Die dritte Zutat einer guten Entscheidung

Dein Leben hängt ja zu einem nicht unerheblichen Teil davon ab, wie gut deine Entscheidungen sind.

Entscheidungen wie deine Schulwahl, Berufswahl, Partnerwahl, die Wahl deines Wohnorts, ob du Kinder willst oder nicht, die Wahl deines Arbeitgebers, die Wahl, ob du dich noch mal beruflich veränderst oder nicht.

Aber nicht nur deine bewussten, sondern vor allem auch deine unbewussten Entscheidungen bestimmen dein Leben.

Ob du einem Konflikt aus dem Weg gehst. Ob du dich heute anstrengst oder fünf gerade sein lässt. Ob du ihn ansprichst oder nicht.

Jedes Mal, wenn du dich von deinem Bauch leiten lässt oder einfach den Weg des geringsten Widerstandes gehst, triffst du quasi eine unbewusste Entscheidung.

Aber bewusst zu leben bedeutet tatsächlich, immer mehr Entscheidungen bewusst zu treffen. Also immer weniger automatisch und gewohnheitsmäßig zu entscheiden.

Wobei es auch wichtig ist, aufs eigene Bauchgefühl zu hören. Als ein Puzzleteil des großen Ganzen.

Aber das Bauchgefühl sollte immer nur ein Baustein einer guten Entscheidung sein.

Gute Entscheidungen werden mit dem Verstand und dem Bauch getroffen.

Wobei man auch hier eine Einschränkung machen muss.

Bauchentscheidungen funktionieren dann am besten, wenn wir uns in einem Bereich sehr gut auskennen. Wenn wir also ganz viel Erfahrung und Wissen in einem Bereich haben, dann ist unser Bauch normalerweise dem Verstand überlegen. Weil der Bauch ganz viele erprobte Denkabkürzungen kennt.

Wenn wir uns in einem Bereich nicht gut auskennen, sollten wir lieber den Verstand bemühen. Also erst einmal ganz viele Informationen besorgen, forschen und nachdenken.

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

Bauch und Verstand.

Beide sind jeweils wunderbarer Diener und fürchterlicher Meister. Insbesondere, wenn du nur mit einem der beiden entscheidest.

Aber es braucht tatsächlich einen dritten Teil. Einen Teil, der über deinem Bauchgefühl und deinem Verstand schwebt und die verschiedenen Puzzleteile zusammensetzt.

Ich habe keinen richtigen Namen für diesen dritten Teil. Aber ich komme relativ häufig mit diesem Kumpel in Kontakt, wenn ich meditiere.

Denn nachdem ich mich für vielleicht 10 oder 15 Minuten auf eine tiefe Ebene gebracht habe, nehme ich mir oft Entscheidungsprobleme vor. Und dann kann ich Dinge anders und oft klarer sehen und spüren.

Deswegen liebe ich es so, zu meditieren. Da kommst du einfacher an deine weiseren Anteile ran.

Ich wünsche dir jedenfalls viele gute Entscheidungen. Und den Mut, schlechte Entscheidungen zu erkennen und zu korrigieren.

Und mögest du deinen Bauch, deinen Verstand und das Glück immer öfter auf deiner Seite haben.

Ralf

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