Die vertrackte Suche nach dem Sinn

Viele Menschen geraten irgendwann in ihrem Leben in eine Sinnkrise. Oft passiert das zwischen unserem 40. und 50. Lebensjahr. In letzter Zeit stellen sich sogar zunehmend auch jüngere Menschen die Frage nach dem Sinn.

Und wenn wir keine Antwort auf die Frage nach unserem Lebenssinn finden, dann tut das weh. Der Psychologe Victor Frankl nannte das: “Das Leiden am sinnlosen Leben.”

Früher waren wir Menschen noch sehr viel mehr mit dem reinen Überleben und der Fortpflanzung beschäftigt. Aber in einem reichen Land mit einigermaßen funktionierendem Sozialsystem ist das Überleben keine wirkliche Herausforderung mehr für die meisten von uns, zumindest wenn man einigermaßen gesund ist. Und das Fortpflanzen ist auch nicht mehr so attraktiv, wie es früher mal war, wenn man sich die Geburtenstatistiken anschaut.

Was ist also der Sinn? Wozu sind wir auf der Welt?

Wenn man sich mal so anschaut, womit die meisten Menschen ihre Zeit verbringen, könnte man denken, wir sind auf der Welt:

  • um zur Schule zur gehen (als Kinder),
  • um arbeiten zu gehen (als Erwachsene),
  • um Fernsehen zu schauen,
  • um Computerspiele zu spielen,
  • um shoppen zu gehen
  • usw.

Ne, das kann es natürlich nicht sein. Niemand ist auf der Welt, um Fernsehen zu schauen oder zu schoppen. Das ist doch Quatsch. Aber warum verbringen dann die meisten Menschen soviel Zeit damit? Ja… weiß ich auch nicht.

Beliebt bei vielen ist die eher esoterische Definition: Wir sind einfach nur hier, um Erfahrungen zu machen, um einfach nur zu SEIN? Oder: Um unser Karma abzuarbeiten.

Mmmmhhh… eigentlich eine ganz schöne Definition, weil sie irgendwie unwiderlegbar und allumfassend ist. Aber trotzdem finde ich diese Definition unbefriedigend.

Denn wenn ich auf der Suche nach meinem Sinn bin, dann auch, um daraus irgendwann mal konkrete Schritte abzuleiten. Ein Sinn macht nur Sinn, wenn man ihn auch ganz praktisch leben kann.

Wenn mein Sinn ist, ein toller Koch zu sein, gehe ich in die Küche und schwinge den Löffel. Wenn mein Sinn ist, den Hunger in der Welt zu bekämpfen, werde ich meinen Job kündigen und mich bei einer Hilfsorganisation bewerben. Wenn mein Sinn aber einfach nur ist zu SEIN… ja, toll, und was sind dann die nächsten Schritte? Heute BIN ich mal. Morgen auch. Aber dann wird es irgendwie langweilig. Und mein Karma abarbeiten. Ich kann mich dummerweise nicht so richtig erinnern, was in meinen früheren Leben passiert ist. Für Pragmatiker wie mich ist diese SEINS-Geschichte oder das mit Karma also keine richtige Lösung.

Was könnte dann mein Sinn sein?

Etwas beitragen zum großen Ganzen?

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

Ja, aber was ist denn bitte das große Ganze?

Gottgefällig leben. Die Idee ist für Agnostiker wie mich auch wirklich keine Hilfe.

Vielleicht ein guter Mensch zu sein und Gutes zu tun?

Ist schon nicht schlecht. Aber um mal ein Metapher zu benutzen: Wie viele Leute füttern die Enten mit Brot und denken, sie würden etwas Gutes tun? Und dann kippt der Teich wegen der Brotreste um und stinkt oder die Enten werden krank davon…

Vielleicht geht es darum, mein Potenzial auszuschöpfen und meine Talente voll zu nutzen, also das Beste aus mir zu machen?

Ooooh… auch wieder so eine schwammige Definition, die alles und nichts heißen kann. Hilft mir auch nicht richtig weiter.

Ist schon vertrackt. Wir Menschen wünschen uns so sehr, dass unser Leben einen Sinn hat. Nur zu fassen bekommen die meisten ihn nicht, diesen Sinn.

Oder vielleicht machen wir es uns auch alle zu schwer und denken zu kompliziert oder zu außenorientiert?

Vielleicht ist der Sinn meines Lebens einfach eine Entscheidungssache! Jeder kann seinen Sinn frei wählen. Jeder kann sich aussuchen, wozu er auf der Welt sein will.

  • Vielleicht bin ich auf der Welt, um der beste Automechaniker der Welt zu sein.
  • Vielleicht bin ich auf der Welt, um alte Tomatensorten vor dem Aussterben zu retten.
  • Vielleicht bin ich auf der Welt, um meinen Kindern einen Platz der Wärme und Geborgenheit zu geben.
  • Vielleicht bin ich auf der Welt, um möglichst viel fern zu schauen.

Ja, vielleicht ist das, was mein Sinn ist, ja tatsächlich meine Entscheidung. Schlechter als die ganzen anderen Ideen ist das auch nicht. Warum es sich also nicht ganz einfach machen?

Wenn es also Ihre freie Entscheidung wäre, was würde dann Ihr Sinn im Leben sein?

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Kommentare

  • Diese oft gelesene Aussage, dass sich jeder den Sinn des Lebens im Prinzip selbst aussuchen kann, empfinde zumindest ich als sehr demotivierend – weil es das Leben irgendwie beliebig und belanglos macht, also gerade nicht sinnstiftend ist.

    Wenn du schon Viktor Frankl erwähnst, wäre doch auch ein Hinweis darauf, welche Aussage er zum Lebenssinn macht, ganz naheliegend gewesen:

    „Denn das Leben erweist sich grundsätzlich auch dann noch als sinnvoll, wenn es weder schöpferisch fruchtbar noch reich an Erleben ist.“ Es kommt darauf an, „wie der Mensch zu einer Einschränkung seines Lebens sich einstellt.“ Es „eröffnet sich ein neues, eigenes Reich von Werten, die sicherlich sogar zu den höchsten gehören.“

    Das Stichwort sind also die Werte, die man hat und nach denen mal leben sollte. Schade, dass du darauf mit keinem Wort eingehst.

    Auch wichtig: Für Viktor Frankl strebt der Mensch nicht das Glücklichsein an sich an, sondern den Grund zum Glücklichsein. Sobald dieser gefunden ist, stellt sich das Glück von selber ein.

    Und auch Frankl stand wie ich, allerdings aus anderen Gründen, dem Selbstaussuchen von Sinn kritisch gegenüber: Sinn muss gefunden werden, kann aber nicht erzeugt werden. Was sich nur erzeugen lässt, ist entweder ein subjektiver Sinn, ein bloßes Sinngefühl oder Unsinn. Der Mensch, der keinen Sinn in seinem Leben finden kann, kann diesen auf der Flucht vor der Sinnlosigkeit nicht erfinden. Sinn muss aber nicht nur, sondern kann nach Viktor Frankl auch gefunden werden.

