Eine Frage – eine Antwort: Klare Grenzen setzen

Neu: „Wer bin ich?“-Challenge 2019:
Dein Startpunkt für mehr Zufriedenheit im Leben → Hier gehts lang

In unserer neuen Rubrik „Eine Frage – eine Antwort” haben wir dieses Mal Autorin und Coach Katrin Linzbach befragt:

Wenn Sie einmal auf Ihr Leben zurückblicken: Welches Ereignis bzw. welche Situation hatte nachhaltig den positivsten Einfluss auf Ihr Leben?

und die folgende Antwort bekommen:  

Ob es der positivste Einfluss ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat der Jakobsweg, den ich 2010 gegangen bin, mein Leben nachhaltig verändert.

Ich steckte damals in einem ziemlichen Loch. Ende 2009 hatte ich eine sichere Festanstellung gekündigt, ohne genauen Plan, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Die Arbeit hat mich nicht erfüllt und die innere Stimme „Das kann doch noch nicht alles gewesen sein“ wurde immer lauter. Bis ich ihr schließlich Gehör geschenkt habe, war es zu spät, mir Gedanken über eine Perspektive zu machen. Es verging kein Tag, an dem ich nicht mindestens einmal in Tränen ausgebrochen bin.

Mein Onkel brachte mich auf die Idee, den Jakobsweg zu gehen. Das fühlte sich endlich mal richtig an und so saß ich einige Wochen später im Flieger nach Bilbao. Alle Tränen waren plötzlich wie weggeflogen, stattdessen lagen Vorfreude und Neugierde in der Luft.

Der Weg hat mein Leben auf verschiedene Arten nachhaltig beeinflusst. All meine Begegnungen zu schildern, würde hier den Rahmen sprengen. Aber es gibt 3 Erkenntnisse, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:

1. Ich kann es nicht allen recht machen

Diese Erfahrung war zunächst sehr schmerzhaft. Ich saß gemeinsam mit einem anderen Pilger in einer Herberge beim Abendessen. Als ich einen Moment allein am Tisch war, kam ein älterer Herr auf mich zu: „Es ist unmöglich, wie Sie sich hier auf dem Weg verhalten.“ Mir fiel die Gabel aus dem Mund und ich starrte ihn an. „Was meinen Sie?“, fragte ich. „Darauf müssen Sie schon selbst kommen. Ich habe eine Botschaft für Sie im Gästebuch hinterlassen.“ Rums – das ging bis tief in Herz und Magen. Ich war Expertin darin, es immer allen recht zu machen, und zutiefst verletzt, dass ich diesen Herrn – womit auch immer – wohl ziemlich vor den Kopf gestoßen hatte. Ich konnte einen halben Tag lang nichts sagen und bin voller Selbstzweifel weitergelaufen. Bis die Erkenntnis kam: „Ich kann es nicht allen recht machen.“ Vielleicht wurde er durch mein Lachen gestört, vielleicht hat ihm meine Jackenfarbe nicht gefallen oder die Art und Weise, wie ich „Buen Camino“ sage. Ich weiß es bis heute nicht. Im Gästebuch stand ein philosophischer Spruch, aus dem ich nicht schlau geworden bin.

Aber dank dieser Erfahrung weiß ich: Ich bin ich. Manche Menschen mögen mich so, andere nicht. Und das ist gut so! Oft dienen wir uns gegenseitig als Spiegel. Es ist normal, dass jemand anderes uns etwas an den Kopf knallt, was eigentlich mit ihm selbst zu tun hat. Das lasse ich jetzt getrost an mir vorbeiziehen. Heute nehme ich Dinge nicht mehr persönlich.

2. Ich darf klare Grenzen setzen und mache es damit anderen leicht

Eine Herausforderung in meinem Leben war es, klare Grenzen zu setzen. Ich war für alles und jeden verfügbar, konnte nur schwer nein sagen. Auf dem Jakobsweg habe ich gelernt, wie erleichternd es für alle Seiten ist, wenn man seine Gefühle klar ausspricht und Grenzen setzt.

Die ersten Tage hatte ich ein unglaubliches Bedürfnis, alleine zu sein. Wenn also jemand an meinen Tisch kam und fragte, ob er sich dazusetzen dürfte, habe ich freundlich, aber klar nein gesagt. Und zwar nicht, weil ich die Person nicht am Tisch haben wollte, sondern weil ich für mich sein wollte. Weil ich das mir selbst gegenüber klar eingestehen konnte, war es auch für mein Gegenüber o.k.. Wir hatten alle etwas davon, da wir uns keinem gezwungenen Gespräch hingeben mussten und beim nächsten Mal wertschätzend und freundlich aufeinander zugehen konnten. Seitdem kann ich klar äußern, was mir wichtig ist. Erst dann ist die Basis geschaffen, dass man faire Kompromisse machen und aufeinander zugehen kann. Es erleichtert das Leben ungemein. Dazu passt auch eines meiner Lieblingszitate: „Sei wer Du bist, und sag, was Du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.“ (T. S. Geisel)

