Formular: Wunde Punkte und Wachstum

Ein Coaching ist dir zu teuer? Dann sei clever und hilf dir selbst!

Passend zum Beitrag „Wunde Punkte und was wir aus ihnen lernen können“ haben wir Ihnen hier ein Formular gebastelt, mit dem Sie Ihre ganz persönlichen wunden Punkte einmal systematisch „bearbeiten“ können.

Denn in unserem Schmerz und in unseren wunden Punkten steckt ein großes Potential für unsere persönliche Entwicklung. Aus unseren Verletzungen können wir viel über uns selbst und unseren Weg erfahren.

Ich weiß, das klingt einfacher, als es ist. Aber damit unser Schmerz nicht immer unerträglicher wird und uns alle Liebe und Lebendigkeit im Leben raubt, hilft es, wenn wir ihn einmal an die Oberfläche holen. Und ihn einmal genau betrachten und ausleben. Um ihn dann loszulassen und Frieden mit uns und unserem Leben schließen zu können.

Vielleicht können Ihnen die Fragen, die ich Ihnen mit diesem Formular gebe, dabei helfen, Ihre wunden Punkte mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Vielleicht können Sie in ihnen etwas Nützliches und Wertvolles entdecken. Und so aus den Lektionen lernen, die in unseren Erfahrungen versteckt sind.

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Kommentare

  • ich habe gerade mit formular einen wunden punkt bearbeitet und habe gesehen, dass sich dadurch mein horizont erweitert hat. in dem wunden punkt empfehle ich gerade anderen beruflich etwas, das ich selber bitter nötig hätte. aber immerhin ist es besser, als bei den anderen darüber hinwegzugehen, als ob nichts wäre. ich denke, das ist der erste schritt, auch über meinen wunden punkt nicht mehr hinwegzugehen. nächsten monat habe ich einen termin gemacht, um meinen wunden punkt anzugehen. ich hoffe und bete, dass es nicht bei diesem einen tag bleibt, sondern ich ihn regelmäßig bearbeiten werde

  • Hallo und allen einen schönen Guten Tag,
    das heutige Thema erinnert(e) mich an eine Episode/Geschichte aus meiner Kindheit. Als ich noch ein kleines Mädchen war rannte ich ständig und überall hin, obwohl ich auch gehen(laufen), konnte. Von klein auf viel ich auch dabei ständig und stetig hin. Schlug mir meine Kniescheiben dabei immer furchtbar auf. Nach dem ich gefallen und der 1. Schmerz verflogen war, lief ich zu meiner Mutter. Meine Mutter gab mir erst einmal ein paar kräftige hinter die Ohren jedes Mal und sagte:”Hast wieder nicht aufgepasst sondern geträumt und warst mit deinen Gedanken sonstwo, ja dann passiert dies. Geschieht dir recht so.”
    Danach holte sie die SEPSO – Flasche und ein etwas nasses Tuch. Mit diesen Tuch säuberte sie äußerlich etwas meine Wunden, doch nicht etwas zart und behutsam, nein ich musste dies noch einmal kräftig spüren, mir sollte dies noch einmal richtig weh tun. Dann träufelte sie auf ein anderes Tuch – “SEPSO” drauf und tupfte mir damit auf meine aufgeschlagenen, noch blutenden Kniescheiben.
    Der Schmerz war noch einmal (aber nur kurz) sehr kräftig und furchtbar – (meine Mutter war immer der Meinung – “Alles was weh tut und bitter schmeckt hilft” ),
    doch er lies auch wieder sehr schnell nach. Als ich wieder die ersten Schritte dann gehen konnte, streichelte mir meine Mutter mit ihrer Hand liebevoll über den Kopf und sagte:”
    Also geh, renne schon, bis zum nächsten hinfallen.”
    Abends dann wurde die kleinen Wunden an meinen Kniescheiben in der Badewanne richtig gesäubert – nicht mit einem Waschlappen etwa – sondern mit einer richtigen Handbürste – dies tat noch einmal etwas richtig tolle weh.
    Die Wunden waren somit offen – danach kam Puder drauf – und mussten “windoffen” /also es kam kein Pflaster etc.) darauf,
    wieder zu heilen. Es heilte auch sehr schnell jedes Mal und kaum war ein Grind darauf, fiel ich wieder hin und alles ging von neuem los.
    Es kam der Tag, da fiel ich nicht mehr hin, da ich das laufen und auch vor allem, das konzentrierte laufen gelernt habe.
    Ich fing an, Langstrecken zu laufen, diese wurden zu meinen Spezialgebieten – auf dem Gebiet der Leichtathletik im Sport.
    Im Kindergarten, in der Schule und u.a. dann in der Betriebsschule er lief ich mit anderen SportlerInnen unseres Dorfes und unserer Schulen dann später Pokale, Medaillen…für unsere Schule, unseren Ort, unseren Vereinen und u.a. für uns selbst.
    Das meine Mutter damals so mit meinen “Wunden an meinen Kniescheiben so (vielleicht für sehr viele Außenstehende – u.a. sehr hart ) umgegangen ist, habe ich anfangs, als kleines Mädchen (noch) nicht verstanden und tat mir auch sehr weh. Bis zu dem Tag, als ich eben nicht mehr hinfiel, alleine das laufen gelernt hatte und über meine Kniescheideb neue Haut wuchs.
    Jetzt sind auf meine beiden Kniescheiben nur noch klitze kleine (linke Kniescheibe kaum noch sehbar und rechte Kniescheibe nur noch eine kleine, blasse) Narbe(n) zu sehen.
    Jetzt – im nachhinein – bin ich froh wie meine Mutter damals – auf Ihre art – liebevoll – mit meinen Wunden an meinen Kniescheiben umgegangen ist, denn somit habe ich das stetige und ständige “Hinfallen”, doch aber auch immer wieder das dazugehörige steige und ständige “Aufstehen” und “WEITERLAUFEN”/”WEITERGEHEN”, wie es im Leben eben so ist, gelernt und obendrein dazu auch noch, das die Zeit alle Wunden heilt.
    Und kann jetzt sagen, dass mir meine Mutter auf Ihre und durch Ihre art und Ihren liebevollen Umgang mit meinen kleinen Wunden gelernt hat, mit beiden Beinen im Leben zu stehen und wenn ich einmal wieder hinfallen sollte (dies zum Leben gehört), auch aber wieder aufzustehen.
    Und dass man – in dem Fall ICH – aus (zuvor erst) “scheinbar” Niederlagen wunderschöne Siege machen kann, wenn man (in dem Fall ICH) nur will.

    Ich wünsche allen einen schönen Sonntag noch und vielen Dank für die schönen Themen immer Sonntags in euren Newsletter.

    • Kathy

      Finde ich sehr heftig. Und ich weiss nicht, ob ich als Kind einen so starken Charakter gehabt hätte, immer wieder das Aufscheuern der Wunden auszuhalten oder irgendwann meine Mom nicht mehr an die Stellen drangelassen undd amit Körperkontakt vermieden hätte. Kommt also auch aufs Kind an und kann deftig nach hinten losgehen.

  • Es hilft eine klarere Sicht auf die “Hürden” zu bekommen ohne sich dabei schlecht oder beschämt fühlen zu müssen, weil man “sich die Steine selbst in den Weg gelegt hat” (was bei mir der Fall war, bei meinem wunden Punkt dem “Vor anderen Schwäche zu zeigen” dies führte bis zu dieversen Vermeidungshaltungen) Ganz im gegenteil, nach dem Durcharbeiten fühlt man sich positiv bestärkt ist motiviert die Dinge schritt für Schritt anzugehen um eine Veränderung zu bewirken.

  • Liebes Zeit-zu-leben-Team,

    das Formular bietet eine gute Gelegenheit, sich strukturiert mit eigenen Verletzungen auseinanderzusetzen und lenkt den Blick auf das Positive! Wie wohltuend!
    Danke für Eure Begleitung.

    Kathrin

  • Lieber Ralf,
    ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass sehr oft genau das Thema von Euch angesprochen wird, das in meinem Leben gerade gegenwärtig ist.
    Mit dem Wunden-Punkt, habt ihr diesmal merhr als in Schwarze getroffen!!!
    vor allem bei Punkt 3 war ich sehr berührt, den durch diese momentane sehr bittere Erfahrung, durfte ich wundervolle Menschen kennenlernen, und das ist viel Wert.
    Vielen Dank für Eure “Unterstüzung” auf meinem Weg.
    Eure Barbara

  • Ich habe den wunden Punkt nocheinmal mit dem Formular bearbeitet und war über Schritt 4 tief berührt, denn 6 Monate sind haargenau der Zeitraum, den ich mir selbst gegeben habe, um den Punkt zu überwinden.
    Ich lerne gerade, dass es ein Prozess ist und dass es nicht einfach durch ein “Abschiedsritual” verschwindet. Ich empfinde an jedem Tag, an dem ich den Prozess durchlaufe, eine tiefe Traurigkeit….

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

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