Diese Frage macht keinen Sinn

Manchmal sind wir im Leben nicht da, wo wir gerne sein würden. Meistens haben wir auch eine Erklärung, warum das so ist. Manchmal geben wir uns selbst die Schuld. Manchmal auch anderen Menschen. Oder unserer Vergangenheit. Oder dem Staat. Oder der Wirtschaft. Oder, oder, oder.

Jedenfalls haben wir meistens eine Erklärung, warum wir nicht da sind, wo wir gerne wären. Warum wir nicht das Leben führen, das wir eigentlich gerne führen würden. Das liegt uns irgendwie im Blut. Die Suche nach der Erklärung. Nach der Ursache. Nach dem „Warum“.

Ja, warum bin ich noch nicht da, wo ich gerne hinwill?

Diese Frage ist tatsächlich erstaunlich nutzlos. Weil uns die Antwort auf diese Frage oft nicht weiterbringt.

Oft kennen wir die Antwort. Oder wir glauben zumindest, sie zu kennen. Sogar seit Jahren. Aber die Antwort hilft uns nicht wirklich, etwas zu ändern.

Ich könnte mir vorstellen, dass du das selbst schon erlebt hast.

Hier nun zwei Fragen, die besser funktionieren als die Frage nach der Ursache des eigenen Stillstands.

Die Fragen:

Wo will ich denn eigentlich hin?

Und was kann ich heute tun, um mich 1 % auf mein Ziel zuzubewegen?

Wenn die Zielerreichung 100 % wäre und ich mich jeden Tag 1 % auf mein Ziel zubewege, dann wäre ich in 100 Tagen angekommen. Ja, selbst wenn ich 3 Schritte vor und 2 zurück mache, wäre ich in 300 Tagen am Ziel angekommen.

Das ist natürlich nur ein Modell. Ein Bild. Das Leben lässt sich ja leider nicht so einfach in Prozentzahlen abbilden.

Aber du verstehst die Idee.

Schau nicht darauf, warum du nicht da bist, wo du hinmöchtest.

Überlege dir kleine 1 %-Schritte und gehe sie. Wieder und wieder und wieder. 

Das ist eine bessere Investition deiner Lebenszeit, als über die Suche nach den Schuldigen und den Ursachen zu sinnieren. 

Tu was, um dein Leben besser zu machen.

Das ist das ultimative Rezept, um dich selbst lebendiger zu fühlen.

Es leben die kleinen Schritte.

Ralf

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Kommentare

  • Leider weiß ich oft nicht, was ein kleiner Schritt in die richtige Richtung wäre.

  • Hallo Ralf , In einem Buch von “Gina Schöler” habe ich gelesen:” Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen
    Orten viele kleine Dinge zun, können sie das Gesicht der Welt verändern.!!!!”
    Ich habe das lange nicht verstanden, aber je öfter ich darüber nachdenke muss ich auch
    Emanuela Recht geben. Nur ist nicht immer alles so einfach. Kennst du Gina Schöler????
    In diesem Sinne herzliche Sommer Grüsse Ulrike

  • Mir erscheint es sinnvoll, noch eine Frage dazwischen zu schieben: “Warum will ich da eigentlich hin?”

    Und die Frage nach dem Warum ggf. zu wiederholen, idealerweise fünf mal. Die Fünf-Warum-Methode nach dem japanischen Manager Taiichi Ohno, der sie bei Toyota zur Problemlösungsfindung eingeführt hat, funktioniert auch im privaten Bereich sehr gut und nicht nur bei Problemen. Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, auch mal die eigenen Ziele und Vorhaben auf diese Weise abzuklopfen. Man sollte allerdings darauf vorbereitet sein, dass man dann u.U. auch zu dem Schluss gelangen kann, ein Vorhaben komplett aufzugeben. Wir sind dann zwar immer noch nicht da, wo wir sein wollten, aber auf einmal verursacht das keine negativen Gefühle mehr, sondern wirkt befreiend. Wir können loslassen.

