Energiemanagement statt Zeitmanagement

Wir alle haben nur begrenzte Zeit und Energie zur Verfügung. Und wenn du viel um die Ohren hast, bist du schnell überlastet.

Wer also Beruf, Familie, Freunde und womöglich noch ein Hobby unter einen Hut bringen möchte, muss deshalb sehr genau planen und mit seinen Ressourcen gut haushalten.

Die gängige Lösung für dieses Problem lautete immer: Zeitmanagement. Schreib Zeitpläne und To-do-Listen, um deine Zeit perfekt einzuteilen und effizient zu nutzen.

Konsequentes Zeitmanagement ist aber einfach verdammt schwer dauerhaft umsetzbar. Es bedarf großer Disziplin, um im Alltag regelmäßig die Zeitmanagement-Instrumente anzuwenden. Oft verlässt uns die Disziplin dazu schon nach wenigen Wochen und man rutscht wieder in die alten Verhaltensmuster und fühlt sich wieder überlastet. Vielen von euch ist es womöglich auch schon so ergangen.

Zeitmanagement funktioniert nur dann richtig, wenn man es schafft, es als regelmäßige Gewohnheit in seinem Leben zu verankern. Und das erfordert eine Menge Training.

Dazu kommt, dass du vielleicht in einer Situation bist, wo du dir deine Zeit nicht frei einteilen kannst. Auch das macht Zeitmanagement teilweise schwer bis unmöglich.

Die Lösung: Energiemanagement

Auch wenn Zeitmanagement also nicht für jeden gut funktioniert – es bedarf trotzdem einer Lösung wenn man zu oft überlastet ist.

Und hier lohnt es sich, auf die eigentliche Quelle des Problems zu schauen: Warum fühlst du dich überhaupt überlastet?

Oftmals hast du schlicht und einfach nicht genug Energie, um all den Ansprüchen gerecht zu werden.

Statt auf diesen Energiemangel mit Zeitmanagement zu reagieren, ist es ratsam, das Problem direkt an der Wurzel anzupacken. Zum Beispiel indem du lernst, achtsam und effizient mit deiner Energie umzugehen. Und indem du lernst, wie du wieder neue Energie gewinnen kannst. Also indem du „Energiemanagement“ betreibst.

Wie ist das bei dir, betreibst du bewusstes Energiemanagement?

Wofür brauche ich ein gutes Energiemanagement?

Wenn du dich um ein gutes Energielevel kümmerst, hast du davon viele Vorteile.

Du kannst deine Probleme lösen.

Aus eigener Kraft. Ohne Coach und Therapeut. Wie das geht, lernst du im Selbstcoaching-Programm.

1. Du bist leistungsfähiger

Ein gutes Energiemanagement stellt deine Leistungsfähigkeit über den ganzen Tag sicher, so dass du für all deine Aktivitäten jeweils das richtige Maß an Energie zur Verfügung haben.

Das heißt konkret, dass du deine Arbeitsfähigkeit verbessern kannst, wenn du mehr Energie hast, weil du dadurch beispielsweise kreativer sein kannst. Das heißt aber auch, dass du z. B. nicht jeden Abend völlig gerädert von der Arbeit nach Hause kommst und eigentlich zu nichts anderem mehr in der Lage bist, als auf der Couch einzuschlafen.

2. Du kannst mehr Selbstdisziplin aufbringen

Wenn du energiegeladen und leistungsfähig bist, hast du automatisch mehr Selbstdisziplin. Du musst dich für viele Dinge dann weniger aufraffen und überwinden.

So ist es z. B., wenn du nach der Arbeit müde bist, dir aber ursprünglich vorgenommen hattest, noch Sport zu machen. Für viele Menschen ist Müdigkeit dann die beste „Ausrede“, um nicht mehr loszugehen. Was auch absolut nachvollziehbar ist.

Wenn du nun aber nach Hause kämest und noch total energiegeladen wärest, dann wäre das für dich vermutlich gar keine Frage und du würdest wahrscheinlich ganz freiwillig und ohne jegliche Überwindung Sport machen. Du hättest diese Selbstdisziplin einfach.

Wenn du also genug Energie zur Verfügung hast, hast du auch mehr Selbstdisziplin. Und dadurch hast du einfach weniger Kampf und Quälerei in deinem Leben.

3. Du wirst zufriedener und ausgeglichener

Vielleicht kennst du das, dass dein Energielevel auch auf deine Stimmung abfärbt. Ein gutes Beispiel hierfür ist, wenn du total unausgeschlafen bist. Die meisten Menschen werden dann unkonzentriert, leicht reizbar und sind schlecht gelaunt. Ebenso ist es bei einigen Menschen, wenn sie nicht rechtzeitig essen konnten und hungrig sind.

Wenn du um deine richtigen Schlafens- und Essenszeiten weißt und diese im Alltag berücksichtigst, dann fühlst du dich körperlich fitter und hast dadurch automatisch auch weniger Stimmungstiefs. Energiemanagement hilft dir bei der Gefühlsregulation.

4. Du steigerst dein Wohlbefinden – und verringerst das Risiko zu Stresserkrankungen

Durch ein gutes Energiemanagement stellst du langfristig die Balance aus Energieverlust und  Energiegewinn her und hältst sie aufrecht. Das fördert dein körperliches und psychisches Wohlbefinden. Und das wirkt sich positiv auf deine Lebensqualität aus.

Mit einem guten Energiemanagement betreibst du so die beste Prophylaxe gegen Stress- und Ermüdungskrankheiten wie zum Beispiel einen Burnout.

Wie kannst du deine Energie managen? 

Um deinen Energiehaushalt in einer guten Balance zu halten, musst du dich ein wenig mit deinen persönlichen Lebensbedingungen beschäftigen.

Grundlage für eine solche Analyse ist, dass du achtsam mit dir selbst und deinem Körper bist und spüren lernst, zu welchem Zeitpunkt du welches Bedürfnis hast.

Wenn du in der Lage bist, deine Bedürfnisse zeitnah zu erkennen und zu erfüllen, kannst du dein Energieniveau auf diese Weise relativ lange hochhalten. Dabei geht es zu einem großen Teil darum, deinen persönlichen Biorhythmus kennenzulernen, damit du deinen Alltag gut darauf abstimmen kannst.

Wenn du zum Beispiel weißt, dass du ein Konzentrationstief in der Tageszeit ab 13 Uhr hast, ist es für dein Energielevel sehr sinnvoll, deine Pause in diesen Zeitraum zu legen.

Zu wissen, wann und wie oft du Pausen brauchst, ist ein ganz wichtiger Punkt, wenn es darum geht, dein Energielevel konstant auf einem guten Niveau zu halten.

Und auch, wie du deine Pausen gestaltest, ist eine wichtige Frage. Du kannst in deinen Pausen beispielsweise gezielt Entspannungstechniken einsetzen, um dich optimal zu erholen und deine Leistungsfähigkeit in kurzer Zeit wiederherzustellen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist deine Ernährung. Vielleicht hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass dir ein leichtes Essen zum Mittag besser bekommt als das Schnitzel mit Pommes und Soße ;-)

Ebenso ist es mit dem richtigen Maß an Bewegung – ein Spaziergang am Morgen sorgt beispielsweise für eine verbesserte Sauerstoffversorgung und mehr Vitalität über den ganzen Tag.

Es geht beim Energiemanagement aber nicht nur um rein körperliche Bedürfnisse. Ebenso geht es auch darum, zu beachten, was dich gedanklich beschäftigt und wie du damit umgehst. Eine regelmäßige Psychohygiene zu betreiben, ist deshalb ebenfalls sehr wichtig für deinen Energiehaushalt.

Dein persönliches Energiemanagement

Wenn du dich gern ein wenig mit deinem eigenen Energiehaushalt beschäftigen willst, hier einige Reflexionsfragen die dir dabei helfen:

  • Was raubt mir momentan Energie?
  • Was gibt mir momentan Energie?
  • Wie kann ich Energieverluste einschränken?
  • Wodurch kann ich meine Energiespeicher gezielt wieder auffüllen?
  • Wie viel Schlaf brauche ich, um mich gut erholt zu fühlen?
  • Wann kann ich mich am Tag am schwersten konzentrieren?
  • Wann kann ich mich am Tag am besten konzentrieren?
  • Wann mache ich immer meine Pausen?
  • Wie viele Pausen mache ich am Tag?
  • Wie gestalte ich meine Pausen?
  • Gibt es Essen, welches meinem Energiehaushalt besonders guttut?
  • Gibt es Essen, welches meinem Energiehaushalt gar nicht guttut?

Ein gezieltes Energiemanagement kann dir dabei helfen, dein Wohlbefinden zu verbessern und so deine Lebensqualität zu steigern. Schau mit Hilfe der Reflexionsfragen, wie es um dein persönliches Energiemanagement bestellt ist.

Wenn du eine ‘Baustelle’ bei dir erkennst, dann geh sie in kleinen Schritten an. Für ein Leben voller Energie.

 

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