Echt sein! – 7 Fragen, mit denen du leichter du selbst bist

Echt sein

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Echt sein. Authentisch sein. Sich nicht verstellen. Sondern einfach so sein, wie man ist. Und das sagen, was man denkt. Seine Gefühle ausleben. Und das machen, was man gerne machen würde. Nicht darüber nachdenken, was andere über einen denken.

Weinen, wenn einem zum Weinen zumute ist – auch, wenn andere es mitbekommen. Lachen, wenn man etwas lustig findet – auch wenn es nicht immer angebracht ist.

Mit den Händen essen und mit der Gabel die Kartoffeln zerdrücken. Auch, wenn das nicht gerne gesehen wird.

Sich beschweren und für seine Meinung einstehen, auch wenn es manchmal unangenehm ist – und man vielleicht auch mal aneckt.

Nein zu sagen, wenn man nein meint. Und ja zu sagen, wenn man für etwas ist. Auch, wenn es vielleicht nicht so gut bei anderen Menschen ankommt.

Sich so zu kleiden, wie man es gerade möchte. Das figurbetonte Kleid anzuziehen, auch wenn es gaanz schön eng geworden ist. Die Jeans und Turnschuhe, auch wenn der Anlass eigentlich eher eine feine Hose und schwarze Lackschuhe erwarten lässt.

Laut singen, pfeifen, seine Lebensfreude zeigen. Auch wenn man komisch angeschaut wird oder von unzufriedenen Menschen als rücksichtslos empfunden werden könnte.

Echt sein. Klar und ehrlich sein, auch wenn Unehrlichkeit ganz oft der einfachere und für alle bequemere Weg ist.

(Klarheit und Orientierung machen das Leben viel einfacher. So erschaffst du dir deinen eigenen ‚inneren Kompass‘.)

Nicht nach der Pfeife der anderen tanzen, sondern aus der Reihe tanzen.

Echt sein. Authentisch sein. Sich selbst so zeigen, wie man ist. Mit allen Ecken und Kanten. Aber vor allem auch mit den liebenswerten Eigenheiten, die jeder von uns hat. Und mit seiner ganz eigenen, komplexen Persönlichkeit den Unterschied machen. Ein besonderer Mensch sein. Und trotzdem – nein, gerade deshalb! – geliebt werden.

Echt sein – was hält dich davon ab?

Wer wünscht sich das nicht? Sich nicht einzuschränken, aus Angst, dass andere Menschen einen komisch finden? Zu sich und seinem ICH zu stehen? Sich selbst wichtig genug zu nehmen?

Ganz einfach ist das sicher nicht. Und manchmal ist es ja auch wirklich rücksichtsvoller und angebrachter, sich selbst ein wenig zurückzunehmen. Aber eben nicht immer. Manchmal ist es einfach nur unsere Angst, von anderen nicht gemocht zu werden, wenn wir uns so zeigen, wie wir sind. Und dann wird es irgendwann auch immer schwerer, uns selbst anzunehmen, wie wir sind.

Vielleicht hast du ja heute auch mal Lust, dir über dich selbst und deinen Wesenskern Gedanken zu machen? Hier gibt’s ein paar Reflexionsfragen dazu:

  • Wie viel von dem, was du tief in dir fühlst und denkst, zeigst du auch im Außen?
  • Was würdest du machen, sagen, zeigen, wenn du ganz echt und frei wärst?
  • Wo oder bei wem verstellst du dich? Und warum?
  • Was bräuchtest du, um dein wahres Ich zu zeigen?
  • Kennst du vielleicht Menschen, die dir gerade deshalb gut gefallen, weil sie gegen den Strom schwimmen?
  • Was befürchtest du, wenn du dich nicht verstellen würdest?
  • Und was könntest du gewinnen, wenn du ein bisschen mehr du selbst sein könntest?

