Ein kleines Gedanken-Experiment zum Thema Vertrauen

Wenn du ein Ziel vor Augen hast, aber nicht weißt, wie du es erreichen kannst … → Hier gehts lang

Wenn Sie Lust haben, habe ich heute ein spannendes Gedanken-Experiment für Sie:

Stellen Sie sich nur für einen kurzen Augenblick vor, Sie hätten ein absolutes Vertrauen in die Welt. Wie wäre es, wenn Sie ganz fest daran glauben würden, dass Ihnen alles irgendwie nutzt, was Ihnen passiert – wenn nicht gleich, so doch später?

Überlegen Sie doch einmal, was das in Ihrem Leben bewirken würde?

Wenn uns jemand so eine Frage stellt, dann neigen wir manchmal dazu, etwas ungeduldig zu sagen: "Ja, ja, das wäre bestimmt toll" und dann zur Tagesordnung überzugehen. Ich möchte Sie jetzt dazu einladen, sich für vielleicht ein oder zwei Minuten wirklich auf diese Frage einzulassen und eine Antwort zu finden.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie würden angesichts von Schwierigkeiten oder Ärgerlichkeiten immer denken: Ich bin gespannt, wie ich dadurch profitieren werde?

Wie würde sich Ihr Gefühlsleben dadurch verändern?

Überlegen Sie sich einmal, wie es wäre, wenn Sie denken würden, dass jedes Problem oder jede unangenehme Erfahrung ein Geschenk in Verkleidung ist, das Sie nur noch auspacken müssen?

Inwieweit würde das Ihr Leben verändern?

Was würde das mit Ihrer Einstellung zum Thema Sicherheit machen?

Welche Dinge würden Sie sich trauen, die Sie sich im Augenblick noch nicht trauen?

Wenn Sie sich sicher wären, dass alles gut ist, wie es ist, dass alles seinen perfekten Weg geht, auch wenn wir das nicht immer sofort begreifen…

Inwiefern würden Sie sich anders verhalten, als Sie jetzt tun?

Was würden Sie vielleicht aufgeben, wenn Sie fest daran glauben würden, dass alles richtig ist, wie es ist und dass alles irgendwo seinen Sinn hat?

Und womit würden Sie neu beginnen?

Überlegen Sie einmal, welche Auswirkungen das auf Ihr Leben hätte, wenn Sie ein tiefes Vertrauen in die Welt hätten?

Wenn Sie diesen Gedanken wirklich zu Ende denken, könnte ganz schön etwas in Bewegung geraten…

Auch interessant?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (19)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Das eigene Leben besser machen

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Kommentare

  • ,,Wir wissen aber,
    daß denen, die Gott lieben,
    alle Dinge zum besten dienen.”

    Röm. 8, 28

    Die Bibel

  • Lerne auch gerade zu vertrauen,meine dabei dieses absolute Vertrauen. Ein paar Sachen haben ich darüber gelesen aber wie es bei Lebensweisheiten so ist sind sie nicht so leicht umsetzbar.Man muß zu diesem inneren Gewissheit im Herzen kommen man muß es fühlen,das man getragen ist ob von Gott oder vom Leben selbst.Für mich sind es sowieso zwei Begriffe die gegenseitig ausgetauscht werden können.Vor etwa 8 Jahren war ich am Boden zerschtört aber ab diesen Punkt 0 hat alles zur meiner persönlichen -Weiterentwiklung beigtragen ich bin durch diesen Schmerz gewachsen und in mir ist eine unauslöschliche Flamme der Sehnsucht aufglodert(Spuen im Sand) “denn ich habe dich getragen”.Sehnsucht nach Leidfreiem Leben, nach Freiheit, nach innerem Frieden.Mir ist es egal ob ich Karierre,Familie oder ein Jahreswagen fahre. Das einzige Ziel in meinem Leben ist es inneren FRIDEN zu haben.Der durch diesen Weg des Vertrauens zu erreichen ist.

    Bin mir sicher das dieser Weg

  • Lerne auch gerade zu vertrauen,meine dabei dieses absolute Vertrauen. Ein paar Sachen haben ich darüber gelesen aber wie es bei Lebensweisheiten so ist sind sie nicht so leicht umsetzbar.Man muß zu diesem inneren Gewissheit im Herzen kommen man muß es fühlen,das man getragen ist ob von Gott oder vom Leben selbst.Für mich sind es sowieso zwei Begriffe die gegenseitig ausgetauscht werden können.Vor etwa 8 Jahren war ich am Boden zerschtört aber ab diesen Punkt 0 hat alles zur meiner persönlichen -Weiterentwiklung beigtragen ich bin durch diesen Schmerz gewachsen und in mir ist eine unauslöschliche Flamme der Sehnsucht aufglodert(Spuen im Sand) “denn ich habe dich getragen”.Sehnsucht nach Leidfreiem Leben, nach Freiheit, nach innerem Frieden.Mir ist es egal ob ich Karierre,Familie oder ein Jahreswagen fahre. Das einzige Ziel in meinem Leben ist es inneren FRIDEN zu haben.Der durch diesen Weg des Vertrauens zu erreichen ist.