    • Michael schreibt am 18. Februar 2017

      Möchte mich dem anschließen. Es ist einfach ein Ahnung in mir die sagt, dass Frankl da näher dran liegt. Also: Sinn kommt aus unserem Sein. Wenn wir unserem Wesen und unseren Lebensbedingungen entsprechend leben und damit im Einklang handeln, erfahren wir Sinn. Beides können wir uns nicht aus-suchen – wohl aber (mit-)gestalten. Überhaupt hilft Suchen da wohl auch nur bedingt weiter. Beides – mein Wesen und die Bedingungen meines Lebens – sind ja bereits unmittelbar da.

  • Vielleicht ist es besser, keinen Sinn zu suchen…. ich habe mein Leben damit zugebracht ( glücklicherweise, ohne zu darüber das Leben zu vergessen, was ich leben durfte – schöne Momente und auch schlechte Momente) den wirklichen Sinn des Lebens zu suchen – heute,muss ich sagen, dass ich viele Illusionen verloren habe – ich habe eher das Gefühl, dass alles den Berg runtergeht, wie eine Lawine. Was immer auch entschieden wird von den Menschen, die Entscheidungen treffen (Politiker, die Diener des Hyper-Kapitalismus sind , der in der ganzen Welt herrscht), scheint mir oft dermassen daneben, dass ich mich immer öfter frage, ob es noch Sinn macht, den Sinn des Lebens zu erforschen… dazu muss ich sagen, dass der Sinn meines Lebens immer war, den Sinn zu finden… nun ja, ich habe (fast) immer gern gelebt – mit der Natur – Bäume, Flüsse u.s.w. – wenn immer ich Gelegenheit habe zu wandern, fühle ich mich dem “Sinn” viel näher….

  • naja, habe alle Kommentare gelesen, aber bis auf 2-3 waren mir alle zu esoterisch angehaucht :-)
    ich denke seit ca. 50 Jahren über den Sinn nach, bzw. nenne ich es immer “wo ist meine Nische”.
    Gefunden habe ich bis heute nichts, da ich extrem viele Interessen habe und mich so unglaublich verzettle. Habe tausende Sachen ausprobiert, aber das Richtige war dennoch nicht dabei.
    Eines habe ich aber gelernt, dass man viele Erfahrungen macht und somit ständig dazu lernt, obwohl mir vorkommt, dass ich und viele Andere manche Fehler öfters wiederholen, solange, bis sie den Fehler bemerken und die Sache endlich anders angehen, ich z. B. in dem ich lerne auch mal NEIN zu sagen.
    Seine Talente und Interessen zu verwirklichen sind schon auch eine Hilfe in die Richtung eines erfüllten Lebens zu gelangen. Oft liegt man bei seinem Tun eh nicht so weit entfernt vom Idealen, denke ich.
    Das Schlechte im Leben weglassen und das Gute verstärkt tun finde ich auch ganz gut, um den Sinn einzukreisen.
    Konkret möchte ich folgendes unter einen Hut bringen: Eine Aufgabe machen, wo ich mit anderen Leuten zusammen arbeiten kann, und ich möchte von anderen Lernen und selber auch mein Wissen weiter geben. Ich möchte Reisen zu Orten, wo ich Wissen einsammeln kann und dann möchte ich eine Art Genossenschaft/AG gründen, die erschwingliche Wohnungen für Leute baut, die sich die normalen Preise nicht leisten können. Mal schauen, ob ich da einen Schritt weiter komme, aber zum Glück bin ich sehr unkompliziert und traue mich jede nur erdenkliche Aufgabe anzugehen, wobei meine Schwäche aber darin liegt, dass mir dann die Puste ausgeht, bzw. dass mich nach gewisser Zeit Anderes wieder mehr interessiert.
    Tja, was müsste sein, dass ich meinen Fokus aufrecht erhalten kann?
    Oder ist das eine Spirale und man kommt mit der Zeit seinem Sinn dennoch immer näher…

  • Hallo,

    mit großem Interesse habe ich bisher alle Kommentare verschlungen.
    Viele Ansätze empfand ich als, sorry, anstrengend, weil sehr intellektuell.
    Meine Definition von sinnvollem Leben heißt daraufhin
    einfach sinnvoll zu Leben in jedem Augenblick und mit allen meinen Sinnen.
    Den Moment zu spüren und auszuleben was genau dann passend ist, Meiner inneren Spur zu folgen. Aufrichtig und offen im Gleichklang mit meinen Mitmenschen.
    Alles andere muss jede/r für sich selbst spüren und umsetzen (Kinder ja/nein, etc.)

    liebe Grüsse und danke für die wöchentlichen Anregungen ;-))

  • Der Sinn meines Lebens ist für mich, einfach Gottes Kind zu SEIN. Daraus folgt dann natürlich auch:
    SEINEN Willen zu tun! Was gibt es mehr, als den Willen des HÖCHSTEN zu tun? Es ist FÜR UNS selbst gut. Unser Schöpfer will für uns nur das ALLERBESTE!

    Welche Rollen wir dann tun bzw. tun soll(t)en, werden wir dann schon automatisch erfahren. Die einzelnen Rollen sind dennoch zweitrangig. Wir SIND nicht unsere Rollen. Rollen ändern sich. Unsere Identifikation liegt nicht ausschließlich in den verschiedenen Rollen. Wer auf dem Höchsten hört, wird eh seine Berufung erkennen.

  • Der Sinn des Lebens ist es, den Sinn zu suchen.
    Wenn man ihn findet, ist es gut.
    Wenn nicht, dann hat man ihn wenigstens gesucht, dann ist es auch gut. Dann hat man den Sinn auch gefunden.

  • Ich habe gestern den 3D Film über das Hubble Teleskop im Kino gesehen. Nun bestätigt sich in mir noch viel mehr die These, dass sich jeder Einzelne von uns viel zu wichtig nimmt. Was sind wir doch für winzige Mikroben in diesem Universum! Und dennoch-unser Dasein hat eine Berechtigung und eine Funktion, denn nur gemeinsam bringen wir uns zum Fortschritt-jeder hat seine Aufgabe ! Ich kann mich nicht als Individuum sehen, sondern als Teil eines funktionierenden Ganzen.Daher gebe ich auch nie auf,mache immer weiter und versuche Gutes zu tun und auch zu leben.Ich bin nicht gläubig,aber ich glaube an das Gute im Menschen und wurde auch diesbezüglich noch nie enttäuscht.Daher mache ich immer weiter,gehe den Weg vorwärts,da die Zeit uns keine Pause gibt und das Leben weiter geht.Ich denke und handle positiv,glaube an die Zukunft und an die Humanität! Ich hoffe nur, ich bin nicht allein…

  • Was ist der Sinn meines Lebens? Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt, seit ich in der so genannten 2.Lebenshälfte angekommen bin. Im Beruf das Mögliche erreicht,gute Ehe geführt, Haus gebaut, Kinder groß gezogen. War es das? Oder gibt es noch etwas anderes?

    Heute denke ich, der Sinn meines Lebens liegt darin
    – dass ich das, was mir im Leben begegnet, bewältige, und zwar so, dass ich dabei ein gutes Gefühl habe

    – und dass ich wissen will, was noch alles in mir steckt.Schreiben, dichten, gestalten.

