Dankbarkeit macht glücklich und zufrieden, oder nicht?

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Es gibt eine ziemlich einfache Möglichkeit, um öfter Glück und Zufriedenheit zu spüren. Wahrscheinlich kennen Sie diese Möglichkeit sogar schon. Man konzentriert sich einfach im Laufe des Tages intensiv öfter mal darauf, was gut und richtig im eigenen Leben ist und wofür man dankbar sein kann.

Oder wie man in Amerika sagt: “Count your blessings” – Zähle das, womit du gesegnet bist.

Manchmal ist es natürlich nicht ganz so einfach, diese Punkte auch zu finden. Aber bei uns allen gibt es diese Plus-Punkte. Leider nehmen wir viele dieser guten Dinge gar nicht wahr, weil wir zu abgelenkt davon sind, auf die negativen Seiten des Lebens zu schauen. Oder weil wir uns gerade darüber aufregen, was alles nicht stimmt. Viele dieser schönen Dinge sehen wir auch gar nicht mehr, weil wir sie einfach als selbstverständlich nehmen.

Hier gibt es einen Trick, der einen direkt auf die positiven Seiten des eigenen Lebens führt. Stellen Sie sich die Frage:

“Was würde ich schmerzlich vermissen, wenn ich es nicht mehr hätte?”

Nehmen Sie mal irgendetwas Alltägliches, zum Beispiel Ihr Haus, Ihre Wohnung, Ihr Auto, Ihren Job, Ihre Familie, Ihre Freunde oder die Demokratie, in der Sie leben.

Konzentrieren Sie sich dann einen Augenblick nicht darauf, dass diese ganzen Dinge natürlich auch nicht perfekt sind. Ich meine, was ist schon perfekt?

Überlegen Sie sich anstelle dessen mal, was passieren würde, wenn Ihnen diese Dinge unwiederbringlich genommen werden würden.

Autsch!

Dieses Gedankenexperiment erfordert ein bisschen Mut, kann uns aber ziemlich wirksam aus unserer satten Anspruchshaltung reißen, die letztlich so zu unserer Unzufriedenheit beiträgt.

Klar, unsere Demokratie ist nicht perfekt, aber möchten Sie in einem Land leben, wo ein Leben deutlich weniger wert ist als bei uns und wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden?

Die Wohnung ist laut und die Nachbarn sind unfreundlich, aber wollen Sie lieber auf der Straße leben?

Der Job ist langweilig und der Chef oft ungerecht, aber wollen Sie lieber Harz 4 bekommen?

Alles hat seine guten und schlechten Seiten und in jeder noch so miesen Sache gibt es positive Aspekte, Wachstumschancen und Lernerfahrungen. Und es ist letztlich meine Entscheidung, auf welche der Seiten ich schaue. Und mit meinem Blickwinkel ändert sich auch mein Glücks- und Zufriedenheitsniveau. Zusätzlich bekommen Sie auch noch mehr Kraft, weil Sie dann nicht mehr so viel Energie damit verschwenden, gegen die Wirklichkeit zu kämpfen. Und diese Kraft können Sie dann wieder nutzen, um etwas zu verändern.

Lassen Sie sich also doch einmal einen kleinen Augenblick lang auf diese Frage ein:

Was würden Sie vermissen, wenn Sie es nicht mehr hätten? (auch wenn es nicht perfekt ist)

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Kommentare

  • Ich bin sooo dankbar. Ich habe heute danach gesucht und habe das hier gefunden. Vielen lieben Dank dafür!!! Lg Monika

  • Hier noch ein ganz besonderer Surftipp: Auf http://www.ichbindankbar.de schreiben die Nutzer täglich auf, wofür sie dankbar sind. Eine wahre Quelle der Inspiration. Zehn Minuten auf dieser Seite, und jedem ist klar, wie gut es uns im Großen und Ganzen geht.

    Alles Liebe,
    Jürgen

  • ich mache täglich auf der fahrt zum arbeitsplatz die 10-dankbarkeits-übung: 10 dinge, situationen, menschen, tiere … für die ich dankbar bin. macht spaß, vertreibt die “langeweile” auf der täglich gleichen fahrstrecke und vor allem: macht fröhlich!
    sy

  • Der Ausdruck tief empfundener Dankbarkeit ist auch für mich der sicherste Weg zur Freude und damit der Schlüssel zum Glück. Und es gibt so unermesslich viel, wofür ich dankbar sein darf. An jedem Tag meines Lebens begegnet mir etwas Dankenswertes.

