Das Geheimnis schöner Erinnerungen – und wie du sie dir selbst erschaffen kannst

Erinnerungen

Wir alle erinnern uns gern zurück an die schönen Momente in unserem Leben.

Diese Momente, die voller Emotionen waren und sich dadurch in unser Hirn gebrannt haben.

Beispielsweise …

  • als deine Freunde für dich diese wunderbare Überraschungsparty geschmissen haben,
  • diese unglaublich gemütliche Blockhütte in Kanada mit dieser atemberaubenden Aussicht auf die Berge oder
  • der Tag, an dem dein 1. Kind geboren wurde.

Was auch immer deine schönsten Erinnerungen sind …

Solche erhabenen Momente sind das Salz in der Suppe. Das, was dein Leben so lebenswert macht. Und das, worauf du später mal zurückblicken wirst und sagst: „Das war der Hammer …“

Wir alle möchten ja ein Leben führen, das voll von schönen Erinnerungen ist. Denn das ist, was unser Leben reich macht.

Aber was macht solche Momente, die wir in Erinnerung behalten, eigentlich so besonders?

Warum erinnern wir manche Momente ein Leben lang, während wir andere einfach löschen?

Und wie kannst du ein Leben führen, das voll solcher Momente ist, die du lange erinnerst?

Es gibt ein paar „Zutaten“, die genau das bewirken können.

1. Zutat: Besonderheit

Jeden Tag dasselbe. Morgens zur gleichen Zeit aufstehen. Dann zur Arbeit. Immer der gleiche Weg. Arbeiten. Dann nachhause, einkaufen, essen machen. Essen. Hausarbeit erledigen. Und dann vielleicht noch ein wenig aufs Sofa und vor die Glotze … Das Ganze tagein, tagaus, wieder und wieder …

Dass du dabei nicht unbedingt viele tolle Erinnerungen sammelst, liegt einfach daran, dass es alles immer sehr gleichförmig ist.

Ich brauche einen neuen Job!

Aber welchen? Was kann ich? Was will ich? Welcher Job passt wirklich zu mir? Wo finde ich die guten Jobs? Fragen über Fragen. Antworten findest du hier: Projekt: Traumjob.

Damit wir bei uns im Kopf aber den „Record“-Knopf drücken und das Erlebte gewissermaßen „aufnehmen“, muss es etwas Besonderes sein.

Etwas, wo du das Gefühl hast: „Jetzt würde ich am liebsten gern die Kamera rausholen und ein Foto machen.“

Passiert dir das häufig, wenn du auf dem Sofa sitzt und fernsiehst?

Wahrscheinlich eher nicht.

Denn die 1. Zutat für einen Moment, den du für immer erinnerst, lautet: Besonderheit. Es muss besonders im Vergleich zu deinem normalen Alltag sein.

Klingt ziemlich einleuchtend.

Aber was macht einen Moment im Vergleich zu deinem restlichen Alltag denn besonders?

Da gibt es 3 ausschlaggebende Faktoren:

  1. Deine Sinne werden intensiv angesprochen.
  2. Du hast etwas zu verlieren und bist emotional beteiligt.
  3. Du durchbrichst deine normalen Muster.

Diese 3 Faktoren unterscheiden einen „normalen“ Moment, den du schnell wieder vergisst, von einem besonderen Moment.

Ein Beispiel hierfür ist das Konzert deiner Lieblingsband.

Wenn du das Glück hattest, deine Lieblingsband schon mal live sehen zu können, dann wirst du dich wahrscheinlich noch bis heute daran erinnern …

Warum?

  • Weil es deine Sinne intensiv angesprochen hat. Du liebst diese Musik und hast wahrscheinlich sogar mitgesungen.
  • Weil du emotional total dabei warst und etwas zu verlieren hattest. Wie lange hast du auf diesen Tag hingefiebert und dich gefreut? Und wie enttäuscht wärst du bloß gewesen, wenn dieses Konzert aus irgendeinem Grund ausgefallen wäre?
  • Weil du deine normalen Muster durchbrochen hast … Ein Konzert seiner Lieblingsband sieht man nicht alle Tage, stimmt’s?

