Der Miesepeter

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Wie immer lief der Miesepeter missgelaunt durch die Straßen.

Alles ärgerte ihn – das Wetter, das Grau der Häuser, die unfreundlichen Mienen der anderen.

Da kam zufällig ein Lächeln vorbeigeflattert und da es gerade nichts Besseres zu tun hatte, hüpfte es dem Miesepeter mitten ins Gesicht und machte es sich dort gemütlich.

Der hatte das aber in seiner ganzen Muffigkeit gar nicht gemerkt und ging mit schlechter Laune weiter.

Als ihm nun andere Leute entgegenkamen, wurde er herzlich gegrüßt und alle schienen sich zu freuen, ihn zu sehen. Das verwunderte den Miesepeter sehr und gegen seinen Willen fühlte er sich schon etwas besser.

Immer mehr Leute winkten ihm lächelnd zu. An einem Blumenstand reichte man ihm eine Sonnenblume und wünschte ihm einen guten Tag.

Irgendwie wirkten nun die Häuser auch viel weniger grau, eigentlich sah der Marktplatz doch sogar sehr hübsch aus. Und der Himmel schien auch schon viel blauer zu sein — und da, war das nicht sogar die Sonne?

Als der Miesepeter nach Hause kam und seine Jacke auszog, sah er sich selbst im Dielenspiegel lächeln.

Und das fühlte sich gut an, richtig gut.

Von Tania Konnerth aus ihrem Buch Aus der Schatzkiste des Lebens

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Kommentare

  • Der Miesepeter hatte es gut, weil ihn andere anlächelten. Also, ganz einfach, lächele mal andere Leute an und schaue, was dann passiert. Wie sie reagieren. Egal, ob sie glauben, was will die denn. Ich hab es ausprobiert und es wirkt. Es ist richtig spannend. Vielleicht wundern sich einige, aber das macht nichts.

  • Besser als ein falsches Lächeln aufzusetzen, finde ich, ist zu versuchen, immer das Positive oder Gute zu sehen. Also beispielsweise zu glauben, dass alle Menschen gut sind und einfach nur glücklich sein wollen. Dann ist man ganz automatisch freundlich zu Menschen und lächelt sie an.
    Wenn man ein ausgesprochener Miesepeter ist, kann man sich natürlich mit einem Lächeln bessere Laune verschaffen. Auch weil einem das Lächeln gespiegelt wird. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
    Generell falsch zu lächeln, macht auf Dauer sicher krank.

  • Es wäre schön, wenn viele Menschen dies beherzigen würden. Mein Spruch “Wenn ich das Haus verlasse, lächele ich immer. Wie es mir wirklich geht, kann ich zu Hause zeigen. Wir Menschen sollten Freude verbreiten, dann kommt auch Freude zurück.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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