Ich bin, was ich liebe

Vielen Menschen drückt die Frage „Wer bin ich?“ wie ein Stein im Schuh. Und sicherlich macht es auch Sinn, sich diese Frage zu stellen. Denn wenn man sich und seine Eigenschaften gut kennt, dann weiß man automatisch auch, was man braucht, um zufrieden zu sein. Erst dann kann man sich ein richtig gutes Leben schaffen, das so wirklich zu einem selbst passt.

Wenn ich zum Beispiel weiß, dass ich ruhebedürftig bin, naturverbunden und tierlieb, dann ist vielleicht das Leben auf dem Land passender als das in der Stadt.

Und wenn ich weiß, dass ich sehr ehrgeizig, erfolgsorientiert und willensstark bin, dann werde ich wahrscheinlich die Familienplanung erst einmal hintenanstellen und mir stattdessen ein Berufsfeld suchen, in dem ich Karriere machen kann.

Wir haben hier schon einige Möglichkeiten vorgestellt, wie Sie sich selbst besser kennenlernen können: Wer bin ich und was will ich?

Heute möchte ich Ihnen aber noch einen anderen Zugang zeigen: nämlich über Ihre Vorlieben. Denn Vorlieben sind auch ein Ausdruck unserer Persönlichkeit.

Manchmal zeigt sich diese Verbindung ganz deutlich. Zum Beispiel beim Musikgeschmack. Der Musikgeschmack gibt zwar nicht immer, aber doch recht häufig einen Einblick in die Persönlichkeit. Denken Sie mal an jemanden, der am liebsten Volksmusik hört und Akkordeon spielt, und im Gegensatz dazu an jemanden, der Death Metal hört. Wie gesagt, nicht immer passt das Bild – aber eine grundsätzliche Richtung kann man durch den Musikgeschmack meistens schon erkennen.

Wir kommen über unsere Vorlieben aber auch an Informationen über unsere Persönlichkeit, die sich sonst vielleicht gar nicht so zeigen.

Haben Sie Lust, ein bisschen mehr über sich herauszufinden? Dann kommt hier eine – diesmal nicht ganz so kleine – Übung für Sie:

Schritt 1: ein kleines bisschen Vorbereitung …

Nehmen Sie sich einen Zettel und Stift zur Hand und malen Sie sich eine Tabelle mit 3 Spalten und mindestens 6 Zeilen auf.

In die Spalten schreiben Sie von links nach rechts:
1. Lebensbereich
2. Vorliebe
3. Eigenschaft

In die Zeilen schreiben Sie unter Lebensbereich

Gute Entscheidung = Gutes Leben

Eine gute Entscheidung ist eine Wahl, die du hinterher nicht bereuen musst. Mit Herz und Verstand. Systematisch. Alles Wichtige berücksichtigen. Deine Entscheidung in 7 Tagen.

1. Familie
2. Partnerschaft
3. Beruf
4. Hobby/Freizeit
5. Wohnort
6. Freundschaften

Das Ganze sollte dann so aussehen:

LebensbereichVorliebeEigenschaft
Familie
Partnerschaft
Beruf
Hobby/Freizeit
Wohnort
Freundschaften

 

Vielleicht fallen Ihnen noch mehr Lebensbereiche ein, die für Sie Bedeutung haben? Dann ergänzen Sie sie einfach noch in weiteren Zeilen.

Schritt 2: Vorlieben herausfinden

Und nun fragen Sie sich zu jedem Lebensbereich, was Ihnen in diesem Bereich wichtig ist und was Sie besonders mögen. Zum Beispiel:

Was Familie angeht, da mag ich/da ist mir wichtig …

  • die Verbundenheit
  • dass wir zusammenhalten und eine Einheit sind
  • gemeinsame Unternehmungen
  • sich gegenseitig zu unterstützen
LebensbereichVorliebeEigenschaft
FamilieVerbundenheit, dass wir zusammenhalten und eine Einheit sind, gemeinsame Unternehmungen, sich gegenseitig zu unterstützen

 

Achten Sie dabei auch darauf, dass Sie

  • auch wirklich sicher sind, dass Ihnen diese Dinge wichtig sind. Nehmen Sie also nur Vorlieben, bei denen Sie schon erlebt haben, dass Ihnen das wichtig ist. Ansonsten können Sie ja nicht sicher sein, dass dies wirklich eine Vorliebe von Ihnen ist.
  • auch Vorlieben nehmen, die aktuell vielleicht nicht erfüllt werden (die Sie aber schon einmal erlebt haben). Das kommt ja zum Beispiel im beruflichen Umfeld vor. Wenn Ihnen in Ihrem alten Job die flexiblen Arbeitszeiten schon lieb und teuer waren – sie im neuen Job aber fehlen.

Schritt 3: Persönliche Charakterzüge und Eigenschaften ableiten

Schauen Sie sich jetzt nochmal Ihre Aufzeichnungen an und fragen Sie sich nun:

  • Welche Eigenschaften kann ich von meinen Vorliebe ableiten?
  • Oder auch: Was macht einen Menschen mit diesen Vorlieben und Bedürfnissen aus?

Wir haben uns jetzt durch unsere Vorlieben eine Brücke zu unseren Eigenschaften als Mensch gebaut. Trotzdem ist es nicht ganz einfach, diese Eigenschaften zu benennen. Am besten lassen Sie sich auch von jemandem helfen, der Sie gut kennt. Ganz oft können andere nämlich sehr viel leichter und realistischer einschätzen, welche Eigenschaften passen und welche nicht. Als kleine Hilfe finden Sie hier außerdem ein Formular aus unserem Kompass-Kurs „Meine Eigenschaften“. Dieses Formular können Sie als Stütze nutzen.

In unserem Beispiel von oben könnte nun hier stehen:

LebensbereichVorliebeEigenschaft
FamilieVerbundenheit, dass wir zusammenhalten und eine Einheit sind, gemeinsame Unternehmungen, sich gegenseitig zu unterstützenGesellig, familiär, treu, stetig/beständig, vertrauensvoll, hilfsbereit

Schritt 4: das Fazit

Sie haben jetzt zu all Ihren Vorlieben die Charakterzüge, die dazu passen, abgeleitet. Schauen Sie sich jetzt diese vermutlich schon sehr groß gewordene Tabelle an. Und nun fragen Sie sich doch einmal:

  • Was für ein Leben passt wohl zu einem Menschen mit Ihren Vorlieben?
  • Was für eine Umgebung und Lebensumstände (etwa Wohnort und Lebensstil) braucht ein Mensch, der Ihre Vorlieben hat?
  • Welcher Beruf würde wohl idealerweise zu einem Menschen mit Ihren Vorlieben passen?
  • Und was braucht ein Mensch mit Ihren Vorlieben, um zufrieden zu sein und sich gut aufgehoben zu fühlen?

Keine Sorge, Sie müssen dazu keine Antworten finden. Zumindest nicht heute :-). Aber vielleicht können Sie diese Fragen ja einfach mal ein bisschen in Ihrem Kopf bewegen und immer mal abgleichen: Ist das ein Leben, das zu Ihnen passt?

Übrigens: Wenn Sie noch mehr über sich und Ihr ideales Leben herausfinden möchten, dann schauen Sie sich doch mal unser Kompass-Programm an.

Wie findest du diesen Beitrag?
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (36)
Loading...
 

Wenn deinem Leben gerade etwas fehlt ...

Kostenlos mitmachen. Eine außergewöhnliche, unterhaltsame und inspirierende Email-Serie. Rund um die Liebe, den Lebenserfolg, Geld und die Kunst, sich selbst nicht im Weg zu stehen.

Auch interessant?

Kommentare

  • Ich lese alle Artikel immer mit Genuss. Danke und bitte weiter so. Schön, dass es diese Seite gibt.

  • Hallo!

    Ich suche schon seit Längerem wer ich denn bin. Ist ja ncht so einfach :-)
    Ich habe viel gelesen und weiß theoretisch ganz viel, nur die Umsetzung…daran haperts irgendwie. Tja, selbst Schuld, was?

    Mir fehlt tatsächlich eine Art Freizeitgruppe oder Diskussionsgruppe oder “Lebenszeit”-Gruppe. Manchmal denke ich, dass ich nicht ganz normal bin, weil mein Umfeld es nicht hergibt, mich dort entsprechend über das Leben, Ziele, Träume etc. auszutauschen.
    Deshalb bin ich froh auf diesen Seiten Menschen zu wissen, die ähnlich oder genauso ticken wie ich!
    Danke!

    Achso, wo ist die Anmeldung zur Freizeitgruppe? ;-)

    Liebe Grüße,
    Christina

  • Hallo Meena,

    gerne greife ich Deine Anregungen auf, da ich mir diese Fragen auch schon gestellt habe.

    Frage 1:
    Ich werde demnächst wieder Ehrenamtlich für ein sinnvolles Projekt arbeiten. Das geht aber nur, weil ich dort zu Fuß ( also Kostengünstig ) zum Arbeitsplatz gelange.

    Frage 2:
    Es sollten sinnvolle Projekte finanziell gefördert werden. Das genannte Projekt kommt Schulkindern zu Gute. Dort wird spielerisch und mit einfachen Mitteln versucht das Interesse für Naturwissenschaften zu wecken.

    Frage 3:
    Ich habe mein Gleichgewicht gefunden, und habe auch lange daran gearbeitet. Ich denke auch dass ich auch anderen dabei helfen könnte. In unserer Stadt werden kostenlos Räume angeboten um sich zu treffen. Dort könnte man z.B. eine Selbsthilfegruppe gründen. Der Ausdruck gefällt mir gar nicht, ich würde den Begriff Freizeitgruppe besser finden.

    Frage 4:
    Ich würde es begrüßen, wenn man hier eine Art Forum einrichten würde, indem man sich auch Anonym austauschen kann, um zu diskutieren oder gezielt auf Fragen einzelner Personen eingehen zu können. Ich hoffe es liest hier ein Verantwortlicher mit.

    Da ich mich hier kurz fassen muss, konnte ich natürlich nur oberflächlich auf Deine Fragen eingehen. Ich hoffe das wirkt nicht unhöflich.

    Gruß Ulli

    • Meena schreibt am 14. Juli 2013

      Hallo Ulli,
      vielen Dank für Deine Nachricht, die ich überhaupt nicht als unhöflich empfunden habe.
      Es freut mich, dass Du schon erste Wege gefunden hast und sie sogar schon gehst!

      Außerdem würde ich dann gerne mal in Deine Freizeitgruppe kommen. :-)

      Viele Grüße

  • Servus Ulli
    Sehr guter Beitrag,
    Ich bin fast deiner Meinung ,ich finde allerdings es tut sich schon viel im Kleinen und Großen.
    Keine vergangende Zeit wie diese in den letzten Jahren wird von vielen Menschen so Bewust gelebt .
    Mit vielen meine ich allerdings höchstens Jeder 10 te.
    Jeder Darf!!( ich sage bewust nicht muß oder kann) seine Glück täglich meistern ,ich freue mich jeden Tag auf diese Herrausforderung.
    Und es geht ganz leicht ,
    einfach
    Entscheidungen treffen.
    Und sich darin üben auch konzequent zu sein.
    Jeder darf seine Entscheidungen auch täglich überdenken.
    Wer unzufrieden mit sich selbst ist hat in der Vergangenheit nicht angepaßte Entscheidungen getroffen.
    Ich finde das Alles möglich ist ( da meine ich jetzt nicht der 6 er im Lotto) .
    Die Programme die wir täglich im “Kopf” ablaufen lassen können wir beeinflussen (steuern) .Deshalb wird im innern wie im außen das Leben sich verändern können.
    Dazu muß man Bereit sein ,
    sich und seine Umwelt zu hinterfragen.
    Ohne diese Erkenntnis zu bewerten.
    Das kann jeder hierzu braucht man keine 100 Bücher lesen oder muß man studiert sein .
    Vielleicht fangt ihr morgen an :
    Statt den gewohnten Weg zum Arbeiten ,Einkaufen ect. geht ihr ein anderen. Übrigens ,ich finde es gibt kein falscher Weg ,nur manche brauchen länger bis sie ans Ziel kommen .
    Und andere Erreichen das Ziel mit vielen Umwegen auch.
    Der heutige Zustand ihres Lebens Gesundheit ,Glück,Familie ect.
    Ist ihren Entscheidungen der Vergangenheit zurückzuführen.
    alles darf Wertschöpfend verändert werden.
    Glück und Wohlstand kann jeder erreichen ,jedes Individuum besitz einzigartige Stärken.
    Mit freundlichen Grüssen

  • Uli, ein sehr guter Beitrag. Ich stimme Ihnen absolut zu.
    Ohne organisierte oder zwingende Veränderungen wird sich
    unsere Lebensweise nicht umkehren.

    Zur Analyse:
    Ein guter Ansatz, über sich selbst nachzudenken und sein “Soll und Ist” zu vergleichen.
    Andererseits spiegelt man auch lediglich sein Selbstbild wider, vermeidet die Auseinandersetzung mit der (zutreffenderen) Fremdwahrnehmung und evtl. auch der Realität, und läuft weiter seinen Illusionen nach.

    Der Analyse scheint mir noch etwas zu fehlen.

  • Sehr guter Beitrag. Ich weiß im Moment gar nicht so richtig wer ich bin und was mich ausmacht. Ich bin sehr unsicher und mein Leben verliert rapide an Lebensqualität bzw. werde ich immer unruhiger, unzufriedener und gleichzeitig auch ungenießbarer und schwieriger.
    Ich habe die o.a. Fragen für mich beantwortet und herausgefunden, dass ich ein sehr interessanter, netter und niveauvoller Mensch bin. Dass es aber an sehr vielen Stellen bei mir hapert. Ich benötige mehr Kontakt zu meiner Familie, einen sinnvolleren Job, mehr Freizeit, Geld, Lebensqualität und Freiheit. Das sehe ich durch die Analyse jetzt klarer und ich hoffe, meine Lebenssituation deshalb auch besser verändern zu können oder wenigstens mein Selbstbewusstsein besser stärken zu können – jetzt wo ich bewusster wahrgenommen habe, was für ein interessanter Mensch ich bin :)
    Sehr guter Beitrag also! Kompliment!

  • Sich selbst kennen zu lernen ist ein sehr wichtiger Schritt. Darum finde ich, dass man sich diesem Thema bereits in der Schule widmen sollte. Dann würden vielleicht viele tausend Menschen andere Entscheidungen treffen. Man würde im Bereich Gesundheit, Arbeitswelt und Gesellschaft Milliarden einsparen können. Das allerwichtigsten wäre jedoch die Tatsache das wir mehr zufriedene Menschen hätten.
    Aber selbst wenn der erste wichtige Schritt getan ist, würde der zweite Schritt auch noch viele Menschen zum Scheitern bringen. Ob unsere Arbeitswelt wirklich Rücksicht auf Individualität legt, glaube ich kaum. Und wenn sehr viele ein Buch schreiben, eine Tauchschule oder ein kleines Kaffee eröffnen, dann funktioniert das Volkswirtschaftlich auch nicht. Selbst wenn man sehr kreativ ist, es gibt Millionen Menschen die etwas anderes möchten, aber vielleicht nur hunderte von Alternativen. Unser System müsste mehr Alternativen bieten. Ein bedingungsloses Grundeinkommen, würde viele neue Möglichkeiten bieten, um neue Ideen zu schaffen. Wenn aber die Bevölkerung zufrieden ist, und gelernt hat die wirklich wichtigen Dinge zu schätzen, dann kaufen sie nicht mehr wie verrückt, weil Ersatzbefriedigungen nicht mehr nötig wären. Wir hätten dann auch nicht mehr so viel Esstörungen ( ich ignoriere konsequent Teile der neuen Rechtschreibung ) und Krankheiten. Befindet sich der Mensch im Gleichgewicht, finden Krankheiten ( jedenfalls die meisten ), Aggressionen oder Suchtverhalten keinen Platz mehr. Unser System braucht Wachstum und dazu brauch man Sucht, Neid, Krankheit, krankhaften Ergeiz usw. Mein Fazit also, ohne Systemwechsel ist es unmöglich für unsere Gesellschaft zufrieden zu leben. Auch wenn es natürlich einige schaffen sich selbst zu verwirklichen. Und viele die es geschafft haben, hatten auch noch sehr gute Voraussetzungen. Verglichen mit den Möglichkeiten, also technischen Fortschritt, Produktivität und Ressourcen des Planeten, machen wir viel zu wenig aus unseren Möglichkeiten. Das System gibt dem einzelnen Schuld, aber der einzelne kann nichts verändern. Wäre die Menschheit soweit gekommen, wenn sich ein einzelner Mensch dem Säbelzahntiger gestellt hätte. Warum ignorieren wir die Erkenntnis die wir schon vor tausenden von Jahren gewonnen haben. Aufgrund dieser Erkenntnis haben wir das heutige erreicht. Egoismus und „jeder kann es schaffen“ werden dafür sorgen, das die Spezies Mensch verschwindet.

    • Meena schreibt am 14. Juli 2013

      Hallo Ulli,

      ein interessanter Ansatz im “Großen” gedacht. Ich denke unser System wird durch uns Menschen zu dem was es ist. Es ist sicherlich ein anstrengender Weg (könnte aber auch ein erfüllender Weg werden, wenn es einem entspricht) etwas im/am System zu ändern.
      Die Fragen wären z. B.
      – welchen ersten kleinen Schritt könntest Du tun, um in der Arbeitswelt mehr Individualität zu fördern?
      – Welche Alternativen sollten angeboten werden und wie könnte man sie schaffen?
      – Wie könnte man Menschen, die mehr im Gleichgewicht leben möchten, unterstützen?
      Diese Gedanken sollen nicht belehrend sein, sondern anregend. 

      Ich würde z. Zt. auch gerne Veränderungen in meinem Leben durchführen. Dazu bräuchte ich gleichgesinnte Gesprächspartner. Leider weiß ich nicht wie ich diese finden könnte. Kennst Du vielleicht so etwas? Oder gibt es bei „Zeit zu Leben“ persönliche Treffen / Austausch?

      Einen schönen Sonntag.

Deine Anmerkung zu diesem Beitrag?

Hausregeln: Wir lieben Kommentare :-) Auch kritische Anmerkungen. Solange sie respektvoll, fair, höflich und konstruktiv sind. • Und bitte, bitte, bitte kein Marketing in irgendwelcher Form (auch nicht für kostenlose Angebote) • Und bitte unter dem eigenen Namen schreiben (nicht als "Versicherungsvergleich" oder "Wasserbetten"). • Die Fotos neben den Kommentaren funktionieren übrigens über Gravatar. Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.