Das ABC einer erfolgreichen Partnerschaft

Über viele Jahre glücklich mit dem Menschen, den man liebt, zusammenzubleiben – das ist erreichbar! Allerdings gehört ein bisschen Arbeit und Engagement dazu. Liebe funktioniert in den wenigsten Fällen von allein – jedenfalls nicht dauerhaft. Auch wenn das vielleicht nicht sonderlich romantisch klingt, ist es lohnenswert, ein bisschen Arbeit in die eigene Partnerschaft zu investieren. Mit unserem "ABC einer erfolgreichen Partnerschaft" bekommen Sie dafür viele Anregungen.

Akzeptanz

Einer der Grundsteine einer funktionierenden Partnerschaft ist Akzeptanz. Leider scheinen viele Menschen mit der Dauer gerade beim Partner diese wichtige Grundlage zu vergessen. Wir sind oft eher bereit, fremde Menschen mit ihren Schwächen und Fehlern zu akzeptieren, als den Menschen, mit dem wir unser Leben teilen. Hier nörgeln wir herum, sind mit nichts zufrieden und sehen oft nur das Negative. Tun Sie das nicht. Natürlich ist es auch wichtig, auszusprechen, wenn Sie etwas wirklich stört. Aber Sie sollten sich nicht an den vielen Kleinigkeiten aufhängen, die vielleicht nicht ganz Ihren Vorstellungen entsprechen. Akzeptieren Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin – so wie er oder sie ist.

Alltag

Der (Partnerschafts-)Alltag hat seine Tücken: Wir gewöhnen uns aneinander und was zu Beginn vielleicht reizvoll erschien, kann im Alltag vielleicht nerven. Die Gefahr, sich gegenseitig als zu selbstverständlich zu nehmen ist groß. Durchbrechen Sie Ihren Alltag, indem Sie sich beide immer wieder etwas einfallen lassen, um den anderen zu überraschen. Unternehmen Sie hin und wieder etwas ganz Besonderes. Und: Lernen Sie gerade den Alltag zusammen, die Vertrautheit und das Sicherheitsgefühl zu schätzen. Genau das macht nämlich eine langfristige Beziehung aus.

Arbeit

Eine langfristige Beziehung bedeutet, dass wir etwas Arbeit investieren müssen. Wenn Sie Ihre Liebe vernachlässigen, dann geht sie möglicherweise verloren. Eine Partnerschaft muss gepflegt werden wie ein Garten. Die Partnerschaft braucht unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung. Manchmal muss ein wenig Unkraut gezupft werden, wir müssen düngen, gießen, mal ein paar neue Blumen pflanzen und vielleicht andere entfernen. Und es müssen beide Partner bereit dazu sein, etwas für die Beziehung zu tun. Wenn nur einer den Gärtner spielt, kann das nicht funktionieren.

Arbeitsteilung

Die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau gehört mehr und mehr der Vergangenheit an. Viele Frauen stehen inzwischen selbst mitten im Berufsleben. Aus diesem Grund muss die Aufteilung der Arbeit, die durch Haushalt und Kindererziehung anfällt, neu und gerecht aufgeteilt werden. Das gilt natürlich auch in gleichgeschlechtlichten Beziehungen. Beim Thema Arbeitsteilung kann viel Streit und Unmut entstehen, wenn einer von beiden sich nicht ausreichend verantwortlich für diese Aufgaben fühlt. Teilen Sie also die anfallenden Arbeiten gerecht auf, so dass beide zufrieden sind.

Begeisterung

Begeisterung ist ein sehr starkes Gefühl. Denken Sie einmal daran zurück, wie begeistert Sie beide voneinander waren, als Sie sich ineinander verliebt hatten. War damals nicht jede Geste, jeder Satz, war nicht dieser ganze Mensch ständiger Anlass zur Begeisterung? Die erste Verliebtheit lässt vielleicht nach, aber Sie können sich jederzeit neu für Ihren Partner oder Ihre Partnerin begeistern. Begeistern Sie sich für Ihre gemeinsame Liebe, für das, was Sie zusammen erleben, was Sie schon gemeinsam erreicht haben und für das, was Sie noch alles zusammen vorhaben.

