Checkliste: Bin ich ein guter Freund?

Ein Coaching ist dir zu teuer? Dann sei clever und hilf dir selbst!

Passend zum Artikel Über Freundschaften, die uns nicht (mehr) guttun haben wir diese Woche eine Checkliste für Sie, mit der Sie überprüfen können, ob Sie oder jemand anderes eigentlich ein guter Freund oder eine gute Freundin ist.

Laden Sie sich die Checkliste herunter und denken Sie an eine Ihrer Freundschaften. Und dann füllen Sie die Checkliste einmal aus. Und seien Sie dabei ruhig ein bisschen selbstkritisch, was Ihre Selbsteinschätzung angeht.

Viele Menschen sehen sich grundsätzlich besser, als sie sind (= Selbstüberschätzung).

Andere dagegen neigen eher dazu, sich negativer zu sehen, als sie es in Wirklichkeit sind.

Wenn Sie wissen, dass Sie sich oft selbst kritisieren, dann seien Sie bei der Checkliste nicht zu hart zu sich.

Und wenn Sie sich selten selbstkritisch sehen oder hinterfragen, dann seien Sie heute vielleicht mal einen Tick selbstkritischer als sonst. Hier einige Fragen, um Ihre Selbsteinschätzung bei den einzelnen Punkten zu überprüfen:

  • Wann und wo hätte jemand von außen beobachten können, dass meine Einschätzung bei diesem Punkt richtig ist?
  • Gibt es vielleicht Gegenbeispiele, bei denen ich es nicht geschafft habe, diesen Punkt einzulösen?

Viel Spaß mit der Checkliste.

Checkliste hier herunterladen

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Kommentare

  • Hallo Barbara

    Wollte mich ganz herzlich bedanken für deinen Kommentar. Bin neugierig mehr über das Spiegelgesetz zu erfahren.
    LG, Vittoria

  • Hallo,

    ich finde es interessant und auch ein bisschen schade, dass alle Kommentare von Frauen stammen. Ich liefere nun den ersten männlichen Beitrag. Mein Alter ist 27 Jahre. Das Thema Freundschaft bzw. Erwartungen in der Freundschaft ist eins, welches mich bisher mein ganzes Leben lang begleitet hat.

    Die Checkliste finde ich gut, jedoch bin ich der Meinung, dass die Umsetzung (aller) Punkte (auf Dauer) total unrealistisch ist, auch wenn mir das nicht gefällt und nie gefallen hat. Das (zeitgleiche) Ende einer sehr guten Freundschaft zu einem anderen Mann und einer sehr intensiven Liebesbeziehung haben mich meine Wertvorstellungen, welche den in der Checkliste genannten Aspekten in zahlreichen Punkten entsprechen.

    Ich denke, dass es auf Dauer gesünder ist zu akzeptieren, dass zwischenmenliche Beziehungen endlich sind und selten bzw. nie so perfekt sind, wie es die Checkliste suggeriert. Glücklicher wird man, denke ich, wenn man auch mal eine gesunde Portion Egoismus an den Tag legt. Das ist leicht gesagt. An der menschlichen Umsetzung arbeite ich selber noch, weil ich tief in meinem Inneren vermutlich immer ein Freund von andauernden Qualitätsbeziehungen bleiben werde. Vielleicht lehrt mich die Zukunft auch, dass es sie doch gibt. Man weiß ja nie. :-)

    Liebe Grüße,

    Martin

  • Hallo Barbara

    Vielen Dank für deine liebe, verständnisvolle Worte. Deine eigene Geschichte macht mir Mut jetzt besser und konsequenter mich zu schützen auch wenn Schuldgefühle immer im Spiel sind und nicht so leicht wegzuradieren sind. Interessant ist auch deine Frage mit dem Spiegelgesetz. Leider kenne ich nicht die Antwort.
    Hmmm… da das hier kein Forum ist, möchte ich mich kurz fassen und dich fragen wo finde ich was darüber?

