Ein Experiment: Mathias meditiert

„Forscher belegen die Wirkung der Meditation in Medizin und Psychotherapie“

„Meditation lindert Schmerzen so gut wie Arznei“

„Schnellere Signale, Verdichtung der Nervenfasern: Meditation verändert bereits nach vier Wochen das Gehirn, zeigt eine Studie“

„Wer achtsam ist, stärkt nicht nur sein Immunsystem, sondern hat mehr Spaß am Leben“

Solche oder ähnliche Überschriften konnte man in letzter Zeit häufiger in den Medien lesen. Ist Ihnen das zufällig auch aufgefallen?

Meditation verspricht sehr viel

Immer mehr Studien zum Thema Meditation belegen diese vielfältigen positiven Effekte. So hilft Meditation nachweislich dabei:

  • die Konzentration zu steigern und kognitive Fähigkeiten zu verbessern
  • die Aufmerksamkeit zu steuern und sich weniger in negativen Gedanken zu verlieren
  • besser mit seinen Gefühlen umzugehen und Angstgefühle zu vermindern
  • chronischen Stress zu verringern
  • besser mit chronischen Schmerzen wie Rückenschmerz oder Migräne klarzukommen
  • Muskeln zu entspannen
  • die Aktivität und die Struktur des Gehirns positiv zu verändern. Die graue Substanz nimmt in den Regionen zu, die trainiert werden.

Mich hat das sehr neugierig gemacht. Wenn Meditation wirklich so viele positive Effekte hat, dann wäre das ja eine sehr gewinnbringende Gewohnheit, die man in sein Leben einbauen könnte. Zumal es ja auch noch nicht mal viel Zeit in Anspruch nimmt.

Unreligiöses Meditieren?

Meditation hatte für mich aber irgendwie immer eine religiöse bzw. spirituelle Bedeutung. In meiner Wahrnehmung ist Meditation mit den fernöstlichen Religionen verbunden. Deshalb war ich immer der Meinung, wer meditieren will, muss sich auch mit religiösen Ideen auseinandersetzen. Ich hatte keine Lust, ein so großes Fass aufzumachen. Das hat mich bisher ein wenig zurückgehalten, mich tiefgehender mit Meditation zu beschäftigen.

Doch die unterschiedlichen Meditationstechniken werden immer häufiger auch außerhalb des spirituell-religiösen Kontexts angewendet. Ihre Effekte werden dabei wissenschaftlich erforscht. Dadurch kommt die Meditation langsam, aber sicher aus der „Esoterik-Ecke“ immer weiter in die Mitte der westlichen Gesellschaften.

Das ist auch für mich eine gute Gelegenheit, zu hinterfragen, was an der ganzen Sache nun wirklich dran ist.

Das Experiment

Merkt man als „Normalo“ konkrete Unterschiede im Alltag, wenn man regelmäßig meditiert? Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind ja sehr eindeutig. Doch diese Ergebnisse beruhen auf Messungen von Hirnströmen und auf Hirnscans. Ich möchte aber herausfinden, welchen ganz konkreten Unterschied regelmäßiges Meditieren wohl in meinem persönlichen Alltag macht.

Am Anfang meines Experiments steht die Frage: Was erwarte oder erhoffe ich mir überhaupt vom Meditieren? Drei tolle Ansatzpunkte gäbe es da für mich:

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

  • Ich wünsche mir öfter mal, dass mir weniger „Listen“ und „To-dos“ in meinem Kopf herumschwirren, dass ich also leichter abschalten kann.
  • Mehr Fokus und bessere Konzentration wären auch eine tolle Sache :-)
  • Oder hilft Meditation mir zumindest, meine immer wieder mal auftretenden Verspannungen loszuwerden?

Außerdem interessiert mich ganz allgemein:

  • Werde ich durch Meditation wirklich achtsamer, zufriedener oder glücklicher?
  • Habe ich dadurch wirklich ein „erfüllteres Leben“, wie es so oft angepriesen wird?

Der Versuchsaufbau

Dazu werde ich nun einen Selbstversuch starten. Über 4 Wochen möchte ich gerne regelmäßig mit einer Meditationstechnik das Meditieren üben und dann ein wenig darüber berichten, wie ich mich damit fühle und ob es für mich irgendeinen Unterschied macht. Das ist natürlich kein wissenschaftlicher Versuch, sondern ein reiner Erfahrungsbericht. ;-)

Bevor diese 4 Wochen losgehen, muss ich aber als Erstes einmal herausfinden, welche der vielen unterschiedlichen Meditationstechniken wohl am besten zu mir und meinen Zielsetzungen passt. Dafür werde ich einige Techniken erstmal jeweils für ein paar Tage ausprobieren.

Falls jemand von Ihnen dafür ein paar tolle Vorschläge hat, schreiben Sie mir Ihren Tipp gerne hier als Kommentar unter diesen Beitrag. Vielleicht haben Sie auch schon Erfahrungen mit Meditation gesammelt, die Sie hier mit uns teilen können?

Im nächsten Beitrag erfahren Sie dann, welche Meditationstechniken ich ausprobiert habe und für welche ich mich schlussendlich entschieden habe.

Und wer Lust hat, bei diesem Experiment mitzumachen, ist hiermit herzlich dazu eingeladen! Überlegen Sie dann doch einfach mal bis zum nächsten Beitrag, was Sie sich von regelmäßiger Meditation erhoffen. Und welche Fragen Sie für sich selbst in so einem Experiment gerne beantworten würden.

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Kommentare

  • Hallo Matthias,
    mich interessiert sehr, wie Du vorgehst, so die kleinen Schritte.
    Wäre toll, wenn Du das bei Deinen Berichten abbilden könntest.
    Meine Erfahrung mit Meditation: öfter mal vorgehabt, verschiedene Ansätze über CD’s. Ab und an gemacht. Bewusstwerdung, was ich da für Glaubenssätze und überhöhte Anforderungen an mich habe / hatte.
    Möchte Meditation gerne für mich als festen Bestandteil in meinen Alltag, als Quelle der Inspiration, als Energieauflademechanismus, als alles, was sich daraus entwickelt.
    Das, was Tiere soooo oft tun, kann für uns Menschen nicht verkehrt sein.
    Gutes Gelingen
    Katrin

  • Wow! So viele Kommentare!
    Ich finde es gut, sogar hervorragend, dass du mit diesem Experiment angefangen hast, ich werde mitlesen. Ob ich es mitmachen werde, weiss ich jetzt grad nicht, weil ich schon mal zu meditieren probiert habe, nun ich hatte kein Durchhaltevermögen und keine Geduld die richtige Technik für mich zu finden. Aber diesmal, werde ich mitlesen und schauen ob ich nochmals probiere oder nicht. Wahrscheinlich werde ich auf dein positives vielversprechendes Echo warten ;) Viel Spass.

  • Lieber Matthias,

    ich meditiere seit 16 Monaten fast jeden Abend vor dem Schlafengehen (ca. 5x die Woche, da es manchmal einfach nicht geht) und will das nie wieder aufgeben. 4 Wochen für das Experiment finde ich etwas kurz, aber Du wirst sicherlich erste Effekte auch nach 4 Wochen schon spüren.

    Meistens nehme ich die iphone-App “Mindfulness Meditation” von MentalWorkout, von Stephen Bogdian (das ist der Autor von “Meditation for Dummies”). Sie ist auf Englisch, was mir persönlich nichts ausmacht. Ich mag seine neutralen aber freundlichen Texte und die Stimme. Auf Deutsch habe ich bisher nur scheußliche Stimmen gefunden. Es geht jedes Mal in drei Stufen, erst Fokus auf Atem, dann Fokus auf Wahrnehmungen (Körper, hören, fühlen…), dann Konzentration auf Bewusstsein und Präsenz.

    Manchmal nehme ich auch nur eine von diesen Gong-Weckern und sitze auf meinem Meditationskissen und bete in Stille für alle lieben Menschen in meinem Leben.

    Meine Erfahrungen:
    – Kurzmeditationen bringen mir gar nichts, ich brauche 30-40 Minuten um wirklich etwas davon zu haben (z.B. mich danach wohler zu fühlen also vor der Meditation).
    – Nach ca. 6 Wochen habe ich gemerkt, daß ich mich im Alltag viel besser konzentrieren kann.
    – Nach ca. 9 Monaten habe ich erst verstanden, was es bedeutet, meinen Atem wirklich zu beobachten und nicht aktiv doch irgendwie zu steuern
    – Nach 13 Monaten kann ich erst der dritten Stufe, also dem Thema “Präsenz und offenes Bewußtsein” einen wirklichen Zustand, oder wie soll man sagen ? Haltung? zuweisen (für wenige Momente), und ahnen was das ist und wo ich noch hinkommen kann.
    – Alle paar Wochen habe ich neue Erlebnisse, Bewußtseinszustände oder Haltungen, die ich beobachte.
    – Die ToDo-Listen gehen auch beim Meditieren nicht aus dem Kopf, sehr wohl aber bin ich soweit, daß mir beim Meditieren die Prioritäten klar werden und/oder mir Dinge vom Tag einfallen, die ich fast schon vergessen hatte, aber doch eine Wichtigkeit haben (und dann kann ich wieder gelassen zu Atem, Wahrnehmung, Präsenz zurückkehren)
    – Über die gesamten 16 Monate merke ich, daß ich langsamlangsamlangsam innerlich etwas gelassener werde. Habe aber noch einen weiten Weg vor mir.
    – Für mich ist Meditation etwas, das auch Kraft braucht. Es ist keine reine Entspannungstechnick. Wer das sucht, soll progressive Muskelentspannung oder sowas machen.

    Manchmal habe ich die Befürchtung, daß Meditation nur wieder irgendein “Tool” ist, um sich zu optimieren, neben Zeitmanagement, Sport, Entspannungstechniken usw. nun auch noch das Gehirn …. Langfristig merke ich aber, daß ich bewusster lebe, und ich schneller wahrnehme wo mein Grenzen sind, als früher.