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Kommentare

  • ECHTSEINZUWOLLENDARFABERNICHTDIEGEGENSEITIGERÜCKSICHTNAHMEVÖLLIGAUßENVORLASSENDASISTABERREGELMÄßIGDANNDERFALLWENNICHMICHNICHTANRECHTSCHREIBREGELNHALTEINDEMICHALLESKLEINSCHREIBEODEREBENGROßDENNINDERSCHRIFTLICHENKOMMUNIKATIONGEHTESAUCHDARUMSOZUSCHREIBENDASSDERADRESSATEINERMESSAGEDIESEAUCHLEICHTUNDSCHNELLKOGNITIVERFASSENUNDVERSTEHENKANN.

  • Authentisch sein ? ……… Ja, unbedingt ! Im Rahmen guter Erziehung, Rücksichtnahme und Empathie !

    “Lachen, (….) – auch wenn es nicht immer angebracht ist.
    >> Auch unter Trauernden, bei Katastrophen ?

    “Mit den Händen essen und mit der Gabel die Kartoffeln zerdrücken. Auch, wenn das nicht gerne gesehen wird.”
    >> Auch, wenn es den anderen am Tisch dabei schlecht wird ?
    >> Auch, wenn die Gastgeber sich stundenlang abgemüht haben, ihren Gästen einen angenehmen Aufenthal zu bieten ?

    “Jeans und Turnschuhe, auch wenn der Anlass eigentlich eher eine feine Hose und schwarze Lackschuhe erwarten lässt.”
    >> Auch, wenn es darum geht, zu einem gelungen Fest seinen (bescheidenen) Teil beizutragen, indem man
    Gastgebern -z.B. Hochzeitspaaren, Jubilaren- seine Achtung erweist und das Ereignis würdigt ?

    “Laut singen, pfeifen, seine Lebensfreude zeigen. Auch wenn man komisch angeschaut wird oder von unzufriedenen Menschen als rücksichtslos empfunden werden könnte”
    >> Von “unzufriedenen” Menschen ?? z.B. in einem Theater, einer Ausstellung, einer Sauna, einer Kirche ??

    Das sind schon seltsame Empfehlungen.

    Versprochen: bei solchen Egomonstern folge ich , wie von Ihnen empfohlen und wahrscheinlich selber praktiziert, rücksichtslos MEINER Authentizität und gebe solch einem widerwärtigen Zeitgenossen eins kräftig auf die Mütze. (verbal, denn ich hatte eine gute Erziehung)

  • Nicht authentisch zu sein kostet – aus meiner eigenen Erfahrung heraus – sehr viel Kraft. Kraft, die ich für andere Dinge sinnvoller nutzen kann. Es ist so, wie es im Artikel geschrieben wurde: man wird nicht trotzdem, sondern gerade deshalb geliebt. Seit ich das erleben durfte, stehe ich zu mir selbst. Ich wünsche allen, die das auch mal probieren möchten, viele gute Erfahrungen und Erlebnisse. Es lohn sich.

  • Ich finde den Beitrag -und auch die Kommentare- interessant und hilfreich. Ich selbst bin leider nicht sehr authentisch. Ich habe ständig Angst, bei anderen anzuecken. Für mich ist es schwierig, ständig mit Mensch umgehen zu müssen. Ich sage zwar mal meine Meinung, aber hinterher frage ich mich, ob das wohl richtig war etc. Ich finde es auch schwer, die richtige Balance zu finde. Manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob andere Menschen einfach authentisch oder egoistisch sind bzw. vordergründig Aufmerksamkeit erhaschen möchten. Ich selbst möchte dann nicht so wirken. Man muss sich auch mal zurücknehmen, aber es ist nicht gut sich ständig zurückzunehmen. Ich bin davon geprägt, immer die Erwartungen anderer erfüllen zu wollen. Mittlerweile verstelle ich mich schon vor meinem Freund, weil ich Angst habe, er ist verletzt oder ich gefalle ihm nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich weiß, das ist falsch, aber ich weiß nicht, wie ich es anzupacken soll, authentisch zu sein. Ich denke, ich muss wirklich erst herausfinden wer ich bin und was ich möchte, damit ich mich dann besser vertreten kann.

