Die wunderbare Berufswelt

Berufswelt
Ein Coaching ist dir zu teuer? Dann sei clever und hilf dir selbst!

Ist beruflicher Erfolg etwas Schlechtes?

Warum ich frage?

Weil wir in letzter Zeit öfter Gegenwind bekommen haben, als wir über wirtschaftlichen Erfolg oder über Karrierethemen geschrieben haben. Schnippische Bemerkungen in den Kommentaren oder per E-Mail. Auch oft gute, nachvollziehbare Einwände. Aber manchmal auch undifferenzierte Parolen, wie wir sie gar nicht gewohnt sind.

Da haben wir gemerkt: Im Thema „Beruflich erfolgreich sein“ steckt offensichtlich bei vielen Wut und Enttäuschung.

Nicht wenige Leute haben offensichtlich einen negativen Blick auf das Thema Beruf und auf unser ganzes Wirtschaftsleben.

Aber was ist daran falsch, sich beruflich zu engagieren? Ist es falsch, beruflichen Erfolg anzustreben?

Sicher, im Beruf (und vor allem im Karriereweg) stecken viele Gefahren: Wie überall benehmen sich auch in den Unternehmen nicht alle Menschen nett und kooperativ. Es gibt auch Intrigen, Mobbing, eiskalte Ellenbogentypen, cholerische Chefs oder es gibt politische Spielchen. Oder es gibt Burnouts, Boreouts oder Mitarbeiter werden ausgenutzt. In der Wirtschaft geht es eben so zu wie überall anders auch, wo Menschen aufeinandertreffen und wo es um unterschiedliche Interessen geht. Seien es politische Parteien, Behörden, die Kirche, Gemeinden oder unsere Familien. Wir sind eben alle nur unperfekte und fehlbare Menschen. Und die Wirtschaft besteht eben genau aus diesen Menschen.

Das Berufsleben ist deswegen manchmal hart. Und es gibt hier viele Stromschnellen, um die man geschickt herumnavigieren muss, wenn man dauerhaft zufrieden und erfolgreich bleiben will.

(Finde deinen Kompass - Wie du herausfindest, wo es für dich langgehen soll im Leben …)

Karriere zu machen bietet neben den Gefahren aber auch viele Chancen.

Der Beruf als Sinnstifter

Die meisten Menschen brauchen eine Aufgabe, um zufrieden zu sein. Wenn wir im Leben keine Aufgabe haben, dann geht unser Selbstwert in den Keller und wir fangen an, an unserem gefühlt sinnlosen Leben zu leiden. Dieses Leiden am sinnlosen Leben kann zu psychosomatischen Beschwerden bis hin zu ernsthaften psychischen Krankheiten führen.

Wer aber einen Beruf hat, der hat eine Aufgabe. Insbesondere wenn wir die Aufgabe wirklich annehmen und uns vornehmen, den Job richtig gut und mit ganzem Herzen zu machen.

Viele Menschen arbeiten sogar in Berufen, in denen sie unter dem Strich weniger Geld zur Verfügung haben, als wenn sie Hartz IV beantragen würden. Und das auch nicht selten, weil sie eine Aufgabe und Struktur in ihrem Leben brauchen und vielleicht auch sonst das Gefühl hätten, nutzlos zu sein.

Unser Beruf kann unserem Leben einen Sinn geben. Denn im Beruf sind wir nützlich für andere, wir produzieren Dinge, wir helfen, wir leisten etwas und wir schaffen Werte.

  • Ein Maler hilft dabei, dass sich Menschen in ihren vier Wänden wohl fühlen.
  • Ein Tischler produziert einen Tisch, ohne den wir auf dem Fußboden essen müssten.
  • Ein Ingenieur plant eine Brücke, ohne die Menschen jeden Tag viel Zeit und Kraft vergeuden, weil sie große Umwege in Kauf nehmen müssen.
  • Ein Spieleprogrammierer arbeitet an einem Spiel, mit dem wir später viele Stunden abends Spaß haben.
  • Die Dame an der Käsetheke berät uns und packt unseren Käse ein, mit dem wir dann später einen gemütlichen Abend mit Freunden haben.

Menschen tun im Beruf normalerweise nützliche, sinnvolle und gute Sachen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Und vielleicht empfinden wir den Sinn in unserer Arbeit auch nicht in jedem Augenblick. Aber für viele Menschen ist ihr Beruf ein Sinnstifter. Weil wir Teil einer größeren Sache sind. Und weil wir direkt oder indirekt anderen Menschen helfen Und auch weil jemand uns bezahlt und uns so beweist, dass unsere Arbeit einen Wert hat.

Fragen Sie sich doch einmal:

  • Wer hat einen Nutzen davon, dass ich meine Arbeit gut mache?
  • Wer freut sich indirekt oder direkt über das, was ich tue?
  • Wer kann das Endergebnis meiner Arbeit genießen?
  • Wessen Leben mache ich durch meine Arbeit schöner, besser oder leichter?
  • Wem helfe ich durch meine Arbeit?

Dann werden Sie wahrscheinlich merken, dass Ihre Arbeit sinnvoll ist. Und wenn nicht, würde ich Ihnen empfehlen: Auch wenn es nicht leicht ist, suchen Sie sich eine andere Arbeit, die Sie als sinnvoll empfinden. Denn gefühlte Sinnlosigkeit ist der direkte Weg in die Schwermut.

Der Beruf als Wachstumsmöglichkeit

Eine dieser Chancen im Berufsleben ist auch, dass man sich als Mensch entwickeln kann. Denn neben dem Sport ist unser Beruf eine der Möglichkeiten, uns in der heutigen Zeit zu beweisen und über uns hinauszuwachsen. Natürlich nur, wenn man das will.

Wie hat Anthony Robbins mal so schön geschrieben:

Wenn ich mir ein Ziel setze, geht es nicht um das Ziel. Es geht vielmehr darum, dass ich der Mensch werden muss, der dieses Ziel erreichen kann.

So ist es für mich auch mit dem beruflichen Engagement.

Ich kann natürlich auch sagen: Ich gehe zur Arbeit, mache meinen Job, werde bezahlt und damit ist es gut.

Oder ich sage zu mir: Ich will meine Arbeit richtig gut machen, weil es dann einfach mehr Spaß macht. Und weil tägliche 8 Stunden Arbeitszeit auch Lebenszeit sind. Und weil mir meine wertvolle Lebenszeit zu schade dafür ist, sie nur mit reiner Pflichterfüllung zu vergeuden.

Da sage ich lieber „Ja“ zu meiner Aufgabe und gebe mein Bestes.

Also strenge ich mich an, denke mit, gebe mir richtig Mühe und mache meinen Job überdurchschnittlich gut. Und nicht selten kommen meine Vorgesetzten dann auf mich zu und geben mir neue, anspruchsvollere Aufgaben.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

Um diese neuen Aufgaben zu bewältigen, muss ich

  • neue Fähigkeiten lernen und trainieren,
  • ich muss meine Stärken ausbauen und
  • manchmal muss ich auch Dinge an mir ändern, durch die ich mir selbst im Weg stehe.

