Die Probleme der anderen…

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Es stand einmal in einem Dorf ein uralter, starker Baum.

Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen.

Die Bedingung war allerdings, dafür ein anderes Paket mitzunehmen.

Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen!

Und so liefen alle wieder zurück zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden schnell wieder die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.

Eine Geschichte aus Indien

 

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Das eigene Leben besser machen

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Kommentare

  • nun, wenn wir mehrmiteinander reden würden – mehr am leben des anderen teilnehmen würden(könnten – denn manche verschliessen sich) wäre vieles einfacher
    nach der geburt meiner tochter kam ich aus den schlaflosen nächten erst mal nicht heraus
    der austausch mit anderen frauen zeigtemir, dass nicht nur ich das “problem” hatte, sondern andere auch
    die schlaflosen nächte waren dadurch nicht besser, aber leichter zu (er)tragen ;-)

    lg elke

  • Eine Geschichte mit Nachdenk-Anstoss: Das Problem, ein Problem zu haben, ist für mich nicht das Problem selbst… Das Problem liegt darin, dass ich manchmal Mühe habe, eine passende Lösung zu finden oder das Problem als Entwicklungschance zu betrachten…

  • Zufriedenheit ist eine wichtige Eigenschaft. Allerdings weiß ich aus meinem eigenen Leben, wie wichtig gerade die leidvollsten Erfahrungen für mich waren. Sie haben mir, rückwirkend betrachtet, die größten Anstöße gegeben. Daher ist es auch nicht immer sinnvoll, anderen Menschen ungefragt “helfen” zu wollen. Sie haben ein Recht darauf, selbst Erfahrungen machen zu dürfen. Und jeder Mensch ist eigenverantwortlich. Er sollte selbst entscheiden, wenn er etwas verändern will. Natürlich gibt es auch Situationen, wo Hilfe unverzüglich geleistet werden muss.

    Volker Specht

  • Mit etwas Abstand habe ich die Möglichkeit meine “Pakete” aus einer Distanz zu betrachten. Dies kann meine Sicht auf manche Dinge verändern. Eigentlich ist das Symbol “Alter Baum” bestens dafür geeignet finde ich.

  • Eine recht kurze und knappe Geschichte, die erklärt, dass wir unsere Probleme mit den der anderen vergleichen müssen. Relativ werden damit unsere Probleme kleiner.
    Wohl war, jemand der eine gescheiterte Ehe vor sich hat, hat eben ein kleineres Problem als jemand, der weiss, dass er an Krebs sterben wird.
    Jemand, der im Moment Single ist, der hat ein kleineres Problem als die Person, die vor seiner gescheiterten Ehe liegt.

    Aber hilft das uns unserem Problem? Vielleicht hilft es uns in der Weise, dass wir nicht aufgeben sollen und weiter machen müssen.

    • Helene

      Eines der besten Parabeln !
      Weil man/ frau immer erst im nachhinein sieht wie gut es einem geht oder gegangen ist, wenn es vorbei ist……….

  • Wer will denn das beurteilen, welche Sorgen schwerer wiegen als andere? Wenn ich Sorgen und Nöte habe hilft mir das wenig zu vergleichen, sondern dann brauche ich irgendeine Form von Hilfe und Beistand, um meinen Zustand zu verbessern, zu verändern und ich möchte darin ernst genommen werden. So wie die Sorgen und Nöte aller ernstgenommen werden müssen.

  • Die Probleme der anderen interessieren mich nur wenig. Auf der anderen Seite belaste ich die anderen Menschen auch nicht mit meinen Sorgen.
    Wenn sich alle daran halten würde, wäre das Leben viel einfacher…..

    • Robert

      Das Leben wäre vielleicht einfacher, doch es heißt doch: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Wenn wir füreinander da sind, ist das nicht die schönste Form von Leben?

  • Eine sehr gute Geschichte. In unserem Alltag stöhnen wir sehr oft wie schlecht es uns geht. Doch wenn wir mal in uns gehen, sehen wir doch, dass es uns , im Gegensatz zu vielen anderen Völkern dieser Erde, doch sehr, sehr gut geht. Und dafür sollten wir dankbar sein.

  • das ist sehr wahr, sollte man mal selber unbedingt ausprobieren *gg* oft vergisst man wie gut es uns doch eigentlich geht im Gegensatz zu vielen anderen Menschen auf der Welt!

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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