Eine Frage – Eine Antwort: Vom rauchenden Anti-Ausdauersportler zum Ironman

In unserer neuen Rubrik „Eine Frage – eine Antwort” haben wir dieses Mal den den Trainer Christoph Teege befragt:

Wenn Sie einmal auf Ihr Leben zurückblicken: Welches Ereignis bzw. welche Situation hatte nachhaltig den positivsten Einfluss auf Ihr Leben?

und die folgende Antwort bekommen:

2007. Ich sitze rauchend im Büro und halte meine Diplom-Urkunde in der Hand. Jetzt bin ich offiziell Maschinenbau-Ingenieur. Ich habe einen Job als Projektleiter, habe ein für Berufseinsteiger angemessenes Gehalt und einen kurzen Anfahrtsweg. Kurzum: Eigentlich ist alles super … Eigentlich.

Ich fühlte mich unwohl. Anfangs verdrängte ich diese Gefühle, doch die Selbstzweifel wurden immer lauter: „Soll es das jetzt gewesen sein?“, „Soll ich das jetzt die nächsten 30 Jahre machen, jeden Tag das Gleiche tun?“. Mir wurde schwindelig bei diesen Gedanken. Den Job wechseln kam nicht in Frage. Schließlich waren die Arbeitsbedingungen echt top. Ich hatte mehr Freizeit als im Studium.

1 Jahr später. Jeder Tag war gleich und der Großteil der Arbeit langweilte mich. Ich wollte irgendwas ändern, nur was war die Frage. Vor einigen Jahren habe ich versucht, mir das Rauchen abzugewöhnen – leider ohne Erfolg. Dieses Mal waren die Umstände geeigneter und so beschloss ich, einen weiteren Versuch zu wagen, das Rauchen aufzugeben. An meinem 27. Geburtstag rauchte ich die letzte Zigarette. Endlich hatte ich wieder ein Ziel, auf das ich hinarbeiten konnte und wollte. Ich las Bücher und recherchierte im Internet. Viele Raucher begannen mit Joggen, um die Sucht nach Nikotin in den Griff zu bekommen. Das probierte ich auch aus.

Aller Anfang ist schwer 

Anfangs fand ich Joggen extrem anstrengend und nach 20 min war Schluss. Wie kann man nur freiwillig einen Marathon laufen, dachte ich immer öfters. Zu meinem 27. Geburtstag schenkte mir meine heutige Frau das Buch „Vom Junkie zum Ironman“. Die Geschichte handelt von dem Drogensüchtigen Andreas Niedrig, der schon mehrmals am Drogenentzug gescheitert und fast an den Drogen gestorben war. Er kämpfte sich mit Triathlon zurück in ein normales, drogenfreies Leben. Die Geschichte inspirierte mich sehr und ich fing an, mich für Triathlon zu interessieren. Beim Laufen geschah etwas Sonderbares: Ich hatte immer mal wieder ein und denselben Gedanken: Einmal im Leben einen Ironman finishen. Würde ich das schaffen? Würde ich jemals 3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren und dann einen Marathon laufen? Insgesamt 226 km hintereinanderweg, ohne Pause.

Jeder Außenstehende hätte gesagt, das sei unmöglich und man müsse erstmal klein anfangen. Ohne Triathlon- und Marathon-Erfahrung eine Langstrecke zu absolvieren ist Wahnsinn. Und obwohl diese Zahlen zu Anfang jenseits meiner Vorstellungskraft waren, hatte ich innerlich beschlossen, für einen Ironman zu trainieren. Von nun an beschäftigte ich mich in jeder freien Minute mit Triathlon. Ich besorgte mir die Ausrüstung und Bücher. Ich schrieb mir selber die Trainingspläne und trainierte bei Wind und Wetter. Beim Laufen und Radfahren merkte ich Fortschritte, nur das Wetter bereitete mir manchmal enorme Schwierigkeiten. Weil ich keine Rolle für das Rad hatte, musste ich auch in den Wintermonaten draußen trainieren. Da gab es Momente, da hätte ich am liebsten alles hingeschmissen. Aber auf dem Rad – 40 km von zu Hause weg – ging das nicht. Ich musste nach Hause fahren, egal wie kalt mir war. Ich biss die Zähne zusammen und fuhr nach Hause. Als ich dann nach Hause kam, war ich richtig stolz auf mich. In diesen Trainingseinheiten holte ich mir mein Selbstvertrauen. Nach einer heißen Dusche und einem Schluck Kaffee fühlte ich mich richtig glücklich – mehr brauchte ich in diesem Moment nicht. Das Schwimmen war anfangs eine Katastrophe. Ich war eine absolute Bleiente. Nach 2 Bahnen Kraulschwimmen war Ende. Als ich im Schwimmbad versuchte, das Kraulen zu lernen, betrachtete ich die Vereinsschwimmer auf den Nebenbahnen. Wie machen die das bloß, wenn sie so elegant, leicht und fast mühelos ihre Bahnen ziehen? Ich dachte mir: Das will ich auch können. Manchmal stand ich einfach nur am Beckenrand, schaute ihnen beim Schwimmen zu und imitierte die Bewegung. Einige Monate später meldete ich mich für ein Schwimmseminar in Hamburg an. Man glaubt, man kann schwimmen, bis man sich das erste Mal auf Video beim Schwimmen sieht. Ich nahm es mit Humor. Bei mir war noch viel Entwicklungspotenzial . Danach leistete ich mir für ein halbes Jahr eine Schwimmtrainerin, die mir meinen Schwimmstil optimierte.

Und obwohl ich Schwierigkeiten, Widerstände und Hindernisse zu überwinden hatte, hatte ich das Gefühl, ich täte das Richtige zur richtigen Zeit. Ich trainierte für mich alleine und hatte während des Trainings Zeit, über mich und mein Leben nachzudenken. Inspiriert von zahlreichen Hörbüchern kam ich immer näher an die Antwort auf die zentralen Fragen des Lebens: Wer bin ich? Was mache ich hier überhaupt? Was ist mein Sinn des Lebens?

Ich begann dann einige Gedanken und Antworten nach dem Training in meinem Trainingstagebuch festzuhalten. Ich schrieb auf, was ich an diesem Tag trainiert hatte und wie ich mich gefühlt habe. Die Fortschritte, die kleinen Glücksmomente und auch was richtig schiefgelaufen ist. Ich ließ meinen Gedanken einfach freien Lauf.

Aus der Idee wird Wirklichkeit

Im Herbst 2009 las ich die Ausschreibung vom Ostseeman 2010 und hatte diesen inneren Impuls, mich dort anzumelden. Ich nahm meinen Mut zusammen und tat es einfach. Von Januar bis August 2010 trainierte ich unter professioneller Anleitung. Von meinem Trainer bekam ich jede Woche einen Trainingsplan – für die Umsetzung war ich selber verantwortlich. Ich trainierte durchschnittlich 12–14 Stunden pro Woche. Trotz der ganzen Schinderei hatte ich das Gefühl, dass mir der Sport schlussendlich mehr Kraft gibt als Kraft kostet. Mich motivierte mein Trainingstagebuch. Damit die Motivation nicht nachlässt, lernte ich Selbsthypnose, und begann mir vorzustellen, wie es sein wird, wenn ich den Ostseeman geschafft habe. Das mentale Training war ein fester Bestandteil meines Trainings. Dabei ging ich ganz pragmatisch vor. Ich setzte mich in den Bürostuhl und stellte den Wecker auf 20 min. Ich schloss meine Augen und versuchte, ruhiger zu atmen. Dann stellte ich mir das Training und den Wettkampf wie einen Film vor. Ich machte mir immer wieder klar, warum und wofür ich trainiere. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, die Konzentration so lange aufrechtzuerhalten. Immer wieder verlor ich das Bild. Nach einigen Wochen jedoch wurden die Bilder immer klarer und detaillierter.

Und dann, am 1.8.2010, war es so weit – der Ostseeman 2010. Der Tag, an dem ich mir meinen Traum erfüllte. Nach 3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,195 km laufen war ich am Ziel meiner Träume. 11 Stunden und 52 Minuten habe ich gebraucht. Es lässt sich mit Worten nur schwer ausdrücken, wie es ist, wenn sich nach 2 Jahren Vorbereitung endlich ein großes Ziel erfüllt. Einfach eine Riesenerleichterung, gepaart mit einer Mischung aus Erschöpfung und Freude.

Was ich aus der Vorbereitung über große Ziele gelernt habe

  1. Das Ziel muss selbst und aus eigener Kraft erreicht werden können. Jederzeit muss einem klar sein, warum man das Ziel erreichen will.
  2. Mentales Training ist der Schlüssel zum Erfolg. Man kann es einsetzen, um leichte Ängste und Blockaden aufzulösen und um das „Finish“-Foto im Kopf zu verankern.
  3. Jedes Ziel beginnt mit dem ersten Schritt. Immer einen Schritt vor den anderen setzen. Diese Kontinuität führt langfristig zum gewünschten Erfolg.
  4. Tun Sie es einfach. Ganz einfach. Warten Sie nicht auf die perfekten Bedingungen, sondern fangen Sie einfach an, kleine Dinge umzusetzen. Und wenn Sie mal nicht weiterkommen, geben Sie dann nicht gleich auf, sondern ändern Sie die Strategie.

Jeder Mensch hat Träume, die gelebt werden wollen. Die meisten Träume bleiben aber ungelebt. Vermutlich aus Angst und fehlendem Vertrauen. Allerdings zeigt meine Geschichte, dass Träume auch in Erfüllung gehen können. Das Vertrauen in die eigene Leistung wächst mit der Zeit und die Angst wird weniger.

In diesem Sinne, ganz viel Mut und Freude beim Erreichen Ihrer Ziele.

Über Christoph Teege

Christoph Teege, Dipl.-Ing. (FH), Jahrgang 1981, veranstaltet deutschlandweit Seminare zu Speed Reading und Ziel- und Zeitmanagement. Geprägt von seinen positiven sportlichen Erfahrungen bringt er als Lauftrainer die Menschen zum Laufen.

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Kommentare

  • Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten (Zitat von Katherina von Siena).
    Ich bin letztes Jahr einen 100km-Lauf in der Schweiz gelaufen. Meine erste Erfahrung jenseits der 42km. Ab km 60 ging es sehr zäh voran aber im Nachhinein waren das die wichtigsten Kilometer da diese Grenzerfahrung kam. Aufhören (bei Dauerregen an diesem Tag/Nacht) oder Weiterlaufen bzw. eher Gehen. Es geht letztendlich auch nicht um Ironman, Marathon oder Ultramarathon sondern in Läuferkreisen wird jede Leistung “honoriert” und wenn jemand vom Couchpotato erstmal 2 km “schafft” ist das aus der momentanen Situation für diese Person enorm wichtig und viel und sehr aufbauend. Sport ist für mich nur eine Metapher, deren Erfahrung auf andere Lebensbereiche angewendet werden kann (auch bei der Badezimmerrenovierung).
    Glück (L) Auf
    Andre

  • Liebe Katrin,

    ich kann mich der Meinung von Rene nur voll und ganz anschließen.

    Brigitte

  • Hallo,
    vor ca zwei Jahren war mein Sohn lebensgefährlich erkrankt ( wir mussten ihn 4,5 Wochen ins künstliche Koma legen wegen verschiedener lebensbedrohlicher Krankheiten die er gleichzeitig hatte) und danach folgten 5Monate Frühreha. Durch dieses Ergeigniss habe ich gelernt, dass das Leben eindeutog mehr ist als “Alltag” und dass jeder kleinste Erfolg beachtenswert ist. Ich mache zwar sehr wenig Sport, aber ich mache mir zur Aufgabe jeden Tag bewusst zu leben und meine täglichen Schritte zu erreichen.
    Die Ausdauer hat sich gelohnt, mein Sohn kann dieses Jahr eine Ausbildung anfangen und wohnt alleine in seiner Wohnung.

  • Hallo ihr,

    ich sehe das auch so wie René und Sonja. Es gibt Ziele, die setzen wir uns für uns allein, bei vielen anderen sind wir darauf angewiesen, von anderen Menschen unterstützt zu werden. Ob das eine Dusche im privaten Bad ist oder ein berufliches oder sportliches Ziel – oft brauchen wir andere Menschen. Ich kann mir vorstellen, dass auch Christoph Teege sein Ziel nicht ohne die Unterstützung vieler Menschen, nicht zuletzt seiner Familie und seiner Frau erreicht hätte. Immerhin hat er, wie er schreibt, jede freie Minute in seinen Sport investiert. Das bedeutet, seine Familie hat auf ihn verzichtet. Nicht zuletzt war dies sicher auch ein recht teures Unternehmen.

    Ich muss sagen, die Aussage dieses Artikel ist bei mir angekommen und finde ich gut. Nur das Beispiel erzeugt bei mir Beklemmungen. So als ob hier eine Sucht (das Rauchen) gegen eine andere (extremer Sport) ausgetauscht würde. Ich kann mich natürlich auch täuschen, finde das Beispiel aber schon sehr extrem. Es gibt sicher auch “normale” Ziele, die auch weniger sportliche Menschen angesprochen hätten, und es gibt sicher auch schonendere Wege, sich das Rauchen abzugewöhnen.

    • Baiker

      Liebe Katrin
      Auf den Punkt gebracht! Danke.
      René

  • Punkt 1 schränkt die Ziele schon sehr ein. Die meisten Ziele im Leben können nicht alleine erreicht werden, sind sogar sehr stark von anderen Menschen abhängig. Und genau dieser Umstand macht es oft schwierig, ein Ziel zu erreichen. Beim Laufen muss “nur” der eigene innere Schweinehund überwunden werden, ohne hier irgendeine Leistung schmälern zu wollen, wohlgemerkt.

    • Frank

      Hallo Rene, ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich möchte dir enorm widersprechen und dir evtl. helfen, – aus Erfahrung-.Ich erreiche alle Ziele, egal welche- ALLEINE- ( die erreicht doch kein anderer für mich ),und wo soll ich sehr stark von anderen Menschen abhängig sein??? ( Ausnahme man ist ein Pflegefall und von anderen Menschen abhängig, gesundheitlich ), aber ansonsten bin Ich, der Gestalter-aktiv und nicht die anderen- Opfer-Reaktiv.Ich wünsche Dir mehr Autonomie Und Selbstbewusstsein.Ein schöner Spruch dazu : Ich bin standhaft, ich bin die Wende, ich bin nie gewesen, ich bin ohne Ende !!!Also: Just do it , DU und nicht die anderen !!!
      Viel Erfolg, wünscht Dir, Frank
      NS: Natürlich muss man evtl. beruflich Kompromisse machen oder privat, aber wenn es mir nicht passt, dann eben: Love it, leave it or change it !!!

    • Christoph Teege

      Hallo Rene,

      und gerade deshalb sind die 4 Schritte so wichtig. Als erstes konzentriert man sich “nur” auf die Ziele, die man auch wirklich mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen erreichen kann.

      Das gibt das nötige Sicherheit, Selbstvertrauen und den Mut, sich an Ziele heranzuwagen, die von anderen Menschen abhängig sind.

    • Sonja De Boeck

      Hallo Rene, ich gebe Ihnen völlig recht.
      Ich bin jemand, die viele Träume hat. Und dank sei mein Durchsetzungsvermögen und weil ich mit dem “Kopf durch die Wand renne” habe ich schon viel erreicht. Doch mein jetztiger Traum droht zu scheitern, weil ich auf andere angewiesen bin.
      Ich wünsche mir eine Dusche anstatt eine Badewanne in unser Badezimmer. Solange mein Mann daegen ist, sind mir die Hände gebunden. Das ist schon die erste Hürde. Die zweite Hürde ist der Vermieter. Der muss das ganze Projekt noch befürworten. Hinzu kommt noch der finanzielle Aspekt, das muss auch noch berücksichtigt werden.
      Wenn Träume daraus bestehen, ein Ziel zu erreichen im Job oder wie hier in der Geschichte, beim Sport, dann kann jeder das alleine. Keine Frage. Aber die meisten Menschen leben nicht alleine und da muss man eben auch dessen Lebensgewohnheiten mit berücksichtigen.

    • Sonja De Boeck

      Hallo Rene, ich kann Sie sehr gut verstehen. Ich bin ein Mensch mit vielen Träumen. Und dank meiner Fähigkeit, mich durchzusetzten und “mit dem Kopf durch die Wand zu gehen”, habe ich schon ziemlich viel geschafft in meinem Leben. Aber weil ich kein Auto fahren darf (wegen Krankheit) und meine finanzielle Mittel knapp sind( wegen Arbeitslosigkeit) sind mir oft die Hände gebunden. (Aber das ist für mich kein Grund, nicht an mein Ziel zu kommen. Es dauert halt ein bisschen länger.)
      Und es ist, wie Sie sagen, wir leben nicht alleine auf dieser Welt. Unsere Mitmenschen haben auch ihre Lebensgewohnheiten und die sollten wir auch respektieren.

    • Rene

      Lieber Frank
      Da muss ich aber ganz enorm widersprechen! Und keine Angst, an Willen und Selbstvertrauen fehlt es mir bei weitem nicht. Ich bin allein per Fahrrad den ganzen Rhein von der Quelle bis Rotterdam und weiter gefahren, kein Problem, keiner kann mich hindern. Ich könnt auch um die Welt fahren. Will ich aber mit einem Fussballteam Weltmeister werden, bin ich doch sehr wohl von den Mitmenschen, nämlich wenigstens meiner Mitspieler, abhängig, und wenn die nicht mitmachen, dann geht nix, da kannst du noch so viel Selbstvertrauen haben! Dieses Ziel erreichst du nicht.

  • Danke für den ausführlichen Bericht!

    Für mich ist es zusätzlich wichtig, das Ziel immer in kleine Etappen zu “zerpflücken”, die ich erreichen kann. Und das Erreichte dann auch zu würdigen und daran zu denken, dass ich meinem Ziel dadurch ein Stück näher gekommen bin.

    Der Fahrer der Tour de France fährt ja auch Etappe für Etappe und freut sich dann, wenn er wieder eine bewältigt hat.

    Gerade Schritt 4 finde ich (wenn man ein festes Ziel im Auge hat) besonders wichtig.
    Oftmals wartet man, weil die Umstände nicht perfekt sind.

    Aber das kann eine gute Ausrede sein, um gar nicht erst anzufangen!

    Wenn ich die Umstände erreicht habe, die mir heute als perfekt erscheinen, dann sind sie in dem Moment, in dem ich sie erreicht habe, vielleicht gar nicht mehr perfekt… und das Hamsterrad dreht sich weiter.

    Also “einfach machen”.

    Hätte man als Kind nach 5 gescheiterten Versuchen aufgehört, laufen lernen zu wollen…? ;-)

    „Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern ans Ziel.“
    Marie von Ebner-Eschenbach

    Liebe Grüße
    Michaela Thiede

    • Christoph Teege

      Hallo Michaela,

      zu Punkt 4 möchte ich noch Folgendes ergänzen.

      Häufig fehlt der innere Impuls, Dinge anzugehen. Bei vielen Menschen steht da der eigene Stolz im Weg. Denn gerade am Anfang macht man viele Fehler, wofür sich die meisten vielleicht schämen und dann sofort wieder aufgeben.
      Aber das muss nicht sein!! Denn Fehler machen gehört am Anfang dazu.

      Liebe Grüße
      Christoph Teege

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