Checkliste: Wie steht es um meine Produktivität?

Du kannst deine Probleme lösen. Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut.
Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Oft schaut man ja bei Menschen eher darauf, wie viel und wie lange sie arbeiten. Wer lange im Büro bleibt, ist ein guter Mitarbeiter, und wer um 16:00 Uhr geht, macht Dienst nach Vorschrift und ist faul.

Natürlich ist das Quatsch. Es sollte ja nicht darum gehen, wie viel jemand arbeitet, sondern wie viel qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse jemand produziert. Es zählt nicht, wie lange Sie an Ihrem Buch geschrieben haben, sondern wie viele hochwertige Seiten Sie produziert haben. Oder für einen Verkäufer zählt nicht die Anzahl der Stunden, die er mit der Akquise verbracht hat, sondern wie viele Kunden er angerufen hat oder wie viele Abschlüsse er sich ins Auftragsbuch schreiben kann.

Wie steht es mit Ihrer Produktivität? Sind Sie zufrieden? Schaffen Sie genug? Produzieren Sie genug Arbeitsergebnisse und am besten auch noch, ohne dabei auszubrennen?

Mit der folgenden Checkliste können Sie Ihre persönliche Produktivität beleuchten. Oder Sie können das Formular auch als Anhaltspunkt verwenden, wo Sie vielleicht noch Trainingsbedarf haben.

Viel Spaß mit der Checkliste.

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Kommentare

  • Seit April 2004 beschäftige ich mich mit meiner Produktivität, aus Büchern habe ich viel gelernt. Meine berufliche Arbeit erledige ich in meinem eigenen Tempo, soweit mir das erlaubt ist. Allerdings hebe ich mir mein Arbeitsende so lange auf, bis meine Aufgaben erledigt sind. Manchmal passt das zu meiner Arbeitszeit, oft nicht. Diese Art zu Arbeiten ist meine Quelle persönlicher Zufriedenheit, zum Gelingen eines Ganzen in sich geschlossene Bausteine beizutragen. Manchmal bringe ich den Leistungsgedanken fruchtbar in meine Hobbies, als Ansporn, möglichst gut zu sein. Das ist auf Dauer unbefriedigend, weil es in Wettbewerb enden kann. Schöner ist es messbare Ergebnisse, geistig wie greifbar, in gutem Miteinander zu erreichen. Mir sind im Laufe der Zeit menschliche Kontakte immens wichtig geworden und viele Aspekte, die sich mit Geld nicht bezahlen lassen. Geld beruhigt “nur”.

  • Lange war ich am verzweifeln, als selbständige Reinigugnsfachfrau will man immer den Stunden Lohn wissen, da ich aber mit Pauschalpreis arbeite, was Kundenfreundlicher ist,gehen die disskussionen immer wieder von vorne los!
    Ich habe nun ein Argument gefunden: Was ist Ihnen lieber? Eine Putzfrau die 1 Fenster, gemütlich in einer Stunde macht für Fr.50.-oder eine die 4 Fenster in einer Stunde macht für Fr.100.–??? Ich quäle meinen Körper, bringe 20 Jahre erfahrung mit und im endeffekt sollte doch nur das Resultat zählen!!!Warum soll ich mich und meine Leistung unter dem Preis anbieten???Genau da fängt nämlich der Missbrauch der arbeitenden Bevölkerung an!!!Die Gemütlichen profitieren von den Effizienten und die sind dann ausgepowert und krank!!!
    Wie oft werde ich gebucht, obwohl man eine billig Putzfrau hat! Nur die traut sich nicht auf die Leiter, sieht den Schmutz nicht oder kann sich nicht bücken!Ich soll dann die grobe Arbeit unter dem Preis verrichten!!!Vergesst es:)))

