Erfolgsschlüssel „Reflexionsvermögen“

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Vor einigen Wochen fragten wir Sie nach Ihren Erfolgsrezepten und da kamen viele Anregungen zusammen. Heute möchte ich Ihnen eines meiner eigenen Erfolgsrezepte für vorstellen: das Reflexionsvermögen.

Mit Reflexionsvermögen meine ich die Fähigkeit, das eigene Handeln im Nachhinein zu analysieren,

  • um zum einen erkennen zu können, ob z.B. eine getroffene Entscheidung oder Handlung mich auf dem Weg zu meinem Ziel weitergebracht hat oder ob sie eher hinderlich war
  • und um zum anderen in der Lage zu sein, wenn nötig, Alternativen entwickeln zu können.

Kaum einer kann im Vorfeld wissen, ob eine Entscheidung gut oder weniger gut ist, kaum einer kann wirklich mit Sicherheit sagen, ob eine Aktion erfolgreich oder vielleicht erfolglos sein wird. Sicher können wir das immer erst im Nachhinein beurteilen und genau hier liegt ein oft unausgeschöpftes Potential.

Was z.B. tun Sie, wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, die Ihnen vor allem Ärger einbrachte oder wenn Sie etwas getan haben, wodurch Sie eine Menge Geld verloren haben. Sie sind vielleicht wütend oder verzweifelt, Sie schimpfen auf sich und versuchen die Sache dann zu vergessen, richtig?

Was aber wäre,

  • wenn Sie sich einmal genau anschauen, was konkret Sie zu der Entscheidung oder Handlung veranlasst hat (welche Vorannahmen, welche Überzeugungen, welche Absichten, welche Hoffnungen etc.),
  • wenn Sie dann zu verstehen versuchen, wo vielleicht Ihr Denkfehler lag oder was ganz konkret schief gelaufen ist
  • und wenn Sie dann die daraus gewonnen Erkenntnisse und Schlüsse schriftlich festhalten und Sie sich diese dadurch wirklich bewusst machen?

Wenn wir so vorgehen, können wir auch aus Fehlern und Misserfolgen lernen. Ja, mehr noch: sie können sich dann sogar als Glücksgriffe herausstellen, weil sie dafür sorgen, dass wir auf den richtigen Weg kommen.

Auf diese Weise können Sie nur gewinnen, denn damit arbeiten Sie kontinuierlich an Ihrem Erfolg.

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Kommentare

  • wenn ich schonmal hier bin, kann ich ja ein abriss meiner gedankengänge zum thema geben, auf das ander an dieser stelle etwas lesen und ich 5 minuten herrumschreibe… selbstreflexion reflexion… wie auch immer ist manchmal gut, manchmal schlecht, kommt drauf an.
    bsp. wenn ein mickriger hässlicher typ versucht eine hübsche frau anzusprechen und sich dann über den korb wundert, ist es für sein leben wohl besser, wenn er nicht reflektiert, da die erkenntnis, ein hässlicher typ zu sein, für ihn sehr verletzend ist. Also liegt der gesunde abwehrmechanismus nahe zu sagen “arrogante tussi”, ich such mir eine andere. hehe ok so jetz keine lust mehr…

  • Hallo an alle,
    hier stehen viele gute Beiträge, sodass ich vieles wiederholen müsste. Mein Weg war 65 Jahre lang und ich kann zurückblickend sagen, dass man selten das bekommt, was man sich wünscht, aber immer das, was einem gut tut. Was mich sehr oft gebremst und auf “Umwege” gelenkt hat in der Vergangenheit war das Analysieren und der Wille “Beim nächsten Mal wird alles anders, weil … ich reflektieren will, daraus lernen will.” Seitdem ich auf mein Inneres höre, gelingt alles – aber eigentlich nie, wie ich es wünschte und trotzdem war es gut.

    Das wünsche ich allen und nicht erst in 65 Jahren :-)

  • Reflexionen unserer Entscheidungen sind wichtig um daraus uns selber etwas beizubringen.
    Sei es nur die Bestätigung eines richtigen Handeln oder um dieses bei einem nächsten mal Anders zu Gestalten.
    Leider ist jede Situation verschieden und daher auch die Motive die uns zu diesem Handel führen.
    Aus Fehlern lernen ist wichtig. Was aber genau als Fehler betrachtet werden kann ist sehr relativ. Wie weit brachte und beeinflusste dieser Fehlschlag die Konsequenzen unseres Entschlusses?
    Wichtig ist es zu lernen sich selber zu verzeihen. Es begehen Fehler diejenigen die handeln und eher keine diejenigen die es nicht tun.

  • Reflexionen unserer Entscheidungen sind wichtig um daraus uns selber etwas beizubringen.
    Sei es nur die Bestätigung eines richtigen Handeln oder um dieses bei einem nächsten mal
    Anders zu Gestalten.
    Leider ist jede Situation verschieden und daher auch die Motive die uns zu diesem Handel führen.
    Aus Fehlern lernen ist wichtig. Was aber genau als Fehler betrachtet werden kann ist sehr relativ. Wie weit brachte und beeinflusste dieser Fehlschlag die Konsequenzen unseres Entschlusses?
    Wichtig ist es zu lernen sich selber zu verzeihen. Es begeht eher Fehler derjenige der handelt und eher keine derjenige der nichts unternimmt.

  • Sicherlich ist das Reflexionsvermögen eines der zentralen und unbedingt notwendigen Fähigkeiten für ein auf Dauer erfolgreiches und sinnerfülltes Handeln. Aber das ist auch m.E. nur ein Schritt in die richtige Richtung. Auch die Reflexion kann uns in eine weitere Falle führen. Reflexion gelingt ja nur im Rahmen unserer gelernten – oft unbewußten Glaubenssätze, deren Bewertungen unsere Reflexionsfähigkeit begrenzen und den Blick “über den Tellerand” verstellen. So sollte die Grundlage einer Selbstreflektion die Fähigkeit eines achtsamen, bewertungsfreien Blickes auf ” das was ist” voraussetzen. Ein langer, nicht immer einfacher aber umso notwendigerer Schritt zu einer ganzheitlichen Entwicklung.

  • Hallo!
    Wird nicht alles irgendwie reflektiert? Jede Entscheidung, die wir irgendwann getroffen haben, spiegelt sich irgendo, irgendwann wieder. Und dabei ist es völlig egal, welche Entscheidung es war (richtig/falsch). Ich allerdings bin der Überzeugung, dass jede Entscheidung, die richtige ist. Jede Entscheidung schenkt uns im Nachhinein eine neu gewonnene Erkenntnis, die unser Leben beeinflusst und uns lehrt, Dinge besser zu verstehen.
    Also keine Angst vor Fehlentscheidungen, denn alles hat seinen Grund!
    Wünsche allen einen schönen Wochenenfang!

  • Hallo!
    Wird nicht alles irgendwie refelktiert? Jede Entscheidung, die wir irgendwann getroffen haben, spiegelt sich irgendo, irgendwann wieder. Und dabei ist es völlig egal, welche Entscheidung es war (richtig/falsch). Ich allerdings bin der Überzeugung, dass jede Entscheidung, die richtige ist. Jede Entscheidung schenkt uns im Nachhinein eine neu gewonnene Erkenntnis, die unser Leben beeinflusst und uns lehrt, Dinge besser zu verstehen.
    Also keine Angst vor Fehlentscheidungen, denn alles hat seinen Grund!
    Wünsche allen einen schönen Wochenenfang!

  • hallo leute,
    reflexion auf die eigene person bezogen ist nicht immer einfach! es ist nicht immer das WAHRE bild, was wir uns vorstellen! vieles wollen wir beschönigen…und schnell sind wir in einer “ecke”, aus der wir ja raus wollten! es ist sehr wichtig, sich mit dem IST-zustand zu befassen!
    heute wird von supervision geredet, wenn es um reflexion geht! bei der sog. supervision werden eventuelle unzulänglichkeiten, fehler, schwächen “aufgearbeitet”! ein problem wird analysiert und, wenn möglich, auch “behoben”!
    ALLES, was bei der reflexion “entdeckt” wird – durch uns selbst oder durch andere – können wiederum nur wir SELBST beheben! andere menschen können nur “zubringer” sein… umsetzen müssen wir das allein!

  • Seit die Menschheit rational denken kann lernt sie durch Reflexion dazu, auch wenn häufig Fehler immer wieder gemacht werden. Trotzdem erreichen wir nur durch die Neugierde einen höheren Level als zuvor und immer muß auch die Zeit dafür reif sein.
    Selbstreflexion ist immer auch mit der Summe der Beurteilungen durch andere verbunden. So wird Herr Zumwinkel kaum in der Selbstreflexion zum Ergebnis kommen dass sein Handeln falsch gewesen ist – im Gegenteil. Nur weil das jetzt andere anders als er beurteilen hat er für sich betrachtet keinen Fehler gemacht.
    Es wird also auch immer eine Divergenz zwischen der eigenen Selbstreflexion und der Betrachtungsweise aus der Sicht anderer geben.

  • Herzlichen Dank für Ihren Beitrag zur Reflexion.
    Ich habe ähnliche Erfahrungen damit gemacht. Den wirklichen Durchbruch erfuhr ich aber, als ich erkannte, dass die Reflexion meiner Persönlichkeit des Fleisches (natürlich) und der Seele (Gefühle, Verstand, Wille), nur durch den Geist das ganzheitliche Umdenken bringt.
    Diesen göttlichen Geist erlebte ich, als ich das Geschenk der Vergebung meiner Sünden durch Jesus Christus annahm und durch das Studium der Bibel und dem entsprchenden Handeln Gott nun immer näher komme.
    Als Folge davon, bin ich aus der Kirche ausgetreten und auf dem Weg immer mehr von Gott abhängig zu werden.
    Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
    Liebe Grüsse
    Thomas Bischof

  • Reflexion ist ist ein Grundbaustein des Wachsens. Dadurch ist es uns überhaupt erst möglich eigene Entscheidungen zu treffen. Alle Menschen tun das. Nur tun es sehr viele unbewußt.
    Da wir immer unser Bestes geben (weniger wäre irrational), brauchen wir uns auch niemals etwas vorzuwerfen, weil: “Das hätte ich ja gleich…” – nee, eben nicht. Ich habe es vorher nicht anders gewußt. – Hätte ich manche Dinge vorher gewußt, hätte ich auch anders gehandelt. Das macht jeder Mensch so, er muß sich dieses Mechanismusses nur bewußt werden, dann hören Selbstvorwürfe auch auf.

  • Um Entscheidungen treffen zu können braucht man Mut. Mut und den Willen, eigene Fehler auch akzeptieren zu können. Nur wenn man vor lauter Angst vor Fehlentscheidungen gar nicht mehr zu Entscheidungen fähig ist, wird es gefährlich. Denn dann erstarrt man und wird handlungsunfähig. Es ist ein Unterschied zwischen unüberlegten Entscheidungen und mutigen Entscheidungen. Im ersten Fall denkt man die Risiken gar nicht mit, beim zweiten sieht man die eventuellen Risiken und akzeptiert sie.

  • Es ist wichtig zu lernen und zu wachsen, um die weiteren Herausforderungen des Lebens zu meistern.
    Reflexion findet für mich auf mehreren Ebenen statt.
    Gespräch mit bestimmten Menschen.
    Selbsterfahrung in der Ausbildung- Einzeln und in der Gruppe.
    Kreativ über schreiben,malen oder gestalten von Objekten.

  • Es gibt keine falschen Entscheidungen. Lediglich das Ergebnis kann anders sein, als wir es zunächst erwartet haben. Ärgern hilft nicht, von einer falschen Entscheidung zu reden hilft nicht. Wir sollten das Ergebnis akzeptieren, es als Erfahrung sehen anstatt uns Vorwürfe zu machen. Immer können wir etwas daraus lernen. Dies auch Umzusetzen, darum geht es in meinen Augen bei der Reflexion wirklich.

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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