Eine der stärksten Kräfte in unserem Leben

Es gibt eine treibende Kraft, die unser Leben so stark beeinflusst, wie kaum eine andere Sache.

Ich rede hier vom Anspruch, den wir an uns selbst und an das Leben haben.

Ist unser Anspruch an uns selbst und das Leben zu hoch, können wir daran zerbrechen.

Ist unser Anspruch zu niedrig, leben wir vielleicht ein Leben, in dem wir uns mehr Sinn, mehr Erfüllung und mehr Abenteuer wünschen. Und manchmal fragen wir uns dann im Alter vielleicht sogar, ob das jetzt wirklich alles gewesen sein soll…

Wenn unser Anspruch an uns selbst dagegen ein etwas ehrgeiziger ist, und zwar auf eine gesunde Art, dann kann uns das beflügeln, motivieren und die Kraft geben, zu dem zu werden, der wir sein können.

Ich erzähle Ihnen jetzt etwas sehr Persönliches und sage Ihnen, was mein Anspruch an mich und das Leben ist: Ich habe den Ehrgeiz, ein Leben zu führen, das gut zu mir, meiner Persönlichkeit und meinen Stärken passt. Ich möchte wie ein Puzzleteil sein, das seinen perfekten Platz im großen Puzzle des Lebens gefunden hat. Ich habe auch den Ehrgeiz, die Welt in irgendeiner Weise ein klein wenig besser zu machen. Und ich habe den Ehrgeiz, eine Stimme zu haben und für etwas zu stehen. Das ist mein Anspruch an mich und an das Leben.

Und ja, ich weiß, da habe ich mir ganz schön etwas vorgenommen. Kann ich diesem Anspruch immer zu 100% genügen? Schön wärs! Aber ich bin schon zufrieden, wenn ich das Gefühl habe, dass ich in der richtigen Richtung unterwegs bin.

Denn der Anspruch an uns selbst ist ja kein klares Ziel, das es zu erreichen gilt. Unser Selbstanspruch wirkt eher wie ein Leuchtturm, dem ich mich immer wieder zuwende. Oder man könnte auch sagen, dass unser Anspruch wie eine Messlatte ist, an der ich mein eigenes Leben messen will. Und abends vor dem Schlafen gehen kann ich mich fragen: Bist du deinem Anspruch an dich heute gerecht geworden und was möchtest du morgen besser machen?

Wie sieht das bei Ihnen aus mit Ihren Anspruch an sich und das Leben?

  • Was erwarten Sie von Ihrem Leben? Sicherheit, Bequemlichkeit, Anerkennung? Spaß?
  • Oder gibt es da noch mehr? Sinn? Eine Aufgabe haben? Einen Unterschied machen?
  • Was erwarten Sie von sich selbst? Womit geben Sie sich zufrieden?
  • Ist es ok, so zu sein, wie alle anderen auch?
  • Oder wollen Sie etwas Besonderes sein? Erlauben Sie es sich, etwas Besonderes zu sein?
  • Reicht es Ihnen, sich in erster Linie zu schützen und vor Schmerz zu bewahren?
  • Oder wollen Sie mehr, wollen Sie leben, etwas erleben, Erfahrungen machen, wollen Sie genießen, wollen Sie das Leben auskosten?
  • Und wollen Sie auf das Leben zugehen?
  • Oder erwarten Sie, dass das Leben zu Ihnen kommt?
  • Wie viel Liebe wollen Sie geben?
  • Wie viel Liebe wollen Sie bekommen?

Das sind heftige Fragen, oder? Aber wenn Sie diese Fragen für sich geklärt haben, werden Sie sich selbst besser verstehen. Und Sie werden vielleicht auch besser verstehen, warum Sie gerade da im Leben stehen, wo Sie stehen.