    Bin mir sicher das dieser Weg

  • Hallo liebe leute,
    Ich finde es wunderbar, dass so viele hier eine Verbindung und echte Beziehung zu Gott haben. Ich stimme vor allem Margarete, Conny und MaMa zu :-)Ich selbst bin schon lange gläubig. Nach einigen Verletzungen in der Kindheit, hat Gott mich mit seiner Liebe berührt, immer und immer wieder und mich mit Kraft und Vertrauen beschenkt. Es hätte immer so weiter gehen können. Jedoch fiel ich dann in eine tiefe Krise, ich konnte auf einmal mir und Gott nicht mehr vertrauen. Ich hatte kein Selbstwertgehfühl mehr und hatte nur noch Sorgen und Zukunftsängste. Ich fühlte mich, als ob ich fallen würde und keiner hätte die Kontrolle darüber, ich fühlte mich hilflos. Ich musste viel beten und an mir arbeiten. Selbstreflexion und Selbsterkenntnis waren die Folge. Mir war auf einmal bewusst, dass ich einiges doch noch nicht so ganz verarbeitet hatte aus meiner kindheit und demnach habe ich mich durch verschiedene schritte versucht von meiner vergangeheit zu lösen um wieder glücklich und zufrieden zu werden. Kein einfacher Weg. Ganz wichtig war dabei und da kann ich vielen hier zustimmen, die Selbstliebe. Sich nicht immer zu kritisch begutachten. Aber sich selbst lieben geht ja auch erst, wenn man Liebe bekommt, meiner Meinung nach. Deshalb hat erst Gott durch seine Liebe meine Wunden heilen können. Besonders wichtig war aber auch die Erfahrung des Loslassens für mich: Loslassen ist jedoch sehr schwer, wenn man kein Vertrauen hat. Demnach habe ich ziemlich lange gebraucht bis ich wieder Gott vertrauen konnte und mich einfach in seine liebenden Arme fallen lassen konnte. Er gibt mir alles was ich zum Leben brauche und lässt mich nicht im Stich ! Zu conny: Das was du sagst, ist vollkommen richtig..so sagt es schließlich auch die Jahreslosung: Ich lebe und ihr sollt auch leben ! Gott will uns frei machen von allem was uns belastet. Wir alle haben eins gemeinsam…jeder braucht Liebe und wer sie nicht bekommt wird abhängig von anderen Dingen. Wie schön muss es sein, wenn man abhängig von Gott ist, dass darf man nämlich, weil man nicht wie bei einer Sucht sich selbst schadet, sondern im Gegeteil : seine liebe uns befreit und heilt :-) Ist das nicht klasse !!! ach ja..lieber rainer: ich bewundere deine Kraft, wie du es geschaftt hast wieder aus deinem Tief zu gelangen. Ich wollte dir noch etwas zu Gott und dem Teufel sagen, vielleicht interessiert es dich ja…also: Am anfang gab es nur Gott, er war alles ! Er wollte jedoch ein Gegenüber haben, ist ja auch ziemlich langweilig alleine :-) Um die Welt und den Menschen zu schaffen, musste er sich jedoch ein wenig zurückziehen und ein Teil seiner Allmacht aufgeben, dieses Risiko ist er eingegangen. Deshalb herrscht auf der Erde größtenteils der Teufel. Aber das Böse herrscht natürlich auch deshalb auf der Erde, wegen dem Sündenfall, aber das weist du ja bestimmt :-) Natürlich ist es sehr schwer bei dem ganzen Leid auf dieser erde, sich nicht von Gott zu entfernen. Das passiert schließlich ganz schnell. Wenden wir unseren Blick jedoch immer zu Gott, wissen wir, dass er es gut mit uns meint und unser leiden verstehen kann ( Gott hat ja schließlich durch jesus am Kreuz selbst gelitten) Somit wissen wir, dass er in schwierigen Situationen bei uns sein wird und uns nieeeee fallen lassen wird !