    Das bedeutet für mich derzeit aber auch, daß durch Meditation nicht alles besser wird im Leben, sondern ich vieles anders wahrnehme, z.B. mich meine berufliche Belastungssituation eher ziemlich schleudert und ich merke, daß ich mir was Neues überlegen muß.

    Die körperliche Gesundheit wird meiner Erfahrung nach deshalb besser, weil man früher merkt, wenn man gerade “ungesund” unterwegs ist. Außerdem hat man mehr körperliches Wohlgefühl und entspannt sich insgesamt mehr.

    Achja, und dann habe ich noch Plan B für die Tage und Abende, wo ich total gestresst, wütend oder verwirrt bin, und ‘auf dem Meditionskissen sitzen’ wirklich das Letzte ist, was ich brauche. Osho Kundalini Meditation ist da für mich die Lösung. Kann man als CD kaufen. Es geht in 60 min. in 4 Stufen, 15 min sich schütteln, 15 min tanzen, 15 min sitzen und bei ruhiger Musik Gedanken ziehen lassen, 15 min liegen bei Stille. Ende mit großem Gong. Herrlich! Du schläfst danach wie ein Stein.

    Die Diskussion oben zu Spiritualität finde ich verwirrend, ein christliches Gebet ist auch eine Form der Meditation und ich sehe da gar nicht soviel Unterschiede.

    Ich bin sehr gespannt auf die Auswertung Deiner 4 Wochen.

    Viele Grüße, Karin

  • Die schier überwältigende Anzahl der Kommentare hier dürfte uns allen wohl eines zeigen: Meditation ist in vieler Munde und hilft tatsächlich.

    Selbst bin ich seit einigen Monaten Übender und stelle für mich fest, dass es kein richtig oder falsch gibt. Nur Unterschiede. Ich bevorzuge die Sitzmeditation und die Gehmeditation (Thich Nath Hanh). Das wichtigste Ziel ist es für mich, zu beobachten, welche Gedanken mir ohne Sinn und Ziel durch den Kopf gehen, denn dieses automatische Denken (eine sehr schöne Metapher des Mönchs: Radio NST – Radio Nonstop thinking!) verbraucht sehr viel Energie, besonders wenn die Gedanken negativen Inhalt aufweisen. Ich kann nur jedem empfehlen, es zumeindest mal zu probieren und rate jedem, dem es schwer fällt, sich Hilfe zu suchen. Es kann u. U. auch Angst machen, plötzlich in sich reinzuhorchen und zu sehen, was da für ein Chaos herrscht und man bricht vielleicht ab oder findet, dass es ja doch nichts bringt.

  • Ich sitze seit einigen Monaten morgens und fühle tatsächlich Veränderungen. Bin schon gespannt, ob ich die eine oder andere Erfahrung hier wiederfinde.

    Was ich davor als Einstieg genutzt hatte war die Meditation mit den “Tafeln von Chartres”. Ich finde es keck, weil es auch eine Art Biofeedback bietet. Es kann auch scheinbar die Sehfähigkeit verbessern.

    Kompakte Beschreibung hier http://www.meditation-kompakt.de/meditation-nach-chartres.html oder etwas ausführlicher hier http://www.pennington-training.com/index.php?option=com_content&view=article&id=72&Itemid=71&lang=de. Ich hab mir die Tafeln auf meinem Rechner als Hintergrundbild installiert und nutze sie manchmal tagsüber für eine zusätzliche kurze Meditation.

    Alles Gute!
    Ede

  • Hallo Mathias,
    ich empfehle das Buch “Meditation für Skeptiker” des Neurowissenschaftlers Ulrich Ott. Wissenswertes und zugleich praktische Anleitung zur Meditation ohne ideologischen Überbau.
    Ich glaube, bei der Meditation ist es wie mit allem Neuen, was man lernt, wichtig, sich nicht zu überfordern und kleine Schritte zu gehen, nicht mehr zu versuchen, als man kann. Das Tückische bei der Meditation ist wohl, dass das schwer einzuschätzen ist, denn man tut ja nix ;) Ich bin gespannt, wie dein Experiment weitergeht!

  • Hi, ich habe vor 3 Monaten mit der TM Meditation angefangen. Ich praktiziere das täglich zwei mal 20 Minuten. Gelernt habe ich es durch einen TM Lehrer der mir bei unsere ersten Sitzung ein Mantra gab welches ich bei meiner Meditation jeweils “aufsage”. Es hilft mir sehr. Ich kann mich bereits nach kurzer zeit besser konzentrieren.

    LG
    Michi

  • Cynthia von der Schmuckburg schreibt am 17. Februar 2014 Antworten

    Na, was für ein “Zufall”!

    Ich habe gerade wieder ein Anleitungsbuch über Autogenes Training rausgesucht.
    Vor zwei Jahren hatte ich damit schon einmal angefangen. Es hat mir sehr schnell sehr gut getan!

    Aber durch Veränderungen im Leben hab ich wieder aufgehört. Wie es so oft kommt…
    Da es aber nie zu spät ist, kann ich mich deinen 4 Wochen anschließen. Im Buch gibt es nämlich auch einen 4-Wochen-Plan. ;-)

    Ich bin gespannt, für welche Methode du dich entscheidest!

    Liebe Grüße
    Cynthia

  • Mathias Rudolph

    Hallo ihr Lieben,

    ganz vielen Dank für eure vielen tollen Tipps und Infos!
    Ich werde davon einiges ausprobieren und mit einfließen lassen, das könnt ihr dann ja im nächsten Beitrag nachlesen ;-)

    Toll wie viele von euch mit Meditation schon Erfahrungen gemacht haben. Und es ist spannend zu sehen, wie viele unterschiedliche Meinungen es dazu gibt :-) Ich freu mich auf jeden Fall, dass ihr mich alle darin bestärkt, da bin ich gleich noch viel motivierter!

    Zum Thema Meditation und Spiritualität noch einmal ganz kurz: Ich finde es ganz toll, dass viele Menschen das als spirituelle Praxis betreiben. Dass ich das nicht mache ist aber kein Werturteil, sondern hat einen ganz bestimmten Grund: Ich fand Meditation schon immer spannend, bin es aber trotzdem nie angegangen… Und zwar weil ich immer das Gefühl hatte, es ist ein so riesiger Komplex, wenn man vorher erst noch eine Religion bzw. das ideologische Gebilde dahinter verstehen will. Das hat mich immer so ein wenig abgehalten.

    Ich kann mir vorstellen, dass es da vielen so geht wie mir. Aber es ist doch eigentlich sehr schade, wenn man deshalb gar nicht erst damit anfängt!

    Mein Experiment ist deshalb in erster Linie für diejenigen, denen es da genauso geht wie mir. Für diejenigen, die einfach erstmal einen Einstieg finden wollen.

    Welchen Weg man daraufhin für sich wählt, das bleibt ja jedem offen. Aber für mich ist es gerade wichtig, einfach mal anzufangen. Und da finde ich es leichter eine Methode zu wählen, bei der ich mich nicht vorher noch mit einem großen Theoriegebilde beschäftigen muss ;-)
    In diesem Sinne, ich freu mich sehr auf diese Erfahrung!

    Herzliche Grüße an euch alle

    Mathias

  • guten Tag, danke Tom für deine klaren Worte zu Spiritualität. Nach der Hypnotrancemethode haben wir bildlich gesprochen viele Zimmer in uns, die wir aus Angst nicht öffnen. Trau euch und ihr werdet erstaunt sein wieviel Freiheit es bringt. Ich sage nicht das alles im spirituellen Bereich wie Jack kornfield z.B. etwas für euch ist, aber öffnet den Raum wie für die Meditation und ihr werdet lernen. Für die absoluten Wissenschaftsfreaks ist das Buch Egotunnel von Metzinger zu empfehlen- Ergebnis für mich: Meditation kann unsere Welt retten.

  • Für mich als hektische Arbeitsbiene, aufgewachsen und geprägt vom Trubel einer Großstadt, ist es so gut wie unmöglich dauerhaft “Frieden” in einer mir so unnatürlichen Geste, wie dem Stillsitzen zu finden. Ich muss mich so dermaßen dazu zwingen, dass es mir weh tut, auch nach 100 Versuchen kann ich mich kaum dazu bringen meine Gedanken abzuschalten. Manchmal gelingt es mir jedoch und dann genieße ich diese Zeit und verlängere sie so weit es geht. An den anderen Tagen, an denen es weh tut, lasse ich es einfach bleiben. Sonst ärgere ich mich die ganze Zeit darüber… und das ist ja nicht der Sinn der Sache :-)

  • Lieber Matthias,

    viel Spass bei dem Experiment. Meine Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen der Meditation hat mich zu Thai Chi geführt. Eine Kombination aus Bewegung und Atemtechnik. Es ist für mich die Technik mit der ich sehr schnell den Kopf ausschalten kann, Türen schliessen kann und in meine eigene Mitte finde. Ich habe seither viel Achtsamkeit entwickelt und auch meditative Tätigkeiten in mein Leben integriert. Ich habe keine festen Termine dafür, aber ein starkes Gefühl entwickelt wann ich es brauche.
    Klar ist nur: für jeden funktioniert etwas anderes. Ich wünsche Dir Offenheit das richtige für dich zu finden.

  • Ich unterrichte das bereits erwähnte MBSR-Programm. Nach meinem Dafürhalten ist der beste Einstieg in die Meditation das Buch “Meditation im Alltag” von Mark Williams und Danny Penman. Es ist an die Struktur eines 8-Wochenkurses angelehnt und beinhaltet eine CD mit Anleitungen.
    Ich wünsche Dir eine gute Reise und bin gespannt auf Deine Erfahrung. Rolf

    • Johannes schreibt am 17. Februar 2014

      Hallo,

      dieses Buch habe ich mir auch besorgt, als ich einmal sehr viel Stress hatte und es hat mir damals unglaublich viel gebracht. Die Übungen bauen aufeinander auf, so dass man sich schrittweise mehr zutrauen kann, und die angeleiteten Meditationen sind sehr angenehm. Leider habe ich dann wieder aufgehört und mache es jetzt nur noch unregelmäßig. Ich nehme diesen Beitrag zum Anlass, dies wieder regelmäßig zu machen.