Für viele Menschen ist der Beruf der Einstieg in die Persönlichkeitsentwicklung. Weil sie merken, dass sie als Mensch wachsen müssen, um im Beruf weiterzukommen.

Oft lerne ich erst im Beruf,

  • mich besser zu organisieren, wenn mir meine Arbeit über den Kopf wächst,
  • mit einem unfähigen Chef umzugehen,
  • Nein zu sagen,
  • mich zu wehren,
  • mich selbst zu motivieren, auch wenn mein Vorgesetzter meine Arbeit nicht zu würdigen weiß,
  • Konflikte mit intriganten Kollegen auszuhalten und zu lösen,
  • zu planen,
  • mich und meine Ideen durchzusetzen,
  • Probleme zu lösen,
  • an meinem eigenen Perfektionismus zu arbeiten, der mich vielleicht in den Burnout treibt,
  • besser mit Stress zurechtzukommen oder
  • zielgerichtet und menschengerecht zu kommunizieren.

Der Alltag im Beruf bietet viele Herausforderungen. Darüber kann man sich beklagen. Oder man kann sie proaktiv und selbstbestimmt als Entwicklungschancen annehmen, die einem das Leben eben immer wieder so zuspielt.

Über den Beruf die guten Dinge bekommen 

Berufliches Engagement ist auch eine Möglichkeit, um viele der guten Dinge des Lebens zu bekommen. Zum Beispiel: Anerkennung, Geld und Autonomie.

Was meine ich genau damit?

1. Anerkennung: 

Fangen wir mit der Anerkennung an: Wenn ich meinen Job gut mache und meine Arbeit einigermaßen gut verkaufe, dann lassen mich meine Kunden, meine Vorgesetzten und meine Kollegen das normalerweise auch wissen. Und Anerkennung fühlt sich gut an. Die meisten von uns brauchen ab und zu ein lobendes Wort, ein Schulterklopfen und ein ehrlich gemeintes Kompliment.

Unser Beruf ist eine Möglichkeit, Anerkennung und Lob zu bekommen. Und nicht nur das.

2. Geld: 

Selbstverständlich, aber trotzdem erwähnenswert: Wir bekommen Geld für unsere Arbeit. Wer würde zur Arbeit gehen, wenn er kein Geld dafür bekommen würde? Die wenigsten. Denn wir müssen leben. Und wir wollen uns ab uns zu auch mal etwas Schönes leisten.

Wer gut im Beruf ist, verdient gutes Geld. Natürlich nicht in jeder Branche. Aber in vielen Wirtschaftsbereichen.

Geld zu besitzen bedeutet nun mal Freiheit. Nicht Glück und auch nicht Zufriedenheit. Aber Geld macht uns normalerweise freier, das zu tun, was wir tun wollen.

Zum Beispiel:

  • Geld hilft, schöne Dinge zu erleben, zum Beispiel Reisen oder Konzerte.
  • Geld hilft dabei, sich Arbeiten abnehmen zu lassen, die man nicht gerne tut.
  • Geld hilft, sich eine berufliche Auszeit zu erlauben, wenn gerade andere Dinge wichtig sind.
  • Geld hilft als Startrampe in eine berufliche Selbstständigkeit, wenn man am liebsten sein eigenes Ding machen möchte.

Geld schafft Freiheit. Was uns allerdings nicht freier macht, ist der Zwang, immer mehr Geld verdienen zu müssen, weil wir viele finanzielle Verpflichtungen haben.

Das ist die große Falle im Berufsleben: Ich verdiene gutes Geld. Mein Lebensstandard steigt und wird teurer. Ich gehe Verpflichtungen ein (Auto, Miete, Hypothek). Und schon sitze ich im goldenen Käfig und kann meinen weiteren Lebensweg nicht mehr frei entscheiden, weil ich aus Verpflichtung weiter viel Geld verdienen muss. Ich kann dann nicht sagen: Ich arbeite ab morgen nur noch halbtags, weil ich mehr Zeit für mich brauche oder die Kinder mehr sehen will.

Ein guter Beruf kann also mehr Freiheiten schaffen, aber er kann uns auch fesseln. Hier muss man aufpassen.

3. Autonomie:

Autonomie ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wir wollen frei entscheiden können. Wir wollen ohne Zwang Ja oder Nein sagen können. Und ein guter Beruf kann Autonomie bringen, wenn wir es geschickt anstellen.

Was ihren Job angeht, sind aber die meisten Menschen eher nicht autonom. Sie sind eher abhängig von ihrem Arbeitgeber. Klar, jeder kann jederzeit kündigen. Aber in der Realität tut man es dann doch nicht, weil man vielleicht keinen neuen Arbeitsplatz findet oder weil man Angst hat, es noch schlechter zu treffen.

Tatsächlich gibt es aber Arbeitnehmer, die relativ autonom sind.

Das bedeutet:

  • Sie können sich meistens aussuchen, woran sie arbeiten.
  • Sie können sich ihre Kollegen aussuchen.
  • Und sie können sogar oft den Arbeitsort und ihre Arbeitszeiten bestimmen.

Das klingt für viele nicht realistisch. Aber tatsächlich gibt es in vielen Unternehmen Menschen, die diese Art von Autonomie genießen.

Was zeichnet diese Mitarbeiter oft aus?

( Wie kannst du herausfinden, was du wirklich willst? Wie bekommst du Klarheit und Orientierung? Indem du dir deinen eigenen 'inneren Kompass' erschaffst.)

  • Engagement: Diese Mitarbeiter denken mit. Sie haben Biss. Sie interessieren sich. Sie strengen sich an. Sie geben ihr Bestes.
  • Fachwissen: Sie wissen überdurchschnittlich viel über das Unternehmen oder das Fachgebiet, in dem sie arbeiten.
  • Teilen: Sie teilen ihr Wissen mit ihren Kollegen. Sie sind also die Mitarbeiter, an die alle anderen Kollegen sich bei Problemen wenden.
  • Nützlichkeit: Sie können etwas, das für Unternehmen oder die Branche, in der sie arbeiten, sehr wertvoll und nützlich ist.

Wer engagiert ist, viel weiß, seinen Kollegen hilft und überdurchschnittlich nützlich agiert, der kann seinem Unternehmen oft seine Arbeitsbedingungen diktieren. Einfach weil derjenige wertvoll und nicht einfach austauschbar für das Unternehmen ist.

Zu so einem autonomen Mitarbeiter zu werden ist für mich ein schönes Ziel. Zum einen, weil es dem Unternehmen und der Wirtschaft nützt und zum anderen, weil es ein Akt von Selbstbestimmung ist und dem Mitarbeiter eben Freiheit gibt. Nebenbei bekommen diese autonomen Mitarbeiter meistens auch mehr Geld und Anerkennung als die anderen.

Mein Fazit: Ja, unsere Arbeitswelt ist für viele Menschen hart, ungerecht und diese Menschen erleben sich nicht selten als Spielball der Wirtschaft. Für andere ist die Wirtschaft eher ein Spielfeld, auf dem sie sich selbst ausprobieren, wo sie sich entwickeln, wo sie erfolgreich sein und Bestätigung bekommen können.