Bewusstsein

Ihre Beziehung miteinander ist das Ergebnis einer Entscheidung – und das immerzu. Sie haben jeden Tag, jede Stunde – ja, sogar jeden Augenblick neu die Möglichkeit, sich für oder gegen diesen Menschen zu entscheiden. Deshalb sollten Sie sich immer wieder einmal klarmachen, dass Sie ganz bewusst mit diesem Menschen zusammen sind und nicht mit jemand anderem. Leben Sie Ihre Beziehung und erleben Sie Ihre Liebe ganz bewusst . So können Sie viel mehr schätzen, was Sie an dem anderen haben.

Charme

Oft ist es der Charme des anderen, der uns aufmerksam gemacht hat und uns attraktiv erschien. Im Laufe einer langjährigen Beziehung machen viele sich kaum noch die Mühe, Charme für den anderen sprühen zu lassen. Versuchen Sie das zu vermeiden. Es lohnt sich, sich immer wieder auch mal hübsch für den anderen zu machen, ihn mit Komplimenten zu verwöhnen und mit der eigenen Ausstrahlung ganz verrückt zu machen. Flirten Sie miteinander, als wären Sie frisch verliebt. Spielen Sie ein bisschen miteinander. Verführen Sie einander mit neuentdecktem Charme.

Drohungen

Es gibt eine Reihe von Menschen, die im Streit ihrem Partner damit drohen, ihn zu verlassen. In anderen Beziehungen nutzt einer seine körperliche oder anderweitig vorhandene Kraft dadurch aus, dass er oder sie dem Partner droht. Aber wer droht, spielt mit dem Feuer. Drohungen sind in einer Partnerschaft eine sehr gefährliche Sache, denn wer sich bedroht fühlt, kann nicht vertrauen. Und Vertrauen ist eine Grundlage einer funktionierenden Partnerschaft.

Ehe

Für viele ist die Ehe immer noch die Krönung einer ernsthaften Beziehung. Und tatsächlich ist es ein wunderschönes Ritual, gemeinsam diesen Schritt zu tun. Dabei sollten sich aber schon beide darüber im klaren sein, dass die Ehe auch ein Versprechen ist. Das Versprechen, zusammenzubleiben. Natürlich weiß keiner, wie es kommen wird, aber der Wille dazu und das Bewusstsein über dieses Versprechen sollte da sein. Eine normale Trennung ist schon schlimm genug, aber eine Scheidung ist darüber hinaus auch noch teuer.

Ehrlichkeit

Liebende sollten einander ehrlich gegenüber sein. Das heißt nicht, dass jeder einen bedingungslosen Seelen-Striptease ablegen muss . Es ist vollkommen in Ordnung und sogar wichtig, dass jeder für sich Bereiche hat, über die er nichts oder nicht viel erzählt. Ehrlichkeit ist also nicht gleichbedeutend mit "alles erzählen". Ehrlichkeit entsteht aus der Achtung dem anderen gegenüber, die uns z.B. nichts versprechen lässt , das wir nicht halten können. Ehrlich sein bedeutet, dem anderen die Wahrheit zu sagen und nichts für beide Bedeutungsvolles zu verschweigen. Diese Form der Ehrlichkeit sind wir einander schuldig.

Es vielleicht endlich angehen. Es ist vielleicht Zeit. Das Richtige zu tun. In kleinen Schritten ist es am einfachsten. Ernährung. Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Du kannst die Sache in die Hand nehmen und es in unserem Training in kleinen Schritten schmerzfrei angehen. Dein Erfolgserlebnis. (Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

Eifersucht

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."

Dieses Sprichwort trifft sehr genau, was Eifersucht bewirkt: Eifersucht schafft Leid. Wenn wir eifersüchtig sind, verletzen wir uns selbst aber vor allem auch den Menschen, den wir lieben. Mit Eifersucht können wir viel kaputt machen. Das Fatale: Eifersucht entsteht meist aus dem subjektiven Gefühl zu lieben, weist aber oft darauf hin, dass noch nicht wirklich geliebt wird. Wenn wir uns lieben und uns vertrauen, brauchen wir nicht eifersüchtig zu sein. Eifersucht ist ein Zeichen von Unsicherheit und mangelndem Vertrauen. Wenn Sie eifersüchtig sind, sollten Sie das ganz offen aussprechen und den anderen bitten, Ihnen zu helfen. Greifen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin nicht an – oft weiß der andere gar nicht, worum es geht. Gibt Ihnen Ihr Partner oder Ihre Partnerin tatsächlich Anlass für Eifersucht und quält Sie damit, müssen Sie überlegen, ob Sie daraus nicht Ihre Konsequenzen ziehen sollten.