    – aufmerksam sein

    – wahrnehmen, Schönes und Leidvolles

    – dankbar sein für alles, was mir begegnet

    Manchmal wollte ich die Welt verbessern. Dazu fehlte mir der Mut. Aber warum nicht im Kleinen anfangen:

    – zu jedem , der mir begegnet freundlich sein,helfen, wenn jemand in Not ist, mich selbst nicht so wichtig nehmen,
    – wissen, ich bin ein Teil vom Ganzen, aber bestimmt nicht der Mittelpunkt.

    Liebe Grüße und vielen Dank für die ehrlichen Kommentare

  • Ich vermisse sehr häufig beim Lesen der Kommentare , dass Wir, ich suche den Sinn des Lebens. Das hört sich sehr allein und einsam an. Meines Erachtens können wir den Sinn des Lebens nur in der Gemeinschaft , im Zusammenleben, also im Miteinander Handeln finden. Allein für mich ,finde ich keinen Sinn im Leben, aber sehr im Füreinander und Miteinsnder.
    Finden wir durch Wohlstand und Überfluss nicht mehr richtig zueinander?

  • Ich habe lange nach dem Sinn gesucht. Ich suchte und dachte etwas zu finden. Nun ist meine Suche fertig. Ich habe nichts gefunden. Aber ich weiss jetzt was der Sinn ist.

    Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.

  • Was macht denn Sinn?

    Schauen wir uns das Wort an: Sinn – es hat also mit Sinnen und also Sinnlichkeit zu tun.

    Folglich kann es nur eine Wahrnehmung und keine intellektuelle Theorie (was ist “der Sinn des Lebens” sein…)

    Mit allen Sinnen wahrnehmen… Das bedeute, immer ganz “da” zu sein. Immer ganz präsent im Moment das wahrzunehmen, was ist! Mit allen Sinnen!

    “Völlig von Sinnen sein” bedeutet, dass die Wahrnehmung völlig entgleist ist…

    “Sinnlos” ist etwas, wenn ich es mit meinen Sinnen nicht mehr fühlen kann…

    “Sinnvoll” ist etwas, wenn ich es fühlen, erleben, schmecken, riechen, sehen kann! Dann bin ich erfüllt mit Sinn(lichkeit)!

    “Nachsinnen” bedeutet, nocheinmal in das Gefühl zu gehen, wie etwas Vergangenes sich angefühlt hat…

    So kann also der “Sinn des Lebens” keine Theorie sein! Kein intellektuelles Konstrukt! Denn das ist nicht sinnlich erlebbar, sondern nur denkbar…!

    Gefühle jedoch kann man nicht denken!

    In unserer Zeit gibt es jedoch das leider verbreitete Phänomen der “gedachten Gefühle”! Dies liegt an einer getäuschten Wahrnehmung: Wir haben eine Idee, oder eine Vorstellung von etwas und bilden uns eine Meinung. Wenn dieses “Bild”, oder diese Meinung auf Anerkennung oder Ablehnung stößt,reagieren wir mit “gedachten Gefühlen” auf eine theoretischer Ansicht. Zum Beispiel Bestätigung oder Empörung. Und verwechseln dies mit tatsächlichen Gefühlen…

    Sinn macht das Leben nur, wenn ich es mit allen Sinnen LEBE: Wenn ich genau hin-schaue, hin-horche, hinein-fühle, be- greife, er-fasse,es rieche, schmecke, berühre,wenn ich das Leben SPÜREN kann!

    Der Sinn des Lebens ist, ihm Sinn zu geben! Unsere Sinne! Unser Leben!

    Sinnlichkeit ist Hingabe…!

    • Palmi schreibt am 27. August 2016

      Vielen Dank für diese wertvollen Zeilen :-) :-)

  • Die Frage ist doch, ob wir hier nur alle zufällig rumlaufen, oder ob es doch etwas gibt, das hinter allem steht. Falls es so ist, gilt es das rauszufinden. Falls nicht, ist doch alles recht sinnlos.
    Letztlich spitzt sich die Frage auf die eine zu: Gibt es Gott, oder gibt es ihn nicht. Für mich konnte ich die Frage positiv beantworten und damit bin ich sehr neugierig geworden, herauszufinden, was sich dieser Gott so für mich und diese Welt gedacht hat. Wenn man wirklich sucht, ist es sehr interessant mal die ersten Bücher (Evangelien) des Neuen Testamentes zu lesen; möglichst in einer gut lesbaren Übersetzung. Faszinierend und sehr erhellend!
    Es ist nur schade, dass Glauben immer mit der Institution Kirche gleichgesetzt wird, die in der Tat oft enttäuschend ist. Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was sich Gott gedacht hat und was wir Menschen daraus gemacht haben; kann man schon in der Schöpfungsgeschichte nachlesen.
    Meinen Sinn ziehe ich letztlich aus der Tatsache, dass ich ein von Gott geliebter Mensch und dem Schöpfer des Universums wichtig bin. Das ist gewaltig. In die Beziehung mit ihm zu treten und den Alltag mit ihm zu gestalten ist eine nicht immer leichte, aber sinngebende lebenslange Aufgabe. Letztlich befriedigend ist mein Leben nur, wenn ich in diesem Einklang lebe.

  • Ich habe zu diesem Thema gleich einen ganzen Gedichtband verfasst und stelle das dazu passende Gedicht hier vor:

    Auf der Suche nach Sinn

    Ich ging durch den Wald
    ganz still vor mich hin.

    Ich war auf der Suche
    nach dem Lebenssinn.

    Jeder Schritt fiel mir so schwer,
    mein Kopf war so leer.

    Wohin mit all den Fragen,
    wer kann mir die Antwort sagen ?

    In Einklang zu leben mit der Natur,
    das wollte ich damals nur.

    Fernab von Konsum, Reichtum, Macht.
    Immer nur laufen mit mir und meinen Gedanken,
    bis mein Herz vor Freude lacht.

    Losgelöst von des Lebens Plagen,

    Sag mir, wer kann mir sagen
    was ist der Lebenssinn,
    wo steuert mich mein Schicksal hin ?

    © 2009 by Marlies Lehmann

    Nach meinem heutigen Wissens- und Erfahrungsstand erübrigt sich die Suche nach dem Sinn. Es gibt nichts zu suchen, es genügt einfach für jeden Menschen, den Sinn in seinem Leben zu finden und zu leben.

  • Hallo,

    die Frage nach dem Sinn des Lebens begleitet mich seitdem ich 18 bin…

    Mit 20 dachte ich, der Sinn des Lebens sei es nach Weisheit zu streben und seine Zeit auf Erden dafür zu nutzen, der Schöpfung hinter den Vorhang zu schauen.

    Mit 27 sagte ich, der Sinn des Lebens ist die Liebe. Sie macht alles lebendig.