  • Einen Tag sinnvoll zu planen, ist das schwierigste überhaupt. Ich habe das mal irgendwo gelesen und kann dem nur zustimmen.
    Als Selbständige, die sich ihren Tag selbst einteilen kann und zu hause arbeitet, neige ich oft dazu, mich zu überfordern. Zu viele Termine an einem Tag, zu dicht hintereinander, zu wenig Zeit zum Entspannen, kein oder zu wenig Urlaub, Freizeit und Arbeitszeit nicht nicht klar von einander getrennt, alle Aufträge werden angenommen, auch wenn sie zeitraubend und wenig lukrativ sind (aus Angst, sich unbeliebt zu machen), der Tag hat keine Struktur, Essenszeiten werden übergangen, Privatleben kommt zu kurz, private Telefonate und Besuche unterbrechen den Arbeitsfluss, auftragsfreie Zeiten können nicht als Freizeit genossen werden, etc.
    Nach vielen Jahren ist es mir gelungen, meinen Tag mehr oder weniger gut und sinnvoll zu strukturieren. Das hat eine Menge Selbsteinsicht und Disziplin gekostet: Früh aufstehen, dann geistig arbeiten, wenn der Biorhythmus nach oben geht, Pausen einlegen, wenn die Leistungskurve absackt, sich die Pausen auch zugestehen, Privattelefonate und -besuche auf die Abendstunden verlegen, regelmäßige Mahlzeiten in Ruhe, Aufträge auch mal ablehnen, die Arbeitszeiten so über den Tag verteilen, dass genügend Pausen dazwischen sind (nach 1,5 Stunden sinkt bei geistiger Arbeit die Konzentration soweit ab, dass das Output nicht mehr gut ist).
    Was mir z.B. bei meinen Buchprojekten am meisten genutzt hat, war der Ratschlag, täglich immer zur selben Zeit (ohne Ausnahme) in einem zuvor festgelegten Zeitrahmen (nicht länger als 1,5 Stunden) daran zu arbeiten und sich in der Zeit durch nichts und niemanden stören zu lassen. Das war ein fast abenteuerliches Unterfangen und hat mir gezeigt, wie viele Zeiträuber es gibt, und welche es sind. Und es hat mir auch gezeigt, wie effektiv man in 1,5 Stunden arbeiten kann, wenn man ungestört und voll konzentriert ist.
    Dies hat so gut funktioniert, dass ich nun auch andere Projekte auf diese Weise durchgezogen habe. Und ich bin kein Typ, der so schnell und leicht und freiwillig etwas beginnt und auch zu Ende bringt.
    Ich hoffe, auch in Zukunft diesbezüglich viel zu lernen und neues zu erfahren.

    • Ellen

      Hallo Lina,
      du sprichst mir aus den Herzen:
      Einen Tag sinnvoll zu planen, ist das Schwierigste überhaupt.
      Es ist ein Kampf von einem Tag zum anderen.
      Alles genau wie du das schreibst.
      Ich werde mir den Ratschlag annehmen und jeden Tag zur gleichen Zeit 1,5 h konzentriert und ungestört arbeiten.

      Danke und
      viele Grüße
      Ellen

  • Nein. Ich bin nicht produktiv. Und das ist gut so. Kraft und Kreativität schöpfe ich nicht aus der Produktivität, sondern sehr oft aus der Muße. Daraus, Dinge manchmal unnötig hinauszuzögern. Aus schönen Gesprächen, gern auch am Arbeitsplatz. Ja, ich könnte Dinge oft schneller und effektiver erledigen, aber zu welchem Preis? Und zu welchem Zweck? Damit der Arbeitgeber sieht: Den Leuten hier sind noch mehr KlientInnen zuzumuten, die schaffen das schon?

    Ich zelebriere Pausen, verzettle mich manchmal, mache gelegentlich drei Dinge auf einmal, und das nicht schlecht, konzentriere mich dann wieder auf das Wesentliche, mache Fehler. Auch das ist gut so. Ich liebe meinen Beruf, gerade weil er mir die Freiheit lässt, nicht immer und überall effizient und produktiv sein zu müssen. Nachdenken zu dürfen, um Probleme zu lösen.

  • Ich habe es aufgegeben möglichst produktiv zu sein. Meiner Erfahrung nach kann ich selten mehr als 4 Stunden täglich *wirklich* produktiv arbeiten. Demnach beschränken sich meine Produktivitätsbemühungen dahingehend, dass ich versuche diese 4 Stunden täglich zu erreichen.

    Auf einem anderen Blatt hingegen steht natürlich das Bestreben möglichst viel Arbeit zu delegieren oder noch besser zu automatisieren. Tim Ferris lässt grüßen.

    • Ronald Richter

      @Fabian: Es freut mich, dass es auch andere Deutsche gibt, die das Buch von Tim Ferris kennen. Ich habe damals in 2008 das Original in English gelesen. Seitdem arbeite ich weniger, bin viel produktiver und reise mehr um die Welt!

      Das Paretoprinzip, auch 80-zu-20-Regel, besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % des Aufwandes und der Zeit erreicht werden. Das 9-5 (Uhr) Modell ist eine Illusion, wir müssen umdenken!

  • Also dem kann ich nur zustimmen! Arbeitszeiten allein sind nicht aussagekräftig, denn wer weiß schon genau wie viel Zeit Mitarbeiter damit verbringen in die Luft schauen? Das Ergebnis der Arbeit ist da weit aussagekräftiger. Deshalb beschäftigen wir uns in unserem Blog auch damit, dass “Arbeit” über das klassische 9-5 (Uhr) weit hinaus geht.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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