Eltern-werden

Eltern zu werden, verändert die Partnerschaft ganz grundlegend. Plötzlich ist man nicht mehr allein und es gibt da plötzlich "Mama" und "Papa", so als ob da ganz neue Personen auftauchen würden. Und diese neuen Rollen, in die wir das schlüpfen, bringen auch noch viele neue Anforderungen und Aufgaben mit sich. Achten Sie darauf, dass Sie nicht vergessen, dass Sie beide trotz aller Windeln, Spielzeugkisten und Schnuller zwei erwachsene Liebende sind. Vergessen Sie Ihre Beziehung bei all dem nicht völlig. Nennen Sie sich weiterhin beim Namen und bezeichnen Sie sich nicht gegenseitig mit "Mama" und "Papa". Sorgen Sie dafür, dass Sie auch mal Zeit für sich haben. Sie sind nicht nur Eltern.

 

Lesen Sie hier den zweiten Teil unseres ABC einer erfolgreichen Partnerschaft.

Fairness

Konflikte und Streite werden in keiner Beziehung ganz ausbleiben. Es ist oft sogar sehr wichtig, manche kleinen und großen Kämpfe offen auszutragen. Nur um eines sollten Sie sich immer bemühen: fair zu bleiben. Wer sich gut kennt, hat oft auch die Möglichkeiten, dem anderen durch sein Wissen besonders wehzutun. Im Eifer des Gefechts kann das schon mal passieren. Dann sollten Sie sich sofort entschuldigen. Manchmal reicht es dann nicht, sich nur zu entschuldigen. Wenn wir zu dem Menschen unfair waren, der uns liebt, ist es wichtig, diese Wunde gut zu versorgen, damit sie heilt und nicht immer wieder aufreißt.

Freiraum

Jeder Mensch braucht auch seinen ganz persönlichen Freiraum – der eine mehr, der andere weniger. Phasenweise kann sich dieses Bedürfnis auch verändern. Innerhalb einer Beziehung muss deshalb jeder darauf achten, sich selbst nicht zu vernachlässigen und sich den nötigen Freiraum zu schaffen. Es gilt, dieses Bedürfnis des anderen zu respektieren und nicht aus Verlustangst, den anderen an sich zu ketten. Wenn der andere etwas Abstand sucht, heißt das nicht, dass er oder sie nicht mehr liebt. Vielleicht braucht er oder sie nur ein Stückchen Raum, um dann wieder auf Sie zukommen zu können.

Fremdgehen

Viele empfinden das Fremdgehen in einer Beziehung als ein Kavaliersdelikt. Es gehört für diese Menschen dazu, einfach auch mal ein bisschen "Spaß" haben zu können. Ihre Liebe sei deshalb aber nicht weniger oder gar gefährdet. Sicherlich ist dieser Punkt eine Meinungs- und vielleicht auch eine Geschmacksfrage. Unerlässlich ist aber, dass beide Partner darüber reden und eine gemeinsame Entscheidung zu diesem Thema zu treffen. Wenn Sie fremdgehen, ohne dass Ihr Partner darüber Bescheid weiß und es akzeptiert, dann entziehen Sie Ihrer Beziehung die Vertrauensbasis und setzen sie aufs Spiel.

Fun

Wenn eine Beziehung manchmal auch viel Arbeit bedeutet, so geht es doch vor allem darum, zusammen glücklich zu sein. Haben Sie gemeinsam Spaß, unternehmen Sie schöne Sachen zusammen, lachen Sie zusammen und genießen Sie Ihr Zusammensein.

Geschenke

Kleine Geschenke erhalten nicht nur die Freundschaft, sondern auch die Liebe. Und dabei geht es nicht um riesige, teure und eindrucksvolle Geschenke, sondern um liebevolle Aufmerksamkeiten zwischendurch. Das kann beim Einkaufen der Lieblingspudding sein, ein exakt auf den Lesegeschmack zugeschnittenes Buch oder eine Verwöhnmassage nach einem anstrengenden Tag.