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Kommentare

  • Hallo Ihr lieben Alle nun möchte ich mich auch mal einklinken, zunächst mein herzlichster Dank an Tanja u. Ralf, ich finde die Newsletter echt klasse u. hilfreich, aber ein jeder sieht u. fühlt das natürlich anders.
    Auch mein Anspruch an mein Leben ist ziemlich hoch, aber warum, nun ich glaube es hat viel mit dem Selbst- Wert- Gefühl zu tun, dabei ist alles viel einfacher, nur wir selbst machen es uns häufig so schwer das es uns fast den Atem nimmt, na findet sich da jemand wieder? Ich z.B. ja.
    Nun habe ich eine Frage an Euch : Ich möchte meinen Dienst gerne anbieten – Lebensberatung- mit der Ausbildung Psychologische Beraterin- um es kurz zu halten : ich suche eine kostenfreie Homepage ( wirklich kostenfrei ) habe mir schon viele angeschaut,vielleicht habt ihr einen guten Tip für mich, ich möchte im kleinen anfangen u. diese dann langsam aber sicher immer mehr erweitern, über Feedbacks würde ich mich sehr freuen. Falls Ihr Fragen habt beantworte ich die natürlich auch, in diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen ergiebigen Tag.

    Herzlichst Bama

  • Dieser Artikel war gab mir einen interessanten Denkanstoss:

    – meine Zufriedenheit hängt nicht davon ab, wie hoch oder niedrig meine Ansprüche sind

    – sondern sie hängt davon ab, ob ich mich auf einem Anspruch zu oder von ihm wegbewege.

    Wenn ich an einem Anspruch festhalte, obwohl ich mich in meinen Handlungen davon wegbewege, dann ist mir unwohl. Ich habe viele Ansprüche, von denen ich mich wegbewege. Es gibt andere Dinge, auf die ich mich zubewege, die ich aber noch nicht als Ziele integriert habe. Die Idee, Ansprüche und Bewegungsrichtung mal miteinander zu vergleichen, kommt mir lohnend vor.

    Gruss
    Marigold

  • Warum tue ich mir nur mit den Wörtern so schwer?
    Anspruch: Synonyme dazu: Anforderung Anrecht Forderung
    Ehrgeiz: Unter Ehrgeiz versteht man die Gier einer Person nach Ehre (aus Wikipedia)

    Das alles ist für mich ganz stark mit dem Ego verbunden. Wo ist da die Liebe?

    Liebe Grüße
    Manni

  • ein gedicht zum Thema

    Das Lebenspuzzle

    Einem Puzzle, gleicht das Leben
    Ausgestanzt und vorgegeben;
    Jede Menge Einzelteilchen liegen vor Dir
    Kreuz und Quer
    Jedes Stück ein Lebenszeichen
    Manchmal – fällt`s besonders schwer :

    Da klemmt`s und hakt`s
    Da will partout nichts passen ,
    oft verliert man den Mut möchte es lassen

    und dann kommen Zeiten,
    da flutscht es nur so da fügt sich Eins zum Zweiten
    ein sanftes Ineinandergleiten ;
    und hast Du noch gestern geflucht,
    weil Du ein winziges Teilchen verzweifelt gesucht ?
    Liegt es heute vor Dir
    Direkt vor der Nase,
    je nach Lebensphase !

    Vielleicht gibt ja unser Puzzle schon vor
    Ob Du Arzt wirst, ob Bauer ,
    Deine Fehler, Deine Stärken die Gesamtlebensdauer?

    Eher nicht , einige Dinge im Leben
    Sind sicher schicksalsgegeben
    Aber –wie bunt unser Puzzle wird,
    ob es strahlt, oder eher changiert-
    geheimnisvoll wirkt oder extrovertiert-
    mit Leben gefüllt ist und mit viel Lachen
    wie wir Probleme erkennen und was wir daraus machen,
    ob wir uns und unsere Erde
    wie etwas kostbares verwalten –

    All das –können und sollten wir selber gestalten

    (Sabine Schossig-Roevenich)

  • Auf meinem Schreibtisch liegt derzeit ein Text von Kierkegaard:
    “Was mir wirklich fehlt, ist eine klare Vorstellung von dem, was ich tun soll, nicht, was ich wissen soll. Wichtig ist, mich selbst zu verstehen, zu erkennen, was Gott von mir erwartet, die Idee zu finden, für die ich leben und sterben kann.”
    Manchmal wünsche ich mir auch einen Hinweis und finde es schwierig zu erkennen, was ich tun soll.Wer kann sich schon sicher sein, was Gott erwartet?
    Nach langen Jahren Selbständigkeit und anschließend einem halben Jahr Arbeitslosigkeit gründe ich wieder eine neue Existenz.Meine Umwelt kann es nicht verstehen aber für mich ist es genau richtig. Ich folge meinem Herzen, achte darauf, wann es freudig klopft und spüre, auch der Satz stimmt: Tu was du willst! Vielleicht ist das die richtige Anweisung?
    Herzlichen Dank für Eure wertvollen Tipps, die mich immer unterstützen.

