Ich will dir helfen und fühle mich doch so hilflos!

Die 11 wirkungsvollsten Selbstcoaching-Methoden --> Zeig sie mir!

Ein Grundbedürfnis vieler Menschen ist es, anderen Menschen, denen es schlecht geht, zu helfen. Denn wir sehen, wie die andere Person leidet. Wie ihr Verhalten ihr selbst vielleicht nicht guttut. Zu helfen gibt uns dann das Gefühl, wertvoll und wichtig zu sein und im besten Fall Anerkennung zu bekommen.

Doch in der Realität läuft es oft anders.

Eine Freundin erzählt Ihnen von ihren Problemen und Ihnen fallen großartige Tipps ein. Sie freuen sich schon, Ihr helfen zu können: „Mach doch dies, mach doch jenes. Das hilft bestimmt.“ Doch statt Dankbarkeit ernten Sie Ablehnung und Widerstand. Das „Ja, aber …“-Spiel beginnt und Ihre Freundin erklärt Ihnen, warum das alles bei ihr nicht funktioniert oder dass sie das alles doch schon ausprobiert hat. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem handfesten Konflikt, wenn sich die Freundin unverstanden fühlt, und Sie begreifen die Welt nicht mehr.

Sie fühlen sich hilflos und ebenso missverstanden wie die Freundin. Sie wollten doch nur helfen.

Ratschläge, egal wie gut gemeint sie sind, sind Schläge, denn sie vermitteln dem anderen das Gefühl, er alleine schafft es nicht, eine Lösung für sein Problem zu finden. Sie möchten Ihrem Gegenüber helfen, ihm sein Leid nehmen. Stattdessen üben Sie durch die Tipps jedoch Druck aus. Weil Sie meinen, dass Ihr Gegenüber etwas anders machen muss als bisher. Eine Kommunikation auf Augenhöhe ist nicht mehr möglich, weil der andere sich in die Ecke gedrängt fühlt.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Sie die Verantwortung für das Leben des Betroffenen übernehmen. Sie möchten ihn gerne vor etwas beschützen, möchten, dass er nach Ihren Vorstellungen sein Leben verändert, und glauben es besser zu wissen als der Betroffene. Doch ist das Ihre Aufgabe und wissen Sie wirklich, ob es das Beste für ihn ist?

Was passiert, wenn Sie sich intensiv mit einem anderen Leben beschäftigen …? Ihr eigenes Leben bleibt auf der Strecke!

Bei manchen Menschen ist das eine unbewusste Vermeidungsstrategie. Sie haben den Blick ausschließlich auf andere gerichtet und somit keine Zeit für die eigenen Probleme.

Was hilft wirklich?

Wenn Sie in einem Gespräch mit einer anderen Person, die Sorgen und Probleme hat, Ihre eigene Hilflosigkeit wahrnehmen, dann können diese 5 Tipps Sie unterstützen. Dadurch bleiben Sie bei sich und können Ihrem Gegenüber wirklich helfen.

Tipp 1: Zuhören

Jeder möchte gerne über seine Probleme reden, denn dadurch gewinnen wir Klarheit. Seien Sie der verständnisvolle Freund, den jeder gerne hätte, der „nur“ zuhört, nickt und sagt: „Ja, ich sehe, das beschäftigt dich sehr.“ Oder: „Ich glaube dir, dass du darunter leidest.“ Der andere fühlt sich dadurch angenommen und verstanden. Jeder Mensch hat das Grundbedürfnis, gemocht und verstanden zu werden, und wenn er dies erfährt, fühlt er sich sicher und geborgen. So gelingt es ihm, in seinem Gedankenstrudel wieder Klarheit zu erlangen, sich weiter zu öffnen, und manchmal entstehen Lösungswege, die er selbst in sich findet. Diese Vorgehensweise macht sich die Gesprächstherapie zunutze, in der Annahme, dass jeder die Lösung in sich trägt und nur den Raum braucht, über alles laut nachzudenken. Wie schön ist es für Sie, diesen Raum dem anderen zu ermöglichen, Sie können sich zurücklehnen und durch das aktive Zuhören beobachten, was für Lösungswege sich zeigen. Und damit ist Ihr Zuhören schon eine sehr gute Hilfe für die andere Person.

Tipp 2: Ideen anbieten statt aufdrücken 

Wenn Ihnen eine Idee auf der Zunge liegt, dann fragen Sie einfach: „Darf ich dir meine Idee erzählen, wie ich es lösen würde?“ Akzeptieren Sie, wenn der andere „nein“ sagt, denn vielleicht will er wirklich einfach nur alles loswerden. Wenn er „ja“ sagt, hat er selbst darüber entschieden, sich den Tipp anzuhören.

So ist der andere offen und kann Ihren Tipp auch besser annehmen.

Tipp 3: Hilfe anbieten

Und wenn Sie glauben, das ist zu wenig, dann fragen Sie den anderen: „Was kann ich für dich tun?“ Dann kann Ihr Gegenüber für sich überlegen, ob er einfach in den Arm genommen oder ob er abgelenkt werden möchte und Sie das entsprechende Ablenkprogramm initiieren. Oder ob er einfach nur einen Zuhörer als Hilfe möchte.

Sie können dem anderen aber auch sagen, dass Sie ihm sehr gerne helfen möchten, und ihm Hilfsangebote vorschlagen. Ganz wichtig ist dabei, dass Sie sich bewusst machen, dass die Hilfsangebote aus Ihrer Wahrnehmung heraus entstanden sind. Dass die Hilfsangebote vielleicht für Sie sehr hilfreich wären, aber für Ihr Gegenüber gar nicht infrage kommen. Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn der andere die Hilfe nicht annehmen möchte. Es ist nur eine Absage an Ihren Vorschlag, keine Ablehnung Ihrer Person. Vielleicht hilft die augenzwinkernde Frage „Umarmung, Schokolade oder Schnaps?“, um dem Thema die Dramatik zu nehmen.

Tipp 4: Verantwortung klären und bei sich bleiben 

Wenn Sie eine andere Person, die Ihnen wichtig ist, leiden sehen, möchten Sie unbedingt helfen und halten den Zustand des Betroffenen gar nicht mehr aus. Sie grübeln stundenlang, wie Sie dem anderen helfen können. Fragen Sie sich doch mal: Ist es Ihre Aufgabe, Ihre Verantwortung, dem anderen zu helfen? Wenn es ein erwachsener Mensch ist, dann entscheidet er alleine, was er mit seinem Leben anfängt oder nicht.

Machen Sie sich bewusst, dass jeder für sich alleine verantwortlich ist und Sie nur die Verantwortung für Ihr eigenes Leben haben.

Was Ihrem Gegenüber wirklich hilft, ist, dass Sie ihm das Gefühl geben, dass er seine Probleme alleine lösen kann. Jeder Mensch kennt sich selbst am besten und so weiß er selbst auch am besten, was ihm wirklich hilft, wenn er eine Lösung finden will. Der eine schafft es in kurzer Zeit, andere brauchen dafür länger. Doch schaffen kann es jeder aus eigener Kraft, eventuell mit therapeutischer Hilfe. Haben Sie das Vertrauen in den anderen, dass er seine Lösung finden wird, in seinem Tempo. Das ist für Sie entlastend und zusätzlich bekommt Ihr Gegenüber das Gefühl, dass jemand an ihn glaubt. Das bestärkt ihn darin, nicht entmutigt aufzugeben, sondern sich weiter mit seinen Angelegenheiten auseinanderzusetzen.

Wenn Sie gedanklich aber dennoch nicht von der anderen Person lassen können, dann stellen Sie sich selbst wieder mehr in den Mittelpunkt: Welche Bedürfnisse haben Sie? Wann haben Sie sich das letzte Mal einen Wunsch erfüllt, ein Hobby ausgeübt oder andere Kontakte gepflegt? Wenn Sie gedanklich bei anderen Menschen sind, verlieren Sie den Kontakt zu sich selbst. Deshalb ist es jetzt wichtig, dass Sie Ihre Bedürfnisse wahrnehmen und diese dann erfüllen. So sind Sie abgelenkt und Ihre Gedanken sind wieder bei Ihnen. So sammeln Sie neue Kraft für sich und können auch wieder mit mehr Abstand für das Gegenüber da sein.

Tipp 5: Die Gedanken bewusst lenken

Sie sind gedanklich durchgehend bei der anderen Person und können nicht mehr abschalten oder an etwas anderes denken?

Dann stoppen Sie das Gedankenkarussell!

  • Stellen Sie Ihren belastenden Gedanken ein Stopp-Schild auf, das heißt, wenn Sie gedanklich wieder bei Ihrem Sorgenkind sind => STOPP und bewusst an etwas anderes denken.
  • Sie können die Gedanken in ein Paket schnüren und für sich vereinbaren, dass Sie jetzt keine Zeit haben, sich damit zu beschäftigen. Am nächsten Tag packen Sie bewusst dieses Paket aus und denken ganz konzentriert 30 Minuten an Ihr Thema. Und danach hören Sie auf und machen etwas anderes.
  • Brainwriting hilft Ihnen, alles auszudrücken. Sie schreiben Ihre gesamten Gedanken auf ein Blatt Papier, alles, was Ihnen dazu einfällt, ohne groß zu zensieren. So haben Sie das Gefühl, dass nichts verloren geht, und alles ist „raus“.
  • Bewegung hilft Ihnen, leichter abzuschalten. So bekommen Sie wieder mehr Sauerstoff und der Kopf wird frei, die Durchblutung wird angeregt und die Glückshormone werden in großen Mengen ausgeschüttet. So lösen sich die kreisenden Gedanken und Sie tun etwas Gutes für sich.
  • Lenken Sie Ihre Gedanken bewusst auf stärkende Worte, wie zum Beispiel: „ Ich bin nur für mich verantwortlich. Es gibt nichts zu tun. Ich entscheide mich bewusst für mein Leben.“

Mit diesen Impulsen unterstützen Sie Menschen, die Ihnen Ihre Probleme und Sorgen anvertrauen, und gleichzeitig überwinden Sie Ihre eigene gedankliche Hilflosigkeit. Wenn Sie dem anderen nicht aktiv helfen können, dann bleiben Sie bei sich, vertrauen Sie auf die Lösungsfindung des anderen und tun Sie sich selbst etwas Gutes. So kommen Sie aus der Hilflosigkeit raus und wieder in Ihre Kraft.

Dafür wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

 

Über Monika Schießler

Ich unterstütze als Suchtkrankenhelferin Angehörige von suchtkranken Menschen, wie sie leichter mit dieser belastenden Situation leben können. Im Coaching werden Strategien erarbeitet, die im Alltag wirklich helfen: www.online-suchthilfe.de

Zusätzlich arbeite ich als Mentaltrainerin und Coach und habe für alle Menschen, die sich mit Positivem Denken beschäftigen, einen kostenlosen Online-Kurs erstellt. In 7 Schritten zeige ich Ihnen, mit welchen Strategien Sie Ihre Gedanken verändern können, mit großartigen Übungen für mehr Lebensfreude und inspirierenden Geschichten für neue Erkenntnisse!

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Kommentare

  • Liebe Monika,grundsätzlich weiß ich das ja alles,aber wenn es das eigene erwachsene Kind betrifft,ist es schon nochmal anders.Ich habe auch eine ganz lange Zeit die Einstellung gehabt”er ist jetzt 26 Jahre,daß ist sein Leben,das muß er alleine auf die Reihe kriegen-kriegt er aber nicht.Leider geht es ihm mittlerweile so schlecht,daß ich mich gezwungen sehe,mich “gesund ” einzumischen,damit er erst mal wieder eine Struktur in seinen Alltag bekommt.Eine Therapie lehnt er leider momentan noch ab! Es ist auch für mich eine Gradwanderung,ich möchte auch keine Grenzen überschreiten!

    • Monika

      Liebe Gabriele,

      als Mutter von zwei Söhnen kann ich dich sehr gut verstehen und würde mich sicher auch mehr “einmischen”.

      Gerade wenn die Kinder von psychischen Erkrankungen oder Süchten betroffen sind, ist eine andere Handlungsweise sicher auch richtig.

      Mein Artikel richtet sich hauptsächlich an Menschen, die anderen Menschen im Alltag helfen wollen und auf Widerstand stoßen oder ausgenützt werden.

      Ich hoffe, du findest einen Mittelweg und schaust gut auf dich, denn nur wenn du genügend Kraft hast, kannst du auch gut für andere da sein.

      Alles Liebe und viel Kraft
      Monika

    • Christine

      Liebe Gabriele,
      du schreibst: “….Leider geht es ihm mittlerweile so schlecht, dass ich mich gezwungen sehe, mich “gesund” einzumischen…” Ich möchte eigentlich laut rufen: “Vorsicht!!!” Glaube mir, ich weiß, wovon ich rede!!!!
      “Therapie lehnt er ab”/ “geht es ihm mittlerweile so schlecht”….ja, genau….
      Es tut weh, diese Hilflosigkeit erleben müssen. Deshalb kämpfen nach meiner Erfahrung insbesondere Mütter selbstlos und heldenhaft. Wer aber benötigt Hilfe? Am meisten derjenige, der sie NICHT annimmt (und weshalb nimmt er sie nicht an, weshalb keine Therapie, weshalb nicht der Beweis es dann eben ohne Therapie aus eigenen Stücken zu schaffen???) Weil es eine Sucht ist. Dort bringt man niemanden heraus, der nicht soweit ist, dass er SELBER Veränderungen will. Nach meiner Erfahrung ist das, was Monika schreibt, genau der Weg, mit dem man sich auch als Elternteil/Helfer selber retten kann und muss. Es braucht viel Mut, von der üblichen Herangehensweise abzuweichen.
      “Oft verlängern wir die Probleme des anderen gerade durch unsere stetige Hilfe, vorallem im Suchtbereich kommt es oft dadurch zu einem suchtförderndem Verhalten.” Das hatte Monika in einer Antwort zu einem Kommentar geschrieben. Es ist leider erschreckend zutreffend, das will keiner wahr haben. Man steht ja wie ein persönlicher Versager da. … Deinem Betrag entnehme ich, dass du für dein erwachsene Kind da bist. Trotz allem. Das ist sehr, sehr viel. Aber dein Kind muss wollen!!!!
      Auch du hast nur dieses eine Leben. Alles Gute. Christine

  • Liebe Monika,

    ich bin ja ein großer Fan deiner Artikel und dieser hier trifft mal wieder voll ins Schwarze.

    Vielen Dank. Ich glaube, dass deine Zeilen vielen Menschen weiterhelfen.
    Super gelungen. Top.

    Freue mich auf weitere Artikel von dir.

    Deine Sabine

    • Monika

      Liebe Sabine,

      DANKE, ich freu mich sehr über deine lieben Worte und deinen Wunsch, dass meine Zeilen anderen Menschen helfen, da sind wir uns ja sehr ähnlich :)

      Der nächste Artikel ist schon in Produktion, es geht um “Scheinharmonie” aber pssst….

      Liebe Grüße
      Monika

  • Liebe Monika,
    ich kann mich meinen “Vorrednern” nur anschließen. Es ist wirklich ein durchweg kostbarer und wahrer Artikel – ich weiß wovon ich spreche, denn ich habe mir dieses “Wissen” in zwei Jahren Therapie (z. T. sehr schmerzlich) erarbeitet, nachdem unsere erwachsene Tochter 2011 an Magersucht erkrankte, 2012 für ein gutes Vierteljahr in einer psychisch-somatischen Klinik war und dann eine weitere Therapie strikt ablehnte.
    Mir gefällt Dein Artikel so gut, dass ich ihn mir sofort kopiert habe und er nun in meinen Dateien gespeichert ist – jederzeit für mich abrufbar, sollte ich meinen Weg aus den Augen verlieren. Vielen lieben Dank dafür!

    • Monika

      Liebe Sabine,

      vielen Dank für Ihre wertschätzenden Worte, ich freu mich, dass Ihnen mein Artikel so eine große Hilfe ist und Sie ihn als Wegbegleiter nutzen.

      Sie haben in Ihrem Leben große Herausforderungen bestanden, schön, dass Sie sich auch Hilfe geholt haben und so offen darüber schreiben.
      Ich wünsche Ihnen, dass Sie weiter Ihren Weg vor Augen haben und Sie sich nicht davon abbringen lassen.
      Alles Liebe und herzliche Grüße
      Monika

  • Danke für diese hilfreiche Zusammenfassung. Ich will nichts inhaltlich hinzufügen, einfach nur aus eigener Erfahrung bestätigen: Ja, das ist der richtige Weg. Früher meinte ich “sich Heraushalten” wäre eine Form von Egoismus. Aber: meine Aufmerksamkeit und mein Mitfühlen bleiben ja und wenn die/der Andere Hilfebedarf von sich aus signalisiert, kann ich entscheiden, ob die gewünschte Hilfe gegeben werden soll. (Wenn sich der Drogensüchtige Geld borgen will, weil er sonst “vor die Hunde geht, wenn er kein Zeug bekommt”, wenn man wiederholt für die Schusseligkeit/Unorganisiertheit usw. einstehen soll, wenn mich jemand – aus seiner Not heraus – emotional erpresst (bis hin zur Selbstmorddrohung), wenn alles schon besprochen war und der /die Betreffende dennoch nicht handelt, dann ist nach meiner Erfahrung sowohl ein deutliches NEIN als auch die Frage “Was willst DU SELBER tun?” die Form wirklicher Hilfe. Ich kann dazu nur ermutigen, auch wenn die meisten von uns anders geprägt wurden. Meine Güte, welche Last fiel von mir ab, seit ich das beherzige!

    • Monika

      Liebe Christine,

      herzlichen Dank für Ihre Bestätigung und das Erzählen Ihrer Erfahrungen.

      Oft verlängern wir die Probleme des anderen gerade durch unsere stetige Hilfe, vorallem im Suchtbereich kommt es oft dadurch zu einem suchtförderndem Verhalten.

      Wie schön, dass Sie ein klares Nein sagen können und Sie erkannt haben, dass es eben nicht Egoismus ist, sondern sogar echte Hilfe, damit der andere seine Selbstverantwortung wieder übernehmen kann.

      Ich wünsche Ihnen weiter ein leichtes Leben und hoffe, viele sehen in Ihnen ein Vor-Bild.
      Herzliche Grüße
      Monika

  • ein sehr kostbarer und hilfreicher artikel, liebe monika! mir fallen schuppen von den augen. so leicht und positiv geschrieben, ich kann sofort damit arbeiten.
    danke
    michaela

    • Monika

      Liebe Michaela,

      ganz lieben Dank für deine Worte, ich freu mich, wenn du meine Impulse gleich umsetzen kannst. Und es sollte immer leicht und positiv sein, mein Lebensmotto :)

      Liebe Grüße
      Monika

  • Liebe Monika,

    ich kenn das was du schreibst nur zu gut. Nicht immer gelingt es mir, vor allem bei den engsten Familienmitgliedern wird´s haarig. Danke nochmal für den Artikel. Wir können uns alle gar nicht oft genug daran erinnern uns um unser eigenes Leben zu kümmern :-)

    • Monika

      Lieber Helmut,

      danke für deine Zeilen. Ja, ich lasse mich auch gerne erinnern, denn die Versuchung ist immer sehr groß, hier mal ein kleiner Ratschlag, da mal schnell eingemischt. Gerade wenn man einen Helferberuf hat und eine Freundin nur reden will, darf ich sehr bewusst schauen, was ich mache :)

      Liebe Grüße
      Monika

  • Liebe Monika,

    welch toller Artikel, wunderbar zusammengefasst, worauf es ankommt. Ach, ich wünschte, du würdest noch mehr Artikel zu verschiedenen Themen schreiben, auch einen, wie man sich selbst am besten helfen kann, dann hat man gleich was für mit auf den Weg geben. Danke jedenfalls, herzallerliebste Grüße von Andrea

    • Monika

      Liebe Andrea,

      danke für dein superliebes, nettes Feedback, das motiviert mich sehr, ein neues Thema zu suchen und den nächsten Artikel zu schreiben :)

      Was meinst du, “Wie man sich selbst am besten helfen kann?”

      Wenn sich das Gedankenkarussell zu schnell dreht, oder wenn man ein unlösbares Problem wälzt oder in seinem Selbstmitleid zerfließt? Ich hoffe, der Artikel ist dann für dich und nicht für die, denen du helfen möchtest ;)

      Herzliche Grüße
      Monika

  • Sehr wertvoller Artikel, den ich derzeit gut gebrauchen kann.

    • Monika

      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und alles Gute wünscht Ihnen
      Monika Schießler

  • Liebe Monika,

    herzlichen Dank für diesen sehr guten Artikel, der das Dilemma des Helfen Wollens präzise und einfühlsam auf den Punkt bringt!
    Ich befinde mich in meinem Leben immer wieder in beiden Positionen…

    LG, Amelia

    • Monika

      Liebe Amelie,

      vielen Dank für Ihre netten Worte.
      Oft befinden wir uns mal auf der einen und dann auf der anderen Seite, so können wir wirklich schnell nachempfinden, wie es dem anderen geht.
      Schön, dass Sie so bewusst mit dem Thema umgehen,
      herzliche Grüße
      Monika

  • ein sehr wichtiger Beitrag zum Thema ratSCHLAG, die Verantwortung für sich behalten u anderen nichts aufdrücken, sondern Ideen geben, aber die Verantwortung muss darf soll jeder/e für sich übernehmen DANKE

    • Monika

      Vielen Dank für Ihr Feedback und ich freue mich, dass Sie Ratschläge genauso empfinden.

      Herzliche Grüße
      Monika Schießler

  • Liebe Monika,
    Der Beitrag passt genau in meine/unsere Situation. Eins unserer erwachsenen Kinder leidet unter Depressionen. All das was Sie beschreiben haben wissen wir und leuchtet auch ein. Es ist der einzig richtige Weg. Aber für liebende Eltern auch eine riesige Aufgabe, dem “Kind“ zuzuschauen wie es durch Passivität aus der Dunkelheit kaum wieder raus findet. Da fällst halt oft schwer, die Geduld und Zuversicht zu behalten.
    Dennoch Lieben Dank für die Erinnerungen, dem Gegenüber den eigenen Weg und vor allem das eigene Tempo zu lassen.

    LG Indigo

    • Monika

      Liebe Indigo,

      vielen Dank für Ihre Nachricht.

      Gerade wenn es unsere Liebsten erwischt und wir sooo gerne helfen wollen, ist es eine riesige Herausforderung, bei sich zu bleiben und die Ohnmacht auszuhalten.

      Ich hatte auch eine depressive Mama und es war zum Haare raufen…

      Vielleicht hilft es Ihnen zu schauen, was es außer der Depression noch für Themen gibt, bei denen Sie eine Gemeinsamkeit haben und auf dieser Basis können Sie die Beziehung pflegen und in Kontakt treten.

      Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Vertrauen,
      herzliche Grüße
      Monika Schießler

  • Liebe Monika
    Vielen Dank für den tollen Artikel. Den kann ich gerade gut gebrauchen. :)
    LG Peter

    • Monika

      Lieber Peter,

      vielen Dank für dein Feedback und ich freu mich, dass mein Artikel grad zur rechten Zeit kam.

      GLG Monika

  • Liebe Monika,

    ein sehr schöner Artikel! Es ist wichtig, sich die Punkte immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

    Oft neige ich auch dazu, zu sehr helfen zu wollen. Das ist nicht immer gut. Weder für mich, noch für den anderen.

    Herzlichen Dank für den Reminder!

    Liebe Grüße
    Simone

    • Monika Schießler

      Liebe Simone,

      vielen Dank für deine Wertschätzung.

      Helfen an sich ist ja auch eine wunderbare Eigenschaft und wenn es dem anderen dadurch besser geht, hat man die win-win-Situation :)

      Wie schön, dass du das Zuviel an Hilfe im Auge hast, ich darf mich auch immer wieder daran erinnern, die Gefahr ist täglich da…

      Ganz liebe Grüße
      Monika

  • Hallo Monika,
    ich finde den Artikel super und er kommt für mich grad richtig. Hab den Link schon an eine Freundin weiter gesendet. Diese gibt mir Tipps und Ratschläge, wie ich am schnellsten meine Angst- und Panikattacken wieder loswerden kann und versteht es nicht, warum ich diese gut gemeinten Tipps nicht einfach umsetze. Dabei will eigentlich nur reden, bzw. endlich mal ausreden können. Sie schreibt mich täglich mehrmals an und fragt nach, ob ich dies oder jenes schon ausprobiert hab. Ich hingegen gerate so unter Zeitdruck und bin wieder an dem Punkt, wo ich das Gefühl hab, es wieder nicht zu schaffen.
    Danke nochmal für diesen Artikel.

    Liebe Grüße, Beate

    • Monika Schießler

      Liebe Beate,

      Danke für deine Zeilen.

      Du bist sozusagen die, die gerettet werden soll und deine Freundin macht noch mehr von dem, was dir gar nicht hilft.

      Bin sehr gespannt, was sie zu meinem Artikel sagt, vielleicht setzt sie die Schritte um und kann dir das geben, was du wirklich brauchst,
      der dich sieht und dich wahrnimmt und dir zuhört.

      Wenn deine Freundin dir dies eventuell nicht geben kann, dann hoffe ich, dass du jemanden findest, der dich gut unterstützen und begleiten kann, denn zusätzlichen Druck kannst du am wenigsten gebrauchen.

      Ich wünsche dir alles Gute,
      liebe Grüße
      Monika

  • Liebe Monika,

    ein ganz klasse Artikel mit allem drin was wirklich wichtig ist. Ich weiß genau wovon du sprichst, denn mein Mann ist chronischer Schmerzpatient und gerade zu Beginn wollte ich ihm immer helfen und natürlich waren meine Ratschläge aus meiner Sicht die Besten aber für ihn eben nicht und so war ich oft verletzt und dachte manchmal sogar: “Ok, dann schau halt wie du selbst klar kommst – wenn meine Ideen alle nicht gut genug sind.”

    Das Ego ist für den der den Ratschlag gibt ganz oft im Weg aber wie du sagst, sich selbst zurück nehmen – sich zwar anbieten aber dann abwarten, dass ist auch bei uns der Beste Weg gewesen.

    Vielen Dank, dass du nochmal klar machst wie wir tatsächliche Hilfen sein können – ohne selbst mit zu leiden!!

    Liebe grüße Nicole

    • Monika

      Liebe Nicole,

      wie schön, hier von dir zu lesen und vielen Dank für deine Worte!

      Dein Mann und du, ihr habt ja eine große Herausforderung zu meistern, um mit dieser Krankheit gut leben zu können.

      Ich kann mir vorstellen, dass ihr sehr viele Aspekte des Lebens erfahren konntet, die enorme Kraft gekostet haben und ihr Vertrauen und Hoffnung gesucht und hoffentlich bekommen habt.

      Prima, dass du für dich den Weg gefunden hast, Hilfe anzubieten und dann auch loszulassen und seine Entscheidung zu akzeptieren. Oft wissen wir nicht, für was es gut ist…..

      Ich wünsche Dir und deinem Mann ein leichtes Leben und Wege, wie ihr gut mit seinem Schmerz umgehen könnt.

      Ganz liebe Grüße
      Monika

  • Liebe Frau Schießler,

    ein toller Beitrag. Vielen DANK!
    Sehr hilfreich für meine momentane Situation.
    Meine beste Freundin wurde vor ein paar Tagen von ihrem langjährigen Partner verlassen…
    Zwischen Helfen und Mitleiden war schon alles dabei.
    Gerade gestern habe ich mir gedacht, was kann ich nur tun um in meiner Mitte zu bleiben, denn ich merkte wieviel Energie es mir schon kostete…! Die Tipps kamen genau zur richtigen Zeit!
    Herzliche Grüße & nochmals VIELEN DANK!
    Sabrina

    • Monika

      Liebe Sabrina,

      Danke für Ihr Feedback :)
      Ich freu mich sehr, dass Sie gerade jetzt die Tipps so gut gebrauchen können und Ihnen hoffentlich eine wertvolle Hilfe sind.
      Gerade bei sehr nahe stehenden Menschen fällt es uns ja so schwer, in unserer Mitte zu bleiben. Super, dass Sie für sich gespürt haben, dass Ihnen die Energie verloren geht und das Ihrer Freundin dann auch nicht hilft.
      Ich wünsche Ihnen weiter ein gutes Gefühl für sich selbst und Kraft, um Ihre Freundin trotzdem begleiten zu können.

      Alles Liebe
      Monika Schießler

  • Liebe Monika,

    ein sehr wertvoller Artikel von dir. Diese 5 Punkte kann ich nur bestätigen, auch aus meiner Arbeit heraus, mit den Menschen die ich begleite.
    Ich darf mich nicht verlieren in den Sorgen und Nöten des anderen. Ich darf bei mir bleiben, in meiner Liebe, in meiner Klarheit und dann kann ich für den anderen eine Unterstützung sein. Ihm Impulse und vielleicht neue Wege aufzeigen. Was er davon annimmt ist seine eigene Wahl.

    Danke und herzliche Grüße
    Silvia

    • Monika

      Liebe Silvia,

      vielen Dank für dein Feedback und deine wertschätzenden Worte.

      Gerade wir, Therapeuten und Coaches dürfen sehr darauf achten, nicht in die Ratschlagschiene abzurutschen, mitzuleiden oder es persönlich zu nehmen, wenn der andere nichts macht.

      Wie schön, dass du für dich einen Weg gefunden hast, bei dir zu bleiben und so am Besten den anderen damit zu unterstützen.

      Ich wünsche dir dabei weiter viel Erfolg und alles Liebe
      Monika

 

Ralf Senftleben

Hallo! Schön, dass du da bist!

Ich bin Ralf und das hier ist meine Seite, Zeit zu leben. Seit 1998 schreibe und forsche ich darüber, wie wir unser Leben selbstbestimmt, kraftvoll und bewusst leben können. Wie wir herausfinden, was wir für unsere Zufriedenheit brauchen, und wie wir erreichen, was wir uns wünschen.

Aktuell lesen über 125.000 Menschen meinen wöchentlichen Newsletter, und rund 150.000 Menschen haben an meinen Selbstlernkursen und Online-Coachings teilgenommen.

Mehr über uns und unsere Philosophie gibt es hier