Großzügigkeit

Überlegen Sie einmal, wie großzügig Sie aller Wahrscheinlichkeit nach in der Anfangsphase Ihrer Beziehung waren. Wieviele Geschenke Sie gemacht haben, wie oft Sie den anderen zu etwas eingeladen haben, wie sehr Sie versucht haben, Wünsche von den Augen abzulesen und zu erfüllen. Bewahren Sie sich ein bisschen etwas von dieser Großzügigkeit. Der Mensch, mit dem Sie Ihr Leben teilen, ist diese Großzügigkeit wert.

Halt

Es kommen immer auch mal schlechte Zeiten. Manche Paare gehen an Krisen kaputt, andere treten daraus um so stärker hervor. Wer sich in schweren Zeiten Halt gibt, festigt die Partnerschaft. Halt finden wir durch eine feste Umarmung, dadurch, dass der andere uns Mut zuspricht, zu uns hält und wir gemeinsam Dinge meistern.

Intimsphäre

Achten Sie auf eine gewisse Intimsphäre. Auch wenn es als "modern" gilt, dass der eine sich die Zähne putzt, während der andere auf der Toilette sitzt, müssen Sie das nicht auch so machen. Zu Beginn stellt das vielleicht noch einen gewissen Reiz dar, aber der nutzt sich bald ab. Es besteht schnell die Gefahr, sich "gehen zu lassen" und das wirkt auf Dauer alles andere als attraktiv. Achten Sie also darauf, dass jeder für sich seine Intimsphäre wahren kann, was immer das für den anderen bedeutet.

Ja-Wort

Einander das Ja-Wort zu geben, muss gar nichts mit einer traditionellen Heirat zu tun haben. Dieser Weg ist nur einer und manches Paar hat vielleicht keine Beziehung zu dieser Institution. Dem anderen sein Ja-Wort zu geben, ist aber für alle Paare möglich. Machen Sie ein richtiges Fest daraus und laden Sie ruhig auch Zeugen dafür ein. Sich vor anderen Menschen feierlich etwas zu versprechen, muss nicht immer in der Kirche oder vor dem Standesbeamten stattfinden.

Kinder

Kinder sind für viele die Krönung einer Beziehung oder Ehe. Es ist etwas Wundervolles, wenn aus der gemeinsamen Liebe neues Leben entsteht. Das kann uns sehr, sehr glücklich machen. Was Kinder aber nie leisten können, ist einer Beziehung Sinn zu geben oder eine schon bröckelnde Ehe zu kitten. Darunter leiden dann nicht nur Sie, weil Ihre Erwartungen sehr wahrscheinlich enttäuscht werden, sondern vor allem auch die Kinder. Entscheiden Sie sich für ein Kind immer des Kindes wegen und nicht aus anderen Gründen.

Lachen

Gemeinsam lachen zu können, ist eine Art Partnerschaftsversicherung. Wer über sich und die eigene Beziehung lachen kann und den Humor behält, auch wenn es mal dicke kommt, dem ist schon viel geholfen. Ein ähnlicher Humor hilft viel weiter, denn gemeinsames Lachen verbindet ungemein.

Lernen

Eine Beziehung ist in einer dauernden Entwicklung und nie ein Endzustand. Sie beide verändern sich und damit auch Ihre Partnerschaft. Nutzen Sie das, um einerseits voneinander und andererseits füreinander zu lernen. Berichten Sie sich gegenseitig von Ihren Erkenntnissen, davon, was Sie Neues entdeckt oder erfahren haben. Lassen Sie einander teilhaben an persönlichen Entwicklungen, damit auch Ihre Liebe sich weiterentwickeln kann.

Leidenschaft

Viele Paare fragen sich, wie es möglich ist, die Leidenschaft auch über viele Jahre am Leben zu halten. Es ist möglich, wenn auch nicht immer leicht. Hier gilt es, dass Sie für sich als Paar herausfinden, wodurch alles Leidenschaft entstehen kann. Vielleicht probieren Sie verschiedene Spielarten der Sexualität aus, vielleicht sind es bestimmte Blicke, Gesten oder Worte, mit denen Sie bei sich gegenseitig Lust erzeugen können. Leidenschaft entsteht aber nicht auf Bestellung und unter Druck. Leidenschaft kommt tief aus uns heraus und leider eben nicht immer dann, wenn wir uns das wünschen. Nehmen Sie das an. Lassen Sie Phasen zu, in denen es vielleicht weniger leidenschaftlich zugeht. Andere Phasen werden folgen!

