Ein Experiment: Mathias meditiert

„Forscher belegen die Wirkung der Meditation in Medizin und Psychotherapie“

„Meditation lindert Schmerzen so gut wie Arznei“

„Schnellere Signale, Verdichtung der Nervenfasern: Meditation verändert bereits nach vier Wochen das Gehirn, zeigt eine Studie“

„Wer achtsam ist, stärkt nicht nur sein Immunsystem, sondern hat mehr Spaß am Leben“

Solche oder ähnliche Überschriften konnte man in letzter Zeit häufiger in den Medien lesen. Ist Ihnen das zufällig auch aufgefallen?

Meditation verspricht sehr viel

Immer mehr Studien zum Thema Meditation belegen diese vielfältigen positiven Effekte. So hilft Meditation nachweislich dabei:

  • die Konzentration zu steigern und kognitive Fähigkeiten zu verbessern
  • die Aufmerksamkeit zu steuern und sich weniger in negativen Gedanken zu verlieren
  • besser mit seinen Gefühlen umzugehen und Angstgefühle zu vermindern
  • chronischen Stress zu verringern
  • besser mit chronischen Schmerzen wie Rückenschmerz oder Migräne klarzukommen
  • Muskeln zu entspannen
  • die Aktivität und die Struktur des Gehirns positiv zu verändern. Die graue Substanz nimmt in den Regionen zu, die trainiert werden.

Mich hat das sehr neugierig gemacht. Wenn Meditation wirklich so viele positive Effekte hat, dann wäre das ja eine sehr gewinnbringende Gewohnheit, die man in sein Leben einbauen könnte. Zumal es ja auch noch nicht mal viel Zeit in Anspruch nimmt.

Unreligiöses Meditieren?

Meditation hatte für mich aber irgendwie immer eine religiöse bzw. spirituelle Bedeutung. In meiner Wahrnehmung ist Meditation mit den fernöstlichen Religionen verbunden. Deshalb war ich immer der Meinung, wer meditieren will, muss sich auch mit religiösen Ideen auseinandersetzen. Ich hatte keine Lust, ein so großes Fass aufzumachen. Das hat mich bisher ein wenig zurückgehalten, mich tiefgehender mit Meditation zu beschäftigen.

Doch die unterschiedlichen Meditationstechniken werden immer häufiger auch außerhalb des spirituell-religiösen Kontexts angewendet. Ihre Effekte werden dabei wissenschaftlich erforscht. Dadurch kommt die Meditation langsam, aber sicher aus der „Esoterik-Ecke“ immer weiter in die Mitte der westlichen Gesellschaften.

Das ist auch für mich eine gute Gelegenheit, zu hinterfragen, was an der ganzen Sache nun wirklich dran ist.

Das Experiment

Merkt man als „Normalo“ konkrete Unterschiede im Alltag, wenn man regelmäßig meditiert? Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind ja sehr eindeutig. Doch diese Ergebnisse beruhen auf Messungen von Hirnströmen und auf Hirnscans. Ich möchte aber herausfinden, welchen ganz konkreten Unterschied regelmäßiges Meditieren wohl in meinem persönlichen Alltag macht.

Am Anfang meines Experiments steht die Frage: Was erwarte oder erhoffe ich mir überhaupt vom Meditieren? Drei tolle Ansatzpunkte gäbe es da für mich:

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

  • Ich wünsche mir öfter mal, dass mir weniger „Listen“ und „To-dos“ in meinem Kopf herumschwirren, dass ich also leichter abschalten kann.
  • Mehr Fokus und bessere Konzentration wären auch eine tolle Sache :-)
  • Oder hilft Meditation mir zumindest, meine immer wieder mal auftretenden Verspannungen loszuwerden?

Außerdem interessiert mich ganz allgemein:

  • Werde ich durch Meditation wirklich achtsamer, zufriedener oder glücklicher?
  • Habe ich dadurch wirklich ein „erfüllteres Leben“, wie es so oft angepriesen wird?

Der Versuchsaufbau

Dazu werde ich nun einen Selbstversuch starten. Über 4 Wochen möchte ich gerne regelmäßig mit einer Meditationstechnik das Meditieren üben und dann ein wenig darüber berichten, wie ich mich damit fühle und ob es für mich irgendeinen Unterschied macht. Das ist natürlich kein wissenschaftlicher Versuch, sondern ein reiner Erfahrungsbericht. ;-)

Bevor diese 4 Wochen losgehen, muss ich aber als Erstes einmal herausfinden, welche der vielen unterschiedlichen Meditationstechniken wohl am besten zu mir und meinen Zielsetzungen passt. Dafür werde ich einige Techniken erstmal jeweils für ein paar Tage ausprobieren.

Falls jemand von Ihnen dafür ein paar tolle Vorschläge hat, schreiben Sie mir Ihren Tipp gerne hier als Kommentar unter diesen Beitrag. Vielleicht haben Sie auch schon Erfahrungen mit Meditation gesammelt, die Sie hier mit uns teilen können?

Im nächsten Beitrag erfahren Sie dann, welche Meditationstechniken ich ausprobiert habe und für welche ich mich schlussendlich entschieden habe.

Und wer Lust hat, bei diesem Experiment mitzumachen, ist hiermit herzlich dazu eingeladen! Überlegen Sie dann doch einfach mal bis zum nächsten Beitrag, was Sie sich von regelmäßiger Meditation erhoffen. Und welche Fragen Sie für sich selbst in so einem Experiment gerne beantworten würden.

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