Beziehungskrise: 49 Coaching-Fragen, mit denen du klarer siehst

Beziehungskrise
Du kannst deine Probleme lösen. Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut.
Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Du bist dir unsicher mit deiner Beziehung. Ihr steckt in einer Beziehungskrise. Du hast vielleicht schon zig Sachen probiert. Miteinander reden, nicht reden, bei Freundinnen oder Freunden Rat einholen, Ratgeber lesen, Mutti gefragt.

Aber irgendwie kommst du nicht weiter.

Du hast über Trennung nachgedacht. Du schwankst fast täglich hin und her, was du noch tun könntest. Oder du möchtest eigentlich einfach nur resignieren. Denn sooo schlimm ist die Beziehungskrise vielleicht doch nicht?

Eigentlich ist es aber doch ganz schön schlimm. 

Du weißt einfach nicht weiter.

Hier habe ich 49 Coaching-Fragen für dich, die dich ganz sicher weiterbringen.

  • Du erkennst, wie es wirklich um deine Beziehung steht.
  • Du findest mit ihnen Lösungen für deine Beziehungskrise, auf die du so nicht gekommen wärest.
  • Du findest heraus, wo genau es hakt. Wo nicht. Und was vielleicht auch noch richtig gut läuft.

So untersuchst du deine Beziehung von allen Seiten und kannst am Ende besser einschätzen:

  • was du tun könntest,
  • was du lassen solltest,
  • was euch weiterbringt,
  • welche Entscheidungen vielleicht auch anstehen.

Wie dich die Coaching-Fragen in deiner Beziehungskrise weiterbringen

Du kannst diese Fragen auf dreierlei Weise nutzen.

  1. Zeit mit dir selbst: Stell dir die Fragen in einer ruhigen und möglichst entspannten Zeit mit dir selbst. Vielleicht beantwortest du sie dir sogar schriftlich. Oder machst dir Notizen. Denn Schreiben hilft, sich besser zu fokussieren und zu greifbaren Lösungen zu kommen.
  1. Freundinnen-Coaching: Du verabredest dich mit einem Menschen, vor dem du sehr offen und ehrlich sein magst. Du lässt dir die Coaching-Fragen von ihm oder ihr stellen. Wie wäre es, diese Fragen mit deiner besten Freundin, deinem besten Freund durchzugehen? Auch dann lohnt es sich, Notizen zu machen. Denn so gehen dir deine wertvollen Gedanken nicht verloren.
  1. Coaching to go: Stell dir die Fragen immer mal in deinem Alltag. Vielleicht jeden Tag ein oder zwei. Lass sie dich durch den Tag begleiten und denke immer mal wieder über sie nach. Abends schreibst du am besten ein kurzes Fazit. So sammelst du deine wichtigsten Gedanken und weißt auch nach Tagen noch, was dir wichtig ist.

Zwei Coaching-Tools für mehr Beziehungsklarheit

Am Ende des Beitrags findest du zwei Hilfsmittel, mit denen du noch flexibler mit den Coaching-Fragen arbeiten kannst:

( Kurz nachgefragt: Steht bei dir gerade eine Entscheidung an? Dann mach es dir nicht so schwer und lass dir von unserer Entscheidungs-Werkstatt helfen.)
  1. Die Coaching-Fragen-Liste: Druck sie dir aus. So kannst du die Fragen immer dabeihaben und überall nutzen.
  2. Die Coaching-Fragen-Karten: Druck sie aus und schneide sie entlang der Linien auseinander. Damit kommt Abwechslung in deine Selbstbefragung. Du kannst die Kärtchen in der bisherigen Reihenfolge durchgehen, sie mischen und einzelne ziehen. Oder für das Freundinnen-Coaching deine Freundin Karten ziehen lassen.