Liebe

Was heißt "Liebe" für Sie? Finden Sie einmal heraus, ob Sie beide in dieser Hinsicht ähnliche Vorstellungen und Erwartungen haben. Es ist oft tatsächlich so, dass sich zwei Liebende darüber gar nicht austauschen, was sie eigentlich unter dem Begriff "Liebe" verstehen und was sie sich vom anderen wünschen. Die Gefahr von Missverständnissen oder Enttäuschungen ist da natürlich recht groß. Also – tauschen Sie sich darüber einmal aus.

 

Hier folgt der dritte Teil unseres Partnerschaftsalphabets.

Missverständnisse

Missverständnisse können zu heftigen Streiten führen und sogar vieles kaputt machen. Selbst in langjährigen Beziehungen kann es zu Missverständnissen kommen – manchmal sogar gerade dann, weil wir uns viel zu sicher sind, den anderen gut zu kennen. Seien Sie sich deshalb nie zu sicher und fragen Sie lieber einmal mehr nach, als zu wenig. Wenn Sie merken, dass Sie missverstanden wurden, klären Sie das sofort auf. Je länger Sie damit warten, desto schlimmer können die Folgen des Missverständnisses werden.

Nähe

Wenn wir dauerhaft zusammenbleiben, entsteht eine besondere Art von Nähe. Wir lernen einander kennen, wie uns sonst niemand anders kennt. Wir entwickeln eine Vertrautheit, wie wir sie mit niemand anderem haben. Diese Nähe verbindet und tut so gut. Auch wenn wir phasenweise vielleicht einmal Abstand brauchen, so geht diese Nähe dennoch nicht verloren. Achten Sie immer auch das Gefühl diese Nähe zum anderen. Sollte es nachlassen, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass etwas zwischen Ihnen nicht mehr stimmt.

Offenheit

Das Thema Offenheit wird von verschiedenen Paaren ganz unterschiedlich gesehen. Manche schwören auf die absolute Offenheit, andere wiederum sind der Meinung, dass man auch nicht alles erzählen muss . Hier geht es darum, dass Sie beide zusammen den für Sie richtigen Weg finden. Es gibt kein "richtig" oder "falsch". Offenheit sollte aber auf keinen Fall als Alibi benutzt werden, den anderen über die Gebühr zu belasten oder ihn zu verletzten. Man kann natürlich über alles reden, aber auch hier sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Ton die Musik macht.

Partnerschaftsberatung

Manchmal kommt man als Paar einfach nicht mehr weiter. Zu tief scheinen die Wunden, zu verfahren die Situation, zu groß das Problem. Bevor Sie wirklich aufgeben, sollten Sie es wenigstens versuchen, gemeinsam bei einer Partnerschaftsberatung Hilfe zu finden. Ihre Liebe ist das in jedem Fall wert. Allerdings müssen viele von uns dafür über unseren eigenen Schatten springen. Tun Sie es – geben Sie sich noch diese Chance!

Persönlichkeit

Jeder bringt seine ganz eigene Persönlichkeit mit in eine Beziehung. Und auch wenn wir über viele Jahre zusammen sind und unser Leben miteinander teilen, haben wir ein Recht auf unsere eigene Persönlichkeit. Viele Paare werden sich im Laufe der Zeit zwar immer ähnlicher, aber wir bleiben dennoch immer wir selbst. Bewahren Sie sich beide ganz bewusst Ihre eigene Persönlichkeit und respektieren Sie die des anderen. Leo Buscaglia sagte einmal:

"Lieben heißt, ein ‘Wir’ zu schaffen, ohne dass ein ‘Ich’ zerstört wird."

Könnte das nicht auch ein Modell für Ihre Partnerschaft sein?

Quartals-Check

Da eine langfristige Beziehung nicht automatisch von allein glücklich weiterläuft, sind Sie beide gefragt, etwas dafür zu tun, um zusammenzubleiben. Meist lässt sich leichter etwas verändern, wenn man früh genug Unzufriedenheiten oder Missstände erkennt. Deshalb bietet es sich an, in regelmäßigen Abständen gemeinsam zu überlegen, was gut und was nicht so gut in der Beziehung läuft. Setzten Sie sich doch einmal im Vierteljahr zusammen hin und reden Sie über Ihre Beziehung. Erzählen Sie sich, was Sie genießen, worüber Sie glücklich sind und worüber Sie sich ärgern oder wo Sie unglücklich sind. Vorsicht: hier nicht streiten, sondern lösungsorientiert an einer glücklichen Beziehung arbeiten.