Die Wirtschaft ist eben auch nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Man kann ungerechte und schlechte Dinge entdecken. Aber es gibt auch viel Gutes, sozial engagierte Unternehmer, tolle Firmen, die ihre Mitarbeiter wirklich wertschätzen. Leute, die ihre Arbeit lieben und auch soziale Unternehmen, die unsere Gesellschaft voranbringen.

So etwas wie „die Wirtschaft“ gibt es eben nicht. Es gibt wie überall Licht und Schatten. Und unsere Aufgabe ist es vielleicht, das Licht zu suchen und uns selbst so zu entwickeln, dass wir den Schatten aushalten können.

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Kommentare

  • Gut getroffen, Heinz.

    Inzwischen haben aber viele Menschen in unserem Lande erkannt, wie die systematische Ausbeutung funktioniert.

    Ich habe kein neues Handy, meinen PKW abgeschafft, kaufe nicht ständig die neueste Mode und lebe seitdem viel entspannter. Da die Pension/Rente bei meinem Gebursjahrgang “in den Sternen” steht, mache ich auch nicht den Fehler, in Vollzeit zu arbeiten.
    Ich verdiene nur noch das Geld, das ich benötige und arbeite bis mittags. Wunderbar! Das Geld reicht aus, der Tag ist für meine Familie und meinen Hobbies da. Als Teilzeitkraft gelte ich als Lowperformer und werde von diversen Beförderungsorgien verschont.

  • Menschen, die einen negativen Blick auf die Arbeitswelt haben, sind mit ihrer beruflichen Situation sicher nicht zufrieden. Man denkt Montag Morgen schon: hoffentlich ist bald Freitag. Es gibt sehr viele Jobs, die nicht nur schwer sind, die auch so schlecht bezahlt werden, dass man davon seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten kann. Das ist sehr frustrierend. Da fällt es schwer die Stimmung in der Firma hoch zu halten. Ich wünsche allen die nicht zufrieden sind mit ihrer Arbeit, dass sie die Kraft für Veränderungen haben um ihre persönliche Situation zu ändern. Eine große Hilfe sind dabei ihre Artikel hier auf Zeit zu Leben.

  • Sie haben vergessen, dass wir in diese scheinheilige Welt hineingeboren werden, und von vorn herein einem Glauben unterworfen werden, dass das Einzige im Leben was zählt, Karriere, Geld, Profit, egoistische Lebensziele auf Kosten anderer ist. Dieser Schein fliegt derzeit massenweise auf. Und darum ändern sich auch seltsamerweise Eure Mails.
    Die Dinge sind nicht so wie sie scheinen.

    Sie haben vergessen, dass wir nicht arbeiten, damit wir versorgt sind, sondern wir arbeiten für die Oberen, für Banken, Geldhaie, menschenverachtende Maßnahmen zur Profitsteigerung sind ein immer beliebter werdendes Mittel dazu. Koste es was es wolle, der Profit muss rauf.
    Die Dinge sind nicht so wie sie scheinen.

    Sie haben vergessen, dass die Medien uns eine falsche Scheinheilige Welt vorgaukelen (Gauck ???), in der es darauf ankommt tote Materie zu konsumieren und ein Jahr später abzuwracken, weil natürlich rechtzeitig vor Weihnachten das neue iPhone auf den Markt kommt. Ein wahrlich faules Ei.
    Im Jahr davor htas nur fürs phone 4 Plus oder so gereicht.
    Merkt hier eigentlich keiner, was los ist ?
    Die Dinge sind nicht so wie sie scheinen.

    Geht weiter schufften, für die Götter da oben, an die Ihr glaubt und deren Glitzerwelt von Autos, iPhones usw. Geht immer mehr schufften, damit ihr ihrer auch weiter würdig seid und nicht in Ungnade fallt.
    Geht weiter schufften, damit Euch eure grenzenlose Obrigkeitsgläubigkeit nicht abhanden kommt.
    Die Dinge sind nicht so wie sie scheinen.

    Und zu guter letzt: Geht weiter schuften, damit ihr später erfahren könnt, dass die Obrigkeit, an die Ihr so glaubtet all eure Rente verprasst hat. Nur seid ihr so geblendet worden, dass ihr es nicht gemerkt habt.

  • Lieber Herr Senftleben,

    ich gratuliere Ihnen zu diesem Beitrag, der nicht nur – wie alle Ihre Texte – in einer herrlich verständlichen, angenehmen und einfühlsamen Weise geschrieben ist; er beschäftigt sich außerdem mit einem Thema, das für mich selbst in den letzten Monaten sehr zentral gewesen ist.

    Ich habe mich nämlich zu Jahresbeginn selbständig gemacht, damit begonnen, nach fünf Jahren abhängiger Tätigkeit im Tourismus (hier in Mexiko, wo ich seit achteinhalb Jahren lebe) eine eigene (bisher Ein-Mann-)Agentur aufzubauen. Alle haben mich von Anfang beglückwünscht und stets Dinge wie “das ist aber spannend” angemerkt, ich selber steckte jedoch voller Zweifel und gar nicht mal so sehr hinsichtlich der Erfolgschancen, sondern eher mit Blick darauf, ob das “Unternehmertum” denn das Richtige für mich sei, ob ich mich nicht lieber doch noch in eine (ganz) andere Richtung orientieren solle – vielleicht das letzte Mal im Leben (bin immerhin auch schon fast 38) -, einen Dr. machen z.B.; ständig grämte ich mich auch, dass ich nicht etwas anderes und schneller studiert hatte (bin Geisteswissenschaftler) – wo ich doch wirklich alle Möglichkeiten gehabt hätte -, dass ich so viel Lebenszeit einfach “verbummelt” hatte, dass ich ein so ineffizienter Typ bin etc. pp.

    Erst vor wenigen Wochen bin ich sozusagen über meinen eigenen Schatten gesprungen, habe diese ganze “Midlife-Crisis” über Bord geworfen und mich unter anderem richtig in die Organisation eines Werbe-Events gekniet, das vorgestern mit großem Erfolg über die Bühne gegangen ist. Seit dieser ganz bewusst getroffenen Entscheidung bin ich glücklich(er) mit dem, was ich da mache, und stecke voller Energie und Schaffensdrang. Ich erkenne nun all die attraktiven Seiten, die Sie in Ihrem Artikel erwähnen, welche die berufliche Tätigkeit haben kann. Und auch wenn es eigentlich eine banale Einsicht ist, schadet es nicht, wenn man sie dann und wann erwähnt (wie Sie in Ihrem Text): Etwas halbherzig, wankelmütig, “auf Sparflamme”, ohne richtige Überzeugung, mit allerlei Vorbehalten, … zu tun, bringt es nicht, erzeugt nur Frust.

    Nun, ich finde mich in den meisten der Beiträge, die ich bisher von Ihnen gelesen habe, einfach sehr gut wieder und danke Ihnen für Ihre hervorragende Arbeit!