Wenn du jetzt mal an deine letzte schöne Erinnerung zurückdenkst, wirst du feststellen, dass auch da diese 3 Faktoren zugetroffen haben.

Was kannst du also für dich daraus ziehen?

Wenn du dir selbst häufiger schöne Momente erschaffen willst, dann solltest du …

  1. öfter mal verrückt sein und deine eingefahrenen Muster durchbrechen. Neue Sachen ausprobieren und Dinge tun, die aus dem Rahmen fallen und besonders sind.
  2. dafür sorgen, dass deine Sinne dabei angesprochen werden.
  3. dich emotional beteiligen. Sobald du etwas zu verlieren hast, bist du mehr bei der Sache.

2. Zutat: Feiern

Vielleicht bist du gedanklich gerade schon ein paar deiner schönsten Erinnerungen durchgegangen … Und womöglich ist auch eine Abschlussfeier dabei.

Egal ob Abitur, Lehrgang oder Schwarzgurtprüfung … oftmals gab es dazu eine Feier und eine Urkunde in die Hand gedrückt.

Und solche Momente bleiben uns sehr oft in Erinnerung, weil sie uns Anerkennung schenken. Anerkennung für das, was wir geleistet haben.

Und Anerkennung ist einer der wichtigsten Antreiber für uns. Jeder von uns möchte anerkannt werden.

Nun kannst du ja aber nicht ständig irgendwelche Abschlüsse machen oder erfolgreich Wettkämpfe bestreiten, um deine Anerkennung zu bekommen.

Aber was kannst du stattdessen tun?

Du könntest deine Latte auch mal etwas niedriger hängen. Du könntest achtsamer hinschauen und auch kleinere Erfolge ganz bewusst feiern.

So wie du ja auch den Jahrestag mit deinem Partner feierst, obwohl das in dem Sinne ja auch kein Abschluss samt Urkunde ist. Hoffe ich zumindest für dich ;-)

Auch die kleinen Erfolge feiern – die Teilnehmer aus unserem Erfolgserlebnis-Kurs wissen, was für ein mächtiges Instrument das ist.

Dir selbst auf die Schulter zu klopfen, dich selbst zu feiern und anzuerkennen, das schenkt dir riesige Motivation und Selbstvertrauen.

Und gleichzeitig wird das oft auch ein besonderer Moment für dich, den du lange erinnerst. Einfach, weil du es dir selbst zu etwas Besonderem machst.

Du solltest dir also selbst häufiger eigene kleine Meilensteine erschaffen. Also nicht nur den Abschluss feiern, sondern auch die Erfolge auf dem Weg dorthin.

Das heißt, du kannst dich selbst dafür feiern, …

  • dass du die ganze Bude in 2 Wochen gestrichen hast, und das neben der Arbeit.
  • dass du jetzt 4 Wochen lang jeden Tag ein bisschen für deine Prüfung gelernt hast.
  • dass du es jetzt 7 Tage am Stück geschafft hast, vor dem Schlafengehen kein Fernsehen mehr zu gucken.

Du kannst aber auch deine Freunde/Verwandten/Kollegen einbeziehen und feiern, …

  • dass ihr schon so lange befreundet seid.
  • dass ihr alle gesund seid.
  • dass ihr ein Projekt gemeinsam zu Ende gebracht habt.

Das alles sind Erfolge, die du ruhig mal feiern darfst.

Und mit „feiern“ ist sowas gemeint wie:

  • schön ausgehen,
  • dich selbst beglückwünschen,
  • deine Freunde einladen,
  • dich selbst beschenken,
  • dir selbst eine Urkunde verleihen,
  • auf dich selbst anstoßen,
  • … was auch immer du tust, wenn du etwas zu feiern hast.

Das ist am Anfang sicherlich etwas ungewohnt. Aber du tust dir damit selbst in jeder Hinsicht einen Gefallen. Und du erschaffst dir damit schöne Erinnerungen.

Wir halten also fest: Wenn du dir selbst schöne Momente erschaffen möchtest, dann solltest du …

  1. dir eigene kleine Meilensteine schaffen und
  2. ihr Erreichen dann auch standesgemäß zelebrieren!

3. Zutat: Gemeinschaft

Wenn du mal kurz zurückschaust: Wie viele deiner schönen Erinnerungen haben mit anderen Menschen zu tun?

Vermutlich nahezu alle. Denn ja, wir Menschen sind soziale Tiere.

Und deshalb haben unsere schönen Erinnerungen oftmals auch damit zu tun, dass wir gemeinsam Schwierigkeiten überwunden haben.

Wenn du mal in einer guten Mannschaft Teamsport gemacht hast, kennst du das Gefühl. Bestimmte Siege waren sehr hart erkämpft und bleiben deshalb für immer in Erinnerung.

Und ob du nun mit deinem Partner ein altes Haus renoviert hast oder sich die Reise mit deinen Freunden ungewollt zu einem Abenteuer-Trip entwickelt hat …

Das Prinzip ist immer das gleiche: Währenddessen war es schwierig, aber im Nachhinein ist es etwas, das du für immer erinnerst.

Denn das gemeinsame Bewältigen schwieriger Aufgaben schweißt uns zusammen und erschafft uns im Nachhinein schöne Erinnerungen.

In der Partnerschaft wie mit Freunden.

Und ja, du kannst dir solche Momente selbst erschaffen. Zum Beispiel indem du:

  • deiner besten Freundin dabei hilfst, ihr Wohnzimmer zu streichen
  • mit deinen Freunden mal einen Wochenend-Kurztrip machst
  • bei der Organisation des Nachbarschafts-Flohmarkts hilfst
  • mit Freunden in Teams gegeneinander Gesellschaftsspiele spielst
  • eine Geocaching-Tour mit Freunden machst
  • bei einem Team-Escape mitmachst

Auch hier bewältigt ihr gemeinsam Aufgaben und überwindet Schwierigkeiten. Das schafft ein Gefühl von Gemeinschaft.

Wenn du dir selbst schöne Momente erschaffen willst, dann solltest du also:

  1. Aktivitäten in Gemeinschaft betreiben
  2. und zwar solche Aktivitäten, die eine Herausforderung darstellen

So erschaffst du dir selbst schöne Erinnerungen

Fassen wir alle Erkenntnisse nochmal kurz zusammen.

Hier die Formel, mit der du dir selbst schöne Momente kreieren kannst, die dir noch lange in Erinnerung bleiben:

1. Zutat: Besonderheit 

  • Öfter mal verrückt sein und deine eingefahrenen Muster durchbrechen. Neue Sachen ausprobieren und Dinge tun, die aus dem Rahmen fallen und besonders sind.
  • Dafür sorgen, dass deine Sinne dabei angesprochen werden.
  • Dich emotional beteiligen. Sobald du etwas zu verlieren hast, bist du mehr bei der Sache.

2. Zutat: Feiern

  • Dir eigene kleine Meilensteine schaffen und
  • ihr Erreichen dann auch standesgemäß zelebrieren!

3. Zutat: Gemeinschaft 

  • Aktivitäten in Gemeinschaft betreiben
  • Und zwar solche Aktivitäten, die eine Herausforderung darstellen

Welche Aktivitäten fallen dir hier spontan ein, die diese Faktoren für dich abdecken?

Was planst du als nächste schöne Aktivität, die dir womöglich für immer in Erinnerung bleiben wird?

Wie viele Sterne bekommt der Beitrag von dir?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (30)
Loading...
 

Teilen macht Freude und Freunde:

 

Das eigene Leben besser machen

Endlich, endlich, endlich diese eine Sache bewältigen

Das Selbstcoaching-Programm zeigt dir, wie du deine Probleme aus eigener Kraft löst. Damit du diese Sache hinter dir lassen kannst.

Verbessere deine Lebensfreude durch Wissenschaft

15 einfach umzusetzende Tricks und Vorgehensweisen, mit denen du deine Lebensfreude in kleinen Schritt verbessern kannst.

Finde deine Klarheit, deinen Fixstern, deinen Kompass.

Mit diesem Selbstlernkurs findest du mehr über dich heraus, als du vorher für möglich gehalten hast. Auf eine gute Art. Finde deinen Kompass