Reden

Miteinander zu reden ist ein Grundpfeiler einer Beziehung. Sie müssen ja nicht ununterbrochen sprechen, denn auch ein gemeinsames Schweigen kann viel Verbindendes haben. Aber es geht darum, in gemeinsamen Gesprächen immer wieder zu ermitteln, wo der andere gerade steht und wie es ihm geht, und gleichzeitig darum, auszudrücken, wie man sich selbst fühlt und was man vielleicht braucht. Lassen Sie es in Ihrer Partnerschaft nicht dazu kommen, dass Sie – wie man in Statistiken immer wieder nachlesen kann – durchschnittlich nur 8 Minuten am Tag miteinander reden.

Respekt

Respekt ist für uns eines der Schlüsselelemente für eine dauerhafte Beziehung. Wir sollten den anderen respektieren, so wie er ist, wir sollten ihn oder sie achten und annehmen. Wer keinen Respekt vor dem anderen hat, neigt schnell dazu, die Gefühle und Bedürfnisse des anderen zu missachten und zu verletzen. Respekt voreinander lässt uns behutsamer und achtsamer sein und uns nicht einfach über den anderen verfügen. Wer sich gegenseitig achtet, geht gut mit sich um und schafft so eine gute Basis für das Zusammensein.

Rituale

Rituale sind besonders für langjährige Beziehungen sehr bedeutungsvoll und können die Partnerschaft festigen. Dabei kommt es aber weniger darauf an, das zu feiern, was alle tun – also z.B. Feste wie Weihnachten oder Geburtstage – sondern schaffen Sie sich Ihre ganz persönlichen Rituale. Sie können z.B. den Tag feiern, an dem Sie sich kennen gelernt haben, den Tag, an dem Sie zusammengezogen sind oder den Tag, an dem Sie etwas für Sie beide ganz Wichtiges und Wunderschönes erlebt haben. Was auch immer der Anlass ist – entscheidend ist, dass Sie sich dafür einen Ablauf vornehmen, der für beide richtig schön ist. Feiern Sie sich ganz bewusst .

Selbstliebe

Manche Leute sagen, dass man nur dann lieben kann, wenn man sich selbst liebt. Wir können danach nur dann jemand anders wirklich annehmen, wenn wir uns selbst annehmen können. Unabhängig davon, ob Sie das genauso sehen oder nicht, ist die Fähigkeit, sich selbst zu mögen etwas sehr Positives. In einer Beziehung bewahrt es Sie vor schlimmen Zweifeln an der Liebe des anderen. Wer sich selbst gut leiden kann, wirkt auf andere auch viel positiver und lockerer. Nehmen Sie die Liebe Ihres Partners oder Ihrer Partnerin doch als Grundlage, sich selbst lieben zu lernen.

Sexualität

Unsere Sexualität ist eine wundervolle Art, unsere Liebe auszudrücken und sie zu teilen. Nutzen Sie dieses Mittel zum Geben und Nehmen. Genießen Sie die gemeinsamen Zärtlichkeiten, die Lust aneinander und aufeinander. Lernen Sie sich behutsam kennen und finden Sie heraus, womit Sie dem anderen und sich selbst Freude bereiten können.

Sex-Probleme

In langfristigen Partnerschaften kommt es häufig zu Sex-Problemen. Die Lust lässt nach, der eine will öfter als der andere oder die Lust auf jemand anderen steigt. Es besteht immer auch die Gefahr, zuviel Druck in die gemeinsame Sexualität zu legen. Sex darf aber nicht zum Hochleistungsport mutieren, so dass das Paar mit Blick auf die Statistiken nur noch versucht, den Normalmaßzahlen nachzukommen. Besonders, wenn man viele Jahre zusammen ist, ist es normal, dass die Lust aufeinander phasenweise geringer wird. Das ist in Ordnung. Probleme beim Sex sind immer ein Paarproblem und dürfen nicht nur auf den einen geschoben werden. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Problem belastet die Beziehung massiv, sollten Sie professionelle Hilfe suchen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Beratung oder Therapie bei sexuellen Problemen, die Sie nutzen können.

