Sie wünschen sich mehr Disziplin? Diese 5 Tipps helfen Ihnen

Wer kennt das nicht: Zuerst geht man mit regelrechtem Feuereifer an ein Projekt, Ziel oder Vorhaben heran. Nach dem ersten viel versprechenden Start lässt der Elan allerdings oft nach und die anstehenden Aufgaben werden vor sich hergeschoben oder nur noch halbherzig erledigt.

Kein Wunder, dass sich viele Menschen da mehr Selbstdisziplin wünschen! Sie auch?

Hier finden Sie zunächst einige Infos und Denkanstöße darüber, was Disziplin eigentlich ist und was uns das Disziplinhalten so schwer macht, denn das Wissen darüber erleichtert es, wirkungsvolle Strategien zu entwickeln. Im Anschluss haben wir dann noch einige praktische Tipps für Sie, wie Sie sich in Zukunft etwas besser disziplinieren können.

Für viele ist “Disziplin” nicht gerade etwas Positives. Ihnen kommen Assoziationen wie

  • Militärdrill,
  • Kadavergehorsam,
  • Anstrengung,
  • kein Spaß,
  • Strenge,
  • Härte,
  • Strafen
  • usw.

in den Sinn. Geht es Ihnen ähnlich? Dann ist es an der Zeit, den Begriff einmal neu zu definieren.

Was genau ist eigentlich “Disziplin”?

Im Duden-Wörterbuch kann man u.a. Folgendes lesen:

“Disziplin ist das Beherrschen des eigenen Willens,
der eigenen Gefühle und Neigungen, um etwas zu erreichen.”

Das ist doch schon einmal eine sehr gute Ausgangsbasis. Hier geht es zwar auch um das “Beherrschen”, also schon um etwas eher “Hartes” – wichtig ist aber der Zusatz “um etwas zu erreichen“.

Disziplin ist also nichts, was allumfassend sein muss, sondern wir können punktgenau diszipliniert sein, wenn wir z.B. ein Ziel erreichen oder ein Projekt beenden wollen.

Disziplin hat etwas mit Macht zu tun

Zur Disziplin kann man von außen gezwungen werden und zwar von Menschen, die in einer machtvollen Position sind, wie z.B. Lehrer, Vorgesetzte o.ä.

Wer in seiner Kindheit erlebt hat, welche Folgen es haben kann, nicht diszipliniert zu sein, hat sich als Erwachsener vielleicht irgendwann entschieden, sich von niemanden mehr etwas sagen zu lassen. Auch wer einen strengen Vorgesetzten hat, der pingeligst auf Disziplin wert legt, kann das Wort nicht mehr hören.

Hierzu ein möglicherweise neuer Gedanke: Selbstdisziplin hat etwas mit Ihrer Macht zu tun! Es geht also in der Quintessenz um das, was man freien Willen nennen kann:

Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Das herauszufinden ist schwer. Aber machbar. Und wenn du es herausgefunden hast, wirst du den Unterschied merken. Jeden Tag.

Finde Dinge über dich heraus, die du nicht geahnt hast: Mit dem Selbstlernprogramm: Finde deinen Kompass.

“Der freie Wille besteht nicht in der Freiheit,
das zu tun, was man tun möchte,
sondern in der Kraft, das zu tun, was getan werden muss,
auch wenn es uns innerlich widerstrebt.”

George MacDonald

Oder anders ausgedrückt:

“Who is driving the bus?” (“Wer ist eigentlich der Busfahrer?”)

Richard Bandler

Selbstdisziplin heißt, Macht über sich selbst zu haben

In dem Gedanken, dass Selbstdisziplin ein Zeichen von Macht ist, die wir über uns selbst haben, liegt ein entscheidender Schlüssel dazu, in Zukunft disziplinierter zu sein: Je klarer wir uns machen, dass wir das Thema “Disziplin” für uns selbst angehen, desto leichter wird es uns fallen, hier etwas Entscheidendes zu verändern und vielleicht einige der praktischen Tipps auszuprobieren, die wir im zweiten Teil dieses Artikels anbieten.

Schauen wir aber zuvor noch kurz auf die Ursachen mangelnder Selbstdisziplin.

Was es uns schwer macht, diszipliniert zu sein

Eigentlich kann uns alles von der Aufgabe ablenken, die wir uns gerade vorgenommen haben! Ob das nun die Blumen sind, die mal wieder gegossen werden müssen oder ob es das Kopierpapier, was nachgelegt werden muss, ob wir unbedingt schauen müssen, ob wir neue Emails haben oder… oder… oder…

Dass wir uns so leicht ablenken lassen, kann ganz unterschiedliche Ursachen haben, wie z.B.:

  • fehlende Motivation / Anreize
  • fehlender Sinn
  • Trotz
  • anderes ist wichtiger oder angenehmer,
  • innere, unbewusste Widerstände
  • u.ä.

Und es gibt noch einen Aspekt, der bei diesem Thema häufig übersehen wird, der aber nicht zu unterschätzen ist: Nämlich die Tatsache, dass in uns allen verschiedene Stimmen oder wie man es auch nennen kann, verschiedene Persönlichkeitsanteile wirken, die sich gegenseitig regelrecht “aushebeln” können:

 

Beispiel

Sie wissen, dass Sie mal wieder zum Zahnarzt müssten. Ein “vernünftiger” Teil in Ihnen weiß, dass es besser ist, nicht so lange zu warten, bis Sie Zahnschmerzen haben, sondern lieber schon jetzt zu gehen. Dieser Teil in Ihnen hat viele gute Gründe und rationale Argumente. Und doch gehen Sie nicht. Denn es gibt da noch einen Teil in Ihnen und der hat Angst vorm Zahnarzt. Alle noch so guten Gründe können ihn nicht überzeugen. Er blockt.

Nicht immer kann man solche internen Interessenkonflikte selbst erkennen oder lösen. Denken Sie aber das nächste Mal, wenn Sie sich selbst von etwas abhalten, an das Modell der inneren Teile und spüren Sie nach, wer da in Ihnen was genau empfindet. Hierauf einmal genauer zu achten, kann neue Wege aufzeigen.

Im Folgenden finden Sie nun fünf praktische Tipps für mehr Selbstdisziplin.

 

Hier finden Sie fünf praktische Tipps, mit denen Sie für mehr Selbstdisziplin sorgen können.

Tipp 1: Führen Sie ein kleines Disziplin-Buch

Es ist empfehlenswert, einmal herauszufinden, wie es tatsächlich um Ihre Selbstdisziplin bestellt ist. Es kann nämlich gut sein, dass Sie bereits diszipliniert sind, es sich selbst nur gar nicht anrechnen, weil Sie nur auf die Dinge schauen, wo es noch nicht ganz so gut klappt. Wenn Sie für eine gewisse Zeit einmal genau Buch darüber führen, können Sie viel besser einschätzen, wie diszipliniert Sie wirklich sind.

Und auch bei Menschen, die von sich selbst glauben, “überhaupt keine Selbstdisziplin” zu haben, gibt es immer Bereiche, in denen sie es schaffen, bei der Sache zu bleiben, z.B. bei den eigenen Leidenschaften und Hobbys. Das zu erkennen, tut gut und ermöglicht es uns, zu verstehen, was wir brauchen, um disziplinierter zu werden.

Sie können für diese kleine Analyse Ihren ganz normalen Kalender nutzen und entweder in kurzen Worten notieren, wann Sie an diesem Tag zufrieden stellend diszipliniert waren und wann nicht. Oder Sie überlegen sich Zeichen für “Disziplin ok” und “Disziplin eher nicht ok” und tragen diese dann hinter Ihren einzelnen Aufgaben und Tätigkeiten ein.

Wenn Sie die Zeit haben, kann es auch nützlich sein, sich Notizen über die Aufgabe und Umstände zu machen, das kann Ihnen wertvolle Hinweise dafür geben, was es Ihnen erleichtert oder erschwert, diszipliniert zu sein.

Extra-Tipp

Versuchen Sie auch einmal gezielt, Ihre Vermeidungsstrategien zu erkennen:

  • Wie genau sind Sie undiszipliniert?
  • Was tun Sie, wenn Sie einer Aufgabe ausweichen?
  • Wie lenken Sie sich ab?
  • Und wie fühlen Sie sich dabei?

Die eigenen Vermeidungsstrategien zu erkennen, ermöglicht es, wachsamer zu werden und die Momente, in denen wir damit beginnen, einer Aufgabe auszuweichen, zu erkennen. Und das wiederum macht es dann möglich, den Automatismus zu unterbrechen.

Tipp 2: Machen Sie es sich möglich, diszipliniert zu sein

Wenn Sie etwas leisten wollen, müssen Sie dafür sorgen, dass es Ihnen auch wirklich möglich ist, die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Viele Menschen beginnen mit ihren Aufgaben oder Zielen in Umständen, bei der jede Anstrengung zum Scheitern verurteilt ist. Und da muss man sich dann nicht wundern, wenn man “nicht diszipliniert” genug ist.

Es kommt z.B. häufig vor, dass sich jemand etwas vornimmt, was schon rein vom Zeitaufwand her überhaupt nicht zu schaffen ist, weil die Person noch andere wichtige Dinge tun muss o.ä. Ein weiteres, klassisches Beispiel hierfür ist die Arbeitsumgebung. Wenn Sie z.B. ein Buch schreiben möchten, ist es hilfreich, dafür einen ruhigen Ort zu haben, an dem Sie ungestört arbeiten können. Störungen durch Familienmitglieder o.ä. bringen Sie ständig wieder aus der Konzentration und machen nicht nur das Durchhalten, sondern auch die tatsächliche Arbeit schwer. Oder Sie haben die Leitung eines Projekts übernommen, ohne allerdings zu wissen, was auf Sie zukommt. Sie stellen fest, dass Ihnen entscheidendes Knowhow fehlt. Ohne sich das anzueignen, wird Ihnen aller Wille zur Disziplin nichts nützen.

Analysieren Sie also Ihre konkrete Situation, indem Sie sich z.B. die folgenden Fragen beantworten:

  • Was genau ist die Aufgabe?
  • Was konkret brauche ich, um diese Aufgabe anzugehen?
  • Was genau brauche ich alles, um sie fertig zu stellen?
  • Was muss ich wissen?
  • Was muss ich können?
  • Wie muss meine Arbeitsumgebung beschaffen sein, damit es mir möglich ist, diese Arbeit zu erledigen.
  • Usw.

Es gilt, sich vorher genau mit der gestellten Aufgabe und den Voraussetzungen für ihre Erfüllung zu befassen. Erarbeiten Sie sich dann daraus eine konkrete Checkliste, die Sie abarbeiten können.

Tipp 3: Machen Sie es sich so leicht wie möglich, diszipliniert zu sein

Neben der grundsätzlichen Möglichkeit zur Erfüllung der gestellten Aufgaben können Sie auch noch einiges dafür tun, sich die Sache möglichst leicht zu machen:

  • Sorgen Sie für die nötige Motivation. Dazu gehört, sich klar zu machen, warum Sie eine Aufgabe erfüllen sollen. Formulieren Sie den Sinn an dieser Aufgabe für sich.
  • Versuchen Sie die Aufgabe zu einem günstigen Zeitpunkt zu erledigen. So ist es z.B. ratsam, Aufgaben, die Ihre geistigen Fähigkeiten fordern in eine Tageszeit zu legen, an der Sie frisch und konzentriert sind und nicht gerade in Ihr Tagestief.
  • Machen Sie sich Gedanken über mögliche Hilfestellungen und Unterstützungsmöglichkeiten, die Sie nutzen können. Was könnte Ihnen z.B. die Sache leichter machen? Wen könnten Sie um Hilfe bitten?
  • Versuchen Sie auch, sich einen Rahmen zu schaffen, in dem es schwer bis unmöglich wird, die Aufgabe nicht zu erledigen. Schließen Sie z.B. eine Wette ab oder kündigen Sie die Erledigung laut an.
  • Werden Sie sich der negativen Folgen bewusst, wenn Sie die Aufgabe nicht erfüllen. Womit müssen Sie sich z.B. rumschlagen, wenn Sie die Aufgabe noch weiter vor sich herschieben?
  • Usw.

Extra-Tipp

Viele Menschen machen sich die Sache mit der Disziplin auch schwer, indem sie die (kindliche) Erwartungshaltung haben, alles müsse “Spaß machen”. Hier gilt es, ein Stück erwachsener zu werden und sich klarmachen, dass manche Aufgaben schlicht und einfach erledigt werden müssen und dass das Herauszögern die “spaßlose” Zeit deutlich verlängert.

Tipp 4: Belohnen Sie sich

Der Tipp, sich selbst für erledigte Aufgaben zu belohnen, ist nicht neu, aber er kann sehr wirksam sein. Gerade wenn wir fürchten, dass unsere Disziplin nachlassen könnte, kann eine verlockende Belohnung über manche Motivationsdurststrecke hinweghelfen. Belohnungen können dabei alles Mögliche sein: Etwas Schönes, was man sich selbst kauft, eine Aktivität, zu der man sich einlädt, ein bestimmtes Freizeitpensum oder was auch immer.

Hier gibt es aber einige Punkte zu beachten:

  • Wählen Sie die Belohung groß genug, aber nicht zu groß. Das, womit Sie sich für eine erledigte Aufgabe belohnen, sollte möglichst immer dem Aufwand bzw. Schwierigkeitsgrad angemessen sein. Was jeweils angemessen ist, können Sie nur selbst entscheiden. Fühlen Sie nach, ob eine ausgesuchte Belohnung zu der anstehenden Arbeit passt.
  • Verhindern Sie, dass Sie sich selbst um die Belohnung bringen. Manche Menschen stellen sich nämlich eine Belohnung in Aussicht, aber versagen sich die Sache dann am Ende doch (obwohl sie die Aufgabe erledigt haben!). Das frustriert nachhaltig. Wenn Sie diese Gefahr bei sich sehen, dann suchen Sie sich jemanden, der die Belohnung für Sie übernehmen kann.
  • Verhindern Sie, dass Sie sich selbst belohnen, auch wenn Sie die Aufgabe nicht erfüllt haben. Das ist die andere Variante: man nimmt sie die Belohnung so oder so. Auch hier können Sie sich von jemand anderen unterstützen lassen.
  • Genießen Sie die Belohnung mit vollem Bewusstsein. Seien Sie zufrieden mit sich. Feiern Sie sich. Fühlen Sie, dass Sie sich diese Belohnung ehrlich verdient haben.

Tipp 5: Gehen Sie mit Widerständen aktiv um

Hin und wieder wird es vorkommen, dass es Ihnen trotz all der genannten Faktoren nicht möglich ist, diszipliniert bei der Sache zu bleiben. Dann ist es zu empfehlen, sich genauer mit dem zu befassen, was Sie daran hindert.

In den meisten Fällen werden das innere Widerstände sein.

Überlegen Sie z.B. einmal Folgendes:

  • Welchen Grund kann es haben, dass ich diese Aufgabe nicht machen will? Denken Sie hier z.B. an reale oder ausgedachte Gefahren, an innere Beweggründe wie Trotz oder Faulheit u.a.
  • Habe ich bisher vielleicht etwas übersehen, das es mir faktisch unmöglich macht, die Sache zu erledigen? Durchleuchten Sie hier noch einmal die äußeren Umstände, aber auch innere Faktoren wie Fähigkeiten, Wissen etc.
  • Habe ich möglicherweise einen Nutzen davon, die Aufgabe nicht zu erledigen? Was folgt z.B. der Aufgabe? Wovor bewahre ich mich, indem ich nicht fertig werde?
  • Welcher Teil in mir blockiert eigentlich? Und welcher will die Aufgabe angehen? Was könnte der Grund für den Konflikt dieser Teile sein und wie lässt sich der vielleicht lösen?

Widerstände aufzudecken, ist oft recht schwierig, da viele von Ihnen unbewusst sind. Hier kann es helfen, mit jemanden darüber zu sprechen, der genug Abstand von der Sache selbst hat, um neue Impulse zu bekommen. Wer fällt Ihnen da ein?

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Kommentare

  • Leider laufen oftmals so viele unbewusste Programme, so dass es schwierig scheint, diese Selbstdisziplin jemals zu erreichen.

    Aber auch diese unbewussten Programme, Ängste und Muster lassen sich “umprogrammieren” und die alten Verknüpfungen kann man entfernen.

    Das geht nicht unbedingt von heute auf morgen und manchmal erfordert die Suche danach Hartnäckigkeit und Ausdauer.

    Aber wenn man einmal von der “Macht” genascht hat, die Selbstdisziplin mit sich bringt, dann motiviert das auch, dran zu bleiben.
    Mit jedem Schritt, den man “trotzdem” geht wird der nächste Schritt leichter.
    Und man weiß, dass es die ersten (vielleicht sehr harten) Schritte wert war.

    Viele Grüße
    Michaela

  • Ich finde,dass Selbstdisziplin mir auch Freiheit schenkt.
    Habe ich eine Aufgabe erledigt,habe ich Zeit für Dinge die mir Spass machen.
    Ich muß nicht mehr das schlechte Gewissen haben,dass ich eine Aufgabe noch nicht erledigt habe und habe auch nicht mehr den Zeitdruck.
    Ich bin frei für Dinge die mir Spass machen.

    sonnige Grüße aus NRW

    lilifee

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