  • Ich bin authentisch, sage was ich denke mit einem guten Herzen und lasse mich schwer verbiegen. Aber selbst damit stoße ich viele Leute vor dem Kopf. In der heutigen Zeit sollte man authentisch sein, aber man sollte trotzdem auch Sachen machen zu denen man keine Lust hat und auch das machen, was andere wollen. Es ist ein Geben und Nehmen. Ich mag vor allem Menschen, die so sind wie sind. Ich will ihre Meinung hören und nicht meine und das mache ich ihnen auch klar. Und dann bin ich begeistert, wenn ein graues Mäuschen (meine Kollegin), die zu jedem Ja und Amen sagt, mir sagt, was ihr nicht gefällt.
    Ja wir müssen ständig unsere Gefühle im Zaum halten, dürfen nicht weinen, sauer sein, immer freundlich sein etc. Dadurch verlieren wir alle unsere Authentizität. Aber wir sollten uns nie selbst verlieren…

  • “Echt sein” …. was heißt das wirklich?

    War seit über 20 (!) Jahren in einer Beziehung und habe mich vor knapp 5 Wochen getrennt.
    Weil ich nicht mehr wußte wer ich bin und was ich will.
    Ist irgendwie eingeschlafen über die Jahre im ganzen Trubel um Ehe, Kinder, Haus, Job …..
    Mal hier abstriche gemacht, mal da ne Priorität der eigenen Wünsche verschoben. Eigentlich ohne äußeren Zwang sondern weil ich dachte es wird erwartet und auf dem Weg irgendwie verlohren was ich will, was mich ausmacht und was mir gut tut.
    Merke jetzt, dass es ganz schön schwer ist diese “verschütteten” Bereiche wieder auszugraben und neu zu erspüren was gut tut. Da ist erst mal ganz viel Leere.
    Werde mir die paar Schalgworte in dem Artikel zu Herzen nehmen und mal auf die Suche nach innen gehen.
    “Echt sein” kann dabei aber nicht meinen auf Biegen und Brechen den eigenen Willen durchzusetzen aber wieder zu fühlen wo kann ich mich zurücknehmen ohne mich zu verleugnen und wo nicht.
    Glaube jeder braucht SEINEN Raum um sich in dem er/sie ECHT sein kann und dieser Raum darf und muss auch eingefordert werden.

    “Sei du selbst, denn alle anderen gibt es schon!”
    (Zitat: Verfasser ?)

    • lilo

      Gratulation !
      nach P.T. Schulz : Liebe , dann können die anderen dich gern haben !
      fang bei dir an :)
      viel Freude und Erfolg und schöne Abenteuer wünscht dir
      lilo

    • Kate

      Ich glaube das Zitat ist von Oscar Wilde

  • Authentisch / Authenzität- Echt sein ( aus dem griech.) , zuverlässig ( aus dem Latein.)

    Im Leben die Wahrnehmung des Gegensatz von Sein und Schein zu erkennen, selbst zu Leben und auch das Rückrat dafür zu haben ist nicht einfach. Sein Leben ehrlich und aufrichtig gegenüber allen zu gehen, dass ist mein Weg. Möchte nicht damit sagen, das ich meinen Weg nicht gelogen hätte, aber die Erkenntnis die ich daraus gewann, war, mein Leben aufrecht zu gestalten. Das Erkennen von echter gelebter authentischer Lebensweise ist nicht einfach, da viele Normen durch die Gesellschaft selbst oder durch äußere Zwänge (auf Arbeit) dies enorm einschränken. Selbst im Freundeskreis ist das nur begrenzt möglich. Glücklicherweise habe ich Freunde, wo die Authentizität eines jeden zusammen voll ausgelebt werden kann.