Streicheleinheiten

Wann haben Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin das letzte Mal gestreichelt, ohne dabei Sex im Kopf zu haben? In vielen langjährigen Beziehungen haben die Partner aufgehört, auch im Alltag Zärtlichkeiten auszutauschen. Oft bekommt jeder nur dann Streicheleinheiten, wenn es um Sex geht. Tun Sie das nicht. Wir alle brauchen zärtliche Zuwendung und liebevolles Streicheln. Es tut unserer Seele gut, schafft Nähe und verbindet.

Streit

Keine Angst vor dem Streiten! Streiten gehört in den meisten Partnerschaften dazu und kann sogar gut für eine Beziehung sein. Streite sind also nicht per se schlecht, auch wenn wohl die Wenigsten das Streiten genießen werden. Zumindest dann, wenn das Streiten dafür genutzt wird, an der Beziehung zu arbeiten, ist es etwas Positives. Finden Sie Wege, konstruktiv zu streiten.

 

Das ist der letzte Teil unseres Beziehungs-ABCs.

Tanzen

Wenn Sie einmal auf eine ganz andere Art etwas für Ihre Beziehung tun wollen, sollten Sie einen gemeinsamen Tanzkurs besuchen. Es ist erstaunlich, wieviele Themen dabei zu Tage kommen – Macht, Führung, Vertrauen, Harmonie, Zusammenspiel usw. Eine besondere Herausforderung soll der argentinische Tango sein, aber vielleicht steigen Sie erst einmal mit einem normalen Standardkurs ein?

Teamgeist

In einer funktionierenden Partnerschaft spielen beide Partner wie ein gutes Team zusammen. Entscheidend ist, gemeinsam am Teamerfolg zu arbeiten. Sie können sich sinnvoll ergänzen und durch Ihr Zusammensein Synergien schaffen. Genießen Sie Ihre Unterschiedlichkeit, denn so können Sie sich gegenseitig bereichern. Achten Sie auf eine ausgeglichene Balance zwischen Ihnen und beachten Sie die Spielregeln. Wenn Sie noch keine Spielregeln haben, dann sollten Sie sich welche zusammen erarbeiten.

Umarmung

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig in den Armen gelegen? Eine zärtliche und doch feste Umarmung kann so viel Halt und Geborgenheit geben. Umarmen Sie einander nicht nur, wenn Sie zusammen im Bett sind oder wenn einer von Ihnen getröstet werden muss . Umarmen Sie sich immer wieder auch zwischendurch. Diese Nähe tut uns allen einfach gut.

Unsinn

Machen Sie öfter mal gemeinsam Unsinn. Im Alltag vergessen wir manchmal, dass in uns immer noch die Kinder stecken, die wir einst waren. Zusammen einmal so richtig zurück in das Kindsein zu hüpfen und irgendwelchen Blödsinn zu machen, zusammen lachend auf den Boden zu sinken – solche Momente sind Sternstunden in jeder Beziehung.

Verantwortung

Eine langfristige Beziehung aufzubauen, bedeutet auch Verantwortung zu übernehmen. Und zwar nicht Verantwortung für das Leben des anderen, sondern Verantwortung für Ihre Beziehung, für Ihre Liebe, für Ihr Zusammensein. Oft übernimmt einer der Partner die Verantwortung für das Funktionieren der Beziehung. Wenn Sie sich aber beide dafür verantwortlich fühlen, dass Sie zusammenbleiben, wird die Chance viel größer, eine wirklich befriedigende und lange Beziehung zu führen.

Verbindlichkeit

Eine langfristige Beziehung fordert von beiden Partnern Verbindlichkeit. Im Englischen gibt es das wunderschöne Wort "Commitment". Damit ist jene Einsatzbereitschaft für etwas gemeint, von dem man wirklich überzeugt ist und für das man bereit ist, viel zu tun. Grundlage dafür ist Verbindlichkeit.

Verletzlichkeit

Den Menschen, den wir lieben und der uns liebt, können wir oft auch am meisten verletzten. Wenn wir in einer Partnerschaft leben, wissen wir voneinander meist sehr viel und entsprechend kennen wir auch die verletzlichen Stellen des anderen. Nutzen Sie das niemals aus.