    Patrick Junkers, Puebla (Mexiko)

  • Toller Artikel. Danke.
    Den sollte man an die österreichischen Radiosender schicken, damit sie endlich aufhören, Arbeit und Schule als etwas negatives, belastendes hinzustellen. Ständig “muntern” sie uns – besonders in den Morgensendungen – auf, es nicht allzu schwer zu nehmen, der Arbeitstag ist ja bald vorüber und/oder Urlaub und Ferien nahen.

    Wie soll man mit dieser negativen Berieselung Freunde an Schule und Arbeit finden?
    Es ist schon richtig: die eigene Einstellung zählt.

    Meiner Meinung sind jedoch öffentliche Medien wie Fernsehen und Radio extrem meinungsbildend. Und nicht jeder Mensch ist stark genug, sich eine wirklich eigene Einstellung zu schaffen und vor allem: diese auch – vielleicht sogar gegen den Widerstand seiner Umgebung – auch umzusetzen.

  • Ja, es macht mir Spaß, Erfolg zu haben, zu sehen, wie viel Kraft in mir steckt und in der Welt mitzugestalten. In meinen 24 Berufsjahren habe ich viele Aufs und Abs erlebt und habe mir fachlich wie auch persönlich sehr weiterentwickelt. Ich bin ausdauernd, gewohnt Lösungen zu finden und gefordert, neue Technologien im Arbeitsumfeld anzuwenden.

    Wenn ich private Probleme hatte, half es mir meist, in gewohnter Routine den Arbeitsalltag zu starten. Mit dem Prinzip, den Tätigkeiten 100 % Aufmerksamkeit zu widmen, ist für mich jeder Tag kurzweilig.

    Der Alltag von früheren Bekannten und Kolleginnen sieht heute sehr verschieden zu meinem Alltag aus und Engagement für eine Firma, Produkte und Kollegen wird überwiegend nicht akzeptiert. Zeit zu leben gibt mir immer wieder Motivation und Bestätigung, trotzdem weiterzumachen. An dieser Stelle herzlichen Dank für eure immer guten Tipps und die Motivation.

    Jeder ist andauernd gefordert, Berufs- und Privatleben in einem vernünftigen Verhältnis zu halten. Ständig auf Hochtouren, das setze ich nicht mit Erfolg gleich. Je früher ich mir darüber klar werde, was ich wirklich will, was mir ursprünglich entspricht und ich diesem Weg folge, desto besser. Ansonsten kommt im Leben jedes Menschen (auch Nichtberufstätigen) eine massive Krise (Burnout), die ihn dorthin führt.

  • Oha lieber Sebstian, da hast du aber ein Thema angerissen. Ich stimme allem in Deinem Artikel zu. Aber auch dem meisten in den Kommentaren. Das zeigt mir, dass das Thema wirklich von jedem individuell gesehen werden muss. Auch ich entziehe mich gerade der höher, weiter, schneller Tretmühle, weil ich mit den vielen Zielen, die unser Wirtschaftssystem verfolgt nicht mehr viel anfangen kann und sie mich und mein Wertesystem nicht weiter ansprechen. Fakt ist aber, wir leben nun mal in dieser Gesellschaft, die sich an Leistung und Erfolg orientiert. Genaugenommen haben wir sie ja so gemacht. Um so wichtiger finde ich, dass wir jetzt anfangen uns Gedanken zu machen, ob das alles so richtig war und ist oder nicht.
    Mein Standpunkt zusammengefasst, wenn jemand nach Erfolg und Karriere strebt und dabei das Wohl seiner Mitmenschen und seiner Umwelt berücksichtigt und dabei auch noch allgemeingültige Ethik und Moral walten lässt, sei ihm jeder erdenkliche Erfolg gegönnt. Wer nach Erfolg und Karriere strebt ohne auch nur ansatzweise einen Gedanken an seinen Fußabdruck, den er hinterlässt, zu verschwenden, dar hat keinerlei Zustimmung und Respekt verdient. Ich hoffe das die Evolution ihren Teil dazu beiträgt, das solche Menschen einmal nicht mehr die Macht und den Einfluss haben wie heute.

    Gruß und weiter viel Erfolg
    Jens

    • Jens

      Sorry, habe meinen Kommentar mit “Oha lieber Sebastian” begonnen, meinte aber “…lieber Ralf”

  • Vielen Kommentaren scheint eines gemein zu sein.Unzufriedenheit. Wir leben in einer Wertegemeinschaft, in der vor allem grundlegende Werte und auch Rechte zunehmend relativiert werden. Nicht das die Technik des argumentativen Relativierens etwas neues wäre. Im Übermaß angewandt höhlt sie jedoch den Wert und den Bedeutungsinhalt von Inhalten aus.
    Das “Spiel” mit Worten, Bedeutungen und Inhalten hat, so empfinde ich es zumindest, hat deutlich an Intensität zugenommen. Warum aber geschieht das?
    In welchem “Mischungsverhältnis” heute wahre Inhalte mit unwahren vermischt werden kann nur vermutet werden. Offensichtlich besteht aber wachsender (und bestand) Bedarf hierfür. Mein Eindruck ist, dass zunehmend (vor allem die Hingewandten) mehr Menschen dies aber bemerken. Der Satz von Sabine, ‘Ich bin nicht auf dieser Erde, um meine wertvolle Lebenszeit für das Gewinnstreben irgendwelcher Aktionäre zu verplempern.’, beschreibt ziemlich gut wie manch einer sich mittlerweile in dieser Gesellschaft fühlen mag. Die ungezügelte Gewinngier der Banken (und deren Auftraggeber) kann hier getrost hinzugefügt und die Liste leicht erweitert werden. Auf was basiert denn unsere gesellschaftliche Existenz, wenn nicht auf ethisch, moralischen verbrieften Werten. Sind diese vorhanden, fühle ich mich in diesem Umfeld wohl und mag daran mitwirken.In einer wahrhaft gerechten Gesellschaft erfüllt jeder Mensch gerne seine “Pflichten”. Das beginnt mit einem funktionierenden Rechtssystem, braucht z.B. eine wahrhaft frei Presse und führt schließlich u.a. zu einer gerechten Verteilung der Vermögen. Der über Jahrzehnte schleichende Abbau der sozialen Leistungen, die Deregulierung der Finanzmärkte, Niedriglohn und “Hartz IV” zeigen jedoch in eine andere Richtung. Vom ESM und dem Lissaboner Vertrag ganz zu schweigen. Viele Menschen, so glaube ich, sind (ähnlich wie ich selbst) enttäuscht von der Richtung in die sich sich dieses Land bewegt. Viele Werte und Überzeugungen lösen sich Stück für Stück in Wohlgefallen auf. Sind beinahe oder nichts mehr Wert. Die Widersprüche zwischen solchen Parolen wie “Leistung muß sich lohnen” und bewußt herbeigeführter Niedriglohnsituation sind drastisch. Auch Aussagen wie, dass man von der Finanz- und Bankenkrise überrascht worden sei und ähnliches. Die Schulden entstanden vermutlich dann wohl über Nacht…; Nee, für wie blöd halten sie uns eigentlich? Bin kein Schriftsteller, waren nur ein paar Gedanken. L.G. F.W.

