Die Klugheit ruft

Klugheit

Für mich ist jemand klug, wenn er aus seinen Fehlern lernt.

Man sagt ja, dass Erfahrung klug macht.

Aber nicht immer. Nicht automatisch. Denn manchmal handeln wir wieder und wieder und wieder beknackt und lernen nichts daraus.

Klug dagegen ist, wenn ich einen Fehler höchstens 2- bis 3-mal wiederhole und dann meine Vorgehensweise ändere. Weil ich begriffen habe, dass es so nicht funktioniert.

Wenn ich nach dem 4. oder 5. Mal im Lotto nichts gewonnen habe …

Oder wenn mein Partner mich zum 10. Mal betrogen hat und ich glaube ihm oder ihr, dass es diesmal anders wird …

Ja, wenn die Hoffnung stärker ist als die Wahrscheinlichkeit.

Ist das doof?

Ich weiß es nicht.

Aber so richtig klug ist es wahrscheinlich nicht.

Wie wird man klüger?

  • Indem man mehr nachdenkt.
  • Indem man langsamer denkt.
  • Indem man weniger schnell aus dem Bauch entscheidet.
  • Indem man sein eigenes Denken in Frage stellt.
  • Indem man die Augen aufmacht, auch wenn die Wahrheit unangenehm oder schmerzhaft ist.
  • Indem man sich selbst beobachtet und entdeckt, wo man sich mit seinen Automatismen und Mustern in Schwierigkeiten bringt.
  • Indem man über die eigenen schlechten Entscheidungen nachdenkt und überlegt, wie man es das nächste Mal besser machen kann.

Ich schreibe diese Tipps hier natürlich für mich selbst, denn ich habe auch noch so ein paar Themen, bei denen ich die gleichen Fehler wieder und wieder mache.

Also ans Werk und nachdenken und reflektieren.

Die Klugheit ruft.

Aus der Ferne.

Ralf

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Kommentare

  • Ich denke, viele machen dieselben Fehler mehrmals, da sie nicht wissen, wie man sich anders verhalten soll. Ja, da kann Nachdenken helfen – muss aber nicht!

  • Man sagt ja allgemein: Der Mensch stammt vom Affen ab (was man beim Verhalten mancher “Nervensägen” LEIDER mehr als überdeutlich bejahen MUSS!).

    Einziger Unterschied ist, dass wir unser (Fehl-)Verhalten/ Fehler (im Idealfall: realistisch/ konstruktiv) reflektieren und daraus unsere Konsequenzen ziehen können!

    Nur: Auf den Willen/ die Bereitschaft kommt es an!

    Man selbst kennt sich immer am besten. Daher ist die einzig vernünftige “Maßnahme” (in Situationen, wo es SO richtig schief geht) eine realistische Reflektion.

    Ich habe beispielsweise fast acht Jahre auf einen Partner “verplempert” (anders kann man es wirklich nicht nennen), den ich (für mich) de facto nicht wirklich wollte und nur dem allgemeinen Druck von “Aussen” nachgegeben habe.

    Erst als bei mir eine Arbeitserprobung so richtig gründlich in die Grütze ging, hatte ich den Grund für die endgültige Trennung. Danach habe ich mich gefühlt wie ein Sträfling, der sich seiner Steinkugel entledigt hat!

    Nach dieser Erfahrung habe ich für mich die Konsequenz gezogen, mich NICHT mehr von anderen in eine Beziehung drängen zu lassen – weder von “meinen” Leuten (Familie/ Freunden), noch von denen, die MIT mir gerne eine Beziehung hätten.

    Einem damaligen Arbeitskollegen habe ich, als er mich fragte ganz klar abgesagt, was nicht an seiner (mangelnden) Sympathie lag. Nur zu dieser Zeit wollte ich (für mich) keinen Partner. Ich hatte für mich beschlossen, mich nur DANN auf einen Partner einzulassen, wenn ich (für mich) mit größter Gewissheit sagen kann: Ja, hinter dem kann ich mit GANZEM Herzen und besten Gewissen stehen!

    Später sagte er, dass ihn meine deutliche Absage damals (zwischenmenschlich) sehr schwer getroffen hätte. Doch schlussendlich würde er mir meine Aufrichtigkeit hoch anrechnen, ihm keine falsche Hoffnung gemacht zu haben.

    Für mich wäre auch eine Scheinehe – für kein Geld der Welt – jemals eine Option; egal, wie schlecht es mir finanziell ginge. Im Fall des Falles habe ich meine legale (Geld-)Quelle und ggf. jemand, der mich ganz kennt und in schwierigen Situationen mit mir eine adäquate, konstruktive Lösung sucht (und auch findet)!

    Wenn ich Mensch heirate, dann NUR weil ich ihn mit ganzem Herzen aufrichtig und bedingungslos liebe und nicht, weil ich irgendwann mal Summe x auf dem Konto habe!

    Ich habe mich bei meiner Partnersuche nicht wahnsinnig machen lassen – getreu dem Motto: “Jetzt bist Du 30! Nun aber mal zu! Die biologische Uhr beginnt zu ticken!”

    Mein Gott, dann lass’ sie doch ticken! – Stört sie dich? – MICH stört sie nicht! Nur weil DU für DICH eine Kinderschar in Größe einer Fußball-Mannschaft als absolutes Non-Plus-Ultra ansiehst, muss das nicht zwingend auch für mich gelten!

    Es soll Leute geben, die auch kinderlos miteinander glücklich sind! Beispielsweise hatten meine Tante (inzwischen seit zehn Jahren tot) und mein Onkel in Bonn keine eigenen Kinder. Als Kind habe ich es damals sehr bedauert, dass ich von ihnen keine Vetter/ Kusinen hatte. Aber gut – es war IHRE (persönliche) Entscheidung!

    Mein Lebensgefährte und ich haben auch keine eigenen Kinder – auch wenn er DER ideale Vater wäre. Er hat sehr viel Liebe, Herzenswärme und einen echt tollen Charakter. Ich habe ihn (seit bald 15 Jahren) um mich.

  • Es ist gut zu lesen, dass Du auch das Lernen aus dem dritten gleichen Fehler noch als Klug bezeichnest. :-)
    Immer und immer wieder denke ich, wie dumm ich doch bin, dass ich einen Fehler zweimal mache, weil ich so hoffnungsvoll daran glaube, dass es anders werden könnte als beim ersten Mal.

    Einen bestimmten Fehler in meinem Leben musste ich 7 (sieben!) mal machen. Sieben mal habe ich wieder und wieder dem gleichen Mann vertraut und sieben mal hat er mich auf die selbe Art verlassen.
    War das dumm?
    Ich weiß es nicht.
    Es war mir nicht anders möglich, zu dieser Zeit.
    Doch dann habe ich gelernt.
    Nicht nur mein Verstand hat mich gestoppt.
    Mein Herz und mein Bauch schrien genauso laut: Aus! Vorbei! Ich wollte es nicht mehr überhören und lebe seitdem schon vier oder fünf Jahre sehr zufrieden mit genau dieser Entscheidung.

    Reflektieren ist wichtig, für mich ist auch sehr wichtig, dass der Bauch, das Herz und der Verstand gemeinsam entscheiden, also ich als Ganze.

    Alles Liebe weiterhin für Euch und alle Leserinnen.

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