Übrigens: Falls es unter den Fragen einige gibt, die auf dich nicht zutreffen … lass sie einfach aus ;-)

49 Coaching-Fragen, die dir Klarheit in deine Beziehungskrise bringen

  1. Wie geht es mir in meiner Partnerschaft?
  2. Was genau ist unser Problem?
  3. Wie sieht mein Partner unser Problem?
  4. Seit wann haben wir das Problem?
  5. Welchen Anteil habe ich an dem Problem?
  6. Welchen Anteil hat mein Partner, meine Partnerin an dem Problem?
  7. Wie geht es mir in dieser Situation? Spüre ich ein Gefühl in meinem Körper, und wenn ja wo? (Diese Frage immer wieder zwischendurch stellen. Wichtig, um mit sich selbst in Kontakt zu bleiben.)
  8. Wie geborgen fühle ich mich in meiner Beziehung?
  9. Welche gemeinsamen Ziele haben wir?
  10. Wie unterstützt mein Partner mich darin, meine Ziele zu erreichen (Hobby, beruflich, gesundheitlich, …)?
  11. Weiß ich, welche Ziele mein Partner verfolgt (Hobby, beruflich, gesundheitlich, …)? Wie unterstütze ich meinen Partner darin, seine Ziele zu erreichen?
  12. Was würde eine andere Frau/ein anderer Mann an meinem Partner, meiner Partner attraktiv finden?
  13. Wäre unser derzeitiges Problem zu Beginn unserer Beziehung auch ein Problem gewesen? Weshalb? Weshalb nicht?
  14. Was hat sich durch unser Problem in meinen Beziehungen zu Familie/Freunden/Kollegen verändert?
  15. Auf welche Lebensbereiche wirkt sich unser Problem aus? Wie genau?
  16. Bringen unsere Streitigkeiten uns wirklich weiter? Was würde sich verändern, wenn wir über wiederkehrende Streitthemen nicht immer wieder streiten würden?
  17. Wie steht es mit unserer Sexualität? War sie jemals gut? Könnte es besser laufen?
  18. Habe ich sexuelle Wünsche, die nicht erfüllt werden? Weiß mein Partner davon? Wie könnten wir darüber sprechen und Neues ausprobieren?
  19. Hat mein Partner sexuelle Wünsche, die nicht erfüllt werden? Weiß ich darum? Wie könnten wir darüber sprechen und Neues ausprobieren?
  20. Welche Menschen sind durch unser Problem ebenfalls betroffen?
  21. Was wird wohl passieren, wenn ich jetzt nichts ändere? Wie sieht mein Alltag in 2 Wochen, 2 Monaten, 2 Jahren aus?
  22. Was würde ich mir wünschen, wenn ich eine Sache in meiner Beziehung ändern könnte? Wieso ist genau das so wichtig für mich?
  23. Was würde sich mein Partner wünschen, wenn er eine Sache in der Beziehung verändern könnte?
  24. Welche Eigenschaft meines Partners sehe ich als Problem an? Was ist daran positiv? Was würde fehlen, wenn mein Partner diese Eigenschaft nicht hätte?
  25. Welche meiner Eigenschaften sieht mein Partner als Problem für die Beziehung an? Was ist daran positiv? Was würde fehlen, wenn ich diese Eigenschaft nicht hätte?
  26. Was finde ich an mir selbst problematisch? Welche positiven Seiten gibt es daran? Was würde fehlen, wenn ich diese Eigenschaft nicht hätte?
  27. Wenn sich jemand anderes mir gegenüber so verhalten würde, wie ich mich selbst gerade verhalte – würde ich dann gerne mit dieser Person zusammenleben wollen?
  28. Weiß ich, was mein Partner an unserer Situation schwer zu ertragen findet?
  29. Weiß mein Partner, was ich über die Situation denke und was ich fühle?
  30. Weiß ich, was mein Partner über die Situation denkt und was er fühlt?
  31. Wie sprechen wir generell miteinander über unsere Gedanken und Gefühle?
  32. Wie oft mache ich meinem Partner Vorwürfe oder meckere an ihm herum?
  33. Wann habe ich meinem Partner zuletzt ein Kompliment gemacht? Wofür könnte ich meinem Partner ein Kompliment machen?
  34. Was wünsche ich mir von meinem Partner? Weiß er das?
  35. Weiß ich, was mein Partner sich von mir wünscht?
  36. Wenn mein Partner mir sagen würde, dass er jemand anderes kennen gelernt hat … wie würde ich reagieren? Wäre ich überrascht, enttäuscht, erleichtert, …?
  37. Wenn ich jemanden kennen lernen würde, mit dem ich mich gut verstehe, wie sehr wäre ich versucht, eine Affäre zu beginnen?
  38. Wissen andere Menschen (Freundinnen, Kollegen) wirklich wichtige Dinge über mich, die mein Partner nicht weiß? Könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass ich mich von meinem Partner entfernt habe?
  39. Kann ich meinem Partner vertrauen?
  40. Vertraut mein Partner mir?
  41. War unsere Beziehung jemals richtig gut?
  42. Beneide ich andere Paare um ihre Beziehung? Wieso genau? Waren wir auch mal so?
  43. Gibt es Menschen, die uns um unsere Partnerschaft beneiden?
  44. Glaube ich, dass, wenn nur eine einzige Sache an meinem Partner anders wäre, unsere ganze Beziehung besser wäre? Wäre das wirklich so? Wie würde es unsere Beziehung verändern, wenn ich diese eine Sache akzeptieren könnte?
  45. Warum habe ich mich nicht schon längst getrennt?
  46. Was hält mich noch in der Beziehung? Ist es das wirklich wert?
  47. Welche Hilfe könnte ich mir holen, um meine Beziehung zu verbessern?
  48. Welche kleine Kleinigkeit könnte ich jeden Tag tun, um meine Beziehung zu verbessern?
  49. Welche kleine Kleinigkeit könnte mein Partner jeden Tag tun, um unsere Beziehung zu verbessern? Wie könnte ich ihn darum bitten?