  • Ich habe lange, mein ganze Arbeitszeit eigentlich, mit Menschen mit Behinderung gearbeitet und manchmal habe ich mir wirklich gewünscht wie manche von Ihnen sein zu können – tun und lassen, sagen was sie wollen. Wut und Ärger freien Lauf zu lassen, Zuneigung einfordern wenn sie es gerade brauchen, ihre Meinung zu sagen ohne sich etwas dabei zu denken. In dieser Zeit habe ich mehr und mehr gelernt dass die Welt nicht zusammenbricht wenn man mal Dinge tut und sagt die nicht “IN” sind. Dass es oft gut ist seine eigenen Gedanken auszusprechen denn nur so kann es überhaupt zu Veränderungen kommen – wenn ich zu allem JA sage wird sich auf dieser Welt NICHTS ändern und ich werde leiden, im schlimmsten Falle sogar krank werden. Von meiner Ausstrahlung her wurde ich von anderen Menschen immer als “authentischer Mensch” bezeichnet, obwohl ich dies lange gar nicht so sah. Heute kann ich sagen echte Authentizität verletzt niemanden, sie bringt den anderen zum Nachdenken. Sie demütigt auch niemanden, sie zeigt ihm höchstens dass er, egal welches Amt er bekleidet, einfach nur ein Mensch ist wie ich und du. Schon als Kind habe ich Autoritäten nur anerkannt wenn sie echt waren – ob ich damit geboren wurde, wo ich es herhatte ich weiss es nicht, in meiner Familie war es nicht so. Vielleicht war aber gerade dies der Grund authentisch zu handeln, und mit der Zeit und durch die Arbeit hat sich dieser Wesenzug bei mir immer mehr ausgeprägt – allerdings reflektiere ich sehr wohl mein Sagen und Handeln. Viele Menschen glaube ich, verwechseln in der heutigen Zeit “Egoismus” mit “Authentizität”

  • mir fällt dazu nur ein:
    “Liebe – und tu was du willst!”

    • lilo

      liebe, dann können die anderen dich gerne haben :)) Zitat Peter T.Schulz
      herzliche Grüsse
      Lilo

  • Authentisch sein – ja!

    Doch gelebte Authentizität darf nicht bedeuteten, dass man tun und lassen kann, was man will!

    Dieser Artikel liest sich, als sei er für kleine Prinzen und Prinzessinnen geschrieben worden. Solche, die keine Regeln brauchen, keine Rücksichtnahme kennen, und auf niemand anderes hören, als auf sich selbst. Und die für ihr destruktives Verhalten jetzt endlich eine amtliche Entschuldigung haben: “Ich bin halt authentisch!”

    Natürlich sollte sich niemand in seiner Persönlichkeit verbiegen, nur um von anderen akzeptiert zu werden. Und da man nur ein Leben hat, sollte man es sich nach Möglichkeit so einrichten, dass es einem auch lebenswert erscheint.

    Doch was hier beschrieben wird reicht von kindischem Aufbegehren, bis hin zu völliger Impertinenz. Bestimmte Regeln sind nun einmal unumgänglich, weil sie unser Zusammenleben erst ermöglichen. Und da sich Menschen damit ohnehin schon sehr schwer tun, wäre es ein fataler Fehler, die letzten Stützpfeiler der Vernunft, Diplomatie und Weitsicht auch noch einzureißen. Ob es nun um das Einhalten von Ruhezeiten geht, Kleiderordnungen, oder gewisse Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit – es hat nichts mit Individualität oder Echtheit zu tun, diese Regeln zu missachten.
    Es geht mir nicht um stocksteife Disziplin in allen Lebenslagen, aber man sollte sich wirklich fragen, worin der Sinn besteht, sich als Erwachsener in bestimmten Situationen bewusst schlecht zu benehmen, egal was andere Menschen davon halten mögen. Das klingt für mich höchstens nach Rebellion, aber nicht nach Authentizität. Ab einem bestimmten Alter sollte man den Unterschied eigentlich kennen.