    Mit 32 war drei Monate zu Fuß auf dem Jakobsweg pilgern. In einer kleinen Kirche in Moissaq hörte ich Nonnen wunderschön singen. Sie sangen wunderschön und es waren junge hübsche Nonnen. Ich war damals sehr beeindruckt. Ich fragte mich damals nach der Kraft, die diese Frauen in sich trugen und fagte eine der Nonnen am Ende der Messe, was für sie der Sinn des Lebens sei. Ich erwarterte damals eine komplizierte Antwort aus der Bibel. Doch das, was sie mir antwortete war sehr einfach und einleuchtend. Sie sagte zu mir: “Schau, Gott hat diese Welt so schön gemacht damit wir glücklich sind.” Ich war damals ziemlich baff über diese Antwort.

    Was würde ich heute antworten, wenn mich jemand nach dem Sinn des Lebens fragen würde?

    Ich würde antworten, dass ich glaube, dass das Leben kein Entdeckungsprozess ist und wir das Wichtigste im Leben nicht durch intensive Suche finden können. Eigentlich ist alles schon da, wir müssen nur die Augen aufmachen. Warum sollten wir suchen, was uns längst gefunden hat? Ist das Leben ein Ruf, so sind wir zuerst die Antwort darauf. Es ist das Leben, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, sondern er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten – der das Leben zu verantworten hat.

    Was könnte das bedeuten?

    Irgendwo fande ich mal folgende Antwort:

    “Ganz und heil zu werden, seine Persönlichkeit zu entfalten, zu einer immer reicheren Entfaltung seiner menschlichen Kräfte zu gelangen und das in sich zu verwirklichen, was Gott in einem selbst bedeutet!”

    LG dirk

    P.S.
    Warum ist für die Menschen die Frage nach dem Sinn ihres Lebens eigentlich von so fundamentaler Wichtigkeit? Wer sich mit sich und dem Rest der Welt verbunden fühlt, wer Frieden und Liebe in sich spürt, stellt glaube ich nicht solche Fragen…

  • Ich finde der Sinn findet uns jeden Tag ;)in allem was wir
    tun und denken. Ich finde es spannend und das
    es ist wie es ist macht für mich Sinn.

  • Ich denke, dass der Sinn des Lebens darin besteht, so glücklich wie möglich zu sein. Nehme ich mir das vor, lebe ich bewusster: Ich beachte meine Gefühle und die meiner Mitmenschen und genieße mehr. Ich lebe meine Talente mehr aus, denn das macht mich glücklich. Und: Nur wenn ich selber glücklich bin, kann ich andere glücklich machen. Und ich bin wiederum glücklicher, wenn andere um mich herum gute Laune haben.

    Dabei ist es völlig egal, wie man glücklich wird, ob durch materielle Dinge, Karriere, Elternschaft reisen etc. Jeder Mensch ist ein Original und es gibt so viele Wege, glücklich zu sein, wie es Menschen gibt.

    Ich habe immer geglaubt, glücklich sein ist “nur” ein Zustand, aber es ist vor allem auch eine Willensentscheidung, achtsamer mit sich zu sein.

  • Weil es so schwierig bzw. unmöglich ist, den Sinn des Lebens als Lebender zu erkennen, sucht man ihn sich eben einfach selber aus?!

    Was ist, wenn nun immer mehr Menschen für sich den Sinn darin finden, selber etwas gegen die Überbevölkerung zu unternehmen und möglichst viele andere Menschen ins Jenseits zu befördern?

    Im Endeffekt ist das Alles (oder soll ich sagen: das Leben) so absurd.

    Ich bin auch Agnostiker (mit Tendenz zum Atheismus) und stelle immer häufiger fest, wie sehr doch die Menschen mit einem festen Glauben – egal an was, von mir aus auch ans Goldende Kalb – zu beneiden sind. Das Leben wird soviel einfacher…

    Wenn man wie ich daran glaubt, das mit dem Tod nicht nur das Leben endet, sondern eben die gesamte eigene Existenz, also das außer dem toten Körper nichts übrigbleibt, kein Karma, keine Seele oder was auch immer, dann erleichtert das die Sinnfrage nicht eben.

  • Auch wenn ich noch weit von den “Sinnkrisen-Jahren” zw. 40 und 50 entfernt bin, frage ich mich dennoch was der Sinn meines Lebens ist. Warum bin ich hier? Was ist die Aufgabe, die ich zu erfüllen habe? Ich liebe es zu reisen, und ich glaube, dass der Sinn des Lebens darin stecken kann, Erfahrungen mit anderen Kulturen und anderen Menschen in den verschiedensten Kontinenten zu erleben. Es sind diese Erinnerungen und Erlebnisse, die man später mitnehmen kann.
    Glücklich sein…ja, unbedingt. Und diese Sonne, dieses Strahlen, diese Begeisterung an andere Menschen weiterzugeben. Ich könnte mir vorstellen, dass dies der Sinn des Lebens sein könnte…

  • Meine Arbeitswoche mit dem Sinn-Thema zu beginnen, ist wieder Mal eine Herausforderung. Danke für die vielen schönen Kommentare. Besonders bei Monika Fuhrig sind meine Gedanken hängengeblieben. Ist es wirklich der Sinn des Lebens, Kinder in die Welt zu setzen? Sicherlich ist es eine schöne und bereichernde Aufgabe, Kinder zu haben. Aber ist es nicht ebenso wichtige, eine mütterliche Frau zu sein? Gerade in ihrer Aufgabe als Erzieherin lässt sich die Mütterlichkeit doch extrem gut leben. Und das kann glücklich machen und das kann ein Weg zum Sinn des Lebens sein. Ich selber bin mit vielen Talenten gesegnet und dafür bin ich sehr dankbar. Das macht mein Leben reich und abwechslungsvoll. Und so finde ich große Freude am Leben, weil ich mich immer wieder ein Stück weit selbst verwirklichen kann, mich spüren darf und in meinem Inneren immer wieder zu mir finde.
    Ich kann es jedem nur wünschen, diese Gefühle erleben zu dürfen. Ich glaube, wir sind alle auf dem Weg…
    Danke für all die schönen Gedanken zum Lebenssinn… Elisabeth

  • Vielen Dank für Eure weisen Worte.
    Bin schon ein wenig überrascht, wie viele sich mit diesem Thema “Der Sinn des Lebens” bereits auseinander setzen und ähnlich darüber denken.
    Doch gibt es doch dazu meist einen Auslöser mit dem jeder früher oder später konfrontiert wird.Ob nun durch Krankheit oder durch das Erreichen der 2.Hälfte des Lebens wie bereits erwähnt wurde.

    Vor meinem letztjährigen Unfall mit 33 Jahren war mir ein solch tiefgründiges Thema völlig fremd, wusste gar nicht damit umzugehen und hätte eine solche Frage als völligen Blödsinn abgetan. Wohl aber auch aus Angst, zugeben zu müssen es gar nicht zu können.
    War doch mitten drin in meinem Lebens-Flow mit gesteckten Zielen im Job und physisch. Wirklich glücklich war ich dennoch nicht. Ich finde der Sinn des Lebens und Glücklichsein stehen im sehr engen Zusammenhang.

