mir sowieso gerade die Bequemlichkeit und die Sicherheit unter dem Hintern wegzieht. Das versteckt sich also hinter dem Ausspruch: „Krise als Chance“.

Viele steigen auch aus, wenn es einen natürlichen Abzweig im Leben gibt. Wenn ein Zeitvertrag ausläuft. Nach dem Studium. Wenn die Rente beginnt. Oder wenn die Kinder aus dem Haus sind.

Wieder andere haben die Einsicht, dass es so nicht weitergeht. Und dann ändern sie ihr Leben und steigen aus dem normalen Wahnsinn aus, um sich ein Leben nach den eigenen Bedingungen zu erschaffen.

Und nun du …

Prima. Jetzt bist du dran. Ich habe natürlich nicht die Erwartung, dass du jetzt sofort dein ganzes Leben über den Haufen wirfst und nach Gran Canaria in eine Lehmhütte ziehst.

Mir reicht es schon, wenn ich dich ein bisschen nachdenklich machen konnte. Wenn du vielleicht irgendwo in deinem Kopf die Idee des Aussteigens als eine reale Möglichkeit im Leben mit aufnimmst.

Wenn du dir also erlaubst, dein Leben vielleicht einmal neu zu denken.

Ganz unverbindlich.

Ganz frei.

Ist ja schließlich dein Leben.

Das einzige, das du hast, übrigens.

Auch interessant?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (45)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Das eigene Leben besser machen

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Kommentare

  • Hallo,
    ein schöner Artikel. Allerdings bin ich kopfgesteuerter Mensch auch der Meinung, dass man nicht nur über das jetzt, sondern auch über das Später nachdenken sollte. Über das weniger schöne, über ernsthaftere Krankheit und auch über das Alter und die Versorgung, wenn man selbst es nicht mehr so gut kann und diese Versorgung ja auch irgendwie bezahlt werden muss. Einen alten klapprigen Van dann zu verkaufen bringt sicherlich nicht genügend Geld und für die Lehmhütte auf einer Insel muss ich dann auch erst einen Menschen finden, der sie haben möchte und sie mir abkaufen, oder umtauschen kann und will (tauschen nicht unbedingt gegen Geld, evtl gegen Hilfe, Versorgung, Pflege)
    Ja, auch ich gehöre zu den Menschen, die sich abgesichert sicherer vorkommen. Und habe dennoch auch selbst erleben dürfen, dass das heutige Berufsleben mit Vertrag keine Garantie mehr darstellt. Seitdem ich weiss, dass ich mir nur so vorkomme, es aber nicht unbedingt bin. Seitdem ich weiss, dass auf das Alter und ggf eine Zusatzrente sparen (und minimalsitischer leben) heissen kann auch dann im Alter derjenige zu sein, der mehr für eine Leistung zahlen darf, weil er ja mehr hat und keiner fragt ob er sei ganzes Leben lang weniger Urlaub oder weniger Alternativ oder weniger grosses Auto und grosses Haus hatte. Seitdem stelle ich mir Fragen.
    Letztendlich ist es aber doch so, egal ob ich aussteige oder einsteige oder bleibe, ich nehme mich immer mit, egal wo ich bin und was ich bin. Mit mir Leben zu können und mit mir zufrieden zu sein (Wie heisst es so schön: Mein ich, meine Gesundheit, meine Zufriedenheitn (oder doch nicht etwa mein Haus mein Auto mein Boot???)) das ist es mir wert. Und das sollte jeder auf dem für sich besten Weg zu verwirklichen suchen.
    Danke für immer wieder neue Anregungungen über sich und sein Leben nachzudenken und sich bewusst zu werden!!!!

  • Sehr interessantes Thema – sehr schöne Anregungen, es mal zumindest ansatzweise in seinem Kopf und Herzen zu “bewegen” und vielleicht weiter auszubauen.

    Danke für den tollen Text!

  • Auch die Lehmhütte auf Gran Canaria wird mal zum Alltagstrott. Finde ist ein guter Beitrag, und ich find die Philosphie dahinter gut. Ich sehe nur- ähnlich wie bei dem im Beitrag und auch anderen Beiträgen-angesprochenen- materiellen Gütern, dass es nicht nur den Aberglauben gibt “wenn ich das und das habe, bin ich zufriedener”, sondern auch dass “wenn ich nur aus meinem nervigen Job draußen bin und auf Gran Canaria in der Lehmhütte wohne”, bin ich zufriedener. Also ja, aussteigen ja, aber eher gedanklich vielleicht. Sich bewusster entscheiden. Mir kommt das ja eher oft so vor wie: Wenn ich nur in ein anderes Land ziehe, endlich selbsstzändig arbeite, etc, dann kann ich alles ändern. So ist es aber oft nicht. Man “upgradet” seine Probleme, wird sie aber durch reine Flucht vor was auch immer nicht los. Also vielleicht zuerst sich selbst ändern, bevor man alles andere ändert, also “aussteigt”

  • Hallo Ralf, das hätte aus meinen Denken und aus meiner Seele kommen können.
    Einfach gut !!!!

  • Aussteigen klingt immer nach Abenteuer, jede Menge Erfahrungen und Abwechslung. Da es gerade in meiner Familie ein großes Thema ist habe ich den Artikel verschlungen. War dann aber am Ende leider enttäuscht, da er aufhörte, wo es für mich spannend wird…denn was mache ich z.B. im Krankheitsfall? Wie ist das im Alter, wenn vieles beschwerlicher wird? Was sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Absicherung von Alter und Gesundheit? Kann sich unser System verändern, wenn ganz viele Menschen aussteigen, oder bricht es zusammen, ohne dass etwas neues (besseres) entsteht? Auch wenn diese Fragen nicht angeschnitten wurden, fand ich es dennoch gut mal einen Artikel zu lesen, der mich zu gedanklicher Freiheit auffordert und vielleicht doch noch einen Schritt weiter zu gehen, als ich es vor zwei Jahren getan habe (habe mit 49 meinen Job gekündigt, um von West nach Ost zu ziehen und mir erst vor Ort eine Arbeit gesucht. Ohne Netz und doppelten Boden. Hatte 5.000€ Erspartes und kannte niemanden hier. Ich bin in Leipzig gelandet und fühle mich angekommen.) Allerdings bin ich wieder in der alten Tretmühle mit Stress und Überforderung, die ich eigentlich hinter mir lassen wollte. Daher bleibt die Suche nach dem passenden Lebensmodell und der Wunsch nach soviel Selbstbewusstsein, das dann auch zu leben.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier