Ich schreib ganz für mich – Tipps zum Führen eines Tagebuchs

Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden --> Zeig sie mir!

Wir haben bei uns auf der Seite unser “Projekt: Tagebuch”. Darin stellen wir dir das Tagebuchschreiben als ein wirkungsvolles Selbstcoaching-Instrument vor und zeigen dir, wie du es genau für dich nutzen und wirkungsvoll machen kannst.

Tagebuchschreiben – das kennen viele. Vielleicht hast du es als Jugendliche/r sogar selbst getan? Irgendwann hören die meisten aber leider damit auf. Dabei kann man in jedem Alter sehr vom Führen eines Tagebuchs profitieren!

Hier möchten wir dir Lust aufs Tagebuchschreiben machen – mit Infos und einigen praktischen, kreativen Tipps.

Wozu ein Tagebuch?

“Ein Tagebuch schreiben ist fotografieren mit einem Bleistift.”

Unbekannt

Ein Tagebuch zu führen, ist eine wundervolle Möglichkeit zur Selbstreflektion und Selbsterkenntnis. Und damit ist es ein exzellentes Mittel zur aktiven Lebensgestaltung. In einem Tagebuch schreiben wir über uns und unser Leben und dabei können wir sehr viel über uns, unser Verhalten und auch über unsere “blinden Flecken” lernen.

Indem wir notieren, was wir erleben und was uns bewegt, empfinden wir vieles bewusster. Und das kann gerade für Menschen, die das Gefühl haben, dass die Zeit an ihnen vorbeirenne, sehr wohltuend sein. Auch lassen sich später Geschehnisse leichter zurückverfolgen (und verstehen).

Gerade in schwierigen Zeiten oder Krisen kann das Tagebuch eine sehr große Hilfe bieten, indem man sich alles von der Seele schreiben kann. Schreibend nachzudenken, ist etwas ganz anderes, als wenn wir Themen nur in unserem Kopf bewegen. Aber auch in ganz “normalen” Phasen kann es sehr gut tun, über sich zu schreiben.

Schreib dich glücklich…

Es gibt eine bestimmte Art, ein Tagebuch zu schreiben. Eine Art, die dich wirklich voran bringt. Ein Tagebuch, das dich heilen kann. Pure Selbsterkenntnis. Und jede Menge Spaß: Projekt: Tagebuch.

Darüber hinaus ist das Schreiben selbst für viele Menschen eine schöne und gewinnbringende Tätigkeit. Schreiben ist ein kreativer und schöpferischer Prozess. Probieren Sie es einfach einmal für sich aus.

>Empfehlung: Meine besten Tipps und Methoden, um als Mensch wirklich vom Tagebuchschreiben zu profitieren<

Worüber schreibt man denn da?

Menschen, die bisher noch nie ein Tagebuch geführt haben, sind oft unsicher darüber, worüber sie schreiben sollen. Das aber ist ganz einfach: über genau das, was Ihnen durch den Kopf geht:

  • du kannst aufschreiben, was um dich herum passiert,
  • was du denkst,
  • was du fühlst,
  • was du mit anderen Menschen erlebst,
  • was du glaubst,
  • was du hoffst,
  • was du dir erträumst,
  • welche Ziele du hast,
  • welche Enttäuschungen du erlebst,
  • was du ändern möchtest,
  • worüber du glücklich und dankbar bist,
  • was du gelernt hast,
  • was dir gefällt,
  • was du nicht magst,
  • über Veränderungen

– kurz und gut: Du kannst über alles schreiben! Du brauchst nichts zu unterdrücken, nichts muss dir peinlich sein – denn dein Tagebuch ist ganz allein für dich selbst bestimmt.

Extra-Tipp

Achte darauf, dein Tagebuch so wegzulegen, dass niemand in die Versuchung kommt, hineinzuschauen.

Und worauf schreibe ich am besten?

Es gibt viele verschiedene, “klassische” Tagebücher, also Blankobücher mit und ohne Schloss, die man füllen kann. Am besten suchst du dir eines aus, was dir gut gefällt. Achte nur darauf, dass es nicht “zu edel” oder “zu teuer” ist, es fällt nämlich oft schwer, solche Bücher auch wirklich voll zu schreiben.

Darüber hinaus gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, ein Tagebuch zu führen, von denen du hier einige finden:

  • Kalender – Es gibt Kalender, die viel Raum für persönliche Notizen bieten und die man auf diese Weise gut als Tagebuch nutzen kann. Der Vorteil ist, dass man durch die Tagesstruktur ein bisschen “diszipliniert” wird, regelmäßig zu schreiben. Der Nachteil ist, dass oft der Platz nicht reicht, wenn man mal etwas mehr schreiben möchte (hier kann man aber ggf. Zettel einlegen).
  • Lose Blätter – Du kannst natürlich auch einfach lose Blätter nutzen, um regelmäßig für dich etwas zu notieren. Eine Idee hier ist, Tagebuch in Briefform zu schreiben – also an einen realen oder ausgedachten Adressaten. In einem schönen Ordner oder auch in einem passenden Karton kannst du die Blätter gut aufheben. Der Vorteil hier ist, dass du was den Platz angeht, vollkommen frei bist. Denke hier immer daran, das Blatt mit einem Datum zu versehen, damit du später nachvollziehen kannst, wann du was geschrieben hast.
  • Am PC – Du kannst selbstverständlich auch den PC nutzen, um ein Tagebuch zu führen. Entweder legst du dir dazu eine Datei in deinem Textverarbeitungsprogramm an oder du nutzt die Möglichkeit der so genannten “Weblogs”. Weblogs sind Tagebücher im Internet – Du kannst hier “öffentlich” schreiben oder auch nur für dich. Zu beachten ist hierbei, dass das Schreiben an der Tastatur für viele Menschen einen großen Unterschied im Vergleich zum Schreiben mit der Hand macht – man schreibt “anders”. Probier aus, was am besten für dich passt.

Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten – überleg dir einfach selbst, was dir am meisten Lust macht und probier verschiedene Sachen aus (kreative Tipps dazu findest du weiter unten)

Und wann mache ich es?

Die beste Zeit zum Tagebuchschreiben kann nur jeder für sich selbst herausfinden. Der eine schreibt am liebsten morgens zum Start in den Tag, eine andere am liebsten am Tagesende als abschließendes Resümee. Manch einer schreibt regelmäßig, andere unregelmäßig, z.B. immer dann, wenn etwas Besonderes passiert ist.

Was mache ich dann mit den Texten?

Wenn man Tagebuch führt, kann sich schnell eine ganze Menge an Texten, Büchern, Zetteln und Notizen ansammeln. Was macht man damit?

Ich würde dazu raten: in jedem Fall erst einmal aufheben. Es kann sehr spannend und auch erhellend sein, nach vielen Jahren die Aufzeichnungen von damals zu lesen. Auch kann man mal etwas nachschlagen, wenn einem Zusammenhänge nicht mehr so klar sind.

Hin und wieder ist es aber auch sinnvoll, sich von geschriebenen Texten zu befreien. Dann z.B. wenn wir etwas wirklich los- und hinter uns lassen wollen. Aber sei vorsichtig: Texte, die Sie geschrieben haben und vernichten, lassen sich nicht wieder herstellen.

Wichtig: Nur kein Zwang!

Ganz wichtig ist, das Tagebuchschreiben nicht als Zwang, sondern als Chance zu sehen. Du mußt auch nicht jeden Tag dort etwas eintragen – aber denk zumindest möglichst einmal täglich daran, dass du es tun könntest.

Wie viel du schreibst, bleibt ganz dir überlassen. Manchmal ist es nur ein Satz – oder vielleicht auch nur ein Wort. Dafür schreibst du vielleicht beim nächsten Mal gleich mehrere Seiten. Lass zu, was kommt.

Fordere auch nicht von dir selbst, “korrekt” oder besonders “schön” zu schreiben. Du schreibst Tagebuch ganz für dich allein – da ist es vollkommen egal, ob du Fehler machst, wie deine Schrift aussieht oder wie du formulierst. Je freier du einfach drauflos schreibst, desto besser.

Nachdem es im ersten Teil dieses Artikels um das Tagebuchschreiben allgemein ging, möchten wir dir hier noch einige Ideen vorstellen, wie man so ein Tagebuch auch ganz kreativ führen kann.

Mein Selbstcoaching-Tipp:

Tagebuch zu schreiben kann viel mehr sein als eine Aufzeichnung deiner Aktivitäten. Ein Tagebuch kann dich wirklich voranbringen. Es kann dir helfen, deinen Zielen näher zu kommen, deine Probleme zu lösen, belastende Gefühle loszulassen, Klarheit zu bekommen … Wie geht das?

Warum immer nur klassisch?

Beim klassischen Tagebuch schreibt man unter dem jeweiligen Datum, was man erlebt hat oder was einem durch den Kopf geht – und zwar meist in ausformulierten Sätzen, also als Fließtext.

Wem das nicht zusagt oder zu langweilig erscheint, der hat aber auch noch ganz andere Möglichkeiten:

Schreiben, so wie es gefällt

Schreiben muss nicht immer heißen, vollständige Sätze zu verfassen, so wie wir es in der Schule gelernt haben. Du kannst z.B. auch einfach nur in Stichworten schreiben. Notiere dir einzelne Begriffe, Fragmente und Satzteile, genau so, wie sie dir gerade in den Sinn kommen. Du kannst dafür das ganze Blatt verwenden, also ruhig kreuz und quer auf einer Doppelseite oder dem Papierbogen schreiben.

Erlaube dir in deinem Tagebuch das spontane Schreiben:

  • Du darfst Fehler machen,
  • Du darfst kritzeln,
  • Du darfst durch-
  • und unterstreichen,
  • Du darfst ganz klein
  • und ganz groß schreiben,
  • mit links
  • und mit rechts,
  • Du kannst Seiten leerlassen
  • oder proppevoll schreiben.

Kreativitätstechniken einsetzen

Auch Kreativitätstechniken lassen sich sehr gut zum Tagebuchschreiben nutzen. Es gibt darunter Schreibmethoden, die sehr anregend sind, wie z.B. das Mind Mapping oder auch die Fragetechnik.

Genauso gut kannst du das so genannte “Automatische Schreiben” nutzen, also ohne Punkt und Komma und ohne Unterbrechung für eine festgesetzte Zeit schreiben.

Oder wie wäre es mit dem Clustern? Hierfür notierst du ein beliebiges Wort in der Mitte der Seite und malst eine “Blase” darum. Notiere dann die Begriffe, die dir spontan zu dem Ausgangswort einfallen und male auch um diese jeweils eine Blase. Von jedem Begriff aus kannst du neu assoziieren. Das klingt in der Theorie vielleicht etwas seltsam – aber probier es einfach einmal aus!

Mit solchen Clustern kann man sehr gut momentane Stimmungen erfassen. Du kannst die Cluster einfach so stehen lassen oder sie auch z.B. zu Gedichten weiterverarbeiten.

Du kannst auch hin und wieder ganz systematisch schreiben, indem du z.B. Listen füllst (“10 Dinge, die ich tun kann, damit es mir besser geht” oder “10 Sachen, die ich noch erreichen will”).

Alles ist möglich

Das Wichtigste ist: einfach alles ist erlaubt! Du wirst sehen: je freier du dich selbst schreiben lässt und je spontaner du auf das eingehst, was gerade in dir ist bzw. was aus dir heraus will, desto gewinnbringender wirst du aus dir schöpfen können.

Wichtig ist vor allem, dass du dich nicht zensieren. Schreib auch “Blödsinn” auf, lasse die vielen, ganz unterschiedlichen Stimmen in dir Ausdruck finden.

Extratipp

Nutze verschiedene Farben zum Schreiben. So kannst du z.B. deinen unterschiedlichen Grundstimmungen Farben zuordnen (und siehst später auf einem Blick, wie du dich wann gefühlt hast) oder du machst die Sache einfach nach Lust und Laune bunt.

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte

Statt immer nur zu schreiben kannst du auch zeichnen oder malen!

Skizziere z.B., was du erlebt und gesehen hast. Drücke deine Gefühle in Bildern oder Farben aus. Nutze kleine Symbole, um deine Texte farbiger und lebendiger zu gestalten.

Das Zeichnen oder Malen fällt vielen Menschen leider noch schwerer als das Schreiben. Hier sind viele fest davon überzeugt, es “nicht zu können”. Aber: Sie brauchen auch gar nicht malen oder zeichnen zu können, um es zu tun. Hier geht es ja nicht darum, “tolle” Bilder zu erstellen, sondern es geht um Möglichkeiten des Selbstausdrucks.

“Schmiere” ruhig einfach nur mit Farben herum, wenn dir danach ist. Zeichne genauso, wie du es kannst, egal wie krakelig auch immer das Ergebnis ist. Denke daran: das alles ist nur für dich bestimmt und für niemand anderen.

Das Tagebuch als Sammelmappe

In deinem Tagebuch kannst du auch Sachen sammeln, die dich berührt haben, wie z.B. Gedichte, Textpassagen, Aussprüche o.ä.

Oder du nutzt Fotos, Bilder aus Zeitschriften, Erinnerungsstücke wie Eintrittskarten, Postkarten oder ähnliches. Auf diese Weise lassen sich ganze Collagen mit inspirierenden Sachen erstellen!

Wichtig auch hier nur ist: geh nicht mit einem künstlerischen Anspruch an die Sache heran, sondern mach das, wonach dir spontan der Sinn steht. Es geht nicht darum, die Sache besonders “gut” zu machen, sondern darum, dass du dich ausdrückst.

Verschiedene Arten von Tagebüchern

Neben dem persönlichen Tagebuch kannst du natürlich auch noch ganz andere Tagebücher führen, wie z.B.:

  • Ein Partnerschaftstagebuch – Ein Tagebuch für deine Beziehung. Hier kannst du und dein Partner/in hineinschreiben, was ihr aneinander liebt und schätzt, wo ihr Probleme seht, was besprochen werden muss, was ihr gemeinsam erlebt, was ihr euch voneinander wünscht und alles, was ihr euch noch mitteilen wollt.
  • Ein Schwangerschaftstagebuch – Diese aufregende Zeit in einem Buch zu verewigen ist nicht nur für dich als Mutter bzw. Eltern lohnenswert, sondern auch dein Kind wird später ganz sicher daran Gefallen finden.
  • Ein Haustiertagebuch – Mit Tieren kann man viel erleben – schreib es auf!
  • Ein Zielerreichungs-Tagebuch – Gerade bei größeren Zielen kann es sehr hilfreich sein, den Prozess zu dokumentieren.
  • Ein Veränderungstagebuch – Bei großen Umbrüchen, wie z.B. Umzügen, Trennungen o.ä. tut es gut, sich alles von der Seele zu schreiben.
  • U.a.

Was fällt dir noch ein?

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Kommentare

  • Tagebuchschreiben hat mich durch so manche Krise geführt. Tagebuchschreiben hat mir Klarheit verschafft, mir geholfen zu reflektieren, die guten und die schönen Dinge zu sehen und dankbar zu sein.
    Ich hangel mich zunächst einmal an den Fakten entlang. Um die herum gibt es Erfreuliches und Schwieriges. Das Gute registriere ich so ganz bewusst und bin ehrlich glücklich darüber. Halte das Glück in meinen Händen. Mit schwierigen Situationen befasse ich mich mit Worten und finde fast immer Wege bzw. Auswege aus einem Dilemma. Denn oft finde ich die Lösung in mir. Durch das Aufschreiben verstehe ich, was los ist. Ich komme weiter.

  • Hallo zusammen,

    auch ein Thema das mich anpsricht.
    Bin auch eine regelmässige Tagebuchschreiberin, die auch so ihre Lücken damit hat. Und wenn diese sich dann vertieft haben, spürte ich irgendwas fehlt mir – es tut mir nicht gut. Ich nehme die vielen Gedanken, die zur Zeit ziemlich unruhig und heftig sind mit in den Schlaf und konnte deshalb nicht gut schlafen (Ein- oder durchschlafschwierigkeiten) Seit einigen TAgen schreibe ich wieder ganz intensiv und ich hatte eine wunderbare tiefschlafende Nacht und bin sogar ohne Wecker wach geworden.

    Beim Schreiben kommen auch so tollen Ideen aus dem innersten aus mir heraus. Es öffnen sich wirklich Türen.

    Und was ich ganz super finde. Wenn ich so in den alten Einträge lese. Finde ich da sehr viel meiner Träume und Sehnsüchte,die sich bereits verwirklicht haben. Ja beim Schreiben wird als festgehalten vorallem in Universum manifestiert. Das fühlt sich auch unglaublich gut an.

    Vielen Dank auch an alle Schreiber und Tipper für die tollen Anregungen zum Thema Tagebuch

    Liebe Grüße und allen einen schönen Tag
    Iris

  • Hallo, auch ich bin immer mal wieder ein Tagebuchschreiber. Mich hat es allerdings sehr gestört, dass meine Familie keinerlei Rücksicht auf meine Privatsphäre genommen hat. Egal, wo ich mein TB versteckt hatte, es wurde immer gefunden und gelesen. Die dummen Bemerkungen haben mich dann sehr verletzt.
    Nun bin ich dazu übergegangen, nur noch kurze Notizen als Gedankenstütze auf Papier zu schreiben und mein eigentliches Tagebuch verschlüsselt auf dem PC zu führen.
    Ich habe noch sehr viele Emails von ehemaligen Kollegen, Einträge aus Foren und von meiner Homepage.Zur Zeit “arbeite” ich daran, alles chronologisch zu erfassen. Dabei fällt mir immer wieder noch das eine oder andere ein, was ich dann mit dem aktuellen Datum dazu schreibe. Dadurch erspare ich mir dann die einem Papierbuch fälligen Eintragungen nach dem Motto: “am soundsovielten hatte ich das und das geschrieben. Jetzt fällt mir dazu noch das und das ein.
    Ich wünsche allen, dass sie für sich die beste Lösung finden
    Liebe Grüße
    Petra

  • Hab auch einen Tipp: Tagebuch in (eine Art Kalendariums-)Buch schreiben (ohne Wochentage und Jahrwidmung). Die Jahreszahl und den Wochentag schreibe ich dann erst jeden Tag rein…
    Bsp.: 2012-So: schöner Tag…

    Vorteil: Man kann das Ganze über mehrere Jahre in einem Buch und pro Datum auf einer Seite führen, um dran erinnert zu werden, was man heute vor einem (oder mehreren) Jahr ge(m/d)acht hat. Hintergrund war, dass mir das Lesen alter Tagebücher nie viel gegeben hat davor…

    Vergesse aber auch über lange Zeiten mal das Schreiben, ist aber auch egal – oder komme oft nur am Wochenende dazu…

    Dani

  • Sehr schöne Anregungen hier :o)
    Ich habe große Lust wieder mit dem Tagebuchschreiben anzufangen! Muss mir nur noch ein schönes Buch/Block kaufen.
    Ich habe früher schon immer mal Tagebuch geschrieben.. jetzt in einer Krise (Trennung) jedoch so gut wie nicht mehr….
    Schwangerschaftstagebuch hab ich damals auch geschrieben.. und eine ganz tolle Idee finde ich das Partnerschafstagebuch… ja, die Idee gefällt mir wirklich sehr :o)
    Ich hab noch eine Idee: mit einer schönen entspannenden Musik ( z.B. Chill Out Relaxt Music) schreibt sichs für mich noch leichter…
    Liebe Grüsse und einen schönen Sonntagabend,
    Lissy

  • Ein herzliches Hallo,

    Ich habe seit meiner Kindheit Tagebuch geschrieben. Leider sind sie bei Umzüge immer wieder verloren gegangen. Auch das Lesen von Angehörigen hat mir die Freude zeitweise verdorben. Durch das Lesen Ihrer Seiten habe ich wieder dazu gefunden und es geht mir gut dabei. Lebe allein und kann es auch mal herumliegenlassen und muss es nicht immer verstecken.
    Es hat mir in vielen Situationen sehr geholfen, da fand ich einige Dinge nicht mehr so schlimm, als wenn ich es nicht aufgeschrieben hätte. Nehme mir nur leider oft zuwenig Zeit dazu.

    Ich freue mich auf jede Woche Ihre Zeilen zu lesen.

  • Hallo zusammen,

    ein interressantes Thema. Ich habe seit meiner Jugend Tagebücher geschrieben, nicht ddurchgängig, aber über lange Strecken mehr oder weniger viel. Mir hat daran besonders gefallen, dass ich völlig frei war in meiner Formulierung, dass es nicht darauf ankam, ob die Darstellung schön oder grammatikalisch richtig ist. Faszinierend fand ich dabei, dass die Hand oft wußte, was mir nicht bewußt war. Ist natürlich Quatsch, die Hand weiß nicht mehr, sondern durch das Schreiben werden offenbar unbewußte Gedanken bewußt. Man liest und wundert sich, dass das von einem selbst gedacht wurde.

    Und:
    obwohl ich nicht den Anspruch hatte, richtig zu schreiben, hatte ich den Eindruck, dass es meine Angst vor dem weißen Blatt beseitigte und dadurch – eher beiläufig – auch die Quaität meines Schreibens erhöhte, sich der Wortschatz erhöhte. Vielleicht, weil es nicht darauf ankommt, dass es perfekt sein muß. Für mich alleine bin ich spielerisch und muß mir nicht überlegen, ob es jemand Anderes auch versteht

    Euer Artikel hat mich dazu animiert, in ruhigeren Zeiten wieder ein Papiertagebuch zu beginnen, zur Zeit schreibe ich nur in einem Forum, was eine ganz andere Form darstellt, da lesen plötzlich Menschen mit, was ein wunderbares Feedback darstellt, aber ich bin doch nicht bereit, alles zu schreiben und das wäre manchmal gut, es auszudrücken, das ist die allerintimste Beschäftigung damit, wie es mir geht damit. Denn dort könnte ich jemanden verletzen mit meinen Äußerungen, das Reflektieren in Schritform wäre aber sinnvoll, um mir selbst ganz nahe zu kommen. Es bleibt spannend.

    Ein herzliches Dankeschön an Ralf und alle, die sich hier äußern, ich habe schon viel gelernt und vieles hinterfragt

    Einen schönen Sonntag
    wünscht Monika

  • Ich bin nicht so richtig der Tagebuchschreiber. Benutzer mehr so ein kleines Notizbuch, in dem ich einfach Zitate, oder kurze Gedankengänge aufschreibe… Damit die Inspiration die gerade fließt auch aufs Papier findet :)

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

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