Das sinkende Boot

Der persische Weise Nasrudin befand sich einmal auf einer Fähre, die einen breiten Strom überquerte. Neben ihm stand ein Gelehrter, der angesichts seines immensen Wissens arrogant und aufgeblasen tat.

Er fragte Nasrudin: “Haben Sie jemals Astronomie studiert?”

“Nein.” antwortete Nasrudin.

“Oh, da haben Sie aber viel von Ihrem Leben vergeudet! Mit dem Wissen über die Sterne kann ein Kapitän ein Schiff durch alle Weltenmeere navigieren.”

Der Gelehrte fragte dann: “Haben Sie jemals Meteorologie studiert?”

“Nein.” antwortet Nasrudin.

“Nun, dann haben Sie auch hier große Teile Ihres Lebens verschwendet! Wer über die Winde und das Wetter weiß, kann ein Schiff sicher und schnell von einem Ort zum anderen bringen.”

Es folgte die Frage: “Und haben Sie wenigstens die Meereskunde studiert?”

“Nein, antwortete Nasrudin.

Mit mitleidigem Lächeln sagte der Gelehrte: “Zu schade, wie Sie auch hier Ihr Leben verschwendet haben! Die Kenntnis der Ströme ist unerlässlich um ein Schiff zu steuern.”

Einige Minuten später stand Nasrudin auf, um ans Ende des Schiffs zu gehen. Beim Vorbeigehen fragte er den Gelehrten: “Haben Sie jemals schwimmen gelernt?”

“Nein, dazu hatte ich keine Zeit.”

“Dann haben Sie Ihr ganzes Leben verspielt, denn dieses Boot sinkt gerade.”

gefunden in: Wiedergefunden! von Alan Cohen,
leicht geändert

 

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Kommentare

  • Was lehrt uns die Geschichte? Das “hohe” Wissen (anderer/ Studierter) wird oftmals überbewertet!

    Viele (zuweilen: junge) Leute treibt es (nach Schulende) zur Uni, da die-se/ deren Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt (finanziell) die bessere Be-zahlung in Aussicht stellt.

    Umso bitterer ist es DANN aber, wenn die Akademiker nach deren Aus-bildungsende keine (adäquate) Arbeit (Einstellung) finden und sich qu-asi mit faktischen Studenten-Jobs (z. B. als Service-Kraft in der Gastro-nomie, Personenbeförderung etc.) “herumschlagen” müssen.

    Es beweist aber auch, dass die Unstudierten völlig ungerechtfertigt zu gering gewertschätzt werden.

    Ein Arzt kann einen vielleicht – in Gesundheitsdingen – wieder auf “Kurs” zu bringen, aber auch er ist für sein täglich-Brot auf den Bäcker angewiesen.

    Während meiner Arbeitssuche hatte ich – oftmals; meinem persönli-chen Empfinden: viel zu oft – den Eindruck, dass man nur mit einem Studium Arbeit kriegt.

    Also: Studium = Arbeits-/ Einstellungsgarantie

    Es vermag einem vielleicht die bessere Bezahlung (Lohn/ Gehalt) ge-währleisten. Allerdings passiert es auch, dass die “Studierten” von den Nicht-Studierten das eine oder andere lernen können.

    In meiner Schulzeit hatte ich eine Lehrerin, die mich von oben herab behandelt hat – so nach dem Motto: Ey Du Pimpf! Du hast hier gar nichts zu wollen! ICH lehre und DU lernst!

    Doch eines Tages ging es um etwas (für ihr Fach Essentenzielles), wo-mit sie nichts anfangen konnte (weil sie nie/ nicht zuvor davon gehört hatte).

    Ich schlug sie mit den eigenen Waffen:

    Warum sie DAS nicht wisse? Schließlich hätte sie DAS doch studiert! Das sei IHR Fach! Sie müsse es MIR vermitteln und nicht umgekehrt!

    Darauf wandte sie ein, dass sie vieles, aber nicht alles wisse. Oftmals lernten nicht nur die Schüler vom Lehrer, sondern auch umgekehrt.