    Genaugenommen kann ich für alles in meinem Leben unendlich dankbar sein. Wie ist das beispielsweise bei einer Scheibe Brot, die ich esse? Ich kann der netten Verkäuferin dankbar sein, die mich so liebenswürdig bediente; dem Ladeninhaber, der diese leckere Brotsorte ins Sortiment aufnahm; seinem Lieferanten, der es pünktlich brachte; dem Bäcker, der es genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Ofen nahm; dem Getreidehandel, der für die vollwertigen Zutaten sorgte; meinen Speditionskollegen und ihren Fahrern, die die Transporte durchführten; dem Bauern, der das Getreide säte, umsorgte und erntete; dem Samen, der reichlich Früchte trug; der Erde, die ihm die Kraft dazu gab; dem Regen, der ihn wachsen ließ; der Sonne, ohne die kein Leben möglich wäre und, und, und.

    Wer aktiv an der Haltung der Dankbarkeit arbeiten und sie auch weiter verbreiten möchte, für den ist eventuell das noch recht junge Dankbarkeits-Forum bei Facebook eine gute Möglichkeit, das zu tun:

    http://www.facebook.com/board.php?uid=111989249154

    Liebe Grüße,
    Jürgen

  • Liebe Carolin,
    meistens entwickeln wir derartige Glaubenssätze und Bewertungen durch unsere Geschichte und dann brennt sich dies in unsere Neurologie ein und wird zu einer schlechten Gewohnheit, die unsere eigenen Wahrnehmung von uns selbst verzerrt. Das, was wir über uns glauben, scheint tatsächlich so zu sein. Doch eigentlich sehen wir nur, was wir über uns glauben.

    Was jetzt helfen könnte, wäre es erstmal den Glauben an den alten Glaubenssätzen abzulegen und neue förderliche anzunehmen. Wirst du dann sofort sehen, was du glaubst? (Z.B. das du eine wunderbare Person bist, die alles Gute verdient, dass das Universum für Sie und andere bereithält.).
    Nein, nicht sofort? Es dauert einen Weile, bis die Glaubenssätze zu einer Gewohnheit werden, die sich in unsere Neurologie “einbrennt”. Doch wenn du glaubst, dass es geschehen wird und dich nicht von deinem alten Glauben aufhalten läßt, dann wirst du es irgendwann mal sehen und es wird so sein.

    Sicherlich ist das hier alles vereinfacht von mir beschrieben worden, aber es soll auch nur eine mögliche Marschrichtung aufzeigen und nicht mehr. Es gehört schon ein bischen mehr dazu, aber nicht viel mehr. :)
    Lieben Gruß
    Hüseyin

  • Hallo Carolin, ich denke da hilft nur, zu lernen sich selbst zu lieben. Mach dir mal die Mühe und schreibe auf, was du an dir magst, was du alles schon geschafft hast und was du hast, was andere vielleicht nicht haben.
    Ich musste auch erst lernen, mich selbst zu lieben und das geht und mir geht es seit dem auch viel besser.
    Naja und verdient hast du ALLES, daran solltest du nie zweifeln.
    Ich habe auch gelernt, das ich von allem was ich negativ denke immer mehr bekomme. zB meine Ängste. Als ich aber anfing, die Ängste und mich und alles um mich herum zu akzeptieren, wie es ist, wurde es – WIRKLICH – von Tag zu Tag besser.
    Dabei haben mir auch “Zeit zu leben” und auch viele Bücher geholfen.
    Sei dir selbst DANKBAR, das du hier sein darfst und du wirst merken DAS DU GUT GENUG – und MEHR – BIST.

    Lächle dich jeden Morgen im Spiegel 1 Minute an und du wirst sehen…

    GLG Claudia

  • Das ist ja alles schön und gut und ich bin ja auch mit so ziemlich allem in meinem Leben zufrieden, was um mich HERUM ist … aber unzufrieden mit so ziemlich allem was IN oder AN mir selbst ist. Und das macht einen erst recht unglücklich. Man merkt dass man das alles, was man hat, gar nicht verdient hat und den ganzen Menschen um sich herum im Leben nichts zurückgeben kann, weil man es zu nichts bringen wird und für immer ein Versager bleiben wird. Ich bin nicht dem Leben undankbar dafür, was es mir gibt. Ich bin mir selbst undankbar dafür, dass ich nicht gut genug bin.

  • Oh ja DANKBARKEIT scheint ein Schlüssel zum Glück zu sein.

    Ich habe das Buch “The Secert” gelesen und da ist auch der Tipp, Dankbarkeit zu denken und zu zeigen, für alles was wir haben. So werden wir auch immer mehr von all dem bekommen.
    Aber auch wenn wir Dankbarkeit denken, für das, was wir noch nicht haben, aber so gerne haben wollen, wird sich so einiges schönes verändern oder verwirklichen.

    Wenn es für Ralf & Team okay ist, würde ich gerne einen Link reinstellen, der wie ich denke JEDEM von uns gefallen wird.!?

    schönen Sonntag Claudia

  • Ich habe viele -mir wichtigen Dinge- verloren, habe aber gelernt, dass das Leben weitergeht.
    Keiner um mich herum könnte mir das Verlorene wiedergeben, aber jeder kann mein hier und jetzt schön mitgestalten, aushalten und das Beste daraus machen. …und wenn ich einmal von dieser Erde gehe, dann kann ich nichts mitnehmen, aber ich kann von mir gegebene Eindrücke hinterlassen, die anderen helfen, mit ihrer Situtation weiterleben zu wollen.
    Und wenn mir das gelingt, dann finde ich das etwas sehr kostbares, was mir niemand nehmen kann! Also egal was kommt, egal was mir genommen wird, egal wie wichtig es jetzt ist, die Wertigkeit jedes Menschen, jedes Gegenstandes ändert sich, wenn es ihn /es nicht mehr für mich gibt.
    In allem hoffe ich , dass einer über mir steht und mich reich beschenken will!
    Einen schönen Sonntag euch allen.
    Eure Marlene

  • Danke für den Beitrag.
    Ich denke auch, dass es uns in Deutschland, trotz vieler Chancen zur Verbesserung, besser ergeht, als den meisten Menschen auf diesem Globus.
    Wir müssen nur lernen, uns nicht immer mit anderen zu vergleichen, die möglicherweise mehr haben. Die wird es immer geben, und wir sehen auch immer nur die Äußerlichkeiten.
    Erst wenn jeder von uns herausgefunden hat, was er für sich ganz persönlich als wichtig erachtet, er also seine eigenen Werte erkennt, kann er sich wirkungsvoll von der Allgemeinheit abgrenzen. Erst dann kann er erkennen, wie unermesslich groß sein persönliches Glück ist.
    Es ist noch lange nicht selbstverständlich, dass wir heute Morgen gesund aufstehen, dass wir diese Artikel lesen können, dass wir ein warmes Heim haben, dass wir in Friedenszeiten leben etc.
    Selbst der (verdammte) Sommerregen ist ein Segen für die Natur. In manchen Regionen auf dieser Welt wäre man froh, wenn sie Regen hätten.
    Wir entscheiden einzig und allein in unserem eigenen Kopf, wie wir die Ereignisse um uns herum bewerten.
    Und da gibt es nichts, was sowohl eine gute, wie auch eine weniger gute Seite hat.
    Wenn ich mich dann auf die positive Seite konzentriere, unter Umständen auch, auf das Gute am Schlechten, gehen ich wesentlich besser gestimmt und damit gesünder durchs Leben.
    Schönen Tag
    Jürgen Gräbel

  • Von den Dingen, die im Eingangstext genannt werden, wäre ja manch einer froh, wenn er sie loswerden würde, wobei das beim Auto sicherlich noch am Einfachsten wäre.
    naja, ist nicht ganz ernst gemeint, aber das einzige was mich wirklich tief treffen würde, wenn ich es nicht mehr da wäre, wäre meine Gesundheit. Dagegen ist der Rest pillepalle.
    Und wer laute Wohnungen und ungeliebte Jobs falsche zu lange am Hals hat, hat vielleicht auch bald keine Gesundheit mehr.
    Nicht zu lange an den falschen Dingen fest halten.

  • Alles hat seine guten und schlechten Seiten…

    Richtig, und das ist für mich Gleichgewicht. Was nicht bedeutet, daß ich nicht zu Gunsten des Positiven einen Luftballon an die Waagschale binden dürfte, wenn es mir damit gut geht.

    Was ich vermissen würde, wenn ich es nicht mehr hätte?

    Mich…

    LG
    Spunk

  • Guen Morgen,
    ich habe selber drei gesunde Kinder und ich fahre einmal die Woche zur Uniklinik auf die Kinderonkologie. Dort besuche und betreue ich krebskranke Kinder und deren Familien.
    Diese Begegnungen lassen einen die eigenen und meist so kleinen Sorgen schnell vergessen.
    Da kommt ganz schnell der Gedanke von Dankbarkeit.
    Einen schönen Tag allen zusammen und am Abend das Gefühl dankbar für diesen Tag zu sein.
    Annette

  • Toller Beitrag. Mein wichtigster Anker ist meine Familie. Es gibt vieles im Lebem, worüber wir ums freuen können. Leider konzentrieren wir uns oft auf das negative. Ich habe mit der Zeit gelernt mich auf das wesentliche zu fokussieren.

    Gruß

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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