      Viel Freude,
      Johannes

  • Hallo,
    da ich durch die 3 Kinder keine Zeit und Muße finde habe ich mal versucht wenigstens abends vor dem Einschlafen im Bad (da ist es schön warm und es ist ruhig, da alle endlich schlafen) im Sitzen zu meditieren.
    Da ich mir immer zu viele Gedanken mache, habe ich eine Atemmeditations-App genutzt, damit ich Musik habe um mich zu konzentrieren. Die Zeit konnte ich selbst bestimmen und habe mit 10 Minuten angefangen. Das hat ganz gut geklappt.
    Auch wenn ich es zur Zeit wieder nicht hinbekomme, so konnte in dieser Zeit, einfach besser und schneller einschlafen. Für weitere Effekte habe ich wahrscheinlich nicht lange genug durchgehalten ;-)
    Viel Erfolg und Durchhaltevermögen… Sabrina

  • Hallo Mathias. Ja, lesen über Meditation kann man viel. Überall wird es momentan mit seinen Vorzügen gepriesen. Aber wie viele der hilfreichen und förderlichen fernöstlichen Methoden sind es Erfahrungswissenschaften. Soviel auch die moderne Wissenschaft und Bildgebung über Meditation erforschen mag, so viel man darüber auch lesen mag – man kann es für sich doch nur selbst erfahren! Und das ist ein Weg, möglicherweise reichen die 4 Wochen noch nicht. In den MBSR – Kliniken und Kursen wird immer ein 8-wöchiger Kurs nicht nur empfohlen sondern ist Bedingung weil man weiß, dass erst dann die Wirksamkeit spürbar wird. Meiner Meinung und Erfahrung nach ist es besser TÄGLICH eine kurze Zeit (bis 10 Minuten) zu meditieren, als sich einen halbe oder ganze Stunde vorzunehmen und dann den Zeitraum dafür nicht zu finden, was oft nur Inkonsequenz schürt. Da Meditation sehr individuell ist, ist die Idee lieber Mathias, vorher zu testen was dir liegt, sehr klug. Für mich zum Beispiel ist es die Atemmeditation, zumal man den Atem immer bei sich hat. Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten: den Bauch in seinen Atembewegungen zu beobachten oder den Atemstrom in der Nase zu fühlen und vieles mehr. Jede Meditation braucht einen Stimulus auf den wir uns hingebungsvoll konzentrieren. Liebevoll, nicht enttäuscht weil man ev. merkt das die Gedanken abschweifen. Mir hat dann immer die Aussage geholfen: “…. Und wenn Gedanken kommen, nimm sie wahr aber gib ihnen noch keine Energie. Lass sie vorbeiziehen wie Wolken am Himmel. Sag ihnen, wir können dann wieder kommunizieren, jetzt beobachte ich noch ein wenig meinen Atem wie er kommt und geht….” Die Fähigkeit sein eigener Beobachter zu sein macht vieles leichter. Lächelnd nach dem Motto: “Ah, so ist es wenn der Gedankenstrom schon wieder kommt, interessant. Nun beobachte ich aber erst mal weiter meine Atmung….” Ich wünsche dir eine gute Erfahrung! Herzlichst und Namaste. Evelyn

  • Als ich begann, mich für das Thema Meditation zu interessieren, bin ich auf ACEM gestoßen. Dabei handelt es sich um eine von Ärzten und Psychologen in Norwegen entwickelte, sog. Gelassenheitsmeditation. Sie hat also keinen religiösen oder ideologischen Hintergrund. Man konzentriert sich eben gerade nicht auf z.b. den Atem, sondern sagt sich in Gedanken einen Mediationslaut, der völlig bedeutungslos ist und nur dabei helfen soll, seine Gedanken zu beobachten, statt sich in ihnen zu verlieren. Wird von einer gemeinnützigen Organisation an Volkshochschulen gelehrt.
    Die grundsätzliche Haltung gegenüber der Meditation sollte meiner Meinung nach möglichst offen beobachtend, ohne Erwartungen sein. Die Meditation an sich ist die Übung der Achtsamkeit, Achtsamkeit ist nicht das Ergebnis.
    Liebe Grüße!

    • Carlo schreibt am 18. Februar 2014

      Ich greife mal einen Satz der Acem Information aus dem Internet auf. Er steht stellvertretend für viele ähnliche Formulierungen.

      „Acem-Meditation ist sehr einfach zu erlenen.“

      Nun denkt mal über die folgenden Fragen nach:
      10 Jahre Schule – ist das einfach?
      3 Jahre Berufsausbildung – ist das einfach?
      Ein guter Musiker werden – ist das einfach?
      Ein guter Fotograf werden – ist das einfach?
      Ein guter Arzt werden – ist das einfach?
      Die Erfahrung lehrt uns etwas anderes. Jede Veränderung ist mit Arbeit verbunden – oft mit harter Arbeit. Warum sollte es ausgerechnet beim Erlernen der Meditation anders sein?

  • Für mich muss eine Meditation frei sein von Manipulation, das bedeutet,
    dass ich während dem Meditieren nichts verändere, noch nicht mal meinen Atem,
    dass ich mir nichts vormache, mir also keine Fantasien zur Hilfe nehme.

    Die Hamzentrierung erfüllt diese Kriterien und noch viel mehr, siehe hier: http://www.reconsat.com

    Ich bin der Ansicht, dass auch die innere Haltung und Motivation des Meditierenden von entscheidender Bedeutung sind:
    möchte die Person Meditation “konsummieren”, etwas erreichen und verändern, geheilt werden?
    möchte sie sich der Meditation hingeben, um sich selbst besser kennen und lieben zu lernen?

  • Hallo ihr Lieben,

    wer Englisch spricht dem kann ich unbedingt die Meditationsanleitung von Headspace empfehlen http://www.getsomeheadspace.com
    Es beginnt ganz langsam mit 10 Min, dann 15, dann 20 Min und so geht es immer weiter und wird dann auch immer anspruchsvoller.
    Man kann es auf sein Mobilphone laden oder Tablet und immer anwenden.

    Ich meditiere jetzt schon ein paar Monaten und habe schon einige schöne und auch spannende Erlebnisse damit gehabt. Insgesamt bin ich wirklich etwas gelassener und zuversichtlicher geworden. Eigentlich bin ich der totale Workaholic. Aber mit fast 60 Jahren muss ich langsam mal runter schalten.
    Viel Spaß beim Meditieren
    Zenia

  • Dem Autor und einigen Mitforisten scheint das außen vor lassen des Spirituellen/Religiösen wichtig.
    Das habe ich kürzlich in einer Zeitschrift gelesen, und es hat mich berührt:

    Wir sind nicht Menschen, die spirituelle Erfahrungen machen, sondern spirituelle Wesen, die menschliche Erfahrungen machen :-)

    • Renate schreibt am 16. Februar 2014

      Ja, genau deshalb ist es wichtig, sich nicht von irgendwelchen allein seeligmachenden Glaubensvereinigungen beeinflussen zu lassen. Alle Vertreter versprechen das einzig Wahre zu kennen. Fakt ist, keiner kennt die Wahrheit und um für sich einen Weg zu sich selber zu finden, brauchen wir doch nur Anregungen und keine Zwänge. Deshalb nochmal, ich finde es gut, wenn jeder die für sich allein “seeligmachende” Meditationsmethode findet.

  • Eine der einfachsten und effektivsten “Meditationen”…egal in welcher Situation: …atme…indem du atmest stellst du deine Gedanken hinter dein “Sein”. Nach und nach wirst du bemerken das nicht du der Denker bist. Probier’s einfach! Grüße dich herzlich.

  • “Am Anfang kommt nichts in der Mitte bleibt nichts, am Ende geht nichts.”
    Milarepa

    Der Entschluss, sich der Meditation zuzuwenden, ist uneingeschränkt zu begrüßen.
    Dabei darf man zunächst über die folgenden Dinge nachdenken.
    Jegliches Lernen, dazu gehört auch die Geistesschulung, ist eine Mischung aus Wissensaufnahme, Wissensverarbeitung und Übung. So wie das Klavierspiel nicht aus einem Internetkurs oder mittels eines Lehrbuches in 4 Wochen erlernt werden kann, sowenig kann die Meditation mit diesen Hilfsmitteln in 4 Wochen erlernt werden. Nach 4 Wochen kann der Klavieranfänger vielleicht holprig die C-Dur Tonleiter und einfache Übungsstücke. Um nachhaltige Fortschritte zu erzielen, ist ein authentischer Lehrer unerlässlich.

  • Eine Methode, um aus dem Gedankenkarusell auszusteigen, ist sich eine Frage zu stellen, auf die es keine Antwort gibt, z.B.

    Was ist mein nächster Gedanke?

    Funktioniert ganz hervorragend!

    • Renate schreibt am 16. Februar 2014

      Stimmt. Einfach aber genial.

  • Lieber Mathias,

    versuchen Sie doch einmal, die kontemplative (meditative) Betrachtung in Ihren Alltag zu integrieren, sie beständig “nebenher” laufen zu lassen: Nebebei bei allen Tätigkeiten, Pflichten, Gedanken die Vorgänge, Dinge, und auch sich selbst beobachten: Was sagt mir das? Was könnte es (noch) bedeuten? Warum läuft das jetzt genau so? Warum reagiere ich jetzt (wieder) so? Welche Hinweise, Chancen beinhaltet das? … und ähnliche Fragen/Beobachtungen.

    Sie sind dann in der “Zeugenhaltung”. Das ist “Meditation”, ohne daß man sich dazu extra “hinsetzen” muß.

    Man erlebt nach einer Weile mit dieser Übung den Alltag bewußter – und gelassener. Und nebenbei gewinnt man so manche Einsicht.

    Viel Spaß und gutes Gelingen
    wünscht
    G. Zoll

  • Von Kindheit an mit einem sehr neugierigen aber oft unruhigen Geist gesegnet, kam ich vor ca. 30 Jahren zum Yoga. Ich hatte eine beruflich verantwortungsvolle Position übernommen und mir gingen die damit verbundenen Aufgaben auch in der Freizeit nicht aus dem Kopf.
    Yoga begleitet mich seitdem unterschiedlich intensiv durch mein Leben.
    Jahrelang vermied ich ganz bewusst Kurse, in denen auch Meditation ausgeübt wurde, da ich starke Vorbehalte, besser gesagr Vorurteile hatte.
    Vor einigen Jahren machte ich eine Ausbildung im Hirnleistungstraining und interessiere mich für alle wissentschaftlichen Ergebnisse im Bereich Neurowissenschaften.
    Ich erfuhr, dass nicht nur Unterforderung, sondern auch Stress und sensorische Überreizung die mentale Leistungsfähigkeit deutlich einschränken können.
    Es begegneten mir immer wieder Studien und Forschungsergebnisse zum Thema Medation und ich begann achtsamkeitsbasierte Techniken (z.B. MBSR entwickelt vom amerikanischen Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn) zu praktizieren.
    Ich fühle mich mittlerweile merkbar ausgeglichener und nehme viele Aufgaben organisierter und bewusster in Angriff. Nicht immer, aber immer öfter!

    Gruß Christa

  • Ich war immer total zappelig, ungeduldig und hatte
    starke Schmerzen, Rücken und Halswirbelsäule.
    Dann meditierte ich, mit Musik von Arnd Stein. Es gibt
    viele CD von ihm.
    20 Jahre meditiere ich schon, mit und ohne Musik.
    Die Schmerzen, wurden immer weniger, ich wurde viel ruhiger, konzentrierter. Ich finde auch immer eine Antwort,
    auf wichtige Fragen. Ich rege mich nicht mehr auf, wegen Kleinigkeiten.
    Manchmal sehe ich die Farben des Regenbogens und
    grosse Glücksgefühle stellen sich ein.

    Nach nur einem Monat meditieren, darf man nicht zu viel erwarten.

    Am Anfang, es ist wie bei allem was wirkt, kann es zuerst
    schwierig werden, das Leben geht rückwärts und alles kommt nochmals zum Vorschein, um dann aufgelöst zu werden.

    Heute meditiere ich beim zeichnen von Zentangle.
    Dabei vergesse ich alles und ich habe keine Schmerzen
    dabei, Bandscheiben.
    Ich habe auch noch etwas schönes dabei hergestellt.

    Meditation ist wunderbar, doch es braucht Geduld. Man darf nicht zu viel erwarten. Alles braucht seine Zeit.

    Gruss Emma

    • Renate schreibt am 16. Februar 2014

      Habe mal dort reingeschaut. Mich stört bei dieser Verbrennungsmeditation, daß hier von Sterben ausgelöscht sein gesprochen wird. Das ist (auch im physikalischen Sinn) nicht möglich. Es ist eine Transformation. In der Physik gilt der Satz der Energie-Erhaltung. Aus einem Verbrennen erfolgt nicht nur die Asche (- wie deprimierend) sondern auch das Feuer, das Licht, die Wärme, die sich mit dem großen Ganzen wieder vereint. Es ist eine Zustansveränderung, eine Reinigung. Hier wird nur auf den aschigen Rest geschaut. Nur das sind wir nicht mehr. Wir haben unsere Daseinsform in Energie umgewandelt – was wir im Ursprung auch sind und auch wieder sein werden. Ich empfinde es total beglückend zu wissen, ein Teil des riesigen Ganzen zu sein. Ich habe einmal einen Vortrag einer Physikerin gehört, wie sie den Kindern versuchte den Kindern das Universum zu erklären. Sie sagte: Wir Menschen sind aus Sternenstaub gemacht. In jedem von uns ist etwas, daß früher einmal zu einem erloschen Stern gehört hat und das hier auf der Erde zu neuem Leben zusammengeführt wurde. –
      Ist das nicht ein erhabener Gedanke. Es gibt einem die Möglichkeit alles zu sein und zu werden. Und dieser Gedanke gibt einem in der Meditation die Freiheit und das Loslassen, das sogen. Leerwerden.

  • Mir hat der Einstieg in ein zukünftiges Physikstudium für die Zeit als Rentnerin geholfen. Bin jetzt 63 Jahre und habe verschiedene Sachen ausprobiert. Aber erst die Vorbereitung (Abi ist nun mal lange her) und die Auseinandersetzung mit dem Kosmos im Kleinen wie im Großen hat mir einen Einstieg in die Meditation gebracht. Am Anfang habe ich einfach in den Nachthimmel geschaut und mir dabei vorgestellt wie ich hochsteige und in diese endlosen Weiten eintauche und die Gedanken, die dabei ja immer wieder hochkommen als Asteroiden oder Meteroiten zu sehen, die an mir vorbeiziehen. Dabei entsteht ein Gefühl der Körperlosigkeit und der Ruhe. Musik ist für mich oft zu ablenkend bzw. bei den Meditations-CD schlafe ich regelmäßig ein. Ich höre auf diese Musik und Stimmung und bin wie hypnotisiert – und schlafe. Ich wehre mich die Meditation in irgendeinen Kontext mit einer Religion oder einer religiösen Verbindung zu sehen. Ich glaube, daß z.B. der Blick auf einen Fluß oder einen Bach genauso meditativ sein kann. Es geht doch darum, den Geist aus diesem Karussel (oder Hamsterrad) zu befreien, das uns hindert, sich mit uns auseinanderzusetzen und zufrieden zu sein. Zufrieden bedeutet, daß wir Frieden mit uns schließen und uns stärken davor, was unseren Frieden stört. Jeder hat ein Erlebnis gehabt, was ihm Frieden und innere Freiheit bereitet hat und dies ist halt für jeden der Ausgangspunkt einer Meditation. Ich habe zig Bücher über Meditation gelesen. Die Ausgaben haben nicht mir geholfen sondern nur den Autoren, denn es sind sogen. fremde Felle. Wir müssen unsere eigenes “Fell” nehmen und uns darin wohlfühlen.
    Ich finde es gut, wenn hier über die vielen Möglichkeiten der Meditation geschrieben wird und hoffe, daß jeder “seinen” persönlichen Weg findet.

    • Anna schreibt am 16. Februar 2014

      Hallo, Renate,
      welche Meditations-CD`s sind das?

  • Der Artikel ist sehr umfassend aufgebaut und informativ. Die fernöstlichen Kulturen praktizieren das sehr toll. Ohne Religiosität finde ich es am besten, das ist viel freier und einfach Leben. Ich selber habe es mit dem Lotossitz auch nicht so wirklich. Im Buch ,,Mentaltraining der Sieger” von Alex Antonitsch habe ich Atemtechniken kennengelernt für Entspannung oder Energiegewinnung. Die Bedeutung von Sport / Bewegung bei mir, da tut sich auch eine Menge. Das Üben der Achtsamkeit und die Natur bzw. Pflanzen sind für mich ein wichtiger Ausgleich. Jeder hat seinen eigenen Weg. Meditation ist sicher eine tolle Möglichkeit.

    Viel Erfolg!!!!
    Christine Richter

  • Lieber Mathias,

    Meditation ist für jeden anders – aber immer ein Schlüssel :-).

    In 1988 habe ich von einem Yogi gelernt wie es mit einem Mantra funktioniert, aber heute meditiere ich anders (Atem, ZEN, Body Scan, QiGong) als damals und auch je nach Situation unterschiedlich. Es hilft mir und ich genieße es.

    Jeder muss seine eigene “Mediationstüren” finden. Also, lass Dich ein auf die Achtsamkeit, aber bleibe dabei locker und offen – das, was Du suchst, ist bereits in Dir. Du musst nur noch den richtigen “Schlüssel” dazu finden.

    Ein paar Anregungen, die helfen könnten:

    Matthieu Ricard – The Art Of Meditation
    http://www.youtube.com/watch?v=iZwnXj0Ck1k

    Jon Kabat-Zinn – An evening with Jon Kabat-Zinn
    http://www.youtube.com/watch?v=gViiux9ANMk

    Jon Kabat-Zinn – Mindfulness Stress Reduction and Healing
    http://www.youtube.com/watch?v=rSU8ftmmhmw

    Und auch sehr aufschlussreich :-)

    David Rock – Learning about the brain changes everything
    http://www.youtube.com/watch?v=uDIyxxayNig

    Ich wünsche Dir viel Freude bei Deinem Selbstversuch!
    Genieße es!

    kay

  • Hallo Mathias,
    ein guter Entschluss von dir – und ein schöner Beitrag hier…
    Vor vier Jahren war ich an einem “Nullpunkt” angekommen – beängstigende Prognosen von unsensiblen Ärzten und abartige Schmerzen haben mich total aus dem Gleichgewicht gebracht. …bis ich “durch Zufall” einem lieben Menschen begegnete der mir sagte: “Ich glaube du bist offen für eine etwas andere Art der Heilung – beginne zu meditieren”. Ich landete bei Zen – und praktiziere das jetzt seit drei Jahren.
    Du hast schon viele schöne Kommentare auf dein Vorhaben hin bekommen – ich möchte das ergänzen… Ich hab durch die Zen-Meditation mein ganzes Leben verändert. Am Anfang war es hart – es in der Stille auszuhalten – es mit mir auszuhalten – und vor allem durchzuhalten – nicht wegzulaufen – dranzubleiben. Es ist gut, wenn man da etwas Unterstützung findet …vielleicht eine Gruppe.
    Aber was ich dir und euch vor allem sagen wollte …die ganzen unschönen Prognosen meiner Ärzte sind nicht eingetroffen – ich habe alle Schmerzmittel abgesetzt und wußte manchmal nicht, wie ich das überleben soll – Was ich sagen will: man kann Schmerz “wegmeditieren” …ich bin das beste Beispiel dafür. :)
    …bin gespannt, für welche Art der Meditation du dich entscheidest – und was du damit erlebst…
    LG – Beate

  • Schön, die Idee gefällt mir und macht Freude! Interessant auch die vielen Meinungen und Tipps!
    Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Berichte …

  • Hallo, ich empfehle die App Headspace, weil ich dadurch Meditationen für mich wieder entdeckt habe.

    Für mich ist Meditationen kaum ganz von Religion, oder Philosophie zu trennen, NICHT weil ich sonderlich religiöse bin. Das es unmöglich ganz trennbar von einer Geisteshaltung ist, ist auch ok, wenn man sich dessen bewusst ist. Und auch die Balance hält , es gleichberechtigt neben dem vollen anhaftenden leidenschaftlichen Leben nimmt.

    Eine WARNUNG möchte ich auch noch vor Vipassana vom Verein Dhamma aussprechen, die bewerben das als absolut nicht religiös, ABER die nutzen die übelsten Manipulierensten Mittel die ich je erlebt habe und ich habe es erstens komplett mit gemacht, 2. mit hypnose, manipulation, Verkauf beschäftigt und die toppen alles und die Leute bekommen nix mit. Und wenn man das danach aufzeigt kommt nach viel Abwehr der Teilnehmer, ein es ist doch für den guten Zweck.

    Die Meditation und die positiven Auswirkungen in dieser geballten Ladung will ich nicht missen! Das war toll!

    Bin mal gespannt ob du das auch als die körperliche eigen Wahrnehmung steigernd empfindest und es auch als Dissoziationstechnik beurteilst.

  • Ich finde vor allem den Grundton im Artikel und einigen Kommentaren zu den Ursprüngen der Meditation sehr bemerkenswert. Man hat beinahe den Eindruck, Spiritualität sei für jene Menschen, die sich hier so vollmundig als “normal” bezeichnen, eine bedrohliche, hoch ansteckende Krankheit und jede auch noch so entfernte Berührung mit ihr würde unweigerlich ins Verderben führen. Der Gipfel der Genüsse ist der Beitrag von @Tina*, dass Spiritualität “reine Meditations-Ergebnisse verfälscht”. Wenn Du einen alten Mann spontan zum Lachen bringen willst, diesen Vers bitte umgehend an den Dalai Lama senden!

    [* Nichts für ungut, meine Liebe: Ich fand allein Deinen Beitrag wirklich lustig, hege aber keine Absichten “Dich” lächerlich zu machen. OK?]

    Dabei weist die Tatsache, dass sich offenbar immer mehr Menschen mit Selbsterfahrungspraktiken beschäftigen, die ihren Ursprung im “Fernen Osten” haben, doch auf nichts anderes hin, als ein tiefes menschliches Bedürfnis unserem Hiersein auf den Grund zu gehen. Und die Notwendigkeit sich auf diesen Weg zu machen, hängt nicht unherblich damit zusammen, dass viele von uns nicht nur ihre Konfession an den Nagel gehängt, sondern auch ihre Glauben aufgegeben haben. “Religion” ist hierzulande fast schon ein Schimpfwort geworden und jeder Art von “Religiostät” scheint heute der Anruch des Sektierertums anzuhaften.

    Wir sollten uns aber davor hüten “Spiritualität” mit “Aberglaube” zu verwechseln.
    Spiritualität ist ein menschliches Grundbedürfnis!
    Zumindest dann, wenn wir bereit sind uns den Grundfragen unseres Lebens zu stellen. Sie ist die erlebbare Anerkenntnis das Wunder des Lebens und die Großartigkeit der Welt, die uns umgibt, innerhalb der Grenzen unseres Ich-Bewusstsein schlicht nicht fassen zu können – und allen uns überlieferten Medationstechniken ist das Ziel gemeinsam, uns innerlich derart in Ruhe zu versetzen, dass wir tatsächlich begreifen können in diesem Großen Ganzen eben nicht hoffnungslos verloren, sondern bestens aufgehoben zu sein.

    Was bedeutet denn beispielsweise “Entspannung”, die hier offenbar so viele suchen, wirklich? Würden wir uns mit geschlossenen Augen völlig entspannt rücklings fallen lassen können, wenn wir nicht absolut sicher wären aufgefangen zu werden? Wohin entspannen wir denn, wenn wir z.B. im Yoga in Shavāsana (“Totenstellung”) mit geschlossenen Augen, offenen Armen, gespreizten Beinen und schutzlos geöffnetem Brustkorb daliegen? Ins Nichts?
    Wir können uns nicht ins Nichts hinein entspannen! Völlige Entspannung wird uns nur möglich sein, wenn wir innerlich nicht den geringsten Zweifel hegen, dass wir im Augenblick des Loslassens getragen werden. Wenn es uns gelingen soll, in Shavāsana völlig von uns abzulassen, wie tot zu sein, dann bedarf es einer besonderen Kraft, welche in der Lage ist, das Gewicht unseres ganzen, augenblicklichen Mensch-Seins zu tragen. Diese Kraft muss so groß sein, dass wir ihr blind, mit geschlossenen Augen vertrauen können.

    Es ist nicht notwendig dieser Kraft einen Namen zu geben, oder uns ein Bild davon zu machen, aber es ist entscheidend, uns der Tatsache ihrer Existenz bewusst zu werden. Und genau hier liegt die Wurzel aller fernöstlichen Praktiken: Uns in einen Zustand zu versetzen, in dem wir dieses Namenlose erleben können.
    “Spiritualität” ist also kein zur Entzündung neigender Wurmfortsatz in der Meditation, den es herauszuschneiden gilt: Spiritualität ist tiefster Grund zur Meditation.

    Wie wäre es also zur Abwechslung mal mit ein wenig mehr Dankbarkeit für die Segnungen des Fernen Ostens, anstatt sich über deren spirituellen Hintergrund zu mokieren? Denn schließlich können wir hier vor allem deshalb so frank und frei damit umgehen, weil die Inder und Asiaten eben keinen Gebrauchsmusterschutz für Yoga und Meditation angemeldet haben und der einzige Obulus, den wir für den Zugang zu diesen Lehren des Wohlseins zu entrichten haben ausschließlich an jene geht, die aus den ursprünglich frei zugänglichen Lehren in Deutschland ein Geschäft gemacht haben.

  • Hallo Matthias,
    Nach meinen Erfahrungen kann sich das Bewusstsein, die innere Kommunikation zwischen dem Unter- Oberbewusstsein und dem Ego durch Meditation nur frei entwickeln, wenn nicht im vorweg Ziele und damit Einschränkungen durch das Ego gesetzt werden. Solange das Ego die Bedingungen stellt, bleibt m. E. der psychische Zaun immer so hoch, wie es durch die Transaktion des Eltern-ichs aufgebaut wurde.
    Meditation lohnt sich immer, aber das Ergebnis geht nur so weit, wie der Meditierende es zuläßt.
    Vielleicht ein verbales Beispiel: Wenn ich die Begriffe über Liebe lese und kenne, kann ich noch keine Liebe empfangen oder geben.
    Also, die Methoden der Meditation zu studieren ist mir zu wissenschaftlich und kein Garant für die positive Entwicklung des Bewustseins des Meditierenden. Aber: Selbst bei wissenschaftlich durchgeführte Meditationen sind mir keine Nebenwirkungen bekannt, es sei denn, es werden Themen durch die Meditation an die Oberfläche geführt, die der Meditierende in sich bekämpft, in dem er sie erneut unterdrückt.
    Ich wünsche angenehme Kommunikation zwischen deinen unterschiedlichen Bewusstseinsebenen.
    Liebe Grüße
    Connita

  • Mein Einstieg war eine CD von Jon Kabat-Zinn. Seither meditiere ich regelmäßig und es hilft mir in Zeiten, in denen ich aus dem Gleichgewicht zu geraten drohen. Etwas Religiöses hat es nicht für mich, ich hänge keinem bestimmten Glauben mehr an, aber etwas Spirituelles schon.
    Hier auf Youtube:
    http://www.youtube.com/watch?v=AKQAmtfra3k

  • Guten Morgen

    Meine Meinung / Erfahrung / Überzeugung zum Thema Meditation:

    Meditation gehört nicht in den Bereich von quasi Turbo“Allheilmitteln“ nach dem Motto: Tablette einwerfen, in zwei Tagen ist alles gut.

    Meditation wirkt eher „homöopatisch“ – und die ersten Effekte schleichen sich meist auch eher subtil ein – bis man „soweit“ ist, dass man eine deutliche Wirkung merkt oder es gar eine Lebensänderung bewirkt, können (je nach Mensch) unter Umständen Monate oder gar Jahre vergehen.

    Wer ein schnelles Wundermittel sucht, sein Leben – mal so nebenbei – links zu machen (natürlich in die positive Richtung), der wird m.E. Enttäuscht werden. Auf diese Art züchten sich nur neue Kritiker, die dann behaupten, es stimmt alles nicht / funktioniert ja doch nicht / etc.

    Und von wegen: „Es ist ja unaufwendig nebenbei zu machen“: Das könnte ein großer Irrtum sein!
    Es klingt so einfach, sich ein paar Minuten hinsetzen täglich und nix denken …. (Fast) jeder, der damit beginnt, wird ganz schnell merken, dass es (wenn man es ernst damit meint) eine ganz schöne Tortur sein kann – die längsten und quälensten zehn Minuten, die Du bis dahin erlebt hast!

    Es kommt eben, wie bei allem, darauf an, ob Du eine Light- oder eine Hardcore-Variante betreibst. Letztere ist relativ „easy“ und vermutlich nicht wirkungslos, aber sie zeitig in der Regel auch keine spektakulären Erfolge. Für Meditation gilt genau dasselbe, wie für alles andere (z.B. Malen), wenn es „gut“ und von Wert sein soll: Übung macht den Meister. Und außer ein paar Genies, die es locker nebenbei beherrschen, werden die meisten einiges tun müssen, um Erfolg zu haben (mal mehr, mal weniger). Noch besser natürlich: Sie WOLLEN es.

    Die Methode der stillen Sitzmeditation halte ich nicht für jeden gleich gut geeignet. Sich meditierende als still in Sitzposition verharrende „Buddhas“ (kurz vor heilig ;-) vorzustellen, ist m.E. ein zu enger Begriff von Meditation. Halt einer, der sich uns eingeprägt hat, weil man genau DAS in diesem Zusammenhang vorgesetzt bekommt.

    Zum Thema Meditation nur im religiösen Kontext: Letztendlich liegt das vielleicht daran, dass an solchen Erkenntnistiefen ein gewöhnlicher Mensch gar kein Interesse hatte (und vermutlich auch keine Zeit dazu). Daher haben das über Jahrtausende nur die praktiziert, die sich mit Erkenntnisthemen beschäftigt haben – und das waren eben die philosophischen und spirituellen Schulen. Im Grunde aber – wenn man den Meditationsbegriff weit fasst – ist auch das sich Versenken in die Betrachtung einer Blume oder das selbstvergessene Kinderspiel eine Art Meditation. Beziehungsweise ist das, was das ERGEBNIS von Meditation sein kann, eben dies wieder zu können.
    Lieber Mathias: Ich wünsche Dir viele positive Erfahrungen in den kommenden vier Wochen. Mein Tipp: Beobachte einfach, was passiert, erwarte GAR NICHTS.
    DAS nämlich ist wirkliche Meditation.
    Es geht um die Erfahrungen, die man dabei macht,
    nicht um das Ergebnis.

    Herzliche Grüße, Sebyll

  • Guten Tag,

    Suche dir einen ruhigen Ort wo du ganz bei dir ankommen kannst. Setze dich nach Möglichkeit in den Schneidersitz. Fersensitz ist aber auch okay. Lege deine Hände auf deinen Oberschenkel und bringe Daumen und Zeigefinger zusammen.
    Atme nun ein und aus und konzentriere dich auf deine Atmung.
    Du atmest ein der Bauch geht hinaus, du atmest aus der Bauch geht wieder hinein. Versuche nun dich vollkommen auf deine Atmung zu konzentrieren und jeden anderen Gedanken sanft und behutsam beiseite zu schieben. Lass dich nicht auf deine Gedanken ein. Beschäftige dich nicht länger mit ihnen.
    Dann sagst du dir mit jedem Einatmen: ich atme ein – und mit jedem ausatmen ich atme aus

    Liebe Grüße,

    Monique

  • Neben ganz konkrete Meditationen um bestimmte Antworten zu bekommen, meditiere ich täglich 2x wenn ich mit meinem Fahrrad zur und von der Arbeit fahre. Oft kommt mir ein eigenes Mandra in meinen Kopf, welches sich ganz konkret mit aktuellen Problemen beschäftigt bzw. diese aktiv positiv beeinflusst. Als angenehmer Nebeneffekt kommen mir viele positive Gedanken. Dann Meditiere ich einfach um Ruhe zu finden, habe gelernt in Stresssituationen gezielt ein- und auszuatmen um wieder ruhig zu werden.

    Also ich finde Dein Vorhaben klasse, danke allen für die tollen Informationen und wünsche allen eine gute intensive Zeit.
    Silli

  • Ich kann Yoga Nidra empfehlen. Das ist eine Mischung aus Entspannungstechnik und Meditation. Ich fühle mich danach immer wie neu geboren. :-)

  • Hallo Mathias,
    super, probiers einfach aus. Nur solltest du dich von deinen Erwartungen trennen. Nicht ständig prüfen, ob du jetzt konzentrierter bist, oder besser mit Stress umgehen kannst. Übe und spüre in dich hinein, wie es dir hinterher geht und fertig. Was sich in deinem Alltag ändert wirst du dann automatisch erkennen, wenn du dich plötzlich in einer Situation anders verhältst oder sich deine Meinung ändert und und und…..
    Versteife dich nicht darauf: Wenn man meditiert wird man…,versuche einfach nur zu erfahren.

    Und jede Sitzung ist in Ordnung so wie sie ist, nicht gut oder schlecht. Die nächste wird ganz anders sein und nicht an die letzte anknüpfen.
    Ich habe vor 5 Jahren damit angefangen. Zuerst immer mal wieder, dann hat es sich gesteigert und heute stehe ich morgens um 5 Uhr auf um dafür Zeit zu haben. Und es lohnt sich und bereichert das Leben ungemein.

    Liebe Grüße
    Angie

  • In aller Kürze:

    Ich mach mit! :-)
    Fange heute an. Habe keinerlei Vorkenntnisse.

    Diese Seite hilft mir, Schritt für Schritt einen Anfang zu finden. Wie setze ich mich hin, was fange ich mit einem Mantra an und wie wende ich es an. Eine Anleitung für blutige Anfänger. Top! Philognosie.net

  • Hallo Matthias,

    ich konnte vor 1 Jahr meine ersten Erfahrungen am Arbeitsplatz machen.
    Bei uns wurde ein Jazumi®-Training angeboten. Es gab nur eine Kollegin, die Erfahrungen in solchen Dingen hatte. Da bereits in der zweiten Stunde die Skepsis (es ist nichts esoterisches), war danach schnell eine Veränderung spürbar.
    Nicht nur mir ging es so. Der Schlaf wurde besser, ein insgesamt fitteres Gefühl entstand. Ich konnte sogar die Übungen in meinen Alltag integrieren und wann immer ich wollte, für mich sorgen.
    Da alle bis zum Ende des Kurses dabei geblieben sind, hat uns der Chef danach das Online-Training davon zur Verfügung gestellt.

    So eine leichte Möglichkeit kannte ich bisher nicht. Meine Versuche vorher, waren immer gescheitert. Wir machen das inzwischen sogar freiwillig in unseren Pausen.

    Viele Grüße, Lisa

  • Heide-Rose Decurtins schreibt am 16. Februar 2014 Antworten

    Was heisst meditieren ?
    Das Wort Meditation leitet sich aus dem lateinischen Wort meditatio = „das Nachdenken über“ ab; auch in der Bedeutung „zur Mitte ausrichten“ von lat. Medius = „die Mitte“.
    Einfach ausgedrückt ist Meditation ein entspannter Zustand der Aufmerksamkeit gegenüber Körper und Geist. Das Ziel des Meditierens ist es, im Einklang mit sich selbst zu sein. Während wir die Aufmerksamkeit bewusst auf Musik, Gedanken oder ein Wort lenken, können wir tief in uns versinken und vom Alltäglichen loslassen. Dadurch gewinnen wir innere Ruhe und Selbsterkenntnis.
    Der Mensch richtet im täglichen hektischen Alltagsleben seine ganze Aufmerksamkeit und seine Sinne auf die Aussenwelt. Er befindet sich damit im Zustand des „Aussen-sich-seins“. Die meisten Menschen suchen in der Meditation einen Weg um zu entspannen, den Druck und den Alltagsstress abzubauen. Eine Meditation kann wie eine Urlaubsreise sein, bei der Rückkehr fühlen Sie sich voll Energie, sind im Einklang mit sich selbst und haben eine neue Sicht auf ihre alltäglichen Probleme gewonnen. Sie finden ihr Urvertrauen wieder, werden belastbarer, ruhiger, kreativer und handeln intuitiver……
    Es gibt aktive Meditations-Techniken wie ZEN, YOGA, THAI-CHI, Geh-Meditation, Tantra etc.
    Passive Techniken sind: Stille- oder Ruhemeditation, Achtsamkeits-, Konzentrations-Meditation, Transzendentale Meditation, etc.
    Was bewirkt Meditation:
    • Ruhe, Gelassenheit, Entspannung
    • Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit
    • Positive Beeinflussung des Wohlbefindens
    • Linderung von körperlichen Symptomen
    • Persönliches und spirituelles Wachstum
    Meditation ist eine wirkungsvolle Methode unser Wohlbefinden zu steigern, indem wir den Geist und seine Verbindung zum Körper optimieren. Dazu müssen wir nicht stundenlang im Lotussitz in tiefer Kontemplation verbringen. Einige Minuten täglich sind genug.

    Ich verbringe meine Freizeit damit Menschen beim Meditieren einzuweisen und zu unterstützen. Vor einigen Jahren habe ich die Ausbildung zur Meditationslehrerin gemacht. Durch den esoterischen “Gugus” erhielt die Meditation einen etwas mysteriösen Touch., Meine langjährigen Erfahrungen zeigen, dass viele Menschen Angst davor haben mit sich selbst in Berührung zu kommen. Sie leben im aussen – anstatt im innen. Trotz Verbreiten von klinischen resp. Wissenschaftlichen Forschungen ist es nicht einfach Menschen zum meditieren “zu bewegen”. Obigen Text gab ich vor einigen Jahren den Interessierten als “Beiblatt” mit. Vielleicht erklärt dieses auch für Sie alle was es heisst: wieder in der Mitte zu sein – also durch das Meditieren – achtsam auf seinen Atem zu achten, nichts zu bewerten – einfach nur zu sein ! Herzliche Grüsse aus Basel

  • Ich kann wie Angelika die Silva Methode, speziell als Anfaenger sehr empfehlen. Ich habe diese Methode durch Zufall im Internet gefunden und vielfach ausprobiert. Inzwischen habe ich die CD’s bestellt und meditiere recht oft, leider nicht regelmaessig. Ich war bis vor einigen Monaten auch Anfaenger und hatte mit Meditation nichts am Hut, da ich mich lieber bewege. Da ich durch kaotische Lebensumstaende unruhig geworden bin und das ewige Gruebeln nicht abstellen konnte, war ich auf der Suche nach Hilfe im Internet. Diese Methode hilft supergut zum “Runterkommen” und Abschalten. Und das ganz simpel durch Zuhoeren!

  • lieber mathias,
    ich finde den beitrag sehr interessant, da ich selbst auch gerade noch aktiver ins yoga-meditations”geschäft” einsteige! :) vor allem beobachte ich, dass es schon einiges verändert … positiv wie ich finde und es macht sehr spaß! außerdem finde ich es beachtlich, dass sich männer dazu öffnen und ihnen einen zugang zu sich verschafft, was ich sehr begrüße! im büro als frau in einer männerdomäne weiß ich, wovon ich rede! :) auch am beitrag von andreas lese ich ein entwicklung, die mich sehr positiv stimmt … finde ich sehr spannend!
    ich bin neugierig, was du erlebst/schreibst und bleibe am ball!
    lg conny

    • Silli schreibt am 16. Februar 2014

      Kennen wir uns?