    Fortan hat sie ihr hohes Ross verlassen und ist auch für das (bei ihren Schülern vorhandene) Wissen offen.

    So schnappte auch ein damaliger Physiklehrer von mir (vor Plutos De-gradierung zum “Zwerg-Planeten”) den Merksatz “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten” auf, welcher die Planeten ih-rer Reihenfolge “zuordnete”, nämlich: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto.

    Erstaunt bat er mich, nochmal mein Gesagtes zu wiederholen, und lief nachdenklich, um diesen (für sich) zu verinnerlichen vor uns auf und ab: “Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten…”

    Eine Klassenkameradin meinte noch grinsend zu mir “…na, da hast du aber jetzt was angestellt!”.

    Einige Tage später waren wir zu einem anderen unserer Fächer in ei-ner anderen Klasse, an deren Tafel der Merksatz stand.

    Oder während meiner vorberuflichen Maßnahme – Arbeitserprobung -im Bremer Reichsbund Berufsbildungswerk war ich zunächst immer im Zweifel, ob in einem nach DIN-Norm geschriebenen Brief erst der Absender oder erst der Empfänger kam.

    Daraufhin habe ich laut überlegt: Moment mal: Im Alphabet kommt doch auch das A vor dem E! Also: A – Absender, E – Empfänger!

    Der Ausbilder war von meiner simplen Eselsbrücke hellauf begeistert.

    Diese sei so einfach, dass selbst ER nicht zuerst darauf gekommen ist!

    Seither dürfte diese im dortigen Berufsbildungswerk sämtlichen Maß-nahme-/ Ausbildungsabsolventen im Fach “Büro” mitgegeben werden (worden sein).

    Auch unter den Ärzten gibt es solche und solche. Es gibt solche, die (ih-ren Patienten gegenüber) die Philosophie vertreten: Wer ist hier jetzt der Arzt – sie oder ich?!.

    Mein Hausarzt dagegen (vielleicht mag es an seinem jungen Alter lie-gen, denn er ist “Baujahr” 1966) geht auch auf die Erfahrungswerte sei-ner Patienten ein.

    Wer mit dem verschriebenen Präparat in diese oder jene Richtung schlechte Erfahrungen gemacht hat (hat machen müssen) und aus der Vergangenheit ein für einen besser verträgliches Medikament nennt, erhält ein neues Rezept für eben dieses Medikament.

    In meinem Fall ist das besonders wichtig, da ich seit meinem achten Lebensjahr Marcumar (Gerinnungshemmer) nehmen muss.

    Es birgt die Nebenwirkung(en), dass ich manche Medikamente nicht nehmen kann (darf).

    Denn die Abschwächung, Intensivierung oder völlige Aufhebung der Wirkung des Marcumars kann für mich akut lebensbedrohlich sein.

    Als er mir wegen Eisenmangel ein Medikament verschrieb, lief mein INR (Früher liefen Quick und INR zueinander parallel – so wie einst DM und Euro. Während der Quick aber nur europaweit gültig ist, ist der INR international gültig. Wenn ein deutscher Arzt von z. B. 2,5 INR spricht, weiss der Kollege z. B. in Indonesien oder anderswo, was der deutsche Kollege meint) ganz gründlich aus dem Ruder – obwohl es sich (laut “Waschzettel”) mit dem Marcumar hätte vertragen sollen.

    Wie er es mir erneut verschreiben wollte, erzählte ich ihm von dem De-saster und nannte ihm ein anderes Präparat, das mir seine Kollegen in der Vergangenheit immer verschrieben hatten und mit dem es – be-züglich des Marcumars – hinsichtlich eventueller Nebenwirkungen kei-ne Probleme gab.

    Daraufhin hat er das Rezept wieder einkassiert, vernichtet und mir das andere Präparat verschrieben. Als ich mich entschuldigte, ihm Umstän-de zu machen, versicherte er mir, dass dies nicht der Fall wäre.