  • Ich danke Thomas und Matthias für ihre Kommentare!
    Erst einmal “aus der Lebensbahn geworfen” ist es wichtig, zu sich selbst zurück zu finden. Ich habe durch Sie beide gute Denkanstöße erhalten, mit denen ich in eine neue Woche starten werde. Illussionen sind Trugbilder und gefährlich. Meine Ansprüche an mich für die kommende Zeit: ich bin mir wichtig und ich bin gut zu mir. Ich will die innere Schönheit wieder erwecken. Es zu schaffen anspruchslos zu leben, scheint mir erstrebenswert! Danke!
    Marianne

  • Wieso habe ich den Eindruck, getrieben zu sein ? Und warum passiert mir das beim Lesen der “Zeit zu leben-Newsletter” (den ich sehr, sehr schätze) häufig ?
    Ansprüche, Erwartungen, etwas Besonderes sein zu wollen, Lebenssinn … – mit meinen 56 Jahren bin ich nun endlich dahinter gekommen, das dies nur Begrifflichkeiten des eigenen Egos sind. Illussionen.
    Wenn ich den Moment lebe; dabei friedfertig, offen und achtsam bin, dann kommt es, wie es kommt. Nicht mehr und nicht weniger.
    Und deshalb stimme ich mit Hans Cerny voll überein. Wobei ich da nicht den Begriff Luxus verwende.
    Matthias

  • Die Ansprüche……. – Danke für den Anstoß unmd vor allem für die Ehrlichkeit, die mich immer verführt – OK.
    Beim lesen der ANSPRÜCHE fiel mir folgende Geschichte von Hermann Hesse ein. Hier ist sie:

    Hermann Hesse wurde per Brief von von einem 18jährigen gefragt: “Was ist das Wichtigste im Leben?”
    Hesse sagt, er habe nachgedacht und dem Jungen dann ein Zitat von Konfuzius geschickt, weil es die beste Antwort auf seine Frage sei: Das Wichtigste im Leben ist “Treue zu sich selbst und Güte zu anderen.”
    Ich glaube, wenn ich diesen Anspruch an mich wirklich lebe, wird das ein Erfolg.
    Liebe Grüße von Thomas

  • Hallo Tanja und Ralf!
    Ich habe eben dankend Euren Blog gelesen. In letzter Zeit ist es mir immer wieder passiert, dass Ihr dasselbe Thema anschneidet mit welchem ich mich selbst beschäftige. So ist es auch heute: Meine Ansprüche an das Leben sind momentan sehr sehr niedrig und so sieht auch mein Leben aus. Ich möchte dringend etwas ändern, dass es mir wieder besser geht. Aber das Loch ist ziemlich tief. Ich habe immer nur für andere gelebt und an andere gedacht. Dabei bin ich auf der Strecke geblieben. Ich will an Lebensfreude gewinnen und endlich MEIN LEBEN leben. Wer kann mir kleine Schritte aufzeigen?
    Danke für Eure hilfreichen Gedanken jede Woche.
    Ich wünsch noch einen schönen Sonntag
    Liebe Grüße von Marianne

  • Der Jürgen sieht Gespenster. Ich sehe hier gar keine Antwort von Tania und Ralf.

  • hallo,Tanja und Ralf!Zunächst erstmal ein dickes Dankeschön für die vielen wertvollen Newsletter,die ich schon von Euch erhalten habe.Trotz meiner 71 Lenze finde ich immer noch aus Euren Zeilen einen Fingerzeig für meinen Lebensweg .-
    Nun zu Eurem heutigen Thema: Mein Anspruch an mich und das Leben ist,täglich offene Augen und Ohren zu haben,um Aufgaben zu finden ,die meinen Fähigkeiten und Begabungen entsprechen,die mich erfüllen, und womit ich Anderen eine Freude bereiten kann.Am liebsten möchte ich bis zu meinem letzten Atemzug aktiv sein ,und helfen ein Stück Sonnenschein für andere ins Dasein zu bringen.