3. Alles hat seinen Sinn

Auf dem Jakobsweg habe ich einige Erfahrungen gemacht, die mit dem normalen Menschenverstand nicht zu begreifen sind. Ich habe erkannt, dass die Dinge in einem größeren Zusammenhang stehen. Diese Erfahrungen lassen sich schwer in Worte fassen. Hier ein kleines Beispiel von meinem Rückflug. 1,5 Stunden standen wir im Flieger auf dem Rollfeld und wussten nicht, was los ist. Die Dame vor mir hat den Sitz fast auseinandergerissen. Ich saß ganz entspannt da und habe die Zeit Revue passieren lassen. Zurück in Frankfurt, war meine Familie überraschend am Flughafen. Da ich schon Zeit hatte, mich in Ruhe vom Jakobsweg zu verabschieden, konnte ich mich riesig darüber freuen. Alles hat seinen Sinn – manchmal ist er gut versteckt, aber er lässt sich früher oder später erkennen. Dieses Wissen hilft mir heute, Dinge so anzunehmen, wie sie sind. Das heißt nicht, dass ich mich dem „Schicksal“ ausliefere. Ich halte die Fäden für mein Leben in der Hand. Doch manchmal geschehen Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.

Die Erfahrungen auf dem Jakobsweg sind sehr individuell. Wenn Sie 20 andere Menschen fragen, die zur gleichen Zeit dort waren, werden Sie 20 verschiedene Versionen hören und sich fragen, ob tatsächlich alle den gleichen Weg gegangen sind. Auf dem Weg wird ganz deutlich, durch welche Brille man in die Welt schaut, und jeder macht die Erfahrungen, die er für die persönliche Weiterentwicklung braucht.

Egal, was ich heute tue – ob ich Workshops konzipiere, Artikel schreibe oder neue Ideen in die Welt setze –, ich achte immer darauf, dass es mir gut geht. Denn nur dann kann ich auch anderen Menschen Gutes tun. Und wenn mir etwas widerfährt, worauf ich gerne verzichtet hätte, suche ich nach den positiven Aspekten. In jeder Krise versteckt sich ein Geschenk. Vielleicht muss ich zwei Schritte zur Seite gehen, um es zu erkennen. Aber meist finde ich den Sinn dahinter und das macht mein Leben leichter, erfüllter und wundervoller.

Über Katrin Linzbach

Katrin Linzbach ist Autorin, Rednerin und Coach. Unter www.bewusstsein-braucht-raum.de veröffentlicht sie wöchentlich Blogartikel und Podcasts, die inspirieren und Mut machen, sein Leben bewusst und sinnerfüllt zu gestalten. Zudem ist sie Autorin von "Bewusstsein braucht Raum® Das Kartenspiel". Aktuell gibt es das Spiel in 2 Versionen: Das Kartenspiel für mehr Bewusstsein im Alltag und das Kartenspiel mit 40 Impulsen für deinen erfüllten Arbeitstag.

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Kommentare

  • Hallo Katrin,

    Der Beitrag ist toll! Ich habe ähnliche Erfahrungen gesammelt ich habe meine neuen werte in letzter Zeit wieder aus den Augen verloren. Dein Beitrag hat mich wieder an sie erinnert. Ich danke dir sehr.

    Ich habe Schwierigkeiten in meinem Freundes Kreis Grenzen zu ziehen. Einige meiner Freunde haben keinen Kontakt zu ihren Gefühlen und ich spüre das es keine gesunden Beziehungen sind, umso mehr ich lerne mich selbst zu lieben drängt sich immer wieder das Bedürfnis auf klare Grenzen zu ziehen und den Kontakt ab zu brechen. Schon öfter habe ich mich in vielen Situationen raus genommen oder zurück gezogen und mein eigenes Ding gemacht.
    Da sich der Freundeskreis von meinem Freund und mir überschneidet fällt es mir schwer eine klare Grenze zu ziehen und ich rutsche immer wieder in alte Verhaltensmuster.
    Ich hoffe du hast einen Tipp für mich wie ich in dieser Situation noch mehr auf mich acht geben kann.

    P.s:Du hast geschrieben alles im Leben hat seinen Sinn, manchmal ist er gut versteckt. Ich denke das der Mann kein Problem mit der jackenfarbe oder der Aussprache hatte. Für mich scheint es so als wäre ihm aufgefallen, das etwas bei dir nicht im Gleichgewicht ist und dich so in die richtige Richtung gelenkt hat.

