Eine gute Leitlinie für das neue Jahr?!

"Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor. "

— Peter Ustinov

Sir Peter Ustinov war für mich ein eindrucksvoller Mann. Ich hatte das Glück, ihn einmal live auf der Buchmesse in Frankfurt sehen zu können und wie gerne hätte ich mich mit ihm unterhalten! Das war mir leider nicht vergönnt, aber ich empfinde noch heute einen großen Respekt, wenn ich seinen Namen lese.

Mit dem obigen Zitat schenkt er uns eine Erklärung für seine enorme Klugheit, die eigentlich bei allem, was er sagte oder schrieb, zum Ausdruck kam: ständiges Dazulernen!

Und er hat es offenbar nicht dem Zufall überlassen, wie viel er lernte, sondern er definierte dafür eine so einfache, wie wirkungsvolle Regel: in diesem Jahr mehr lernen als im letzten.

Wow, dachte ich, als ich das Zitat das erste Mal las, das hat es in sich.

Überlegen Sie einmal, was Sie konkret alles im letzten Jahr gelernt haben – bekommen Sie das noch alles zusammen? Was haben Sie z.B. im Beruf gelernt? Was im persönlichen Bereich? Was haben Ihnen andere Menschen vermittelt? Haben Sie vielleicht Kurse und Seminare besucht? Ich bin sicher, dass da bei jedem/r von uns einiges zusammenkommt.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich werde ganz kribbelig und bekomme Lust darauf, gleich noch mehr zu lernen. Es gibt sooo viel Spannendes in der Welt, so viel Hilfreiches, so viel Bereicherndes.

Also, ich werde mir für dieses Jahr auf jeden Fall Sir Peter Ustinovs Rat zu Herzen nehmen – ich werde in diesem Jahr noch mehr lernen als im letzten.

Und Sie?

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Kommentare

  • “Der Wind treibt die Blätter, und die Blätter lassen sich treiben und fragen nicht nach dem Weg”

    Was heißt das? Was wissen wir jetzt mehr und was haben wir jetzt gelernt? Gar nichts!

    Das sind Worte, die sind mir jetzt als ich diese Kommentare gelesen habe, eingefallen. Da ihr mich nicht kennt, bleiben die Worte belanglos. Hätte ich aber Peter Ustinov, Latose oder Jesus darunter geschrieben, würden sie gewaltig beeindrucken und würden weitergetragen werden.

    Warum eigentlich? Weil dies Menschen waren, die viel gelernt haben. Sicherlich. Aber nicht seelenloses Wissen, siehe Goethes Faust, sondern “Seelenwissen”.- wieder eine spontane Wortschöpfung- .

    Darunter verstehe ich jenes Wissen, das den Menschen formt und entwickelt, sodaß er “wirkt”. Charisma sagen manche dazu.

    Wie kommt man dazu? Man nehme Wissen, das einem seelisch berührt und wendet es an. Setzt voraus, das man zuerst seinen “Seelenmistmüll” abwirft.

    Verfahrt man so, dann wird dieses Wissen zu Können. Der Mensch ist entspannt, wirkt gelassen, macht Eindruck und nebenbei nimmt er neues Wissen leichter auf und hat dann bei öffentlichen Auftritten etwas zu plappern. Denn dann wirken seine Worte und werden als was Besonderes angesehen. Siehe Peter Ustinov.

    Es sind aber nicht die Worte und die Wirkung, die beindrucken sollen, sondern der unsichtbare Prozess des Wachsens im Menschen. Das ist es, was das Leben lebendig und interessant bleiben läßt.

    Frau Irmingard Bauschke, Sie geben mir da doch sicherlich recht.

    So, genung der Worte. Es ist Rosenmontag und die Narren sind unterwegs.

  • Ich gehe davon aus, dass Lernen jederzeit und überall geschehen kann. Der zentrale Ansatz für mich: Tue ich es bewusst(er) und schöpfe ich Kraft aus meinen Motiven – bin ich also motiviert dazu. So wirkt Lernen lust- und lebensfördernd.
    Was genau habe ich HEUTE – in diesem Moment gelernt?
    Ich habe meine Gedanken spontan formuliert und dabei gelernt.

    Paul

  • Das macht Mut, was Sie schreiben, liebe Frau Bauschke! Sie haben sich intensiv mit dem Sinn des Lebens befasst und darüber das wirkliche Leben nicht vergessen, das ist genial!

  • Ich bin 85 Jahre alt ,aber nur an Jahren.

    Mein Wahlspruch lautet :

    Lernen ist wie das Rudern gegen den Strom-sobald man aufhört treibt man zurück.

    Chinesisches Sprichwort

    Literatur,jeglicher Art,mein Wissensdurst hat auch im Alter nicht nachgelassen,ein langes internes Studium,um den Sinn des Lebens zu erfassen,krempelte mein ganzes inneres und äusseres Dasein um.Glücklich sein ,trotz mancher Schicksalsschläge,die das Leben so mit sich bringt,und Zufriedenheit,auf der ich nicht wie eine Glucke sitzen bleibe,gepaart mit gesunder Lebensweise (Ernährung und Bewegung),und stets mit der Kraft unseres Schöpfers verbunden zu sein,ist für mich ein Garant ein erfülltes Leben zu führen, bis zu meinem materiellen Tod,den ich noch nicht erleben möchte,aber vor dem ich auch keine Angst habe. Wissen und Weisheit,gebe ich auch heute noch auf verschiedensten Ebenen mannigfaltig weiter.

    Ein Gedicht,welches ich schon vor 40 Jahren verfasst habe lautet :
    Ich lebe im Jetzt mit all meinen Sinnen
    und nehme das Heute ins Morgen hinein.
    Ich lebe im Jetzt mit jedem Beginnen.
    Das Jetzt schon vergangen,das Jetzt auch schon Morgen
    wird Ewigkeit sein.

    Das Jetzt ist die Zeit.
    Im Jetzt seid bereit,
    zum Geben,zum Nehmen,zum Bitten,zum Dank.
    Gießt alles ins Jetzt,
    denn Jetzt ist die Zeit,
    Ist E W I G K E I T .

    In diesem Sinn allen interessierten Lesern herzliche Grüße

    Irmingard Bauschke

  • Wenn du in die Tat umsetzt was du weisst und anderen damit dienst , wirst du mächtig sein . Also , gebt Gas !

  • Ich glaube, es genügt ein Satz des Sokrates:
    “Ich weiss, dass ich nichts weiss.”

    Sich in diesen Satz hineinzudenken und danach zu entscheiden, wieviel man lernen will oder muss, halte ich für den praktikabelsten Weg. Wobei die Frage “Was lerne ich?” vor der Frage “Wieviel lerne ich?” stehen sollte.

    Allerdings sagt Francis Bacon auch: “Wissen ist Macht.”
    interessanter Ausspruch, oder?

    Herzliche Grüsse

  • Ich bin wirklich begeistert, immer wieder neue Dinge zu erlernen. Das habe ich in den vergangenen 46 Jahren auch immer gemacht. Doch, was mich an dieser Aussage stört, ist, dass ich mehr lernen soll als das Jahr zuvor. Warum? Lernen funktioniert doch am besten, wenn es Spaß macht. Und ich finde, wenn es meeehhr sein muß, fängt es an Zwang zu werden. Also, einfach lernen, dazulernen, erfahren, das hört sich für mich doch wesentlich besser an.
    Auf das kommende Jahr.

  • Frage ist, ob mehr lernen bedeutet “mehr Wissen anhäufen”
    Das halte ich nicht so sehr erstrebenswert wie, das Wissen zu ordnen und vor allem irgendwie in die Praxis umzusetzen.
    Da wird die Sache richtig spannend.

  • Moin,
    ich finde es einfach toll, dass wir heute fast jede Information bekommen können.
    Meine Erfahrung ist jedoch, dass die Informationsüberflutung-Welle einen zum ersaufen bringt.
    Daher habe ich für mich, der fast ersoffen ist, eine Regel gefunden, allerdings geklaut:-):
    1. Ich habe 3 bis 5 Themen, wo ich die “Meisterschaft” erreichen will. Angeblich gibt es eine “Regel”, die besagt: Wir brauchen 1.000 Stunden um das Thema zu beherrschen und 5.000 Stunden, um ein Experte zu werden. Es ist eine grobe Richtlinie an die ich mich halte. Dazu benutze ich ein Excel-Tabellenblatt und mache mir ein Kreuzchen, wenn ich mich 1 Stunde mit einem meiner Top-Themen beschäftigt habe. Ja ich weiß, keine garantie, dass ich es auch verstanden habe.:-) Wiederholungen sind unabdingbar.
    2. Alles andere ist Hobby und meine Ziele sind klein. Ein wenig Allgemeinwissen hier und dort, reicht für mich.

    Sicherlich ändern sich im Laufe des Lebens die Prioritäten. Aber ich denke, der Plan ist anpassbar.

    Allerdings kann ich mich nicht ganz strikt an meinen Plan halten, da ich als Werbetexter mit dem jeweiligen Thema, erst recht wenns neu ist und ich keine Ahnung davon habe, beschäftigen muss.
    Aber auch im beruflichen Bereich strebe ich eine Spezialisierung an. Später möchte ich nur zur Übung, mal über und für andere Themen schreiben.

    Ups, etwas lang geworden. Aber vielleicht hilft es ja jemanden, der noch Machtlos der Informationsflut gegenübersteht.

    Schönen Tag und viele Grüße aus dem hohen Norden.
    Peter

  • ja, seit einem Monat stehe ich vier bis fünf Mal in der Woche schon um 6 Uhr auf, um jedes Mal ein bißchen Grammatik und Vokabeln zu lernen (10 im Schnitt), da der Kurs nur mehr ein halbes Jahr dauert und ich die Sprache noch immer nicht gut beherrsche (es werden demnächst vier Jahre, daß ich damit begonnen habe und ein Monat aufenthalt in den betreffenden Ländern wäre wohl das Beste). Das spielen sie dieses Jahr leider nicht. Ich habe damit begonnen, weil der damalige Job äußerst frustrierend war und ich nebenbei genügend Zeit hatte. Beruflich sehe ich zur Zeit keine Perspektiven, dies anzuwenden, privat nur wenige. Viele Jahre habe ich mich geweigert, etwas Neues zu lernen, da es immer hieß: ” Lern dies oder das, damit Du den Job bekommst!” Dies tat ich dann immer auch, bis ich mir eines Tages bewußt wurde, daß man mir damit immer die Karotten hinhält und wenn ich danach greife, sie sofort wegzieht. “Ätsch, ätsch”. Ich produziere mit diesem letzten Kurs bewußt am Markt vorbei. Es ist nur mehr für mich ganz allein.

  • Ich habe im letzten jahr sehr viel gelernt – aus dem Leben, mit Erfahrungen, mit schwierigen Situationen – fast zu viel…
    möchte auf diesem Sektor lieber eine Lernpause machen..
    Aber weiterentwickeln möchte ich mich trotzdem.

  • Ich denke, dass damit alles gemeint ist – nicht nur reines Wissen, vor allem Erfahrung.
    Wobei Erfahrung auch ein sehr zweischneidiges Schwert sein kann, wenn man dann auf dieser beharrt und eben nichts mehr dazu lernen möchte.
    Ganz frei nach dem Motto: Das haben wir immer schon so gemacht ;-)
    Ein schönes Thema und eine sehr gute Anregung !
    Ich werde sie aufgreifen und ganz bewußt schuen wo ich noch mehr “lernen” kann.

    Herzlichen Dank dafür.

  • Ist eine Lernmenge messbar? Gerate ich dadurch erneut unter Druck? Genügt es nicht, überhaupt dazuzulernen? Meint Ustinov nur “Wissen” im Sinne von Daten oder rechnet er auch “Lebenserfahrung” dazu?
    Für mich bedeutet Lernen, nicht stehen zu bleiben, nicht auf einer Stufe zu verharren. Ich habe z.B. im letzten Jahr einen Italienisch-Kurs begonnen (zusätzlich zu Job, Haushalt, Kindern), den ich aber einfach nur fortführen werde. Und nicht noch mehr beginnen, das ich zeitlich dann nicht mehr managen kann.
    Aber ich habe auch wieder viel im Umgang mit anderen Menschen oder über mich gelernt. Und auch in diesem Jahr wird etwas hinzukommen.
    Mich stört der Leistungsgedanke: besser, schneller, weiter, mehr…
    Annette

  • lese gerade mal wieder im Faust. Jeder, der ihn gelesen hat, kennt die besagte Stelle im I. Teil:

    Habe nun, ach! Philosophie,
    Juristerei und Medizin,
    Und leider auch Theologie
    Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
    Da steh ich nun, ich armer Tor!
    Und bin so klug als wie zuvor;
    Heiße Magister, heiße Doktor gar
    Und ziehe schon an die zehen Jahr
    Herauf, herab und quer und krumm
    Meine Schüler an der Nase herum-
    Und sehe, daß wir nichts wissen können!
    Das will mir schier das Herz verbrennen.

    Einer, der Recht hat, oder nur ein frustrierter Intellektueller?

    Sicher, wir sind in der Lage uns immer mehr Wissen anzueignen, aber werden wir dadurch auch klüger?

  • ich werde in diesem Jahr noch mehr lernen als im nächsten.

    Hmmm… *g*

    *Tania Konnerth schreibt:*

    Ups, erwischt gg
    Tania

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