    Nach dem Unfall als ich anfing mir die Frage zu stellen was ist mir eigentlich wichtig was willst Du, wo willst Du hin, nehme ich meine Umwelt viel bewusster wahr und hinterfage eher.

    An dieser Stelle möchte ich ergänzen,dass der Sinn des Lebens für mich, nicht darin liegt, sich Ziele zu setzen die man ständig verfolgt und irgendwann erreicht. Schon gar nicht rein materielle und vergängliche Dinge wie ein tolles Auto oder eine große Wohnung. Sie helfen allerdings.
    Es ist nicht das Ziel, sondern der Weg dorthin der einen Glück bereitet und der somit dem Leben seinen eigentlichen Sinn gibt. Die Momente im Leben bewusst zu durchleben.
    Ich finde auch man sollte das Leben einfach so nehmen wie es ist und wie es kommt auf dem eigenen Weg um selbst glücklich und weise zu sein. Sich völlig dem Leben hinzugeben und anzunehmen mit all seinen positiven aber auch negativen Facetten.

    Einen kleiner Film/Buch-Tip für Diejenigen die sich gerne etwas spirituell befassen it der “Friedvolle Krieger”. Das höchste Ziel im Leben ist es “anderen” einen “Dienst” zu leisten. Dieser kann rein materiell sein oder aber auch emotional spirituell indem man durch seine eigenen Erfahrungen begleitet und hilft. Wenn man etwas gibt kommt immer etwas zurück.

    Ich wünsche Schöne Grüße

  • Verrückt oder nur nicht wissenschaftlich einwandfrei zu belegen: ich glaube daran, dass es für jede/n eine Seele gibt, die sich im Laufe der Lebenszeit weiter entwickelt.

    Sie sammelt Erfahrungen – in kommunikativer Hinsicht, in wissenschaftlicher Hinsicht, etc. Alles, was ich erfahre, nimmt diese Seele auf. Und wenn mein Körper dann ausgedient hat, wandert die Seele nach einer gewissen Zeit in einen neuen Körper – einen, der gerade eine Seele braucht.

    Das erklärte unsere Dejá Vu’s, es erklärt, warum man sich zu bestimmten Orten hingezogen fühlte(bei mir ist es die Küste – speziell Hamburg). Es würde erklären, warum einige von uns schon im Kindesalter Fähigkeiten haben, die besser ausgebildet sind als die von anderen Kindern.
    Es erklärt vielleicht sogar Träume, die in der Kindheit immer und immer wieder kehrten (bei mir war es, dass eine Wahnsinnswelle mich unterspülte und ich auf einmal unter Wasser atmen konnte).

    Ich bin im letzten Drittel 1962 geboren und in diesem Jahr, wie ich unlängst beim Zappen herausfand, gab es im Februar eine Flutwelle in Hamburg, die viele Menschen tötete.

    Mich tröstet es zu vermuten, dass eine der Seelen, die dort vom Körper getrennt wurde nun zu meinem Körper gehört.
    Dass meine Erfahrung irgendwann einmal mit Hilfe der Seele einem anderen Körper Leben einhaucht und ich quasi fürs Leben gelernt habe. Nicht umsonst sondern fürs ganz grosse Leben.

    Nennt mich verrückt – ich mag den beschriebenen Gedanken!

  • Der Sinn des Lebens ist für mich, zu mir selbst zu finden, auf meine innere Stimme, meine Intuition zu hören, meiner Seele ein Haus zu bereiten, in dem sie sich wohlfühlen kann, Erfahrungen zu sammeln, die mich weiterbringen, diesem Ziel entgegen.

    Ich habe lange Jahre nicht gewußt, was ich will, hab Anderer Leben mitgelebt und mich irgendwann angefangen zu wundern, dass ich unzufrieden bin, nur funktioniere. Herauszufinden, was ich selbst will oder hier soll, ist schwierig und ergibt sich vielleicht nur, wenn man über seine Ängste hinauswächst, Grenzen überschreitet.

    Ich bin in der zweiten Hälfte meines Lebens, bin im Umbruch beruflich, entwickle mich jetzt erst in eine Richtung, die mein Innerstes anspricht. Und ich bin erst jetzt “alt” genug, den Mut dazu aufzubringen, Neues zu wagen.

    Der Sinn ist vielleich auch, sich die Zeit zu geben, die man braucht, Erfahrungen zu machen, und wenn dazu Leidensdruck notwendig ist, dann hat auch das seinen Sinn.
    Ich glaube auch, das einem genau die Lebenszeit zur Verfügung steht, um die für dieses Leben notwendigen Erfahrungen zu machen. Ich bin überzeugt davon, das das Leben einen tieferen Sinn hat und das eine jetzige Leben nur ein Baustein im größeren Zusammenhang ist. Wir sind Teil eines großen Ganzen und könne viel dazu beitragen, das Leben mit Sinn zu erfüllen.

    Öfter mal ein Lächeln zu verschenken ist auch schonmal was…

  • Nun bin ich 39 Jahre alt, diese Sinnsuche begleitet mich seit ich ca. 12 Jahre alt bin. Mal mehr, und mal weniger intensiv. Im tiefsten Inneren denke ich immer wieder, der Sinn in meinem Leben wäre es, Kinder zu “haben”. Sie zu zufriedenen, “guten/richtigen” Menschen zu erziehen und -wie eine Vorrednerin sagte – fliegen zu lassen.
    Leider habe ich keine Kinder.
    Also muss mein Sinn im Leben etwas anderes sein. Oder habe ich meinen Sinn einfach nicht erfüllt? Was bedeutet das dann für mich und mein weiteres Dasein? Kann es sein, dass mein Sinn im Leben nicht erfüllbar ist? Nein, eigentlich glaube ich das so nicht. Dann kann es also auch nicht sein, dass der Sinn meines Lebens Kinder sind. Oder doch?

    Nun, ich bin Erzieherin und liebe meinen Beruf. Seit zwei Jahren bin ich selbständig und sehe wirklich viel Sinn in der Arbeit die ich tue. ABER kann das Alles sein? Kann es wirklich sein, dass mein Sinn im Leben das ist, was ich beruflich mache? Ich habe das Gefühl es muss mehr geben, etwas, was mir schwerer fällt. Der Sinn im Leben kann doch nicht so leicht gemacht werden, oder doch?

    Puh, das sind schwer zu beantwortende Fragen für mich.

    Und dann immer wieder die finanziellen schwierikeiten: kann es sein, dass der Sinn in meinem Leben ist, wirklich zu lernen, sparsammer zu sein? Mit NOCH weniger auszukommen? Oder ist der Sinn meines Lebens wirklich zu lernen auf Dauer alleine zu leben UND dabei glücklich zu sein? Puh, das wäre eine richtig schwere Lebenssinnaufgabe. Aber kann es sein, dass mein Lebenssinn so etwas lebensfremdes wie alleine leben ist? Oh man, das will ich nicht glauben.

    Apropo Glauben: ich glaube an Gott und das erschert meine Sinnsuche noch zusätzlich. Muss ich vielleicht einen bestimmten Sinn erfüllen, für ihn/sie? Hat er/sie mir den Sinn mitgegeben? Habe ich mit ihm/ihr den Sinn schon im Vorraus bestimmt und nur vergessen was ich mir ausgesucht hatte?