Ganz schön viele Fragen. Keine Sorge, du brauchst sie wirklich nicht alle auf einmal zu beantworten.

Wie kannst du jetzt weiter vorgehen?

Hier nochmal die Möglichkeiten, die du schon vom Anfang des Artikels kennst:

  • Druck dir die Coaching-Fragen-Liste und/oder die Coaching-Fragen-Karten aus.
  • Entscheide dich für eine der Varianten: Zeit mit dir selbst, Freundinnen-Coaching, Coaching to go (du findest sie direkt oberhalb der Fragen kurz beschrieben).

Das Allerwichtigste 

Zieh für dich ein Fazit. Benenne ganz klar deine Erkenntnisse.

Zum Beispiel:

„Wir sprechen gar nicht so richtig miteinander.“

„Ich meckere nur noch an meinem Partner rum. Kein Wunder, dass der mich meidet, wo es nur geht.“

„Mein Partner unterstützt mich nicht. Immer wieder bitte ich ihn darum. Aber da kommt rein gar nichts. Und das auch schon ganz schön lange.“

Frag dich:

„Was bedeuten diese Erkenntnisse für mich?

“Was kann ich ganz konkret tun?“

Die ein oder andere Anregung hast du vielleicht schon durch die Coaching-Fragen bekommen.

Frag dich immer wieder:

„Was könnte der nächste kleine Schritt sein?“

Nutze diese Chance. Stell dich deiner Beziehungskrise. Erkenne, wie es wirklich um deine Beziehung steht, und gewinne Klarheit.

Beziehungskrise: 49 Coaching-Fragen

Lade dir die Coaching-Fragen hier als Liste und als Karten herunter. Entscheide wie du sie nutzen willst und druck sie dir so aus wie du sie brauchst. Tipp: Bei den Karten empfiehlt sich ein festeres Papier.

Beziehungskrise-Coaching-Fragen

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Genau hinsehen kann manchmal richtig weh tun. Aber eben auch extrem sinnvoll sein.

Weil du dann eine Situation, die nicht mehr zu retten ist, verlassen kannst. Weil du dann nicht noch mehr Zeit, Kraft und Liebe investierst, wo es sinnlos wird.

Und ab und zu entdeckt man mit einem klareren Blick die verborgenen Diamanten, die einfach nur unter zu viel Gemecker oder Alltagsroutine verborgen liegen. Diesen Schatz zu heben, lohnt sich richtig.

Eins ist sicher: Das eine oder das andere wird nur passieren, wenn du dich traust hinzuschauen.

Traust du dich?

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Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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