    • wienerin

      danke vielmals fuer ihren beitrag – er erspart mir, einen gleichlautenden zu schreiben. ziemlich genau ihre gedanken haben mich beim lesen dieses ratschlags bewegt.

      wir leben in einer zeit, in der die betonung des “ich” und des eigenen willens/wollens oftmals in einer weise propagiert werden, die mehr an ruecksichtlosigkeit gemahnt, denn an richtige authentizitaet.

      konkretes beispiel: neue untermieter meines nachbarn – dessen mutter bereits die flucht in eine andere wohnung ergriffen hat – benuetzen den gemeinsamen offenen zugang zu unseren wohnungen nicht nur als balkon – wie wir das seit jahrzehnten in guter nachbarschaft taten – sondern als “raucherstueberl”. rauch und schadstoffe ziehen entlang der ueberdachung in meine wohnung, insbesondere ins schlafzimmer. leider reagiere ich auf zigarettenrauch mit schweren kopfschmerzanfaellen, die schliesslich in stundenlanges erbrechen und kreislaufzusammenbrueche muenden. mehrmals musste ich dann mit notarzt und rettung ins krankenhaus gebracht werden.
      dies weiss der nachbar und ich habe es ihm und seinen mitbewohnern auch in einem freundschaftlichen gespraech erlaeutert und um ruecksicht gebeten. (hier herum pflegen raucher, die nicht in ihren wohnungen rauchen wollen oder duerfen, ihrem beduerfnis vor den haustoren auf der strasse nachzugehen. auch nicht optimal, aber etwas besser als das verhalten meiner nachbarn.)

      die erste reaktion der jungen leute lautete:
      wo steht das geschrieben?
      die naechste:
      rauchen zaehle zu ihren grundfreiheiten gemaess der menschenrechtserklaerung. zurueckhaltung lehnten sie ab. wenn mir der rauch schadete, muesste ich eben ausziehen und mir eine andere bleibe suchen.

      sie sind und bleiben “authentisch”, die lieben nachbarn. auch wenn sie um 2 uhr morgens vor ihrer wohnung zu fuenft und mehr laute plauderstuendchen und rauchsessions abhalten.
      es ist ihnen dann eben gerade danach – wurscht, was andere darueber denken. und menschenrechte und grundfreiheiten anderer interessieren sie nicht. sie haben eben ihre ecken und kanten.

      ich hielte es daher fuer sehr wichtig, bei der forderung nach authentischem sein/verhalten dabei zu helfen, das eine anzupeilen und das andere – die ruecksicht – nicht zu vergessen. walk the line…

  • Hallo zusammen,

    authentisch sein ist wie ich finde ein wichtiges Thema, M.E. sind es die meisten Menschen eben nicht, auch nicht die von denen es viele glauben. Ich persönlich finde wer wirklich authentisch ist, kann andere Menschen gar nicht verletzen, weil die “Echtheit” aus dem Herzen kommt. Das Problem sehe ich eher darin, dass viele Menschen gar nicht wissen, was sie wirklich denken. Vor allem wenn man lange in einer Partnerschaft war, dann übernimmt man sehr oft die Meinung oder die Einstellung des anderen. Wenn man diese Einstellung oder Meinung, dann jemand anderen als “das denke ich wirklich” rüberbringen will, kann das bei dem anderen ein negatives Gefühl auslösen, weil keine Echtheit ausgesandt wurde kommt auch keine Echtheit an.

    Ich schreibe das jetzt hier, weil ich seit einiger Zeit solo bin und ich tue Dinge, wovon ich während meiner Partnerbeziehung nie gedacht hätte, dass sie mir überhaupt gefallen könnten. Und genau dies beobachte ich auch bei Freundinnen, dass sie sich in Anwesenheit ihres Partners komplett anders verhalten als in Abwesenheit dessen.

    Daher sollte m. E. jeder der authentisch sein will, erst einmal herausfinden was er wirklich will, das ist gar nicht so leicht.