Verlieben

Das Verliebtsein gehört für die meisten Menschen in die Anfangsphase einer Partnerschaft. Es ist die Zeit der Schmetterlinge im Bauch, die Zeit der vorsichtigen Leidenschaft und der nicht enden wollenden Sehnsucht. Was aber, wenn man länger zusammen ist und diese Zeit ihr Ende findet? Dann verlieben Sie sich eben einfach immer wieder neu in Ihren Partner oder Ihre Partnerin. Schauen Sie doch einmal mit einem etwas anderen Blick den Menschen an, mit dem Sie Ihr Leben teilen und Sie werden vielleicht etwas ganz Überraschendes finden. Stellen Sie sich vor, dass Sie ihn oder sie zum ersten Mal sehen. Mit ein bisschen guten Willen kann man sich tatsächlich immer wieder neu verlieben.

Vertrauen

Einander zu vertrauen, ist ein wundervolles Geschenk. Vertrauen ist kostbar und kann leicht verspielt werden. Verlorenes Vertrauen ist sehr schwer zurückzugewinnen. Deshalb sollten Sie unbedingt darauf achten, Ihren Partner oder Ihre Partnerin nie so zu verletzen, dass das Vertrauen verloren geht.

Verzeihen

Zur Liebe gehört es auch, verzeihen zu können. Es bleibt meist nicht aus, dass der andere uns auch mal verletzt. Manchmal leicht und manchmal sehr tief. Liebe kann uns die Kraft geben, zu verzeihen und das ist ein wundervolles Geschenk, dass wir dem anderen machen. Seien Sie bereit zu verzeihen, aber lassen Sie sich nie ausnutzen. Wer nicht zu schätzen weiß, dass Sie ihm oder ihr verzeihen, wird Ihnen vielleicht immer wieder wehtun.

Wertschätzung

Gegenseitige Wertschätzung ist etwas sehr Wichtiges für eine langjährige Beziehung. Dazu gehört, den anderen in seiner Person wertzuschätzen und vor allem aber auch das, was wir von ihm oder ihr bekommen. Wenn wir beginnen, den anderen als selbstverständlich anzusehen, ist unsere Liebe in Gefahr. Natürlich sollen wir uns aufeinander verlassen können und nicht an der Liebe des anderen zweifeln. Darüber hinaus ist es auch wichtig, die Liebe des anderen nicht einfach vorauszusetzen. Sie ist ein Geschenk. Und sie ist nicht selbstverständlich unsterblich.

X- Beine

Ihre Freundin hat X-Beine? Ihr Partner zu große Füße? Der Mensch an Ihrer Seite ist zu dick oder zu dünn, zu klein oder zu groß? Sie sollten Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin nie seine körperlichen Schwächen oder Makel vorwerfen. Keiner von uns ist perfekt. Entweder lieben Sie den anderen oder nicht. Manche Menschen träumen von einem Ideal, das nicht existiert. Denken Sie immer daran: Sie haben sich für diesen Menschen entschieden, so wie er ist. Stehen Sie dazu.

Ying und Yang

Ying und Yang, Mann und Frau, hell und dunkel, kalt und heiß – all das sind Gegensätze. Vieles wird erst durch den Gegenpart spürbar: Glücklich können wir nur sein, weil wir auch die Verzweiflung kennen. In einer Beziehung sind Gegensätze immer aktiv – z.B. durch das unterschiedliche Geschlecht der beiden Partner. Das Thema Gegensätze gilt aber auch für gleichgeschlechtliche Beziehungen – wir alle haben männliche und weibliche Anteile in uns und in jeder Beziehung wird mal der eine, mal die andere die Führung übernehmen oder schwach sein.

Ziele

Gemeinsame Ziele bilden ein starkes Band zwischen zwei Liebenden. Auch wenn jeder sein eigenes Leben hat – z.B. durch verschiedene Berufe, Hobbys oder Freunde – sollten Sie sich gemeinsame Ziele setzen. Zusammen auf etwas hinzuarbeiten, ist etwas Wunderbares. Zusammen etwas zu erreichen stärkt und festigt die Beziehung. Und so erreichen Sie leichter Ihr ganz großes gemeinsames Ziel: zusammen alt zu werden.

Literatur zum Thema:

 

Wie findest du diesen Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (78)
Loading...
 
Die Abkürzung? Ist das realistisch? Schmerzfreie Veränderung (fast) ohne Willenskraft und Selbstdisziplin Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Mit unserer neuen Methode lernst du, wie es geht Dein Erfolgserlebnis. (100% Geld-Zurück-Garantie. Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

Auch interessant?

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.