    Beste Grüße

  • Liebe Kathrin,
    vielen Dank für deinen sehr persönlichen Bericht. Besonders spannend finde ich das Thema Grenzen setzen, nicht nur anderen gegenüber, sondern auch sich selbst. Ich versuche immer mich daran zu erinnern, wenn ich wieder mal einen “Perfektionismusanfall” habe. Dann hilft es mir, mir selbst zu sagen: Es ist genug. Mehr muss jetzt nicht sein. Danke, dass du mich wieder daran erinnert hast.
    Petra

    • Katrin Linzbach

      Liebe Petra,

      oh ja – das stimmt! Ich habe erst vor einigen Jahren realisiert, dass ich selbst perfektionistisch angehaucht bin. Dabei zerstört Perfektionismus mehr, als das er nutzt. Aktuell produziere ich ja meine erste Podcastreihe – da darf ich meinem Perfektionismus auch mal wieder eine Grenze setzen. Danke DIR, dass du mich daran erinnerst :)

      Liebe Grüße,
      Katrin

  • Liebe Katrin, ich finde es bemerkenswert, wie Du auf die vielen Kommentare eingehst!
    Mit dem liebevoll miteinander umgehen ist das so ne Sache. Ich war überzeugt, dass man alles in Ruhe miteinander klären kann.
    Es gibt aber Menschen, die verstehen nur die Hau-ruck Methode.
    Die müssen erst mal eins vor den Latz bekommen um aufzuwachen und zu merken, dass sie nicht allein auf der Welt sind um Andere zu dominieren.
    Ich wollte mit meiner Schwiegermutter einfach gut auskommen, mochte sie auch.
    Sie drängte sich aber derart aufdringlich in unser Leben (Einzelheiten würden Euch erschrecken), dass ich ihr 2Jahre Hausverbot erteilte, mit meinem Mann. Seitdem ist Ruhe.
    Offenbar hat auch sie hier ihre Grenzen gebraucht.
    Wir verstehen uns wieder. Sie ist vorsichtiger geworden, einfühlsamer.
    Und zum Positiven verändert hat sich rückblickend unser Leben durch die Behinderung unseres Sohnes. Es geht ihm und uns heute gut!
    Es gibt inzwischen Wichtigeres als Hausbau, Auto,…etc.
    Wir haben keinen Besitz, außer unseren gesunden Menschenverstand
    Es gibt eine Dankbarkeit fürs Leben mit allem was darin geschieht!
    Gute Zeit und offene Augen
    Euch Allen

    • Katrin Linzbach

      Liebe Marina,

      danke für deinen Kommentar. Ich freue mich über jeden Kommentar und möchte mit meinen Antworten die Wertschätzung für diese Offenheit kund tun.
      Mein Coach sagte damals: “Katrin, manche Menschen muss man auch mal anschreiben, damit sie dich überhaupt hören”. Ich fand das etwas befremdlich, aber er hatte recht. Manche Menschen sind so mit sich beschäftigt oder wollen manche Dinge einfach nicht hören. Dann kann man auch mal drastisch werden, um eine Grenze klar zu setzen. Dein Beispiel zeigt, dass do eine Maßnahme dann die Basis für ein friedliches Miteinander in Zukunft sein kann.

      Ich wünsche eurer Familie (inkl. Schwiegermutter :)) alles Gute!
      Liebe Grüße,
      Katrin

  • Es ist immer wieder spannend, dass man die Themen, die einen gerade selbst bewegen, “plötzlich” an so vielen Stellen sieht bzw. bemerkt :-)
    Ich bin gerade in einer Phase, in der es darum geht, mich nicht mehr benutzen bzw. ausnutzen zu lassen, was im Wesentlichen auch bedeutet, klare Grenzen für sich selbst und seine Mitmenschen zu setzen. Und vor allem auch, auszuhalten, dass das nicht jedem gefällt, dass man selbst nicht jedem gefällt. Muss man eben auch nicht!!
    Solche Artikel wie dieser helfen mir dabei, immer wieder zu erkennen, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Daher vielen Dank dafür und für all die spannenden Kommentare!