      Auch ich erkenne im Alltag, dass immer mehr Männer achtsamer werden, was diese Art zu Leben sehr vereinfacht.

  • Hallo Matthias,
    Ich habe über die Jahre immer mal wieder versucht, mit verschiedenen Meditationstechniken Zugang zur Meditation zu finden, da ich sehr gestresst war. Dann habe ich mich auf andere Achtsamkeitsttechniken konzentriert. Bis ich im Herbst vergangenen Jahres einen 8 wöchigen Crash-Kurs (eine Anleitung mit CD) entdeckte. Seitdem meditiere ich jeden Tag mindestens 20 Minuten, weil es mir ein Bedürfnis geworden ist, auf das ich mich schon beim Aufstehen freue. Am besten ist aber, dass ich mich seitdem spürbar in eine Richtung entwickle, die ich schon lange anstrebe – hin zu Gelassenheit und einem wunderbaren Gefühl der ruhigen Verwurzelung in mir selbst. Anfangs habe ich die Meditationen mit der CD gemacht, aber seit Längerem brauche ich die CD nicht mehr. Besonders wichtig war für mich beim Meditieren die Aussage: Alles darf sein wie es ist. – Also achtsam wahrnehmen, wenn wir abschweifen, dann aber wieder zum Atem zurückkommen.

    Ich wünsche dir bei deinem Experiment genauso bereichernde Erfahrungen wie ich sie gemacht habe und mit Sicherheit weiter machen werde.
    Liebe Grüße Marita

    • Johann schreibt am 16. Februar 2014

      Hallo Marita,

      das klingt toll. Würdest du uns auch sagen welche CD du gefunden hattest? Das würde mich wirklich brennend interessieren.

      Danke und viele Grüße

      Johann

    • Gisela schreibt am 16. Februar 2014

      Liebe Marita,
      auch ich wäre interessiert den Titel der CD zu erfahren, denn meine bisherigen Meditationsversuche sind auch immer wieder im Sande verlaufen.
      Herzlichst
      Gisela

  • Ich kann die “Silva Mind” Methode sehr empfehlen. Sie ist auch für Anfänger leicht zu erlernen und führt das Gehirn in den “Alpha-Zustand”. Man zählt dabei langsam von 10 bis 1 und nennt jede Zahl drei Mal hintereinander. Man konzentriert sich dabei nur auf die Zahl. Bei mir funktioniert das wunderbar, weil dann kein Platz mehr für andere Gedanken da ist. Dazu gibt es gute Taschenbücher. Sollte man vorher besser lesen. Hat auch nichts mit Esotherik zu tun. Viel Erfolg!

  • Hallo Mathias,
    ich kann Dich zu diesem Experiement nur beglückwünschen. Ich selbst bin seit Nov 2012 dabei, aktiv mein Leben zu “entschleunigen”. Meditation und Achtsamkeitstraining sind dabei meine täglichen Begleiter. Mir tut das extrem gut.

    Als ich mich auf diesen Wege begeben habe, suchte ich nach einer passenden Antwort auf die Frage: “was ist Meditation und wie geht dasgenau?”
    Dabei bin ich bei Dr. Günter Bayer (http://www.dehypno.de/index.php) auf folgende für mich passende Erkläung gestoßen:

    Was ist Meditation?
    Meditationen richten in einem sehr entspannten, aber völlig wachen Zustand die Aufmerksamkeit auf das eigene Bewusstsein. Man unterscheidet zwischen aktiver und passiver Meditation. Aktive Meditationen räumen die seelischen Hindernisse aus dem Alltag für die Meditation im eigentlichen Sinne beiseite. Sie machen Vorschläge, welche Tätigkeiten (Atmen, Ausdruck und Katharsis, Schütteln, Tanzen, Drehen, Plappern) den Weg zum Zustand von Meditation bahnen. Mit welchem Engagement man sich darauf einlässt, bestimmt oft die Intensität der Meditation danach. Hier sind vor allem die Dynamische Meditation und die Kundalini Meditation zu erwähnen. Daneben unsere drei aktiven Meditationen Sufi Breathing, Herz Essenz und Chakra Rhythmen.

    Passive, selbst geführte Meditationen sind stiller und schlagen vor, das Bewusstsein einzuengen und so die Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten oder den Verstand und seine Inhalte zu benennen.

    Von außen geführte Meditationen richten die Aufmerksamkeit des Hörers auf die Worte des Begleitenden, der sich dann zurückzieht und den Hörer der Stille seiner Meditation überlässt.

    Meditation und Medizin
    stammen aus derselben sprachlichen Wurzel. Die Praxis der Meditation heilt die Seele, wenn wir uns nicht auf die Inhalte des Bewusstseins fixieren. Ob wir nun innere Kommentare finden oder Bilder auftauchen, ob Emotionen oder Stimmungen wechseln, wir beobachten ohne darüber zu urteilen und auch ohne sie wichtig zu nehmen. Wir versuchen sie nicht wegzudrängen und uns leer zu „machen“. Diese Leere geschieht von selbst, wenn unsere weite, nicht auswählende Aufmerksamkeit alle Inhalte allmählich auflöst. Dann sind wir nur noch – bewusst, aber ohne eine begriffliche Tätigkeit des Verstandes. Von hier aus haben wir Zugang zu unseren heilen Essenzqualitäten (Weite, Stille, Verbundenheit, Licht, Sinn, Glücklichsein, etc.)

    Warum aktive Meditationen?
    Extrem aktiv sein, so dass jede Aktivität verschwindet!
    Meditation ist keine Anstrengung, sie ist keine Aktivität. Im Gegenteil, sie ist tiefe Hingabe. Sie findet im Nichtstun statt. Eigentlich ist das blosse Dasein schon Meditation – nichts wünschen, nirgendwo hingehen wollen, einfach im Hier- und -Jetzt verweilen. Das nenne ich Meditation. Es sich vorzustellen ist schon schwierig…
    Der Verstand ist sehr ernst, Meditation jedoch nicht. Es mag verwundern, denn im allgemeinen spricht man über Meditation von etwas sehr Ernsthaftem. Sie ist jedoch nicht ernsthaft, eher wie ein Spiel. Aufrichtig ja, aber nicht ernst…
    Aber es ist schwierig, weil wir so mit unseren Aktivitäten beschäftigt sind. Wir sind schon immer so aktiv gewesen, dass diese Aktivität zu einer tiefverwurzelten Besessenheit geworden ist. Sogar wenn wir schlafen oder daran denken uns zu entspannen sind wir aktiv. Absurd! Aber so ist es gekommen, wegen der roboterähnlichen Gewohnheiten des Verstandes.
    Was kann man also machen? Nur Nicht-Tun führt dich zu deinem inneren Zentrum, aber der Verstand kann sich nicht vorstellen, wie er inaktiv sein kann.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem spannenden Experiement!

    Gruß Andreas

    • Conny schreibt am 16. Februar 2014

      sehr interessanter beitrag :) … gibt ein interessante sicht!

  • Hallo Matthias,

    herzlichen Glückwunsch zu deiner guten Entscheidung für die Meditation.
    Die genannten Tipps würde ich gerne um folgendes Buch ergänzen: “Mditation für Anfänder” von Jack Kornfield; darin ist auch eine CD mit sechs geführten Meditation enthalten, die den Einstieg erleichtern.
    Nicht wenig wichtig ist auch, daß du gut sitzt bei der Meditation – falls du die Möglichkeit hast probiere ein Meditationskissen und ein Meditationsbänkchen aus und stelle fest worauf du aufrecht und entspannt für 20 min. sitzen kannst.

    Viel Spaß bei deinem Experiment!
    Liebe Grüße
    Monika

  • Hallo Matthias,

    ich meditiere mittlerweile seit 2 Jahren täglich und kann es nur empfehlen.
    Nachdem ich früher eher mit geführten oder visuellen Meditationen gearbeitet habe, bin ich beim Zen gelandet, der pursten Form der Meditation. Hier wird die Aufmerksamkeit auf den Atem gelenkt. Alles Gedanken und Gefühle die hochkommen, dürfen hochkommen und man versucht, sie nicht zu bewerten und nicht daran anzuhaften (übertrieben gesagt, sich nicht hineinzusteigern). Als Buch kann ich empfehlen “Zen-Geist, Anfänger-Geist” von Shunryu Suzuki.
    Eine andere Form von Zen (oder der westlich, strukturierte Einstieg in Zen) ist “Mindfullness Based Stress Reduction”, MBSR. Hierzu gibt es viele Bücher, es gibt aber auch Kurse, an denen man teilnehmen kann. Eines meiner Lieblingsbücher ist “Zerbrochen und doch ganz” von Saki Santorelli.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude bei Deinem Experiment.
    Liebe Grüße
    Katja

    • Max schreibt am 16. Februar 2014

      Könntest du vielleicht versuchen zu erklären welche Positiven bzw. negativen Effekte das für dich hat.

    • Christine schreibt am 16. Februar 2014

      Ich kann die Zen-Meditation Zazen ebenfalls sehr empfehlen, ich praktiziere sie ebenfalls seit 2 Jahren. Einfach in Stille sitzen, dem Atem folgen und vor allem die Aufmerksamkeit dem Ausatem schenken. Seither bin ich wesentlich ruhiger, fokussierter und klarer.
      Allerdings empfehle ich dazu eine kurze Einführung, denn es ist schon wesentlich mit der richtigen Sitzhaltung zu meditieren und auch den Ausatem im Hara zu sammeln. Hara ist das Energiezentrum unterhalb des Bauchnabels. Die Erdmitte des Menschen, so nannte es Graf von Dürckheim (Zen-Lehrer).
      Informationen dazu findet man unter http://www.zen-schule.de/uebungen/uebung1/
      Herzliche Grüße
      Christine

  • Lieber Matthias,

    “Meditation für Dummies” ist großartig und unreligiös. Alle Arten von Meditationen sind beschrieben und eine CD mit geführten Meditationen liegt bei. Und: für einen einfachen Einstieg: APP “Glocke der Aufmerksamkeit” (Android), bei Iphone heisst es ähnlich auf Englisch: ein Gong/Glocke, der/die ca alle Stunde (variiert leicht, damit man sich nicht daran gewöhnt) ertönt und einen errinnert, z.B. 3 s innezuhalten, ein- und auszuatmen, Aufmerksam zu werden wo man steht, was man tut. Alte Zen-Methode der Aufmerksamkeitsschulung. Minimeditation sozusagen.