    Liebe Grüße, Vittoria

    • Barbara

      Hallo Vittoria,
      es gibt einige Bücher darüber. habe mir online was bestellt von Christa Kössner. Spiegelgesetz bedeutet eigentlich, dass dir die Menschen oder Situationen etwas spiegeln, was bei dir ans Tageslicht gebracht werden soll. Habe mir jetzt auch das Buch Geheimnis des Herzmagneten gekauft (ein tolles, interessantes Buch) es baut auch darauf auf. Natürlich hat jeder da seinen eigenen Geschmack, ich fand es interessant und auch nachvollziehbar. Das du auf solche Menschen triffst könnte bei dir einen eigenen Bedarf anzeigen, was aber jeder für sich herausfinden muß. Ich kenne dich ja so nicht – also es könnte so sein – das findet man aber selber schnell heraus. Ich hoffe, ich durfte die Bücher hier nennen.
      Liebe Grüße
      Barbara

  • Hallo nochmal,

    Eigentlich bin ich vom Thema abgekommen. Das ist hier kein Forum, deshalb nochmal Sorry!
    Ursprünglich war mein Anliegen einen Kommentar abzugeben. Jetzt hol ich es nach.

    So eine Check-Up Liste ist sehr hilfreich. Gerade, wenn man sich unsicher und unbeholfen fühlt in diesem zwischenmenschlichen Bereich. Schön, dass es hier möglich ist sich weiter zu entwickeln und einiges durch diesen Austausch zu verstehen, neue Eindrücke zu gewinnen.

    Viele Güße,
    Vittoria

  • Hallo alle hier zusammen

    Das Thema Freundschaft… eine heikle Angelegenheit. Manchmal will Jemand mehr als ich selbst. Ich meine damit, ich bin ein offener, warmherziger Mensch der ab und zu auch gerne lacht und gut zuhören kann bzw. andere gute Ratschläge auch gibt. Das wird aber oft missverstanden und bevor ich merke was da passiert, versucht der andere mich als Freundin zu “ködern” (z. B. mit Komplimenten, etc.) … dass ich “ein toller Mensch sei”, und wie froh sie sei, endlich Jemand wie mich kennen zu lernen etc.) Obwohl ich instinktiv merke, das geht in eine Richtung, die ich nicht so will, mir nicht passt, weil die Gespräche sehr problembelastet und eher erdrückend sind…schaffe ich es nicht, Jemand zu verletzen und ihn vor dem Kopf zu stoßen. Zumal das auch arrogant verstanden werden könnte. Damit aber schade ich mir selbst damit am meisten. Jetzt z. B. besuche ich einen Kurs und natürlich freue ich mich neue Leute kennen zu lernen. Irgendwie hat sich das auch schnell rumgesprochen, das man mit mir gut kann und schon habe ich wieder eine Person, die meine Telefonnummer gekriegt und mir ihr ganzes Leben und Leid aufgedrückt hat. Ich hatte nach diesem Gespräch das Gefühl, es zieht mich total nach unten. Eigentlich wünsche ich mir, dass Andere sich zu Beginn bei mir nicht so schnell öffnen mit solchen erdrückenden Problemen und mich als psychologischen Ersatztherapeut missbrauchen. Ich kenne diese Person noch garnicht und schon weiß ich ihr ganzes Leben. Mir bereitet sowas Probleme, weil ich an vergangene Freundschaften erinnert werde, wo ich auch ohne es zu bemerken zur “besten Freundin” auserwählt wurde und große Probleme damit erlebt habe. Das endete meistens dann sehr häßlich und mit vielen Schuldgefühlen meinerseits. Ich bin da etwas überfragt, wie ich mich da am Besten verhalten soll. Irgendwas mache ich scheinbar falsch. Ich möchte auch Freundschaften pflegen, aber wo ich mich wohl fühle dabei. Aber wie verklickere ich sowas Jemanden, Ich will auch nicht unverschämmt sein… aber wenn sie davon spricht, dass sie kaum Freunde hat und ich ihr viel bedeute und sie mir ständig dankt,… wie geht ihr mit sowas um?, was macht ihr da? Fühle mich echt mies, das ich so schreibe aber es ist leider so wie es ist. Sie, sieht in mir eine Freundin, (im Gegensatz zu mir).
    Und ich muss da eine Grenze ziehen und weiß nicht wie…
    Sorry, ist etwas länger geworden der Beitrag.

    Danke, Vittoria

    • Barbara

      Hallo Vittoria, schwierige Situation sich abzugrenzen wenn man weiß man ist für den jenigen sowas wie ein rettender Strohhalm. Vielleicht hilft es ja, wenn du dir vor Augen führst, dass du demjenigen nicht unbedingt hilfst, wenn du ihn “rettest”. Er lernt ja gar nicht mit der Situation umzugehen, sich auch mal selber zu helfen bzw. was in seinem Leben zu verändern. Ich kann dir nur sagen, dass es mir mit 21 Jahren auch so ging – nur ich war diejenige, die gerettet werden wollte. Meiner damaligen Freundin wurde es zuviel, sie hatte ja auch selber Probleme. Sie hat mir dann ehrlich gesagt: hör mal, ich hab dich lieb, aber ich kann nicht mehr mit dir befreundet sein, weil du nur jemanden brauchst, bei dem du dich ausweinst – aber nichts verändern willst. Tut mir leid. ” Erst hat es mich tief getroffen und ich war wütend auf meine Ex-Freundin. Heute kann ich sagen, wenn sie nicht so offen gewesen wäre – hätte ich meinen Popo nicht hochbekommen um was für mich zu tun. Ich bin ihr heute unendlich dankbar dafür und zähle diese Freundin mit zu einer Besten Freundin.Ihr ist es mit Sicherheit nicht leicht gefallen – aber sie hat es lieb zu mir gesagt und nicht im Bösen. Hast du schon mal was von dem Spiegelgesetz gehört? Ist interessant, daran kann man herausfinden, wieso man immer solche Personen anzieht.
      Ich wünsche dir viel Erfolg.
      Liebe Grüße
      Barbara

  • Jetzt habe ich auch zu früh auf abschicken geklickt.
    Es ist mir in meinem Leben auch schon einige Male so gegangen, dass ich verabschiedet wurde und das zu dem Zeitpunkt nicht so recht verstehen konnte. Ich war dann gekränkt und betrübt. Einige Zeit später konnte ich dann aber oft gut verstehen, warum es so gekommen ist und nicht anders sein konnte, und ich hatte dann mehr Verständnis für meine Mitmenschen. Auch so kann es gehen.
    Nochmals L.G.: Hanni

  • Hallo Lilly, wenn Du weißt, dass Dir der Kontakt laut Checkliste nicht gut tut und dass Du aber noch nicht darauf verzichten willst oder kannst, dann warte doch einfach die Zeit ab und lass die Dinge sich entwickeln … einfach so und immer mit der Ruhe …
    Auch die Ausführungen von Monika finde ich gut. Auch ich habe in meinem Leben einige Leute “verabschiedet” und es hat mir gut getan. Das ist mitunter so. Füher oder später findet man neue Bekannte. Mir ging es auch schon einige Male so, dass ich einige Zeit später gar nicht mehr verstehen konnte, warum ich in der Situation so große Probleme mit einer “Verabschiedung” hatte. Aber angenehm war es mir auch nie, wenn ich Entscheidungen treffen musste… und die Episoden mit dem Display des Telefons kenne ich auch. Da muss man dann durch.
    L.G. Hanni

    • Lilly

      Hallo Hannelore,

      danke für Deine Antwort.Einfach so..und alles mit der Ruhe..! Ein Hinweis den ich beherzigen werde, denn ich setze an mich zu hohe Erwartungen das diese Freundschaft funktionieren muss und ich denke,genau das ist die falsche Basis für eine Freundschaft!
      Es muss sich entwickeln und das ist die Basis für Vertrauen, die eine Freundschaft aus macht. Wenn man etwas zu sehr möchte, verliert man schnell den Kopf für die Realität. Also “alles mit Ruhe”, dann wird sich zeigen, wie viel uns die Freundschaft bedeutet.
      Lieben Dank, Lilly

  • Hallo zusammen,
    wie viele Freunde braucht man eigentlich. Ich habe eine sehr gute Freundin und mehr brauche ich nicht. Eine Person der ich alles anvertrauen kann und umgekehrt. Durch diesen Halt einer einzigen wichtigen Freundin, habe ich mein weiteres Umfeld hinterfragt, also die sogenannten Freunde. Ich habe fest gestellt, das es schön ist viele liebe Menschen um sich zu haben, selbst bereit ist auch für diese Freunde da zu sein wenn Probleme auftauchen oder einfach mal einen netten gemeinsamen Abend zu verbringen, aber es ist doch eher oberflächlich. Ich bin Norddeutsche und ein sehr anhänglicher Typ.Wenn man einen Norddeutschen kennenlernt, dann wird man den so schnell nicht wieder los. Ich bin umgezogen nach NRW und durfte feststellen, das es hier eher oberflächlicher zugeht, darunter habe ich anfangs sehr gelitten. Mitlerweile kann ich damit umgehen und habe gelernt das der Begriff “Freundschaft” sich auf nur ganz wenige Personen begrenzen kann. Mit diesen Menschen fühlt man sich von der ersten Minute wohl die Zeit zu verbringen, in “Guten” wie in “Schlechten” Tagen!
    Freundschaften zwischen Mann und Frau ist ja immer wieder ein heikles Thema: mir hat jetzt mein EX seine Freundschaft angeboten, da wir immer noch für einander da sein wollen. Obwohl er mir sehr wichtig ist, seine Probleme etc. kann ich da nicht wirklich gut mit umgehen und möchte es doch so gerne um ihn nicht ganz aus meinem Leben streichen zu müssen. Laut Checkliste, tut er mir nicht gut. Wer kann mir dazu noch einen Rat geben?
    Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und Danke an Zeit zu Leben für jede Neuentdeckung im “ICH”