    Manchmal wünschte ich mir eine Mutter mit 5 Kindern, einem Mann und berufstätig zu sein, dann würde ich vielleicht nicht so viel grübeln.

    Denn so wie es aussieht, komme ich zu keinem eindeutigen Ergebnis.

    Danke für diesen Newsletter und das Forum hier!

  • … ein genussvolles Leben zu führen, soweit mir das möglich ist und das umfasst ALLES, auch GEISTIGE GENÜSSE … *

  • Auch ich kenne die Geschichte, wie sie Biene beschrieben hat,Immer krampfhaft nach einem neuen Sinn gesucht. In Dinge rein gestürzt, die sich gerade anboten, auch wenn sie im Nachhinein betrachtet, nicht wirklich für mich gepasst haben.
    Und dann kam das totale Aus. Ruhe! – Und nun?, fragt man sich. Wie geht es jetzt weiter?
    Zumeist haben wir nur gelernt zu arbeiten und zu funktionieren. Und plötzlich war da viel Zeit. Und nach einer langen Phase der Erholung beginnt man plötzlich im Inneren etwas wahrzunehmen, was man nie gespürt hat. Ein Gefühl das sich da meldet und plötzlich mitentschieden will beim Spiel des Lebens. Plötzlich kommt die Frage: Will ich das wirklich, was da wieder vor mir liegt?
    Und zum 1. Mal, sage ich: Nein!
    Nun kommt die schwierige Frage, die sich nie beantworten lies, was will ich eigentlich? Und nun beginnt die eigentliche Suche!
    Wovon hast du als Kind geträumt, was wolltest du werden? Hm, kann ich mich nicht erinnern! Welche Fähigkeiten hast du dir im Laufe der Zeit angeeignet, was macht am meisten Spaß? – Da kommt schon eher was zusammen. Schließlich wurde mir bei einem Persönlichkeitstest bescheinigt, dass ich als Pragmatiker zu schnell brauchbare Lösungen bringe, die eigentlich hätten weiterentwickelt werden müssen. Weiterentwickelt??? Wie das denn?? – Den Schlüssel erhielt ich in einem Gespräch mit einem älteren Herrn, der mir erklärte, dass wir uns von unserer Fantasie zu weit abgeschnitten haben. Unsere Fantasie bringt uns dem wahren Leben näher. Und Pragmatiker haben nicht wirklich viel davon, ich jedenfalls nicht.
    In der Zwischenzeit ist etwas eingetroffen, womit ich wirklich nicht gerechnet hätte. Nachdem ich sehr viel Zeit mit mir selbst verbracht und spontan auch mal zu Farbe und Pinsel gegriffen hatte, spüre ich, wie sich genau diese Fantasie wieder einstellt. Und so ganz langsam bekam ich eine Vorstellung von dem was der Herr meinte. Sehen, spüren- achtsam sein, auf das was um uns geschieht.
    Und letzte Woche habe ich, in der S-Bahn eine Anzeige einer Schule gesehen, die mir irgendwie ins Auge viel. Heute weiß ich, dass dort die Weiterbildung ist, die für mich meine Zukunft bedeutet. Und wenn ich alle meine Fähigkeiten zusammen in den Topf werfe, werde ich es wahrscheinlich schaffen und selbstständig zu werden.
    Dieses Ende hätte ich zu Beginn meiner Suche nicht für möglich gehalten.
    Ich glaube das Wichtigste auf unserer Suche, ist wieder zu den eigenen Gefühle und Empfindungen zu finden und dann denn Mut zu haben, sich darauf einzulassen. Denn eines habe ich in dieser Zeit erkannt. Wann immer mir mein Gefühl erklärt hatte: Tu es nicht! und ich dessen nicht nachgekommen bin, war ich immer der Verlierer. Aber dafür haben wir ja unseren freien Willen, um vielleicht gerade diese Erfahrung zu machen. Solange, bis wir die Wahrheit über uns erfahren haben.

  • Für mich ist das sooo klar – Geheimnis des Glaubens: Wir sind einfach nur hier, um Erfahrungen zu machen, um einfach nur zu SEIN

    Was mein Sinn ist, ist tatsächlich meine Entscheidung; in jeder Sekunde neu. Dieses SEIN ist grenzenlos; Grenzen sind nur Erwartungen in meinem Kopf. Ob da ein kurzes Leben reicht, mit neuen Entscheidungen alle diese Grenzen zu transzendieren?

    Und vielleicht geht es dabei mal um den besten Automechaniker, mal um die alte Tomatensorte oder um meine Kinder und ihre Welt. Und spätestens da bemerke ich und kann es nicht mehr vor mir verheimlichen: das sind alles Angelegenheiten der Anderen. “Der beste Automechaniker”, das entscheidet der Markt, sowohl der der Autos als auch der ihrer Benutzer. “Die Welt meiner Kinder”, das entscheiden die später mal selber, wie die die sehen und glauben wollen. Ich, in meinem Schwanken zwischen Depression und Größenwahn, will die Angelegenheiten der Anderen übernehmen; das entlastet mich von dem Druck der meinen. Doch, wer kümmert sich solange um meine Angelegenheiten?

    Liebe Grüße

  • Bei der Suche nach dem Sinn des Lebens scheitern Menschen häufig einfach an den Erwartungen, denn meist sind sie zu hoch geschraubt. Sinnsuche findet oftmals in einer Höhenregion statt, für die der Sauerstoff nicht mehr reicht. Stattdessen gilt es, den Sinn da finden, wo er ist – im eigenen Sein. In allem was ich bin. In allem, was mich ausmacht.

    Was bedeutet es “einfach nur zu Sein”? Es bedeutet, sich selbst zu leben, sich selbst zu verwirklichen, zu tun was glücklich macht und das in jedem einzelnen Moment. Einfach “Sein” heisst auch, dass ich nicht in blinden Aktionismus verfalle sondern vielmehr aus meinem Sein – dem ICH BIN – heraus genau das tue, was ich wirklich tun möchte. Und das kann alles sein – hier sitzen und eine E-Mail tippen, einen Spaziergang machen, ein Buch schreiben, ein Bild malen, mit meinem Hund Gassi gehen, Freunde besuchen, mit dem/der Partner/Partnerin etwas schönes unternehmen oder was jeder Einzelne darunter versteht.

    Aber um das auch so tun zu können, muss ich auch wissen, was ich wirklich möchte. Und ich muss aufhören, auf jedes Wenn und Aber meines Ego zu hören, das mir vielleicht sagt: “Du sollest jetzt nicht lesen, Du solltest die Hausarbeit machen!” oder “Du hast keine Zeit für diesen Spaziergang, Du solltest noch dies oder jenes fertigstellen/tun usw.”

    Und eins kann ich verraten – einfach nur zu “Sein” wird einem niemals langweilig, weil es ein toller Zustand ist!