    Gottes reichen Segen an euch alle !
    eure Magda

  • Mir fällt hierzu ein schöner Spruch von Vaclav Havel ein:
    HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung,
    dass etwas gut ausgeht,
    sondern die Gewissheit,
    dass etwas Sinn hat,
    egal wie es ausgeht.

  • Mir fällt dazu spontan ein:
    Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Römer 8, 28
    Denn ich finde es für mich persönlich schwierig, ein “absolutes Vertrauen in die Welt” zu haben, weil mir dafür einfach die Basis fehlen würde. Wem oder was sollte ich da denn vertrauen? Aber Vertrauen zu Gott zu haben, ist für mich viel einfacher, denn zu Gott habe ich eine persönliche Beziehung und er hat mein Vertrauen noch nie enttäuscht. (Und das heißt ganz und gar nicht, dass in meinem Leben bisher alles gut gelaufen ist…)
    Viele Grüße, Conny

  • 1997 war ich in einer psychosomatischen Klinik, u.a. wegen starker Depressionen, nicht vorhandener sozialer Bindungen uvm. Ich glaubte an Gott, ich zweifelte daran, ich sah ihn anders als in der Bibel vorgegeben, verwarf auch das wieder. Ich dachte, wenn Gott ALLES ist, dann muß er auch der Teufel sein. Ich war sehr gespalten. Dann bin ich auf sehr spirituelle Bücher und Menschen gestoßen. Ich habe auch das bereits erwähnte “The Secret”gelesen, dessen Film ja bald in die Kinos kommt. Ich habe die “Gespräche mit Gott”-Bücher von Neale Donald Walsch verschlungen(!) und ihn selbst zweimal persönlich besucht. Und ich war ungemein beeindruckt ! Ich glaube seither zu wissen, was Gott für mich ist – und ich bin absolut kein Kirchgänger…aber wozu auch ? Ich kenne und liebe auch die Bücher von Bärbel Mohr und ich mag das Programm der 12 Schritte, indem ich seit 10 Jahre arbeite. Ich glaube nicht an Zufälle, aber ich glaube, das einem alles so zu-fällt..

    Ich liebe diese Welt. Ihre Menschen,ihre Tiere,ihre Bäume,Flüsse,Berge und Städte. Ich glaube an das Schlechte,aber ich weiß,das man Gutes genug dagegenhalten kann, – wenn man will. Ich bin nicht zufällig auf dieser Welt. Ich habe eine Bestimmung. Und die lautet sicher nicht : Suche das Schlechte. Sondern das Gute – auch wenn DAS manchmal schwieriger zu sein scheint..

    Rainer

  • Ein Satz von Frere Roger – Gründer der TAIZE-Bewegung ….

    …….wenn das Vertrauen der Anfang wär,
    wenn Liebe unser Herz erfüllt,
    bist du o Gott den Menschen nah,
    lebst hier unter uns……

    herzliche Grüße und DANKESCHÖN für alle Impulse

  • Guten Abend, mir fällt vieles leichter und ich muss mich in bestimmten Situationen nicht mehr soviel ärgern weil ich immer mehr versuche das Vertrauen zu haben, dass alles was geschieht mich weiterbringt und es einen Sinn macht.
    Ich habe mich bisher sovieso viel zu sehr von meinem Kopf leiten lassen und auch das lerne ich gerade – dass ich meinem Bauchgefühl – meiner Intuition vertraue!! Das gibt ein Gefühl der Sicherheit!

  • Ich möchte das untersreichen, was Margarete geschrieben hat. Für mich ist das Universum nicht sinnlos und leer, sondern Gott steht dahinter, der alles so führt, wie es gut ist. Darum kann ich Vertrauen haben und mir auch selbst etwas zutrauen. Mein Schritt in Unbekanntes, den ich vor kurzem gegangen bin, ist mein I-Net-Präsenz, die ich mir gebaut habe. Dabei habe ich viel Ermutigendes erlebt, auch wenn einige Probleme für mich als Laien zu knacken waren.

    Liebe Grüße

  • Es fällt manchmal schwer, aber wenn man schon “einiges” hinter sich hat wie Trennungen, Verlust der Fa. und damit der üblichen Altersversorgung, Häme der Aussenwelt, Krebserkrankung, wirtschaftliches Wiedererstarken usw., dann fällt es einem manchmal einfacher, es so zu sehen.

    Und je weiter man in seinen Erinnerungen zurückgeht, umso mehr sieht man, was einem stark gemacht hat. Das Vertrauen in sich selbst. Wenn niemand an Dich glaubt – tu es selbst.

    Und geh Deinen Weg, das drumherum wird sich plötzlich nach Dir richten …

    LG

  • Vor 17 Jahren verließ ich mit meinen 4 Kindern meinen alkoholkranken Mann. Es war eine schwierige Zeit danach. Aber seitdem bin ich der Überzeugung, dass alles was ich erlebe einen Sinn hat. Und oftmals stellte sich auch heraus, wofür etwas gut war.

    Mittlerweile sind meine Kinder alle aus dem Haus und Erwachsene, auf die man stolz sein kann. Und ich habe endlich den Mann gefunden, mit dem ich alt werden möchte.

    Also mein Rat: Fest daran glauben. Alles was wir erleben, prägt uns und hilft uns in unserer Entwicklung weiter. Und schließlich entdeckt man, dass man den Menschen, der man geworden ist richtig toll findet.

  • Mein Freund ist mit meiner Halbschwester über ein halbes Jahr lang fremd gegangen.
    Ich habe gemerkt das sich zwischen uns Dreien etwas verändert hatte.Doch niemand glaubte mir….jeder stellte mich als eifersüchtig hin.
    Jetzt kam es vor kurzem heraus.Es fällt mir schwer es zu vergessen oder hinzunehmen.
    Doch dennoch ist es tröstlich zu wissen das die Welt damit vielleicht einen bestimmten Plan verfolgt.
    Es lässt sich leichter damit leben,wenn man weiß das alle Dinge die geschehen einen bestimmten Grund haben!
    Vielleicht kann ich es jetzt noch nicht verstehen….doch ich hoffe,dass ich durch diesen Gedanken/Aspekt schneller wieder zu meinem inneren Frieden finden kann!

  • Bin in eine Beziehungskrise geschleudert die mich direkt in die Scheidung führte.
    Trotz einiger Alarmzeichen habe ich vertraut das das Leben es richten wird, das alles was ich durchlebte schon irgend einen Sinn haben würde.

    Entweder gehe ich weiterhin durch den Tunnel und vertraue weiterhin das irgendwann der Tunnelausgang sichtbar wird und alles doch einen Sinn hat, oder ich vertraue mir selbst und nehme den Notausgang und verkürze so den Weg nach draußen.

    Unsere Intuition unser Bauchgefühl signalisiert uns den richtigen Weg. Dem Leben vertrauen ist in erster Linie uns selbst zu vertrauen. Letztentlich ist es völlig gleichgültig welchen Weg wir nehmen, alle Wege führen zum gleichen Ziel.

    Jedoch wie ich diesen Weg beschreite, bestimmt die Qualität meiner Existenz und somit mein Vertrauen in das Leben und die Welt.

    Herzliche Grüße

  • Die Fragen regen an, mal wieder über den sogenannten “Tellerrand” hinauszusehen. Herzlichen Dank dafür.

    Ich bin diejenige, die sich ihre eigene Welt gestaltet und niemand anders. Jede meiner Entscheidungen werden von mir getroffen.

    Vertrauen kann ich letztlich nur in mich selbst haben. Ich kann niemand anderen für meine Entscheidungen verantwortlich machen. Wenn ich meiner Entscheidungen sicher bin, benötige ich keinen Einfluß von außen.

    Das darüber Nachdenken regt aber auch an, einmal die Welt, die um mich herum brodelt, anzuhalten – zumindest gedanklich – und mich mal wieder auf mich selbst zu konzentrieren.

    In meinem kommenden Urlaub werde ich weiter über das Thema denken und bedanke mich für den Anstoß.

    Herzliche Grüße rundum.

  • Wenn ich absolutes Vertrauen habe, dann bin ich mit mir im Reinen. Ich brauche keinem andern Menschen, andern Umständen die Schuld zu geben, wenn’s in meinem Leben nicht so läuft, wie ich es (mein Kopf) gern hätte. Dann übernehme ich selber die Verantwortung.
    Mein Herz würde ruhig und gelassen und nicht so hin- und –hergerißen.

    Glück hängt nicht von äußeren Umständen ab. Es hängt mit einer inneren Einstellung zusammen und damit, dass ich mein Dasein als sinnvoll erfahre.

    Ich wäre mit mir und meiner Umwelt in Frieden. Ich lebe im Jetzt. Das Leben wäre / ist ein Geschenk.

    Nun, absolutes Vertrauen habe ich noch nicht und ich frage mich, ob man das einfach so mit Üben erlernen und erfahren kann.

    Ist wirklich alles machbar, wie uns viele Selbsthilfebücher (aktuell „The Secret“) vor allem aus den USA weismachen wollen?

    Vielleicht ist ein erster Schritt dazu, dass wir uns einmal unsere Unvollkommenheit und Fehler die wir haben eingestehen und uns dafür nicht ständig verurteilen. Sich selber vergeben, wenn man das will und kann. Etwas Gelassenheit und Humor sind vielleicht auch nicht schlecht.

    Wer weiß, vielleicht kann ich dann immer wieder ein Stück mehr Vertrauen lernen. Ich wünsche es mir und allen.

  • Hallo!
    Ich habe bei der Sache mit dem Vertrauen eher das Problem, dass ich vielleicht zuviel vertraue, zumindest in das Leben. Anstatt selber zu handeln, weil ich mir nämlich meistens selbst zu wenig zutraue, denke ich mir – ach das wird schon werden, es wird sich schon richten. Und ich bin bisher immer gut gefahren damit, es hat immer einigermaßen geklappt, so dass ich sagen konnte, es war doch ganz gut so. Aber ich glaube trotzdem, dass das dann auch nicht der richtige Weg sein kann, wenn ich niemals selber Initiative ergreife.

    Aber prinzipiell finde ich den Anstoß sehr gut, weil viele Menschen die ich kenne, einfach in diesem Sinne viel zu wenig Vertrauen haben und sich das Leben damit unnötig schwer machen.

  • Lange habe ich mich Trauer um Verstorbene verstrickt bis ich begriff, dass ich nun “Freiräume” und “FreiZeit” habe für das, was ich vorher nicht tun konnte. Ich mußte mich um diese Menschen nicht mehr kümmern, nicht mehr sorgen….

  • Hallo,
    es tut gut, dem Leben zu vertrauen, wie es nun mal ist. Sich einfach fallen zu lassen – und zu wissen – es ist alles gut wie es ist – auch wenn wir es nicht immer gleich verstehen. Es hat alles seine innere Ordnung. Unsere Erdmutter sorgt für uns – trägt uns – auch wenn wir das nicht immer so empfinden.
    Alles was auf uns zukommt gehört zu unserem Weg zu uns selbst – und ist nicht immer nur ein pures Honig-Schlecken. Aber es lohnt sich!
    Danke für eure wertvollen Beiträge
    Gute Zeit

  • Hallo,
    ich habe das Problem, dass ich immerzu eine Sache anfange, z.B. mich mit meinem Computer zu befassen und was neues zu lernen; nach kurzer Zeit aber habe ich das Gefühl, dass ich die anderen Dinge, die vielleicht wichtiger sein könnten, besser erst erledigen sollte.
    Und dann fange ich etwas anderes an. Bis ich nach kurzer Zeit bemerke, dass es doch noch wichtigere Dinge gibt, die ich besser zuerst erledigen sollte…
    So geht das Tag für Tag. Und ich habe das Gefühl, dass ich so zu gar nichts komme, obwohl ich den ganzen Tag immer versuche das zu tun was am wichtigsten ist.
    Da kommt der Denkanstoß, zu vertrauen, gerade richtig.
    Vielleicht muss ich ja gar nicht immer das tun, was mir am allerwichtigsten erscheint.
    Wenn ich mir selbst vertraue, dann werde ich schon die Dinge tun, die wichtig sind.
    Und wenn nicht, dann kann ich ja immer noch daraus lernen.
    Hhm, ich glaube das wird schwer erst eine Sache fertig zu machen, und dann erst was anderes zu tun… Bin ja so daran gewöhnt, alles gleichzeitig machen zu wollen.
    lg Markus

  • Das sehe ich genauso wie carmen. Ich weiß es zwar, aber ich kann es nicht immer leben. Ich habe das Problem, dass ich in dem entscheidenden Moment ganz und gar nicht vertraue. Hinterher wird mir immer vieles bewusst. Hinterher sehe ich, dass dies und das aus diesem oder jenem Grund gut für mich war. Aber im entscheidenden Moment bin ich immer noch nicht soweit. Vielleicht ist das auch eine Übungssache. Habe gerade jetzt ein Problem, bei dem ich nicht so recht ein Vertrauen in das gute Gelingen setzen kann, bzw. den positiven Grund sehen kann. Ich nehme mir das jetzt mal vor, dass ich voller Vertrauen und positiv eingestellt an die Sache herangehe.

  • Ich beschäftige mich auch seit längerem mit diesen Fragen – stecke gerade in einer handfesten Beziehungskrise mit vorübergehender Trennung – und kann mich so nur vielen Statements von euch allen anschließen. Das wichtigste ist wohl das Vertrauen, dass Gott es mit uns gut meint und er will, dass wir gut leben können. Doch der Verstand – der Ego schlägt einem schon immer wieder ein Schnippchen – und doch weiß ich, dass alle diese “Zufälle, Schicksale, Krisen und auch Freuden” zu unserer Weiterentwicklung beitrage. Nur – die Arbeit an sich selbst ist wohl die schwerste – die Hände in den Schoß legen bringt nichts.
    Und immer wieder läuft es aufs selbe hinaus – die Selbstliebe, die Selbst-Wertschätzung – sich selber Gutes tun und sich eingestehen – Ich verdiene es glücklich zu sein und Gott will das auch……
    In diesem Sinne

  • Wenn man sich mit den universellen Gesetzen schon viel beschäftigt hat, kennt man natürlich diese Dinge. Was ich manchmal schwer finde, ist, sie nicht nur zu wissen, sondern auch zu leben. Und das ist mein “Problem”. Dieses Vertrauen auch zu fühlen und nicht nur vom Kopf her zu begreifen. Und es ist wirklich so, dass man seine Probleme und seinen Kummer den Engeln oder dem Universum oder einer höheren Macht übergeben kann, es wird definitiv das Beste für einen geschehen. Es heißt natürlich nicht, sich hinzusetzen, die Arme zu verschränken und einfach zu sagen: “Macht mal”. Da muß bzw. möchte ich unbedingt an mir arbeiten, darauf zu vertrauen, im richtigen Moment auch zu handeln oder eben nicht. Vielen Dank für eure tollen Denkanstöße, ich wünsche vor allem Britta, dass sie viele liebe Menschen hat, die ihr über die Einsamkeit und die Schicksalsschläge hinweghelfen. Manchmal werden uns Engel in Menschen- oder Tiergestalt geschickt. Bei mir wars letztes Jahr meine Mieze, die mich immer wieder lachen und lieben läßt.

  • ich lebe seit fast 4 jahren in einer glücklichen beziehung.vor paar monaten hat mein freund im urlaub eine andere geküsst.es war ein riesen schock für mich,weil wir doch so glücklich miteinander waren.für mich brach eine welt zusammen.aber dann entdeckte ich ein paar bücher,die genau davon handelten,wie es euer letzter newsletter beschreibt.und zwar lernte ich durch diese bücher,dass ich einfach nur vertrauen muss und dass es sowas wie “krisen” oder “probleme” garnicht wirklich gibt,weil alles was einem im leben passiert gut für sich selbst ist.ich hab mich einfach fallen lassen und gelernt der welt und gott zu vertrauen und das resultat war unglaublich.mein freund und ich sind jetzt noch glücklicher als jemals zuvor.sowohl er als auch ich haben dadurch so viel gelernt. ich würde nicht mal die zeit zurück drehen wollen,wenn ich könnte,weil uns dieses “problem” so viel gutes gebracht hat,nicht nur für unsere beziehung,sondern auch für sich selbst.davor hab ich mit mit dem thema ” ich vertraue gott und der welt und freue ich mich über jedes problem bzw. aufgabe,weil ich vertraue” nie beschäftigt.d.h jemand hat mir diese aufgabe geschickt,damit ich lerne zu vertrauen..! danke für diesen tollen newsletter,der mich wieder daran erinnert hat,wie schön es ist zu vertrauen….

  • Ich habe seit Jahren einen Schicksalschlag nach dem anderen zu bewältigen und es fällt mir schwer zu
    glauben, dass es für irgendwas gut ist. Ich fühle nur
    täglich immer einsamer.
    Die Liebenden verlassen mich einer nach dem anderen.
    Ich bin sehr traurig und hoffe Gott weiß was er tut,
    wenn er mir alle Kraft raubt und ich kein Ziel mehr
    sehe.

  • Ich befinde mich zurzeit auch in einer schlechten Phase, aber im Gegensatz zu den meisten anderen hat mir dieser Spruch nicht zu innerer Gelassenheit geholfen. Er hat für mich keine Bedeutung, ich glaube ich habe selten etwas, was mich so gar nicht anspricht. Ich kann es nicht benennen, aber so ganz scheint mir das nicht die Wahrheit zu sein, die ich suche.

  • Es ist das, was ich “im Fluß bleiben” nenne, nichts kontrollieren wollen, annehmen, was ist im Vertrauen, daß alles gut ist und alles zu meinem höchsten Wohl geschieht. Nach einer schmerzhaften Trennung gibt mir dieses Bewußtsein ganz viel Kraft und Zuversicht. Ich weiß, daß die ganze Fülle des Lebens und die Liebe auf mich wartet. Dieses Gefühl in meinem Bauch und in meinem Herzen läßt mich ruhig werden, aber auch unglaublich neugierig, was das Leben mir noch bringen mag.

  • Hallo, ja da ist was dran. Ich bin auch der Meinung, dass man aus allen Erfahrungen, den positiven wie negativen was lernen kann. Meist istdie Straße des geringsten Widerstandes ja nur am Anfang asphaltiert und aus vielen gemeisterten Problemen habe ich das Gefühl gehe ich gestärkt voran bzw. weiter. Ich finde den Gedankenanstoß für diese Woche sehr gut und vesuche ihn mir mal mehr zu Herzen zu nehmen.

  • Lyselle schreibt am 07.10.2007 20.49

    hier konnte ich meine fehlenden Buchstaben noch korrigieren!
    Hallo & einen guten Abend,

    in diesem Zusammenhang fällt mir auch ein Spruch ein, der
    in Margaretes Richtung geht:
    “Stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand. Beachte ihn auf all deinen Wegen, und er selbst wird deine Pfade gerademachen.” (aus Sprüche, 3:6)
    Aus eigener Erfahrung kann ich das nur bestätigen!
    Manchmal kann ein gutes Bauchgefühl auch täuschen.
    Manchmal kann ein guter Verstand trotzdem irren.
    U N D manchmal gibt es leider keine zweite Chance.

    Liebe Grüße
    Lyselle

  • Hallo & einen guten Abend,

    in diesem Zusammenhang fällt mir auch ein Spruch ein, der
    in Margaretes Richtung geht:
    “Stütze dich nicht auf deinen eigenen Verstand. Beachte ihn auf all deinen Wegen, und er selbst wird deine Pfade gerademachen.” (aus Sprüche, 3:6)
    Aus eigener Erfahrung kann ich das nur bestätigen!
    Manchmal kann ein gutes Bauchgefühl auch täuschen.
    Manchmal kann ein gute Verstand trotzdem irren.
    U N D manchmal gibt es leider kein zweite Chance.

    Liebe Grüße
    Lyselle

  • Gestern habe ich den Satz “Das Leben ist sich selbst ausagierende Vollkommenheit.” gelesen und ich empfinde ihn als die wohl wichtigste Wahrheit dir mir bisher in meinem Leben zu Teil wurde.
    Heute lese ich diesen deinen Gedanken und freue mich riesig über eine weitere Synchronizität in meinem Leben.

    Danke

  • Dieses Gedanken-Experiment ist schon 2000 Jahre alt. Und man muss sein Vertrauen nicht auf “die Welt”, “die Natur” oder “irgendwas”, sondern auf Gott setzen. Der hat in der Bibel (Römerbrief, Kapitel 8, Vers 28) gesagt, dass “denen, die Gott lieben, alles und jedes zum Besten dient”

  • Diese Übung fand ich total klasse. Bin gerade etwas unzufrieden mit meinem Leben, ohne genau sagen zu können, worauf eigentlich. Ich denke, dass ich vieles was ich gerne tun würde noch nicht ausprobiert habe aus Vorsicht, oder aus Angst etwas falsch zu machen. Natürlich ist mir die Denkweise, dass mir alles nutzt und dass es sich lohnt auch mal Risiken einzugehen und Fehlschläge als Erfahrungen zu verbuchen nicht fremd, sie gerät aber allzu leicht wieder in Vergessenheit. Danke, dass ihr sie mir wieder ans Licht gebracht und in Erinnerung gerufen habt. Nehme mir jetzt fest vor, sie mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen und wenigstens einmal in der nächsten Woche etwas Ungewöhnliches zu tun, was ich bisher noch nicht ausprobiert habe

  • Ich würde das akzeptieren was WAR und jetzt IST und daran glauben, dass ich mein Glück in Zukunft finde (WIRD). Inzwischen hat das Leben stattgefunden nicht zum Schlechtesten.

  • Der Gedanke, dass sich Dinge, die momentan negativ wirken, irgendeinen Nutzen für etwas Positives in der Zukunft haben, kenne ich ebenfalls bereits. Er hilft über diese Dinge leichter hinweg zu kommen und kann Kraft spenden.

    Was mir jedoch sehr widerstrebt ist der Gedanke, einfach alles ausprobieren zu können, den Weg einfach ändern zu können, und dabei davon auszugehen, dass das Universum es schon irgendwie wieder richten wird, was ich gerade riskiere und im schlimmsten Falle sogar damit kaputt mache.

    Normalerweise ist es so, dass man aus allen negativen Erfahrungen Dinge lernt, die einem in der Zukunft helfen, sich vielleicht das nächste Mal anders zu entscheiden oder zu verhalten. Gemäß dem Spruch, “was mich nicht umbringt macht mich härter”.

    Wenn man aber einfach davon ausgeht, dass es “schon irgendwie wieder gerichtet wird”, vergisst man schnell eigenständig zu denken und zu handeln. Denn nach diesem Motto wäre es ja auch egal wie man sich entscheidet, das Prinzip “alles nutzt irgendwie” greift ja immer, für jede Entscheidung, angeblich wird immer alles wieder gut.

    Sehr schwieriges Thema…

  • Das ist im Moment mein großes Thema.Ich steh kurz für dem Durchbruch, meine eigenen Blockaden zu lösen.Das ist ein gewaltiger Prozess.Ich spüre einen direkten Zusammenhang zwischen meiner Arbeit, meinem Leben, in Abhängigkeit zu mir selbst.Ich stehe am Anfang, deshalb ist der Gedanke der verpackten Geschenke einfach genial und mental hilfreich die nächsten Herausforderungen zu bewältigen.Ich lasse mich oft von den Tagesproblemen erdrücken und suche nach einem Weg,mich so zu trainieren, das meine positiven Impulse nicht von Negativen eingenommen werden.Deshalb freue ich mich über die Kontakte zu Euch, das gibt mir Kraft dran zu bleiben.Danke und einen schönen Sonntag. Eure Martina

  • Kaum zu glauben….in diesen Minuten habe ich mich mit solchen Fragen beschäftigt. Das Gedanken-Experiment macht mir Mut, nach einem herben Schicksalsschlag voll und ganz zu vertrauen. Dankbarkeit kommt auf für eine schöne Zeit – loslassen und vertrauen will geübt werden. Leben, jeden Tag leben und einssein mit dem Universum. Danke für die Unterstützung. Eine echte Aufmunterung für mich auf dem Weg zu bleiben.

  • Ich lebe schon seit Jahren in der Gewißheit, daß alles was mir passiert, irgendeinen positiven Sinn für mich hat. Daher ist die Überlegung für mich normal.
    Natürlich habe ich Probleme, Sorgen und Nöte, aber ich glaube fest daran, daß die Natur alles ausgleicht, wenn nicht sofort dann später.

  • Ein schönes Gedankenexperiment.
    Ich habe gerade herausgefunden dass ich bereits absolutes Vertrauen in das Leben und Universum h a b e – nur leider sind die “verkleideten Geschenke” manchmal etwas schwer auszupacken.

  • Ich arbeite seit geraumer Zeit selber mit mir, um bewusster und vor allem frei und eigenverantwortlich mich und mein Leben zu leben – es zu lernen, mich, meine Umwelt, mein Umfeld – zu geniessen.
    Ich weiß jetzt, dass es am allerwichtigsten ist – DIE SELBSTLIEBE – die Liebe zu einem Selbst ist der Schlüssel zu jedem Tor und das Fundament für jeden Einzelnen…
    Eure Fragen sind echt total gut und bestätigen mich in meinem Weg – bewusst, klar und frei mich zu leben…
    Danke für die schönen Fragen und Worte…
    Eure Claudi

  • Das erste was mir dazu einfällt ist das ich eine Sache grundlegend ändern würde und das diese mich derzeit so viel Lebensqualität kostet das es kaum noch Leben zu nennen ist. Meine Angst hat mich bisher gehindert das Problem anzugehen. Durch diese neue Sichtweise fällt es mir viel leichter die Schritte zu unternehmen um das Problem zu lösen. Ich fahre eine Woche in Urlaub (gleich die nächste) und mache dort einen Ablaufplan wie ich das ganze angehen will und fange sofort mit der Umsetzung an. Kann sein (es geht dabei um meine Firma und eine Menge Geld) das ich dabei einige finanz. Sicherheiten verliere aber das mehr an Lebensqualität ist mit Geld nicht zu bezahlen.

    Vielen Dank ! Ihr Beitrag hat mir eine neue Sichtweise ermöglicht und endlich kann ich wieder handeln und stehe nicht wie das Kaninchen vor der Schlange das sich vor lauter Angst nicht rühren kann.

  • Danke für diesen Anstoss!
    Ich knabbere sei gestern an einem Problem und hier liegt für mich die Lösung: ich kann dadurch wachsen. Jetzt ist das Problem nur noch halb so groß (die eine Hälfte war das Problem an sich, die andere Hälfte war mein Ärger darüber) und ich kann handeln. Danke!

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier