Eine Frage, eine Antwort … Glück VOR Sicherheit

Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden --> Zeig sie mir!

Möchten Sie nicht auch manchmal in die Köpfe der Menschen schauen,

  • die etwas Besonderes in ihrem Leben erreicht haben,
  • oder die etwas Besonderes können,
  • oder die das Leben führen, dass Sie auch führen wollen,
  • oder die das Leben in ganzen Zügen nach ihren Vorstellungen leben?

Was machen diese Menschen anders? Wie unterscheidet sich ihr Denken von unserem? Was können sie, das die anderen nicht können? Oder wo setzen sie andere Prioritäten?

Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen interessieren, werden Sie sich bestimmt über unsere neue Beitrags-Reihe freuen.

In dieser Reihe stellen wir Menschen, die wir schätzen, genau EINE tiefgehende Frage und bekommen dann eine tiefgehende Antwort, die wir dann hier mit Ihnen teilen.

Den Anfang machen wir mit dem Trainer und Therapeuten Roland Kopp-Wichmann. Wir haben ihn gefragt:

Wenn Sie einmal auf Ihr Leben zurückblicken:
Welches Ereignis bzw. welche Situation hatte nachhaltig den positivsten Einfluss auf Ihr Leben?

und die folgende Antwort bekommen:

Ich war 26 Jahre alt und nach etlichen beruflichen Windungen (Bankkaufmann, EDV-Operator, Werbetexter) im Außendienst eines Finanzdienstleisters gelandet. Wenig Arbeit, genügend Geld. Ich war also ganz zufrieden.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Eines Tages ging ich spazieren und musste plötzlich daran denken, was ich wohl in zwanzig Jahren machen würde. Bei dem Finanzdienstleister hatte man mir schon die nächsten Karriereschritte vorgeschlagen: Leute einstellen, diese trainieren und mir so eine kleine Mannschaft aufbauen.

Ich traute mir das zu, dachte aber gleichzeitig: „Ich kann doch nicht den Rest meines Lebens Versicherungen verkaufen.“ Aber was dann?

Da tauchte eine Idee auf, die ich schon längst begraben hatte: Ich wollte schon immer Psychologie studieren. Doch damals mit der mittleren Reife hatte das nicht geklappt und ich begann mit der Banklehre. Aber der Wunsch war immer noch da.

Da entschloss ich mich an einem sonnigen Dienstag im März, mein Abitur nachzuholen. Auf einem Tageskolleg in Nürnberg.

Zweieinhalb mühevolle Jahre lagen vor mir. Vorher ziemlich locker gelebt. Jetzt von Bafög abhängig und richtig wieder Schule. Mit Pausenklingel, Klassenbucheintrag und Hausaufgaben. Musste nochmal Cäsars Gallischen Krieg übersetzen und mich mit der Infinitesimalrechnung rumschlagen.

Eltern und Freunde hielten mich damals für verrückt: „Wie kannst Du Deine sichere Existenz nur für eine Idee aufgeben?“ Im Nachhinein betrachtet war es tatsächlich ziemlich mutig von mir. Zumal ich ja wirklich nicht wusste, ob die Richtungsänderung wirklich tragen würde.

Hilfreich war sicher, dass ich nicht sonderlich sicherheitsorientiert denke, sondern mehr die Einstellung habe, dass sich das Richtige schon finden wird. Und wenn nicht, dann mache ich eben etwas anderes. Aber ich wusste auch, dass mein Interesse für Psychologie keine Eintagsfliege war, sondern schon ein sehr tiefgehendes Motiv.

In manchen Situationen, wenn die Lateinarbeit mal wieder sehr schwierig war und ich nicht wusste, ob es wirklich mit dem Abitur klappen würde, stellte ich mir vor, wie ich am Ende meines Lebens auf diese Entscheidung mit dem Studienwunsch schauen würde. Und da war mir immer sofort klar, dass ich es bitter bereuen würde, es nicht zumindest versucht zu haben.

Das hat mir immer wieder die Kraft zum Durchhalten gegeben. Die brauchte ich im Übrigen. Denn nachdem ich das Abitur glücklich in der Tasche hatte, waren die Hindernisse nicht vorbei: Weil mein Notenschnitt nicht für den Numerus clausus reichte, musste ich ein Jahr warten. Das verbrachte ich dann als Arbeiter in einem Kibbuz in Israel.

Geholfen hat mir damals – wie auch heute – der Satz: „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.”

Roland Kopp-WichmanntRoland Kopp-Wichmann arbeitet seit über dreißig Jahren als Trainer und Coach mit Menschen.
In den letzten Jahren hat er zudem das Schreiben entdeckt.
Daraus sind mittlerweile ein Persönlichkeits-Blog
und die zwei Bücher “Frauen wollen erwachsene Männer” und
“Ich kann auch anders: Psychofallen im Beruf erkennen” entstanden.

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Kommentare

  • Ich bin der Meinung, dass Erfolg ist, das zu tun, was man will. Vor meinem jetzigen Jurastudium habe ich mir ein Jahr Zeit genommen und mich auf das Studienfach Kommunikations-/ Grafik-Design beworben. Ich habe den Einstellungstest auch bestanden und hätte mich in das Fach “hineinwarten” können, doch ich habe festgestellt, dass mein eigentlicher Wunsch war, etwas Besonderes zu sein und frei zu arbeiten. Und da ist Grafik-Design nicht das Richtige, da die Kunden bereits mit festen Vorstellungen ankommen und die Umsetzung erwarten. Mit Jura habe ich mein Fach gefunden und Zeichnen und Malen mache ich immer noch – zur Entspannung oder zum Lernen. :)
    Was ich damit sagen will: Es muss nicht gleich der richtige Weg sein, auf dem man ist. Man muss nur den Mut haben, es sich einzugestehen, dass man in der Sackgasse steht.

  • Hallo zusammen,

    Sprüche sind immer gut :-) So viel Lebensweisheit in so wenigen Worten verpackt. Einfach genial.

    Hier passend dazu:

    “Ich-Kann-Nicht” wohnt in der Straße von “Ich-Will-Nicht” – manchmal sogar im gleichen Haus. (unbekannt)

    Wer versteht, hat Sicherheit. Braucht keine Angst mehr zu haben. (?)

    Die Gewohnheit siegt über den Willen. (?)

    Und da stelle ich mir mittlerweile die Frage, wer will oder kann nicht? Wer sucht die Gründe? Die Gewohnheit oder der Wille? Ich glaube mittlerweile, die Gewohnheit* schiebt sich gerne in den Vordergrund.

    * z. B. das innere verletzte Kind, was ein bekanntes Umfeld/Gewohnheit bevorzugt, weil es sich da auskennt. Flüster, flüster: “Lass das, das geht schief!” “Das ist zum Scheitern verurteilt!” Und der Erwachsene – jetzt unabhängig und frei – nickt und läßt den Mut sinken. Der gleiche Trott bleibt und er hat keine Ahnung, warum die Unzufriedenheit ect. regiert… was da zwickt und zwackt.

    Ich habe mich entschieden, diese Fallstricke immer weiter aufzulösen. Einfach leben. Ist richtig Arbeit und mitunter auch schmerzhaft. Dafür gehen bei mir aber auch reihenweise die Lampen an. Da ist dann auch die verloren geglaubte Energie wieder da :-)

    Vielen Dank für die immer wieder wertvollen Anregungen :-)

    LG
    Ulli

  • Hallo alle zusammen!
    Ich bin heute aus lauter langer Weile hier rein gerutscht und bin total begeistert! So viele Kommentare!!! Und jeder Beitrag hat mir ein Stück Lebensmut gegeben.
    Wenn man das so liest, möchte man sofort anfangen zu studieren oder sonst irgendwas sinnvolles tun. Ich denke auch immer darüber nach, ob man schon zu alt (45) ist für Neues.Jetzt ist mir nicht mehr langweilig–> ich muß nachdenken!

  • Hallo,
    habe gerade zufällig den Beitrag hier entdeckt und bin ganz erfreut und total überrascht über die Anzahl der Kommentare.

    Ein paar Anmerkungen dazu:
    @Christoph Simon
    “Und wer etwas nicht will macht halt was anderes.” Ja natürlich, aber das klingt mir etwas resignativ. Nicht immer kann man gleich das verwirklichen, was einem am Herzen liegt. Aber zu wissen, was man im Herzen am liebsten tun würde, ist schon ein exzellenter Kompass für die Lebensreise.
    @webkasperl
    Natürlich gibt es kein Erfolgsrezept. Aber es zumindest versucht zu haben, ist oft besser als vor lauter Bedenken gar nichts zu wagen.
    @Jakob Denzler
    Das mit der negativen Motivation stimmt in meinem Fall. Ich habe oft aus ungünstigen Umständen (Kündigungen, Misserfolge etc.) Energie gezogen. So nach dem Motto: “Jetzt erst recht. Ich zeig’s Euch!”

    Und noch ein Wort an die “älteren” Leser/innen. Ich bin ja 62 und fange immer wieder neue Sachen an. Das letzte Projekt waren meine beiden Bücher. Es gibt zwar manchmal auch in meinem Kopf eine leise Stimme, die flüstert: “Bist Du dafür nicht ein bißchen zu alt?” Darauf antworte ich dann auch mit dem Satz “Wer etwas will…”
    Gerade in unserer heutigen Gesellschaft gelten die vielen Ausreden “Kann ich nicht machen, weil ich ein Mann/eine Frau/zu alt/zu jung/nicht die Ausbildung habe etc.”

    Mitentscheidend sind vor allem der eigene Entschluss und die Ausdauer, dranzubleiben.

  • Hallo.

    ich bin schwer krank geworden und habe Jahrzehnte gebraucht, bis ich endlich verstand, was die Kranmkheit wollte: mich auf mein schiefes Leben aufmerksam machen. Als ich das verstanden hatte, musste ich erst länger überlegen, was ICH denn wollte. Ein Leben lang habe ich für Andere und im Sinne anderer gelebt – war erschreckend das zu erkennen. Zum Glück habe ich mit 47 noch ein halbes Leben vor mir und so krempel ich alles Stück für Stück um – macht Spaß! Jetzt bin ich an der veränderung meiner ganzen Zukunft und ich merke, wie ich Tag für Tag, Woche für Woche gesund werde. Man darf nie aufhören, sich mit sich zu beschäftigen und seine Seele/Psyche weiterzubilden, auch wenn man es schon zig Mal getan hat – es kommt immer wieder was Neues zum Vorschein… lg moni

  • Ich mag RKW gerne und lese seinen Blog ebenfalls sehr, sehr gerne. Und doch:

    “Und wer etwas nicht will macht halt was anderes.” Man macht eh immer das, was zu einem am besten passt und mit den persönlichen Schlüsselsituationen im Leben zu tun hat.

    lg, Christoph

  • ich habe mich auch nach knapp 15 Jahren Betriebszugehörigkeit getraut mich vom so für mich sicher geglaubten Job des Lebens, in welchem ich mich schon seit ein paar Jahren unglücklich fand, zu trennen und einfach in einer anderen Firma neu zu beginnen. Mein Wunsch war, einfach mal was beruflich anderes tun. Tja, noch während der Elternzeit habe ich mich neu umgesehen und hab dann auch sofort einen neuen Job bekommen, der aber so gar nicht meinem Stil und Wunsch entsprach. Nach knapp 4 Wochen schmiss ich alles hin, war weitere 4 Wochen arbeitssuchend und habe nun einen super guten Job, der zumal noch am besten von allen bisherigen Jobs bezahlt wird. Ich muss dazu sagen, dass ich seit Herbst vergangenen Jahres alleinerziehend bin mit 3 Kindern und Raten für ein Haus an der Backe habe. Also das Risiko war immer schon groß, meinen festen Job zu schmeißen, aber wie sollte es besser werden, wenn ich es nicht selbst in die Hand nehme? Ich bin glücklicher, zufriedener und vorallem ausgeglichener auch meinen Kindern gegenüber und das ist das was mir am meisten und am wichtigesten war und ist.

  • Tja, nicht erzählt werden her natürlich die Geschichten jener Menschen, die ihre Sicherheit aufgegeben haben und deren weiteres Leben sich danach überhaupt nicht zum Positiven gewendet hat.
    Man könnte jetzt glauben, dass es nur Erfolgsgeschichten gibt …
    LG, Leo

    • Gudrun Harfmann

      Es klingt hart, aber jedem geschieht nach seinem Denken und Glauben. Wer hindert uns daran positiv zu denken und an unser Glück und unseren Erfolg zu glauben?? Lg, Gudrun

  • Wow, also diesen Satz habe ich noch nie gehört und den werde ich mir merken. Habe wirklich schon viele gute Sätze und Sprüche gelesen, doch dieser könnte auch für mich etwas bewegen. Super Beitrag!

  • ich kann mich hier nur anschliessen. es ist doch unglaublich wieviele auf diesen artikel reagieren. auch ich, die seit einiger zeit sehr interessiert und dankbar den newsletter liest. ein “zufall”, dass ich hier gelandet bin.
    es gibt anscheinend doch mehr menschen, die ihrem herzenswunsch folgen als zunächst angenommen. auch ich habe es mit 48 J gewagt, zwar nicht zu studieren, jedoch eine intensive weiterbildung absolviert, einen sicheren arbeitsplatz aufgegeben, um jetzt da zu sein, wo es zwar (je nach dem) sehr anstrengend ist aber gleichzeitig auch sehr zufriedenstellend.

  • Toll! Ich hab auch mit 42 mit der Umschulung begonnen – und es geschafft, musste Examen wiederholen, aber klappte dann. 3 1/2 mühsame Jahre, viel geweint – teilw. Stress v. jüngeren Mitschülern. Aber nun seit 2009 glücklich im neuen Beruf. Früher Fremdsprachensekretärin, jetzt Logopädin.
    Dank für den Beitrag!!!

  • Hallo Ralf,

    tolle Idee mit “Eine Frage, eine Antwort”.

    In der Impuls Zeitschrift (http://www.impulse.de/) gibt es auf der letzten Seite die Frage: “Was war ihr größter Fehler”. Diese Frage finde ich auch sehr hilfreich und lehrreich.

    Schöne Grüße

    Armin

  • Liebe Jungs und Mädels von ZzL und alle jene, die mit wunderbaren Kommentaren gar manches Tüpfelchen auf den i´s platzieren:
    Danke, dass es Euch gibt!

    Mir geht es wie den Meisten von Euch.
    Wenn ich das Glück als Energie erfühle, dann fühle ich die Energie des Seins, des Unendlichen, des Zeit- und Raumlosen.
    Diese Energie ist es, die dafür sorgt, dass es mir gut geht.

    Ich bin für mich da, das ist mein Beitrag.
    Ich bin aktiv und zielstrebig, das ist meine Aufgabe.
    Ich geniesse mein Glücklichsein, das ist mein Ansporn.
    Ich feiere jeden kleinsten Erfolg, das ist meine Dankbarkeit.
    Ich lobe das Leben mit großem Respekt.

    Alle Gute an Euch alle!

    • Gudrun Harfmann

      Danke Dir Siegfried! Sei auch Du gesegnet und im Frieden. Lg, Gudrun

  • Noch was vergessen: ich bin heute wieder an einem Scheideweg, nochmals meinem Herzen zu folgen, mich nämlich aus dem regulären Berufsleben herauszunehmen und noch ein paar anderen Träumen zu folgen, wie dem Reisen.
    Ob ich als freelancer dann genug verdienen werde, ist nicht sicher. Aber ich wage es trotzdem, vielleicht gerade wegen der guten früheren Erfahrungen, dass wer wagt, gewinnt.

  • Hallo
    ganz toller Beitrag heute. Auch ich bin meinem Herzen gefolgt und habe nach 2 vollen Berufsausbildungen noch spät studiert(Abschluss mit 45). Es nie bereut. Der Schritt dazu brauchte Mut und die Studienzeit Durchhaltevermögen. Aber es hat sich gelohnt. Vielleicht war es nicht das Studium selbst, welches das positivste Erlebnis meines Lebens war (siehe Fragestellung), aber zumindest ein wichtiges und hilfreiches.
    Danke für den Anstoss, heute vertieft nachzudenken und sich auch….. zu freuen über soviel Gelungenes und Positives der letzten Jahre.

  • Liebes ZZL-Team!
    Vielen Dank für diesen Newsletter mit genau diesem Thema zu genau dieser Zeit.
    Ich erhielt diese Woche die Zusage von einer Gesundheits-Fachhochschule, an der ich im Frühling eine Aufnahmeprüfung (ohne Erwartungen) absolviert hatte. Eigentlich toll, doch im ersten Moment ehrlich gesagt mehr ein Schock. Soll ich meinen sicheren, gut bezahlten, absolut unanstrengenden Job aufgeben um mehr als 10 Jahre nach meinem letzten Schulbesuch nochmal für drei Jahre zu studieren? Vom Geld anderer abhängig sein? Aber die Idee, vorauszudenken ans Ende meines Lebens und mich zu fragen, was ich da gerne sehen würde hat mich unglaublich gestärkt. Ja, ich will zumindest sagen können, ich hätte es versucht. Ich weiß, dass mich das ein Leben lang begleiten würde, weil ich ganz deutlich das Gefühl habe, dass dies jetzt MEINE Chance ist. Ich will mein Glück vor meine Sicherheit setzen und schaue jetzt einfach was alles passiert! Drückt mir die Daumen!
    Alles Liebe und bitte macht weiter so,
    Manuela

    • Gudrun Harfmann

      Liebe Manuela, ich drück Dir ganz fest die Daumen und weiß dass Du es schaffst! Lg, Gudrun

  • hallo Ralf,

    schon wieder eine hervorragende praktische Idee vor Dir:

    Erfolgsgeschichten anderer Menschen zu veröffentlichen,
    die als motivierendes Beispiel für die eigene Situation herhalten sollen.

    Ich selber bin ein großer Anhänger solcher Anregungen, weil sie tatsächlich motivieren
    in einer bestimmten, manchmal im Innersten schlummerden Richtung,
    aktiv zu werden, nach dem Motto ” genauso geht es mir, und der hat es auch geschafft”.

    Es empfielt sich, die entsprechende Geschichte, die zur eignen Situation passt,
    immer und immer wieder zu lesen, damit man sie verinnerlicht, und so die Motivationswirkung der Erfolgsgeschichte des anderen eine noch grössere Wirkung erlangt,
    damit man schliesslich zum eignen Handeln kommt.

    Gruß aus München
    an alle zwischen Garmisch und Flensburg,
    zwischen Aachen und Frankfurt/ Oder.
    Dieter.

    • Gudrun Harfmann

      Liebe Grüße von Burghausen nach München! :- ))

  • Danke für Ihre immer anregenden Lebenshilfen.
    Von Träumen habe ich in verschiedenen Leserzuschriften gelesen. Ja da kam mir, der ich jetzt 70 bin, vor vielen Jahren ein gerahmter Spruch über dem ein Einhorn abgebildet war, wie ein persönlicher Aufruf entgegen: “Tue etwas von dem Du Dein Leben lang geträumt hast und Du wirst etwas erleben, von dem Du Dir nicht hast träumen lassen”. Ich ging in das Geschäft und kaufte dieses Bild. Das Bild ist zwar signiert aber ich kann es nicht identifizieren.
    Meine Geschichte vom besagten Traum ist zu lang, um sie hier zu erzählen, doch mir hat dieser Hinweis sehr geholfen mein Leben neu zu formatieren. In der Tiefe unseres Wesens tragen wir glaube ich alle ein Wissen, dass sich wesentlich von der anerzogenen Weltsicht unterscheidet. Folgt Euren Träumen sie sind wie Wegbereiter aus dem Labyrinth einengender verstandlicher Logik. wm

    • Angelika

      Ihr Kommentar hat mir besonders gut gefallen. Ich freue mich, dass sich gerade Ältere äußern, die zurückblicken, aber noch voller Lebenslist sind.
      Ich muss mich auch mal wieder auf den Weg machen.
      Angelika (61)

    • hermine zenker

      hallo,

      verschwendet bitte keine energie mehr über das nachsinnen eures alters und wann es angebracht ist dies oder jenes zu tun.

      lebt einfach!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      das “alter” der ausdruck allein klingt und liest sich schon äußerst negativ!

      alter ist eine rein geistige sache, denn nicht die jahre in unserem leben zählen, sondern das leben in unseren jahren!

      vlg hermine (54 jahre)

  • Tut mir sehr gut, mal kurz in den Kopf von Herrn Kopp-Wichmann geschaut zu haben: ich habe selber mit 25 den Entschluss gefasst, meinen unbefristeten Job zu kündigen, nocheinmal die Schulbank zu drücken und zu studieren. Ich finde mich in seinen Beschreibungen absolut wieder.

    Jetzt bin ich fertig mit dem Studium und auf Jobsuche…ich stecke gerade etwas, ja wirklich vor Angst, fest. Es fehlt noch der letzte Rest Mut, sich wirklich zu trauen.

    Als ich den ersten Schritt gegangen bin, ging es immer weiter, nach dem Motto: “jetzt hast Du das geschafft, jetzt schaffst Du auch noch das Nächste :) Und es war weiß Gott nicht einfach, hatte auch seinen Preis.

    Ich habe es sogar als Alleinerziehende geschafft. Ich wollte meinem Sohn später nicht vorjammern, dass ich wegen Ihm nicht hätte studieren können. Er hat von diesem Schritt mit am meisten profitiert: denn seine Mama = jetzt glücklich :)

    Liebe Grüsse Marie

    • Dieter aus München

      Hallo Marie,

      notiere deine bisherigen Erfolge, die Du ja selbst beschreibst, und erlebt hast,
      alle in einem “PET”= persönliches Erfolgstagebuch,
      und lies sie immer und immer wieder durch.

      So erlebst Du dich langsam, aber sicher als grundsätzlich erfolgreichen Menschen,
      weil Du Dich immer mehr mit Deinen Erfolgen befasst.

      Das wird Dich motivieren, Dein Selbstvertrauen steigern, und Ddir Kraft geben
      die weiteren Aufgaben zu meistern.

      Glaub`mir, es klappt, ich mache das seit vielen Jahren so, mit grossem Erfolg.

      Gruß,
      Dieter aus München.

  • Ich lese sehr gerne Lebensgeschichten von anderen. Gerade wenn sie von Leuten handeln, die ungewoehnliche Wege gehen und gegangen sind.
    Das Zitat aus dem Artikel, gefaellt mir sehr gut. Es ist ein Lebensmotto das ermutigt, eines von vielen, wie man hier lesen kann.
    Es tut mir gut, von solchen Lebensmottos zu erfahren, denn sie machen auch mir Mut.
    Sie zeigen mir, ich stehe nicht alleine da. Auch andere gehen einen ungewoehnlichen, oft nicht einfachen Weg, um eine Art der Erfuellung zu erlangen.

    Ich stehe nicht das erste Mal in meinem Leben vor einem solchen Scheideweg, manchmal bewege ich vor Angst weder vor noch zurueck. Doch dann kommt der Mut und laesst mich weiter gehen, immer ein kleines Stueck. Es dauert lange, aber dennoch gehe ich vorwaerts.
    Fuer mich ist es das Wichtigste, dass wir dem Weg folgen, der uns gluecklich macht, der uns zu uns selbst fuehrt.
    Vielleicht ist es gut, wenn jeder sein eigenes Lebensmotto in seinem Herzen traegt, fuer jeden von uns, gibt es schliesslich einen ganz eigenen Weg.

  • Spannend ist, dass er sich negativ motiviert hat.

    (“In manchen Situationen, wenn die Lateinarbeit mal wieder sehr schwierig war und ich nicht wusste, ob es wirklich mit dem Abitur klappen würde, stellte ich mir vor, wie ich am Ende meines Lebens auf diese Entscheidung mit dem Studienwunsch schauen würde. Und da war mir immer sofort klar, dass ich es bitter bereuen würde, es nicht zumindest versucht zu haben”).

    Amerikanische Forschungen haben ergeben, dass diejenigen, die sich die negativen Folgen vorstellten, motivierter waren und viel häuiger ihre Ziele erreichten.

  • Eine Geschichte aus dem Leben, – auch ich habe diese gelebt, – und es nicht bereut. Die Frage ws wäre Wenn muss sich so nicht gestellt werden,..

  • Ich würde lieber mal in meinen eigenen Kopf schauen, was da so manchmal vor sich geht ;-). Mein (krummer) Lebenslauf ähnelt dem von Roland Kopp-Wichmann, nur habe ich etwas länger gebraucht mit meiner Entscheidung, meinen Weg selbst in die Hand zu nehmen – ich war knapp 30, als ich mich noch mal auf die Schulbank gedrückt habe…! Und es ging mir genau so mit den Kollegen, die mich für diesen Schritt entweder beneidet haben (weil sie ihn aufgrund der Verantwortung für Familie, die ich nicht hatte) oder für verrückt gehalten haben. Ich habe den Schritt nie bereut.

  • Vielen Dank für den inspirierenden Beitrag. Mir ging es so ähnlich. Ich habe mich jahrelang als Vorstandssekreätin halbtot gelangweilt. “Man rutscht halt so rein”, meine Abschlussnoten beim Fachabi waren nicht die besten, und der Platz auf der Sekretärinnenschule war der einzige Ausbildungsplatz, an den ich rankommen konnte. Also macht man weiter, weiter, weiter…, in einer Richtung, die man eigentlich nicht haben wollte. Immer wenn ich einen Plan gefaßt hatte, aus der Tretmühle mal wegzukommen, wurde es mir von Freunden und Familie ausgeredet.
    (Zum Argument von weiter oben: es ist kein Wunder, daß so viele Ehen kaputtgehen, wenn Elemente um einen herum sind, die nur noch finanziell “versorgt” werden wollen, einen aber ansonsten nur am persönlichen Weiterkommen hindern. Die Ehepartner müssen hinter einem solchen Plan fest stehen und nicht nur aufs Geld schielen. Kinder können auch dann nicht glücklich aufwachsen, wenn Elternteile ständig nur unausgeglichen sind und im Grunde das Ausbrechen herbeisehnen).
    Ich habe so lange zwangsweise durchgehalten, bis mir ein Herzinfarkt und eine schwere OP die Augen geöffnet haben. Nachdem ich die Finanzen überschlagen hatte, schmiß ich meinen ungeliebten Job schnellstens hin und meldete mich zum Informatikstudium an. Im Bereich EDV hatte ich bereits vorher einiges an Weiterbildung erfolgreich absolviert, so daß ich immer neugieriger wurde auf “mehr”. Heute habe ich die Hälfte vom Studium geschafft und bin glücklich und zufrieden. Natürlich werde ich von meiner restlichen Familie und der sonstigen Umwelt schräg angesehen – denn ich bin nun auch schon 52 Jahre alt – eine Karriere habe ich natürlich nicht mehr zu erwarten. Ich werde auch immer gefragt, warum ich mir “sowas” in meinem Alter noch an den Hals hänge und bekomme den Vogel gezeigt. Die in ihrem Trott noch festgefahrene Umwelt versteht das alles nicht.
    Hinter den aggressivsten Reaktionen hört man den größten Neid heraus. Im Nachhinein betrachtet würde ich es natürlich anders machen – gleich den Schulbesuch bis zum Abi durchsetzen und dann sofort studieren, aber damals genügte halt Mittlere Reife oder die 12 “für ein Mädchen”. Das Aussteigen nach der Erkrankung habe ich aber nie bereut. Die Hälfte hab ich fertig, es macht Riesenspaß. Noch 10 Kurse bis zur Dissertation, dann sehen wir weiter. Da gab es mal einen Spruch so ähnlich wie “Morgen Weltuntergang, heute noch ein Bäumchen pflanzen….” den sollte man sich echt an die Wand hängen.

    • Maria

      Liebe Melibea!
      richtig so! nur weiter!
      Ich beginne auch etwas “Neues”, und bin 56 (!)
      :-)

    • ursula Schmidt

      Ich gratuliere dir von Herzen. Du bist genau auf dem richtigen Weg. Ist es nicht schade, dass wir immer erst “einen Schuss vor den Bug” bekommen müssen um unseren Lebensweg zu überdenken und endlich den Weg einzuschlagen, der uns weiterführt? Ich bin inzwischen 58 und bekam vor 13 Jahren die zweite Chance, nachdem ich 27 Jahre teilzeit im öffentlichen Dienst gearbeitet hatte, zwei Kinder mit meinem Mann aufgezogen und nebenbei ehrenamtlich im Breitensport erfolgreich war. Ein Hirntumor hat mich dann zum Nachdenken gebracht. Im nachhinein war meine Beamtentätigkeit dann doch ein Segen, denn nach meiner Frühpensionierung konnte ich mich ohne finanzielle Not neu orientieren. Heute arbeite ich immer noch ehrenamtlich in meinem Sportverein und in der Erwachsenenbildung und habe mein eigenes Vitalstudio für Bewegung und Enspannung aufgebaut. Aber ein Gedanke treibt mich immer noch um. Je mehr ich mit Menschen arbeite fühle ich den Wunsch sie noch besser zu verstehen und wenn ich noch 10 Jahre jünger wäre, würde ich auch noch das Abi nachholen und Psychologie studieren- oder ist es noch nicht zu spät?

    • Melibea

      Hallo Ursula,
      um etwas dazuzulernen, ist es niemals zu spät. Und wenn Du gerne noch Psychologie studieren möchtest und noch gutes Englisch kannst, mußt Du nicht erst das Abi nachmachen. An der Open University in England – da bin ich auch – kann man Psychologie ohne Abi studieren. Die Lernhefte bekommt man nach Hause gesendet, da kann man dann in Ruhe alles bearbeiten. Und wenn man wirklich Probleme mit ein paar Vokabeln hat – der “leo” wirds schon machen (Wörterbuchprogramm). Viel Erfolg, einfach mal googeln.
      Meli, und vielen Dank auch an Maria für den Zuspruch. Das tut echt mal gut :-)

    • Gudrun Harfmann

      Ich möchte Dir von ganzem Herzen zu Deiner Entscheidung, zu Deinem Mut und Deinem Durchhaltevermögen gratulieren! Wir sind stark im Kommem – die Fünfzigjährigen! Na klar sehn uns die Anderen schräg an: es geht doch nicht, dass Du Dich was traust, wozu den lieben Anderen der Mut fehlt. Niemand will, dass wir etwas tun und erreichen, das sich unsere lieben Familien, sog. Freunden etc. nicht zutrauen, denn dann fühlen sie sich ja schlecht und sind den Erfolgreichen dann auch noch neidig…
      Halte durch und glaub an Dich – ich weiß Du schaffst es!!! Lg, Gudrun

  • Der Satz ist spitze!! Habe ihn mir aufgeschrieben und werde ihn in meinem nächsten Workshop zum Thema Kundenzufriedenheit einsetzen. Wie oft begegne ich in meiner Arbeit scheinbar “Wollenden”, die tausend Gründe für ein Nichtgelingen finden oder Behinderungen, die sie von ihrer Arbeit abhalten. Frage sich in so einem Fall doch jeder bitte, ob er denn tatsächlich will. Zu erkennen, dass ich eigentlich nicht will und sich die Gründe einzugestehen kann ein wundervoller Schritt zur Selbsterkenntnis sein.

  • Hallo,
    also ich finde, dass man durch eine Frage und dann durch eine Antwort nicht in einen Menschen . in den Kopf/die Köpfe des Menschen hineinschauen kann.
    Hineinschauen evtl. mit einer Frage und einer Antwort schon, doch nicht tiefgründig genug und dies macht . meiner Meinung nach – nicht einen (den) Menschen aus.
    Eine Schwalbe macht ja auch noch keinen Sommer.
    Die eine Frage und dann die eine Antwort ist ein Bereich eines Menschen, eine Situation, in dieser/e er sich gerade befindet,- und oder befand.
    Meiner Meinung bedarf es mehr – um einen Menschen in die Köpfe schauen zu können und sich dann hinzustellen
    Und zu sagen:”Wir kennen ihn – womöglich auch noch tiefgründig”.
    Diese Methodiken – eine Frage und dann eine Antwort und schon wissen – wollen (angeblich) die Wissenschaftler,Forscher u.u.u… wie es im Kopf eines Menschen aussieht wissen – finde ich persönlich eher sehr oberflächlig und dies sagt mir – dass die Wissenschaftler, die Forscher…die diesen Standpunkt vertreten, noch nicht sehr viel über einen Menschen/den Menschen wissen, dies auch für mich sehr einseitig schon ist und dies eher auch schädigend sein kann für die Betroffenen dann, geben sie auf eine Frage, eine Antwort und sofort wird dann ausgegangen – man kennt diesen Menschen.
    In mein Poesiealbum bekam ich einmal von einen Mitschüler den Spruch hineingeschrieben:
    “Lerne erst die Menschen kennen, denn sie sind veränderlich, die sich heute Freunde nennen, reden morgen über dich.”
    Dieser Spruch hat mir bisher in meinen Alltagsleben echt geholfen und damit kann man in die Köpfe der Menschen mehr hineinschauen, (sind meine Erfahrungen9,
    als durch und mit einer Frage und dann mit einer Antwort.
    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag noch.
    Tschüß

    • Gudrun Harfmann

      Sorry, ich möchte nicht in die Köpfe der Menschen schauen – aber gern in ihr Herz! LG, Gudrun

  • Euer Thema heute wunderbar.
    Für mich spannend, da ich mich oft frage:
    warum habe ich einige meiner Träume nicht erfüllen köönen?
    Warum gibt es Menschen, die irgendwann losziehen und ihre Visionen leben?
    Warum umwirbt das Glück den Einen und den Anderen nicht?
    Warum fehlt mir so manches mal der Mut und die Energie endlich aufzustehen und los zu gehen?
    Warum?
    Ich habe heute etwas gelernt, ich hatte zu oft Gründe die Im vordergrund standen.
    Sicherlich geprägt über uralte Muster…..aber es ist ja auch so “angenehm” sich
    genau in diesen zu suhlen.
    Bin übrigens über 50, was mich sehr amüsiert, denn ich lerne gerade ganz viel.
    Soviel wie seid 20 Jahren nicht meht….Tango, kann jetzt einen Köper vom Beckenrand, mit einer Taucherbrile unter wasser sehrn… und denke über meine Berufung nach…würde so gerne…aber mein Sicher-
    heitsanspruch…heute habe ich eine Lektion bekommen……positiv….Ich bin meines Glückesschmied:
    Danke dafür!

  • Wenngleich ich in meinem Alter (78) auch nichts mehr Neues anfangen kann, gefällt mir doch der Satz mit dem Wollen und Nichtwollen sehr gut. Er stimmt nämlich. Wer etwas nicht machen will, findet 100 Gründe, das weiß ich aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung mit meinen Freunden, leider. Aber ich resigniere nicht, sondern “ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass der fliegen lernt” (Zitat nicht von mir, von Jutta-Verena Jacobi).

  • Sehr inspirierend! Das ist vielleicht nicht gerade die spektakulärste Geschichte, aber eine Geschichte aus dem Leben und mit einer Herausforderung, die jede/n von uns hätte treffen können. Deshalb ist sie so inspirierend.

  • Ja ja, wo ein Wille – da ein Weg
    Ich mag diese als Tatsache hingeworfenen Behauptungen gar nicht. Derartige Sprüche kommen meist von Leuten, die es geschafft haben, weil die Voraussetzungen gar nicht mal so schlecht waren. Wie hätte im vorliegenden Beispiel der Weg ausgesehen, wenn der Versicherungsmann für ein Kind hätte sorgen müssen? Das Gewollte muss zumindest im Ansatz zu den Möglichkeiten passen, damit es funktioniert. Natürlich kann man in jedem Alter anfangen, ein Instrument oder eine Fremdsprache zu lernen. Wo ist das Problem, wenn man gesunde Hände hat und sprechen kann? Ich bezweifle aber, dass man mit Anfang 50 noch dahin kommt, in einer Band zu spielen, oder Dolmetscher zu werden, egal wie stark der Wunsch ist.
    Aus meinem eigenen Leben: Ich wollte seit frühester Kindheit Fußball spielen, doch meine Eltern hatten kaum Geld für das Nötigste. So durfte ich nicht in den Verein und bekam nicht mal meine sehnlichst gewünschten Fußballschuhe. Heute kann ich mir beides leisten und will auch immer noch spielen. Mein Arzt rät mir aufgrund von zwei massiven Bandscheibenvorfällen jedoch dringend davon ab. Wo ist nun der Weg?
    Ich kenne nur einen einzigen wirklich sinnvollen „Spruch“, nämlich das Gelassenheitsgebet:
    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Schönen Sonntag!

    • Corinna Altmann

      Hallo Nils,
      vielen Dank für deinen tollen Beitrag.
      Du fragst – “Wo nun der Weg ist?”
      Ich bin der Meinung: Der Weg bist du – du ganz allein und du selbst.
      Tschüß und weiterhin eine schöne angenehme Zeit.
      Viele Grüße Corinna

    • Hexe

      Hallo Nils,
      sicher gibt es äußere Einflüsse, die manches extrem erschweren oder gar unmöglich machen (so auch der heutige Gesundheitszustand z.B.)
      Aber auch ich bin der Meinung, dass ein starker Wille schon mindestens die halbe Miete ist. Und mal ehrlich: sich als Kind oder Jugendlicher Fußballschuhe – und seien es gebrauchte – zu verdienen, indem man z.B. den Nachbarn zur Hand geht mit Straße kehren oder Auto waschen oder einkaufen oder Prospekte für ein Unternehmen tragen oder tausend andere Sachen, wo man sich ein paar Pfennige verdienen konnte… das war in meiner Jugend auch schon möglich (und die ist auch schon ein paar Tage her). Vorausgesetzt jedoch, man war bereit, etwas dafür zu tun! Und wenn der Wunsch groß genug ist… und das Ziel realistisch und erreichebar…
      Ich habe oft etwas zusätzlich getan, dass mir ein paar Klicker eingebracht hat. Denn auch ich gehöre einer Generation an, in der ein Kind eben nicht alles bekommen konnte, was es wollte, wenn es nur mit dem Finger geschnippst hat. Ich habe auch auf vieles verzichten müssen. Wenn ich etwas unbedingt haben wollte, was mir sehr wichtig war, dann war für mich immer nur die Überlegung, wie ich es mir ermöglichen konnte. Und das war ganz bestimmt nicht immer bequem und einfach. Mit Freunden rumhängen war für viele eben wichtiger als jobben gehen – dafür habe ich dann eine tolle Reise gemacht…

    • Gudrun Harfmann

      Hallo Nils,
      und wer bitte sagt Dir, was wir nicht ändern können? Warum bist Du bereit dies zu glauben? Hast Du es denn überhaupt ausprobiert? Schon in der Bibel steht: dir geschehe nach Deinen Glauben. Unsere Welt ist voll mit Menschen, die glauben dies oder das nicht zu können … hätten sie es doch nur ausprobiert!
      Die meisten Grenzen und Schranken existieren nur in unseren Köpfen – bitte glaub mir, ich spreche aus Erfahrung! (auch ich durfte nichts machen; obwohl es sich meine Eltern als Geschäftsleute leicht hätten leisten können! Unbewusst haben sie mir vermittelt: ich bin nichts, kann nichts und werde es zu nichts bringen :-(( ) ES IST NIE ZU SPÄT!!! VIEL MUT UND KRAFT – TRAU DICH – MUT WIRD BELOHNT!!! VIEL GLÜCK!

  • Dieser Beitrag hat mir sehr gut gefallen, weil er sich nämlich sehr mit meiner eigenen Geschichte überschneidet. Ich hatte nach der Mittleren Reife auch zuerst eine Ausbildung in einem Amt gemacht, die ich erfolgreich abschloss. Zufrieden war ich damit aber nicht, genauer gesagt habe ich mich höchst unwohl damit gefühlt. Ich wollte schon immer studieren, liebe Sprachen und vor allen auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Was lag also näher, als Lehrerin zu werden? Schließlich brachte ich den Mut auf und kündigte meinen so sicheren Job. Was meine Umgebung davon hielt, muss ich wohl nicht extra sagen. Der erste Schritt war, das Abitur nachzuholen (in Bayern geht das über die Berufsoberschule). Im Anschluss begann ich das Studium, das ich schließlich auch erfolgreich abschluss. Jetzt bin ich fest im Lehrerberuf angekommen und möchte nichts anderes mehr tun, auch wenn der Job einem schon ziemlich viel abverlangt (entgegen der landläufigen Meinung).
    Ich bin froh, dass ich meinen Träumen gefolgt bin und kann nur jedem empfehlen, sich nicht mit etwas abzufinden, was einem keine Befriedigung verschafft. Sicherheit ist ein Gut – keine Frage. Aber Glück und Zufriedenheit ist wesentlich wertvoller. In meinem Fall konnte ich sogar beides miteinander vereinen.

  • Besonders hilfreich und inspirierend finde ich den Satz: wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe. Er unterstützt und motiviert mich bei meinem Vorhaben (Gitarre, protugiesisch und singen zu lernen – ich bin 51 Jahre jung! :-)), stärkt den Glauben an mich selbst und macht mir Mut, alles zu versuchen, durchzuhalten und niemals aufzugeben. Denn am Ende unserer Tage sind es nicht unsere Fehler, die wir bereuen; sondern all das, was wir nicht getan haben …
    Also auf gehts! Packt es an: ich wünsche allen den Mut, das zu tun wofür Ihr bereit wärt zu sterben – also habt auch den Mut und die Kraft, das – und wenn es noch so verrückt erscheinen mag – zu tun, wofür es sich zu leben lohnt!

    DANKE FÜR EURE HILFREICHE UNTERSTÜTZUNG – SCHÖN, DASS ES EUCH GIBT!

    LIEBE GRÜßE, GUDRUN

  • Super! Vielen Dank für die tolle Idee und dafür, dass euch selbige nie ausgehen.In andere Köpfe zu schauen inspiriert, macht Mut und motiviert. DANKE! DANKE! DANKE!

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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