    Genau so gut können wir zu dem Schluss gelangen, dass das Vorhaben wichtig ist und uns letztlich dabei hilft, nach unseren Überzeugungen und Werten im Einklang mit unserer Umwelt zu leben. Dann haben wir jetzt Motivation gewonnen, ganz ohne Selbstantreiberei.

    Im echten Leben geht es meistens nicht schwarz und weiß zu, sondern grau. Wenn die Frage nach dem Warum weder ein klares Stop noch ein wirkliches Go liefert, dann kann man sich fragen, ob sich das, was dafür spricht, nicht auch anders und mit weniger Aufwand erreichen ließe. Oder ob man es unbedingt selbst machen muss und will.

    Wir reden hier ja nicht von den spontanen Aktionen, die das Leben lebenswert machen. Sondern von unangenehmen Aufgaben, die wir oft schon lange vor uns her schieben. Aus meiner eigenen Historie kann ich sagen, dass ich mir viele meiner “Klötze” komplett selbst geschaffen habe und sie deshalb auch durch Hinterfragen wieder loswerden konnte. Manchmal ist die Einsicht, dass unsere verplanbare Lebenszeit sehr begrenzt ist, doch recht hilfreich.

  • Hallo Ralf,

    selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Das gilt auch für das so notwendige Gelingen der Energiewende, diesem Schritt zur ausschließlichen Nutzung der von der Sonne zufließenden Energie und dem strikten Vermeiden, weiterhin fossile Rohenergien für unseren Energiebedarf zu verbrauchen. Die Botschaft ist: Der Weg dahin ist zwar außerordentlich mühsam und schwierig, aber es lohnt sich für die gesamte Menschheit diese neue und deutlich höhere Kulturstufe zu erreichen. Wir müssen zu “mündigen” Energienutzern werden und unserer Verantwortung für eine bürgerschaftlich gestaltete Selbstversorgung mit Energie gerecht werden. Und diese (Selbst-)Versorgung verlangt nach Bevorratung von Energie, in welchen Formen und mit welchen Techniken auch immer. Ohne (gerade auch eigenen) Vorrat ist keine Versorgung auf Dauer möglich. Jegliches Trennen in Teilbereiche, auch das Ignorieren der Naturgesetze, zerstört den Gesamtzusammenhang in der Energieversorgung und das verhindert das Erreichen der so sehr erforderlichen nächsten Kulturstufe der Menschheit. Wunschgebilde ersetzen keine Wirklichkeit und erzeugen sie auch nicht.

    Das ist meine Botschaft und Danke für Deine ständigen Ermutigungen sowie Anregungen zum Durchhalten.

    Franz

  • Lieber Ralf,

    vielen Dank für Deinen Beitrag!

    Es sind immer nur die kleinen Dinge und je mehr wir davon tun oder je mehr sie tun, desto überwältigender das Ergebnis!

    Genau so ist es doch mit unserem Engagement, mit unserer Nächstenliebe: Ein kleiner Schritt ist immer ein Beginn!

    Alles Liebe!

  • Hallo Ralf,

    ‘Tu was, um dein Leben besser zu machen.’ Oh ja, das stimmt, doch viele Menschen müssen dazu zuerst aus ihrer Resignation kommen. D. H. wenn Gedanken, wie “ich schaff das eh nicht” oder “ich habs jagewusst, wer bin ich denn schon, dass ich das verdient habe”, auftauchen, dann sind sogar Mini-Schritte nicht möglich.

    Deswegen möchte ich allen Lesern hier und allen Menschen da draußen sagen, dass sie einzigartig und wunderbar sind. Jeder einzelne ist gekommen, um die Welt mit seinen Talenten und Gaben zu bereichern, auch wenn er sich nicht mehr daran erinnern kann. Ja, und in einem hast du unbedingt recht Ralf, auch nur der kleinste Schritt ist besser als Stillstand. Also nehme es an, dass du bisher nicht weit gekommen bist, sei nicht so streng zu dir :-) und gehe den nächstmöglichen Schritt.

    Alles Liebe
    Emanuela

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