  • Ich liebe die tägliche Gratwanderung zwischen dem “Es gibt nichts zu tun, weil sowieso schon alles da ist” und Herbert Grönemeyers: “Genug ist zu wenig, und es wird so, wie es war.”

    Bleibt alles anders?
    Was für ein schönes Koan. :-)

  • Danke Tania, danke Ralf!

    Diese “Antwort” an den allseits beliebten Mi.chael ist wohl eindeutig. Ihr allein seid es, die entscheidet, welche Kommentare hier stehen bleiben. Schließlich ist es EUER Internetauftritt, und wir können alle froh sein, dass Ihr uns eine solch wertvolle Plattform zur Verfügung stellt, um auch unsere Meinung zu sagen und unsere Erfahrungen mit anderen Leserinnen und Lesern zu teilen.

    Ich werde hier auch garantiert nur solche Links veröffentlichen, die Euer ohnehin schon umfassendes Angebot in irgendeiner Form bereichern können und die Themen durch meine persönliche Sichtweise ergänzen.

    Leider ist der Link zur Website des jeweiligen Kommentators ja etwas unscheinbar hinter dem kleinen Männchen mit der Sprechblase versteckt. Sonst hätte ich sogar auf die Links verzichtet, um nicht gar so “marktschreierisch” rüberzukommen.

    Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag,
    Jürgen

  • Liebe Hanni,

    die Antwort, die Du Dir selbst schon gegeben hast, kann auch ich nur bestätigen. Du lernst und entwickelst Dich, solange Du lebst, wenn Du das möchtest. Das hängt von jedem Einzelnen ab. Es soll Leute geben, die bleiben mit 20 schon stehen.

    Dass es auch anders geht, haben schon viele bekannte und auch weniger bekannte Menschen bewiesen und beweisen es auch heute Tag für Tag. Hier ein paar Beispiele:

    – Adenauer wurde mit 73 Jahren zum ersten Mal Bundeskanzler, mit 85 zum vierten Mal.

    – Churchill wurde im Alter von 76 noch einmal Premierminister, und Den Xiaoping übernahm in diesem Alter den Oberbefehl über die chinesische Armee.

    – Benjamin Franklin schuf einige seiner besten Schriften mit vierundachtzig.

    – Im Alter von 77 Jahren ließ sich John Glenn, der erste amerikanische Astronaut, noch einmal ins All schießen.

    – Pablo Picasso arbeitete seine ganzen achtziger Jahre hindurch mit Pinsel und Leinwand.

    – Bertrand Russel begann mit 95 Jahren, seine dreibändige Autobiographie zu schreiben, für die er zwei Jahre benötigte.

    – George Bernard Shaw erhielt den Nobelpreis mit fast siebzig.

    – Tizian begann mit der Arbeit an der Pieta der heiligen Magdalena, als er 83 Jahre alt war.

    Ich glaube, mit der richtigen Einstellung, gesunder Ernährung, anregenden Zielen und Beschäftigungen kann jeder diese Zeit in die beste und aufregendste seines Lebens verwandeln. Ich hoffe jedenfalls, dass mir das gelingt, auch wenn ich zurzeit noch ein Jungspund von 46 Lenzen bin. Deshalb übe ich mich schon heute in den Dingen, die mir im Alter wichtig sein werden, denn das ist die Voraussetzung, dass ich auch dann etwas mit mir anzufangen weiß, wenn mich in der Berufswelt niemand mehr braucht.

    Alles Liebe,
    Jürgen

  • Das eigene Leben ist täglicher physischer Ausdruck der Antwort auf die absoluten Grundfragen “Wer bin ich?” und “Wozu bin ich hier?”

    Die Antworten sind bereits gegeben. Jeder von uns lebt sie, in jedem einzelnen Augenblick. Unabhängig davon, ob das dem Einzelnen klar ist oder nicht.

    In unserer aktuelle Inkarnation geht es vornehmlich darum, rauszufinden, worum es eigentlich geht. Durch diese Arbeit erhält jeder den Schlüssel zu seinem Leben.

    Der eigene Lebenszweck läßt sich letztendlich durch ein oder zwei Worte ausdrücken. Das wirklich Wirksame ist jedoch vor allem der WEG hin zu diesen Worten.

    Wer sich auf den Weg zu sich selbst begibt, erhält alle Geschenke des Lebens. Du lächelst, Du bist erfüllt. Das Glück trägt Deinen Namen.

    Danke für dieses Kern Thema. Glück & Segen *INGO* :-)

    http://spiritual-intelligence.blogspot.com/2009/07/deine-lebenslinie.html

  • Was bedrückt Dich denn..liebe Anni?

    Gruß von Anne

  • Hallo, Hanni,

    da Du selber schon gemerkt hast, dass Du Dir die Antwort eigentlich schon selber gegeben hast, gebe ich Dir einfach nun mal eine Bestätigung. *g*

    NEIN, es gibt KEINE Altersgrenze, über die hinaus man nichts mehr verändern kann… vorausgesetzt, man möchte es. Für den einen ist es vielleicht wünschenswert “mit 76” so weit zu sein, dass er nichts mehr verändern möchte, ein anderer ist vielleicht noch dabei, etwas verändern zu wollen. Das hat aber nichts mit dem “Alter” zu tun, sondern ist lediglich mit den Wünschen, Zielen, Hoffnungen eines jeden Einzelnen verbunden.

    Denke ich jedenfalls. :-)

    In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Sonntag und ich wünsche Dir, dass Du bald wieder herausfindest aus Deinem momentanen “Loch”.

    Liebe Grüße
    Uli

  • Ich bin schon anspruchsvoll, vielleicht zu sehr.
    Im Momebnt befindet ich mich (glaube ich) in einem Loch und weiß gerade nicht, wie ich heraus komme.
    Eine Frage habe ich: Meint Ihr, dass es eine Altersgrenze gibt, ab der man nichts mehr erreichen kann?
    Eigentlich müsste man doch was verändern können, solange man lebt. Ich merke, dass ich mir die Antwort eigentlich schon selber gegeben habe, würde aber gerne noch was hören.
    Zur Orientierung: ich bin 76, aber sonst ganz munter.

    Hanni

  • Hallo Ihr Anspruchsvollen!

    Ist ja ein recht interessante Frage, worin der Anspruch
    an das Leben, an die Partnerschaft, an die Mitmenschen
    und natürlich insbesonders an sich selbst besteht.

    Ich persönlich leiste mir den Luxus anspruchslos
    zu sein.

    Ein wahrer Luxus und ich lebe sehr gut damit.

    Auch wenn ich damit nicht in die allegemeinen Muster des
    Denkens passe, wünsche ich einen
    schönen Sonntag

    H.C.

  • Lieber M.ichael, Mich.ael oder wie auch immer,

    wenn ich etwas verkaufen würde, verstünde ich Deinen Einwand. Aber mein Angebot ist vollkommen kostenlos und – wenn ich meinen Leserinnen und Lesern glauben darf – ein wirklich großes Geschenk und eine Bereicherung im Netz.

    Wenn die Links hier nicht gerne gesehen werden, dann werden mir Tania oder Ralf das bestimmt mitteilen. Denn Zeit-zu-leben ist ihr “Zuhause” und sie bestimmen, wer hier willkommen ist.

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag,
    Jürgen

  • Zu diesen Themen geht gerade ein höchst interessantes “Stöckchen” von Blog zu Blog. Die Aufgabe der Teilnehmer besteht darin, drei Fragen zu beantworten und dann ihrerseits drei neue Fragen an befreundete Blogger zu stellen.

    Folgende drei Fragen habe ich beantwortet:

    – Worin besteht für Dich selbst der Sinn Deines Lebens?

    – Was fehlt Dir in Deinem Leben am meisten oder fehlt Dir eigentlich gar nichts?

    – Welches persönliche Ziel strebst Du in Deinem Leben an?

    Und diese drei habe ich gestellt (und werde sie am 21.07. auch selbst beantworten).

    – Was bedeutet für Dich ein gelungenes und erfülltes Leben, und was bist Du bereit, heute dafür zu tun?

    – Was willst Du noch lernen und warum?

    – Was verstehst Du unter Liebe und wie lebst Du sie in Deinem täglichen Leben?

    Was ein “Stöckchen” ist, wie die Fragen beantwortet wurden, und wie Du auch selbst noch teilnehmen kannst, erfährst Du hier.

    Liebe Grüße,
    Jürgen

  • Die aufgeworfenen Fragen sind in der Tat “die” Lebensfragen überhaupt – und daher schon uralt. Die antike Philosophie baut auf ihnen auf: “Wie führt man ein glückliches Leben?”, “Wann ist das Leben lebenswert?” Etc.pp.

    Natürlich können (und werden) diese Fragen an unsere Lebensrealität angepasst: Fragen nach “Bequemlichkeit, Anerkennung, Spaß” ergeben sich u.a. erst aus unserer modernen Gesellschaft ergeben (Stichwort: “Deutschland sucht den Superstar” und solchen Quatsch).

    Man hat den Eindruck, dass heute eigentlich alle (insbesondere Jugendliche) etwas Besonderes sein wollen oder glauben es sein zu müssen.

    Fragen wie “Wie viel Liebe wollen Sie geben? – Wie viel Liebe wollen Sie bekommen?” gehen dann ans “Eingemachte”:
    Da werden dann auch Fragen gestellt wie: Ist meine Beziehung (Ehe o.ä.) o.k.? Gäbe es etwas Besseres? Habe ich womöglich schon etwas Anderes kennengelernt und stelle Gedankenspiele an, “was wäre wenn…?”, “Kinder ja oder Nein (mit diesem Partner)?”

    Viele Fragen, deren Bearbeitung (nicht unbedingt Beantwortung) wirklich schwere Arbeit bedeutet!

    Grüße,
    Ingolf

  • Für mich ist jeder Mensch schon etwas Besonderes durch seine Einzigartikeit. Ob er nun Coachingbriefe schreibt oder unter der Brücke lebt. Den Wert eines Menschen tangiert das für mich nicht.
    Das Gefühl zu haben auf dem richtigen Weg zu sein, scheint mir das ausschlaggebende Moment zu sein. Das wäre für mich nicht der Weg unter die Brücke, kann für manche aber so sein, obwohl ich weiß, dass die wenigsten dort freiwillig leben.
    Satre hat einmal sinngemäß gesagt, im Grunde ist es egal, ob Du nachmittags die Weltrevolution anzettelst, oder Kaffee trinken gehtst.
    Persönlich würde ich auch nicht jeden abend nachsehen, ob ich meinen Ansprüchen gerecht geworden bin. Das würde meinem Anspruch nach einem “entspannten Leben” zuwiderlaufen. Ich sehe auch nicht in jedem Hindernis eine Herausforderung, manchmal laufe ich einfach drum herum.
    Wenn man große Unzufriedenheit im Leben spürt, ist das aber ein wichtiger Gradmesser Änderungen herbeizuführen.
    Ob, und in wiefern die möglich sind, ist eine ganz andere Frage.

  • Mein Anspruch an mein Leben ist, positive Spuren zu hinterlassen.
    In meinem Beruf als Unternehmens-/ Erfolgsberater und Coach, aber auch im Privaten, möchte ich positive Impulse geben, die den Menschen helfen, ihr Leben etwas besser zu gestalten. Dabei muss selbstverständlich Jeder selbst entscheiden, was für ihn besser bedeutet.
    Für mich ist es eine große Befriedigung, wenn ich nach Jahren, zum Beispiel diese Woche noch über Xing, mitgeteilt bekomme, das ich im Leben eines Kunden nachhaltig Spuren hinterlassen habe.
    Mich reizt ebenso, ständig Neues, das zu meinem Aufgabenbereich passt, hinzuzulernen. Ich möchte mein Wissen permanent weiter ausbauen, damit ich meinem Umfeld auch weiterhin, zum Beispiel durch meine Newsletter und Coachingbriefe, großen Nutzen bieten kann.

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