  • Den Beruf sehe ich nicht als Sinnstifter. Sinn geben mir andere Bereiche in meinem Leben und darüber bin ich sehr glüclich.

    Offenbar ist Ihnen nicht bewußt, wie viele Menschen in ihrem Job nur das Eine sehen: Die Möglichkeit Geld zu verdienen. Unter den heutigen Arbeitsbedingungen einen “Sinn” in der Tätigkeit zu sehen, klingt für mich etwas abgehoben. Für einen Selbständigen mag das vielleicht noch eher der Fall sein. Für abhängig Beschäftigte ist das sehr oft nicht so.

    Mir persönlich sind wenige Menschen bekannt, die von ihrem Beruf “erleuchtet” sind. Die Mehrzahl macht die Arbeit und interessiert sich außerhalb der Arbeitszeit nicht die Bohne um den Job.

    • Sabine

      Aus dieser sog. Leistungsgesellschaft habe ich mich erfolgreich verabschiedet. Arbeit war einmal für mich ein wichtiger Aspekt, ist er aber nicht mehr.

      Ich bin nicht auf dieser Erde, um meine wertvolle Lebenszeit für das Gewinnstreben irgendwelcher Aktionäre zu verplempern. Dafür wird der Mensch inzwischen viel zu sehr als Leistungseinheit ausgebeutet und kann nicht auf Hilfe hoffen, wenn er mal im Leistungsniveau schwächelt. So etwas wird heute nicht vergeben. Das wird bestraft.

      Ergebnis für mich: Teilzeitjob, mehr Freizeit für wirklich wichtige Dinge (Studium), genieße das Wochenende wie nie zuvor.

      Im Job gebe ich gerade noch das, was notwendig ist. Inzwischen stimmt meine Leistungsbilanz zwischen Einsatz und Einkommen wieder und ich bin zufrieden.

      Der Mensch lebt nicht um zu Arbeiten. Leutchen die so denken, bemitleide ich nur noch.

  • Der Beitrag liest sich wie ein Märchen und hat mit der realen Berufswelt nichts zu tun. Abhängig Beschäftigte werden oft nicht als Menschen wahrgenommen, vielmehr als Humankapital. Ich wundere mich sehr über diesen Beitrag, zumal er suggeriert, dass die Menschen alles erreichen können, wenn sie nur wollen (scheinbar wollen die meisten nicht). Sie schreiben über Sinnstiftung durch Arbeit: “Viele Menschen arbeiten sogar in Berufen, in denen sie unter dem Strich weniger Geld zur Verfügung haben, als wenn sie Hartz IV beantragen würden”, wenig später dann “Wer gut im Beruf ist, verdient gutes Geld”. Heißt das nun, dass schlecht bezahlte ArbeitnehmerInnen (z.B. VerkäuferInnen, GärtnerInnen, Putzkräfte, Zeitarbeitskräfte) schlechte Arbeit verrichten? Oder müssen sie sich nur mehr anstrengen, damit sie beruflich aufsteigen? Und wer verkauft uns dann morgens die Brötchen?
    Was ist mit dem Thema Umweltzerstörung (gutes Geld verdient, wer bereit ist Ressourcen zu zerstören), Familie (wie schaffe ich es, meine Kinder gut zu versorgen und trotzdem beruflich erfolgreich zu sein – und ist Kindererziehung nicht der eigentliche Beruf), es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele.
    Das Thema ist viel zu komplex, um es so belanglos abzuarbeiten.
    Viele Grüße von Doris

    • Martin

      Werte Doris
      Diesbezüglich stimme ich überein. Dieses Thema “Beruf””Berufswelt”Berufung” ist wirklich zu komplex in der industialisierten Zeit um es auf diese Weise abzuarbeiten.

  • Mit der “Typisch-deutsch-Keule” läßt sich nicht jede Argumentation totschlagen!

    Vor allem dann nicht wenn dann so ein Satz folgt:

    “Ich persönlich gönne jedem seinem beruflichen Erfolg – egal was dahinter steht.”

    Egal was dahinter steht? Wow, well done? Nee, wohl eher nicht.

    Ich gönne ebenfalls jedem seinen Erfolg, das ist doch keine Frage. Wenn ich jedoch erfahre, dass derjenige mit unredlichen Methoden sein Geld verdient, dann bin ich nicht mehr so großzügig in meiner Betrachtung.

    Mit anderen Worten, wenn ein Mensch sich auf Kosten anderer bereichert, dann hört der “Spass” auf.

    Ich für meinen Teil werde einem Drogendealer nicht “wow” oder “well done” zurufen. Auch nicht den Bänkern die die Billionen verzocken, oder korrupten Politikern die sich die Taschen vollstecken….die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

    Man kann nicht nur nach dem Nutzen fragen, man sollte es tatsächlich auch tun.

    Vor allem in Amerika scheint es egal zu sein wie man sein Geld verdient. Wichtig ist nur das man welches hat. Dafür wird man dann von jedem bewundert. Alle klopfen einem auf die Schultern und rufen “wow”, “well done”!

    Hoffentlich werden wir in Deutschland niemals so unkritisch, das wir nicht mehr fragen wie jemand sein Geld verdient.

    Die Bewunderung der Schönen und Reichen findet in den Boulevardmedien schon zu Genüge statt. Weitere Lobeshymnen (auch amerikanische) braucht es wirklich nicht.

    • Sebastian

      Ich glaube es ist nicht zu verleugnen, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben. Die Leistung eines Menschen steht in dessen Lebensmittelpunkt, wir alle definieren uns zu einem großen Teil darüber, was wir arbeiten und wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens mit der Arbeit.
      Man sollte sich bewusst sein, dass dies nicht immer so gewesen ist! Genauer gesagt ist das Lebenskonzept “from 9 to 5” erst mit der Industrialisierung zu einem Massenphänomen geworden, dem wir uns heute in den modernen Industrienationen nicht mehr entziehen können.
      Ich möchte jetzt gar nicht darauf eingehen, ob Beruf oder Erfolg negativ oder positiv zu bewerten sind. Das mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich möchte vielmehr bewusst machen, dass es die Begriffe “Beruf” und “Erfolg” noch gar nicht lange gibt und sie in den “mentalen Infrastrukturen” des homo sapiens zu absoluten Neubauten gehören. 200 Jahre sind eben nichts im Vergleich zu 1 Millionen Jahre Menschheitsgeschichte! Aber dessen kann man sich natürlich nicht bewusst werden, wenn man den ganzen Tag durch verschiedene Tätigkeiten (arbeiten, Sport machen, fern sehen, mit Freunden treffen etc.) ablenken. Versteht mich nicht falsch, ich möchte nicht sagen, dass diese Tätigkeiten schlecht sind, doch ich habe den Eindruck, dass sich viele Menschen in ihrer Betriebsamkeit verlieren und das Inne halten verlernt haben. Doch wer dies nicht kann, dem fällt auch die Reflexion über das eigene Leben schwer und er erliegt der Illusion in den äußeren ablenkenden Tätigkeiten die allseits ersehnte innere Zufriedenheit zu finden. Ich glaube auf dem Weg geht es nicht.
      Ob Menschen im preindustriellen Zeitalter glücklicher oder unglücklicher waren als wir heute, das vermag ich nicht zu sagen. Doch ich bin mir sicher, dass es unter den damaligen Menschen auch welche gab, die unabhängig von “Beruf” und “Erfolg” glücklich waren. Ich halte mir dies vor Augen, wenn ich mich mal wieder in den Wirren des “Berufs-und-Erfolgsalltags” zu verstricken scheine.