  • Unser Dasein ist eine Prüfung auf Erden, um den Tag der Abrechnung zu bestehen!

    unsere Mission ist es …

    … Dankbar zu sein, um Dank zu verdienen …
    … zu lieben, um Liebe zu verdienen …
    … Leben und Leben lassen, um es zu verdienen …
    … Leiden, um Leid zu erkennen und zu bekämpfen
    … Werte schätzen, um sie zu schützen und Dankbar zu sein
    … unserem Schicksal mit Würde und Dankbarkeit zu begegnen
    … stets vor Augen zu haben, dass es schlimmeres gibt …
    … stets vor Augen zu haben, dass es uns wirklich gut geht

    Unsere Belohnung / unsere Strafe ist es …

    … eine aktive Rolle im Lauf der Dinge zu spielen, um ein würdevoller Mensch zu sein, der sich nicht nur seine materiellen Bedüfnisse befriedigt, sondern auch, die der menschlichen Seele.

    … ewiges Leben; dort, wo wir es uns verdient haben!

    … in diesem Sinne Leben und leben lassen !!!

    (gerne nehme ich Kritik entgegen, beantworte Fragen und lasse mich auf Diskussionen ein)

  • Ich befinde mich auch schon mit meinen 29 Jahren im Moment in einer Sinnkrise. Ich weiß zwar, dass ich fast alles erreichen und umsetzen kann, was ich will. Aber: Was will ich eigentlich??? Gar nicht so einfach.
    Dass ich wachsen und lernen und lieben und glücklichsein will ist schon klar, aber auch viel zu unkonkret. Was heißt das denn jetzt für meinen Tagesablauf? Für meinen Job, meine Partnerschaft, usw.?
    Momente, in denen mein Leben einen Sinn hat sind auf jeden Fall Zustände des “Flows”, ein völliges Eintauchen in das, was ich gerade tue.
    Ich finde es übrigens auch sehr spannend in diesem Forum verschiedene Ansätze dazu zu lesen – die alle eine Sehnsucht nach Erfülltheit gemeinsam haben.

  • Ich wundere mich immer wieder über die ständige Benutzung des Wortes Sinn in diesem Zusammenhang.
    Ich finde es angemessener, von einer “Motivation zum Leben” zu sprechen.
    Aber gut. Frauen kommen ja auch in die MenoPAUSE.

  • Liebe Leute,

    ich weiß es nicht, was der Sinn des Lebens ist. Also frage ich mich, was der Unsinn des Lebens ist und versuche dann etwas dagegen zu tun.

    Vielleicht finde ich darin Sinn.

    Viele Grüße

  • mit heute 49 jahren stehe ich schon seit einiger zeit vor dieser frage – besonders nachdem mich ein burnout gezwungen hat, die bisherigen “antworten” aus beruflichen und sonstigem umfeld in frage zu stellen. ich bin gerade dabei, allem einen neuen sinn zu geben. eure gedanken waren dafür eine schöne bestätigung – danke!

  • Wenn ich einmal genau darauf hin”fühle”, was die leidenschaftliche Suche nach dem Sinn für einen seelischen Anlass hat, dann merke ich, dass es nach wie vor die Sehnsucht nach einem dauerhaften, Sicherheit gebenden Glücksgefühl ist.
    Dazu fiel mir vor kurzer Zeit diese Definition ein:Alles was ich mir nicht müde werde selbst immer wieder bis ins Alter hinein gern zu erzählen, das ist das persönliche Glück und der eigene Sinn dem ich dem Leben gebe.
    Also nichts, was ich jetzt sofort haben kann, sondern Dinge, die sich ansammeln als Highlights des persönlichen Werdegangs.
    …und da sind es eben ganz oft Erlebnise mit Menschen, die einem begegnet sind.Das das neue Auto 50 PS mehr hat ist da eher etwas sehr Kurzfristiges….:-)

  • Seine innersten Werte, Talente und Potentiale erkennen und versuchen danach zu leben. Die einzigartigen Anlagen die jeder in sich trägt zu entfalten. In sich selbst zu investieren, damit man ein glücklicher und zufriedener Mensch wird. Mit sich selbst im Reinen zu sein und damit auf andere einzuwirken. Die Kraft, Zufriedenheit und Liebe nach aussen tragen und an andere weitergeben. Und damit Auswirkung auf die unmittelbare Umgebung, Freunde, Menschen und letzlich auf die Welt zu haben…

    Dank eurer inspirierenden Kommentare – hab ich meine erste Sinndefinition des Lebens geschrieben – wow – Danke!

  • Der Frage nach dem SInn des Lebens…na, dieser Artikel kommt genau richtig. Befinde ich mich doch seit längerer Zeit, einigen Jahren (?), genau auf dieser Suche…mal mehr, mal weniger…so wirklich gefunden habe ich ihn wohl noch nicht…ich habe noch so viele Dinge in meinem Köpfchen, die ich für mich erreichen, erleben möchte…da ich ein sehr vielseitiger Mensch mit unterschiedlichsten Interessen bin, ist es oft gar nicht leicht für mich herauszufiltern, was das Wichtigste ist. Aber eins weiß ich genau, was meinen Sinn im Leben auf lange Sicht gesehen anbelangt: Ich möchte nicht mein ganzes Leben alleine als Single weiterleben, stumpf vor mich hinarbeitend und die Sehnsucht nach Liebe, nach einem Mann und einer eigenen kleinen Familie, mit Shoppingtouren zu befriedigen…na, das ist doch schonmal was… :) Nun heißt es nur noch, das in die Tat umzusetzen und geduldig zu sein, wenn es sich nicht sofort erfüllt…

  • Was ist der Sinn meines Lebens, diese Frage habe ich mir (46) auch schon oft gestellt. Ich war immer auf der Suche. Während einer Therapie habe ich gelernt, dass ich selbst der Sinn meines Lebens bin. Da war ich erleichtert, nicht irgendwo suchen zu müssen. Aber irgendwie war die Frage dennoch nicht ganz geklärt. Mit diesem Artikel jedoch habe ich nun eine vollständige Antwort, nun passt es. Ich bin dankbar dafür. Ich selbst entscheide, was der Sinn meines Lebens ist. Ja und ih kann sagen, mein Leben hat einen Sinn!
    Danke!

  • Christine Striebel schreibt am 26. September 2010 Antworten

    Nach einem langen, oft sehr schweren Weg, darf ich nun die Früchte meines “so seins, wie ich bin” ernten. Denn meine traumatischen Kindheitserlebnisse machten mich zu dem Menschen der ich heute bin. Und so habe ich viele wundervolle Lebensaufgaben für die ich mich nun frei entscheiden kann und alles auch gleichzeitig bzw. zum für mich passenden Moment. Ich kann Mutter sein und Geborgenheit schenken. Ich darf Mutter sein und meine Kinder gestärkt in die Welt fliegen lassen. Ich kann glükliche Ehefrau sein und begeisterte Lebensberaterin und Autorin. Ich darf zurückgezoge in mir ruhen und ich kann nach außen gehen und mein Leben mit anderen teilen. Und wenn ich will, dann darf ich einfach auch “nur” SEIN.