    • Barbara

      Liebe Lilly,
      hätte ich damals diese Checkliste gehabt, hätte ich auch sagen müssen – mein Ex hat mir nicht gut getan und tut mir nicht gut. Ich habe es aber auch so gewusst, wollte es aber nicht wahrhaben bzw. wie du -wollte ich ihn nicht missen. Es hat jetzt ein Jahr und ganz, ganz viele Tage mit schlechten Gefühlen gedauert, bis ich mich dazu entschieden habe, ihn aus meinem Leben zu werfen. Bekannte, die so einiges mitbekommen haben, haben mir vor einem Jahr schon gesagt: brech den Kontakt ab. Der Druck war anscheinend damals noch nicht hoch genug bzw. ich noch nicht soweit ihn loszulassen. Alles benötigt eben seine Zeit. Wenn du irgendwann bereit bist loszulassen, dich mehr zu lieben als das Leiden zu ertragen, wirst du den Kontakt abbrechen. Dann ist es eine Entscheidung die du für dich triffst.
      Ich wünsche dir eine gute Zeit.

  • Hallo Zusammen,
    Ja , Barbara, ich kenne deine Ausführungen, nur zu gut!
    Ich habe noch ein anderen Punkt wie ich merke das Menschen nicht (mehr) in mein Leben passen:Wenn ich ein offensichtliches Problem anspreche, ich habe den Satz noch nicht zu ende gesprochen, fällt mir der andere ins Wort und sagt; Nein, nein, das ist nicht so: Er wendet sich ab oder fängt an mir einen “Fehler” vor zu werfen, welcher schon lange abgehackt ist!!!Oder sagt, ich hätte es ja nicht zun müssen!!!
    Ein anders sichers Zeichen das etwas in einer Freundschaft nicht klappt, wenn ich anfange Anrufe nicht entgegen zu nehmen!Display sei dank!!!
    Um sein eigenes Leben zu leben, muss man sich tatsächlich von den alten Freunden verabschieden!In Liebe und Frieden!!!Ich habe schon soviele Menschen aus meinem Leben geworfen und es hat mir nur gut getan! Ich bin nun öfters alleine, nicht Einsam!!!Aber auch das ist gut, ich lerne mich kennen,kann mich endlich um mich und meine Bedürftnisse kümmern!!!Auf meinem Grabstein soll einmal nicht stehen:”Mein Leben hat allen gefallen, nur mir nicht”

    Liebe Grüsse
    Monika

    • Barbara

      Liebe Monika,

      tolle Hilfe “Mein Leben hat allen gefallen, nur mir nicht”.
      Ich werde mir das mal zu Herzen nehmen. Ich richte mich auch ständig nach anderen. Habe gerade meinen Ex-Partner aus meinem Leben geworfen, weil er mir einfach nicht mehr gut getan hat – es hat jedoch lange gedauert. Aber da gebe ich dir auch Recht – jetzt kann ich mich selber kennen lernen, schauen wie meine Bedürfisse sind – doch das ist gar nicht so einfach, wenn man sein Leben auf andere ausgerichtet hat. Dann wünsche ich uns eine spannende Zeit um uns zu erfahren. : )
      Liebe Grüße
      Barbara

  • Hallo Barbara !
    Ich möchte Dir auf diesem Weg nur Mut machen, nicht die Hoffnung aufzugeben, dass es möglich ist, neue Freunde und Bekannte zu finden. Es dauert nur halt seine Zeit. Und das ist oft ein Problem dabei : man wünscht sich Bekannte, oder einfach nur Leute mit denen man etwas unternehmen und sich austauschen kann… und muss erst mal richtig initiativ werden und Zeit und Energie aufbringen, damit etwas in Gang kommt (z.B. Teilnahme am Gymnasikkurs, Malkurs u.s.w.) .
    Im Hinblick auf Punkt 2 der Liste habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass man es erst dann merkt, wenn es schon zu spät ist. Aber vielleicht kann man sich ja auch da verändern und mehr Sensibilität entwickeln.
    Auch ich finde die Check-List gut.
    Mir gefällt übrigens diese ganze Newsletter Ausgabe sehr gut.
    Sie regt mich sehr zum Nachdenken und Reflektieren an.
    Liebe Grüße : Hanni

    • Barbara

      Liebe Hannelore,
      vielen Dank für die Mut-Mach-Worte. Manchmal verzweifel ich hier fast an meiner Einsamkeit. Ich gehe zwar arbeiten und habe meine Kollegen, aber das ist was anderes was ich mir wünsche. Ich habe auch ein Kind, das sollte jedoch nicht in die Ersatzrolle einer Freundin schlüpfen. Kind ist Kind und Erwachsener ist Erwachsener. Irgendwann wird es schon wieder mit Freunden klappen – brauche, glaube ich, auch ein wenig die Eingebung wo ich sie finden kann. Da ich Alleinerziehend bin möchte ich abends keine Kurse besuchen damit mein Kind nicht alleine ist und tagsüber bin ich halt arbeiten. Aber, mein Spatz wird ja immer älter und so langsam ist es ihr auch zuzumuten mal ein Stündchen alleine zu bleiben. Haben auch sehr nette Nachbarn (ein Oma und Opa-Ersatz ; ), die gerne auch mal ein Auge auf mein Kind werfen. Ja, so ist das – alles braucht halt seine Zeit.
      Bei Punkt 2 glaube ich, so sehe ich es zumindest bei mir, bekomme ich ab einem bestimmten Punkt schon mit, wenn etwas nicht stimmt – aber ich nehme mich damit nicht ernst genug und habe bedenken die Freundschaft zu zerstören oder ich spiele es runter mit den Worten “nun stell dich doch nicht so an”. Ich glaube, das ist Gift, denn irgendwann knallt es und das angestaute Thema platzt heraus. Was nun überhaupt nicht hilfreich ist um etwas zu klären. “Man” sollte sich ernster nehmen mit seinen Gefühlen.
      Lieben Dank nochmal.
      Liebe Grüße
      Barbara

  • Hab zu schnell auf den Absenden-Knopf gedrückt. Danke für die Check-Liste – habe schon angefangen an mir zu zweifeln.
    Liebe Grüße
    Barbara

  • Die Checkliste ist interessant, eigentlich sehe ich es so, dass dies Grundvoraussetzungen für eine tiefe Freundschaft sind.
    Bei 2 Punkten hatte ich Schwierigkeiten – “Rechtzeitig anmerken, wenn etwas gerade schief läuft” und ich gönne ihm/ihr das Glück – das ist nicht das Problem, aber mit dem obwohl ich dann hinten anstehen muß. Hier habe ich mein Defizit – ich leide dann jedoch im geheimen und würde nicht dazwischen funken. Das ist halt mein wunder Punkt (ich arbeite für mich dann daran). Zur Zeit suche ich Freunde, die diese Check-Liste wenigstens zum Teil erfüllen. Ich gerate meistens an Menschen, wo ich den vorwiegenden Teil einbringe. Mich würde mal das Thema interessieren – wie/wo finde ich Freunde die zu einem passen. Ich bin ein eher schüchterner Mensch, wenn es um Freundschaften geht. Ich hasse Oberflächlichkeit und ich bin kein Party-Typ. Ich liebe Spieleabende und einen kleinen Kreis von Menschen mit denen ich mich wohlfühle. Leider ist es jetzt Not am Mann eher wohl an Frau ; ), denn mein Kind trifft genau auf die gleichen Menschen und das möchte ich ihr gerne ersparen. Im übrigen Fremdbild/Selbstbild: Damit habe ich mal in einem Kurs gearbeitet und ich habe mich sehr viel negativer gesehen, als eine andere Kursteilnehmerin (sie ist inzwischen seit 8 Jahren meine Freundin – da geht es allerdings um den Punkt hinten anstehen). Ich finde es schwierig Freunde zu finden in meinem Alter (fast 47 J). Die meisten haben ihre Verpflichtungen und sind stark eingebunden in ihren Familien und Freundeskreis. Da paßt nicht so wirklich noch jemand dazu.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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