  • Ich finde es mal wieder “typisch deutsch” dass beruflicher Erfolg in so einer Art “Rechtfertigungsecke” steht. Natürlich kann man auch nach dahinterstehendem Sinn und Nutzen fragen, manche haben aber einfach nur eine gute Idee und verdienen viel Geld – wollen und müssen auch nicht mehr daraus erwarten. Ich persönlich gönne jedem seinem beruflichen Erfolg – egal was dahinter steht. In Amerika sagt jeder “wow” oder “well done” und hier in Deutschland gibt es Neid und Missgunst. Ich finde das traurig, dass man sich nicht einfach für einen (auch unbekannten) Menschen freuen kann, wenn jemand viel Geld verdient, ein großes Auto fährt, oder sich Sonstiges leisten kann – ist doch toll – vielleicht gibt er ja auch ein bischen ab an andere, die es dringend nötig haben und die Welt wird somit ein kleines bisschen besser. Ich bewundere solche Menschen, die tolle Ideen haben und daraus viel Geld verdienen, oder den richtigen Beruf gewählt haben, viel Zeit investieren – oft weniger Freizeit haben und ein erfolfgreiches Leben leben – lasst doch alle das machen, was sie machern – wichtig ist, was ich mache und aus mir mache – und da gebe ich Herrn Senftleben recht – hauptsächlich bin ich dafür selbst verantwortlich!!! Und der Wert eines Berufes hat ja noch lange nichts mit dem Wert eines Menschen zu tun, mir scheint, als werde das manchmal in einen Topf geworfen….

  • Wenn sich alle die Frage stellen würden “wem nütze ich” wär`s ja ok. Aber wem nützen Politiker, Juristen, Beamte und abhängige Gutachter ?

  • In meiner nun doch schon langen Arbeitszeit bin ich nicht den gewünschen Weg des Erfolges, viel Geld zu verdienen, Chef über andere zu sein usw. gegangen. Viel Hindernisse, auch von mir selbst geschaffene, standen mir im Wege. Jetzt nach vielen Jahren kann ich nur sagen, schreiben: “Hurra, welch ein Glück für mich, nicht den gewünschen, angestrebten Weg gegangen zu sein.” Und warum? Ganz einfach, Kollegen/innen die den Weg des Erfolges gingen, sind heute in der Mehrzahl mit ihren Job, unglücklich. Ihr Job brachte ihnen mehr Geld, nahm ihnen dafür einen großen Teil ihrer Gesundheit. Mehr Job, mehr Stress und dazu mehr Medikamente, ist was sie nun seit langem haben. Auch die Freizeit ist weniger geworden. Und die Familie leidet auch darunter. Bei einigen weiß ich, dass sie Alkoholiger geworden sind. Ihr Frust führt mehr zu Trink-Verdrängungslust. Aber das macht ja nichts, das merkt ja keiner … denken sie. Vieles mehr noch könnte ich über das negative von Berufskarriere schreiben. Lass es aber lieber bleiben. Meine Erfolgsleiter ist die, dass ich in meinem Job … meist entspannt arbeiten kann. Ih habe nur zu verantworten was ich mache und nicht auch noch was die Mitarbeiter um mich herum machen. Ich habe reichlich Ruhe und geniese nach acht Stunden meiner Bürotätigkeit dann meine freie Zeit. So habe ich mir auch noch die Freude an Ehrenamtlichen Tätigkeiten aufrecht erhalten können. Auch das Schreiben ist so zu meinen kleinem Hobby geworden.Und das ein oder andere habe ich auch schon veröffentlicht. Gelobt sei die Zeit in der ich nicht doch meinen Wunsch nach Karriere nachgehen konnte. Durch wen und was auch immer ich daran gehindert wurde.

    Liebe Grüße
    Alex

  • Lieber Herr Senftleben,

    Ihr Artikel mag zwar einigen Betroffenen Mut zusprechen, das ist das Positive, das ich in Ihrem Beitrag erkennen kann. Negativ fällt mir auf, dass Sie sich in die lange Liste der Lebensberater, Coachs etc. einreihen, die Ihren Lesern suggerieren, dass der Fehler allein bei ihnen liege, im negativen bzw. mangelnden positiven Denken. Vielleicht wäre es an der Zeit, auch mal gesellschaftskritisch darüber nachzudenken, ob diese Probleme (Entfremdung, Unzufriedenheit, Ängste, Depressionen)nicht andere Ursachen haben, die möglicherweise sogar systembedingt sind, dass es vielleicht an der Zeit wäre, sich auch politisch zu engagieren. So fordert zum Beispiel die Organisation Attac und der Ökonomieprofessor Matissen Massarat die Reduzierung der Arbeitszeit auf 30 Stunden in der Woche als Mittel gegen die Arbeitslosigkeit und die damit verbundenen Ängste (siehe Initiative Arbeitszeitverkürzung jetzt). Auch das ist ein Weg zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung und entspräche doch voll und ganz Ihrem Motto “Es ist jetzt Zeit zu leben”.