    Liebe Grüße
    Leoni

  • Guten Morgen zusammen,

    ich habe einen Spruch an der Wand:
    “Ich bin anders als vermutet
    selten wie erwartet
    und erst recht n i c h t, wie andere es gern hätten”

    Ich wünsche auch allen Müttern einen wunderschönen Sonntag

    • Katrin

      Danke liebe Conny für den tollen Spruch!!! Von wem ist der denn?
      Der kommt gleich an meine Wand – immer zur Erinnerung, wenn ich mal wieder mit meiner Authentizität jemand nicht gefalle und das und das zu spüren bekomme ;-).

    • Claudia

      Hallo Conny,

      meine Freundin hat auch einen Spruch zum Thema “Autentizität” an der Wand (geht in die religiöse Richtung):

      “Wenn der liebe Gott mich anders gewollt hätte,
      hätte er mich anders gemacht.”

      Der Spruch hat mich auch sehr berührt…

      Liebe Grüße von Claudia

  • Ich mag Menschen, die authentisch sind … sofern sie mit ihrer “Echtheit” andere nicht permanent verletzen und demütigen. Die Authenzität, die einige Menschen in der heutigen Zeit an den Tag legen, entstammt wohl weniger der eigenen inneren Selbstfindung und -erkenntnis, sondern der Verbitterung und Resignation dem Leben und den Verletzungen gegenüber, die diese Menschen erfahren mussten. Ihnen fehlt dann leider oftmals emotionale und soziale Kompetenz.

    • Ewald

      Eine sehr interessante Sichtweise die zum Nachdenken anregt…

      Danke lg Ewald

    • Anne-Marie

      Hallo Petra,
      jaaaaaaaa- echte Authentizität ist mir sehr wichtig…
      In diesem aktuellen’ meinem Fall- muß ich dem Kompromiß Vorrang leisten- sonst endet ALLES im Chaos…
      Mein Lebensmotto war – und wird weiterhin das ind. gewaltfreie/lose
      Wort ” ahimsa ” sein…
      Es tut weh, wenn Menschen anders handeln müssen- was nicht bedeudet, daß ich die rechte wie die linke Wange zum Schlage
      präsentieren will-
      Meine innere Haltung spricht ihre eigene Sprache- und sobald ich
      dorthin fühlen kann – erfüllt sich mir ein Raum, der einerseits die
      Sprache von Rücknahme spricht- d.h. meine Perspektive ändert sich-
      und der Atem findet sich in dem, was Mitgefühl für mein Gegenüber ausdrückt…
      Oft reagieren die Kräfte des Universums- oder die des Lebens und ich muß nichts tun – denn ” DAS LEBEN HAT IMMER RECHT ”

      Einen schönen Sonntag
      wünscht A-M K.

  • an A-M K.
    ja, heute ist Muttertag. Die Sonne scheint. Dazwischen klare Regentropfen, die auf die Erde klopfen. Ein Regenbogen vielleicht??..
    ich bin der Meinung, dass man Ungerechtigkeiten nicht mit Aushalten ertragen sollte. Sonst übernimmt irgendwann das Unrecht die “Herrschaft”. Es gibt klare Regeln zwischen Mieter und Vermieter (Mietvertrag, BGB), Mieterschutzvereine, stiller Widerstand ist nicht immer die richtige Lösung. Ein gut vorbereitetes Gespräch ist meist hilfreicher als wenn unausgesprochene Dinge in der Seele drin Schaden anrichten, finden Sie nicht auch?
    In diesem Sinne, einen schönen Muttertag wünscht Ihnen auch eine Mutter. Gruss JB

    • Anne-Marie

      DANKE – liebe Beate für deine Aufmerksamkeit…
      Herzlichst
      A-M. K

  • Yep zum richtigen Zeitpunkt ein toller Beitrag……….. DANKE dafür

    Mein Lebensmotto:
    Ich bin nicht auf der Welt um so zu werden wie andere mich haben wollen…..
    Wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird vor allem eines – immer gleicher…….
    Ich bin – alles, außer gewöhnlich.
    Und Frank Sinatra inspiriert mich in seinem Song – I dit it my way!!!!!!!!!!

    Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und vergesst nicht: Es kommt nicht darauf an wie man lebt, sondern was man lebt.

  • Guten Morgen,
    “AUTHENTISCH” sein-
    Ist das grundsäztlich und überall möglich ???
    Dieses Thema trifft gerade zur Zeit einen meiner empfindlichsten
    Seelenanteile- und es stimmt mich traurig
    ” NICHT JENE SEIN ZU DÜRFEN/KÖNNEN- DIE ICH BIN”
    Was will ich damit sagen?
    Das Leben selbst, fordert sowas wie Rücknahme einem bestimmten Menschen gegenüber ein. Obwohl mir ” MEIN IM RECHT ZU SEIN ” bewußt ist, scheue ich dennoch ” NICHT AUS FEIGHEIT ” diesem Menschen (Vermieter) auf daß, was mir als “UNRECHT” wiederfahren ist, mitzuteilen.
    Mit diesem Menschen ist auf der Stufe von Wahrheit- bzw. Gerechtigkeit keine Kommunikation möglich- selbst dann nicht, wenn vertraglich andere Vereinbarungen getroffen waren…
    Im übrigen Leben- setze ich mein ” TUN UND LASSEN ” in gewalt-
    loser inneren, wie äußeren Geistes-Haltung durch…
    Finde, daß mich diese aufgezwungene Haltung innerlich sehr verbiegt- und kann gerade nichts anderes bewegen, als “EINVERSTANDEN ZU SEIN” mit dem was ist….

    Einen schönen Sonntag (allen lesenden Müttern- einen segensreichen Muttertag) wünscht
    A-M. K

    • Eliane

      Ich bin auch so wie ich bin. Eben authentisch. Manchmal bin ich auch wütend oder enttäuscht und mitmenschen schauen mich komisch an. Aber das bin eben ich. Und ich liebe ICH MENSCHEN danke für dass ihr mich versteht.

  • Schubidubidu und Dadideldum – Der Plumssack geht um – wiedebumm – fideralala fideralala fideralalalala – Eine obdachlose Frau lässt an einer Bushaltestelle ihren Frust ihren Ärger ihre Wut in unverständlicher Sprache lauthals heraus. Sie sammelt Zigarettenkippen auf – erntet angewiderte bis angeekelte Blicke – jedoch die meisten meiden den Blickkontakt. Ich bleibe in der Nähe stehen und lasse mich beäugen – einige schüchterne Blicke treffen sich. Sie bettelt nicht – nicht ein unterwürfiger Blick fällt aus ihrem Auge. Sie sind klar, rege und voller Erstaunen für die Welt. Stereotype Gesten und Bewegungen. Ein verständnisvoller Blick – Kommunikation ohne Worte. Sie strahlt so viel mehr Würde aus – als alle die gelangweilt auf den nächsten Bus warten. Plötzlich schlendert sie davon. Ich suche sie mit meinen Augen – da ganz weit weg schon – wie ist sie dorthin gekommen – soll ich ihr folgen – wo wird sie die Nacht verbringen? Fand sie meine Anwesenheit langweilig? Habe ich Neid erweckt (was mir ganz fremd war)? Ich habe sie nicht mitleidig angeschaut – Ich habe mir ein realistisches Bild von ihr gemacht. Wir haben das Gleiche gesehen.

    • Lilli

      … ein toller Artikel, Björn”BirkenBärBirnBaumBart” :-))
      … einfach wunderbar, wie und was du schreibst !!!

    • susi

      Hallo Björn,

      schöne Geschichte … Aber niest Du sicher das ihr das Gleiche gesehen habt ?

  • “Anders” ist auch eine Art von “Richtig”! Danke für den anregenden Artikel ;-)

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier