Energiemanagement – Die bessere Alternative zu Work-Life-Balance

Mehr Zeit mit der Familie oder Freunden verbringen. Endlich wieder dem eigenen Hobby nachgehen. Oder einfach nur mal wieder Zeit für sich selbst haben. Diese Wünsche unterschreiben wahrscheinlich einige von Ihnen. Doch Frei-Zeit und Arbeits-Zeit stehen oftmals in ständiger Konkurrenz zueinander.

„Arbeit ist zum Geldverdienen da.“

„Wer viel arbeitet, verdient viel.“

„Weniger arbeiten kann ich mir nicht leisten.“

Mit diesem Beitrag möchte ich mit diesen Glaubenssätzen und den Mythen rund um die sogenannte Work-Life-Balance aufräumen.

Work-Life-Balance ist Quatsch

Seit Jahren wird uns eingeredet, dass wir einfach nur die Arbeit und das Leben in eine Balance bringen müssen, um glücklicher und ausgeglichener zu sein.

Aus meiner Perspektive ist dies aus zweierlei Hinsicht eine gefährliche Zielsetzung:

Zum einen wird dies nicht der Tatsache gerecht, dass auch die Arbeit guttun kann und wir aus ihr Energie und Kraft für unser Leben schöpfen können.

Zum anderen setzt dieses Ziel viele Menschen heftig unter Druck. Denn die Arbeit zugunsten von mehr Leben zu reduzieren ist bei den heutigen Meeting-Marathons in Konzernen, der täglichen Mailflut, den hohen Erwartungen des Chefs, überall und immer erreichbar zu sein, ein ziemlich schwieriges Unterfangen.

Das Ziel, eine Balance zu schaffen, bringt uns immer wieder in Entscheidungs- und Konfliktsituationen.

Wie viel nehme ich aus der Waagschale Arbeit heraus, um die Leben-Seite zu stärken? Wie weit kann ich dabei gehen, ohne meine Aufgaben im Job zu vernachlässigen oder die Kollegen im Stich zu lassen?

Was bei diesen beruflichen Entscheidungen häufig mitschwingt, sind Existenzängste oder die Angst, nicht mehr zu genügen. Die Konsequenz bei diesem Balanceakt lautet häufig: „Das geht eh nicht, also weitermachen wie bisher.“ Eine Frustspirale mitten im eigenen Hamsterrad ist die Folge.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Downshifting – ein Trend zum Kürzertreten?

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema „Downshifting“, dem bewussten Kürzertreten im Beruf. Ein Trend, der in den letzten Jahren aus Amerika und den skandinavischen Ländern auch zu uns überschwappt.

In meinen Coachings zur beruflichen Neuorientierung erlebe ich sehr viele Menschen, die bereit sind, im Job kürzerzutreten und sogar dabei auf einen Teil ihres Einkommens zu verzichten, dafür aber wieder mehr Zeit für solche Dinge zu haben, die ihnen im Leben besonders wichtig sind.

Wenn es die finanzielle Lage zulässt, kann dies natürlich ein lohnender Weg sein. Downshifting muss aber nach meiner Definition nicht zwingend ein zeitliches Kürzertreten bedeuten und mit einem Gehaltsverzicht einhergehen.

Ich definiere den Begriff etwas weiter: Es geht um bewusst getroffene Entscheidungen, selbstbestimmter zu arbeiten – und zu leben. Das hat nicht unbedingt zur Folge, dass Sie zeitlich weniger arbeiten, sondern bewusst und gezielt mehr von dem tun, was Ihren eigenen Werten und Zielen im Leben und im Beruf entspricht.

Wahrscheinlich kennen Sie dies aus eigener Erfahrung: Wenn Sie eine Aufgabe übertragen bekommen, die Ihnen so gar keinen Spaß macht, dann frisst dies besonders viel Energie. Machen Sie hingegen etwas, wofür Sie sich begeistern können, dann vergeht die Zeit wie im Fluge.

Ich höre Sie jetzt sagen: „Das Leben ist kein Ponyhof, ich kann mir meine Arbeit nicht aussuchen.“

Es stimmt, als Angestellter sind Sie grundsätzlich an Strukturen und Regeln im Unternehmen und an Ihre Aufgaben gebunden, die Ihnen Ihr Chef vorgibt. Aber auch ohne sich gleich morgen selbständig zu machen, haben Sie mehr Gestaltungsspielräume, als Sie heute vielleicht denken.

Wie Sie selbstbestimmter arbeiten und leben

Die folgenden Tipps sind Möglichkeiten, was Sie selbst tun können, um selbstbestimmter zu arbeiten und Ihre Energie zwischen Arbeit und Privatleben bewusster zu managen:

Gehen Sie bewusster durch Ihr Leben.
Sie sind der Chef Ihres Lebens und entscheiden über jeden Schritt. Machen Sie mehr von dem, was Ihnen guttut, und entscheiden Sie sich, wie Sie mit den Energieräubern umgehen möchten. Sie müssen zum Beispiel nicht immer ein offenes Ohr für die Probleme anderer Menschen haben. Ein „Nein“ ist erlaubt, wenn Sie diese Energie gerade nicht aufbringen möchten. Wenn Sie Ihr Hobby in letzter Zeit vernachlässigt haben, könnte auch dies ein guter Weg sein, neue Kraft zu tanken.

Machen Sie sich bewusst, welches Ihre eigenen Werte und Ziele im Leben sind.
Wer weiß, was ihm wichtig ist und wohin ihn sein Leben führen soll, kennt die Richtung und kann entsprechend handeln. Ist beispielsweise Anerkennung für Sie im Job sehr wichtig oder brauchen Sie immer neue Herausforderungen, dann probieren Sie, an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen, damit diese Werte für Sie erfüllt sind.

Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten und Ihren Kollegen über Ihre Werte und Ziele.
Weiß Ihr Chef oder Ihre Chefin, was Ihnen im Job und auch im Leben wichtig ist und was Sie brauchen, um glücklich zu sein? Diese Informationen helfen auch Ihrem Chef. Denn durch solche wichtigen Hinweise kann er seine Mitarbeiter bewusst führen und entwickeln.

Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über Ihre Aufgaben.
Wer täglich Dinge tut, die nicht zu den eigenen Werten und Zielen passen, wird auf Dauer unglücklich. Überlegen Sie gemeinsam, welche Veränderungen möglich sind. Auch Ihr Vorgesetzter hat ein Interesse daran, dass Sie Ihre Arbeit mit Freude machen.

Verlassen Sie Ihre Komfortzone.
Verändern Sie bewusst Ihr Verhalten oder Ihre Richtung, wenn Sie das Gefühl haben, festzustecken oder in die falsche Richtung zu gehen. Wahrscheinlich gibt es einige Stimmen in Ihnen, die Ihnen jetzt sagen, dass das zu gefährlich ist. Entscheiden Sie, ob das stimmt. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Welt außerhalb unserer Komfortzone meist nicht so gefährlich ist, wie wir oft denken.

Wodurch begrenzen Sie sich selbst und was möchten Sie sich stattdessen gerne mehr erlauben?
Viele meiner Klienten möchten sich erlauben, häufiger „Nein“ zu sagen oder auch mal anzuecken. Es muss auch nicht immer alles perfekt sein. Überlegen Sie sich, was Sie sich gerne mehr erlauben möchten und selbst tun können, damit dies nicht nur Wunschdenken bleibt, sondern auch Realität wird.

Hinterfragen Sie Automatismen – im Beruf und auch privat.
Wir tun oft Dinge nur aus Gewohnheit und weil wir glauben, dass dies so richtig ist. Das fängt übrigens oft schon mit dem Weg zur Arbeit an. Was ist Ihre Motivation und das Ziel hinter einem Verhalten? Prüfen Sie bewusst, ob diese Automatismen Ihnen guttun oder ob Sie lieber etwas verändern möchten. Auch dies hat viel mit dem Verlassen der eigenen Komfortzone zu tun. Seit Jahren nehmen Sie die U-Bahn, um die zwei Stationen zur Arbeit zu fahren. Warum gehen Sie nicht mal zu Fuß und beobachten, wie Ihnen das bekommt? Sie können ja bei Sonnenschein und mit dem Heimweg anfangen … Oder fahren Sie samstags die 2 km zum Bäcker doch mal mit dem Rad. Vielleicht schmeckt das Frühstück danach gleich doppelt so gut.

Richten Sie sich Ihren Arbeitsplatz ein.
Überlegen Sie, was Sie tun können, um sich an Ihrem Arbeitsplatz wohler zu fühlen. Sie verbringen dort einen Großteil Ihres Lebens! Steht Ihr Monitor so, wie Sie es gerne hätten? Sitzen Sie gut? Können Pflanzen Ihren Arbeitsplatz verschönern? Selbst in Großraumbüros gibt es hierfür zahlreiche Möglichkeiten. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten oder Ihren Kollegen darüber.

Prüfen Sie Ihre Finanzen und hinterfragen Sie Ihr Sicherheitsdenken.
Vielleicht ist doch auch ein bewusstes Kürzertreten im Job möglich, um die eigenen beruflichen und auch privaten Ziele zu verwirklichen. Auch die Ablehnung einer Beförderung, ein Sabbatical oder die Herabsetzung der Wochenarbeitszeit können Schritte zu mehr Zeit zum Leben sein.

Auf den Punkt gebracht:

Versuchen Sie nicht länger, Arbeitszeit gegen Freizeit auszuspielen und sich damit immer tiefer in eine Entscheidungs- und Konfliktspirale zu manövrieren. Sehen Sie die Arbeit als Teil des Lebens und versuchen Sie, bewusst in beiden Bereichen Ihre Energie zu managen. Arbeit darf auch Freude machen. Was können Sie selbst verändern, damit Ihre Werte und Ziele im Job und im Privatleben stärker erfüllt sind?

Sie sind der Chef Ihres Lebens und alleine dafür verantwortlich, glücklich und zufrieden zu sein. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie sich Kraft rauben lassen oder mehr von dem tun, was Ihnen Energie gibt. Auch wenn dies in der Arbeitswelt häufig Grenzen hat: Sobald Sie hierüber bewusst und aktiv entscheiden, wird sich dies positiv auf Ihr Leben auswirken. Häufig braucht es dazu gar nicht die großen Schritte. Auch kleine Veränderungen können viel bewirken. Oft reicht auch ein Wechsel der eigenen Perspektive, um der unliebsamen Aufgabe etwas Positives abzugewinnen.

Ich wünsche Ihnen eine berufliche Entwicklung entsprechend Ihren eigenen Werten und Zielen und immer auch ausreichend Zeit zum Leben. Berichten Sie mir gerne über Ihre Erfahrungen in den Kommentaren, ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.

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Über Dr. Bernd Slaghuis

Dr. Bernd Slaghuis appelliert an die Selbstverantwortung jedes Einzelnen für sein Leben. Der Ökonom und Systemische Coach hat sich auf Fragen der Neuorientierung im Beruf spezialisiert, betreibt eine Coaching-Praxis in Köln und ist zudem als Strategieberater für Unternehmen sowie als Dozent und Redner tätig. Sein Leitsatz: „Glück und Zufriedenheit sind die Basis für Gesundheit und Erfolg im Leben.“ Er ist überzeugt, dass jeder das nötige Rüstzeug und die Möglichkeiten besitzt, das zu tun, was ihn glücklich macht. Er bloggt unter dem Titel Perspektivwechsel auf blog.bernd-slaghuis.de

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Kommentare

  • Das Thema “Kommunikation” geht immer beide Seiten an, den Chef und den Mitarbeiter, sonst wird daraus kein “für beide Seiten” produktives Verhältnis. Ansonsten kommt man immer wieder auf den Punkt: Es gehören immer zwei dazu “Einer machts mit einem, wenn der es mit sich machen lässt.”

  • Vielleicht ist diese Wahrnehmung auch nur selektiv, denn die “Menschen, die zu mir als Coach kommen, haben (inzwischen) häufig andere Wertevorstellungen. Es ist ihnen zwar wichtig, ausreichend Geld und Materielles zu besitzen, um einen lieb gewonnen Lebensstandard zu halten und auch die finanzielle Sicherheit ist ein wichtiges Thema, aber wenn es um die Frage der Top-Werte geht, die im Leben erfüllt sein sollten, rangiert Geld fast immer auf den hinteren Rängen.”
    Ich denke, weil ihr Klientel es einfach hat, verdient oder ererbt. Es geht nicht mehr um das Überleben sondern um Wohlstand und Luxus zu verwalten. Für viele ist das Leben nicht mehr Identifikation mit dem Unternehmen und mit der Arbeit sondern Sprungbrett , wo bleibt dann die Qualität hinsichtlich des Produktes und hinsichtlich der Mitarbeiterführung. Die Frage ist doch wann haben wir genug? Warum immer mehr statt wieder weniger mit besserer Qualität, erhalten statt neu?
    Ansonsten finde ich es sehr gut endlich diesen Work-Life- Balance Unsinn aus en Köpfen zu argumentieren. Dafür danke.

    • Bernd Slaghuis schreibt am 7. Juli 2014

      Hallo Regina,

      danke für Ihren Beitrag. Ich habe darüber nachgedacht, was Sie schreiben, komme aber zu einem anderen Fazit.

      Meine Klienten kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und mit verschiedenen Lebenenhintergründen. Die Spannbreite reicht vom Studenten, der sich bewusster über den Berufseinstieg werden möchte über den Burnout-Patienten, der nach erfolgreicher Therapie nun wieder ins Berufsleben einsteigen möchte oder die berufserfahrene Führungskraft, die nach einer neuen Herausforderung sucht. Genauso kommen auch Arbeitslose zu mir, die sich schon lange Zeit bewerben und nun professionelle Unterstützung und mehr Klarheit suchen. Einige leisten sich nur eine oder zwei Sitzungen oder beantragen bei der Arbeitsagentur einen Zuschuss zum Coaching.

      Es liegt nicht am Faktor Wohlstand der Klienten, dass verstärkt die nicht-materiellen Werte in den Fokus rücken. Sicherlich geht es bei allen (und auch bei dem Top-Manager, der eine neue Aufgabe sucht, da sein Lebensstandard entsprechend hoch ist) auch ums liebe Geld und bei vielen ums finanzielle Überleben. Aber die Argumentation ist meist immer so, dass das Geld schon stimmen wird, wenn denn die Aufgabe mit Sinn erfüllt, Freude macht oder eine starke Kollegialität vorherrscht. Es ist eher eine wenn-dann-Argumentation, bei der das Geld die Konsequenz ist.

      Den Trend zu weniger statt mehr sprüre ich im Karriere-Coaching auch sehr deutlich – daher auch der Einschub zum Downshifting im Artikel. Und ich bin überzeugt davon, dass Unternehmen, die “sture” Gewinn-/Umsatzmaximierung um jeden Preis zulasten der Mitarbeiterführung und der Qualität der Produkte als Ziel setzen, langfristig den Kürzeren im Wettbewerb ziehen.

      Herzliche Grüße,
      Bernd Slaghuis

  • Liebe Frau Bachmann,

    das ist wohl wahr. Grundlage jeder Veränderung ist das eigene Bewusstsein über die momentane Siutuation, die Ziele und vor allem auch die ausreichende (eigene!) Motivation, auch tatsächlich etwas verändern zu wollen.

    Und dann muss unser innerer Jammerlappen auch mal den Mund halten ;-)

    Danke für Ihre Ergänzung und viele Grüße aus Köln,
    Bernd Slaghuis

  • Lieber Herr Slaghuis

    ein wirklich toller Artikel. Doch ein ganz wichtiger Aspekt wird meiner Meinung nach ausser Acht gelassen: der Betroffene muss sich erst mal seiner Situation bewusst sein und reflektieren können. Ist er dazu nicht fähig, nützen die besten Tipps nichts. Er ist zwar unglücklich und unzufrieden mit seinem Leben, gibt aber immer allen anderen und den Umständen die Schuld dafür, anstatt ehrlich hinzuschauen, was gerade abgeht.

    Beste Grüsse aus der Schweiz

  • Sehr geehrter Herr Slaghuis,

    vielen Dank für Ihre ehrlichen und wundervollen Gedanken zum Thema Energiemanagement. Auch die vielschichtigen Kommentare finde ich sehr bereichernd. Einen Gedanken möchte ich noch beitragen.

    Klar, ist es der Goldstandard, wenn ich meiner Führungskraft ein ehrliches Feedback gebe bzw. ein offenes Miteinander pflege. Auch ich habe dies weitgehend so praktiziert. Mit meinen Mitarbeitenden pflegte ich zudem regelmäßige strukturierte Feedbackgespräche von denen ich noch heute kein einziges missen möchte.

    Doch heute schildern mir als Personalrat die Mitarbeitenden aus der täglichen Praxis häufig ein anderes Bild. Für viele ist es eben nicht ohne negative Konsequenzen möglich, ihren Führungskräften ehrlich zu begegnen. Sie als Coach begegnen sicher eher einem sehr “hochwertigem” Klientel, doch das ist – so denke ich – nicht repräsentativ. Bitte vergessen Sie nicht, dass es für die Masse der “arbeitenden Bevölkerung” manchmal schon eine Herausforderung sein kann, einfach nur den (Arbeits-)Tag zu überleben. Die offenen und selbstbewussten Führungskräfte, die bereit zu ehrlichem Feedback-nehmen sind, sitzen sicher sehr weit oben und in den unteren Etagen arbeiten häufig diejenigen, denen es durchaus oft nicht so leicht fällt, ein ehrliches Feedback auszuhalten.

    Ihnen alles Gute, Ihr Michael J. Bauch

    • Bernd Slaghuis schreibt am 30. Juni 2014

      Lieber Herr Bauch,

      vielen Dank für Ihr schönes Feedback, welches mich noch viel mehr motiviert, weiter an den Themen Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung zu arbeiten.

      Denn Mitarbeiter, die jeden Tag Angst haben, dass sie den Tag nicht “überleben”, sollten entweder selbst etwas in ihrem Leben verändern oder das Unternehmen sollte in die Ausbildung seiner Führungskräfte investieren. Mitarbeiter mit Angst sind eher unproduktiv (Angst frisst so richtig viel Energie) und treffen – wenn überhaupt – häufig aus Angst die falschen Entscheidungen.

      Und auch eine Führungskraft auf Team- oder Bereichsleiter-Ebene hat eine Führungs- und damit auch eine Vorbildfunktion. Wer diese nicht ausüben kann (weil er/sie es vielleicht auch nie gelernt hat), kann auch daran arbeiten. Und zu guter Führung gehört aus meiner Sicht auch immer richtiges Feedback geben und nehmen Können dazu.

      Viele Grüße,
      Bernd Slaghuis

  • Lieber Herr Slaghuis,

    Sie sprechen mir in weiten Teilen aus der Seele. Ich habe den Begriff Work-Life-Balance immer vermieden und durch Lifetime ersetzt, da Arbeit ein Teil eben dieser Lebenszeit ist.
    Bezüglich der Ziele eines Unternehmens möchte ich hinzufügen, dass eine Kultur neben der Wertschätzung auch ein Erklären des “Warum” implementieren sollte. Menschen tragen Ziele besser mit bzw. können Identifikationspunkte finden, wenn sie die Hintergründe kennen.
    Selbst bei schwierigen Themen habe ich damit die besten Erfahrungen gemacht und positive Rückmeldung der Kollegen erhalten.

    • Bernd Slaghuis schreibt am 29. Juni 2014

      Liebe Frau Schremser,

      Lifetime gefällt mir als Begriff auch sehr gut.

      Was die Ziele und Hintergründe betrifft, sprechen Sie einen wichtigen Aspekt an. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn Mitarbeiter nicht wissen, wofür oder warum sie eine Aufgabe erledigen sollen. Kennen sie hinter einer Aufgabe das Ziel und und den Nutzen, motiviert dies nicht nur ungemein, sondern ist auch ein Garant dafür, dass sie nicht ziellos “irgendwas” erledigen. Die Identifikation mit einer Aufgabe und das Wissen um den Sinn ist von großer Bedeutung. Und das geht nur, wenn Mitarbeiter die Hintergründe (wortwörtlich) begreifen können.

      Danke für Ihre Ergänzung!

      Viele Grüße
      Bernd Slaghuis

  • Lieber Herr Slaghuis,

    Sie sprechen mir in weiten teilen aus der Seele. Ich habe den Begriff Work-Life-Balance immer vermieden und durch Lifetime ersetzt, da Arbeit eine Teil eben dieser Lebenszeit ist.
    Bezüglich der Ziele eines Unternehmens möchte ich hinzufügen, dass eine Kultur neben der Wertschätzung auch ein Erklären des “Warum” implementieren sollte. Menschen tragen Ziele besser mit bzw. können Identifikationspunkte finden, wenn die Hintergründe kennen.
    Selbst bei schwierigen Themen habe ich damit die besten Erfahrungen gemacht und positive Rückmeldung der Kollegen erhalten.

  • Danke erstmal für die Korrektur des Begriffs “work-life-balance”.

    Gunter Schmidt hat schon vor einigen Jahren auf den Widersinn und das Splitting hingewiesen.
    Auch Arbeit ist Leben – und kann vergnüglich, bereichernd ( nicht nur finanziell) und inspirierend sein…dazu genug der Hinweise in den Beiträgen.

    Ich möchte noch auf die globale Ökönomie und neue Ansätze dazu hinweisen.
    Nico Paech ( Befreiung vom Überfluss) hat dazu interessante gesellschaftspolitische Denkansätze. Er geht von einer Zielsetzung aus, dass es reichen würde, wenn wir 50% der “Arbeitszeit” in Unternehmen klassisch arbeiten, die anderen 50% jedoch auf Selbstversorgung im weitesten Sinn investieren… Das hör ich auch gleich die Aufschreie “zurück zum Plumpsklo etc…”. Darum geht´s jedoch nicht, sondern um bewusstes, verantwortliches Konsumieren, um Tauschbörsen für Leistungen, um Aussteigen aus Modetrends und sich wieder mit dem Leben und dem Sein bewusst auseinandersetzen.
    Sonst befürchte ich, sind viel Ansätze der “Work-life-balance” doch nur Symptombekämpfung…
    So lange wir an unserem materiellen Vorzeigesymbolen, dicken Autos, Designermöbel und anderem hängen, bleiben wir in der Falle.
    Nein, auch hier geht´s nicht gegen das Schöne, Elegante …. nur wieder um Bewusstheit.

    • Bernd Slaghuis schreibt am 29. Juni 2014

      Hallo Walter,

      danke für Ihre Hinweise, das mit der Symptombekämpfung sehe ich ähnlich. Ich stelle jedoch auch fest – und daher auch der Bezug zum Downshifting im Artikel – dass die materiellen Werte zunehmend bei vielen Menschen in die 2. Reihe rücken.

      Vielleicht ist diese Wahrnehmung auch nur selektiv, denn die Menschen, die zu mir als Coach kommen, haben (inzwischen) häufig andere Wertevorstellungen. Es ist ihnen zwar wichtig, ausreichend Geld und Materielles zu besitzen, um einen lieb gewonnen Lebensstandard zu halten und auch die finanzielle Sicherheit ist ein wichtiges Thema, aber wenn es um die Frage der Top-Werte geht, die im Leben erfüllt sein sollten, rangiert Geld fast immer auf den hinteren Rängen.

      Dass es auch andere Menschen gibt, die diese Vorzeigesymbole brauchen, um glücklich zu sein, keine Frage und jeder entscheidet selbst, was für ihn wichtig ist. Aber auffällig finde ich diesen Trend – und dies zeigt meiner Ansicht nach auch die gerade sehr aktive Diskussion um die Generation Y, deren Mitglieder zum Großteil bewusstes und selbst-bestimmteres Leben wichtiger als Macht, Status und Geld ist.

      Herr Paech werde ich mir mal genauer ansehen.
      Danke und viele Grüße,
      Bernd Slaghuis

  • Guten Morgen lieber Herr Slaghuis,
    mit Ihrem Artikel sprechen Sie mir aus dem Herzen. Ich glaube auch nicht, dass die einzig denkbare Lösung ist, weniger oder vielleicht sogar gar nicht mehr zu arbeiten. Erst diese Woche habe ich von einer Teilnehmerin in meinem Seminar den Wunsch gehört, sie möchte aufhören zu arbeiten, kann es sich jedoch nicht leisten. Dahinter steckt der fehlende Mut, mal mit dem Chef zu reden.
    Ich frage mich oft, wie kann ich meine KundInnen unterstützen, dass sie mutiger in der Arbeit Dinge ansprechen, die ihnen wichtig sind. Ich erlebe da eine riesige Zurückhaltung, die von einer tiefen Angst kommt, dann nicht mehr gemocht zu werden. Vieles ließe sich ganz leicht regeln, wenn auch sicher nicht alles.
    Ich selbst bin selbständig und wenn ich mit meinem ganzen Herzen und meinem Können im Seminar stehe, dann finde ich das zutiefst befriedigend und das möchte ich nicht missen. Das hilft mir auch sehr, Zeiten mit sehr viel Arbeit gut zu bewältigen.

    Ihnen und allen hier wünsche ich einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Brigitte Hettenkofer

    • Bernd Slaghuis schreibt am 29. Juni 2014

      Liebe Frau Hettenkofer,

      schön, dass Ihnen mein Artikel gefällt.

      Ja, mir war es mit den Tipps wichtig, Mut für eine offene, aber wertschätzende und respektvolle Kommunikation im Job zu machen. Ich kann nachvollziehen, dass sich viele Angestellte nicht trauen, ihrem Chef zu sagen, dass sie sich nicht wohlfühlen oder lieber anderen Aufgaben nachgehen würden, weil sie Konsequenzen befürchten. Aber auch Chefs sind Menschen wie Du und Ich.

      Ich erlebe in meinen Führungskräfte-Seminaren sehr viele Führungskräfte, die wenig oder gar nichts über die Werte und Ziele ihrer Mitarbeiter wissen. Umgekehrt gilt das aus. Vorstände wünschen sich häufig, dass sie endlich mal wieder ein “ehrliches” und ungefiltertes Feedback von der Basis und ihren Führungskräften erhalten.

      Wenn es Vorgesetzten und Mitarbeitern gelänge, in diesen Fragen eine stärkere Klarheit zu schaffen, wäre Führung oftmals effektiver und vor allem auch Energie-effizienter. Leicht gesagt – ich weiß :-)

      Ihnen auch einen schönen Sonntag und liebe Grüße
      Bernd Slaghuis

  • Lachyoga am Sonntag morgen kann ja auch Energie geben ;-)

    Mir geht es im Artikel um das Thema selbstbestimmteres Arbeiten (und Leben) und wenn sich jemand entscheidet, Aufgaben zu delegieren und dies (hoffentlich) für die Empfänger dieser Aufgabe auch in Ordnung ist, dann ist das völlig in Ordnung.

    Cornelias Aspekt ist richtig und wichtig, dass Delegation auch Kontrolle erfordert und dies vielleicht wieder Energie raubt. Daher sollte auch die Delegation bewusst entschieden werden.

    Danke für Ihr/Euer Feedback zum Artikel!

  • Gute Ideen dabei …

    Artikel finde ich gut, die Theorie, die auch Herr Janek verfolgt, schon interessant! Leider habe ich keinen Freund, an den ich einkaufen; Fenster putzen o.ä. delegieren kann, vermutlich gibt es Menschen, die diese (Freizeit-Muss) Aufgabe annehmen und welche, die das nicht tun! Ich persönlich kann mir das nur bedingt vorstellen, weil ich einkaufen/shoppen frauenuntypisch genauso blöd finde, wie die meisten Männer. :) Nichtsdestotrotz ist einkaufen eine gewisse Pflicht in der Freizeit, die man(n) oder Frau trotzdem machen muss … ich finde das einen etwas komischen Vergleich.

    Ich selbst arbeite im intern. Umfeld eines großen Konzerns und muss täglich sehr schnell drüber nachdenken und entscheiden, was wichtig ist und was unwichtig! Meine Zeit ist, wie bei vielen Kollegen, sehr knapp, aber ich lerne täglich von älteren Kollegen, wie man besser und trotzdem mit guter Leistung den Alltag und auch schwierige Aufgaben meistert. Immer gehetzt zu sein, ist tatsächlich, da stimme ich zu, ein Umstand, den man selbst zulässt. Bei mir am Platz steht sinngemäß eine Spruch: Wer nicht in Ruhe und Gelassenheit lebt/arbeitet, wird nie Vollkommenheit erreichen! :) Für mich ist zudem ein gutes Teamklima absolut wichtig, ich mag den konstruktiven Umgang und bekomme/gebe auch kritische Feedbackes (Kollegen und Chefs). Aber deswegen alles unliebsame loswerden, dass ist nicht mein Weg! Ich persönlich delegiere Dinge gerne, die ich gut kann oder auch selber mag, damit kann man erstens ihre Qualität besser und wesentlich beeinflussen, zweitens mehr Energie der Sache verleihen, denn nur Dinge, die auch mich begeistern, geben Umständen Schwung und Elan und auch die Aussicht auf Erfolg! Gebe ich nur Dinge ab, die ich selbst “loswerden” will und schlicht zum K… finde, kann es schnell sein, dass sich dieser Aufgabe gar keiner mehr zuwendet … wenn – und das passiert heutzutage sehr oft – es keiner kontrolliert! Kontrolle von delegierten Aufgaben ist ungeheuer wichtig … nicht erst meckern, wenns zu spät ist! Aber blöderweise ist Kontrolle auch wieder eine Aufgabe, die … sagen wir … nicht die beliebteste ist! Ich persönlich mag knifflige und manchmal stressige Situationen, denn i.a.R. überlebt man diese, wenn man entspannt bleibt! Zu viel Stress bedeutet für mich, dass man bewusst einen Gang runterschalten muss, vielleicht einfach Dinge langsam tun, die man nicht so gut kann, was die sind, die man hasst! :))))
    @ Herr Janek: Bringen Sie Ihrer Freundin einen GROßEN Blumenstrauß mit und schicken Sie Ihren Kollegen mal ne kleine Dank-Email! :))))

    In diesem Sinne …
    Grüße
    Cornelia

  • Leider wird in diesem Artikel etwas ganz wichtiges nicht behandelt: Mehr Energie durch Outsourcing und Delegieren.
    Dabei geht es darum, unliebsame aber notwendinge Dinge (so weit möglich) von anderen erledigen zu lassen. Ich versuche seit einiger Zeit, dies konsequent umzusetzen. Sowohl beruflich (ich beschäftige kostengünstige Freelancer aus Indien und den Philippinen) als auch privat (ich lasse meine Freundin Einkäufe und Hausarbeit erledigen). Mir bleibt so viel mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben – und das lohnt sich!

    • Bernd Slaghuis schreibt am 29. Juni 2014

      Hallo Herr Janek,

      danke für Ihre wichtige Anmerkung. Ihr Punkt kommt im Artikel vielleicht tatsächlich etwas zu kurz, schwingt jedoch im Abschnitt “Downshifting” mit hinter der bewusst getroffenen Entscheidung, mehr von dem zu tun, was den eigenen Werten und Zielen entspricht. Und die Dinge, die Sie bei sich outgesourced haben, gehören nicht dazu, denn Sie bezeichnen sie als unliebsam. Genau darum geht es, zu überlegen, was ich gut kann, was mir Freude bereitet und was ich selbst dafür tun kann, mehr von dem (und weniger von den unliebsamen Dingen in meinem Leben) zu tun.

      Viele Grüße
      Bernd Slaghuis

    • Ursula Giesbrecht schreibt am 29. Juni 2014

      Da kann man ihrer Freundin nur wünschen, dass sie das Outsourcing und Delegieren ebenso gut beherrscht wie sie. ;))

      Mit freundlichem Gruss
      Ursula

    • Peter schreibt am 29. Juni 2014

      Der Artikel – Super!

      Der letzte Beitrag hier: Sensationell…
      Beruflich wird auf die Philippinen outgesourced (ja, ok) und privat darf die Freundin Einkäufe und Hausarbeit erledigen, damit Mann mehr Zeit hat für die “wichtigen Dinge”?! Geht gar nicht!

    • Carsten schreibt am 29. Juni 2014

      “Ich lasse meine Freundin Einkäufe und Hausarbeit erledigen” – die beste Einstimmung auf eine lustige Runde Lachyoga an diesem Sonntagmorgen.

    • Ralf schreibt am 29. Juni 2014

      Statt der strengen Unterteilung zwischen Arbeitszeit und Freizeit sollte man bedenken, dass ALLES Lebenszeit ist. Ich bin selbständig und die Grenzen sind teilweise gar nicht mehr wahrnehmbar und “Arbeitszeit” und “Freizeit” sind nur zwei Seiten derselben Zeit, nämlich der “Lebenszeit”. In beiden “Zeiten” beschäftigt man sich eben mit verschiedenen Dingen die mal mehr oder weniger Spaß machen und mehr oder weniger sinnvoll sind.
      Durch Änderung der Sichtweise entfällt weitestgehend auch der Druck und Stress.

      Was den Kommentar zu Indien und den Philippinen angeht.

      Die Philippinen sind meine Wahlheimat, seit langer Zeit und eventuell sollte die Freundin des Kommentators ihren “Outsourcer” mal in einem der Sweatshops 16 Stunden täglich für 1,50 Dollar am Tag
      T-Shirts nähen lassen.
      Das klärt solche krankhaften und arroganten Sichtweisen und nährt sämtliche, zugegeben manchmal ungerechten doch hier wohl angebrachten Einschätzungen der kümmerlichen wert(e)losen Wohlstandsgesellschaft mit sämtlichen negativen Auswirkungen

    • AM schreibt am 25. Juli 2014

      Ha ha ha, ich denke, hier hat sich jemand einen Spaß erlaubt, aber alle nehmen das ernst. Am meisten amüsiert hat mich aber in der Tat die Antwort Herrn Slaghuis’. Immer schön konform bleiben, egal, was für ein Stuss geredet wird. Köstlich!

  • Hallo Herr Slaghuis.

    Danke für Ihre Antwort.

    So könnte “Transparenz und Klarheit” ja schon ein Unternehmensziel sein, dessen Förderung allen Beteiligten zu gute kommt und damit auch Erfolg sichert. Denn ein Unternehmen besteht aus den Menschen nicht nur aus der Führung.

    herzliche Grüße
    Alexander Franksmann
    (Geschäftsführer der BIG 5 Concepts GmbH aus Osnabrück)

  • Wow. Toller Artikel. In meinen Augen ist auch eine gute Unternehmenskultur, welche die Ziele des Unternehmens transparent kommuniziert und die Ziele der Mitarbeiter fördert und entwickelt ein Schlüssel für die individuelle Zufriedenheit. Vielleicht passender ausgedrückt: Ein Schlüssel für den Energieausgleich.

    Sowohl das Unternehmen als auch Kollegen, Freunde und Familie profitieren von einem ausgeglichenen Energiehaushalt.

    viele Grüße

    Alexander Franksmann

    • Bernd Slaghuis schreibt am 25. Juni 2014

      Hallo Herr Franksmann,

      vielen Dank :-) Eine schöne Ergänzung. Die Kultur in Unternehmen ist sehr wichtig, denn sie ist für ein gutes Arbeitsklima verantwortlich. Stimmt das nicht, kann es viel Energie rauben. Das mit den Zielen kann schon schwieriger sein, denn die Unternehmensziele sind ja oftmals andere als die individuellen Ziele der Mitarbeiter. Transparenz und Klarheit auf beiden Seiten begünstigt aber auch hier ein “energieeffizientes” Miteinander.

      Herzliche Grüße
      Bernd Slaghuis

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