    Mit freundlichen Grüßen
    Léon Reichenthal

  • Hallo,
    eine interessantes, wichtiges aber auch sehr komplexes Thema. Die Frage ob beruflicher Erfolg etwas Gutes oder etwas Schlechtes sei, ist leicht und schnell gestellt. Eine Antwort darauf zu finden ist jedoch wesentlich schwieriger.
    Im Grunde genommen geht es, wie in so vielen Themen, um die Frage nach dem Sinn des eigenen Tuns im persönlichen, wie im gesellschaftlichen Umfeld.Letztlich und vor allem um die Frage nach dem Lebenssinn (Darüber philosophieren Menschen vermutlich schon so lange wie sie atmen).
    Vor dem Hintergrund allgemeiner, also auf alle Menschen einwirkende Faktoren gibt es jedoch natürlich auch, individuelle Einflüsse, die auf uns Menschen wirken. Damit geht jeder Mensch, abhängig von seiner inneren Persönlichkeitsstruktur, verschieden um. Womit es auch keine Antwort mit Allgemeingültigkeitsanspruch geben kann.
    Sie bemerken gleich zu Beginn, dass Sie immer wieder Gegenwind erfahren, wenn Sie thematisch positiv über beruflichen Erfolg und Karriere schreiben.
    Auch stießen Sie immer wieder auf undifferenzierte Parolen, die nicht als rational nachvollziehbare Argumente, sondern offensichtlich eher als emotionale Äusserungen verstanden werden dürfen.
    Offenbar, so meine Einschätzung, spielen sich viele Schicksale in einem eher lieblosen, gewinnorientierenden Umfeld (Globalisierung…) ab. Tendenziell bezeichne ich so eine Entwicklung als eher menschenunfreundlich, um nicht zu sagen, menschenfeindlich. Es ist auch nicht zu erwarten, das diese Entwicklung zu einem Stillstand kommt. Eher das Gegenteil ist zu erwarten.
    Sicherlich ist es schön und wünschenswert, einer Berufung folgen zu können und zu dürfen. Jedoch ist das, so glaube ich, nur wirklich wenigen Menschen möglich. Mein Leben beispielsweise, war immer wieder durchzogen, von Depressionen. Dabei ging es beinahe jedes Mal um Sinn und Selbstwert. Da Depressionen, meiner Einschätzung nach, Energieräuber erster Ordnung sind, haben sie sicherlich sehr maßgeblich und auch nachhaltig meine berufliche Entwicklung beeinflusst. Oftmals empfand ich in verschiedenen Berufen eine rein materielle Ausrichtung, über welche meine Aktivitäten ausschließlich bewertet wurden. So viel zu meiner ganz persönlichen Erfahrung.
    Viele Menschen könnten ähnliches oder anderes berichten. Wenn wir also in Diskussionen wie diesen über beruflichen Erfolg reflektieren, so sieht dies jeder aus seiner ganz persönlichen Perspektive vor seinem ganz persönlichen Lebenshintergrund. Wir verfügen schlichtweg nicht über die selben Ausgangschancen. Allenfalls über mehr oder weniger ähnliche Möglichkeiten. Chancengleichheit ist demnach für mich eher ein sehr relativer Begriff, der für viele Menschen wohl eher ein Reizwort darstellt. Was ist eigentlich Erfolg? Auch über diesen Begriff läßt sich trefflich philosopieren. Welcher Erfolg ist gemeint? Eher die Entwicklung der als positiv empfundenen Persönlichkeitsmerkmale (Welche? Die direkt oder indirekt dem Gemeinwohl dienende?). Oder eher die “Man gönnt sich ja sonst nichts” oder “Sie haben es sich verdient” Maxime? Ein Song früherer Tage beinhaltete gar den Satz ” Ich will alles und das sofort”. Die Werbewirtschaft hat recht schnell begriffen, welche Triebe angesprochen werden müssen um den Umsatz der Auftraggeber anzuheben.
    Persönlich bin ich überzeugt davon, dass die Beschleunigung dieser Welt in beinahe jeder Beziehung als eher schädlich anzusehen ist. Doch was steckt hinter dem “…immer Höher, schneller, weiter”?
    Vor allem denke ich, das viele Menschen dabei auf der Strecke bleiben. Wer den Leistungsanforderungen nicht mehr entspricht wird rausgekickt. Ein wenig anheimelndes gesamtgesellschaftliches “Betriebsklima” wie ich finde.
    Da aber die deutsche Gesellschaft sich mangels Reproduktion am selbst auflösen ist und bereitwillig (und unausweichlich!?) vor allem kulturferne (warum eigentlich gerade diese?) Migranten willkommen heißt, wird sich das o.a. Klima wohl auch nicht wirklich verbessern (zumindest nicht so schnell). Grundsätzlich gilt auch, dass um so weniger jemand sich von vorgenannten Problemen betroffen fühlt und umso mehr jemand den beruflichen Erfolg hat, den er sich wünscht, umso weniger Verständnis, Interesse und Offenheit wird diese Person demjenigen entgegenbringen, der sehr kritisch und emotional auf die Begriffe Erfolg und Karriere reagiert.
    Viele Erfolgreiche wenden sich, so meine Einschätzung, eher ab und sind froh nicht betroffen zu sein (Von Hartz IV, Niedriglohn etc.).Ignoranz statt Hinwendung. Egoismus statt Solidarität. Soziale Kälte statt menschliche Wärme.
    Manchmal frage ich mich, ob die moderne Gesellschaft nicht zunnehmend eher ihr eigener Feind ist bzw. wird. Sie scheint den Menschen mit ihren Erfodernissen und Zwängen, immer mehr von seinen natürlichen Wurzeln entfernen zu wollen.
    Mit jedem Satz den ich schreibe kommen mir neue Gedanken, weshalb ich nun schließen möchte.
    Fazit: Die Frage ob Karriere und beruflicher Erfolg etwas Schlechtes seien, muß meines Erachtens konkret und im Einzelfall im Kontext der aktuellen Geschehnisse und vor dem aktuellen gesamtgesellschaftlichen Hintergrund betrachtet werden. Ein Messer kann zum Brotschneiden benutzt werden, aber auch zum Töten. Wenn der Mensch seine Fähigkeiten in den Dienst der globalen und damit auch der eigenen Gier stellt oder ggf. stellen muss, dann dient er sicherlich auch diesem herrschenden Wirtschaftssystem. Womit sich letztendlich wieder die uralte philosopische Frage nach dem Sinn stellt. Eine Frage auf die es bisher nicht wirklich eine allgemeingültige Antwort gibt. Auf der Suche nach einer Antwort vernichten wir vermutlich unsere eigenen Lebensgrundlagen, unseren Planeten. In einer Endzeit lebend werden viele Probleme mit denen wir heute konfrontiert werden (Ressourcenknappheit, Ökologie, Demokratie, Ökonomie…) uns immer mehr ganz persönlich betreffen und unser tägliches Leben beeinflussen. Am Ende bleiben nur unbeantwortete Fragen, Desorientiertheit und eine eher kaotische Perspektive. Kurz: Ich halte die Menschheit für triebgesteuert, unreif, in die Irre geführt und verführt und damit fehlgeleitet. Was kann ich als Einzelner unter vielen tun? Vor allem liebevoll mit mir und den anderen Menschen umgehen. Ich bin kein ausgeprägter Christ. Jesus jedoch lehrte uns recht einfache Lebenswahrheiten den wir folgen sollen. Auch in einer komplexen Welt von heute haben diese nicht an Gültigkeit verloren. Möglicherweise benötigen wir die Rückbesinnung auf diese Werte. Vielleicht auch eine Besinnung auf mehr geistige und weniger materielle Werte. Ein mehr Innen und ein weniger Aussen. Weniger Schein und Fassade und ein mehr an Wahrheit und Echtheit.
    Weniger Unsinn und mehr Sinn in allem was wir tun und denken.
    Vermutlich wird es auch Zeit für einen starken (neuen, reformierten?) Glauben. Denn wenn der Druck von aussen zunimmt, brauchen wir etwas, welches wir dem entgegensetzen können.

    Alles Gute und Liebe…F.W.

    • Sebastian

      Vielen Dank, dein Kommentar hat mir gut gefallen!

    • Bina

      Lieber Frank Weber,

      Deine Zeilen haben mich sehr berührt, weil ich die gleiche Meinung habe, nur hätte ich sie nicht so schön wie Du ausdrücken können.