  • Das Leben ist so etwas wie ein Geschenk, ohne dass man etwas zurückschenken muss. Wenn ich jemandem ein Geschenk mache, ist es am schönsten für mich, wenn derjenige sich darüber freut.Deshalb sollten wir uns an unseren Geschenken erfreuen und diese Freude miteinander teilen.

  • Aus einem leeren Brunnen kann man kein Wasser schöpfen. Deshalb ist es wichtig den Brunnen zu füllen, damit auch andere Menschen daraus trinken können.

    Praktisch bedeutet das für mich, dass ich dafür sorge das es mir gut geht. Nur zufriedene Menschen sind für andere eine Bereicherung. Also plädiere ich für ehrlichen Egoismus ( nicht für rücksichtslosen Egoismus ).

    Viele Menschen haben so hohe Werte, das sie diese niemals erreichen können, und dadurch so frustriert werden, das sie ihren Mitmenschen das Leben zur Hölle machen. Wir können zwar das unmögliche erreichen, jedoch nur wenn unsere Werte und Ziele selbstbestimmt sind. Dazu müssen wir uns selbst kennen lernen.

    Selbsterkenntnis ist für mich der Weg, der zum Sinn des Lebens führt. Weshalb haben wir wohl unsere Talente bekommen? Wenn man religiös argumentieren möchte, könnte man sagen, unsere Talente sind ein Auftrag Gottes.

    Sowohl die Politiker als auch die Medien versuchen uns oft zu suggerieren was der Sinn des Lebens ist. Läst man sich darauf ein, wird man garantiert unglücklich.

    Zufriedene, selbst bestimmende Menschen die ihre Grenzen kennen, aber auch Grenzen setzen können, werden die Welt wirklich besser machen.

    Darum ist für mich der Sinn des Lebens Selbstverwirklichung. Altruistisches handeln hat noch niemals wirklich funktioniert.

  • Mein Sinn des Lebens ist es Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen und zu lernen, um mit der nächsten Erfahrung anders um zu gehen.

  • Das Leben hat soviel Sinn, als wir ihm zu geben vermögen.
    Hermann Hesse.

    Die Sinndefinition “einfach SEIN”, wird dann wieder “sinnvoll”, wenn wir eine Seele voraussetzen, die sowieso im SEIN ruht (jenseits der Dualität). Je mehr wir aus der Führung unserer Seele leben, und dazu gehört dann sowohl mein Potenzial zu entfalten, als auch ein “guter” Mensch (der aus der Liebe heraus handelt) zu sein, desto stimmiger leben wir: In Übereinstimmung mit einem größeren Plan, nach dem ICH BIN. Das würde ich als sinnvoll bezeichnen. Da steckt das berühmte Erkenne Dich selbst und das “Werde, der du bist!” (Schelling) darin, also Bewusstseinsentfaltung hin zur Einheit.

    Im Alltag hilft es mir, wenn ich durch dieses Bewusstsein oder Achtsamkeit von Leiderfahrungen auf Lernerfahrungen umschalte. Alles, das mir begegnet, hat – nach dem Resonanz- und Ursache/Wirkungsgesetz – mit mir selbst zu tun.

  • Ich glaube, dass es hinter all der ‘weltlichen’ und vergänglichen Sinnsuche einen viel tieferen Sinn gibt. Materiell gut zu leben und erfolgreich zu sein ist die eine Seite der Existenz. Und die Leere auszufüllen im Inneren die andere ….

  • Anita-Luise Schatz schreibt am 26. September 2010 Antworten

    Zweifel an dem Sinn des Lebens, die einen im Laufe des Lebens “befallen“ sind (vermutlich) bei jedem Menschen anders (oder vielleicht doch nicht?) und von unterschiedlicher Intensität.

    Heute weiß ich für mich (und die Allerjüngste bin ich nicht mehr), dass sich der Sinn des Lebens entwickelt, sich verändert, sogar anpasst, weil ich in meinem Leben auch Kompromisse schließen muss(te).
    Vielleicht ist grade das der Sinn und die Lebensaufgabe, Kompromisse schließen zu lernen!

  • hmmm … ich bin genau in dem alter, in dem sich das viele menschen fragen. hab selbst viel darüber nachgedacht.

    und es sind immer wieder die selben dinge aus meinem bauch gekommen, die schon seit jahren in mir drin sind.

    ich kann schreiben, ich bin kreativ, ich will malen, ich will formen (bildhauern), ich interessiere mich für andere länder und sprachen, ich denke schon ewig daran, in den sozialbereich zu wechseln – seelsorge, hospiz oder hilfsprojekte im ausland.

    warum ich es noch nicht getan habe?
    tja … ich hab mich selbst gebremst.
    angst vor der eigenen courage.
    anderes war immer wichtiger.

    zb. im job funktionieren.
    und das hab ich auch jahrelang getan.
    bis juli diesen jahres.
    dann war schluss damit.
    körper, geist und seele haben gestreikt.
    und sie tun es zum teil immer noch.

    nun ist mein sinn, wieder kraft zu schöpfen, mich entspannen zu lernen, den tag (wirklich!) genießen zu können, …

    und dann sind die nächsten schritte dran:
    zu malen, zu schreiben, das leben in eine für mich gute richtung zu lenken.

    ich bin sicher, der sinn ist, glücklich zu sein, um auch glück verschenken zu können und liebevoll mit sich und den anderen umzugehen. bescheiden zu sein.

    und – claro! – zu überleben! auch wenn das in unserer zeit etwas anders aussieht, als bei den neandertalern oder im mittelalter. es ist deshalb nicht viel leichter und es tut auch nicht weniger weh.

    den sinn meines lebens ist mir mittlerweile glasklar.
    nun bin ich dabei, mich darauf einzustellen … schritt für schritt … und ich spüre: es ist richtig!

    :)bine

  • Einfach da zu sein und einem/mehrere Menschen mit meiner Anwesenheit auf der Erde sein/ihre Leben zu verschönern

  • Mh najo man könnte den Sinn dahinter auch sehen, dass man mit seiner Anwesenheit bzw. Existenz einfach jemand anderen den Platz wegnimmt *sfg*

    Natürlich sehr egozentrisch angehaucht.

  • das frag ich mich, seit ich 17 war.

  • Suche nicht nach dem Sinn des Lebens.
    Du könntest etwas finden, was Dir nicht gefällt. Und dann?

  • Genau: Mein Leben hat den Sinn, den ich ihm gebe!

    Ich persönlich habe ihn für mich folgendermaßen definiert (nach dem Buch “The Big Five for Life” von John Strelecky):

    Zweck meiner Existenz: Leben, lernen, lieben und alles Erlebte, Gelernte und Geliebte mit der Welt teilen.

    Big Five for Life:

    L ieben lernen und lehren. Wichtigste Frage: Was würde die Liebe tun?

    I nspiration für andere sein mit meinem Blog, meinen Büchern und indem ich bin, wie ich bin.

    E ntwicklung von Körper (Gesundheit), Geist (Wissen und Weisheit) und Seele (Gefühle spüren und zeigen).

    B ewusstsein erweitern und Zusammenhänge erkennen. Klarheit gewinnen und vermitteln.

    E rfahrungen und Erkenntnisse sammeln und teilen.

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