Ein magischer Ort

Ich weiß nicht, ob du auch so einen speziellen Ort hast.

Damit meine ich jetzt nicht die Toilette.

Ich meine einen besonderen, speziellen Ort, der dich beruhigt und wieder ins Zentrum deiner selbst bringt.

Urgh. Das klang jetzt esoterisch. Aber du weißt, was ich meine.

Ich rede von einem Ort, wo du deine Gedanken sortieren kannst, wenn sie mal wieder mit 200 km/h durch deinen Kopf brausen.

Ein Platz, wo du dich gut, zuhause und sicher fühlst.

Wo du deine Gefühle wieder resetten kannst.

Wo du dich innerlich wieder sammeln und aufrichten kannst.

Ein Platz, der dich davor bewahrt, durchzudrehen.

Für den einen ist es ein Raum in der Wohnung oder im Haus.

Oder in der Badewanne.

Oder mein Lieblingsstuhl im Garten.

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

Manche gehen auch in die Natur. Unter diesen speziellen Baum im Park. An die Küste. Auf den Steg am See. Diese Lichtung im Wald, wo diese Bank steht. Oder auf den Berg.

Für manche Menschen ist es auch gar kein Ort, sondern eher eine Tätigkeit. Fahrrad fahren. Mit dem Boot raus. Laufen und alles loslassen.

Habe ich so einen Ort?

Natürlich habe ich den. Selbstverständlich.

Wo?

Das sage ich nicht.

Denn mein Ort ist mir heilig. Und heilige Dinge musst du beschützen.

Und du?

Hast du einen magischen Platz?

Wenn nicht, dann ist es vielleicht an der Zeit, dir so einen Ort zu suchen oder zu schaffen.

Nur so eine Idee.

Ich wünsch dir alles Gute.

Ralf

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Kommentare

  • Auch ich habe einen solchen magischen Platz, er ist real – aber der ist zu weit weg (Namibia) um ihn aufzusuchen wenn ich ihn brauche. Also habe ich ihn in meinen Gedanken. Sobald ich dort bin, höre ich die Stimmen der Natur, rieche die Erde, die Tiere, spüre den Wind, die Weite und sehe alles vor mir als stehe ich mitten drin und kann meine Blick ohne Grenzen schweifen lassen. Und finde zu mir, finde meine Mitte. Ich wünsche jedem einen solchen Ort, ganz gleich wo, ganz egal ob in der Phantasie oder real.

  • Danke für die Tipps, Ralf, ich habe oft solche Tage wo mir auch mal die Decke auf den Kopf fällt, da schwinge ich m ich auf mein Radl (naürlich nur wenn die Witterung es zulässt) und drehe einfach mal
    ein oder zwei Runden. setze mich auf ein Bänkle und entspanne mich .
    Herzliche Grüsse zum Advent, Ulrike
    PS: Schade, dass deine beiden Mitarbeiter weggehen. Man hat sich an die Gesichter gewöhnt. :-(

  • Ja, so einen Ort habe ich!!
    Eine Stadt aus Studientagen…
    In dieser Stadt gibt es wiederum einige “magische Orte” an denen ich “sein” kann.
    Herrlich!!!!
    Oft bin ich nicht in dieser Stadt (Entfernung), aber wenn- dann ist es, als zöge etwas in mir eine Bremse und ich bin ganz bei mir.
    So war es gerade jetzt am Wochenende. Ein großartiges Gefühl.
    Heute Morgen machte ich sehr früh einen Spaziergang in einem Viertel dieser Stadt und überlegte ob es mir möglich ist, mein Leben so zu gestalten, dass ich doch wieder hierher ziehe?!
    Vielleicht in ein paar Jahren, wenn meine Kinder aus dem Haus sind?
    Ein schöner Gedanke- den ich verfolgen will.

    Adventliche Grüße
    Sabine Müller

  • Mir ist beim Lesen des Artikels eingefallen, dass ich mir immer eine Tasse Tee mache, wenn ich entspannen, nachdenken will oder wenn ich so richtig fertig von irgendeiner anstrengenden Arbeit komme…

  • Nein – ich habe noch keinen solchen Ort! Ich habe zwar bei schönem Wetter meinen großen Garten, in dem ich mich richtig entspannen kann, aber ich werde mir einen solchen Platz suchen oder schaffen, der dem obigen entspricht.
    Danke für diesen Denk-Anstoß.
    Günter Berndt

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