    • Katrin Linzbach

      Liebe Daniela,

      wir Menschen haben Glück – unsere Wahrnehmung richtet sich automatisch auf die Dinge aus, die wir gerade brauchen – wenn wir uns bewusst darüber sind, was wir brauchen. Schön, dass mein Artikel eine Unterstützung für dich sein darf. Ich drücke dir die Daumen für weitere Erkenntnisse. Aus eigener Erfahrung weiß ich – Veränderung ist ein Prozess. Am Anfang finden die Menschen es etwas komisch, wenn man “plötzlich” Grenzen setzt. Aber sie gewöhnen sich sehr schnell daran. Die meisten werden dich dafür bewunsern und dich als Vorbild nehmen. Grenzen setzen fällt nämlich vielen Menschen schwer. Ich muss heute immer schmunzeln, wenn Freude Termine mit mir absagen nach dem Motto: “Du sagst ja immer, dass man für sich sorgen muss und deshalb möchte ich unseren Termin verschieben – mir wird das heute zu viel”.
      Liebe Grüße und alles Gute,
      Katrin

  • Danke für Dein Bericht über Dein Erlebnis “Jakobsweg”.
    Ich habe Ähnliches erlebt ohne auf einem Pilgerfahrt oder in einem Kloster gegangen zu sein (obwohl ich es mir so oft gewünscht habe). Vielleicht gehört es in die Kategorie “Alles hat einen Sinn”. Und da ich nicht den Jakobsweg ging oder ein Kloster besuchte, kam “mein Jakobsweg” auf andere Weise zu mir. Ich machte 2012 eine Reise allein, durch halb Europa. Geplant war schon, Bekannte und Freunde zu treffen. Ich traf sie auch, aber ich machte auch sehr viel allein. Und so merkwürdig sich das vielleicht anhört: Ich wußte nicht, dass ich das kann. Ich wußte nicht, dass ich ALLEIN mit Flugzeug fliegen kann, allein mit dem Thalys von Brüssel nach Paris fahren kann, ich mich traue Englisch zu sprechen ohne darauf zu achten, ob es perfekt ist oder was andere Leute darüber sagen könnten.
    Ich lernte sehr viel über mich selbst und war/bin stolz auf mich. Ich habe vor allem gelernt, dass ich mich selbst lieben muss, für mich selbst sorgen muss, auf mich selbst (meinen Bauch) hören muss. Dazu gehört natürlich auch mich so zu akzeptieren wie ich bin. Das konnte ich lange nicht. Ich arbeite noch dran :-)
    Ich kann eine Reise, möglichst allein, nur jedem empfehlen.

    • Katrin Linzbach

      Liebe Christina,

      oh ja – alleine reisen ist ein Geschenk. Ich versuche jedes Jahr eine Woche alleine irgendwo hin zu fahren. Dort haben auch die tiefsten inneren Stimmen Raum, gehört zu werden. Ich finde außerdem, dass man die Umgebung viel bewusster aufnimmt und die Zeit viel intensiver verlebt, als wenn man mit mehreren reist. Was ich bei meiner Reiserei allerdings auch gelernt habe – ich nehme mich selbst immer überall mit hin :) Langejahre bin ich gereist, um vor mir selbst davon zu laufen. Das ging auf dem Jakobsweg nicht. Und jetzt reise ich, um mir selbst nah zu sein!

      Liebe Grüße und eine schöne Zeit dir,
      Katrin

  • Liebe Katrin,

    Deine Erkenntnisse aus Deinem Jakobsweg 2010 kann ich nur teilen.

    Du warst damals mit offenen Herzen in der richtigen Zeit am richtigen Ort.

    Ich hatte jetzt ein ähnliches Erlebnis in einem nur 1wöchigen Aufenthalt im Kloster. Ich konnte davor einfach nicht mehr. Ich hatte ein starkes Bedürfnis nach Ruhe und Stille.

    Meine Tagesstruktur stimmte irgendwie nicht mehr. Ich hatte zu wenig Schlaf. Ich war aus gelaugt und erschöpft. Ich machte viele politische Bürgerarbeit. Ich war ehrenamtlich unterwegs ohne zu hinter fragen ob die damals begonnene Arbeit für mich jetzt noch stimmig ist.

    Zurück vom Kloster, dort hatte ich sehr schnell meinen Nachtschlaf wieder gefunden, stellt ich meine Tagesstruktur um. Ich habe jetzt mehr Schlaf. Ich muss abends nicht mehr erreichbar sein und Informationen egal woher sie kommen lesen und verarbeiten sich morgens einfach ruhiger und gelassener.
    zu Deinem Satz alles hat seinen Sinn. Dinge passieren dann wenn die Zeit dafür wirklich da ist, und wenn wie bei mir ein Wohnortwechsel angesagt ist, gibt es dann eine Wohnungszusage wenn der richtige Zeitpunkt da ist.

    Dort in der Stille wurde mir bewusst, wenn ich mir meine Grenzen klar bin dann vermittle ich die diese auch stimmiger. Mir muss vorher ab selbst klar sein welche Grenzen ich wirklich brauche. Erst dann habe ich Kraft diese zu zeigen und meine Aufgaben gut, mit aller Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu bewältigen.