    Vielmehr sei er mir dankbar, dass ich ihn auf so etwas hinwiese. Er sei zwar der Arzt und wisse viel, aber nicht alles.

    Kollegen, die auf die Erfahrungswerte ihrer Patienten nicht eingingen, handelten grob fahrlässig!

    Sowas kommt ausgerechnet von einem, der nur sechs Jahre älter ist als ich!

    (Grobe Fahrlässigkeit: Wenn – vor allem: ersichtliche/ für alle offensicht-liche – Gefahren nicht AKTIV unterbunden werden/ essentenziell Wich-tiges ausser Acht gelassen wird)

    Auch eventuelle operative Eingriffe können bei mir erst nach einer ge-wissen Vorlaufs-Zeit durchgeführt werden.

    Während dieses Vorlaufs wird das Marcumar ab- und gegen Clexane ersetzt. Clexane, welches im 12-Stunden-Rhythmus gespritzt werden muss/ wird, stellt die Gerinnungsfähigkeit des Blutes so weit wieder her, dass der Patient während des Eingriffs nicht verbluten kann.

    Nach dem Eingriff wird das Clexane wieder aus- und das Marcumar wieder “eingeschlichen”.

    Würde man bei meinem Lebensgefährten/ jemand anderes meiner Fa-milienangehörigen eine organische “Unregelmäßigkeit” (Tumor) fest-stellen, würde ihm/ ihr gesagt: ” Wir müssen sie sofort operieren!Las-sen sie sich Schlafbekleidung, Waschzeug etc. mitbringen.”

    Aber grundsätzlich bin ich ganz zufrieden, denn das (persönliche) Glück ist mit keinem Geld der Welt zu erwerben!

  • Wirklich spannend die unterschiedlichen “Auffassungen” um was es geht….
    Ich finde zB es geht um den falschen Hochmut bei der Theorie und das Weise im (Aus)Leben der Praxis.

    Der hochmütige Theoretiker ertrinkt vermutlich, weil er
    – 1 tens das Schiff (bei aller Theorie) nicht selbst steuert
    und
    – 2 tens keine Fähigkeit (praktisches Handeln) erworben hat, die ihn tatsächlich weiterbringt oder rettet.

    So hat der Weise vlt. Zeit vergeudet, in der er hätte Theorien lernen können (und sich Gedanken machen), doch der Hochmütige hat sein ganzes Leben verwirkt, da er weder die Praxis “beherrschte” noch Aufmerksam genug war, zu bemerken, dass das Schiff sinkt.

  • Es ist immer wieder interessant, wie solche Geschichten gelesen und danach unterschiedlich interpretiert werden. Es geht ja nicht um Studierter und Nichtstudierter, sondern um Hochmut und Überheblichkeit.

    Und dann ist es doch einfach “geil”, wenn einem gegenüber so Überheblichem einem eine passende Antwort einfällt! Rumms… das hat gesessen. Der ist sprachlos! Yes! :-)

    Und letztlich ist es wie meist, immer die eigene Interpretation einer Aussage oder Geste eines anderen, verbunden mit dem selbst vorhandenen Selbstvertrauen und noch schlimmer, mit dem wenig vorhandenen Selbstvertrauen des Hochmütigen.

    Ist er nicht dein Freund, dann bestimmt dein Lehrer (natürlich im Lernen um den richtigen Umgang mit der Situation).

  • ich meine, es geht in dieser schönen geschichte nicht um wissen und nicht wissen oder die notwendigkeit zu lernen – ein leben lang und immer mehr – sondern um den umgang miteinander. es bedrückt mich, dass unsere gesellschaft immer weiter auseinander rückt, dass die sozialen unterschiede sich verstärken und menschen verschiedener sozialer schichten und bildungs-schichten einander immer häufiger kaum verstehen (das ist wissenschaftlich belegt). es bedrückt mich, dass unsere gewählten politischen führer nichts dagegen unternehmen – im gegenteil, siehe elterngeld. unsere kinder müssen früh lernen miteinander umzugehen und lange gemeinsam lernen damit unsere gesellschaft intakt bleibt und die geschlderten umstände vermieden werden.

  • Dass wir uns bilden und weiterbilden ist vollkommen in Ordnung. Der Mensch ist neugierig und immer bestrebt, das Beste aus sich und seinem Leben zu machen. Hätten wir alle die gleiche Bildung, die gleichen Interessen, die gleichen Fähigkeiten… wie langweilig wäre das Miteinander und auch das Leben? Wo wäre da die Vielfalt, die das Leben und das Miteinander doch erst interessant und lebenswert machen?

    Nicht in Ordnung ist, dass jemand die Arroganz bzw. den Hochmut besitzt, einen anderen, der nicht seine Bildung hat, der nicht sein Wissen hat, von oben herab anzuschauen und ihm das Gefühl zu vermitteln, dass er dumm und unwürdig ist.

    Ich kenne ich genug Studierte, die nicht in der Lage sind ein einfaches Problem zu lösen.

    Ob studiert oder nicht, ich denke, hier geht es um den gegenseitigen Respekt und um die Achtung, die jeder Mensch verdient, egal ob er nun studiert ist oder nicht.

  • Bin immer wieder erstaunt wie unterschiedlich Geschichten auf einzelne Menschen wirken.
    An meine Vorkommentierer aus der Perspektive einer “Studierten”: ja Deutschland koennte ein mehr in der Wertschaetzung des praktischen Verstandes wirklich vertragen! Ich denke aber nicht, dass die Geschichte nur die Kritik am Verhalten mancher Uni- und Hochschulabgaenger zeigen moechte. Sie gilt fuer alle Menschen. Sie moechte uns ermuntern unsere Zeit auch mal mit etwas zu verbringen, das uns nicht direkt hilft, auch mal etwas neues zu wagen und uns Zeit zu nehmen fuer Dinge, die im ersten Moment unwichtig erscheinen, aber auf das ganze Leben gesehen einen grossen Effekt auf uns haben koennen. Wer nicht schwimmen kann geht unter im Wasser. Wer nicht gelernt hat sich auf neue Situationen einzulassen ohne vorher 1000 Buecher zu lesen wird im Leben oefter ertrinken. Das Leben zwingt einen oft ins Unbekannte zu “schwimmen”. Ob studiert oder nicht, ist da fuer mich weniger die Frage, weil die meisten Menschen in der aktuellen Zeit kontinuierlich weiter lernen muessen. Lernen ist lebenswichtig, vor allem Dinge lernen, die zukunfsfaehig sind und vielleicht nicht unmittelbar zum Erfolg fuehren. Den Mut haben auch einmal einen anderen Weg zu gehen, den des menschlichen Instinkts. Eine schoene Geschichte, die mich zum Nachdenken darueber bringt, was wirklich wichtig ist im Leben.

  • Angelerntes Wissen hat schon seine Berechtigung. Und mir ist ein hochmütiger Arzt, der sein Handwerk versteht und umsetzt lieber als ein halbwissender Student. Aber Hochmut oder Arroganz liegen immer in der Historie der jeweiligen Person begraben.
    Ich glaube, dass diese Geschichte aber in eine andere Richtung zielt. Nämlich zu erkennen, was in einer Situation das “Überlebens”-Richtige ist. (in dieser Geschichte sogar körperlich gemeint.) Zu versuchen, auf jedem Gebiet die “Überlebens”-Notwendigkeiten herauszufinden und zuerst anzugehen, bevor man sich angenehmeren Dingen oder selbstgewählten Luxusproblemchen widmet.

  • :-) Das erinnert mich an unzählige Situationen in meinem Leben, in denen “Hochstudierte” mir immer wieder deutlich machen mussten, dass ich nichts Wert bin und von nichts eine Ahnung habe…

    Eine Geschichte möchte ich dazu erzählen: Vor Jahren habe ich während einer Weiterbildungsmaßnahme in einer Fernuni ein Praktikum gemacht. Schon das kurze Vorstellungsgespräch bei dem Leiter der Fernuni war für mich erniedrigend. Er sah mit einem Gesichtsausdruck über meinen Lebenslauf, den ich bis heute nicht vergessen habe: angewidert und von OBEN herab. Er suchte geradezu nach Fehlern, um mit mein Unwissen zu bescheinigen. Die ganze Art, wie er sich benahm, wie er sich zeigte, der Ton in seiner Stimme, ließ durchblicken, dass er der einzige ist, der weiß und kann…

    Hin und wieder bekam ich mit, wie er Studenten, die ja gerade dabei sind etwas zu lernen, fragte, ob sie ein Zertifikat für das hätten, was sie da gerade tun wollen… Ohne das Zertifikat dürften sie den Knopf am PC nicht drücken!!! Ohne das Zertifikat dürften sie dies oder jenes nicht tun…

    Wochen später saß sich mit meiner Tochter in einem kleinen Café. Am Nebentisch saß -zufällig- der Leiter dieser Uni. In seiner Begleitung befand sich eine Frau. Beide unterhielten sich.

    Als meine Tochter aufstand und mir sagte, dass sie kurz zur Toilette wollte, habe ich sie -gut hörbar- gefragt, ob sie ein Zertifikat hat! Meine Tochter sah mich mit großen Augen an und stellte mir (mit Unterton und ziemlich verärgert) die Frage: “Bist Du doof???” :-) :-) Nein, habe ich gesagt, dass meine ich vollkommen ernst! Ich stellte ihr erneut die Frage: “Hast Du ein Zertifikat dafür, dass Du in der Lage bist, die Treppe hinunter zu gehen, die richtige Tür zu erkennen, diese zu öffnen und dort ohne Anleitung Dein Geschäft zu erledigen?”

    Ihre Augen wurden noch größer, sie schüttelte verärgert den Kopf und meinte -gut hörbar- im Gehen, dass ich sie nicht mehr alle hätte.

    Der Leiter der Uni bekam das natürlich mit. Er sah mich mit einem Blick an, der erkennen lies, dass er verstanden hatte…

    Als meine Tochter von der Toilette zurückkehrte bin ich aufgestanden, habe den Leiter lächelnd angesehen und zu meiner Tochter gesagt, dass es mich freut, dass sie es ohne Zertifikat geschafft hat…

    Nachdem meine Tochter und ich das Café verlassen hatten habe ich ihr erklärt, warum ich ihr diese Frage gestellt habe… ;-)

    • Carmen schreibt am 3. August 2014

      Sehr gut gekontert, liebe Gudrun :-)

      Ja, in unserer Gesellschaft werden Zertifikate und Diplome leider oft wichtiger genommen als der “gesunde Hausverstand”, was nicht selten das Problem nach sich zieht, dass manch Hochstudierte keine Ahnung haben, wie man ein einfaches “Feuer” im Ofen (Leben) entfacht :-) oder eine Glühbirne wechselt, damit ihnen ein “Licht” aufgeht…

      liebe Grüße
      Carmen

    • Katrin schreibt am 3. August 2014

      Wunderbar!
      Eine wunderbare Geschichte!!!!
      Die Botschaft scheint angekommen zu sein!
      Lieben Dank an Dich Gudrun, für die innere Umkehrung Deiner Lektion von damals, für das tatsächliche TUN als Mitmensch und für die Geschichte hier…
      Katrin

    • Marina schreibt am 3. August 2014

      Liebe Gudrun, danke, ich habe herzlich über Deine Geschichte gelacht. Auch ich kenne solche Situationen.
      Wenn man sich mal umsieht kann man durchaus viele Menschen sehen, die sogar ohne “Zertifikate” ihr Leben erfolgreich gemeistert haben!!

  • Danke für diese schöne Geschichte. Dazu kann ich eigentlich nur ein sicherlich bekanntes sprichwort zitieren: “Hochmut kommt vor dem Fall”

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