    Viele Grüße, Carolin

    • Robert schreibt am 16. Februar 2014

      Toller Tipp mit der Glocke….
      Vielen Dank !!!!!

    • Johann schreibt am 16. Februar 2014

      Das mit der App ist eine tolle Idee. Das werde ich gleich ausprobieren. Oft fehlt mir im Alltag der Fokus und die Aufmerksamkeit.

    • Marion schreibt am 16. Februar 2014

      Danke für diesen tollen Tip! Die Glocke hat einen wunderschönen Klang.

  • Ich finde dein Experiment sehr spannend, besonders ohne das “religiöse bzw. spirituelle Fass” :-) , das ja die reinen Meditations-Ergebnisse verfälscht. Bin schon sehr gespannt auf deine weiteren Berichte, Mathias.
    Ja, das Buch  “Search Inside Yourself”, geschrieben von einem Ingenieur, erklärt sehr gut, wie Meditation ohne das Spirituelle funktioniert.
    Danke für den Hinweis auf die “One-Moment-Meditation”. Hab im Internet eine Leseprobe gefunden. Hab einiges Neues gelernt. Schönes Zitat: “Wenn du im Gleichgewicht, stabil und ruhig sitzen kannst, übst du zugleich, im Gleichgewicht, stabil und ruhig zu sein.” Ich hab aber Angst vor dem Wecker (bei mir die Harfe) und zähle lieber die Atemzüge (ca. 7 Stück). Habs schon ganz oft heute gemacht. Wird man da nicht süchtig nach, Annette? 
    Zu dem Youtube-Film mit den Handzeichen von Sigrun – ich hab das mal als Laufmeditation erlebt – 1 Stunde lang dieselbe Schrittkombination wiederholen zu sich wiederholender Musik – hört sich verrückt an, war aber beeindruckend wirksam. Man muss sich wirklich konzentrieren, weil die Schritte (oder Handzeichen) ein bisschen kompliziert sind. Und es macht Spaß und die Stunde war im Handumdrehen vorbei und man hat sich sehr gut gefühlt hinterher – das war irgendwie Magie. (Weiß jemand davon auch ein Youtube-Filmchen?)
    Bei den nicht-spirituellen Meditationskursen fängt man ja oft mit dem vorgesprochenen Bodyscan an, was mir nicht so liegt. Ich will – inzwischen – lieber Ruhe.
    Aber am Anfang hatte ich doch große Schwierigkeiten mit dem “Nichtstun”; da half mir die Vorstellung, dass ich gelähmt bin und stillliegen ‘darf’ und irgendwie ein schönes Gefühl dabei haben muss. (Sorry, wenn das ein bisschen makaber ist. Aber mein Meditationslehrer hatte nur gesagt: “Probier’s einfach aus!”, aber ich hatte mich eigentlich nur unwohl gefühlt.)
    Im Meditationszentrum hab ich die für mich taugende Technik gelernt, die Atemzüge zu zählen von 1 bis 10 und wieder abwärts bis 1. Ich nehm da ein bisschen die Finger zur Hilfe, so rosenkranzähnlich. Und dann such ich Spannungen und Schmerzen in meinem Körper und versuch, mit jedem Atemzug da entspannter  zu werden.
    Ich meditiere, wenn ich deprimiert oder gestresst bin. Das hilft dann wirklich.
    Die Regelmäßigkeit gelingt mir leider noch nicht. Vielleicht geben deine Berichte mir – und anderen – ja wieder neue Impulse, es zu probieren. Danke!

  • Mein Tipp wäre, Dir zunächst jemanden zu suchen, der Dich anleitet und (oder jemanden) mit dem Du in einen Austausch gehen kannst.
    Grade im Austausch über die Erfahrungen liegt nochmal ein großer Gewinn.

    Die “spannenste” und lesenswerteste
    Literatur die ich zu diesem Thema kenne:
    “Diskurse zum Vigyan Bhairav Tantra”
    (bzw. die einzelnen Bände: Teil1 “Das Buch der Geheimnisse”)
    von Osho

    Alles Gute für Dein Experiment…

  • Ich habe vor einiger Zeit die “One-Moment-Meditation” von Martin Boroson entdeckt. Für einen Anfänger ist dies meiner Meinung nach gut geeignet. Dazu gibt es ein gleichnamiges Buch, spannend als Einstieg ist auch das Buch “Search Inside Yourself” von C. Tan.
    Viel Freude beim Ausprobieren, Beharrlichkeit lohnt sich auf jeden Fall.

  • Ich würde auch eine Mediation aus dem Yoga empfehlen, möglichst eine einfache. Dabei singt man ein Mantra, macht vielleicht ein paar bestimmte Handbewegung dazu. So was hier: http://www.youtube.com/watch?v=lhjE2fktlaQ

    Das ist für den Anfänger leichter, weil man etwas hat, woran man sich halten kann. Man kann trotzdem noch die Einkaufsliste durchgehen, findet aber leichter wieder zurück in die Meditation ;-) Noch besser, wenn man sich vorher mit dem Inhalt des Mantras etwas beschäftigt hat.

    Prinzip der kleinen Schritte: am Anfang ist es am Schwierigsten, etwas Neues im Alltag zu verankern, weshalb man es sich leicht machen sollte, also die Meditationsdauer nicht zu lang. Im Yoga beginnt man mit 3 Min. und steigert sich dann auf 7 und 11. Guten (regelmäßigen) Zeitpunkt finden. Aber wem sag ich das ;-)

    Auch sehr gut zum Einstieg (in der Umsetzung fand ich’s aber anspruchsvoller als ein Kundalini-Mantra): Jack Kornfield, Meditation für Anfänger.

    • Sonja schreibt am 16. Februar 2014

      Hallo Sigrun, ich finde Deine Hinweise sehr hilfreich.
      Sag mal…Zufall oder eventuell nicht?
      Wir haben den selben Nachnamen.
      Lg Sonja

  • Glückwunsch zu dieser tollen Idee! Mir geht es sehr ähnlich, und ich meditiere nun seit ca. 3 Wochen täglich. Ich steh dafür sogar früher auf – das hätte ich nicht für möglich gehalten ;-). Ich probiere verschiedene Anleitungen von der Seite yoga-vidya.de durch, bis ich das gefunden habe, war mir am besten gefällt. Dort gibt es auch mp3, die nur als “Wecker” fungieren, einen also kurz in die Meditation führen, dann 5, 10, oder 20 min Stille bieten und einen dann wieder “wecken”.
    Ich bin sehr gespannt auf deine Erfahrungen! Mir tut es jedenfalls sehr gut – sonst hätte ich ja schon wieder aufgehört!

    • Minimaxi schreibt am 16. Februar 2014

      Hallo Uschi,
      mit Deinen Zeilen hast Du mich sehr neugierig gemacht, besonders mit dem letzten.
      Meine Frage: was hat Dich veranlaßt, das Meditieren auszuprobieren?

    • Erwin schreibt am 16. Februar 2014

      Meine Erfahrung:
      Ich bin jetzt 58 Jahre und ich habe schon sehr früh mit Meditation begonnen.
      Wie in allem gibt es auch bei der Meditation groooße Qualitätsunterschiede.
      Letztlich geht es auch hier um die Atemqualität, die ja in die Alpaschwingung zurückführen soll. (Seele)
      Denn der Mensch ist ein Lichtwesen das zur Materie wurde und nicht Materie das zu Licht wird.
      Falsch geleehrt führt Meditation zu gar nichts….
      Und es gibt auch hier viele Lehrer wie b eim Coaching die wesentliches nicht beachten.
      Diese Rückbindung um die es ausschließlich gehen sollte hat aber ein paar schwierige Schnittstellen ähnlich wie das Coaching od. z.B. Yoga
      Und hier müsste nun mein Entwurf kommen um was es geht.

      Ich will aber diesen Rahmen hier nicht sprengen, sondern darf vielleicht einen bedeutenden Rat geben…
      Wir Menschen im Westen stehen generell gesagt in einem falschen Atemmuster. Also in einer Emotionsherrschaft- im Ego
      Wir wollen also immer etwas werden.
      In dem wir die eine Emotion mit der anderen überwinden.
      Wir handeln immer aus einer Mangelenergie und enden laut Resonanzgesetz also wieder im Mangel, da Emotion immer Mangelenergie ist.
      Man bedenke dabei: – Goethe hat sein -Faust-Drama – mit der Frage aufgebaut hat:
      “Wie kommt es dass Du stets das Gute meinst und doch das Böse schaffst…”
      Also das -werden wollen führt in die Leere-
      Deshalb sind die Großen Denker in die Meditation:
      Das wichtige und jetzt komme ich leider viel zu spät zu meinem Tipp:
      Die Qualität entscheidet sich in einem Atemmuster.
      Das Atemmuster sollte so sein, dass man so sanft atmet als ob man an einer Blüte riecht, also nicht ziehen und schnaufen sonder sanft riechen… Aus und ein.
      Einatmen : ich akzeptiere alles und ausatmen gaanz sanft und dabei lächeln….
      Fazit: Sanft und tief einatmen und sanft und tief ausatmen.
      Gut ist wenn Du beim Ausatmen den Mund geschlossen hälst und sanft lächelst.
      Würde gerne von Dir eine Gegenüberstellung Deiner Erfahrungen bekommen….

      Viel Spass
      Erwin

    • Minimaxi schreibt am 2. März 2014

      Leider habe ich von Uschi keine Antwort auf meine Frage gefunden. Fragt Ihr bitte bei Uschi an, ob ich ihre mailadresse von Euch erhalten darf?

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