      Vor allem denke ich auch, dass es wichtig ist, in sich selbst Halt, Vertrauen und Stabilität zu finden, wer sich hier nur auf’s Außen verlässt wird in den nächsten Jahren böse aufwachen.

      Liebe Grüße und allen eine gute Zeit

      SN

  • Sexismus ahoi. Natürlich sind Ingenieur, Tischler, Maler etc. Männer, aber ach, es gibt ja noch die „Dame hinter der Käsetheke“.

    Damit will ich nicht sagen, dass deren Aufgabe weniger wertvoll ist, mir ist nur die scheinbar dahintersteckende Denkweise negativ aufgefallen.

  • Schreiben Sie doch mal was über Arbeitslosigkeit! Ich arbeite oft mit langzeit arbeitslosen/arbeitsuchenden Menschen. In Zukunftswerkstätten versuche ich, Ihnen Perspektiven zu vermitteln. Viele sind sich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten (gar) nicht (mehr) bewusst, haben die negativen Erfahrungen im Beruf – Mobbing, Burnout, etc. oft über lange Jahre erlebt, leiden unter Krankheit, etc. Manchmal bedeutet die Perspektive (nur), sich seiner selbst wieder mehr bewußt zu werden, seine Kraftquellen zu entdecken und einen Wiedereinstieg in Strukturen, z.B. durch ehrenamtliche Arbeit. Eigentlich müsste diese Arbeit ein Pflichtprogramm in den Jobcentern sein, aber hier wird oft nur die Arbeitslosigkeit verwaltet. Hier ist noch viel Potential zu entwickeln…

    • Blauenstein Melanie

      Hi…

      Ich bin grad dran das Buch zu lesen od. bearbeiten:
      Coach dich selbst sonst liebt dich keiner
      oder es gibt auch
      Coach dich selbst sonst hilft dir keiner… (kenne ich aber nicht)

      Ich könnte mir vorstellen, dass darin einiges vorhanden wäre um arbeitslosen wieder Mut zu machen…

      Liebe Grüsse

      Melanie Blauenstein

  • Ich arbeite mit arbeitslosen bzw. arbeitsuchenden Frauen. Das funktioniert so, dass man zuallererst den Selbstwert und Selbstrespekt aufzubauen hilft. Dann ist die Bereitschaft und Fähigkeit, in einen neuen Job einzusteigen, wieder gegeben.
    Ist das Ziel erreicht, sind alle glücklich – auch wenn es nicht der “Traum-Selbstverwirklichungs-Job” ist. Aber Autonomie, eigenes Geld und das Gefühl, nützlich zu sein hebt die Menschen aus der Depression heraus.
    Natürlich lauern in der Berufswelt auch Mobbing, Burn Out und Konsorten. Auch hier hilft es, seiner selbst bewusst zu sein, klar zu kommunizieren und wertschätzend mit sich selbst umzugehen.
    Dass mich mein eigener Beruf mit Sinn und Freude erfüllt, betrachte ich als großes Geschenk des Lebens!

  • Wunderbar es auch noch schwarz auf weiß zu lesen und ich stelle vollkommen erstaunt fest: das ist ja genau mein Weg, den ich gegangen bin, ganz unbewußt. Es war eine lange schwierige Wegstrecke, bis ich endlich strahlend zur Arbeit gehen konnte.
    Als “kleine” Angestellte reichte es mir nicht, nur pflichterfüllt hinter meinen Schreibtisch zu sitzen, wie alle anderen. Ich schaffte mir ein enormes Fachwissen an, so dass ich für sämtliche Probleme zuständig wurde, Arbeiten des Chefs ausführte, mit denen er sich profelierte, mir kam weder Lob noch Anerkennung zu, ich ließ mich ausnutzten, meine Persönlichkeit, mein eigener Selbstwert standen noch auf recht wackligen Beinen. Das führte unweigerlich zu einem Zusammenbruch. Diese Krise half mir, endlich über mich und meine Fähigkeiten nachzudenken und daran zu arbeiten und lieber Herr Senftleben, Danke für Ihre Unterstützung durch “Zeit zu leben”.
    Mittlerweile fühle ich meinen Wert, meine Besonderheit als Mensch mit viel Empathie und sozialer Kompetenz.
    Meine gewonnenen Freiheiten genieße ich jeden Tag.

  • interessanter artikel, spannendes thema, und wohl jedermann betreffend.
    für mich selbst, sind das zitat bezüglich der ziele und der letzte absatz extrem treffend, toll

  • Anders betrachtet, hat diese Autonomie auch Nachteile. Mich hat sie in den Zustand der Abgrenzung und Isolation in der Gemeinschaft getrieben, und jetzt führt kein Weg mehr zurück. Was bleibt, ist der Weg der Kündigung und die Selbstaufgabe des “Berufes”.

  • Das mit dem Gegenwind zum Thema Beruf, Geld & Erfolg kenne ich gut. Von früher, als ich noch als Managerin in einem Konzern unterwegs war und für meinen Erfolg “angegriffen” wurde. Aber auch heute in meiner Selbständigkeit.

    Ich finde es prima, dass Ihr das Thema so addressiert und zum Nachdenken anregt. Denn da steckt viel drin:

    → Welche Haltung habe ich selbst dazu?

    → Was verbinde ich mit persönlichem Erfolg?

    → Wie selbstbestimmt gehe ich mein Leben an?

    → Wie viel Schönes & Erfüllendes steckt in meiner Arbeit? – oder eben: könnte stecken…

    Mir ist vor allem wichtig, dass ich das tue, was ich als sinnvoll erachte und was mir Freude macht. Dafür habe ich immer wieder neue Wege eingeschlagen und austariert. Das war und ist bei weitem nicht immer leicht und dafür musste ich schon auch auf das ein oder andere verzichten. – Aber das war es wert! Ich arbeite gern und genieße all das, was für mich Erfolg ausmacht. :-)

    Herzliche Grüße, Yvonne Rubin

    • Alexander

      Hallo Yvonne Rubin,

      es ist interessant zu lesen was du hier geschrieben hast, doch das was auf deiner HP zu sehen und lesen ist, ist bunter in seiner Vielfalt und deren Aussagekraft.

      Mein Kommentar zu dem Thema, über das auch du geschrieben hast, befindet sich weiter “Unten”.

      LG
      Alexander

  • Was bedeutet Karriere?
    Ich bin einer der autonomen Arbeitnehmer. Aber ich möchte auf keinen Fall eine hierarchische Karriere machen. Dann wäre meine Autonomie weg. Dort, wo ich arbeite, sind Chefs Verwalter und die normalen Mitarbeiter Gestalter.

  • Auch ich danke für diesen Beitrag. Insbesondere für die Reflexionsfragen zu Sinn und Nutzen der Arbeit…..
    Mir ist so einiges klar geworden :))

  • Danke für dieses Thema! Ich denke persönlich wichtig ist die eigene Einstellung.
    Immerhin kommt Beruf von Berufung – und dann ist es Freude und Erfüllung,,,,

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier