Erinnerungs-Karten: Wieso dein „Warum“ entscheidend für neue Gewohnheiten ist

Du willst dich daran erinnern, etwas regelmäßig zu tun. Vielleicht mehr Gemüse zu essen, dich mehr zu bewegen, öfter in Kontakt mit deinen Freunden und Freundinnen zu sein oder häufiger zu meditieren. 

Was ist es bei dir? Welche Kleinigkeit möchtest du dauerhaft verändern?

Immer, wenn es darum geht, dass du etwas wieder und wieder tun willst, sind zwei Dinge wichtig. Du musst dich 1. dazu bringen, an dein neues Verhalten zu denken, und 2. dich dann auch noch dazu bringen, es auch wirklich zu tun.

Genau dabei helfen dir diese Erinnerungs-Karten. 

  1. Sie erinnern dich daran, dass du etwas ganz Bestimmtes tun willst, und
  2. Sie motivieren dich, das, was du dir vorgenommen hast, auch wirklich zu tun.

Wie nutzt du die Erinnerungs-Karten in deinem Alltag? 

Du druckst dir die Karten auf etwas festerem Papier aus und schneidest sie aus.

Du notierst auf der Karte, was genau du machen möchtest:  

Beispiele:

  • Ich esse täglich einen Apfel, 
  • Ich verabrede mich mit meinen Freundinnen, 
  • Ich mache nach dem Zähneputzen meine Nackenübungen

Außerdem notierst du auf der Karte noch dein „Warum“. Also das, wieso es dir so wichtig ist, genau dies zu tun. 

Beispiele:

  • weil ich gesund und vital sein möchte
  • weil mich jedes Treffen glücklich macht
  • weil ich dauerhaft weniger Schmerzen haben möchte

So zum Beispiel:

Dein “Warum” ist entscheidend für deine Motivation

Dein „Warum“ zu notieren, motiviert dich. So gibt dir die Karte den kleinen Schubser, den du vielleicht brauchst, auch wenn du mal keine Lust hast, wenn du antriebslos bist oder eigentlich ja was viel Wichtigeres zu tun hättest. 

Es vielleicht endlich angehen. Es ist vielleicht Zeit. Das Richtige zu tun. In kleinen Schritten ist es am einfachsten. Ernährung. Gewicht. Gesundheit. Produktivität. Bewegung. Beweglichkeit. Was es auch ist: Du kannst die Sache in die Hand nehmen und es in unserem Training in kleinen Schritten schmerzfrei angehen. Dein Erfolgserlebnis. (Start: Montag 25.9 – letzte Anmeldemöglichkeit: Mittwoch 27.9.)

Nun klebst oder legst du die Karten dorthin, wo du dich am besten erinnern lassen möchtest. Zum Beispiel an den Kühlschrank, in die Sockenschublade, an dein Autolenkrad, den Badezimmerspiegel, in dein Portmonee …

Wenn du liest, was du tun möchtest und wieso das so wichtig ist, wird dir klar, dass diese kleine Handlung Teil von etwas Größerem ist. Teil von dem Leben, das du wirklich führen möchtest. 

Jetzt den Apfel zu essen, ist wichtiger, als etwas zu essen, womit du dich später schlecht fühlst. Dich mit einer Freundin zu verabreden oder ein paar Minuten die Übungen zu machen, ist wichtiger als der Moment, den du „sparen“ würdest, wenn du jetzt einfach in deinem gewohnten Trott weitermachst.

Der neue Weg entsteht im Gehen

Probier es aus. Starte einen Versuch mit den Erinnerungs-Karten.

  • Welche Kleinigkeit möchtest du in deinem Leben dauerhaft verändern?
  • Was glaubst du würde einen echten Unterschied machen, wenn du es wirklich regelmäßig hinbekommen würdest? 

Schreib in den Kommentaren, was das sein könnte und wieso das so wichtig für dich ist. 

Ich wünsche dir, dass du dein Leben mit einer kleinen neuen Gewohnheit noch schöner und besser machen kannst.

 

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Kommentare

  • Abends, nach dem essen noch abwaschen und wegräumen, nein das mache ich nicht, ich bin dann viel zu müde um noch zu arbeiten. Nach dem Essen habe ich die genügende Bettschwere. sollte noch Besuch kommen muss der damit leben; wie ich auch. morgens früh mit frischem Elan wird alles weggeräumt.

  • Diese Methode wende ich schon seit über fünfzehn Jahren und es hilft tatsächlich. Sofern man sehr diszipliniert ist. Und ich gehöre zu dieser Kategorie Disziplin.

    Meine Freunde hatte zuerst Lust daran und dann fiel sie ins “Alte Muster” zurück. Nun liegen diese Karten in irgendeiner Schublade. Schade.

    Ich finde das sehr gut und freue mich immer auf die Beiträge von zeitzuleben.

    Herzlichen Gruß

    Laura T.

  • Liebes Zeit-zu-Leben Team,
    vielen Dank für die wieder einmal knackige Idee. Sooo simpel und doch so wirkungsreich. Ich werde gleich mal Kärtchen basteln und positionieren. Es gibt da etwas, das ich seit einiger Zeit ändern möchte …. ;) Vor einigen Jahren verfuhr ich auf diese Weise mit einer sehr wichtigen Affirmation … ebenfalls nach Eurer Anregung. Ich erinnere mich gerne daran, wie hilfreich das war. Danke!

  • Guten Morgen,

    schade, ich bekomme die Karten diesmal nicht so einfach ausgedruckt (Computerkenntnisdefizite).
    Auch ich mag, wenn vieles seine Ordnung hat und benötige oftmals Hilfe.
    Werde wohl basteln, um die beiden “Gedächtnisbeiträge” von Nicole kombinieren und ausprobieren zu können. Danke fürs “zuSpiel” und ich freu mich drauf !
    Viele Grüße
    Sabine

  • In vielen anderen Artikeln auf Zeit zu leben bleibt die Warum-Frage leider völlig ausgeklammert, dabei ist sie nicht nur für Gewohnheiten von Belang, sondern auch für Entscheidungen, Prioritäten, Motivation und Handlungen, einschließlich größerer Aufgaben. Auch den an anderer Stelle schon angebrachten Vorschlag, die Frage mehrfach zu stellen, bis man bei seinen Werten und Überzeugungen angekommen ist, wiederhole ich gerne noch mal.

    Beispiel: Neue Gewohnheit: Ich will abends nach dem Abendbrot stets abspülen und die Küche aufräumen.

    Warum? Weil es einfacher geht, solange die Speisereste nicht eingetrocknet sind und es gleich sauberer aussieht. Außerdem muss ich mich nicht schämen, wenn doch mal unangekündigt noch Besuch kommt.

    Warum sollte ich es routinemäßig sauber und ordentlich halten? Weil sich erfahrungsgemäß, wenn erst mal ein Grundstock an Unordnung da ist, über Tage Berge davon antürmen. Beim Geschirr ist es so, dass ich öfter erst gespült habe, wenn kein sauberes mehr da war.

    Warum stört mich das? Weil ich weiß, dass es ineffektiv ist, erst Berge entstehen zu lassen, die dann mit großem Aufwand beseitigt werden müssen. Außerdem will ich mich nicht für Geschirr von mehreren Tagen schämen müssen.

    Warum will ich nicht, dass andere mich für unordentlich halten? Weil ich an sich ordentlich, nur halt ein wenig bequem bin. Ich mag es, wenn alles seine Ordnung hat.

    usw.

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