    Es grüßt ganz herzlich

    Annette

    • Katrin Linzbach

      Liebe Annette,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Stimmt – bevor ich klare Grenzen setzen kann, muss ich mir dieser selbst bewusst sein. Das sind die meisten Menschen nicht und fangen dann an, wild um sich zu schlagen, wenn die Grenzen nicht eingehalten werden. Ich habe mal eine Übung dazu gemacht: Ich habe einen Kreis aus Seil auf den Boden gelegt und mich reingestellt. Wie fühlt es sich an – ist das mein Raum oder darf er größer / kleiner sein? Ich habe die Grenzen so lange verschoben, bis ich mich wohl damit gefühlt habe. Dann bin ich an den Rand gegangen und habe gespürt, wie sich das anfühlt. Diese Übung hat mir geholfen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wenn Menschen nah an meine Grenze kommen. Daher erkenne ich jetzt schnell, wenn es soweit ist und kann klar, aber freundlich meinen Raum wahren. Es klingt erst mal verrückt, aber die Übung wirkt!

      Ich wünsche dir weiterhin genügend Freiraum für stille Momente,

      Liebe Grüße, Katrin

  • Finde toll, was du für Erfahrungen gemacht hast und für ich was mitnehmen konntest. Konstruktive Kritik finde ich durchaus hilfreich, aber meistens heißt es ja, wenn der andere sich an einem Verhalten eines anderen stört und es nicht mag, genau diese eigenschaft selbst hat. Mich hätte der philosophische Spruch von dem Mann komischwerweise interessiert.
    Ich mag es nicht, wenn jemand um den heißen Brei redet oder durch die Blumen spricht, da will ich schon, dass er es direkt sagt, aber mit Respekt.

    Wünsche Dir weiterhin ein erfülltes leen

    • Katrin Linzbach

      Liebe Claudia,

      das wünsche ich dir auch! Irgendwo habe ich den Spruch aufgeschrieben – aber ich finde ihn nicht mehr. Sollte er mir wieder in die Hände fallen, teile ich ihn gerne :)

      Liebe Grüße,
      Katrin

  • Liebe Katrin,
    Deine Erfahrungen, die Du auf dem Jakobsweg gesammelt hast, kenne ich gut. Anscheinend hast Du aber nicht nur diese Erfahung gemacht, sondern konntest sie auch in Deinem Leben umsetzen. Daran habe ich noch zu arbeiten. Danke, dass Du mich mal wieder daran erinnert hast.
    Ich wünsche Dir und den Lesern einen guten Sonntag
    Michael

    • Katrin Linzbach

      Lieber Michael,

      gerne :) Ich weiß noch – die ersten Tage nach der Rückkehr habe ich mich eingeschlossen, damit ich dieses schöne, leichte Jakobsweggefühl in der deutschen Alltagshektik nicht verliere. Ich habe es gehütet wie ein rohes Ei. Als ich das erste Mal ins Auto steigen musste und im Stau stand, war es vorbei! Mittlerweile hat es sich jedoch einen festen Platz in meinem Leben erobern können.
      Es gibt noch eine lange Liste weiterer Erkenntnisse, die ich Schritt für Schritt in mein Leben integriere. Ich lese mein Tagebuch immer mal wieder durch und freue mich über die Dinge, die ich schon geschafft habe und bin dankbar für die, die noch kommen!
      Genieße die Zeit!
      Liebe Grüße, Katrin

  • Dass ich mich nach langjähriger aufreibender Beziehung getrennt habe! Denn durch das nachfolgende Alleinsein habe ich erst erfahren, wer bin ich und was möchte ich mit diesem, meinem Leben machen. Die Macht, statt nach aussen abzugeben, sozusagen wieder zurückgeholt.

    • Katrin Linzbach

      Liebe Silvia,

      alleinsein – davor haben viele Menschen Angst und stürzen sich gleich in die nächste Beziehung. Mein Partner hat sich auch vor einigen Monaten von mir getrennt. Es war ein Schock. Mittlerweile bin ich so unglaublich dankbar dafür und genieße die Zeit! Magst du teilen, wie du herausgefunden hast, was du diesem Leben machen möchtest?

      Liebe Grüße,
      Katrin

  • Sehr spannende Frage.
    Welches Ereignis hatte den positivsten Einfluss auf mein Leben?
    Ehrliche Antwort erwünscht?

    Der Tod meines Mannes vor 15 Jahren.
    Ich durfte so viel erkennen was wichtig ist im Leben und was unwichtig ist. Was bleibt nach dem Tod (es sind seine lachenden Augen). Ja und dadurch bin ich überhaupt erst mal richtig wach geworden, wach für mich, was will ich von diesem Leben. Mir ist bewusst geworden, wie fragil unser Körper ist, wie zerbrechlich unsere Seele.
    Geblieben ist eine unendliche DANKBARKEIT hier sein zu dürfen, gesund und erfüllt leben zu können.
    Nein, nein, ich bin weder jung, noch reich.DAS hat damit nichts zu tun.
    Aber ich bin GLÜCKLICH. Jeden Tag aus´s neue.

    So wurde aus einem scheinbaren Unglück, eine Lebenswende.
    DANKE, der Redaktion für die Frage. Wie so oft kommen die Beiträge hier genau zum richtigen Augenblick.
    Herzliche Grüße Sarah

    • Katrin Linzbach

      Liebe Sarah,

      viele Menschen werden wahrscheinlich sagen – “Wie kann denn der Tod eines Menschen den positivsten Einfluss auf ein Leben haben?”. Aber ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst. Ich habe zwar noch keinen mir sehr nahen Menschen verloren, aber andere Erfahrungen gemacht, die zunächst einmal sehr schmerzhaft waren. Meist enthalten diese das größte Geschenk. Es berührt mich sehr, dass du den Tod deines Mannes aus dieser Perspektive betrachten kannst! Genieße jede Sekunde deines Lebens. Denn es ist so kostbar!

      Herzliche Grüße,
      Katrin

  • Bei dem Punkt “Ich kann es nicht allen recht machen” habe ich mich sofort wiedererkannt.
    Klar, dass einen nicht alle Menschen mögen können. Und dass man sich trotz dieser Tatsache stets bemühen sollte, authentisch zu bleiben. Und dass man solche reizenden Kommentare, wie die des älteren Herrn, nicht allzu persönlich nehmen sollte. Aber zwischen Trockenübung und Ernstfall liegen leider Welten.
    Inzwischen ist mir auch klar geworden, was mich bei dieser Sache eigentlich wirklich betrübt: Nicht etwa, dass ein anderer etwas an mir auszusetzen haben könnte, sondern dass er es mich wissen lässt. Entweder indem er es mir direkt ins Gesicht sagt, oder es mich anderweitig spüren lässt. Und das stört mich deshalb so sehr, weil ich so etwas nie tun würde. Wirklich nie!
    Selbstverständlich begegnen mir im Alltag auch viele Leute, denen ich nur allzu gerne mal den Kopf zurechtrücken würde. Deren Weltanschauung mir nicht passt. Deren ganzes Benehmen aus meiner Sicht eine einzige Katastrophe ist. Oder deren bloße Anwesenheit mich auf die Palme bringt. Aber ich lasse es sie nicht spüren. Stattdessen bin ich immer um Ausgleich bemüht. Um ein gutes Betriebsklima sozusagen. Menschen wie dieser alte Mann sind mir ein Gräuel. Manchmal glaube ich, die begreifen gar nicht, wie sehr sie mit ihrer Direktheit die Stimmung verderben. Oder wie sie empfindsame Mitmenschen verletzen.
    Vielleicht bin ich in solchen Dingen einfach zu dünnhäutig, aber ich begreife solche Verhaltensweisen nicht. Und das ist es letztlich, was mich so fertig macht, wenn mich jemand persönlich “angreift”. Vor allem, wenn derjenige dabei wirklich absolut kein Fingerspitzengefühl besitzt. Es kommt nicht einmal drauf an, was derjenige sagt – sondern nur, dass er es überhaupt sagt.
    Selbst wenn ich tief im Inneren weiß, dass der -Pardon!- alte Knochen aus dem Artikel wahrscheinlich vielmehr ein Problem mit sich selbst hat, denn mit anderen, so hätte mir diese Situation vermutlich die ganze Reise verdorben. Ich frage mich schon lange, wie man sich wirkungsvoll vor solchen Kränkungen schützen kann. Eigentlich halte ich mich für ziemlich selbstbewusst (andere bestätigen mir das auch), weshalb ich nicht verstehe, dass mich solche Vorfälle immer wieder aus der Bahn werfen. Liegt es wirklich nur daran, dass mir derartige Verhaltensmuster völlig fremd sind? Dass mir Diplomatie und Verstand nunmal über alles gehen? Und dass ich einfach gelernt habe, wann es klüger ist, den Mund zu halten?
    Ich würde mich über Antworten zu diesem Thema sehr freuen!

    LG,
    Chiyo

    • Carsten

      Hallo Chiyo, ich finde auch, dass es sehr wichtig ist, respektvoll miteinander umzugehen. Aber ich möchte nicht in einer Welt leben, in der jeder eine Meinung über seine Mitmenschen hat, ohne dass zu zeigen, um sie bloss nicht zu verletzen ! Kritik an dem Verhalten (nicht der Person) des anderen kann doch sehr hilfreich sein. Es kommt, finde ich, vor allem darauf an, wie man es sagt, so dass der andere es annehmen kann. Ich muss allerdings sagen, dass ich in der Praxis damit auch Schwierigkeiten habe (sowohl im Geben als auch im Empfangen von Kritik). Es ist eben Übungssache und, wie schön im Artikel beschrieben, das Bewusstsein, dass man es nicht allen recht machen kann (und muss).
      Alles Gute, Carsten

    • Lilli

      Ich finde auch, man muss dem Anderen nicht unbedingt und vor allem nicht unaufgefordert sagen, was man von ihm bzw. seiner Handlungsweise hält – es ist einfach nicht notwendig! – außer, es geht darum etwas zu klären, oder auch, wenn etwas immer wieder passiert, es einen selbst bzw. einen Anderen verletzt.
      Es hat mit Toleranz und auch mit Achtung und Rücksichtnahme zu tun, wenn ich den Anderen so sein lasse, wie er ist ( auch, wenn mir das nicht gefällt! ) und ebenso mit Empathie. Wenn ich mir nämlich selbst vorstellen kann, dass meine Kritik vielleicht auch verletzt, dann lasse ich es einfach und denke mir nur meinen Teil.
      Andererseits sitzt man dadurch auch manchmal in der “Verständnis-Falle” – so geht es mir jedenfalls. Wenn ich ZU tolerant bin oder mich ZU wenig wehre, weil ich ja “so verständnisvoll und diplomatisch bin”, dann wird es bestimmt auch manchmal ausgenutzt bzw. genutzt, denn ich glaube, dass der Andere bewusst oder unbewusst genau spürt, wie weit er gehen kann.
      Trotzdem hat es, denke ich, doch auch etwas mit dem zu tun, WAS der Andere sagt und nicht nur damit, DASS er es sagt, wenn wir uns durch Äußerungen verletzt fühlen. Wenn es nämlich etwas Positives wäre, was dieser sagen würde, würde uns diese Spontanität und Direktheit sicher viel weniger ausmachen :-)
      Eine negative Äußerung bzw. unsere Reaktion darauf “berührt” vielleicht eine empfindliche Stelle in uns – und sei es die, dass uns dadurch mal wieder bewusst wird, dass wir öfter auch mal direkter und klarer sein sollten, um dem Gegenüber unsere Grenzen deutlicher zu machen … und vielleicht beneiden wir den Anderen sogar ein klitzekleines bisschen um diese Direktheit!??

      Wie auch immer … es lebe Toleranz und Verständnis ! :-)

      Allen einen “knallvergnügten” Sonntag
      … finde dieses Wort aus einem Rilke-Gedicht einfach sooo positiv !

      Lilli

    • Christa Schmid

      Ja dem anderen und oft auch sich selbst die Wahrheit zu sagen kann sehr schwierig sein, aber meist ist es der einzige Weg um den anderen zu zeigen: schau du verletzt Menschen, schau ich will dies oder jenes so nicht, schau mal du verletzt damit eigentlich in erster Linie dich selber, usw.
      Fast mein ganzes Leben leben lang habe ich so agiert, am Anfang wahrscheinlich etwas holprig und ungeschickt – mit der Zeit aber immer klarer, zugewandter und hatte damit Erfolge wo andere schon lange aufgegeben hatten. Heute weiß ich, wenn ich dem Anderen in ehrlicher Zugewandtheit die Dinge sage die gesagt werden müssen und nicht versuche irgend etwas durch die Blume zu sagen (das dann oft gar nicht verstanden wird) habe ich eigentlich insofern immer Erfog als die Menschen sie auch wirklich nehmen können. Dies haben mir viele Menschen gesagt und sich für meine Direkte aber respektvolle Art bedankt und gemeint dies hätte ihnen jetzt mehr weitergeholfen als wenn ich Nichts gesagt bzw. etwas angedeutet habe. Dieser Weg hat sich für MICH als der Richtige erwiesen, was sicher nicht für jeden Menschen zutrifft, ich denke jeder muss seinen eigenen Weg finden. Allerdings sollte kein Mensch sich soweit selbst verleugnen dass er selber Probleme bekommt, sei es physischer oder psychischer Art – spätestens dann muss bzw. sollte er seine Art zu agieren hinterfragen!

    • Marietta

      Liebe Chiyo,

      ich fände den Gedanken ganz schrecklich, dass es vielleicht überall um mich herum Menschen gäbe, denen mein Verhalten unangenehm ist, ohne dass sie mir das sagen würden – ich hätte ja keine Chance, es zu ändern! Dabei ist mir das Wohlergehen anderer Menschen sehr wichtig. Nicht wichtiger als mein eigenes, denn nur, wenn es mir gut geht, kann ich der Welt mein Bestes geben, aber es gehört durchaus zu meinen Prioritäten dazu.
      Niemand hat das Recht, mir mein Verhalten als Vorwurf um die Ohren zu hauen, aber doch die Pflicht, mich über die Konsequenzen meines Tuns zu informieren, wenn sie ihn beeinträchtigen (wenn nicht, braucht es ihn auch nicht zu kümmern). Nur so kann ich dazulernen und mein erwünschtes Niveau der Sozialverträglichkeit erhalten.
      Wenn ich mir vorstelle, meine Mitmenschen würden vielleicht in der Mehrzahl missbilligen, was ich tue, aber dies mir nicht sagen, ist das für mich eine grausige Vorstellung. Es fühlt sich an wie eine Falle, in die ich bester Laune tappen würde, weil ich keine Ahnung habe, was sich da in anderen Herzen gegen mich aufbaut. In der Konsequenz würde ich wahrscheinlich Misstrauen nach allen Seiten aufbauen – wie ein Mobbingopfer.

      Die Art, wie einem etwas mitgeteilt wird, finde ich schon sehr wichtig; ich achte möglichst darauf, dass mein Gegenüber sein Gesicht wahren kann, indem ich ihm ggfls. Brücken baue.
      Und indem ich klar ausdrücke, was sein Verhalten mit MIR macht, d.h. nicht allgemeine Wert- oder Moralmaßstäbe, sondern wie es ganz konkret auf mich wirkt (was durchaus auch an meiner Sicht und nicht nur an seinem Tun liegen kann). Dann hat der andere die Chance, selbst zu entscheiden, ob er mir da entgegenkommen will oder nicht. Er muss es mir nicht recht machen, darauf habe ich keinen Anspruch, aber er könnte es gegebenenfalls, wenn er es will – dafür muss er von meinem Bedürfnis wissen.
      In meinen Augen ist nur so Gemeinschaft möglich. Ein Schlucken und Schweigen ist in meinen Augen keine Toleranz, sondern eher Konfliktscheu. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, wenn meinen Bekannten, Freunden und Verwandten unsere Beziehung die Mühe wert ist, sich zu erklären und mir ihr Missfallen mitzuteilen.

      Wovon ich mich durch den älteren Herrn auf dem Jakobsweg verletzt gefühlt hätte, wäre die Tatsache, dass er eben nicht offen sagt, was ihn stört, sondern er sich auf einen verschlüsselten Gästebucheintrag zurückzieht. So wird es eben nicht klar, worauf er hinaus will, und die Autorin hat keine Chance, ihm entgegenzukommen, selbst wenn sie es wollte, oder dagegenzuhalten oder zu erklären, wenn sie es nicht möchte. Das ist eine Form von subtiler Gewalt, wenn ein Stachel gesetzt, aber Klärung verweigert wird, finde ich.

      Herzliche Grüße
      Marietta

    • Katrin Linzbach

      Lieber Chiyo,

      danke für deinen Kommentar! Ich schließe mich den anderen an. Ich finde es ebenfalls wichtig, anderen Menschen die Rückmeldung geben zu können, wenn ich mich verletzt fühle – und ebenfalls Rückmeldung zu bekommen, wenn sich jemand durch mich verletzt fühlt. “Die Wahrheit” gibt es meiner Meinung nach nicht und manchmal weiß man eben nicht, wie der andere sich fühlt.

      Was mir geholfen hat, ist das Verhalten anderer Menschen nicht mehr zu bewerten oder darüber zu urteilen. Ich gehe davon aus, dass hinter jedem Verhalten eine positive Absicht steckt. Wenn ich mich also durch dein Verhalten verletzt fühle schaue ich, was das mit mir zu tun hat. Die Verletzung steckt ja in mir. Wenn der andere sagt “Du fährst schlecht Auto”, ich aber weiß, dass ich eine gute Autofahrerin bin, dann lässt mich so ein Satz kalt! Erst wenn ich selber an mir zweifle, ist der Nährboden für schlechte Gefühle in mir bereitet. Dann weiß ich: an diesen Zweifeln kannst du noch arbeiten!

      Ich wünsche euch allen eine knallvergüngte Woche, (Danke für dieses Wort Lilli!
      Katrin

  • Ja, ich sehe es auch so und kann aus Erfahrung sagen, dass eben jeder die Welt durch seine Filter wahrnimmt. Und wir haben wohl viel zu oft klare Vorstellungen wie ” Geschenke ” auszusehen haben … Gute Nacht an Alle … und einen gesegneten Tag morgen :-)

    • Katrin Linzbach

      Lieber Helmut,

      danke für deinen Kommentar! Ich habe sicherlich schon viele “Geschenke” in meinem Leben verpasst, weil ich etwas anderes erwartet habe und die Dinge daher gar nicht wahrnehmen konnte. Gut, dass wichtige “Geschenke” öfter kommen – bis man bereit ist, sie anzunehmen!

      Ich wünsche dir und auch allen anderen Lesern ein inspirierendes Wochenende mit wundervollen Momenten!

      Katrin

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier